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Regenwasser-Sammlung und Zisternengröße berechnen

Haushalt & WohnenStand Noch keine Bewertung
m²
Dachneigung
Dachmaterial
mm/Jahr
Verwendungszweck
€/m³
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Kurzantwort

Die optimale Zisternengröße entspricht dem 21-tägigen Wasserbedarf: Ertrag (m³/Jahr) ÷ 365 × 21. Für ein Einfamilienhaus mit 120 m² Dachfläche und 600 mm/Jahr Niederschlag ergibt das ca. 4–5 m³ empfohlenes Speichervolumen bei kombinierter WC/Wäsche-Nutzung.

Wie viel Liter Regenwasser pro m² Dachfläche anfallen, lässt sich hier direkt berechnen.

Kilian AchatzFachredaktion Haushalt & Wohnen
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juli 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Wie groß muss die Zisterne sein? Regenwasserertrag berechnen

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

120 m² Ziegeldach und 700 mm Jahresniederschlag ergeben rund 57 m³ nutzbares Regenwasser pro Jahr — für reine Gartenbewässerung reicht eine rund 1.100-Liter-Zisterne mit 21 Tagen Puffer, die sich bei 5,80 Euro pro m³ in etwa 5 Jahren amortisiert. Er eignet sich für Einfamilienhäuser, Nebengebäude und Gartenprojekte, wenn du nicht nur eine grobe Idee zur Tonne oder Zisterne suchst, sondern konkrete Zahlen für Planung, Vergleich und Wirtschaftlichkeit brauchst.

Der Rechner berechnet zunächst die Jahresrohmenge aus Dachfläche, Niederschlag und einem Abflussbeiwert, der von Dachmaterial und Neigung abhängt, und setzt anschließend einen Nutzbarkeitsfaktor für Systemverluste an.

Aus dem Nutzungszweck wie Gartenbewässerung oder Toilettenspülung entsteht der Tagesbedarf, woraus sich eine sinnvolle Zisternengröße und die Bedarfsdeckung ableiten.

Über den Wasserpreis schätzt er zusätzlich die jährliche Ersparnis und eine grobe Amortisation.

So erkennst du, ob eine kleine Regentonne oder eine größere Zisterne zu deinem Dach und Verbrauch passt, statt die Anlage über das Bauchgefühl zu dimensionieren.

Wie stark das Dachmaterial wirkt, zeigt ein Lauf mit 120 m² Pultdach und 700 mm Niederschlag: Metall liefert 68 m³ im Jahr, Bitumen 64,3, Ziegel 56,7 und ein Gründach nur 22,7 m³.

Bei reiner Gartenbewässerung bleibt die jährliche Ersparnis trotzdem gleich, weil der Bedarf von gut 18 m³ schon vom kleinsten Dach gedeckt wird; erst bei Voll- oder Mischnutzung, deren Bedarf über der Erntemenge liegt, schlägt das Dachmaterial durch: Die Vollversorgung amortisiert sich mit Ziegeldach in 8,6 Jahren, mit Gründach erst in 21,6 Jahren.

Eingaben

Zisterne berechnen: Dachfläche, Niederschlag und Verwendungszweck eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst Dachfläche, Dachneigung, Dachmaterial, jährlichen Niederschlag, den geplanten Verwendungszweck, die Personenzahl und den örtlichen Wasserpreis ein. Diese Daten stammen aus Gebäudeunterlagen, regionalen Niederschlagswerten und deiner Verbrauchsplanung für Garten, Toilette oder Wäsche.

Typische Eingabefehler sind das Rechnen mit ungeeigneten Dachflächen, das Ignorieren von Material- und Neigungsunterschieden beim Abfluss, das Überschätzen des ganzjährig nutzbaren Ertrags und die Annahme, dass jede theoretisch anfallende Regenmenge auch tatsächlich gespeichert und verwendet werden kann.

Für die Dachfläche zählt die waagerecht projizierte Grundfläche und nicht die schräge Dachhaut, weil der Regen senkrecht fällt und die Neigung den Auffangquerschnitt nicht vergrößert.

Den örtlichen Jahresniederschlag entnimmst du am besten den Langzeitmittelwerten des Deutschen Wetterdienstes, denn ein einzelnes nasses oder trockenes Jahr verzerrt die Auslegung der Zisterne erheblich.

Die Dachneigung wirkt dabei schwächer, als ein eigenes Feld vermuten lässt: Flachdach und Pultdach liefern bei 120 m² und 700 mm Niederschlag identische 56,7 m³, nur das Steildach kommt auf 60,5 m³. Das Dachmaterial ist der weitaus stärkere Hebel.

Mit Ziegel sind es 56,7 m³, mit Bitumen 64,3, mit Metall 68,0 — und mit einem Gründach nur 22,7 m³. Ein begrüntes Dach hält also rund zwei Drittel des Niederschlags im Substrat zurück und lässt von der Regenwassernutzung wenig übrig.

Das ist keine Schwäche der Rechnung, sondern genau die Funktion einer Dachbegrünung.

Der Verwendungszweck steuert weniger die Sammelmenge als den Bedarf und damit die empfohlene Zisternengröße: 1,1 m³ für den Garten, 2,2 m³ für die Toilette, 4,1 m³ für Wäsche und Toilette, 5,7 m³ für die Vollversorgung.

Entsprechend fällt der Deckungsgrad von 100 Prozent bei Garten und Toilette auf 80 Prozent bei Wäsche und Toilette und auf 58 Prozent bei der Vollversorgung — mehr als gut die Hälfte des Haushaltswassers trägt ein 120-m²-Ziegeldach in dieser Konstellation nicht.

Praxisfälle

Regenwasser sammeln: Anwendungsfälle für Zisterne und Regentonne

Acht nachgerechnete Suchfragen rund um Regenwasserzisterne und Regenwassernutzung – von der reinen Gartenbewässerung über Waschmaschine und Toilette bis zum Dachmaterial-Vergleich, jede mit Eingabe und Ergebnis aus dem Rechner.

