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Stoffmenge berechnen: n, Masse und Molmasse

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Kurzantwort

Die Stoffmenge n (in mol) gibt an, wie viele Teilchen (Atome, Moleküle, Ionen) in einer Probe enthalten sind. 1 mol entspricht 6,022 × 10²³ Teilchen – der Avogadro-Konstante.

Stoffmenge in mol, Masse in Gramm und molare Masse berechnen

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Stoffmenge-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Wie viel mol eine bestimmte Masse einer Substanz entspricht, und wie viele einzelne Teilchen das sind, beantwortet der Stoffmenge-Rechner sofort. Das ist nützlich für Chemieunterricht, Stöchiometrieaufgaben, Reaktionsbilanzen und quantitative Laborarbeit, wenn du Masse, Stoffmenge und Teilchenanzahl ineinander umrechnen möchtest.

Die Grundlage bildet das Grundgesetz n = m / M (Stoffmenge = Masse / Molare Masse). Die Stoffmenge n in mol ist die fundamentale chemische Mengeneinheit.

1 mol entspricht genau 6,02214076 × 10²³ Teilchen (Avogadro-Konstante Nₐ) – diese Zahl ist seit der SI-Revision 2019 exakt definiert.

Die molare Masse M in g/mol entspricht numerisch der relativen Molekülmasse und ist je nach Verbindung verschieden: Wasser H₂O hat M = 18,015 g/mol, Natriumchlorid NaCl hat M = 58,44 g/mol.

Über die Avogadro-Konstante schlägt der Rechner zusätzlich die Brücke zur Teilchenzahl: Aus der Stoffmenge n folgt N = n × Nₐ, sodass Masse, Stoffmenge und Teilchenanzahl als drei Sichten auf dieselbe Probe direkt ineinander übergehen.

Seit der SI-Revision 2019 ist das Mol dabei nicht mehr über 12 Gramm Kohlenstoff-12 definiert, sondern unmittelbar über die festgelegte Avogadro-Zahl – die Stoffmenge ist damit zu einer reinen Zählgröße geworden.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Der Rechner benötigt drei Angaben: Gesuchte Größe (Stoffmenge n, Masse m oder molare Masse M) sowie zwei der drei Werte Masse m (g), Molare Masse M (g/mol) und Stoffmenge n (mol); die dritte Größe wird berechnet. Für die häufigste Richtung (n berechnen) trägst du Masse m in Gramm und molare Masse M in g/mol ein – der Rechner ermittelt dann n = m/M sowie die Teilchenanzahl N = n × Nₐ.

Die molare Masse entnimmst du dem Periodensystem (addierst die Atommassen aller Atome in der Formel) oder nutzt den Molare-Masse-Rechner als Hilfsmittel. Achte auf die Einheit: m in Gramm, nicht in Kilogramm; M in g/mol, nicht in kg/mol.

Ein Wort zur Genauigkeit der Masse: Die Stoffmenge kann nie präziser sein als die Waage, aus der sie stammt.

Eine Laborwaage mit 0,01 g Ablesbarkeit begrenzt eine Einwaage von 5 g auf etwa vier signifikante Stellen – die vier Nachkommastellen des Ergebnisses täuschen darüber hinaus eine Schärfe vor, die die Messung nicht deckt.

Runde das Resultat deshalb auf die Stellenzahl, die deine Waage tatsächlich hergibt, und übernimm es nicht ungefiltert ins Protokoll.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Siehe Formeln und Rechenschritte.

Formeltafel zur Stoffmenge: n gleich Masse geteilt durch molare Masse, mit Rückrechnung.
Die Stoffmenge n gibt an, wie viele Mol eines Stoffes vorliegen.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Stoffmenge-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist die Stoffmenge und warum verwendet die Chemie die Einheit mol?

Die Stoffmenge n (in mol) ist die SI-Basiseinheit für die Menge einer chemischen Substanz. 1 mol enthält genau 6,02214076 × 10²³ Teilchen (Atome, Moleküle, Ionen) – die Avogadro-Konstante.

