Überblick
Was ist die Regenmenge?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Niederschlagsmenge und Regenmenge meinen dasselbe: die Wassermenge, die bei einem Regenereignis auf eine Fläche fällt. In der Meteorologie werden dafür zwei physikalisch identische Einheiten verwendet – Millimeter (mm) und Liter pro Quadratmeter (l/m²).
1 mm Regen entspricht 1 Liter pro Quadratmeter (l/m²). Das ergibt sich direkt aus der Geometrie: 1 mm Wassersäule auf 1 m² Fläche = 0,001 m³ = 1 Liter. Weil 1 mm Wassersäule auf 1 m² Fläche exakt 1 Liter ergibt, gilt immer: 1 mm = 1 l/m².
Der Rechner macht aus einem Wetterwert eine handlungsrelevante Zahl für deinen konkreten Fall: Wie viele Liter fallen auf deinen Garten, dein Dach oder deine Regentonne? Und ist der heutige Wert eher wenig, mäßig oder schon kritisch?
Die durchschnittliche Regenmenge in Deutschland liegt bei rund 790 mm Niederschlag pro Jahr – das sind knapp 2 mm pro Tag. Auf einem 100-m²-Garten landen damit jährlich rund 79.000 Liter.
Der Rechner übersetzt jeden konkreten mm-Wert direkt in eine handhabbare Literzahl und ordnet ihn auf einer Tagessummen-Skala ein, die an den DWD-Warnkriterien orientiert ist – der DWD selbst warnt nach Stunden- und Mehrstundenraten.
Die zugrunde liegende Maßeinheit folgt dem Standard der World Meteorological Organization (WMO): 1 mm Niederschlag = 1 l/m².