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Potenzenrechner: Potenzwerte mit Potenzgesetzen berechnen

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Kurzantwort

Basis und Exponent eingeben und die Potenz berechnen – als normale und wissenschaftliche Schreibweise.

Basis und Exponent eingeben, negative oder gebrochene Exponenten prüfen und Ergebnisse...

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Mai 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Potenzenrechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Exponentielles Wachstum überholt jedes Polynom: 2^100 hat 31 Stellen, während 100^2 = 10.000 gerade fünf Stellen hat. Dieser Rechner berechnet Potenzen für ganze Zahlen, Dezimalzahlen, Brüche und negative Exponenten und zeigt die angewendeten Potenzgesetze direkt im Ergebnis.

Das ist für Schulaufgaben, Formelumstellungen und Wachstumsmodelle nützlich, weil du sofort siehst, wie sich positive, negative oder gebrochene Exponenten auf das Ergebnis auswirken.

Potenzrechnung taucht in der Schulmathematik überall dort auf, wo Flächen, Volumina oder Wachstumsprozesse modelliert werden: Das Volumen eines Würfels mit Kantenlänge a beträgt a³, die Diagonale eines Quadrats enthält eine Quadratwurzel als Bruchpotenz.

In der Finanzmathematik ist jede Zinseszinsrechnung eine Potenz: Nach n Perioden mit Zinsfaktor 1+r wächst ein Kapital K auf K × (1+r)^n.

In der Physik nimmt die Gravitationskraft nach dem Inversen-Quadrat-Gesetz ab: Verdoppelt sich der Abstand, sinkt die Kraft auf ein Viertel. In der Informatik bestimmt 2^n die Kapazität von Speicher und Adressräumen.

In der Biologie beschreibt exponentielles Bevölkerungs- und Zellwachstum ebenfalls eine Potenz der Zeit.

Mit dem Potenzen-Rechner werden diese vielfältigen Zusammenhänge in einem einzigen Werkzeug gebündelt: Du gibst Basis und Exponent ein und siehst das numerische Ergebnis sowie die angewendeten Potenzgesetze in formaler Darstellung.

Die Potenzgesetze mit Herleitungen erklärt Serlo Mathematik umfassend. Vergleich lineares und exponentielles Wachstum: y = 100x als gestrichelte Linie und y = 2 hoch x als Kurve divergieren ab x = 10 stark

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Trage die Basis a und den Exponenten n ein. Der Rechner ist für ganze Zahlen, Dezimalzahlen, Brüche und negative Exponenten gedacht.

Achte darauf, Vorzeichen sauber zu setzen, denn -2² und (-2)² liefern nicht dasselbe Ergebnis. Für Bruchpotenzen solltest du außerdem prüfen, ob die Basis im reellen Zahlenraum überhaupt zulässig ist.

Bruchpotenzen haben die Form a^(p/q), wobei p der Zähler und q der Nenner des Exponenten ist. Die Eingabe a^(1/2) bedeutet die Quadratwurzel, a^(1/3) die Kubikwurzel.

Bei negativer Basis und gebrochenem Exponenten ist Vorsicht geboten: (-4)^(1/2) ist im reellen Zahlenraum nicht definiert, da kein reeller Wert beim Quadrieren -4 ergibt.

Auch bei sehr großen Exponenten wie 100 oder 200 kann das Ergebnis astronomisch groß werden; prüfe daher vorher, ob die erwartete Größenordnung plausibel ist.

Ein bewährter erster Schritt: Schätze die Größenordnung des Endergebnisses grob ab, bevor du die exakte Zahl berechnest. Das verhindert Tippfehler wie versehentlich verdoppelten Exponenten.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Potenzgesetze im Überblick: Eine Potenz bedeutet wiederholte Multiplikation derselben Basis. a hoch n heißt, dass a n-mal mit sich selbst multipliziert wird.

Für negative Exponenten gilt a^(-n) = 1 ÷ a^n. Beispiel: 2^5 ergibt 32, weil 2 × 2 × 2 × 2 × 2 = 32. Dagegen ist 2^(-3) gleich 1 ÷ 8 und damit 0,125. Die wichtigsten Potenzgesetze im Überblick: Gleiche Basis multipliziert: a^m × a^n = a^(m+n).

