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Primzahl-Rechner: Primzahlen prüfen und Teiler bestimmen

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Kurzantwort

Primzahl-Rechner: Wähle einen Modus und gib eine Zahl ein – du erhältst im Klartext, ob es eine Primzahl ist (inkl. Begründung und Nachbar-Primzahlen) oder eine vollständige Liste aller Primzahlen bis zum Grenzwert.

Einzelne Zahl auf Primzahl testen, kleinsten Teiler und Primfaktorzerlegung sehen oder alle...

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Mai 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Primzahl-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

2, 3, 5, 7, 11, 13 — Primzahlen sind die Bausteine aller natürlichen Zahlen, und jede Zahl größer als 1 lässt sich eindeutig als Produkt von Primzahlen darstellen. Dieser Rechner prüft, ob eine Zahl prim ist, und liefert bei zusammengesetzten Zahlen die vollständige Primfaktorzerlegung sowie die nächstgelegene Primzahl darunter und darüber.

Das Werkzeug unterstützt dich bei zahlentheoretischen Aufgaben, beim Kürzen von Brüchen und beim Berechnen von ggT und kgV.

Primzahlen sind die Bausteine aller natürlichen Zahlen: Jede ganze Zahl größer als 1 lässt sich eindeutig als Produkt von Primzahlen schreiben — diese fundamentale Aussage heißt Fundamentalsatz der Arithmetik.

Bekannte kleine Primzahlen sind 2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19, 23 und 29. Die Zahl 2 ist die einzige gerade Primzahl, weil jede andere gerade Zahl durch 2 teilbar wäre.

In der Informatik und IT-Sicherheit bilden sehr große Primzahlen das Fundament moderner Verschlüsselungsverfahren wie RSA: Die Schwierigkeit, das Produkt zweier großer Primzahlen zu faktorisieren, macht diese Algorithmen sicher.

In der Natur nutzen Zikadenarten Primzahlzyklen von 13 und 17 Jahren, um Räuber-Beute-Zyklen zu entkommen. Der Rechner zeigt dir sowohl das Ergebnis des Tests als auch die vollständige Primfaktorzerlegung.

Eine umfassende Einführung in Primzahlen und Teilbarkeit bietet Serlo Mathematik. Eine Primzahl wie 17 oder 23 hat genau zwei Teiler – 1 und sich selbst; die 1 ist keine Primzahl. Zusammengesetzte Zahlen wie 24 = 2³ · 3 zerlegt der Primfaktor-Rechner.

Die kleinsten Primzahlen sind 2, 3, 5, 7 und 11.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Gib eine natürliche Zahl größer als 1 ein. Dezimalzahlen, negative Werte oder die Zahl 1 fallen nicht unter die klassische Primzahldefinition und liefern kein sinnvolles Testergebnis.

Die typische Quelle ist eine direkte Aufgabenstellung aus dem Mathematikunterricht oder eine Zahl, deren Teilbarkeit du in einer Sachaufgabe klären möchtest.

Beim Abtippen großer Zahlen empfiehlt sich ein Ziffernabgleich, weil schon eine einzeln falsche Stelle einen komplett anderen Primzahlstatus ergeben kann.

Schnelle Vorprüfung: Endet die Zahl auf 0, 2, 4, 6 oder 8, ist sie durch 2 teilbar und damit zusammengesetzt — außer der Zahl 2 selbst. Ist die Quersumme durch 3 teilbar, so ist auch die Zahl durch 3 teilbar.

Endet sie auf 0 oder 5, ist sie durch 5 teilbar. Für den eigentlichen Test wird dann geprüft, ob außer diesen Primteilern noch weitere Divisoren bis zur Quadratwurzel existieren. Zum Beispiel reicht für 361 = 19² der Testbereich nur bis √361 = 19.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Primzahltest bis √n (Sieb des Eratosthenes): Eine Zahl n ist genau dann prim, wenn kein ganzzahliger Divisor d mit 2 ≤ d ≤ √n existiert, der n ohne Rest teilt. Für die Primfaktorzerlegung gilt der Divisionsalgorithmus: Teile n nacheinander durch den kleinsten gefundenen Primfaktor, bis der Quotient 1 erreicht ist.

