Überblick
Was ist der Mietausfall-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Vermieterinnen und Vermieter wollen bei einem Mietausfall nicht nur wissen, wie viel Miete bei Leerstand oder Zahlungsstörung ausfällt, sondern welche Folgen das für Rendite, Cashflow und die wirtschaftliche Stabilität des Objekts hat — genau dafür ist der Mietausfall-Rechner gedacht. Er verbindet eine Leerstands- oder Mietausfallquote mit der Jahreskaltmiete und ermittelt daraus die effektiven Mieteinnahmen sowie den Mietausfall in Euro und in Monaten.
Sind zusätzlich Kaufpreis, laufende Kosten und Finanzierungskosten hinterlegt, berechnet der Rechner bereinigte Brutto- und Nettorenditen und den Jahres-Cashflow.
So wird sichtbar, ab welcher Leerstandsquote ein Objekt rechnerisch ins Rutschen gerät und wie stark schon wenige Prozent Mietausfall den Liquiditätspuffer aufzehren.
Genau dieser Zusammenhang hilft, eine realistische Sicherheitsreserve in die Kalkulation einzuplanen. Das Mietausfallwagnis ist der kalkulierte Anteil der Jahresbruttomiete, den Vermieter als Risikopuffer einplanen sollten.
Für Wohnungen gilt das Äquivalent nach § 29 II. BV (Bewertungsverordnung) typischerweise 2 Prozent; für Gewerbe werden 4–5 Prozent angesetzt.
Ein Rechenbeispiel: Bei 18.000 Euro Jahresbruttomiete entsprechen 2 Prozent Mietausfallwagnis 360 Euro pro Jahr oder 30 Euro monatlich.
Diese Reserve deckt sowohl kurzzeitige Leerstandsphasen zwischen Mietern als auch Mietzahlungsausfälle und gehört zu jedem realistischen Cashflow-Plan.