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Primfaktorzerlegung-Rechner: Faktoren online bestimmen

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Kurzantwort

Ganze Zahl ≥ 2 eingeben und Primfaktoren in Ketten- und Potenzschreibweise ablesen.

Primfaktorzerlegung berechnen: Zahl eingeben, alle Primfaktoren in Ketten- und...

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Primfaktorzerlegung?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Jede natürliche Zahl ≥ 2 lässt sich eindeutig als Produkt von Primzahlen schreiben – das besagt der Fundamentalsatz der Arithmetik. Der Primfaktorzerlegung-Rechner zerlegt eine beliebige ganze Zahl in ihre Primfaktoren, zeigt das Ergebnis in Kettenform (z.

B. 2 × 2 × 3 × 5) und in Potenzschreibweise (2² × 3 × 5) und berechnet die Gesamtanzahl der Teiler.

Die Zerlegung ist der Ausgangspunkt für viele Folgeaufgaben: Brüche kürzen (ggT beider Zähler finden), gemeinsamen Nenner bestimmen (kgV), Modulorechnungen und Teilbarkeitsbeweise.

Im Schulkontext taucht sie in der Mittelstufe bei Bruchrechnung, ggT/kgV und Primzahlaufgaben auf. Im Alltag steckt Primfaktorzerlegung hinter Kryptographie-Algorithmen und Optimierungsrechnungen.

Für 360 = 2³ × 3² × 5 zeigt der Rechner sofort: 360 hat (3+1)×(2+1)×(1+1) = 24 Teiler.

Die Eindeutigkeit der Zerlegung ist dabei der entscheidende Punkt: Bis auf die Reihenfolge der Faktoren gibt es für jede Zahl genau eine Primfaktordarstellung, weshalb sie als eine Art Fingerabdruck der Zahl dient, aus dem sich weitere Eigenschaften wie die Teileranzahl direkt ablesen lassen.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Gib eine ganze Zahl ≥ 2 in das Eingabefeld ein. Negative Zahlen, Dezimalzahlen und die Zahl 1 sind nicht geeignet, da der klassische Primzahlbegriff ausschließlich für natürliche Zahlen ≥ 2 definiert ist.

Der Rechner rundet Kommazahlen auf den nächsten ganzzahligen Wert ab. Die Berechnung erfolgt per Trial Division bis zur Quadratwurzel der Zahl, was für typische Schulwerte bis ca. 10 Millionen sehr schnell ist.

Bei größeren Zahlen kann die Berechnung etwas mehr Zeit beanspruchen. Für sehr große Primzahlen (RSA-Größenordnung, 100+ Stellen) ist Trial Division zu langsam; dort werden spezielle probabilistische Tests eingesetzt.

Die 1 und die 0 weist der Rechner ab, und das ist kein Versehen: Beide quittiert das Faktoren-Feld als ungültige Eingabe, Anzahl und Teileranzahl stehen dann auf 0.

Das folgt der Definition — die 1 besitzt keinen Primfaktor, und die 0 wäre durch jede Primzahl beliebig oft teilbar.

Eine Primzahl als Eingabe ergibt dagegen ein gültiges, nur sehr kurzes Ergebnis: Für 97 erscheint als Zerlegung schlicht 97, mit Anzahl 1 und Teileranzahl 2.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Zitiergrafik: Primfaktorzerlegung – n gleich p1 hoch a1 mal p2 hoch a2 und Teileranzahl Algorithmus Trial Division: Starte mit dem kleinsten Primteiler 2. Solange d² ≤ n, dividiere n wiederholt durch d, wenn d ein Teiler ist, und notiere d jeweils als Faktor.

Danach d um 1 erhöhen. Am Ende ist n falls > 1 ebenfalls ein Primfaktor. Für 360: 360 ÷ 2 = 180, ÷ 2 = 90, ÷ 2 = 45, ÷ 3 = 15, ÷ 3 = 5 → Primfaktoren: 2, 2, 2, 3, 3, 5 = 2³ × 3² × 5. Teileranzahl: (3+1)(2+1)(1+1) = 24.