Beispiel: 360 ÷ 2 = 180, 180 ÷ 2 = 90, 90 ÷ 2 = 45, 45 ÷ 3 = 15, 15 ÷ 3 = 5, 5 ÷ 5 = 1. Ergebnis: 360 = 2³ × 3² × 5.

Ein klassisches Verfahren für alle Primzahlen bis zu einem Grenzwert N ist das Sieb des Eratosthenes: Schreibe alle Zahlen von 2 bis N auf und streiche nacheinander alle Vielfachen jeder noch unstreichbaren Zahl.

Was am Ende übrig bleibt, sind ausschließlich Primzahlen. Für N = 30 ergeben sich 2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19, 23 und 29 als vollständige Liste.

Die Eindeutigkeit der Zerlegung garantiert der Fundamentalsatz: Jede natürliche Zahl größer als 1 hat genau eine Darstellung als Produkt von Primpotenzen — ein Satz, der Bruchrechnung, Kongruenztheorie und Kryptographie gleichermaßen fundiert. Sieb des Eratosthenes: Zahlenraster 1 bis 30 mit farbig hervorgehobenen Primzahlen und durchgestrichenen Vielfachen

Nachschlagen

Primzahlen bis 100: Tabelle aller Primzahlen

Alle Primzahlen bis 100, nach Zahlenbereich gruppiert – zum direkten Nachschlagen. Eine Primzahl ist nur durch 1 und sich selbst teilbar.

Alle Primzahlen bis 100, gruppiert nach Zahlenbereich
ZahlenbereichPrimzahlenAnzahl
1–202, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 198
21–4023, 29, 31, 374
41–6041, 43, 47, 53, 595
61–8061, 67, 71, 73, 795
81–10083, 89, 973

Es gibt genau 25 Primzahlen unter 100. Die 2 ist die einzige gerade Primzahl; die 1 ist keine Primzahl.

Primzahl-Meilensteine: Anzahl und Rekorde im Überblick

Feste Kennzahlen rund um Primzahlen, die kein Rechenmodus dieses Tools individuell berechnet, sondern die als Nachschlagewerte gelten – vom Rechner-Grenzwert bis zur größten bekannten Primzahl.

Primzahl-Meilensteine: Anzahl, Rekorde und Sonderfälle zum Nachschlagen
KennzahlWertQuelle / Anmerkung
Kleinste Primzahl2 (einzige gerade Primzahl)Definition
Primzahlen bis 10025 Stück, größte: 97Sieb des Eratosthenes, mit diesem Rechner nachrechenbar
Primzahlen bis 1.000168 Stück, größte: 997Sieb des Eratosthenes, mit diesem Rechner nachrechenbar
Primzahlen bis 10.000 (Rechner-Grenzwert)1.229 Stück, größte: 9.973Sieb des Eratosthenes, mit diesem Rechner nachrechenbar
Größte bekannte Primzahl (Stand 2026)2^136.279.841 − 1, 41.024.320 StellenGIMPS-Projekt, entdeckt 12.10.2024 durch Luke Durant (52. bekannte Mersenne-Primzahl)
Bekanntes Zwillingsprimzahl-Paar41 und 43 (Abstand 2)Beide Zahlen prim; ob es unendlich viele solcher Paare gibt, ist bis heute unbewiesen (Zwillingsprimzahlvermutung)

Quelle größte bekannte Primzahl: Great Internet Mersenne Prime Search (GIMPS), vgl. scinexx.de, Fund vom 12. Oktober 2024. Der Rechner selbst deckt Grenzwerte bis 10.000 (Listenmodus) bzw. Einzelprüfungen bis 10.000.000 ab.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Primzahl-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie viele Primzahlen gibt es bis 100?

Bis 100 gibt es genau 25 Primzahlen: 2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19, 23, 29, 31, 37, 41, 43, 47, 53, 59, 61, 67, 71, 73, 79, 83, 89 und 97.

Der Rechner ermittelt diese Liste im Modus „Primzahlen auflisten“ mit dem Grenzwert 100 über das Sieb des Eratosthenes: Alle Zahlen von 2 bis 100 werden notiert, anschließend werden systematisch alle Vielfachen jeder bereits gefundenen Primzahl gestrichen.