Die Einheit mol wurde eingeführt, weil in der Chemie nicht einzelne Atome, sondern Massen in Gramm eingewogen werden, und mol den Brückenwert zwischen Masse und Teilchenanzahl liefert.

Der Zahlenwert der Avogadro-Konstante ist dabei so gewählt, dass die molare Masse in g/mol numerisch gleich der atomaren Masse in u (Atommasseneinheit) ist: 1 u = 1,66054 × 10⁻²⁴ g.

Im Rechner legst du zuerst über "Gesuchte Größe" fest, ob n, m oder M berechnet werden soll – je nach Wahl werden nur die dafür nötigen Felder ausgewertet. Mit den Startwerten (m = 18 g, M = 18,015 g/mol) erscheint n = 0,9992 mol.

Dass hier nicht glatt 1 mol steht, ist kein Rundungsfehler: 18 g Wasser sind tatsächlich etwas weniger als ein Mol.

Wie berechne ich die Stoffmenge n aus Masse m und molarer Masse M?

Mit der Grundformel n = m / M. Beispiel: 36 g Wasser (M = 18,015 g/mol) → n = 36 / 18,015 ≈ 2,0 mol. Die molare Masse M in g/mol entnimmst du dem Periodensystem (Summe der Atommassen) oder dem Molare-Masse-Rechner.

Masse m muss in Gramm angegeben werden, nicht in Kilogramm. Belasse dafür die Auswahl "Gesuchte Größe" auf n und fülle nur Masse und molare Masse aus; das Feld Stoffmenge wird in diesem Modus ignoriert.

Der häufigste Fehler ist die Kilogramm-Eingabe: Wer 2 kg als "2" einträgt, erhält 0,11 mol statt der richtigen 111 mol – ein Faktor 1.000 daneben.

Als Plausibilitätsprüfung hilft die Überlegung, dass 1 mol einer Substanz mit M = 100 g/mol genau 100 g wiegt. Weicht dein Ergebnis um Größenordnungen davon ab, ist meist ein Einheitenfehler die Ursache.

Für gängige Laborsubstanzen liegt n beim Einwiegen typischer Mengen zwischen 0,1 und 10 mol.

Wie viele Teilchen enthält 1 mol einer Substanz?

Genau 6,02214076 × 10²³ Teilchen – das ist die Avogadro-Konstante Nₐ, seit der SI-Reform 2019 ein exakter Wert. Allgemein gilt N = n × Nₐ.

Beispiel: 2 mol NaCl enthalten N = 2 × 6,022 × 10²³ = 1,204 × 10²⁴ Formeleinheiten NaCl (also 1,204 × 10²⁴ Na⁺-Ionen und ebenso viele Cl⁻-Ionen).

Der Rechner gibt N in jedem Modus automatisch mit aus, in wissenschaftlicher Schreibweise mit drei Nachkommastellen. Achte auf die Teilchensorte: Bei 1 mol H₂ sind es 6,022 × 10²³ Moleküle, aber doppelt so viele Wasserstoffatome.

Die Frage "wie viele Atome" verlangt also noch eine Multiplikation mit der Atomzahl pro Formeleinheit. Zur Orientierung: 1 g Wasser (M = 18,015 g/mol) liefert n ≈ 0,0555 mol; das entspricht N = 3,34 × 10²² Molekülen.

Für O₂ (M = 31,998 g/mol) gilt: 1 mol enthält 6,022 × 10²³ Moleküle, aber 1,204 × 10²⁴ Sauerstoffatome – Faktor 2, weil O₂ zweiatomig ist. Diese Unterscheidung ist bei Reaktionsgleichungen entscheidend.

Was ist der Unterschied zwischen Stoffmenge (mol) und Konzentration (mol/L)?

Stoffmenge n (mol) gibt an, wie viel Substanz absolut vorhanden ist, unabhängig vom Volumen. Konzentration c (mol/L) gibt an, wie viel Substanz pro Liter Lösung vorhanden ist. Die Beziehung ist c = n / V, wobei V das Lösungsvolumen in Liter ist.

