Überblick
Was rechnet der ppm-Rechner um?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
ppm steht für „parts per million“, also Teile pro Million: 1 ppm ist ein Millionstel (10⁻⁶) des Ganzen. Damit entspricht 1 % genau 10.000 ppm, 1 ‰ sind 1.000 ppm und 0,5 % sind 5.000 ppm.
Der ppm-Rechner wandelt solche Anteile zwischen Prozent, Promille, ppm, ppb und ppt um und beantwortet zwei Fragen, an denen einfache Umrechnungstabellen scheitern. Erstens: Wie viel mg/l ist ein ppm?
Bei Lösungen hängt das von der Dichte ab, weil ppm je Kilogramm und mg/l je Liter zählt. Zweitens: Wie viel mg/m³ ist ein ppm? Bei Gasen entscheidet das molare Volumen, also Temperatur und Druck.
1.000 ppm CO₂ wiegen bei 25 °C und 1.013,25 hPa zum Beispiel 1.799 mg/m³. ppm ist keine SI-Einheit, sondern eine Verhältniszahl. Das IUPAC Green Book verlangt deshalb, den Bezug zu nennen: Massenanteil, Volumenanteil oder Stoffmengenanteil.
Der Rechner schreibt den Bezug zu jedem Ergebnis dazu. Typische Suchfragen sind „ppm in Prozent“, „ppm in mg/l“ oder „CO₂ in ppm“.
Hinter jeder steckt eine andere Art von Umrechnung: das bloße Verschieben der Zehnerpotenz, die Umrechnung über die Dichte oder die Umrechnung über das molare Volumen eines Gases.
Der Rechner trennt diese drei Wege in drei Modi, damit niemand versehentlich Prozent mit Milligramm vermischt. Zu jedem Ergebnis gibt es den Rechenweg und eine Tabelle, die alle Einheiten des Modus auf einmal nennt.
So lassen sich Werte aus Laborbericht, Messgerät und Vorschrift direkt nebeneinanderlegen.