  1. Regenwasserzisterne für den Garten: 56,7 m³ Ertrag

    „Wie viel Regenwasser kann ich für den Garten sammeln?“

    Eingabe
    Dachfläche 120 m², Pultdach, Ziegel, Niederschlag 700 mm/Jahr, Verwendungszweck Garten, 3 Personen
    Ergebnis
    56,7 m³/Jahr nutzbares Regenwasser, empfohlene Zisterne 1,1 m³, Deckungsgrad 100 %, Ersparnis 41,97 €/Jahr
  2. Zisterne für Waschmaschine und Toilette (4 Personen)

    „Wie groß muss die Zisterne für Waschmaschine und Toilette sein?“

    Eingabe
    Dachfläche 120 m², Ziegel, Niederschlag 700 mm/Jahr, Verwendungszweck Wäsche + Toilette, 4 Personen
    Ergebnis
    Empfohlene Zisterne 5,5 m³, Deckungsgrad 60 %, Ersparnis 130,41 €/Jahr, Amortisation rund 20,9 Jahre
  3. Toilettenspülung mit Regenwasser (4 Personen)

    „Wie viel Regenwasser braucht die Toilettenspülung für 4 Personen?“

    Eingabe
    Dachfläche 120 m², Ziegel, Niederschlag 700 mm/Jahr, Verwendungszweck Toilette, 4 Personen
    Ergebnis
    Empfohlene Zisterne 2,9 m³, Deckungsgrad 100 %, Ersparnis 117,53 €/Jahr
  4. Vollversorgung außer Trinkwasser: Deckungsgrad und Amortisation

    „Wie viel Regenwasser deckt eine Vollversorgung außer Trinkwasser?“

    Eingabe
    Dachfläche 120 m², Ziegel, Niederschlag 700 mm/Jahr, Verwendungszweck Vollversorgung, 4 Personen
    Ergebnis
    Deckungsgrad 43 %, empfohlene Zisterne 7,6 m³, Ersparnis 130,41 €/Jahr, Amortisation rund 29 Jahre
  5. Metalldach: höchster Regenwasserertrag pro Quadratmeter

    „Welches Dachmaterial liefert am meisten Regenwasser?“

    Eingabe
    Dachfläche 120 m², Metall, Niederschlag 700 mm/Jahr, Verwendungszweck Garten
    Ergebnis
    68 m³/Jahr nutzbares Regenwasser – deutlich mehr als Ziegel (56,7 m³) oder Bitumen (64,3 m³) bei gleicher Fläche
  6. Gründach vs. Ziegeldach: Ertragsvergleich bei gleicher Nutzung

    „Wie viel weniger Regenwasser liefert ein Gründach?“

    Eingabe
    Dachfläche 80 m², Gründach, Niederschlag 700 mm/Jahr, Verwendungszweck Garten
    Ergebnis
    15,1 m³/Jahr nutzbar (Ziegeldach bei 120 m²: 56,7 m³), Deckungsgrad Garten trotzdem 83 %
  7. 100 m² Dachfläche: Regenwasserertrag berechnen

    „Wie viel Regenwasser liefern 100 Quadratmeter Dachfläche?“

    Eingabe
    Dachfläche 100 m², Ziegel, Niederschlag 700 mm/Jahr, Verwendungszweck Garten
    Ergebnis
    47,3 m³/Jahr nutzbares Regenwasser, empfohlene Zisterne 1,1 m³, Deckungsgrad 100 %
  8. Steildach statt Pultdach: kleiner Mengenunterschied

    „Liefert ein Steildach mehr Regenwasser als ein Pultdach?“

    Eingabe
    Dachfläche 120 m², Steildach, Ziegel, Niederschlag 700 mm/Jahr, Verwendungszweck Garten
    Ergebnis
    60,5 m³/Jahr statt 56,7 m³ bei Pultdach – die Neigung wirkt deutlich schwächer als das Dachmaterial

Berechnung

Regenwasserertrag berechnen: Dachfläche mal Niederschlag mal Abflussbeiwert

Verstehe den Formelweg.

Die Berechnung kombiniert Dachertrag und Bedarf. Zuerst gilt: Jahresrohmenge in Litern = Dachfläche × Niederschlag in mm × Abflussbeiwert.

Der Abflussbeiwert liegt im Rechner je nach Material und Neigung zwischen 0,3 für Gründach und 0,9 für Metalldach. Danach wird ein Nutzbarkeitsfaktor von 0,9 angesetzt.

Aus dem Verwendungszweck entsteht ein Tagesbedarf, zum Beispiel 50 Liter für Gartenbewässerung oder 35 Liter pro Person und Tag für Toilettenspülung.

Die empfohlene Zisterne orientiert sich an 21 Tagen Puffer und wird auf die nutzbare Jahresmenge begrenzt. Bei 120 m² Dachfläche, 700 mm Niederschlag und Ziegeldach mit Pultdach-Logik ergeben sich rund 56,7 m³ nutzbares Regenwasser pro Jahr.

Für reine Gartenbewässerung mit 50 Litern Tagesbedarf reicht damit rechnerisch ein kleiner Speicher von etwa 1,1 m³, während die Bedarfsdeckung bereits bei 100 Prozent liegt. Regenwasser-Ertrag: Dachflaeche mal Niederschlag mal Abflussbeiwert ergibt nutzbare Jahresmenge Die Abflussbeiwerte lassen sich aus den Ergebnissen zurückrechnen: Für ein Pultdach setzt der Rechner 0,9 bei Metall, 0,85 bei Bitumen, 0,75 bei Ziegel und 0,3 beim Gründach an.

Die empfohlene Zisternengröße bleibt davon unberührt — sie folgt allein dem Tagesbedarf und den 21 Tagen Puffer und liegt bei reiner Gartennutzung in allen vier Fällen bei 1,1 m³.

