Überblick
Was ist der Leasingfaktor?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wer ein Leasingangebot mit 199 Euro Monatsrate attraktiv findet, sollte zuerst fragen: Wie hoch ist der Listenpreis? Denn erst der Leasingfaktor – monatliche Rate geteilt durch Listenpreis, multipliziert mit 100 – macht Angebote für verschiedene Fahrzeuge wirklich vergleichbar.
Ein Kompakter mit 25.000 Euro Listenpreis und 199 Euro Monatsrate hat einen Faktor von 0,80 %, ein Mittelklasse-SUV mit 45.000 Euro und 350 Euro Rate hat einen Faktor von 0,78 % – der SUV ist also relativ günstiger, obwohl die absolute Rate höher liegt.
Der Leasingfaktor ist eine reine Vergleichskennzahl: Er sagt nichts über Gesamtkosten, Kilometerregelungen oder Restwertrisiken – aber er entlarvt sofort, ob eine niedrige Monatsrate auf einem günstigen Fahrzeug oder auf echten Herstellerkonditionen basiert.
Übliche Schwellenwerte: unter 0,5 % gilt als sehr gut, 0,5 bis 0,8 % als gut, 0,8 bis 1,0 % als durchschnittlich und über 1,0 % als teuer. Damit wird der Faktor zum ersten Filter, bevor ein Leasingvertrag näher geprüft wird.