Gleiche Basis dividiert: a^m ÷ a^n = a^(m-n). Potenz einer Potenz: (a^m)^n = a^(m×n). Nullexponent: a^0 = 1 für alle a ≠ 0. Bruchexponent: a^(p/q) = q-te Wurzel aus a^p.

Für die Berechnung von 8^(2/3) bedeutet das: dritte Wurzel aus 8² = dritte Wurzel aus 64 = 4. Zusätzlich zeigt der Rechner den Zusammenhang zur Exponentialfunktion: a^n = e^(n × ln(a)), was besonders bei nicht-ganzzahligen Exponenten nützlich ist.

Diese Gesetze bilden die Grundlage für Exponentialgleichungen, logarithmische Umformungen und viele physikalische Skalierungsgesetze. Fünf Potenzgesetze als farbige Referenzkarte: Multiplikation, Division, Potenz einer Potenz, Nullexponent und negativer Exponent mit Beispielen Zwei Eingaben verweigert der Rechner ausdrücklich, statt sie stillschweigend zu deuten: Basis 0 mit Exponent 0 oder mit negativem Exponenten quittiert er mit dem Hinweis, dass 0^0 und 0^n für n < 0 nicht definiert sind; eine negative Basis mit gebrochenem Exponenten wie (−4)^0,5 meldet er als kein reelles Ergebnis.

Ganzzahlige Exponenten über negativer Basis rechnet er dagegen ohne Umschweife: (−2)^4 ergibt 16.

Potenzformel: P gleich a hoch n.
Berechnungsformel des Potenzen-Rechners.

Nachschlagen

Potenztabelle: Basis 2, 3, 4, 5 und 10 – Exponenten 0 bis 10

Die Tabelle zeigt bⁿ für die Basen 2, 3, 4, 5 und 10 und die Exponenten 0 bis 10. Jede Zeile entspricht einem Exponenten, jede Spalte einer Basis.

Potenztabelle: Werte bⁿ für Basen 2–5 und 10, Exponenten 0–10
Exponent n2ⁿ3ⁿ4ⁿ5ⁿ10ⁿ
011111
1234510
2491625100
3827641251 000
4168125662510 000
5322431 0243 125100 000
6647294 09615 6251 000 000
71282 18716 38478 12510 000 000
82566 56165 536390 625100 000 000
951219 683262 1441 953 1251 000 000 000
101 02459 0491 048 5769 765 62510 000 000 000

Potenzgesetze: bⁿ · bᵐ = bⁿ⁺ᵐ | bⁿ ÷ bᵐ = bⁿ⁻ᵐ | (bⁿ)ᵐ = bⁿ·ᵐ | b⁰ = 1 (b ≠ 0) | b⁻ⁿ = 1/bⁿ. Quelle: ISO 80000-2.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Potenzenrechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist eine Potenz und wie ist sie aufgebaut?

Eine Potenz besteht aus zwei Bestandteilen: der Basis und dem hochgestellten Exponenten, geschrieben als aⁿ, wobei die Basis a insgesamt n-mal mit sich selbst multipliziert wird.

So steht 2⁴ für 2 × 2 × 2 × 2 und ergibt 16, während 3³ für 3 × 3 × 3 steht und exakt 27 liefert.

Der Exponent zeigt also eine wiederholte Multiplikation an, keine Addition, und genau das unterscheidet Potenzen von einfachen Rechenoperationen wie 2 × 4.

Dieser multiplikative Charakter erklärt, warum Potenzwerte mit steigendem Exponenten extrem schnell wachsen: Schon 2¹⁰ erreicht 1.024, und 2²⁰ übersteigt bereits eine Million.

Tragen Sie Basis und Exponent einfach in die beiden Felder des Rechners ein, um das Ergebnis sofort in normaler und wissenschaftlicher Schreibweise zu sehen.

Ein Grenzfall verdient besondere Aufmerksamkeit: Bei der Basis 0 ist nur ein positiver Exponent definiert, während 0 hoch 0 mathematisch offen bleibt.

Wer diesen Aufbau einmal verinnerlicht hat, verwechselt 5³ (125) nicht mehr mit 3⁵ (243) – Basis und Exponent sind nämlich nicht vertauschbar.

Warum ist -2^2 nicht dasselbe wie (-2)^2?