Was sich verschiebt, ist die Ersparnis: 156,49 Euro beim Metalldach gegenüber 52,16 Euro beim Gründach.

Formel für das jährlich nutzbare Regenwasser aus Dachfläche, Niederschlag und Abflussbeiwert.
Der Faktor 0,9 berücksichtigt Filterverluste. Der Abflussbeiwert c hängt von Dachmaterial und Neigung ab.

Nachschlagen

Regenwasser-Ertrag nach Dachfläche und Jahresniederschlag

Der nutzbare Regenwasser-Ertrag ergibt sich aus Dachfläche × Jahresniederschlag × Abflussbeiwert (0,8 für Ziegel-/Betondächer). Typische Niederschlagsmengen in Deutschland: 500–900 mm/Jahr.

Nutzbarer Regenwasser-Jahresertrag in Litern nach Dachfläche und Jahresniederschlag (Faktor 0,8)
Dachfläche500 mm/Jahr600 mm/Jahr700 mm/Jahr800 mm/Jahr900 mm/Jahr
30 m²12.000 L14.400 L16.800 L19.200 L21.600 L
50 m²20.000 L24.000 L28.000 L32.000 L36.000 L
75 m²30.000 L36.000 L42.000 L48.000 L54.000 L
100 m²40.000 L48.000 L56.000 L64.000 L72.000 L
120 m²48.000 L57.600 L67.200 L76.800 L86.400 L
150 m²60.000 L72.000 L84.000 L96.000 L108.000 L
180 m²72.000 L86.400 L100.800 L115.200 L129.600 L
200 m²80.000 L96.000 L112.000 L128.000 L144.000 L
250 m²100.000 L120.000 L140.000 L160.000 L180.000 L
300 m²120.000 L144.000 L168.000 L192.000 L216.000 L
400 m²160.000 L192.000 L224.000 L256.000 L288.000 L
500 m²200.000 L240.000 L280.000 L320.000 L360.000 L

Formel: Jahresertrag (L) = Dachfläche (m²) × Jahresniederschlag (mm) × Abflussbeiwert (0,8). Abflussbeiwert 0,8 für Ziegel-, Betondächer; 0,6–0,7 für Gründächer; 0,9 für Blechdächer. Niederschlag Deutschland Ø: München 940 mm, Hamburg 770 mm, Berlin 575 mm, Frankfurt 645 mm. Speichertankgröße: ca. 3–6 % des Jahresertrags als Pufferspeicher empfohlen.

Was kostet eine Regenwasserzisterne? Richtpreise nach Größe

Zisterne kaufen und einbauen kostet je nach Speichergröße, Material (Kunststoff oder Beton) und Aufwand für Erdarbeiten sehr unterschiedlich viel. Die folgenden Spannen sind Marktübersichten für komplett eingebaute Erdtank-Anlagen inklusive Filter und Pumpe, ohne individuelle Förderung.

Richtpreise für Regenwasserzisternen nach Speichergröße, komplett eingebaut (Marktübersicht, Stand 09/2026)
AnlagentypSpeichergrößeRichtpreis komplett eingebautHinweis
Oberirdische Regentonne0,2–0,3 m³50–150 €Keine Genehmigung nötig, nur für Gartenbewässerung
Kleine Erdtank-Zisterne (Kunststoff)ca. 3 m³1.500–3.000 €Für kleinere Gärten, reicht oft für reine Gartennutzung
Mittlere Zisterne (Kunststoff oder Beton)5–6 m³3.000–6.500 €Übliche Größe bei WC- und Waschmaschinenanschluss
Große Hausanschluss-Anlageab 10 m³6.000–16.000 €Inkl. Hausanschluss, Drucksystem und Trinkwassernachspeisung

Marktübersicht Stand 09/2026 (u. a. gartenbau.org, regenwasser-haushalt.de, rewatec.de); regionale Abweichungen je nach Anbieter, Bodenverhältnissen und Zufahrt möglich. Fördersätze liegen kommunal unterschiedlich bei 30–50 % der Anschaffungskosten oder pauschal 150–500 €/m³ Speichervolumen – vor dem Kauf bei der Gemeinde erfragen. Der Rechner selbst kalkuliert die Amortisation mit einem vereinfachten Planungswert von 500 €/m³ Zisterne; bei kleineren Anlagen liegt der reale Preis pro Kubikmeter meist höher, bei größeren Anlagen mit viel Zubehör auch niedriger.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Regenwasserzisterne, Kosten und Genehmigung

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Ist es in Deutschland erlaubt, Regenwasser zu sammeln?

Ja, das Sammeln und Nutzen von Regenwasser auf dem eigenen Grundstück ist in Deutschland ausdrücklich erlaubt und wird von vielen Kommunen sogar gefördert, weil es die Kanalisation entlastet und Trinkwasser spart.

Eine einfache oberirdische Regentonne für die Gartenbewässerung braucht in aller Regel keine Genehmigung und keine Anmeldung.

Anders bei größeren Anlagen: Zisternen bis 50 Kubikmeter Fassungsvermögen sind meist genehmigungsfrei, müssen aber angezeigt werden, sobald das Wasser über die Trinkwasserverordnung hinaus für Toilette oder Waschmaschine genutzt wird - dann muss die Installation ein Fachbetrieb ausführen und die Leitung strikt getrennt vom Trinkwassernetz verlegen.

Ohne diese Anzeige drohen in einigen Kommunen Bußgelder.

Unser Rechenbeispiel mit 120 Quadratmeter Ziegeldach und Gartennutzung liefert 56,7 Kubikmeter nutzbares Regenwasser pro Jahr - deutlich unter der meist genehmigungsfreien 50-Kubikmeter-Grenze, sofern die Zisterne selbst kleiner dimensioniert bleibt.

Fragen Sie vor dem Einbau trotzdem bei Ihrem Wasserversorger nach den genauen örtlichen Regeln.

Wie groß muss meine Regenwasserzisterne sein?