Der Algorithmus ist deshalb effizient, weil er nur bis zur Quadratwurzel der Zahl testen muss: Findet sich bis dorthin kein Teiler, ist der verbleibende Rest selbst prim.

Jeder gefundene Primfaktor wird so oft herausdividiert, wie er aufgeht, bevor der nächste Kandidat geprüft wird, wodurch die Exponenten automatisch entstehen.

Die Teileranzahl folgt anschließend aus einer einfachen Regel: Man erhöht jeden Exponenten der Potenzschreibweise um eins und multipliziert diese Werte miteinander.

An reinen Zweierpotenzen wird die Exponentenregel unmittelbar sichtbar: 1024 zerlegt der Rechner zu 2^10 und meldet dazu Anzahl 10 und Teileranzahl 11 — denn 10 + 1 ergibt genau die elf Teiler 1, 2, 4, 8 und so fort bis hinauf zu 1024.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Primfaktorzerlegung

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist eine Primfaktorzerlegung?

Die Primfaktorzerlegung zerlegt eine ganze Zahl ≥ 2 eindeutig in ein Produkt aus Primzahlen. Primzahlen sind natürliche Zahlen ≥ 2, die nur durch 1 und sich selbst teilbar sind (2, 3, 5, 7, 11, ...). Zum Beispiel: 60 = 2 × 2 × 3 × 5 = 2² × 3 × 5.

Diese Darstellung ist nach dem Fundamentalsatz der Arithmetik eindeutig – jede Zahl hat genau eine solche Zerlegung, unabhängig von der Reihenfolge der Faktoren.

Die Primfaktorzerlegung ist das Fundament für Bruchkürzungen, ggT, kgV und Teilbarkeitsaussagen. Man kann sie sich wie den genetischen Code einer Zahl vorstellen: Zwei verschiedene Zahlen können nie identische Primfaktorzerlegungen haben.

So zeigt dir der Rechner sofort, dass 360 = 2³ × 3² × 5 und 180 = 2² × 3² × 5 genau dieselben Primbausteine teilen, nur mit unterschiedlichen Exponenten – ein Hinweis, dass ihr ggT deutlich größer als 1 ist.

Die Ähnlichkeit der Zerlegungen zeigt auch, warum 360 und 180 durch 12, 9 und 5 gleichzeitig teilbar sind: Alle diese Teiler stecken vollständig in der kürzeren Zerlegung 2² × 3² × 5.

Wie führe ich eine Primfaktorzerlegung von Hand durch?

Starte immer mit dem kleinsten Primteiler 2 und dividiere solange, bis die Zahl nicht mehr durch 2 teilbar ist. Dann versuche mit 3, dann 5, 7 usw. Das Verfahren endet, wenn das Ergebnis selbst eine Primzahl ist.

Beispiel für 84: 84 ÷ 2 = 42, 42 ÷ 2 = 21, 21 ÷ 3 = 7 (7 ist prim). Ergebnis: 84 = 2² × 3 × 7. Wichtig: Du musst nie über die Quadratwurzel der Ausgangszahl hinaus testen. Für 84 ist Wurzel(84) ≈ 9,2, also reicht es, mit 2, 3, 5, 7 zu testen.

Ist die Ausgangszahl selbst eine Primzahl, etwa 97, endet das Verfahren sofort: Keine Primzahl bis Wurzel(97) ≈ 9,8 teilt 97 glatt.

Der Rechner zeigt neben dem Ergebnis auch jeden Divisionsschritt, sodass du das Handverfahren direkt nachvollziehen kannst. Typischer Fehler: Bei ungeraden Zahlen trotzdem mit 2 starten – das kostet nur einen Testschritt, ist aber unnötig.

Wie nutze ich die Primfaktorzerlegung zum Brüche kürzen?

