Jonas vergleicht zwei Leasingangebote: Fahrzeug A (Kompaktklasse, 28.000 Euro Listenpreis, 199 Euro Monatsrate, keine Sonderzahlung) und Fahrzeug B (Mittelklasse, 42.000 Euro Listenpreis, 289 Euro Monatsrate, 2.000 Euro Sonderzahlung, 36 Monate).
Für Fahrzeug A berechnet er: 199 / 28.000 × 100 = 0,71 % – gut. Für Fahrzeug B (bereinigt): (289 + 2.000 / 36) / 42.000 × 100 = (289 + 55,6) / 42.000 × 100 = 0,82 % – durchschnittlich.
Die Entscheidung: Obwohl Fahrzeug B teurer und eine höhere Fahrzeugklasse ist, ist es relativ schlechter konditioniert. Jonas wählt Fahrzeug A oder verhandelt beim Anbieter von B nach, bis der Faktor unter 0,80 % liegt.
Zur Kontrolle rechnet Jonas beide Angebote zusätzlich auf die Gesamtzahlung um, also Monatsrate mal Laufzeit plus Sonderzahlung, und stellt sicher, dass der günstigere Faktor auch die kleinere Gesamtsumme bedeutet.
Erst als beide Kennzahlen in dieselbe Richtung zeigen, unterschreibt er.
Ein Detail hätte ihn dabei beinahe in die Irre geführt: Der Rechner selbst bewertet Fahrzeug B mit „Gut (0,5–0,8 %)“, weil dieses Prädikat am reinen Faktor von 0,69 % hängt und die 2.000 € Sonderzahlung ignoriert.
Erst der bereinigte Wert von 0,82 % schiebt B in die durchschnittliche Kategorie.
Die Gesamtzahlung stützt das Bild mit 7.164 € für A gegenüber 12.404 € für B – wobei dieser Abstand auch die höhere Fahrzeugklasse abbildet und deshalb nur gemeinsam mit dem Faktor etwas aussagt.
Die verwendeten Preise und Raten sind Beispielwerte zur Veranschaulichung und keine verbindliche Finanzberatung; für eine echte Kaufentscheidung zählen die konkreten Angebotsunterlagen. 