Die empfohlene Zisternengröße folgt der 21-Tage-Regel: Tagesbedarf mal 21 Tage Pufferzeit, begrenzt auf die tatsächlich nutzbare Jahresmenge.

Für einen Standardhaushalt mit 3 Personen, die das Regenwasser nur im Garten verbrauchen, reicht laut Rechner bereits eine Zisterne von 1,1 Kubikmeter, weil der Tagesbedarf nur bei rund 50 Litern liegt.

Wird zusätzlich die Toilette angeschlossen, steigt der Bedarf bei 4 Personen auf eine empfohlene Größe von 2,9 Kubikmeter, bei zusätzlicher Waschmaschinennutzung auf 5,5 Kubikmeter, und bei einer Vollversorgung außer Trinkwasser auf 7,6 Kubikmeter.

Eine Zisterne, die deutlich größer als dieser 21-Tage-Bedarf ausfällt, bringt kaum Zusatznutzen, weil überschüssiges Regenwasser ohnehin über den Notüberlauf abläuft und in langen Trockenperioden trotzdem aufgebraucht wird.

Tragen Sie Ihre eigene Dachfläche, Ihren Niederschlag und Ihren Verwendungszweck in den Rechner oben ein, um die für Ihr Haus passende Speichergröße zu ermitteln.

Wie viel Regenwasser liefert mein Dach pro Jahr?

Der nutzbare Ertrag ergibt sich aus Dachfläche mal Jahresniederschlag mal Abflussbeiwert, abzüglich eines Nutzbarkeitsfaktors für Systemverluste.

Ein Ziegeldach mit Pultdach-Neigung liefert bei 700 Millimeter Jahresniederschlag rund 470 Liter nutzbares Regenwasser je Quadratmeter Dachfläche und Jahr - bei 120 Quadratmeter Dachfläche sind das 56,7 Kubikmeter im Jahr, bei 100 Quadratmeter noch 47,3 Kubikmeter.

Das Dachmaterial verändert die Menge deutlich stärker als die Dachneigung: Ein Metalldach kommt bei gleicher Fläche und gleichem Niederschlag auf 68 Kubikmeter, ein Bitumendach auf 64,3, während ein Gründach wegen der Wasserrückhaltung im Substrat nur 22,7 Kubikmeter liefert.

Der Jahresniederschlag schwankt regional stark: München verzeichnet im Mittel rund 940 Millimeter, Hamburg 770, Frankfurt 645 und Berlin nur 575 Millimeter pro Jahr.

Geben Sie Ihre reale Dachfläche und den Niederschlag Ihrer Region oben ein, um Ihren individuellen Jahresertrag zu berechnen.

Was kostet eine Regenwasserzisterne mit Einbau?

Die Kosten hängen vor allem von Speichergröße, Material und Erdarbeiten ab.

Laut aktuellen Marktübersichten kostet eine kleine Kunststoff-Erdtankzisterne mit rund 3 Kubikmeter komplett eingebaut etwa 1.500 bis 3.000 Euro, eine mittlere Anlage mit 5 bis 6 Kubikmeter für Toilette und Waschmaschine 3.000 bis 6.500 Euro, und eine große Hausanschluss-Anlage ab 10 Kubikmeter mit Drucksystem 6.000 bis 16.000 Euro.

Für unser Rechenbeispiel mit Waschmaschinen- und Toilettennutzung bei 4 Personen empfiehlt der Rechner eine Zisterne von 5,5 Kubikmeter - das liegt genau im mittleren Preissegment.

Fördersätze liegen kommunal unterschiedlich bei 30 bis 50 Prozent der Anschaffungskosten oder pauschal 150 bis 500 Euro je Kubikmeter Speichervolumen; fragen Sie vor dem Kauf bei Ihrer Gemeinde nach.

Der Rechner selbst kalkuliert die Amortisation vereinfacht mit 500 Euro je Kubikmeter Zisterne - bei kleineren Anlagen liegt der reale Preis pro Kubikmeter meist höher, weshalb die tatsächliche Amortisationszeit im Einzelfall länger ausfallen kann.

Kann ich mit einer Zisterne die Niederschlagswassergebühr senken?

Ja, in den meisten Kommunen reduziert eine Regenwasserzisterne die versiegelte Fläche, die für die Niederschlagswassergebühr berechnet wird.

Ist die Zisterne ohne Überlauf und ohne Anschluss an die öffentliche Kanalisation gebaut, entfällt die Gebühr für die angeschlossene Dachfläche häufig vollständig.

Hat die Anlage dagegen einen Notüberlauf oder einen Kanalanschluss, reduzieren viele Satzungen die abrechnungsrelevante Fläche um 8 bis 20 Quadratmeter je Kubikmeter Speichervolumen - bei der vom Rechner empfohlenen 5,5-Kubikmeter-Zisterne für Waschmaschine und Toilette entspricht das rechnerisch 44 bis 110 Quadratmeter reduzierter Abrechnungsfläche.

Wie hoch der Bonus ausfällt und ob eine qualifizierte Regenwassernutzungsanlage nachgewiesen werden muss, regelt jede Kommune in ihrer eigenen Abwassersatzung unterschiedlich.

Fragen Sie deshalb vor dem Bau bei Ihrem örtlichen Wasser- oder Abwasserbetrieb nach der genauen Berechnungsformel für Ihre Satzung.

Lohnt sich eine Regenwasserzisterne angesichts der Amortisationszeit?

Das hängt stark vom gewählten Verwendungszweck und dem örtlichen Wasserpreis ab.

Nutzen Sie das Regenwasser nur für Waschmaschine und Toilette bei einem 4-Personen-Haushalt mit 120 Quadratmeter Ziegeldach, ergibt der Rechner bei 2,30 Euro pro Kubikmeter Wasserpreis eine jährliche Ersparnis von 130,41 Euro und bei den kalkulierten rund 2.750 Euro Investition für die empfohlene 5,5-Kubikmeter-Zisterne eine Amortisationszeit von 20,9 Jahren.