Übrig bleiben ausschließlich Zahlen, die durch keine kleinere Zahl außer 1 teilbar sind. Die kleinste Primzahl in diesem Bereich ist 2, gleichzeitig die einzige gerade, die größte ist 97.

Wer nur eine einzelne Zahl aus diesem Bereich prüfen möchte, etwa ob 91 dazugehört, wechselt in den Modus „Eine Zahl prüfen“ – 91 ist übrigens keine Primzahl, sondern 7 × 13.

Für größere Bereiche wie 1.000 oder den Rechner-Grenzwert von 10.000 liefert derselbe Modus die vollständige, deutlich längere Liste in Sekunden.

Warum ist 1 keine Primzahl?

Eine Primzahl ist per Definition eine natürliche Zahl größer als 1, die genau zwei positive Teiler besitzt: die 1 und sich selbst.

Die Zahl 1 hat aber nur einen einzigen Teiler, nämlich sich selbst, und erfüllt die Zweiteiler-Bedingung damit nicht – sie fällt komplett aus dem Primzahlbegriff heraus.

Der Rechner bestätigt das im Prüfmodus für die Eingabe 1 direkt mit der Meldung „Nein, 1 ist keine Primzahl“ und nennt als nächstgelegene Primzahl darüber die 2.

Der Ausschluss der 1 ist kein willkürliches Detail, sondern notwendig für den Fundamentalsatz der Arithmetik: Jede natürliche Zahl größer als 1 lässt sich eindeutig in Primfaktoren zerlegen.

Würde die 1 mitzählen, ließe sich jede Zerlegung beliebig oft um weitere Faktoren 1 ergänzen, etwa 6 = 2 × 3 oder ebenso 6 = 1 × 1 × 2 × 3, und die Eindeutigkeit wäre zerstört.

Aus demselben Grund beginnt auch das Sieb des Eratosthenes, das dieser Rechner im Listenmodus verwendet, erst bei der 2 und überspringt die 1 von vornherein.

Wie viele Primzahlen gibt es bis 1.000?

Bis 1.000 zählt der Rechner genau 168 Primzahlen, die kleinste ist weiterhin 2, die größte in diesem Bereich ist 997.

Ermittelt wird die Liste im Modus „Primzahlen auflisten“ mit dem Grenzwert 1000 über dasselbe Sieb des Eratosthenes, das alle Vielfachen jeder gefundenen Primzahl systematisch ausschließt.

Zum Vergleich: Bis 100 sind es nur 25 Primzahlen, bis 10.000 bereits 1.229 – die Dichte der Primzahlen nimmt mit wachsendem Zahlenbereich spürbar ab, ohne jemals ganz zu verschwinden.

Für eine Hausaufgabe oder eine schnelle Übersicht reicht es, den Grenzwert im Rechner einzutragen; eine manuelle Prüfung aller 999 Kandidaten wäre dagegen sehr aufwendig.

Wer stattdessen nur wissen möchte, ob eine bestimmte dreistellige Zahl aus diesem Bereich prim ist, etwa 331 oder 517, wechselt in den Modus „Eine Zahl prüfen“: 331 ist tatsächlich eine Primzahl, während 517 = 11 × 47 keine ist – beide Ergebnisse liefert der Rechner inklusive Primfaktorzerlegung sofort.

Ist 2 eine Primzahl, obwohl sie eine gerade Zahl ist?

Ja, 2 ist eine Primzahl – und zwar die einzige gerade Primzahl überhaupt. Der Rechner bestätigt das im Prüfmodus für die Eingabe 2 mit „Ja, 2 ist eine Primzahl“, weil zwischen 2 und der Wurzel aus 2 (rund 1) kein Teiler existiert.

Jede andere gerade Zahl außer der 2 ist automatisch keine Primzahl, denn sie ist durch 2 teilbar und besitzt damit mindestens drei Teiler: die 1, die 2 und sich selbst.

Dieser Sonderstatus der 2 wird häufig übersehen, weil viele Lernende Primzahl fälschlich mit ungerade gleichsetzen – dabei sind etwa 9, 15, 25 oder 33 ungerade und trotzdem keine Primzahlen, weil sie sich als 3 × 3, 3 × 5, 5 × 5 beziehungsweise 3 × 11 zerlegen lassen.