Ohne Klammern gilt die übliche mathematische Vorrangregel: Zuerst wird potenziert und erst danach das Vorzeichen-Minus angewendet. Darum ergibt -2² den Wert -(2²) = -4, während (-2)² den gesamten negativen Wert quadriert und +4 liefert.

Diese Klammerfrage ist einer der häufigsten Gründe für scheinbar falsche Potenzergebnisse, besonders bei negativen Basen und geraden Exponenten.

Der Rechner wertet jede Eingabe streng nach dieser Vorrangregel aus und meldet damit dasselbe Resultat, das auch im Mathematikunterricht korrekt wäre.

Im Taschenrechner-Kontext geben viele Geräte − 2² = −4 aus, weil die Potenz vor der Negation berechnet wird, während (−2)² = 4 die Klammer-Priorisierung erzwingt.

Wer in einem Ausdruck wie a² − b² beide Terme einzeln auswertet und das Vorzeichen erst danach setzt, vermeidet diesen Vorrangfehler zuverlässig und erkennt sofort, ob ein Ergebnis positiv oder negativ ausfallen muss.

Beispielhaft macht (-2)³ = -8 deutlich, dass dasselbe Vorzeichenprinzip auch bei ungeraden Exponenten gilt und das Ergebnis stets negativ ausfällt.

Was bedeutet ein Exponent von 0 oder ein negativer Exponent?

Für jede von 0 verschiedene Basis gilt a⁰ = 1, völlig unabhängig davon, wie groß oder klein die Basis selbst ist.

Ein negativer Exponent kehrt die Potenz um: a^(−n) entspricht 1 geteilt durch a^n, also dem Kehrwert der entsprechenden positiven Potenz. Damit wird aus 2^(−3) der Wert 1 geteilt durch 8, das ergibt exakt 0,125.

Genau hier zeigt sich die enge Verbindung zwischen Potenzen mit negativen Exponenten und dem Konzept des Kehrwerts, das auch beim Kürzen von Brüchen hilft.

Diese Umkehreigenschaft lässt sich zudem gut für eine Plausibilitätskontrolle nutzen: Ein stark negativer Exponent bei einer Basis größer als 1 erzeugt einen Wert nahe bei 0, ein positiver Exponent dagegen einen wachsenden Wert.

Der Rechner setzt die Regel a⁰ = 1 und die Kehrwertlogik konsequent um, sodass auch 10^(−6) korrekt als 0,000001 erscheint.

Zum Vergleich: 3^2 = 9, aber 3^(−2) = 1/9 ≈ 0,111, was zeigt, wie das Vorzeichen im Exponenten Wert und Kehrwert direkt miteinander verbindet.

Dürfen Potenzen einfach addiert werden?

Nein: Potenzen mit gleicher Basis werden bei einer Addition nicht wie bei der Multiplikation behandelt, sondern jede Potenz muss zuerst einzeln ausgerechnet werden.

Ein Beispiel macht den Unterschied deutlich: 2² + 2³ ergibt 4 + 8 = 12, und keineswegs 2⁵ = 32, wie es beim Multiplizieren gleicher Basen der Fall wäre.

Die Regel a^m × a^n = a^(m+n) gilt ausschließlich für die Multiplikation, denn dort werden die Exponenten addiert; für eine Summe zweier Potenzen existiert dagegen keine vergleichbare Kurzformel.

Auch (a+b)^n darf nicht gliedweise in a^n + b^n aufgeteilt werden, ein zweiter, sehr verbreiteter Rechenfehler mit derselben Ursache.

Rechnen Sie deshalb bei einer Summe von Potenzen jeden Summanden zunächst getrennt im Rechner aus und addieren Sie erst danach die beiden Zahlenergebnisse.

Eine Ausnahme gibt es nur, wenn beide Potenzen exakt identisch sind: Dann lässt sich a^n + a^n als 2 × a^n zusammenfassen, etwa 3⁴ + 3⁴ = 2 × 81 = 162.

Wer diese Grenze zwischen Multiplikations- und Additionsregel kennt, vermeidet einen der häufigsten Fehler beim Potenzrechnen zuverlässig.

Wie lese ich Bruchpotenzen richtig?

Eine Bruchpotenz verbindet Potenz und Wurzel in einem einzigen Ausdruck und macht das Wurzelziehen damit zu einem Sonderfall des Potenzierens.

