Zum Hauptinhalt springen

Dachrinnen-Rechner: Rinnengröße, Gefälle und Fallrohr planen

Bau & HandwerkStand
m²
Regenspende
Rinnenform
%
Anzeige

Kurzantwort

Der Rechner verbindet wirksame Dachfläche, Regenspende und Entwässerungsaufteilung zu einer praxisnahen Empfehlung für Rinne und Fallrohr. So lässt sich die Dachentwässerung früh plausibilisieren.

Wirksame Dachfläche, Regenspende und Rinnenform in Rinnengröße

Kilian AchatzFachredaktion Bau & Handwerk
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist die richtige Dachrinnengröße?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Dachrinnen-Rechner prüft, ob die geplante Rinne zur tatsächlichen Wasserlast des Dachs passt. Damit wird aus der oft nur nach Optik gewählten Rinnengröße eine technisch begründete Vorentscheidung aus Dachfläche, Regenspende und Rinnenform.

Die Regenspende beschreibt in Litern pro Sekunde und Hektar, wie viel Wasser ein Starkregen liefert, und sie unterscheidet sich je nach Region erheblich.

Maßgebend ist nach DIN 1986-100 die Bemessungs-Regenspende r(5,5): das stärkste Fünf-Minuten-Ereignis, das am Standort statistisch alle fünf Jahre auftritt.

Die drei Klassen des Rechners bilden die amtlichen KOSTRA-DWD-2020-Rasterwerte des Deutschen Wetterdienstes ab. Diese liegen bundesweit zwischen 240 und 490 l/(s·ha), im Median bei 363.

Der Rechner teilt das Bundesgebiet in drei gleich große Drittel und setzt jeweils die Klassenobergrenze an: niedrig 340, mittel 390 und hoch 440 l/(s·ha).

Aus Fläche und Regenspende ergibt sich der abzuführende Regenabfluss, aus dem der Rechner Rinnennennweite, Fallrohrgröße und die Zahl der nötigen Ableitungen ableitet. Die Nennweite folgt dem Abflussvermögen vorgehängter Rinnen nach DIN EN 12056-3.

Die Rinnenform entscheidet mit, weil eine kastenförmige Rinne bei gleicher Nennweite tiefer ist und deshalb mehr Wasser fasst als eine halbrunde.

Gerade bei Sanierungen zeigt sich hier schnell, ob der Bestand noch ausreicht oder ob ein größerer Querschnitt nötig wird.

Wie die Klassen wirken, zeigt ein Lauf mit 120 m² und halbrunder Rinne: niedrig ergibt 4,08 l/s und NG 200 mit einem Fallrohr DN 100, mittel 4,68 l/s und NG 250 mit zwei Fallrohren DN 80, hoch 5,28 l/s und NG 250 mit zwei Fallrohren DN 100.

Keine 30 Prozent mehr Regenspende verschieben hier also Nennweite und Ableitungszahl zugleich — die Regionalwahl ist damit keine Formalie, sondern der eigentliche Bemessungsfall.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst die maßgebende Dachfläche, eine Regenspende-Klasse, die Rinnenform und die vorgesehene Rinnenneigung ein. Für die Vorbemessung zählen vor allem Dachfläche, Regenspende und Rinnenform, weil sie den abzuführenden Regenabfluss und damit die nötige Rinnennennweite bestimmen.

Die Neigung hilft bei der Detailplanung, ersetzt aber keine korrekte Lastaufteilung pro Ablaufstrang.

Wer eine Gesamtfläche ansetzt, obwohl Wasser auf mehrere Stränge und Fallrohre verteilt wird, verfälscht die Last pro Fallrohr schnell deutlich und überschätzt damit den nötigen Querschnitt einzelner Stränge.

Gib die Rinnenform bewusst an, weil eine kastenförmige Rinne bei gleicher Nennweite einen größeren Querschnitt bietet als eine halbrunde und damit mehr Wasser fasst.

