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Binomische Formeln Rechner: Alle 3 Formeln mit Rechenweg

MathematikStand Noch keine Bewertung
Beispiele

Negative Zahlen, Dezimalzahlen und Brüche als Dezimal sind möglich (z. B. a=−2, b=0.5).

1. Binomische Formel
(a + b)² = a² + 2ab + b²
(3 + 2)² = 9 + 12 + 4
Ergebnis =25
2. Binomische Formel
(a − b)² = a² − 2ab + b²
(3 − 2)² = 9 − 12 + 4
Ergebnis =1
3. Binomische Formel
(a + b)(a − b) = a² − b²
(3 + 2)(3 − 2) = 9 − 4
Ergebnis =5

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Kurzantwort

Binomische Formeln: a und b eingeben, alle drei binomischen Formeln werden gleichzeitig berechnet – mit Rechenweg und Faktorisierungshinweis.

Alle drei binomischen Formeln online berechnen – (a+b)²

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Mathematik (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Binomische Formeln?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Die drei binomischen Formeln sind fundamentale Identitäten der Algebra, die das Ausmultiplizieren und Faktorisieren quadratischer Ausdrücke vereinfachen: 1. (a+b)² = a²+2ab+b², 2.

(a−b)² = a²−2ab+b², 3. (a+b)(a−b) = a²−b². Dieser Rechner berechnet alle drei Formeln für beliebige Werte a und b – mit dem vollständigen Rechenweg und der numerischen Auswertung.

So kannst du sowohl konkrete Zahlenwerte einsetzen als auch den algebraischen Rechenweg nachvollziehen.

Binomische Formeln sind in Schule, Studium und Ingenieurwesen allgegenwärtig: von der Vereinfachung algebraischer Ausdrücke über quadratische Gleichungen bis zur Faktorisierung von Polynomen.

Der Vorteil der Formeln liegt darin, dass sie ein umständliches Ausmultiplizieren durch ein bekanntes Muster ersetzen und sich ebenso rückwärts zum Faktorisieren nutzen lassen.

Wer die drei Muster sicher erkennt, spart bei Termumformungen, beim Lösen quadratischer Gleichungen und beim Kürzen von Brüchen spürbar Zeit. Eine ausführliche Erklärung der binomischen Formeln bietet Serlo Mathematik.

Die Formelauswahl über den Ergebnissen ist dabei reine Anzeigesteuerung: Der Rechner wertet stets alle drei Formeln aus und blendet auf Wunsch nur eine davon ein.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst zwei Werte a und b ein. Beide können positive oder negative ganze Zahlen, Dezimalzahlen oder Brüche (als Dezimal) sein.

Wähle optional eine der drei Formeln oder berechne alle drei gleichzeitig. Typische Fehler sind Vorzeichenfehler bei negativen a oder b sowie das Vergessen des mittleren Terms 2ab bei der 1. und 2. Formel.

Achte darauf, ein negatives b konsequent mit Vorzeichen einzugeben, da sich sonst der mittlere Term und bei der dritten Formel das Ergebnis verschieben. Brüche gibst du am besten als Dezimalzahl ein, etwa 0,5 statt ein Halb.

Wählst du keine bestimmte Formel aus, berechnet der Rechner alle drei Varianten parallel, sodass du die Ergebnisse direkt vergleichen kannst.

Ein Bruchstrich im Feld ist dabei tückischer als ein Tippfehler: Die Eingabe 1/2 löst keine Fehlermeldung aus, sondern wird stillschweigend als 1 gelesen, weil nur der führende Zahlteil ausgewertet wird.

Für ein halbes a gehört deshalb 0,5 in das Feld — Komma und Punkt versteht der Rechner gleichermaßen.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Zitiergrafik: Die drei binomischen Formeln – Summenquadrat, Differenzquadrat und Differenz der Quadrate Die drei binomischen Formeln: 1. (a+b)² = a²+2ab+b² – das Quadrat einer Summe.

2. (a−b)² = a²−2ab+b² – das Quadrat einer Differenz. 3. (a+b)(a−b) = a²−b² – das Produkt aus Summe und Differenz (dritte binomische Formel). Beispiel a=3, b=2: 1. (3+2)²=25=9+12+4=25. 2. (3−2)²=1=9−12+4=1. 3. (3+2)(3−2)=5·1=5=9−4=5.