So bedeutet a^(1/2) die Quadratwurzel aus a, a^(1/3) die Kubikwurzel und a^(2/3) die Kubikwurzel aus a, anschließend quadriert.

Allgemein steht der Nenner des Bruchexponenten für die Wurzelordnung und der Zähler für eine zusätzliche Potenzierung der Basis.

Genau deshalb sind Bruchpotenzen nur dann im Reellen zulässig, wenn die zugehörige Wurzel im reellen Zahlenraum definiert ist, was bei negativen Basen und geradem Wurzelnenner nicht gilt.

Es gilt a^(m/n) = (a^(1/n))^m oder gleichwertig (a^m)^(1/n); für positive Basen führen beide Interpretationen zum identischen Ergebnis.

Typisch für den Einstieg ist 4^(0,5) = 2, weil das nichts anderes bedeutet als die Quadratwurzel aus 4; analog gilt 9^(0,5) = 3.

Der Rechner akzeptiert Bruchexponenten direkt, sodass etwa 8^(2/3) sauber als 4 ausgegeben wird, ohne dass Sie Wurzel und Potenz getrennt rechnen müssen.

Was passiert bei der Basis 0?

0 hoch eine positive Zahl ergibt immer 0, weil jeder Faktor des Produkts den Wert 0 enthält und damit alles auf null zieht.

Der Sonderfall 0⁰ ist in der Schulalgebra kein regulärer Grenzwert, sondern ein mathematisch nicht eindeutig definierter Ausdruck, ähnlich wie 0 geteilt durch 0.

Die Basis 0 mit einem negativen Exponenten ist ebenfalls nicht zulässig, weil das einer Division durch 0 entspräche, die in jedem reellen Zahlensystem verboten ist.

Der Rechner behandelt diese Grenzfälle bewusst zurückhaltend und gibt einen erläuternden Hinweis aus, damit aus einer mathematischen Grenzsituation kein missverständliches und inhaltlich falsches Alltagsergebnis entsteht.

Zwar existiert der formale Grenzwert von x hoch x für x gegen 0 und strebt gegen 1, doch 0⁰ selbst bleibt eine unbestimmte Form. Diese saubere Trennung schützt vor stillen Folgefehlern in längeren Termen und Formeln.

Konkret: Kein Taschenrechner sollte 0^0 oder 0^(−1) ohne Warnung ausgeben — genau das unterscheidet seriöse Rechentools vom naiven Ausrechnen.

Warum erscheint das Ergebnis manchmal in wissenschaftlicher Schreibweise?

Weil Potenzen außerordentlich schnell extrem groß oder extrem klein werden können, sobald der Exponent über kleine Werte hinausgeht.

So ergibt 2^⁵⁰ bereits über eine Billiarde, während 10^(−10) eine Zahl mit zehn Nullen hinter dem Komma erzeugt, die ausgeschrieben kaum noch lesbar wäre.

Die wissenschaftliche Notation hält solche Werte kompakt und lesbar, ohne dass einzelne signifikante Stellen verloren gehen.

Für Vergleiche ist diese Schreibweise oft sogar praktischer, weil sich die Größenordnung direkt am Exponenten der Zehnerpotenz ablesen lässt, statt lange Ziffernkolonnen zählen zu müssen.

Für eine Potenz wie 2¹⁰⁰ liefert die Notation etwa 1,268 × 10³⁰, was rund einer Nichtillion entspricht und in kryptografischen Schlüsselräumen sowie kombinatorischen Zählproblemen eine ganz typische Größenordnung darstellt.

Der Rechner schaltet automatisch auf diese Darstellung um, wenn die normale Ziffernanzeige unübersichtlich würde.

Bereits 2^10 = 1024 markiert den Einstieg in vierstellige Bereiche, und schon 2^20 = 1.048.576 illustriert, warum die wissenschaftliche Notation unverzichtbar ist.

Wie kontrolliere ich eine Potenzrechnung zuverlässig?

Am sichersten gelingt die Kontrolle mit drei einfachen Schnellchecks: Ankerwerten, Kehrwertlogik und Umkehrrechnung.

Prüfen Sie zuerst, ob das Vorzeichen plausibel ist, denn gerade Exponenten erzeugen bei negativen Basen stets positive Ergebnisse, ungerade Exponenten dagegen bleiben negativ.