Zerlege Zähler und Nenner in Primfaktoren. Der größte gemeinsame Teiler (ggT) ist das Produkt der gemeinsamen Primfaktoren mit dem jeweils kleineren Exponenten. Dividiere Zähler und Nenner durch den ggT. Beispiel: 180/252 kürzen. 180 = 2² × 3² × 5.

252 = 2² × 3² × 7. ggT = 2² × 3² = 36. 180 ÷ 36 = 5, 252 ÷ 36 = 7. Ergebnis: 5/7. Probe: ggT(5,7) = 1 → vollständig gekürzt. So gehst du mit dem Rechner vor: Gib 180 ein, notiere die Potenzschreibweise, gib dann 252 ein und vergleiche die Exponenten.

Der Vorteil gegenüber schrittweisem Kürzen ist, dass du in einem Durchgang fertig bist. Der klassische Fehler ist, mit einem gemeinsamen Teiler statt dem größten zu kürzen: Wer nur durch 2 kürzt, landet bei 90/126 und muss weiterrechnen.

Bei Brüchen in der Physik oder Chemie, etwa wenn Molverhältnisse vereinfacht werden sollen, spart diese Methode mehrere Kürzungsschritte.

Den ggT musst du dafür nicht separat suchen – er ergibt sich automatisch beim Vergleich der Exponenten, die der Rechner für beide Zahlen nebeneinander anzeigt.

Wie berechne ich ggT und kgV mit Primfaktorzerlegung?

ggT: Nimm gemeinsame Primfaktoren mit dem jeweils kleineren Exponenten. kgV: Nimm alle vorkommenden Primfaktoren mit dem jeweils größeren Exponenten. Beispiel: a = 18 = 2 × 3², b = 24 = 2³ × 3. ggT = 2¹ × 3¹ = 6. kgV = 2³ × 3² = 72.

Kontrollformel: ggT(a,b) × kgV(a,b) = a × b. Hier: 6 × 72 = 432 = 18 × 24 ✓. Diese Methode funktioniert auch für drei oder mehr Zahlen: ggT(a,b,c) = ggT(ggT(a,b),c).

Achte auf Primfaktoren, die nur in einer Zahl vorkommen: Beim ggT bekommen sie den Exponenten 0, fallen also weg; beim kgV werden sie voll übernommen. Genau hier entsteht der häufigste Fehler.

Lass dir für beide Zahlen die Potenzschreibweise vom Rechner ausgeben und stelle die Exponenten untereinander – dann sind kleinerer und größerer Exponent direkt ablesbar.

Ein praktischer Anwendungsfall ist das gemeinsame Nennersuchen beim Addieren von Brüchen: Das kgV liefert sofort den Hauptnenner.

Für drei Brüche mit den Nennern 4, 6 und 9 findest du so kgV(4,6,9) = kgV(12,9) = 36 in zwei Schritten – das Rechenschema spart dir das umständliche Ausprobieren.

Wie berechne ich die Anzahl aller Teiler einer Zahl?

Wenn die Primfaktorzerlegung n = p₁^a₁ × p₂^a₂ × ... × pₖ^aₖ bekannt ist, lautet die Anzahl aller Teiler: τ(n) = (a₁+1) × (a₂+1) × ... × (aₖ+1). Für 360 = 2³ × 3² × 5¹ ergibt sich: (3+1) × (2+1) × (1+1) = 4 × 3 × 2 = 24 Teiler.

Diese Formel zählt alle Teiler inklusive 1 und der Zahl selbst. Eine Primzahl p hat stets genau 2 Teiler: 1 und p selbst. Der Rechner gibt die Teileranzahl direkt als eigenes Ergebnis aus – mit der Startzahl 360 siehst du dort genau diese 24.

Verwechsle sie nicht mit der Anzahl der Primfaktoren: Die liegt bei 360 nur bei 6, weil 2 dreifach und 3 zweifach gezählt werden. Beide Werte stehen nebeneinander im Ergebnis.

Zahlen mit besonders vielen Teilern nennt man hochgradig zusammengesetzte Zahlen; 360 ist ein klassisches Beispiel, weil 24 Teiler für eine dreistellige Zahl außergewöhnlich viele sind.

