Überblick
Was ist der Indexmiete-Rechner: Index vs. Staffelmiete?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wenn du Indexmiete und Staffelmiete über mehrere Jahre vergleichen willst, berechnest du mit diesem Rechner Endmiete, Gesamtsumme und die Wirkung unterschiedlicher Inflationsannahmen in einem Schritt. Der Vergleich ist für Vermieterinnen, Vermieter und auch Mieter gedacht, die nicht nur eine einzelne Jahresanpassung, sondern die kumulierten Mieteinnahmen beziehungsweise Mietzahlungen über den gewählten Zeitraum rechnerisch sauber einordnen möchten.
Die Staffelmiete steigt jährlich um einen vertraglich fest vereinbarten Prozentsatz, während die Indexmiete an die Inflation gekoppelt ist und sich nur in festen Anpassungsintervallen verändert.
Der Rechner bildet beide Modelle über den Vergleichszeitraum ab und stellt Endmiete sowie kumulierte Summe gegenüber.
So wird sichtbar, welches Modell unter der angenommenen Inflation über die Jahre die höheren Einnahmen oder die höhere Belastung erzeugt und wie stark schon kleine Änderungen der Inflationsannahme das Ergebnis verschieben.
Die VPI-Formel (Verbraucherpreisindex) für Indexmieten lautet: Neue Miete = alte Miete × (neuer VPI ÷ alter VPI). Damit steigt die Miete genau mit der Inflation. Der Break-even liegt dort, wo Staffel- und Indexmiete gleich hoch sind.
Bei einer 3%-Staffel und 2% Inflationsannahme wächst die Miete real um 1 Prozentpunkt pro Jahr; über 10 Jahre entspricht das bei 1.000 Euro Startmiete etwa 6.400 Euro mehr Einnahmen für Vermieter. Kippt die Inflation über die Staffel (z. B.
4% Inflation vs. 3% Staffel), dreht sich der Vorteil: Die Indexmiete übersteigt die Staffel ab dem sechsten bis siebten Jahr.