Die dritte Formel heißt auch Differenz der Quadrate. Sie erlaubt das direkte Faktorisieren: a²−b² = (a+b)(a−b).

Ein weiteres Zahlenbeispiel mit a=7 und b=4 zeigt die Systematik: Die erste Formel ergibt (7+4)² = 121 = 49 + 56 + 16, wobei der mittlere Term 2ab = 2·7·4 = 56 beträgt.

Die zweite Formel liefert (7−4)² = 9 = 49 − 56 + 16, hier also mit negativem mittlerem Term. Die dritte Formel ergibt (7+4)(7−4) = 11·3 = 33 = 49 − 16.

So wird sichtbar, dass sich die ersten beiden Formeln nur im Vorzeichen des Terms 2ab unterscheiden, während die dritte Formel den mittleren Term vollständig wegfallen lässt und deshalb besonders leicht zu handhaben ist.

Auch gebrochene Werte trägt der Rechner mit: Für a = 2 und b = 0,5 liefert er 6,25 für das Summenquadrat, 2,25 für das Differenzquadrat und 3,75 für das Produkt aus Summe und Differenz.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Binomische Formeln

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was sind die drei binomischen Formeln?

Die drei binomischen Formeln sind algebraische Identitäten, die das Ausmultiplizieren und Faktorisieren quadratischer Ausdrücke mit zwei Variablen a und b beschreiben.

Die erste binomische Formel lautet (a+b)² = a²+2ab+b² und beschreibt das Quadrat einer Summe. Die zweite binomische Formel lautet (a−b)² = a²−2ab+b² und beschreibt das Quadrat einer Differenz.

Die dritte binomische Formel lautet (a+b)(a−b) = a²−b² und heißt auch Differenz der Quadrate oder dritte binomische Formel.

Diese drei Formeln sind fundamental in der Algebra und erlauben es, komplexe Ausdrücke zu vereinfachen, Terme zu faktorisieren und quadratische Gleichungen zu lösen.

Die Formeln gelten für alle reellen Zahlen a und b, auch für negative und gebrochene Werte.

In der Praxis begegnen die binomischen Formeln überall: beim Lösen quadratischer Gleichungen durch quadratische Ergänzung, beim Vereinfachen von Bruchtermen, bei der Berechnung von Flächeninhalten und in der Analysis beim Ableiten.

Der Binomische-Formeln-Rechner berechnet alle drei Formeln für beliebige Werte von a und b und zeigt jeden Zwischenschritt, was das Verstehen der algebraischen Identitäten erleichtert.

Wie leitet man die erste binomische Formel her?

Die erste binomische Formel (a+b)² = a²+2ab+b² ergibt sich durch einfaches Ausmultiplizieren: (a+b)² = (a+b)·(a+b). Dann multipliziert man jedes Glied des ersten Klammerausdrucks mit jedem Glied des zweiten: a·a + a·b + b·a + b·b = a² + ab + ba + b².

Da Multiplikation kommutativ ist (ab = ba), fasst man die mittleren Terme zusammen: a² + 2ab + b². Die geometrische Interpretation ist anschaulich: Ein Quadrat mit Seitenlänge (a+b) hat Fläche (a+b)².

Es besteht aus einem a×a-Quadrat (Fläche a²), zwei Rechtecken der Fläche a·b (zusammen 2ab) und einem b×b-Quadrat (Fläche b²).

Diese geometrische Sicht erklärt, warum der mittlere Term 2ab nie fehlen darf und der häufigste Anfängerfehler (a+b)² = a²+b² ist. Numerisch: Für a = 5 und b = 3 ergibt (5+3)² = 64. Die Formel bestätigt: 25+30+9 = 64.

Dieselbe algebraische Herleitung gilt für die zweite binomische Formel (a−b)² = (a−b)·(a−b) = a²−ab−ba+b² = a²−2ab+b² und zeigt, dass der mittlere Term das Vorzeichen wechselt.

Welcher Fehler wird bei binomischen Formeln am häufigsten gemacht?

Der mit Abstand häufigste Fehler ist das Weglassen des mittleren Terms 2ab: Viele schreiben (a+b)² = a²+b² statt a²+2ab+b².