Bei reiner Gartenbewässerung mit 3 Personen sinkt die Investition auf eine 1,1-Kubikmeter-Zisterne, doch auch die Ersparnis fällt mit 41,97 Euro pro Jahr kleiner aus, sodass die Amortisation bei 12,5 Jahren liegt.

Deutschland weist bei kombinierten Trink- und Abwasserpreisen eine der größten regionalen Preisspannen in Europa auf, sodass sich Anlagen in teuren Regionen wie Bayern oder Baden-Württemberg deutlich schneller rechnen als in wassergünstigen Gegenden.

Tragen Sie Ihren eigenen Wasserpreis von der Jahresabrechnung ein, um eine realistische Amortisationszeit für Ihr Haus zu erhalten.

Kann ich Regenwasser für Waschmaschine und Toilette gemeinsam nutzen?

Ja, das Kombinieren von Waschmaschine und Toilette an einer Regenwasseranlage ist technisch üblich und in deutschen Haushalten weit verbreitet.

Für einen 4-Personen-Haushalt mit 120 Quadratmeter Ziegeldach und 700 Millimeter Jahresniederschlag ermittelt der Rechner dafür einen Deckungsgrad von 60 Prozent - das Dach liefert also 56,7 Kubikmeter im Jahr, während der kombinierte Bedarf bei rund 94,9 Kubikmeter liegt und der Rest aus dem Trinkwassernetz nachgespeist werden muss.

Die empfohlene Zisternengröße wächst dadurch auf 5,5 Kubikmeter, und die jährliche Ersparnis steigt gegenüber reiner Gartennutzung von 41,97 auf 130,41 Euro.

Voraussetzung ist ein zertifizierter Systemtrenner, der ein Zurückdrücken von Regenwasser ins Trinkwassernetz verhindert, sowie eine automatische Trinkwassernachspeisung für Trockenphasen.

Regenwasser ist zudem von Natur aus weich und senkt dadurch den Waschmittelverbrauch und die Kalkablagerung in der Maschine.

Wie lange bleibt Regenwasser in der Zisterne frisch, und muss ich sie reinigen?

Laut DIN 1989-1, der anerkannten Regel der Technik für Regenwassernutzungsanlagen, muss eine Zisterne erst nach rund 10 Jahren geleert und komplett gereinigt werden.

Häufigeres Entleeren ist nicht nötig und kann der Wasserqualität sogar schaden, weil sich am Boden über einen beruhigten Zulauf eine Sedimentschicht mit Mikroorganismen bildet, die das Wasser auf natürliche Weise klärt.

Diese biologische Selbstreinigungskraft funktioniert am besten, wenn die Zisterne dunkel, kühl und möglichst ungestört bleibt.

Regelmäßige Wartung braucht trotzdem nur der Vorfilter im Zulauf, der 2 bis 4 Mal pro Jahr von Laub und Grobpartikeln befreit werden sollte.

Wird das Wasser zusätzlich für Waschmaschine oder Toilette genutzt, empfiehlt sich ein Feinfilter mit 0,1 bis 0,2 Millimeter Maschenweite direkt vor der Entnahmestelle, um feinste Sedimente zurückzuhalten.

Welche Dachmaterialien sind für Regenwassernutzung geeignet?

Nicht jedes Dachmaterial liefert gleich sauberes und gleich viel Regenwasser. Am effizientesten ist ein Metalldach mit einem Abflussbeiwert von 0,9 im Rechner - bei 120 Quadratmeter und 700 Millimeter Niederschlag ergeben sich 68 Kubikmeter im Jahr.

Bitumendächer auf Flachdächern kommen mit dem Beiwert 0,85 auf 64,3 Kubikmeter, Ziegeldächer mit 0,75 auf 56,7 Kubikmeter.

Ein Gründach hält dagegen einen erheblichen Teil des Niederschlags im Substrat zurück und liefert mit dem Beiwert 0,3 nur 22,7 Kubikmeter - gut zwei Drittel weniger als das Ziegeldach bei identischer Fläche.

Zink- und Kupferdächer scheiden zudem Metallionen aus, die bei dauerhafter Nutzung für Waschmaschine problematisch werden können, während unbehandelte Ton- und Betonziegel kaum Schadstoffe abgeben.

Wählen Sie im Rechner Ihr tatsächliches Dachmaterial aus, um den für Ihr Dach realistischen Ertrag zu sehen.

Muss ich eine Regenwasserzisterne beim Wasserversorger anmelden?

Das hängt davon ab, wofür Sie das Regenwasser nutzen. Eine reine Gartenzisterne ohne Anschluss ans Hausnetz ist in den meisten Bundesländern anmeldefrei, solange sie unter der üblichen 50-Kubikmeter-Genehmigungsgrenze bleibt.

Wird das Wasser dagegen für Toilette oder Waschmaschine im Haus eingesetzt, greift die Trinkwasserverordnung, und die Anlage muss von einem zugelassenen Fachbetrieb installiert und beim örtlichen Wasserversorger angezeigt werden - die hausinterne Leitung muss dabei klar getrennt vom Trinkwassernetz geführt und jede Entnahmestelle dauerhaft als 'Kein Trinkwasser' gekennzeichnet sein.

Für unser Rechenbeispiel mit Waschmaschinen- und Toilettennutzung bei 4 Personen wäre die empfohlene 5,5-Kubikmeter-Zisterne damit anzeigepflichtig, eine reine 1,1-Kubikmeter-Gartenzisterne dagegen in der Regel nicht.

Ohne die erforderliche Anzeige drohen in einigen Kommunen Bußgelder; holen Sie deshalb vor dem Einbau eine verbindliche Auskunft bei Ihrem Wasserversorger ein.