Für 0,1 mol in 0,5 Liter gilt c = 0,2 mol/L. Dieser Rechner hat bewusst kein Volumenfeld – er endet bei n, m und M.

Für eine Maßlösung gehst du deshalb zweistufig vor: Erst hier die benötigte Stoffmenge oder Einwaage bestimmen, dann selbst durch das Volumen teilen.

Wichtig ist außerdem, dass V das Volumen der fertigen Lösung meint, nicht das des zugegebenen Lösungsmittels. Praktisches Beispiel: Für 500 mL einer 0,1-molaren NaCl-Lösung ergibt sich n = 0,1 × 0,5 = 0,05 mol.

Stelle "Gesuchte Größe" auf m, trage n = 0,05 mol und M = 58,44 g/mol ein; Ausgabe ist m = 2,922 g. Diese Masse einwiegen und dann auf genau 500 mL auffüllen – nicht 500 mL Wasser zugeben, sonst überschreitest du das Sollvolumen.

Wie rechne ich aus der Stoffmenge die Masse zurück?

Mit m = n × M. Beispiel: 0,5 mol Natriumchlorid (NaCl, M = 58,44 g/mol) → m = 0,5 × 58,44 = 29,22 g.

Diese Richtung ist in der Laborroutine wichtig, wenn für eine Reaktion eine bestimmte Stoffmenge benötigt wird und die einzuwiegende Masse berechnet werden soll.

Stelle dafür "Gesuchte Größe" auf m um; dann zählen nur noch die Felder Stoffmenge und molare Masse, das Massefeld wird zur Ausgabe. Der Rechner rundet das Ergebnis auf vier Nachkommastellen – mehr Stellen als jede Laborwaage auflöst.

Runde für die Einwaage praxisnah auf die Genauigkeit deiner Waage, also meist zwei Nachkommastellen. Zweites Beispiel: 2 mol Schwefelsäure (H₂SO₄, M = 98,072 g/mol) haben eine Masse von m = 2 × 98,072 = 196,144 g.

Eine Analysenwaage mit 0,0001-g-Auflösung liest vier Stellen ab – das passt genau zu den vier Nachkommastellen des Rechners. Für Semimikrowaagen (0,001-g-Auflösung) reichen drei Stellen.

Wäge für Arzneimittelherstellung stets auf einer kalibrierten Waage und übertrage die angezeigte Istwert-Masse in die Dokumentation, nicht den berechneten Sollwert.

Wie bestimme ich die molare Masse M für die Rechnung?

Addiere die mittleren Atommassen (Periodensystem, IUPAC 2021) aller Atome in der Summenformel. Beispiel: Glucose C₆H₁₂O₆ → M = 6×12,011 + 12×1,008 + 6×15,999 = 72,066 + 12,096 + 95,994 = 180,156 g/mol.

Für komplexere Verbindungen hilft der Molare-Masse-Rechner in dieser Unterkategorie. Kennst du M nicht, aber Masse und Stoffmenge, dann stelle "Gesuchte Größe" auf M: Der Rechner bildet dann M = m/n.

Genau so bestimmt man im Praktikum die molare Masse einer unbekannten Probe. Nur wenn n = 0 eingetragen ist, gibt der Rechner 0 aus – eine Division durch null wird abgefangen, liefert aber kein chemisch sinnvolles Ergebnis.

Bei Hydraten zählen auch die Wassermoleküle mit: Kupfersulfat-Pentahydrat CuSO₄·5H₂O hat M = 249,69 g/mol statt 159,61 g/mol für wasserfreies CuSO₄ – ein Unterschied von 90,08 g/mol (fünf Wassermoleküle × 18,015 g/mol).

Das einfachste Beispiel: CO₂ ergibt sich aus C (12,011 g/mol) + 2 × O (15,999 g/mol) = 44,009 g/mol – die Atommasse jedes Elements steht im Periodensystem unter dem Symbol.

Als Faustformel für schnelle Überschlagsrechnungen: M(H₂O) ≈ 18, M(NaCl) ≈ 58, M(CO₂) ≈ 44, M(CaCO₃) ≈ 100 g/mol.

Kann ich die Stoffmenge auch für Gase berechnen?