Dieser Fehler entsteht durch eine falsche Analogie zur Addition: (a+b)² ist kein Term-weises Quadrieren, sondern das Produkt (a+b)·(a+b).

Ein weiterer häufiger Fehler ist das falsche Vorzeichen bei der zweiten binomischen Formel: (a−b)² = a²−2ab+b², aber nicht a²+2ab+b². Der mittlere Term ist −2ab, nicht +2ab.

Bei der dritten binomischen Formel wird manchmal das Vorzeichen vertauscht: (a+b)(a−b) = a²−b², nicht a²+b². Der Grund: Das Produkt der gemischten Terme +ab und −ab ergibt null.

Diese drei Fehler können durch sorgfältiges Ausmultiplizieren jederzeit vermieden werden. Zur Verifikation empfiehlt sich stets ein numerischer Test: Für a = 4 und b = 2 ist (4+2)² = 36.

Wer fälschlicherweise a²+b² = 20 erhält, erkennt den Fehler sofort. Korrekt: 16+16+4 = 36. Das sorgfältige Ausmultiplizieren aller vier Produktterme, also a·a, a·b, b·a und b·b, verhindert jeden dieser drei Fehlertypen zuverlässig.

Wie nutzt man die dritte binomische Formel zur Faktorisierung?

Die dritte binomische Formel (a+b)(a−b) = a²−b² kann in beide Richtungen verwendet werden: zum Ausmultiplizieren und zur Faktorisierung. Als Faktorisierungsregel gilt: a²−b² = (a+b)(a−b).

Erkennst du einen Ausdruck der Form Quadrat minus Quadrat, kannst du ihn direkt in zwei Faktoren zerlegen. Beispiele: x²−9 = x²−3² = (x+3)(x−3). 4x²−25 = (2x)²−5² = (2x+5)(2x−5). 100−y² = 10²−y² = (10+y)(10−y).

Diese Faktorisierung ist besonders nützlich, um Nullstellen zu bestimmen: x²−9 = 0 → (x+3)(x−3) = 0 → x = 3 oder x = −3, ohne die Mitternachtsformel zu benötigen.

Auch bei Brüchen kann die dritte binomische Formel das Kürzen vereinfachen: (x²−4)/(x−2) = (x+2)(x−2)/(x−2) = (x+2).

Weitere Anwendungen: Bei Wurzelausdrücken gilt (√5+√3)·(√5−√3) = 5−3 = 2 — die dritte binomische Formel macht Wurzeln im Nenner rational.

In der Integralrechnung vereinfacht a²−b² = (a+b)(a−b) Partialbruchzerlegungen erheblich, da Terme separat integriert werden können. Auch beim Lösen von Gleichungen der Form x⁴−16 = 0 hilft die Formel: x⁴−16 = (x²+4)(x²−4) = (x²+4)(x+2)(x−2).

Ein weiteres Beispiel für die Faktorisierung: 9x²−16 = (3x)²−4² = (3x+4)(3x−4), wobei man a = 3x und b = 4 identifiziert.

Für welche Werte von a und b gelten die binomischen Formeln?

Die binomischen Formeln gelten für alle reellen Zahlen a und b, ohne Einschränkung. Das schließt positive und negative Zahlen, Dezimalzahlen, Brüche und null ein.

Für negative Werte ist besondere Sorgfalt beim Vorzeichen gefragt: Für a = 3 und b = −2 gilt (a+b)² = (3+(−2))² = 1² = 1. Mit der Formel: a²+2ab+b² = 9+2·3·(−2)+(−2)² = 9−12+4 = 1. Das Ergebnis stimmt überein.

Für b = −2 bei der zweiten Formel: (a−b)² = (3−(−2))² = 5² = 25. Mit der Formel: a²−2ab+b² = 9−2·3·(−2)+4 = 9+12+4 = 25. Auch Wurzeln und Brüche funktionieren: (√2+√3)² = 2+2√6+3 = 5+2√6.

Die Formeln gelten auch für komplexe Zahlen und in abstrakten algebraischen Strukturen wie Ringen. Auch für Polynome als a oder b gelten die Formeln: (x²+1)² = x⁴+2x²+1, wobei a = x² und b = 1.

