Mieterhöhung
Neue Miete, Erhöhungsbetrag, Mehrbelastung pro Jahr und rechtliche Zulässigkeit prüfen
Mieterhöhung jetzt nutzenFachquelle zur Einordnung: Immobilienverband Deutschland (IVD)
Im Bestand zählt für dich als Vermieterin oder Vermieter vor allem eine Frage: Was bleibt nach Umlagen, Ausfallrisiko und Instandhaltung von deiner laufenden Miete wirtschaftlich wirklich übrig?
Neue Miete, Erhöhungsbetrag, Mehrbelastung pro Jahr und rechtliche Zulässigkeit prüfen
Empfohlene monatliche Instandhaltungsrücklage nach Petersscher Formel, vereinfachter m²-Methode und Zustandsanpassung inklusive Bewertung vorhandener Rücklagen.
Vergleicht Indexmiete und Staffelmiete aus Vermieter- und Mieterperspektive über einen wählbaren Zeitraum.
Verteilung der jährlichen Betriebskosten auf einzelne Mieteinheiten nach Fläche, Personen und Heizkostenverordnung inklusive Nachzahlung oder Guthaben je Einheit.
Berechnet die Gesamtkosten eines Leerstands aus Mietausfall, Fixkosten, Renovierung, Inseraten und Makler – inklusive Tageskosten und Szenarien unterschiedlicher Leerstandsdauer.
Berechnet Mietausfall und bereinigte Renditekennzahlen bei einer Leerstandsquote – inklusive Cashflow, Break-even-Leerstandsquote und Szenarien.
Beim laufenden Bestand geht es um den tatsächlichen Ertrag: Wie wirken Umlagen, Mieterhöhungen, Leerstand, Mietausfall und Rücklagen zusammen auf ein bereits vermietetes Objekt? Dieser Hub ist kein Kauf- oder Investmenteinstieg, sondern deine tägliche Arbeitsfläche als Vermieterin oder Vermieter, um ein bestehendes Objekt wirtschaftlich, organisatorisch und rechtlich sauber zu steuern.
Von der laufenden Miete bis zur Bestandsreserve zieht sich ein durchgehender Prüfpfad. Zuerst prüfst du Abrechnung, Umlage und die zulässige Mietanpassung sauber durch. Danach zeigen Leerstandskosten und Mietausfall, wie viel Puffer dein Objekt bei Störungen tatsächlich hat. Die Rücklagen schließen den Pfad ab, weil erst mit realistischem Überschuss sichtbar wird, welche Reserve für die Instandhaltung tragbar ist.
Für belastbare Vermietungsentscheidungen brauchst du Nettokaltmiete, Wohnfläche, Vergleichsmiete, Leerstandsannahmen, Kostenarten, den Rücklagenstand und je nach Rechner frühere Anpassungen oder die Zahl der Einheiten im Objekt. Halte Monats- und Jahreswerte sowie umlagefähige und nicht umlagefähige Kosten konsequent auseinander, weil gerade diese Vermischungen ein Vermietungsmodell künstlich rentabel aussehen lassen.
Sinnvoll ist es, nicht bei einer pauschalen Renditezahl anzufangen, sondern im Vermietungsalltag. Bei Betriebskostenumlagen oder Mieterhöhung beginnst du, wenn Abrechnung und laufende Miete im Mittelpunkt stehen. Zu Leerstandskosten oder Mietausfall wechselst du, sobald Risiko und Liquidität geprüft werden sollen. Die Rücklagen schließen den Pfad ab, weil sich Instandhaltung erst mit den laufenden Überschüssen wirklich realistisch planen lässt.
Ins Rutschen kommt die Rechnung, wenn Mieterhöhungen isoliert von der tatsächlichen Vermietbarkeit gerechnet, Betriebskosten mit nicht umlagefähigen Eigentümerkosten vermischt und Leerstand nur als seltene Ausnahme statt als normales Bestandsrisiko behandelt werden. Ebenso problematisch ist es, Rücklagen als spätere Reserve zu verbuchen, obwohl sie schon heute deinen echten Cashflow aus der Vermietung begrenzen.
Rechne Vermietungsszenarien immer mit derselben Nettokaltmiete, demselben Betrachtungszeitraum und derselben Kostenlogik durch. Besonders wichtig ist es: Nimm Rücklagen, nicht umlagefähige Kosten und Leerstand nicht erst am Ende dazu, sondern von Beginn an ins Basisszenario. **Unterschied zwischen Leerstandskosten und Mietausfallwagnis:** Der Leerstandskosten-Rechner kalkuliert die Euro-Belastung eines konkret geplanten Leerstands in Monaten (Mietausfall + Fixkosten + Renovierung + Makler). Der Mietausfall-Rechner dagegen berechnet das statistische Mietausfallwagnis als Prozentquote und zeigt, wie viel Jahresrendite durch Leerstand oder Zahlungsstörungen schwindet — ideal für konservative Langzeit-Szenarien und deine Finanzierungskalkulation.
In der Vermietung dreht sich alles um Umlagen, Mietanpassung, Ausfallrisiko und Rücklagen im laufenden Bestand. Beginne mit laufender Miete und Kostenstruktur, prüf danach Leerstand und Mietausfall und plane erst dann die Reserve für deinen Bestand.
Diese Unterkategorie nutzt eine differenzierte Auslegung je Themencluster, damit Ergebnisse nicht nur korrekt berechnet, sondern auch im passenden Entscheidungskontext verstanden werden.
Neue Miete, Erhöhungsbetrag, Mehrbelastung pro Jahr und rechtliche Zulässigkeit prüfen
Mieterhöhung jetzt nutzenEmpfohlene monatliche Instandhaltungsrücklage nach Petersscher Formel, vereinfachter m²-Methode und Zustandsanpassung inklusive Bewertung vorhandener Rücklagen.
Rücklagen-Rechner jetzt nutzenVergleicht Indexmiete und Staffelmiete aus Vermieter- und Mieterperspektive über einen wählbaren Zeitraum.
Indexmiete vs. Staffelmiete jetzt nutzenVerteilung der jährlichen Betriebskosten auf einzelne Mieteinheiten nach Fläche, Personen und Heizkostenverordnung inklusive Nachzahlung oder Guthaben je Einheit.
Betriebskostenumlagen-Rechner jetzt nutzenWeiterführende Unterkategorien und Themen
Alle verwandten Unterkategorien auf einen Blick, damit du direkt zum passenden Themenbereich wechseln kannst.
Quellen, Transparenz und Haftung
Haftungsausschluss
Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.
Weil die Ergebnisse direkt in Mietanpassungen, Betriebskostenabrechnungen und deine Bestandsplanung einfließen, behandeln wir die Vermietung als sensiblen Bereich. Du bekommst eine konkrete Kosten- und Ertragsorientierung, aber keine Ertrags- oder Rechtsversprechen für den Einzelfall. Umlagelogik, Mieterhöhungsgrenzen und Mietausfallwagnis kontrollieren wir laufend anhand der mietrechtlichen Vorgaben des Bundesministeriums der Justiz, der Mieterschutzhinweise des Deutschen Mieterbunds und der Eigentümerpraxis von Haus & Grund Deutschland, damit die Rechenhilfen keine rechtssichere Einzelfallberatung vortäuschen.
Quelle: Bundesministerium der Justiz, Deutscher Mieterbund, Haus & Grund Deutschland
Stand: 2026-09-27
ivd.net
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mieterbund.de
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