Zum Vergleich: Die nächste Zahl mit noch mehr Teilern ist 720 = 2⁴ × 3² × 5 mit 30 Teilern – gib sie in den Rechner ein und überprüfe das Ergebnis.

Was ist der Unterschied zwischen Primzahlprüfung und Primfaktorzerlegung?

Die Primzahlprüfung beantwortet nur die Ja/Nein-Frage: Ist die Zahl prim? Die Primfaktorzerlegung liefert die vollständige multiplikative Struktur: Welche Primzahlen in welcher Anzahl stecken in der Zahl?

Eine Primzahl hat als Zerlegung nur sich selbst. Für zusammengesetzte Zahlen ist die Zerlegung der informativere Schritt, weil sie ggT, kgV und Teileranzahl direkt liefert.

Für reine Primalitätstests genügt der Primzahl-Rechner; die Zerlegung brauchst du, wenn du Brüche kürzt, Nenner findest oder zahlentheoretische Aussagen ableitest.

Der Kontrast wird an zwei Zahlen deutlich: 97 ist prim und liefert nur sich selbst sowie 2 Teiler, während 96 = 2⁵ × 3 ganze 12 Teiler hat.

Gib beide nacheinander in den Rechner ein – bei einer Primzahl erscheint in der Potenzschreibweise genau ein Faktor ohne Exponenten. Genau daran erkennst du eine Primzahl sofort.

Ein praktisches Beispiel: Ob 360 gleichzeitig durch 12 Monate, 4 Jahreszeiten und 24 Stunden teilbar ist, beantwortet ausschließlich die Zerlegung 360 = 2³ × 3² × 5, nicht die reine Primzahlprüfung.

Warum können sehr große Zahlen länger brauchen?

Der Rechner verwendet Trial Division: Er testet alle möglichen Teiler von 2 bis zur Quadratwurzel der Zahl. Für eine 10-stellige Zahl sind das bis zu ca. 31.623 Testschritte, was in Millisekunden geht.

Für eine 12-stellige Zahl wären es bis zu 1.000.000 Schritte. Für kryptografisch große Zahlen (100+ Stellen, wie RSA-Primzahlen) ist Trial Division praktisch nicht mehr anwendbar; dort werden probabilistische Tests wie Miller-Rabin eingesetzt.

Für Schul- und Alltagszwecke bis ca. 10 Millionen ist der Rechner schnell und exakt.

Besonders langsam wird Trial Division, wenn n das Produkt zweier gleich großer Primzahlen ist – etwa 101 × 103 = 10.403 – weil der Algorithmus fast alle Teiler bis Wurzel(n) testen muss.

Gib im Rechner eine siebenstellige Zahl ein und beobachte, dass das Ergebnis sofort erscheint; bei einer neunstelligen Zahl kann je nach Gerät ein kurzes Zögern auftreten, weil Wurzel(10^9) ≈ 31.623 Testschritte anfallen.

Kann ich die Primfaktorzerlegung für Modulorechnungen nutzen?

Ja. Wenn n = p₁^a₁ × p₂^a₂ × ... bekannt ist, lässt sich schnell prüfen, durch welche Zahlen n teilbar ist (alle Produkte der Primfaktorpotenzen). Für den Chinesischen Restsatz (CRT) ist die Primfaktorzerlegung des Moduls entscheidend.

In der Kryptographie basiert RSA darauf, dass die Primfaktorzerlegung sehr großer Zahlen (hunderte Dezimalstellen) praktisch nicht berechenbar ist.

Für Modulorechnungen in der Schulmathematik reicht die einfache Teilbarkeitsauswertung: n ist durch d teilbar, genau dann wenn alle Primfaktoren von d in der Zerlegung von n enthalten sind (mit mindestens gleich großem Exponenten).