Mehrgliedrige Ausdrücke wie (x+y+z)² lassen sich durch Substitution auf die erste binomische Formel zurückführen. Die universelle Gültigkeit für alle reellen Zahlen bedeutet, dass kein Spezialfall eine separate Formel erfordert.

Wie hängen binomische Formeln mit der quadratischen Gleichung zusammen?

Binomische Formeln und quadratische Gleichungen sind eng verknüpft: Die zweite binomische Formel (a−b)² = a²−2ab+b² entspricht dem Muster der vollständigen Ergänzung (quadratische Ergänzung), die bei der Lösung quadratischer Gleichungen verwendet wird.

Für ax²+bx+c = 0 lässt sich durch Umformung und quadratische Ergänzung die Mitternachtsformel herleiten.

Außerdem können manche quadratischen Gleichungen direkt mit binomischen Formeln faktorisiert werden: x²−6x+9 = 0 erkennt man als (x−3)² = 0, also x = 3 mit doppelter Nullstelle. x²−9 = 0 erkennt man als (x+3)(x−3) = 0, also x = ±3 (dritte binomische Formel rückwärts).

Diese direkten Faktorisierungen sind schneller als die Mitternachtsformel, erfordern aber das sichere Erkennen der Formelmuster. Der Quadratische-Gleichung-Rechner löst alle Fälle automatisch.

Auch die Normalform x²+px+q = 0 ist eng mit binomischen Mustern verknüpft: Gilt (p/2)² = q, liegt ein vollständiges Quadrat vor, und der Ausdruck faktorisiert direkt als (x+p/2)².

Für x²−10x+25 = 0 erkennt man sofort (x−5)² = 0 und x = 5, ohne die Mitternachtsformel zu benötigen. Diese Mustererkennung beschleunigt das Rechnen erheblich.

Kann ich binomische Formeln auf Terme mit Koeffizienten anwenden?

Ja, die binomischen Formeln gelten für beliebige Terme, also auch für Terme der Form (2x+3)² oder (5a−2b)². Der Schlüssel ist, den gesamten Term als a oder b zu interpretieren.

Für (2x+3)² setzt man a = 2x und b = 3: (2x+3)² = (2x)²+2·(2x)·3+3² = 4x²+12x+9. Für (5a−2b)² setzt man a = 5a und b = 2b: (5a−2b)² = 25a²−20ab+4b². Die dritte binomische Formel mit Koeffizienten: (3x+7)(3x−7) = (3x)²−7² = 9x²−49.

Wichtig: Beim Quadrieren des Terms mit Koeffizienten gilt (2x)² = 4x², nicht 2x². Der Koeffizient muss ebenfalls quadriert werden.

Bei Termen der Form (√a+√b)·(√a−√b) = a−b ergibt die dritte Formel besonders elegante Vereinfachungen rationaler Ausdrücke. Ein weiteres Beispiel: (sin θ+cos θ)² = sin²θ+2·sin θ·cos θ+cos²θ = 1+sin 2θ, da sin²θ+cos²θ = 1.

Die binomische Formel liefert hier direkt den Doppelwinkelterm. Entscheidend ist stets, den richtigen Term als a oder b zu identifizieren und (ka)² = k²·a² konsequent anzuwenden.

Zum Beispiel ergibt (x²+3)² mit a = x² und b = 3 nach der ersten Formel: x⁴+6x²+9.

Wie erkennt man, welche binomische Formel anzuwenden ist?

Das Erkennen des richtigen Formelmusters ist die wichtigste Kompetenz bei binomischen Formeln.

Erkennungsregel für die erste binomische Formel: Man sieht ein Quadrat einer Summe oder einen expandierten Ausdruck a²+2ab+b², bei dem alle Vorzeichen positiv sind und der mittlere Term genau 2·√(a²)·√(b²) ist.

Erkennungsregel für die zweite binomische Formel: Man sieht ein Quadrat einer Differenz oder a²−2ab+b², bei dem das erste und dritte Glied positiv, der mittlere Term negativ ist.

Erkennungsregel für die dritte binomische Formel: Man sieht a²−b² (Differenz zweier Quadrate) ohne mittleren Term oder das Produkt einer Summe und einer Differenz.