Als Faustregel gilt: Jede gerade Zahl größer als 2 lässt sich sofort als keine Primzahl ausschließen, ohne überhaupt eine Division auszuprobieren.

Genau dieser Schnelltest beschleunigt die Prüfung größerer Zahlen erheblich, weil er die Hälfte aller Kandidaten von vornherein aussortiert.

Reicht es, Teiler nur bis zur Quadratwurzel zu testen?

Ja, das reicht aus, und genau so arbeitet der Rechner im Hintergrund.

Wenn eine Zahl n einen Teiler d hätte, der größer als die Wurzel aus n ist, dann müsste der passende Gegenteiler n geteilt durch d automatisch kleiner als die Wurzel aus n sein – Teiler treten also immer paarweise auf, symmetrisch um die Quadratwurzel.

Findet der Test bis zur Wurzel keinen Teiler, kann darüber hinaus ebenfalls keiner mehr existieren.

Für die Zahl 97 bedeutet das: Die Wurzel aus 97 liegt bei etwa 9, also genügt es, die Teiler 2 bis 9 durchzuprobieren; keiner davon geht auf, also ist 97 prim.

Bei der Zahl 289 dagegen reicht der Test bis zur Wurzel 17, und genau dort wird er fündig: 289 = 17 × 17.

Diese Abkürzung beschleunigt den Primzahltest erheblich, weil bei einer sechsstelligen Zahl nur noch bis in den dreistelligen Bereich getestet werden muss statt bis zur vollen Zahl.

Der Rechner nutzt dieses Verfahren für jede Eingabe im Prüfmodus, unabhängig davon, wie groß die Zahl ist.

Gibt es eine Eselsbrücke für die Primzahlen bis 100?

Eine einzige, breit etablierte Eselsbrücke wie beim Merken von Pi-Nachkommastellen gibt es für die 25 Primzahlen bis 100 nicht – dafür ist ihre Verteilung zu unregelmäßig, um sich in einen einprägsamen Reim zu pressen.

Bewährt hat sich stattdessen das systematische Vorgehen des Sieb des Eratosthenes: Zahlen von 2 bis 100 aufschreiben, dann nacheinander alle Vielfachen von 2, 3, 5 und 7 streichen – weitere Teiler müssen wegen der Quadratwurzel-Grenze (Wurzel aus 100 = 10) nicht geprüft werden.

Wer sich stattdessen Zehnerblöcke einprägen möchte, findet ein grobes Muster: Der erste Block von 1 bis 10 enthält mit 2, 3, 5 und 7 die meisten Primzahlen (4 Stück), der letzte Block von 91 bis 100 nur noch eine einzige, die 97.

Dazwischen liegen je Zehnerblock meist 2 oder 3 Primzahlen.

Der Rechner nimmt dir das Auswendiglernen ohnehin ab: Trage im Modus „Primzahlen auflisten“ den Grenzwert 100 ein, und die vollständige, garantiert korrekte Liste erscheint sofort, ganz ohne Eselsbrücke oder Merkvers.

Ist eine zweistellige Zahl wie 31, 51 oder 69 eine Primzahl?

Das kommt auf die einzelne Zahl an, denn zweistellige Zahlen sind keineswegs automatisch prim oder automatisch zusammengesetzt.

31 zum Beispiel ist eine Primzahl: Zwischen 2 und der Wurzel aus 31 (rund 5) gibt es keinen Teiler, die Nachbarn sind 29 darunter und 37 darüber.

51 dagegen ist keine Primzahl, sondern 3 × 17 – der Rechner findet 3 als kleinsten Teiler und liefert direkt die vollständige Zerlegung. Auch 69 ist zusammengesetzt: 69 = 3 × 23, ebenfalls mit 3 als kleinstem Teiler.

Eine schnelle Vorprüfung hilft: Ist die Quersumme durch 3 teilbar, ist es auch die Zahl selbst – bei 51 ist die Quersumme 5 + 1 = 6 und bei 69 ist sie 6 + 9 = 15, beide durch 3 teilbar, also keine Primzahlen.

Bei 31 ergibt die Quersumme dagegen 4, das ist nicht durch 3 teilbar, ein erster Hinweis, den der vollständige Test bis zur Quadratwurzel dann bestätigt.