Prüfen Sie als Zweites, ob der Wert eher wachsen oder schrumpfen müsste, denn jede Basis größer als 1 mit positivem Exponenten wächst, während ein negativer Exponent den Wert verkleinert.

Prüfen Sie drittens, ob Wurzel oder Gegenpotenz wieder zur Ausgangsgröße zurückführen, was Tippfehler in Basis oder Exponent sofort sichtbar macht.

Diese drei Checks decken Klammer- und Vorzeichenfehler deutlich schneller auf als ein vollständiges Neurechnen.

Als Checkliste helfen außerdem die Kernregeln a^m × a^n = a^(m+n), (a^m)^n = a^(m·n) und (a×b)^n = a^n × b^n, mit denen sich jedes Ergebnis grob auf die richtige Größenordnung schätzen lässt.

Als Ankerbeispiel hilft 3^5 = 243: Wer diesen Wert kennt, erkennt sofort, ob eine Nachbarrechnung wie 3^4 = 81 oder 3^6 = 729 korrekt ist.

Wann nutze ich den Wurzel- oder Logarithmen-Rechner statt des Potenzrechners?

Den Wechsel lohnt sich immer dann, wenn nicht der Potenzwert selbst, sondern eine umgekehrte Fragestellung gesucht ist.

Für die gesuchte Ausgangszahl bei bekanntem Potenzergebnis ist der Wurzelrechner passender, weil er die Basis zurückrechnet, etwa wenn aus dem Wert 64 und dem Exponenten 3 die Basis 4 ermittelt werden soll.

Für den gesuchten Exponenten bei bekannter Basis und bekanntem Ergebnis ist dagegen der Logarithmusrechner der richtige Rechenweg, denn er beantwortet die Frage, mit welcher Hochzahl eine Basis ein Ziel erreicht.

Der Potenzen-Rechner ist hingegen der richtige Startpunkt, wenn Basis und Exponent bereits feststehen und nur der Zielwert gesucht wird.

Diese drei Werkzeuge bilden zusammen ein Dreieck inverser Rechenoperationen: Potenz, Wurzel und Logarithmus sind jeweils Umkehrfunktionen der anderen, und welches Werkzeug passt, hängt allein davon ab, welche der drei Größen unbekannt ist.

Konkret: Der Logarithmus zur Basis 2 von 1024 ergibt 10, weil 2^10 = 1024 — wer den Exponenten sucht, braucht den Logarithmusrechner, nicht den Potenzen-Rechner.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Für die praktische Einordnung hilft ein schneller Größencheck: Exponent 0 ergibt für jede von 0 verschiedene Basis immer 1, große positive Exponenten lassen Werte sehr schnell wachsen und negative Exponenten machen aus ganzen Zahlen kleine Dezimalwerte. Wenn ein Ergebnis nicht zu dieser Richtung passt, steckt oft ein Klammer- oder Vorzeichenfehler in der Eingabe.

Praxisbeispiel: Bei 1,08^12 zeigt das Ergebnis den Zinsfaktor nach 12 Perioden; fällt der Wert unter 1, obwohl Basis und Exponent positiv sind, ist die Eingabe fachlich unplausibel.

Als zusätzlicher Tipp für Zinsrechnungen: Falls du wissen möchtest, nach wie vielen Perioden ein Kapital auf das Doppelte angewachsen ist, gibt die Faustregel Verdopplungszeit ≈ 70 ÷ Zinssatz eine schnelle Näherung.

Für exakte Resultate brauchst du den Logarithmus: Bei 6 % Zinsen gilt 1,06^n = 2, also n = log(2) ÷ log(1,06) ≈ 11,9 Perioden. Weitere Merkanker: 10^3 = 1.000 (Tausend), 10^6 = 1.000.000 (Million), 10^9 = 1 Milliarde.

Diese Potenzen der Zehn helfen dabei, Größenordnungen in Natur- und Wirtschaftswissenschaften sofort einzuordnen. Wende die Gesetze schrittweise von innen nach außen an und überprüfe dabei jeden Zwischenschritt.