Praxistipp: Bei einem Ausdruck ohne mittleren Term zwischen zwei Quadraten ist fast immer die dritte Formel anwendbar. Bei vollständigem Quadrat mit drei Termen prüfe das Vorzeichen des mittleren Terms, um erste oder zweite Formel zu bestimmen.

Ein weiterer Hinweis: Bei drei Termen immer auch auf Wurzeln achten, da (√x+√y)² = x+2√(xy)+y unmittelbar der ersten Formel entspricht und so irrationale Ausdrücke ohne Ausmultiplizieren expandiert werden können.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Der mittlere Term 2ab wird häufig vergessen. Merke: Bei Quadraten binomischer Ausdrücke gibt es immer drei Terme, nicht zwei.

Die dritte Formel ist besonders nützlich zur Faktorisierung: Erkennst du einen Ausdruck der Form a²−b², kannst du ihn sofort als (a+b)(a−b) schreiben. Prüfe das Ergebnis: (a+b)² und (a−b)² sind immer ≥ 0; das Produkt (a+b)(a−b) kann negativ sein.

Für quadratische Gleichungen bietet der Quadratische-Gleichung-Rechner eine weiterführende Analyse.

Eine bewährte Merkhilfe für die ersten beiden Formeln ist der Dreiklang aus erstem Quadrat, doppeltem Produkt und zweitem Quadrat: erst a², dann 2ab mit dem Vorzeichen zwischen a und b, schließlich b².

Bei der dritten Formel hilft die Frage, ob ein Ausdruck als Differenz zweier Quadrate lesbar ist – 49−x² etwa ist 7²−x² und damit (7+x)(7−x).

Rechne zur Kontrolle das Ergebnis rückwärts wieder aus: Ergibt das Ausmultiplizieren den Ausgangsterm, stimmt die Faktorisierung.

Ein Zahlenpaar, an dem sich alle drei Zeilen im Kopf gegenprüfen lassen, ist a = 10 und b = 3: Der Rechner meldet 169, 49 und 91 — und 13², 7² sowie 100 − 9 bestätigen jedes Ergebnis einzeln.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall Fläche: Ein Quadrat mit Seitenlänge (a+b) = (5+3) = 8 cm hat die Fläche 64 cm². Wer nur die Quadrate addiert, rechnet (5+3)² = 5²+3² = 25+9 = 34? Nein: 34 ist falsch, weil der mittlere Term fehlt.

Korrekt: (5+3)² = 5²+2·5·3+3² = 25+30+9 = 64 cm². Das Beispiel zeigt den typischen Fehler: 2ab = 2·5·3 = 30, nicht null.

Die Differenz 64 − 34 = 30 cm² ist exakt der vergessene mittlere Term; genau diese drei Glieder 25, 30 und 9 weist der Rechner für a=5 und b=3 auch in der ausmultiplizierten Zeile aus.

Praxisfall Faktorisierung: x²−9 = x²−3² = (x+3)(x−3) mit der 3. binomischen Formel. Das ermöglicht das direkte Ablesen der Nullstellen x=3 und x=−3 ohne die Mitternachtsformel.

Diese Faktorisierungstechnik ist fundamental für das Vereinfachen von Brüchen in der Algebra.

Ein weiterer Anwendungsfall ist das Kopfrechnen mit der dritten Formel: Das Produkt 19 · 21 lässt sich als (20−1)(20+1) = 20²−1² = 400−1 = 399 blitzschnell bestimmen, ebenso 48 · 52 = (50−2)(50+2) = 2500−4 = 2496.

Auch beim Quadrieren hilft die erste Formel, etwa 21² = (20+1)² = 400+40+1 = 441. In der Algebra dient dieselbe Technik dazu, Terme wie 4x²−25 als (2x+5)(2x−5) zu schreiben und damit Nullstellen oder kürzbare Faktoren direkt sichtbar zu machen.

So verbindet der Rechner das reine Ausrechnen mit dem Verständnis, wann sich welche der drei Formeln lohnt.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Typischer Fehler 1: (a+b)² = a²+b² statt a²+2ab+b². Der mittlere Term 2ab fehlt fast immer bei Anfängerfehlern.