Ja – die Formel n = m / M gilt unabhängig vom Aggregatzustand. Für ideale Gase gibt es zusätzlich die Verbindung über das Molvolumen: n = V / Vm, wobei Vm = 22,414 L/mol bei 0 °C und 1 atm (STP).

Bei Normalbedingungen (25 °C, 1 bar) gilt Vm = 24,789 L/mol. Für reale Gase weichen die Werte ab. Dieser Rechner kennt allerdings kein Volumenfeld: Er rechnet ausschließlich über Masse und molare Masse.

Willst du von einem Gasvolumen ausgehen, teile V selbst durch Vm und trage das Ergebnis als Stoffmenge ein. Merke dir außerdem, welche Bedingungen gemeint sind – die Verwechslung von 22,414 und 24,789 L/mol verfälscht das Ergebnis um rund 10 Prozent.

Beispiel: Eine 11-kg-Propangasflasche (M(C₃H₈) = 44,097 g/mol) ergibt n = 11.000 / 44,097 ≈ 249 mol. Bei STP entspricht das V = 249 × 22,414 L ≈ 5.581 L Gas.

Reale Gase wie Propan weichen unter Druck von diesem Wert ab (van-der-Waals-Korrektur), weshalb der ideale Vm-Ansatz nur für Überschlagsrechnungen bei niedrigem Druck taugt.

Was bedeutet es, wenn zwei Substanzen die gleiche Stoffmenge haben?

Sie enthalten die gleiche Anzahl an Teilchen (Nₐ Teilchen pro mol), aber unterschiedliche Massen – proportional zu ihren molaren Massen. 1 mol H₂O (18 g) und 1 mol NaCl (58,44 g) enthalten beide 6,022 × 10²³ Teilchen, aber NaCl ist dreimal schwerer.

In der Stöchiometrie reagieren Stoffe in ganzzahligen Mol-Verhältnissen (z. B. 2 mol H₂ + 1 mol O₂ → 2 mol H₂O), nicht in Massenanteilen.

Genau deshalb ist die Umrechnung über n = m/M der erste Schritt jeder Reaktionsaufgabe: Wer stattdessen Massen direkt ins Reaktionsverhältnis setzt, rechnet systematisch falsch.

Für das Beispiel heißt das konkret: 2 mol H₂ wiegen nur 4,032 g, 1 mol O₂ dagegen 32,00 g – das Massenverhältnis ist also 1 zu 8, obwohl das Molverhältnis 2 zu 1 lautet.

Um aus Massenangaben das Begrenzungsreagenz zu bestimmen, berechnet man zunächst n jedes Edukts und prüft dann, welches Edukt laut Mol-Verhältnis zuerst aufgebraucht wird. Dieser Rechner liefert die n-Zwischenwerte für jeden Stoff separat.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Für Stöchiometrieaufgaben ist es entscheidend, dass du die molare Masse immer aus der korrekten Summenformel berechnest. Gemische haben keine einheitliche molare Masse – der Rechner gilt für chemisch reine Stoffe.

Bei Salzlösungen (z. B. NaCl) gibt die Formeleinheit die Ionenpaar-Molmasse an, nicht die einzelne Ionenmasse. Ein nützlicher Merkwert: 1 mol Wasser (18 g) entspricht etwa 18 mL Wasser.

1 mol Luft (ca. 29 g) nimmt bei 0 °C und 1 atm rund 22,4 Liter ein (Molvolumen idealer Gase). Diese Eselsbrücken helfen, Ergebnisse schnell auf Plausibilität zu prüfen.

Ein weiterer Merkwert betrifft die Teilchenzahl: Schon 0,1 mol einer Substanz enthalten rund 6 × 10²² Teilchen, eine Größenordnung, die zeigt, wie viele Moleküle selbst in wenigen Gramm stecken.

Prüfe bei Salzen außerdem, ob nach der Formeleinheit gefragt ist: 1 mol NaCl liefert ein mol Formeleinheiten, beim Auflösen aber zwei mol Ionen, nämlich Na⁺ und Cl⁻.