Hinweise

Zisternengröße richtig einordnen: Regenwasser sammeln ohne Überdimensionierung

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Das Ergebnis bedeutet praktisch: Die Jahresmenge allein ist noch keine Investitionsentscheidung, sondern muss zusammen mit Bedarfsdeckung, Speichergröße und Amortisationszeit eingeordnet werden. Für die Einordnung hilft der Vergleich zwischen Garten, Toilette und kombinierter Nutzung, weil sich damit sowohl Tagesbedarf als auch passende Zisterne stark verschieben.

Fällt die Deckung niedrig aus, ist die nächste Entscheidung oft eine engere Nutzung oder eine realistischere Speichergröße statt einer überdimensionierten Anlage.

In der Praxis ist der Vergleich von Dachpotenzial und Verbrauch deutlich wertvoller als nur die Frage, ob Regenwasser grundsätzlich gesammelt werden kann. Zisterne dimensionieren: Garten 1.050 l, Wäsche + WC 4.095 l, Vollversorgung 5.670 l Denke bei der Planung an die Saisonalität: Der Bedarf im Garten ist gerade dann am höchsten, wenn es am wenigsten regnet, weshalb ein größerer Speicher vor allem als Puffer für Trockenperioden wirkt und nicht als Jahresspeicher.

Ein Filterkorb im Fallrohr und ein Überlauf mit Anschluss an die Versickerung gehören zu jeder Anlage, weil sonst Laub die Zisterne verschlammt und Starkregen unkontrolliert austritt.

Für die Nutzung im Haus gelten zusätzliche Vorschriften zur strikten Trennung vom Trinkwassernetz.

Anwendung

Praxisbeispiel: Regenwasserzisterne für Garten und Trockenperioden planen

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Felix hat ein Einfamilienhaus mit Ziegeldach und möchte eine Zisterne für seinen 70-m²-Garten planen. Ausgangslage: Er weiß nicht, ob sich die Investition lohnt und welche Zisternengröße sinnvoll ist.

Eingaben: Dachfläche 120 m², Ziegeldach, Niederschlag 700 mm/Jahr, Nutzung Gartenbewässerung, Wasserpreis 5,80 Euro pro m³; seine Gartenfläche beträgt 70 m².

Der Rechner ergibt: nutzbares Regenwasser rund 57 m³ pro Jahr, empfohlene Zisterne ca. 1.100 Liter für 21 Tage Puffer, Bedarfsdeckung 100 Prozent.

Felix entscheidet: Weil die 21-Tage-Empfehlung nur den kurzfristigen Puffer abdeckt, kauft er bewusst größer und nimmt eine 3.500-Liter-Zisterne für Trockenperioden.

Bei 5,80 Euro pro m³ liegt die jährliche Ersparnis bei rund 106 Euro — gedeckelt auf den tatsächlichen Gartenbedarf von gut 18 m³ und nicht auf die volle Erntemenge von 57 m³.

Die empfohlene 1.100-Liter-Zisterne für rund 550 Euro amortisiert sich damit in etwa 5 Jahren; seine größere 3.500-Liter-Wahl entsprechend später, dafür überbrückt sie längere Trockenphasen.

Damit die Rechnung aufgeht, prüft Felix vorher zwei Punkte: Der Überlauf muss in eine Versickerungsmulde führen, und die Pumpe braucht einen frostfreien Standort, sonst fällt die Anlage im Winter aus.

Er berücksichtigt außerdem, dass die Ersparnis nur so lange greift, wie er den Garten tatsächlich mit Regenwasser gießt – in einem verregneten Sommer sinkt die Entnahme und die Amortisationszeit verlängert sich entsprechend.

Genau deshalb rechnet er die Investition bewusst mit der konservativeren Variante durch. Regenwasser-Zisterne: 57 m3 Ertrag, 106 Euro Ersparnis pro Jahr, Amortisation in 5 Jahren

Fallstricke

Typische Fehler bei der Regenwasserzisterne

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Bei der Regenwassersammlung wird häufig die gesamte Dachfläche als vollständig wirksam angesetzt, obwohl Dachmaterial, Neigung und Systemverluste den nutzbaren Ertrag spürbar reduzieren. Ein weiterer Fehler ist ein pauschaler Bedarf, der nicht zu Personenanzahl, Gartenfläche oder realem Nutzungsprofil passt und dadurch die Zisternengröße verzerrt.

Ebenso wird aus einer hohen theoretischen Jahresmenge vorschnell eine schnelle Amortisation abgeleitet, obwohl Wasserpreis, Speicherdimensionierung und tatsächliche Entnahme über die Wirtschaftlichkeit entscheiden.

Ohne diese Trennung zwischen Potenzial, Bedarf und Nutzung entsteht ein rechnerisch attraktives, aber praktisch instabiles Szenario.

Ein weiterer Fehler ist die Annahme, ein größerer Tank bringe automatisch mehr Ertrag: Ist der Speicher nach wenigen Regentagen voll und läuft über, bleibt die zusätzliche Kapazität ungenutzt und verlängert nur die Amortisation.

Ebenso wird der Aufwand für Filter, Pumpe, Erdarbeiten und Überlauf gern ausgeblendet, obwohl er bei einer Erdzisterne oft mehr kostet als der Behälter selbst.

Und wer Regenwasser im Haus einsetzen will, unterschätzt die Anforderungen an Kennzeichnung und Trennung der Leitungen.

Nächster Schritt

Regenwassernutzung im Überblick: Ertrag, Zisterne, Amortisation

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Aus Dachfläche, Niederschlag, Dachmaterial und Nutzungsprofil berechnet der Regenwasser-Sammlung-Rechner die nutzbare Jahresmenge, Bedarfsdeckung, empfohlene Zisternengröße und grobe Amortisation.

Das Ergebnis liefert eine belastbare Grundlage für die Entscheidung zwischen Regentonne, Zisterne und keiner Installation.

Es lohnt sich anschließend ganz besonders der Vergleich zwischen reiner Gartenbewässerung und kombinierter Nutzung mit Toilettenspülung: Letztere verdoppelt den nutzbaren Mengenanteil, erhöht aber die Anforderungen an Filtration und Drucksystem.