Für jede beliebige zweistellige oder größere Zahl liefert der Prüfmodus des Rechners das exakte Ergebnis inklusive Primfaktorzerlegung in Sekunden.

Warum ist der Grenzwert für die Primzahlenliste auf 10.000 begrenzt?

Der Modus „Primzahlen auflisten“ akzeptiert Grenzwerte von 2 bis 10.000, weil das Sieb des Eratosthenes bei größeren Bereichen deutlich mehr Rechenzeit und Speicher benötigt und die Ergebnisliste sonst unhandlich lang würde.

Bis zum Grenzwert 10.000 liefert der Rechner alle 1.229 Primzahlen, die größte davon ist 9.973 – für Schulaufgaben, Übungen und die meisten praktischen Zwecke ist dieser Bereich mehr als ausreichend.

Wer einen größeren Wert einträgt, bekommt automatisch das Ergebnis für den Maximalwert 10.000 zurück, nicht für den eingetippten größeren Wert – ein wichtiger Hinweis, falls die Liste kürzer ausfällt als erwartet.

Für sehr große Bereiche bis zu einer Million oder mehr sind spezialisierte Primzahlentabellen oder Fachsoftware die passendere Wahl, weil dort mit optimierten Algorithmen und mehr Rechenleistung gearbeitet wird statt mit einem einfachen, dafür vollständig nachvollziehbaren Sieb.

Für den Prüfmodus einer einzelnen Zahl gilt dagegen eine andere, deutlich höhere Grenze von bis zu 10.000.000 – dort ist ausschließlich der Rechenaufwand pro Einzelzahl relevant, nicht die Länge einer Ergebnisliste.

Wie nutze ich die Primfaktorzerlegung für ggT, kgV oder Brüche?

Sobald die Primfaktorzerlegung zweier Zahlen vorliegt, lassen sich gemeinsame Teiler und Vielfache direkt ablesen, ohne weiter zu probieren.

Für den größten gemeinsamen Teiler (ggT) nimmst du von jedem gemeinsamen Primfaktor die kleinere vorkommende Potenz, für das kleinste gemeinsame Vielfache (kgV) die jeweils größere.

Beispiel: Der Rechner zerlegt 84 im Prüfmodus zu 84 = 2 × 2 × 3 × 7 und 90 zu 90 = 2 × 3 × 3 × 5. Gemeinsam sind die Faktoren 2 und 3, jeweils mit der kleineren Potenz genommen: 2¹ × 3¹ = 6 ist der ggT.

Für das kgV zählt jeder vorkommende Faktor mit der größeren Potenz: 2² × 3² × 5 × 7 = 1.260.

Dieselbe Zerlegung hilft auch beim Kürzen von Brüchen: Der Bruch 84/90 lässt sich direkt durch den ggT 6 teilen und wird zu 14/15, ohne weiter nach gemeinsamen Teilern zu suchen.

Wer regelmäßig mit Brüchen, ggT oder kgV arbeitet, sollte deshalb die Primfaktorzerlegung als Zwischenschritt nutzen, statt Teiler auf Verdacht auszuprobieren.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Für den Praxisalltag helfen auswendig bekannte Primzahlen unter 20 als Ankerliste: 2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19. Mit diesen acht Kandidaten lässt sich jede Zahl bis 400 vollständig testen, weil √400 = 20 ist.

Bei der Interpretation des Ausgabewertes bedeutet Ist Primzahl: Diese Zahl ist ausschließlich als 1 × n darstellbar. Ist die Zahl hingegen zusammengesetzt, liefert das Resultat den kleinsten Primfaktor und die vollständige Zerlegung.

Prüfe dann direkt, ob die Zerlegung für deinen Anwendungsfall nützlich ist: Bruchkürzen gelingt mit dem Primfaktor als gemeinsamem Teiler; bei ggT/kgV-Aufgaben liefern die Exponenten der Zerlegung beide Kenngrößen gleichzeitig.

Wenn das Resultat überraschend Primzahl lautet, obwohl die Zahl groß und ungerade wirkt, prüfe die Eingabe auf Ziffernvertauschung: 497 ist keine Primzahl (7 × 71), wohl aber 479.

Für Unterrichtsaufgaben: Bei ggT(84, 90) liefert die Zerlegung 84 = 2² × 3 × 7 und 90 = 2 × 3² × 5. Der ggT ist dann das Produkt gemeinsamer Faktoren mit kleinster Potenz: 2¹ × 3¹ = 6.