Für Reaktionsgleichungen zählt am Ende ohnehin nicht die Masse, sondern das Stoffmengenverhältnis: Die Koeffizienten in 2 H₂ + O₂ → 2 H₂O sind Mol-Verhältnisse, keine Massenverhältnisse.

Genau deshalb führt der Weg von der Einwaage zur Reaktionsbilanz immer über n.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Michael soll im Chemiepraktikum genau 0,1 mol Natriumchlorid (NaCl) abwiegen. Die molare Masse von NaCl beträgt Na (22,99) + Cl (35,45) = 58,44 g/mol. Er gibt n = 0,1 mol und M = 58,44 g/mol ein. Der Rechner ergibt: m = 0,1 × 58,44 = 5,844 g.

Teilchenanzahl N = 0,1 × 6,022 × 10²³ = 6,022 × 10²² Formeleinheiten NaCl. Michael weiß nun: Er muss genau 5,844 g NaCl einwiegen, um 0,1 mol zu erhalten – eine präzise Grundlage für jede Lösung und Reaktionsrechnung.

Für umgekehrte Richtung: 100 g Glucose (C₆H₁₂O₆, M = 180,16 g/mol) entsprechen n = 100 / 180,16 ≈ 0,555 mol und N ≈ 3,34 × 10²³ Glucosemolekülen. Drittes Beispiel — Einwaage aus einer Stoffmenge: Eine Schülerin soll 0,25 mol Natriumchlorid abwiegen.

Mit M = 58,44 g/mol liefert der Rechner über m = n × M eine Masse von 0,25 × 58,44 = 14,61 g und über N = n × Nₐ rund 1,506 × 10²³ Formeleinheiten. So kennt sie sofort die genaue Einwaage und weiß zugleich, wie viele Teilchen sie in Lösung bringt.

Der Rechner bestätigt beide Läufe: Für n = 0,25 mol und M = 58,44 g/mol weist er m = 14,61 g und 1,506 × 10²³ Formeleinheiten aus, für die Rückrichtung aus m = 5,844 g exakt 0,1 mol mit 6,022 × 10²² Formeleinheiten.

Weil beide Wege dasselbe Grundgesetz nutzen, taugt der eine als Gegenprobe des anderen – wer unsicher ist, rechnet seine Einwaage einfach zurück in die Stoffmenge und vergleicht.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Oft werden Masse (in Gramm) und Stoffmenge (in mol) direkt verglichen, ohne die molare Masse einzubeziehen. Ebenso wird die Avogadro-Konstante mit der Molzahl verwechselt: N = n × Nₐ bedeutet, dass 2 mol doppelt so viele Teilchen enthält wie 1 mol – nicht, dass 1 mol = 6,022 × 10²³ g ist.

Ein weiterer Fehler ist die Verwechslung von molarer Masse M (g/mol) und relativer Atommasse (dimensionslos): Numerisch gleich, aber mit verschiedenen Einheiten.

Ein häufiger Rechenfehler ist außerdem die Einheitenwahl: Wer die Masse in Kilogramm statt in Gramm einsetzt, erhält eine um den Faktor 1000 zu kleine Stoffmenge, weil die molare Masse in g/mol definiert ist.

Ebenso wird die Teilchenzahl N gelegentlich mit der Stoffmenge n gleichgesetzt, obwohl erst die Multiplikation mit der Avogadro-Konstante von rund 6,022 × 10²³ aus den wenigen mol die riesige Molekülzahl macht.

Und bei Salzen wird die Formeleinheit mit dem einzelnen Ion verwechselt, sodass die Molmasse zu klein angesetzt wird.

Wer schließlich aus den Koeffizienten einer Reaktionsgleichung direkt auf Gramm schließt, überspringt genau den Zwischenschritt über die Stoffmenge, für den dieser Rechner gedacht ist.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Stoffmenge-Rechner verbindet Masse m, molare Masse M und Stoffmenge n via n = m/M und gibt zusätzlich die Teilchenanzahl N = n × Nₐ aus. Alle drei Richtungen sind berechenbar: gesuchte Stoffmenge, gesuchte Masse oder gesuchte molare Masse.