Kläre vor dem Bau außerdem, ob deine Kommune eine Anzeigepflicht oder eine geänderte Niederschlagswassergebühr vorsieht, denn beides beeinflusst die Wirtschaftlichkeit der Anlage stärker als eine um wenige Hundert Liter größere Zisterne.

Eine Größe lohnt den zweiten Blick: Die ausgewiesene Wasserersparnis ist auf deinen tatsächlichen Jahresbedarf gedeckelt, nicht auf die gesamte sammelbare Menge.

Liefert das Dach mehr, als der gewählte Zweck abnimmt — der Deckungsgrad steht dann bei 100 Prozent —, zählt für die Ersparnis nur der Bedarf, weil überschüssiges Regenwasser über den Notüberlauf abläuft.

Im Standardfall sind das für die reine Gartenbewässerung 18,25 m³ Bedarf statt der 56,7 m³ Erntemenge, bei 2,30 Euro pro m³ also 41,97 statt 130,41 Euro.

Genau deshalb verschiebt sich die Ersparnis mit dem Verwendungszweck: Für die Vollversorgung, deren Bedarf über der Erntemenge liegt, weist der Rechner eine höhere Euro-Ersparnis aus als für den Garten.

Lies das Ergebnis darum als realistische Erwartung und nicht als Obergrenze — die Deckelung auf den Bedarf ist bereits eingerechnet. Die optimale Zisternengröße entspricht dem 21-tägigen Wasserbedarf: Ertrag (m³/Jahr) ÷ 365 × 21.

Für ein Einfamilienhaus mit 120 m² Dachfläche und 600 mm/Jahr Niederschlag ergibt das ca. 4–5 m³ empfohlenes Speichervolumen bei kombinierter WC/Wäsche-Nutzung.

Vertiefung

Beispielrechnungen: Regenwasser sammeln für Garten, WC und Waschmaschine

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Nutzbares Regenwasser 56,7 m³/Jahr, empfohlene Zisterne 1,1 m³, Deckungsgrad 100 %, Ersparnis 41,97 €/Jahr

Ziegeldach mit Gartenbewässerung

Dachfläche
120 m²
Verwendungszweck
Garten
Jährlicher Niederschlag
700 mm/Jahr

Beispiel 2 · Mittel · Nutzbares Regenwasser 56,7 m³/Jahr, empfohlene Zisterne 5,5 m³, Deckungsgrad 60 %, Ersparnis 130,41 €/Jahr

Regenwasser für Waschmaschine und Toilette (4 Personen)

Dachfläche
120 m²
Verwendungszweck
Waschmaschine und Toilette
Anzahl Personen
4

Beispiel 3 · Komplex · Nutzbares Regenwasser 15,1 m³/Jahr, empfohlene Zisterne 1,1 m³, Deckungsgrad 83 %, Ersparnis 34,78 €/Jahr

Kleineres Gründach mit Gartennutzung

Dachfläche
80 m²
Dachmaterial
Gründach
Verwendungszweck
Garten

Beispiel 4 · Komplex · Nutzbares Regenwasser 56,7 m³/Jahr, empfohlene Zisterne 2,9 m³, Deckungsgrad 100 %, Ersparnis 117,53 €/Jahr

Toilettenspülung mit Regenwasser (4 Personen)

Dachfläche
120 m²
Verwendungszweck
Toilette
Anzahl Personen
4

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Rasensamen-RechnerSaatgutmenge für Neuanlage und Nachsaat inklusive Startdüngung und Aussaatzeitraum berechnen.Bewässerungs-RechnerWasserverbrauch im Garten berechnen: tägliche Litermenge, Durchschnittseinordnung für Rasen, Gemüse und Blumenbeete sowie optionale Laufzeit- und Kostenschätzung.Regentonnen-RechnerReichweite, Wiederbefuellung und Einsparpotenzial Ihrer Regentonne berechnen.Zisterne-Wirtschaftlichkeits-RechnerZisterne gegen Regenfass vergleichen: Wasserersparnis, Selbstversorgungsgrad, Break-even und Amortisation berechnen.RegenmengeRegenhöhe, Liter pro Quadratmeter und Gesamtregenmenge auf einer Fläche umrechnen – inklusive Einordnung der Intensität.Nebenkostenabrechnung-RechnerPrüft die Nebenkostenabrechnung auf Plausibilität und berechnet ob eine Nachzahlung oder Rückerstattung zu erwarten ist. Erklärt umlagefähige und nicht umlagefähige Kosten nach BetrKV.Haushaltsbudget-RechnerPlant das monatliche Haushaltsbudget nach der 50-30-20-Regel. Zeigt wo Einsparpotenziale liegen und berechnet wann Sparziele erreicht werden.Umzugskosten-RechnerSchätzt die Gesamtkosten eines Umzugs. Vergleicht Eigenumzug mit professionellem Umzugsunternehmen. Gibt steuerliche Absetzbarkeit bei beruflichem Umzug aus.Tapeten-Menge-RechnerBerechnet die benötigte Anzahl Tapetenrollen für einen Raum. Berücksichtigt Rollenmaße, Rapportlänge für Mustertapeten und zieht Türen und Fenster ab.Farbe-Menge-RechnerBerechnet den Farbverbrauch für Wände und Decken. Berücksichtigt Untergrundtyp, Anzahl der Anstriche und ob ein Voranstrich nötig ist.Schrankvolumen-RechnerBerechnet das nutzbare Innenvolumen von Schränken und Regalen. Hilft beim Umzug und bei der Kaufentscheidung.Umzugskartons-RechnerBerechnet den benötigten Kartonbedarf für einen Umzug basierend auf Wohnfläche und Haushaltsgröße. Unterscheidet Kartontypen und gibt Packliste aus.Treppenmaße-RechnerBerechnet optimale Treppenmaße aus Geschosshöhe und Grundfläche. Prüft ob Stufenverhältnis der Schrittmaßregel entspricht und ob die Treppe normkonform ist.Lumen pro qmBenötigte Lichtmenge in Lumen aus Raumtyp und Fläche berechnen – mit Lux-Richtwerten je Raum und ungefährer Anzahl LED-Lampen.Matratzen-Härtegrad-RechnerErmittelt aus Körpergewicht, Größe und Schlafposition den passenden Matratzen-Härtegrad (H1–H5) samt BMI und Empfehlung.