Typischer Fehler 2: Falsches Vorzeichen bei (a−b)². Der mittlere Term ist −2ab, nicht +2ab. Typischer Fehler 3: Verwechseln der 1. und 2. Formel – beide sind Quadrate, unterscheiden sich aber im Vorzeichen von 2ab.

Die dritte Formel (a+b)(a−b) = a²−b² wird oft vergessen, ist aber besonders nützlich zur Faktorisierung.

Ein vierter Fehler betrifft die dritte Formel in der Rückrichtung: a²−b² wird korrekt zu (a+b)(a−b), doch die Summe a²+b² lässt sich über den reellen Zahlen gar nicht mit den binomischen Formeln zerlegen und wird trotzdem oft fälschlich faktorisiert.

Fünftens verrechnen sich viele beim Quadrieren von Vorfaktoren: In (2x+3)² ist der erste Term (2x)² = 4x² und nicht 2x², weil der Faktor 2 mitquadriert wird. Ein kurzer Blick auf jeden der drei Terme deckt solche Fehler zuverlässig auf.

Ein sechster Fehler bleibt unsichtbar, weil ihn keine Meldung begleitet: Angehängte Zeichen werden abgeschnitten, aus der Eingabe 3x wird kommentarlos die 3. Wer mit Variablen arbeitet, setzt vor der Eingabe selbst Zahlen ein.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Binomische-Formeln-Rechner berechnet alle drei binomischen Formeln mit Rechenweg. Merke die 2ab-Regel: Quadrate binomischer Ausdrücke haben immer drei Terme. Nutze die dritte Formel a²−b² = (a+b)(a−b) zur schnellen Faktorisierung.

Präge dir ein, dass die ersten beiden Formeln stets drei Glieder haben und sich nur im Vorzeichen des mittleren Terms 2ab unterscheiden, während die dritte Formel als Differenz der Quadrate den mittleren Term verliert.

Ein kurzer Rückwärtscheck durch Ausmultiplizieren bestätigt jedes Ergebnis, und mit etwas Übung erkennst du die passende Formel schon an der Struktur des Ausdrucks.

Für weiterführende Aufgaben: Polynome dividieren mit dem Polynomdivision-Rechner, quadratische Gleichungen lösen mit dem Quadratische-Gleichung-Rechner. Als Eingabe versteht er ausschließlich Dezimalzahlen, positiv wie negativ — ein Bruchstrich dagegen wird nicht gerechnet, sondern abgeschnitten.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · (5+3)² = 64 = 25+30+9

a = 5, b = 3 – Quadrat einer Summe

a
5
b
3
Formel
1. Binomische Formel (a+b)²

Beispiel 2 · Mittel · (10+1)(10−1) = 99 = 100−1

a = 10, b = 1 – Differenz der Quadrate

a
10
b
1
Formel
3. Binomische Formel (a+b)(a−b)

Beispiel 3 · Komplex · (4+(−2))² = 4 = 16−16+4

Negative Werte: a = 4, b = −2

a
4
b
−2
Formel
1. Binomische Formel (a+b)²

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Weiternutzung

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  • Infografik: Die drei binomischen Formeln, 1. BINOMISCHE FORMEL, (a + b)² = a² + 2ab + b², a + b, Merke: Plus-Plus, Quadrat der Summe, Fläche = (a+b) × (a+b), 2. BINOMISCHE FORMEL

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  • Infografik: Die drei binomischen Formeln, (a + b)²  =  a² + 2ab + b², (a − b)²  =  a² − 2ab + b², (a + b)(a − b)  =  a² − b², VARIABLEN, Erster Term – Zahl/Term., Zweiter Term – Zahl/Term., Quelle: rechner-portal.de/mathematik/grundrechnung/binomische-formeln-re

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Rechner berechnet binomische Formeln analytisch und zeigt den vollständigen Rechenweg. Die Formeln gelten für beliebige reelle Zahlen a und b.

Quelle: Analytische Berechnung der drei binomischen Formeln

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Mathematik / Grundrechnung
Formeln basieren auf
(a+b)² = a²+2ab+b², (a−b)² = a²−2ab+b², (a+b)(a−b) = a²−b²
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Binomische Formeln. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/grundrechnung/binomische-formeln-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Binomische Formeln. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/grundrechnung/binomische-formeln-rechner

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