Das kgV erhält man aus allen vorkommenden Faktoren mit größter Potenz: 2² × 3² × 5 × 7 = 1.260. Die dafür nötige Primfaktorzerlegung jeder einzelnen Zahl liefert dir der Primzahl-Rechner; ggT und kgV kombinierst du daraus wie gezeigt.

Weitere Übungen zu Primzahlen und Teilbarkeitsregeln bietet Khan Academy.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Ein Verpackungsdesigner möchte 84 Produkteinheiten gleichmäßig auf Lagen aufteilen. Primfaktorzerlegung: 84 = 2² × 3 × 7. Alle Teiler von 84: 1, 2, 3, 4, 6, 7, 12, 14, 21, 28, 42, 84.

Anordnungsoptionen: 12 Lagen zu 7 Einheiten, 7 Lagen zu 12, 6 Lagen zu 14 oder 4 Lagen zu 21. Die Zerlegung 2² × 3 × 7 ist direkt die Planungsgrundlage.

Zweiter Anwendungsfall: Ein Schullehrer teilt 36 Schülerinnen und Schüler gleichmäßig in Gruppen auf. 36 = 2² × 3². Sinnvolle Gruppengrößen: 4 Gruppen à 9, 6 Gruppen à 6 oder 9 Gruppen à 4.

Drittes Beispiel aus der Informatik: Ein Entwickler wählt eine Primzahl als Hashtabellengröße, um Kollisionen zu minimieren. Geeignete Kandidaten: 97, 101, 127 oder 251. Der Rechner bestätigt per Test, ob ein gewählter Wert wirklich prim ist.

Viertes Beispiel: Beim RSA-Verfahren werden zwei große Primzahlen p und q gewählt, ihr Produkt n = p × q bildet den Schlüsselmodul. Für Lernzwecke: p = 13, q = 17, n = 221 = 13 × 17. φ(n) = (13−1)(17−1) = 192.

Mit Exponent e = 5 ergibt sich ein vollständiges RSA-Minimalsystem, das die Bedeutung von Primfaktoren für Datenverschlüsselung direkt illustriert. 84 Einheiten aufteilen: Layouts 12x7, 7x12, 6x14 und 4x21 im Vergleich

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Die Zahl 1 wird irrtümlicherweise oft als Primzahl eingeordnet, obwohl sie per Definition genau zwei verschiedene positive Teiler haben müsste — 1 hat aber nur einen einzigen Teiler, weshalb sie aus der Primzahlmenge explizit ausgeschlossen ist. Ein verbreiteter Verwechslungsfehler betrifft die Gleichsetzung von prim und ungerade: Ungerade Zahlen wie 9 (= 3²), 15 (= 3 × 5), 25 (= 5²) oder 35 (= 5 × 7) sind zusammengesetzt, obwohl sie nicht durch 2 teilbar sind.

Weitere Fehler entstehen, wenn die Teilbarkeitsprüfung bis zur vollen Eingabezahl statt nur bis zur Quadratwurzel durchgeführt wird. Das ist rechnerisch ineffizient und fehleranfällig. Beispiel: Für n = 289 = 17² reicht es, bis √289 = 17 zu testen.

Zusätzlich werden Schnelltests übersehen: Eine auf 0, 2, 4, 6 oder 8 endende Zahl ist durch 2 teilbar, eine mit Quersumme teilbar durch 3 ebenfalls durch 3 teilbar.

Schließlich werden beim Abtippen Stellen verdreht: 137 (Primzahl) wird zu 173 (Primzahl) — hier zufällig egal — aber 371 = 7 × 53 ist keine Primzahl mehr. Ohne Eingabeprüfung entstehen falsche Schlussfolgerungen für ggT, kgV oder Bruchkürzungen.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Primzahl-Rechner liefert drei Kernergebnisse: erstens das Testergebnis Prim oder Zusammengesetzt, zweitens bei zusammengesetzten Zahlen die vollständige Primfaktorzerlegung und drittens die nächstgelegene Primzahl unterhalb und oberhalb der eingegebenen Zahl.