Am Startwert 360 = 2³ × 3² × 5 siehst du das direkt: 12 = 2² × 3 steckt vollständig darin, 360 ist also durch 12 teilbar. 16 = 2⁴ dagegen nicht, weil die 2 in 360 nur dreifach vorkommt. Prüfe im Zweifel Exponent für Exponent, statt zu dividieren.

Für zahlentheoretische Anwendungen – Eulersche Totientfunktion, Chinesischer Restsatz, Ordnungen in Restklassengruppen – ist die Primfaktorzerlegung das unverzichtbare Werkzeug.

Für proportionale Rechenaufgaben eignet sich der Dreisatz-Rechner, für Bruchkürzungen der Bruchrechner und für algebraische Terme die Binomischen Formeln.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Nutze die Potenzschreibweise, um Muster schnell zu erkennen. Eine Zahl mit nur einem Primfaktor in der ersten Potenz (z.

B. 7) ist eine Primzahl. Ist die Potenzschreibweise eine einzelne Primzahl hoch n (z. B. 2⁵ = 32), hat die Zahl nur n+1 Teiler. Für das Kürzen von Brüchen gilt: ggT zweier Zahlen = Produkt der gemeinsamen Primfaktoren mit dem kleineren Exponenten.

Für 360 = 2³ × 3² × 5 und 252 = 2² × 3² × 7 ist ggT = 2² × 3² = 36. Für das kgV nimm jeden Primfaktor mit dem größeren Exponenten: kgV = 2³ × 3² × 5 × 7 = 2520. Kontrollformel: ggT × kgV = a × b. Hier: 36 × 2520 = 90720 = 360 × 252 ✓.

Diese Kontrollformel ggT mal kgV gleich Produkt der beiden Zahlen eignet sich als Rechenprobe: Stimmt sie nicht, hat sich in der Zerlegung ein Faktor oder Exponent eingeschlichen.

Für das Kürzen eines Bruchs zerlegst du Zähler und Nenner und streichst die gemeinsamen Primfaktoren heraus, was direkt die gekürzte Form liefert.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Eine Schülerin soll den Bruch 180/252 vollständig kürzen. 180 = 2² × 3² × 5. 252 = 2² × 3² × 7. ggT = 2² × 3² = 36. Bruch: 180/252 = 5/7. Probe: 5 und 7 sind teilerfremd → vollständig gekürzt. Zweites Beispiel: Taktplaner.

Zwei Maschinen mit Wartungsintervall 180 und 252 Stunden. kgV = 2² × 3² × 5 × 7 = 1260 Stunden. Beide Maschinen werden erstmals nach 1260 Stunden gemeinsam gewartet, was 7 Intervallen der ersten und 5 Intervallen der zweiten Maschine entspricht.

Der Rechenweg macht beide Aufgaben mit derselben Zerlegung lösbar: Aus 180 = 2² × 3² × 5 und 252 = 2² × 3² × 7 entsteht der größte gemeinsame Teiler, indem man nur die gemeinsamen Primfaktoren mit dem jeweils kleineren Exponenten nimmt, hier 2² × 3² = 36.

Damit kürzt sich der Bruch 180/252 in einem Schritt zu 5/7, weil nach dem Herausstreichen der gemeinsamen Faktoren nur die Reste 5 und 7 übrig bleiben.

Für das kleinste gemeinsame Vielfache nimmt die Schülerin dagegen jeden auftretenden Primfaktor mit dem größeren Exponenten und erhält 2² × 3² × 5 × 7 = 1260. Dieselbe Zerlegung beantwortet so Bruch- und Wartungsfrage zugleich.

Die Zählfelder stützen das: Für 180 wie für 252 meldet der Rechner jeweils Anzahl 5 und Teileranzahl 18.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist das Einsetzen von 1 als Primfaktor. Die 1 ist per Definition keine Primzahl.

Ein zweiter Fehler ist das vorzeitige Abbrechen der Zerlegung: 12 = 4 × 3 ist keine vollständige Primfaktorzerlegung; korrekt ist 12 = 2² × 3. Dritter Fehler: die Potenzschreibweise wird mit dem Multiplikationszeichen verwechselt.