So lassen sich Stöchiometrieaufgaben, Einwaage im Labor und Reaktionsbilanzen schnell und präzise bearbeiten. Beachte, dass der Rechner für chemisch reine Stoffe gilt und die molare Masse aus der korrekten Summenformel stammen muss.

Als Kontrollgrößen helfen zwei Ankerwerte: 1 mol Wasser wiegt rund 18 g und 1 mol Kochsalz rund 58,44 g, und jedes Mol enthält 6,022 × 10²³ Teilchen — damit prüfst du eine berechnete Einwaage rasch auf ihre Größenordnung.

Liegt ein Gas vor, ergänzt das Molvolumen von rund 22,4 Litern je Mol bei Normbedingungen die Reihe um eine vierte Sicht auf dieselbe Probe.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · m = 5,844 g; N ≈ 6,022 × 10²² Formeleinheiten NaCl

Laboreinwaage: 0,1 mol NaCl → Masse berechnen

Gesuchte Größe
Masse m (g) berechnen
Stoffmenge n
0,1 mol
Molare Masse M
58,44 g/mol

Beispiel 2 · Mittel · n ≈ 1,7112 mol; Teilchenanzahl N ≈ 1,030 × 10²⁴ Formeleinheiten; Masse = 100 g; M = 58,44 g/mol

100 g Kochsalz (NaCl): Stoffmenge n berechnen

Gesuchte Größe
Stoffmenge n (mol) berechnen
Masse m
100 g
Molare Masse M
58,44 g/mol

Beispiel 3 · Komplex · M = 18 g/mol; Teilchenanzahl N ≈ 1,204 × 10²⁴ Moleküle; Masse = 36 g; n = 2 mol

36 g Wasser bei 2 mol: Molare Masse M berechnen

Gesuchte Größe
Molare Masse M (g/mol) berechnen
Masse m
36 g
Stoffmenge n
2 mol

Weiterführende Rechner und Themen

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Weiternutzung

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  • Infografik: Stoffmengenkonzentration: c = n / V, VERDÜNNUNGSREIHE: c₁·V₁ = c₂·V₂, 1 M, 0,5 M, 0,25 M, 0,1 M, 100 mL, 200 mL

    Stoffmenge-Rechner Konzentration

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/elektronik-physik/grundlagen-chemie/stoffmenge-rechner">Stoffmenge-Rechner Konzentration auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Infografik: Stoffmenge: n = m / M, AVOGADRO-KONSTANTE, Nₐ = 6,022 × 10²³ mol⁻¹, 1 Mol = 6,022 × 10²³ Teilchen (Atome, Moleküle, Ionen), 1 Mol Wasser (H₂O) = 18,015 g = 6,022 × 10²³ Moleküle, FORMELN-DREIECK, [mol], [g]

    Stoffmenge-Rechner Mol

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           alt="Infografik: Stoffmenge: n = m / M, AVOGADRO-KONSTANTE, Nₐ = 6,022 × 10²³ mol⁻¹, 1 Mol = 6,022 × 10²³ Teilchen (Atome, Moleküle, Ionen), 1 Mol Wasser (H₂O) = 18,015 g = 6,022 × 10²³ Moleküle, FORMELN-DREIECK, [mol], [g]"
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Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Berechnung nach dem Grundgesetz n = m / M. Die Avogadro-Konstante beträgt Nₐ = 6,02214076 × 10²³ mol⁻¹ (CODATA 2018).

Quelle: IUPAC: n = m/M; SI-Einheitensystem 2019; CODATA 2018 Fundamental Constants.

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Elektronik & Physik / Grundlagen Chemie
Formeln basieren auf
n = m / M; m = n × M; M = m / n; N = n × Nₐ; Nₐ = 6,02214076 × 10²³ mol⁻¹
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APA-Format

Rechner-Portal (2026). Stoffmenge-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/elektronik-physik/grundlagen-chemie/stoffmenge-rechner

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Rechner-Portal, 2026. Stoffmenge-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/elektronik-physik/grundlagen-chemie/stoffmenge-rechner

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