Übertrage die Zerlegung in Bruchkürzungsaufgaben, ggT-Berechnungen oder Kombinationsaufgaben. Der didaktische Wert liegt darin, dass Primzahlen als multiplikative Grundbausteine aller natürlichen Zahlen verstanden werden können.

Wer die Primfaktorstruktur einer Zahl kennt, kann Brüche auf den kleinsten gemeinsamen Nenner bringen, Flächenmaße in ganzzahlige Kantenlängen umrechnen und Taktzyklen in periodischen Abläufen identifizieren.

Als Merkregel: Eine Primzahl besitzt genau zwei positive Teiler, alle anderen natürlichen Zahlen größer als 1 mindestens drei.

Diese Eigenschaft macht Primzahlen zu Referenzpunkten in zahlentheoretischen Beweisen, Verschlüsselungsprotokollen und Datenbankindizes.

Der Listenmodus zählt zusätzlich mit: Zur Grenze 50 nennt der Rechner 15 Primzahlen, die kleinste 2 und die größte 47, ermittelt mit dem Sieb des Eratosthenes.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Nein, 49 ist keine Primzahl (49 = 7 × 7)

Ist 49 eine Primzahl?

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49

Beispiel 2 · Mittel · Nein, 289 ist keine Primzahl (289 = 17 × 17)

Ist 289 eine Primzahl?

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289

Beispiel 3 · Komplex · 8 Primzahlen von 2 bis 19: 2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19

Alle Primzahlen bis 20 auflisten

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liste
Alle Primzahlen bis
20

Beispiel 4 · Komplex · Ja, 97 ist eine Primzahl

Ist 97 eine Primzahl? (Standardfall)

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97

Beispiel 5 · Komplex · Nein, 1 ist keine Primzahl

Ist 1 eine Primzahl?

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1

Beispiel 6 · Komplex · Ja, 2 ist eine Primzahl

Ist 2 eine Primzahl?

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Zahl prüfen
2

Weiterführende Rechner und Themen

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Weiternutzung

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  • Vier Anordnungsoptionen für 84 Produkteinheiten basierend auf Primfaktorzerlegung 2 hoch 2 mal 3 mal 7

    Verpackungslayout: 84 Einheiten in verschiedenen Anordnungen

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           alt="Vier Anordnungsoptionen für 84 Produkteinheiten basierend auf Primfaktorzerlegung 2 hoch 2 mal 3 mal 7"
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/primzahl">Verpackungslayout: 84 Einheiten in verschiedenen Anordnungen auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/primzahl
  • Zahlenraster 1 bis 30 mit farbig hervorgehobenen Primzahlen und durchgestrichenen Vielfachen.

    Sieb des Eratosthenes (1–30)

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           alt="Zahlenraster 1 bis 30 mit farbig hervorgehobenen Primzahlen und durchgestrichenen Vielfachen."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/primzahl">Sieb des Eratosthenes (1–30) auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/primzahl
  • Baumdiagramm: 360 wird schrittweise zerlegt in 2 mal 180, 2 mal 90, 2 mal 45, 3 mal 15, 3 mal 5. Ergebnis: 360 = 2 hoch 3 mal 3 hoch 2 mal 5.

    Primfaktorzerlegung von 360

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    <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/primzahl">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/mathematik/primzahl-zerlegung-baum.svg"
           alt="Baumdiagramm: 360 wird schrittweise zerlegt in 2 mal 180, 2 mal 90, 2 mal 45, 3 mal 15, 3 mal 5. Ergebnis: 360 = 2 hoch 3 mal 3 hoch 2 mal 5."
           width="760" height="380">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/primzahl">Primfaktorzerlegung von 360 auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/primzahl

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Rechnerspezifische Grenzen: Die Ausgabe ist eine mathematische Kontroll- und Lernhilfe und ersetzt keine vollständige Herleitung im Unterricht oder in Prüfungen.

Quelle: Primzahltest über Teilbarkeit bis √n, kleinster Teiler, Primfaktorzerlegung und Sieb des Eratosthenes im Listenmodus

Stand: 2026-09-24

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
24. September 2026
Fachbereich
Mathematik / Algebra
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitäts- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

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Rechner-Portal (2026). Primzahl-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/primzahl

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Rechner-Portal, 2026. Primzahl-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/algebra/primzahl

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