2³ bedeutet 2 × 2 × 2 = 8, nicht 2 × 3 = 6.

Ein vierter Fehler ist, bei der Trial Division einen Primfaktor nur einmal zu notieren, obwohl er mehrfach aufgeht: 8 ist nicht 2 mal 4, sondern 2 × 2 × 2, und jeder Faktor muss so oft erscheinen, wie er die Zahl teilt.

Ebenso wird die Teileranzahl gelegentlich falsch berechnet, indem man die Exponenten multipliziert, statt sie vorher jeweils um eins zu erhöhen.

Ein fünfter Stolperstein ist die Annahme, große Zahlen ließen sich kaum zerlegen: Zwar wird die Trial Division bei sehr großen Zahlen langsamer, doch für Schulwerte bis in den Millionenbereich liefert der Rechner das Ergebnis praktisch sofort.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Primfaktorzerlegung-Rechner liefert Kettenform, Potenzschreibweise und Teileranzahl in einem Schritt. Für Folgeaufgaben: ggT = gemeinsame Faktoren mit kleinerem Exponent, kgV = alle Faktoren mit größerem Exponent.

Kontrolliere mit ggT × kgV = a × b. Die eindeutige Primfaktordarstellung ist damit weit mehr als eine Rechenübung: Sie bildet die Grundlage, um Brüche in einem Schritt vollständig zu kürzen, gemeinsame Nenner zu finden und Teilbarkeiten zu begründen.

Achte darauf, wirklich bis zu reinen Primzahlen zu zerlegen und keinen Faktor auszulassen, denn nur eine vollständige Zerlegung liefert korrekte Teileranzahl, ggT und kgV. Verwandte Rechner: Primzahl-Rechner für Primzahltests, Teiler-Vielfache-Rechner für ggT und kgV direkt.

Halte die beiden Zählungen auseinander, sie beantworten verschiedene Fragen: Anzahl meint die Faktoren der Kettenform, Teileranzahl dagegen die Teiler der Zahl selbst. Für 360 stehen deshalb 6 und 24 nebeneinander.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · 2 × 2 × 2 × 3 × 3 × 5 = 2³ × 3² × 5, Teileranzahl 24

Primfaktorzerlegung von 360

Zahl (ganze Zahl ≥ 2)
360

Beispiel 2 · Mittel · 2 × 2 × 3 × 7 = 2² × 3 × 7, Teileranzahl 12

Primfaktorzerlegung von 84

Zahl (ganze Zahl ≥ 2)
84

Beispiel 3 · Komplex · 2 × 2 × 5 × 5 = 2² × 5², Teileranzahl 9

Primfaktorzerlegung von 100

Zahl (ganze Zahl ≥ 2)
100

Beispiel 4 · Komplex · 97 (bereits Primfaktor), Teileranzahl 2

Primfaktorzerlegung einer Primzahl (97)

Zahl (ganze Zahl ≥ 2)
97

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  • Infografik: Primfaktorzerlegung: Faktorbaum, 360 = 2³ × 3² × 5, FUNDAMENTALSATZ, n = p₁^a₁ × p₂^a₂ × …, Jede Zahl > 1 ist eindeutig, als Primfaktorprodukt darstellbar, (bis auf Reihenfolge der Faktoren), VERFAHREN

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Primfaktorzerlegung ist für positive ganze Zahlen ≥ 2 exakt. Für sehr große Zahlen (> 10^12) kann die Berechnung mehr Zeit beanspruchen.

Quelle: Fundamentalsatz der Arithmetik: jede natürliche Zahl ≥ 2 besitzt genau eine Primfaktorzerlegung

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Mathematik / Algebra
Formeln basieren auf
Fundamentalsatz der Arithmetik (eindeutige Primfaktorzerlegung)
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Primfaktorzerlegung. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/primfaktorzerlegung-rechner

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Rechner-Portal, 2026. Primfaktorzerlegung. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/primfaktorzerlegung-rechner

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