Überblick
Was ist ein Ratenkauf?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wer beim Online-Einkauf statt eines einzigen Betrags mehrere kleinere Raten zahlt, hat einen Ratenkauf abgeschlossen – rechtlich ein entgeltlicher Zahlungsaufschub nach § 506 BGB, der wie ein Verbraucherdarlehen behandelt wird. Dieser Ratenkauf-Rechner ermittelt für einen beliebigen Kaufpreis die Monatsrate, die Gesamtkosten über die Laufzeit und vor allem den effektiven Jahreszins inklusive aller Gebühren – die einzige Kennzahl, mit der sich eine 0-Prozent-Finanzierung fair gegen eine verzinste Rate vergleichen lässt.
Gesucht wird er typischerweise, wenn im Kassenprozess eines Online-Shops ein Ratenkauf- oder Rechnungsmodell angeboten wird.
Anbieter wie Klarna oder PayPal betreiben solche Modelle, legen Zinssatz und Gebühren aber individuell im eigenen Vertrag fest – Konditionen laut Anbieter, Stand des jeweiligen Vertragsabschlusses.
Der Rechner bildet deshalb bewusst keine Anbieterkonstanten ab, sondern arbeitet mit frei wählbaren Presets von 0 Prozent bis zu einem selbst eingegebenen effektiven Jahreszins nach der Berechnungsmethode des § 19 i. V. m. § 16 der Preisangabenverordnung (PAngV).
Der zweite Baustein ist der Vergleich zum Sofortkauf: Viele Händler gewähren einen Skonto oder Rabatt, wenn sofort in einer Summe gezahlt wird.
Erst die Gegenüberstellung von Ratenkauf-Gesamtkosten und rabattiertem Sofortkaufpreis zeigt, ob die bequeme Ratenzahlung wirklich etwas kostet – oder ob sie bei 0 Prozent Zins sogar günstiger ausfällt als der vermeintlich bessere Sofortpreis.
Wer statt eines Kaufs einen klassischen Ratenkredit für einen größeren Betrag sucht, ist beim Kreditrechner richtig.