Interaktive Übungen zu Potenzen und Exponenten stellt Khan Academy bereit. Auch Matrizen lassen sich potenzieren, indem sie wiederholt mit sich selbst multipliziert werden — der Matrix-Rechner berechnet solche Matrizenoperationen für 2x2- und 3x3-Matrizen.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Ein Tagesgeldkonto verzinst sich mit 3,8 % jährlich. Ein Sparer legt 6.000 € an und möchte wissen, wie viel sein Kapital nach 15 Jahren beträgt. Die Berechnung: 6.000 × 1,038^15.

Der Zinsfaktor 1,038^15 ≈ 1,7497, daher: 6.000 × 1,7497 ≈ 10.498 €. Das Kapital wächst also um rund 4.498 € bzw. 75,0 %.

Als Vergleich: Bei 5,0 % Zinsen wäre 1,05^15 ≈ 2,0789, also 6.000 × 2,0789 ≈ 12.473 € – ein Mehrertrag von rund 1.975 € allein durch 1,2 Prozentpunkte höhere Verzinsung.

Genau diesen Zinseszinseffekt macht die Potenzrechnung direkt sichtbar und vergleichbar. Als zweites Anwendungsbeispiel: In der Informatik beschreibt 2^n die Anzahl möglicher Zustände bei n Binärstellen.

Ein Byte hat 8 Binärstellen, also 2^8 = 256 mögliche Werte von 0 bis 255. Ein 16-Bit-Wert bietet 2^16 = 65.536 Möglichkeiten, ein 32-Bit-Wert 2^32 = über 4,29 Milliarden.

Diese exponentiell wachsende Kapazität erklärt, warum jedes zusätzliche Bit den Wertebereich exakt verdoppelt. Für ein Passwort aus 8 Zeichen mit 26 Kleinbuchstaben gibt es 26^8 ≈ 208 Milliarden Kombinationen.

Mit 52 Klein- und Großbuchstaben sind es 52^8 ≈ 53 Billionen Kombinationen.

Der Rechner zeigt diese Werte direkt numerisch, ohne Näherung oder Tabelle. Tagesgeldvergleich: 6.000 Euro bei 3,8% vs 5,0% nach 15 Jahren Zinseszins Beide Größenordnungen bestätigt der Rechner unmittelbar: 2^10 erscheint als 1.024 und wissenschaftlich als 1.024 × 10^3.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Negative Basen wandern oft ohne Klammern in die Eingabe, sodass aus (-2)^4 versehentlich -2^4 wird und das Vorzeichen falsch ausfällt. Ebenso werden Bruchpotenzen wie 1/2 nur als Division gelesen, obwohl sie eine Wurzelbeziehung zur Basis beschreiben.

Ein weiterer Fehler ist, a^m + a^n wie a^(m+n) zu behandeln, obwohl diese Regel nur für Multiplikation gleicher Basis gilt. Auch die Bedeutung von Exponent 0 und negativen Exponenten wird oft verwechselt.

Dadurch entstehen Ergebnisse, die nicht mehr zur erwarteten Größenordnung oder zum Rechenziel der Potenzaufgabe passen.

Ein zusätzlicher Fehler entsteht beim Rechnen mit Bruchpotenzen, wenn der Nenner des Exponenten vergessen wird: a^(3/2) bedeutet Quadratwurzel aus a³, nicht die Multiplikation mit 1,5.

Ebenso wird die Regel (a × b)^n = a^n × b^n fälschlich auf Summen übertragen: (a + b)^n ist niemals gleich a^n + b^n für n ≥ 2 — dieses Muster erzeugt häufige Klausurfehler.

Für negative Basen gilt: Bei geraden Exponenten ist das Ergebnis immer positiv, bei ungeraden bleibt das Vorzeichen der Basis erhalten.

Wer diesen Grundsatz nicht kennt, macht bei Gleichungsumformungen Vorzeichenfehler, die sich durch den gesamten Lösungsweg fortpflanzen.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Potenzen-Rechner gibt a^n mit dem Rechenergebnis und der angewendeten Potenzregel aus.

Prüfe, ob Basis und Exponent in Vorzeichen und Einheit korrekt gesetzt sind, und vergleiche das Ergebnis mit bekannten Größenordnungen zur Plausibilitätskontrolle.

Für Anschlussfragen zu Zinseszins oder Wachstumsprozessen kannst du das Rechenergebnis direkt als Faktor in die nächste Berechnung übernehmen.

