Überblick
Wie groß muss die Zisterne sein? Regenwasserertrag berechnen
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
120 m² Ziegeldach und 700 mm Jahresniederschlag ergeben rund 57 m³ nutzbares Regenwasser pro Jahr — für reine Gartenbewässerung reicht eine rund 1.100-Liter-Zisterne mit 21 Tagen Puffer, die sich bei 5,80 Euro pro m³ in etwa 5 Jahren amortisiert. Er eignet sich für Einfamilienhäuser, Nebengebäude und Gartenprojekte, wenn du nicht nur eine grobe Idee zur Tonne oder Zisterne suchst, sondern konkrete Zahlen für Planung, Vergleich und Wirtschaftlichkeit brauchst.
Der Rechner berechnet zunächst die Jahresrohmenge aus Dachfläche, Niederschlag und einem Abflussbeiwert, der von Dachmaterial und Neigung abhängt, und setzt anschließend einen Nutzbarkeitsfaktor für Systemverluste an.
Aus dem Nutzungszweck wie Gartenbewässerung oder Toilettenspülung entsteht der Tagesbedarf, woraus sich eine sinnvolle Zisternengröße und die Bedarfsdeckung ableiten.
Über den Wasserpreis schätzt er zusätzlich die jährliche Ersparnis und eine grobe Amortisation.
So erkennst du, ob eine kleine Regentonne oder eine größere Zisterne zu deinem Dach und Verbrauch passt, statt die Anlage über das Bauchgefühl zu dimensionieren.
Wie stark das Dachmaterial wirkt, zeigt ein Lauf mit 120 m² Pultdach und 700 mm Niederschlag: Metall liefert 68 m³ im Jahr, Bitumen 64,3, Ziegel 56,7 und ein Gründach nur 22,7 m³.
Bei reiner Gartenbewässerung bleibt die jährliche Ersparnis trotzdem gleich, weil der Bedarf von gut 18 m³ schon vom kleinsten Dach gedeckt wird; erst bei Voll- oder Mischnutzung, deren Bedarf über der Erntemenge liegt, schlägt das Dachmaterial durch: Die Vollversorgung amortisiert sich mit Ziegeldach in 8,6 Jahren, mit Gründach erst in 21,6 Jahren.