Weiternutzung

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  • Formelablauf: 120 qm Dach mal 650 mm Niederschlag mal 0,75 Abflussbeiwert (Ziegel, Pultdach) mal 0,9 Nutzbarkeit ergibt 52,7 Kubikmeter pro Jahr.

    Regenwasser: Vom Dach zur nutzbaren Jahresmenge

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           alt="Formelablauf: 120 qm Dach mal 650 mm Niederschlag mal 0,75 Abflussbeiwert (Ziegel, Pultdach) mal 0,9 Nutzbarkeit ergibt 52,7 Kubikmeter pro Jahr."
           width="760" height="360">
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/haushalt-wohnen/wasser-verbrauch/regenwasser-sammlung">Regenwasser: Vom Dach zur nutzbaren Jahresmenge auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/haushalt-wohnen/wasser-verbrauch/regenwasser-sammlung
  • Praxisbeispiel Felix: 57 Kubikmeter Regenwasser pro Jahr aus 120 Quadratmeter Ziegeldach bei 700 Millimeter Niederschlag. Die Ersparnis zaehlt aber nur den tatsaechlichen Gartenbedarf von 18,25 Kubikmeter mal 5,80 Euro und damit rund 106 Euro pro Jahr, nicht die volle Erntemenge. Die empfohlene 1100-Liter-Zisterne fuer rund 550 Euro amortisiert sich in etwa 5 Jahren.

    Regenwasser-Zisterne: Ertrag, Ersparnis und Amortisation

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           alt="Praxisbeispiel Felix: 57 Kubikmeter Regenwasser pro Jahr aus 120 Quadratmeter Ziegeldach bei 700 Millimeter Niederschlag. Die Ersparnis zaehlt aber nur den tatsaechlichen Gartenbedarf von 18,25 Kubikmeter mal 5,80 Euro und damit rund 106 Euro pro Jahr, nicht die volle Erntemenge. Die empfohlene 1100-Liter-Zisterne fuer rund 550 Euro amortisiert sich in etwa 5 Jahren."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/haushalt-wohnen/wasser-verbrauch/regenwasser-sammlung">Regenwasser-Zisterne: Ertrag, Ersparnis und Amortisation auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/haushalt-wohnen/wasser-verbrauch/regenwasser-sammlung
  • Drei Nutzungsszenarien bei 3 Personen und 120 qm Ziegeldach: Gartenbewaesserung 50 Liter am Tag ergibt 1.050 Liter Zisterne bei 100 Prozent Deckung; Waesche und Toilette 195 Liter am Tag ergeben 4.095 Liter bei 80 Prozent Deckung; Vollversorgung 270 Liter am Tag ergibt 5.670 Liter bei 58 Prozent Deckung.

    Regenwasser: Zisternengröße nach Nutzungszweck

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           alt="Drei Nutzungsszenarien bei 3 Personen und 120 qm Ziegeldach: Gartenbewaesserung 50 Liter am Tag ergibt 1.050 Liter Zisterne bei 100 Prozent Deckung; Waesche und Toilette 195 Liter am Tag ergeben 4.095 Liter bei 80 Prozent Deckung; Vollversorgung 270 Liter am Tag ergibt 5.670 Liter bei 58 Prozent Deckung."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/haushalt-wohnen/wasser-verbrauch/regenwasser-sammlung">Regenwasser: Zisternengröße nach Nutzungszweck auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/haushalt-wohnen/wasser-verbrauch/regenwasser-sammlung
  • Infografik: Regenwasser-Tank: Dimensionierung, ERTRAG BERECHNEN, Ertrag = Dachfläche × Niederschlag × Abflussbeiwert, Abflussbeiwerte:, Steildach (Ziegel/Schiefer): 0,75–0,90, Flachdach (Bitumen): 0,70–0,80, Gründach: 0,30–0,60, 100 m² × 800 mm × 0,80 = 64.000 L

    Regenwasser Sammlung Dimensionierung

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           alt="Infografik: Regenwasser-Tank: Dimensionierung, ERTRAG BERECHNEN, Ertrag = Dachfläche × Niederschlag × Abflussbeiwert, Abflussbeiwerte:, Steildach (Ziegel/Schiefer): 0,75–0,90, Flachdach (Bitumen): 0,70–0,80, Gründach: 0,30–0,60, 100 m² × 800 mm × 0,80 = 64.000 L"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/haushalt-wohnen/wasser-verbrauch/regenwasser-sammlung">Regenwasser Sammlung Dimensionierung auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/haushalt-wohnen/wasser-verbrauch/regenwasser-sammlung

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Ausgabe ist eine Vorplanungs- und Wirtschaftlichkeitshilfe für Regenwassernutzung. Sie ersetzt keine technische Fachplanung, keine hygienische Prüfung und keine lokale Genehmigungs- oder Entwässerungsberatung.

Quelle: Ertragsmodell aus Dachfläche, Niederschlag, Abflussbeiwert und 21-Tage-Speicheransatz für Regenwassernutzung

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Haushalt & Wohnen / Wasser & Verbrauch
Formeln basieren auf
Jahresertrag = Dachfläche (m²) × Niederschlag (mm/Jahr) × Abflussbeiwert ÷ 1.000; Zisternengröße = Tagesbedarf × 21 Tage.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Regenwasser-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/haushalt-wohnen/wasser-verbrauch/regenwasser-sammlung

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Regenwasser-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/haushalt-wohnen/wasser-verbrauch/regenwasser-sammlung

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