Denke daran, dass bei zusammengesetzten Potenzausdrücken die Reihenfolge der Potenzgesetze entscheidend ist; überprüfe deshalb bei mehrfacher Potenzierung auch die Klammerstruktur.

Gerade bei Bruchpotenzen empfiehlt sich immer eine Rückprobe durch Potenzieren des Ergebnisses, um Rundungsfehler oder Definitionslücken frühzeitig zu erkennen.

Das Exponentenfeld nimmt Dezimalzahlen entgegen, keine Brüche — was jede glatte Bruchpotenz betrifft.

Für 8^(2/3) trägst du 2/3 also gerundet ein, und genau dort entsteht eine Abweichung: 0,6667 liefert 4,0003 statt der exakten 4, mit 0,667 sind es bereits 4,0028. Erwartest du ein ganzzahliges Ergebnis, ist die Nachkommastelle der Prüfstein.

Am oberen Ende zeigt sich die Fließkommagrenze: 2^1000 gibt der Rechner als 1.0715 × 10^301 aus.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · 0,5⁴ = 0,0625

Was ist 0,5 hoch 4?

Basis
0,5
Exponent
4

Beispiel 2 · Mittel · 10⁶ = 1.000.000

Zehnerpotenz 10 hoch 6

Basis
10
Exponent
6

Beispiel 3 · Komplex · 2⁻³ = 0,125

Negativer Exponent 2 hoch -3

Basis
2
Exponent
-3

Beispiel 4 · Komplex · 2³⁰ = 1.073.741.824 (rund 1,07 × 10⁹)

Große Zweierpotenz 2 hoch 30

Basis
2
Exponent
30

Beispiel 5 · Komplex · 7² = 49

Quadratzahl 7 hoch 2

Basis
7
Exponent
2

Beispiel 6 · Komplex · (-2)⁴ = 16

Negative Basis mit geradem Exponenten

Basis
-2
Exponent
4

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Weiternutzung

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  • Vergleich von linearem Wachstum y = 100x und exponentiellem Wachstum y = 2 hoch x. Bei x = 10 liegen beide nahe beieinander, danach divergiert die Exponentialfunktion stark.

    Linear vs. Exponentiell

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    <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/potenzen">
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           alt="Vergleich von linearem Wachstum y = 100x und exponentiellem Wachstum y = 2 hoch x. Bei x = 10 liegen beide nahe beieinander, danach divergiert die Exponentialfunktion stark."
           width="760" height="370">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/potenzen">Linear vs. Exponentiell auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/potenzen
  • Fünf Potenzgesetze als farbige Referenzkarte: Multiplikation, Division, Potenz einer Potenz, Nullexponent und negativer Exponent.

    Potenzgesetze im Überblick

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           alt="Fünf Potenzgesetze als farbige Referenzkarte: Multiplikation, Division, Potenz einer Potenz, Nullexponent und negativer Exponent."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/potenzen">Potenzgesetze im Überblick auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/potenzen
  • Zwei Balken vergleichen Endkapital: 10.498 Euro bei 3,8 Prozent und 12.473 Euro bei 5,0 Prozent, jeweils mit markiertem Startkapital 6000 Euro

    Tagesgeldvergleich: 6000 Euro bei 3,8% vs 5,0% nach 15 Jahren

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           alt="Zwei Balken vergleichen Endkapital: 10.498 Euro bei 3,8 Prozent und 12.473 Euro bei 5,0 Prozent, jeweils mit markiertem Startkapital 6000 Euro"
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/potenzen">Tagesgeldvergleich: 6000 Euro bei 3,8% vs 5,0% nach 15 Jahren auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/potenzen

Quellen, Transparenz und Haftung

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Rechnerspezifische Grenzen: Die Ausgabe ist eine mathematische Kontroll- und Lernhilfe und ersetzt keine vollständige Herleitung im Unterricht oder in Prüfungen.

Quelle: Potenzberechnung für reelle Basis-Exponent-Kombinationen inklusive Prüfung nicht definierter Fälle und wissenschaftlicher Schreibweise

Stand: 2026-09-24

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
24. September 2026
Fachbereich
Mathematik / Algebra
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitäts- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

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Rechner-Portal (2026). Potenzenrechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/potenzen

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Rechner-Portal, 2026. Potenzenrechner. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/potenzen

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