Ordne jeder Ableitung außerdem nur die Teilfläche zu, die tatsächlich zu ihr entwässert. Wichtig: Maßgebend ist die horizontale Dachgrundfläche (Grundriss-Projektion: Länge × Breite), nicht die schräge Deckfläche.

Ein 10 × 8 m Satteldach hat 80 m² Grundrissfläche — unabhängig vom Neigungswinkel. Wer die schräge Deckfläche aus dem Dachneigung-Rechner übernimmt, überdimensioniert die Entwässerung um 6–30 %.

Die Rinnenform ändert nicht den Regenabfluss, sondern das Fassungsvermögen der Rinne: Bei 150 m² und mittlerer Regenspende fallen in beiden Formen 5,85 l/s an, die halbrunde Rinne braucht dafür aber NG 250 mit 245,4 cm², die Kastenrinne kommt mit NG 200 und 200 cm² aus.

Eine Nennweite Unterschied bei kleinerem Querschnitt — das ist der Vorteil der tieferen Kastenform.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Die Berechnung setzt die Dachfläche mit der Bemessungs-Regenspende in Beziehung: Regenabfluss in l/s = Dachfläche × Regenspende ÷ 10.000. Auf dieser Basis werden Rinnennennweite, Fallrohrgröße und die Zahl der nötigen Ableitungen bestimmt.

Die Nennweite folgt nicht einer freien Schätzung, sondern dem Abflussvermögen vorgehängter Rinnen nach DIN EN 12056-3: Q = 0,9 × k × A^1,25, wobei A der Wasserquerschnitt in mm² ist und k bei halbrunden Rinnen 2,78·10⁻⁵, bei rechteckigen 3,48·10⁻⁵ beträgt.

Der Rechner wählt die kleinste Nennweite von NG 100 bis NG 280, deren Abflussvermögen den berechneten Abfluss trägt. Rinnennennweite nach Dachfläche (Halbrundrinne, 390 l/(s·ha)): bis 55 m² NG 150, 55–110 m² NG 200, 110–195 m² NG 250, über 195 m² NG 280 Weil das Abflussvermögen mit der 1,25-ten Potenz des Querschnitts wächst, die Fläche aber nur linear, springt die Nennweite in groben Stufen: NG 200 trägt halbrund 4,40 l/s, NG 250 schon 7,69 l/s.

Zwischen zwei Stufen ändert eine höhere Regenspende deshalb oft nur den Abflusswert, nicht die Empfehlung.

Die Fallrohre laufen getrennt davon: Der Rechner setzt je Ableitung höchstens ein DN 100 mit 4,5 l/s nach DIN EN 12056-3, Tabelle 8, an und fügt sonst eine weitere Ableitung hinzu.

Wichtig ist der Unterschied zur Rinne — ein zweites Fallrohr entlastet die Fallleitung, nicht den Rinnenquerschnitt, weil die Rinne den gesamten eingegebenen Abfluss weiterhin führen muss.

Wie stark die Form zählt, zeigt ein Lauf mit 205 m² bei mittlerer Regenspende: Beide Formen führen 8,00 l/s ab, die halbrunde Rinne braucht dafür NG 280, die Kastenrinne nur NG 250.

Der Wasserquerschnitt ist dabei mit 312,5 zu 307,9 cm² sogar praktisch gleich — die Kastenform spart also Baubreite, nicht Querschnitt.

Formel für den Regenwasserabfluss aus Dachfläche und Regenspende nach DIN 1986-100.
Rinnen- und Fallrohrgröße folgen aus dem berechneten Abfluss nach DIN EN 612.

Nachschlagen

Abflussvermögen und zugehörige Dachfläche je Rinnennennweite

Die Bemessung von Dachrinnen und Fallrohren richtet sich nach der angeschlossenen Dachfläche und der örtlichen Regenspende. Das Abflussvermögen vorgehängter Rinnen folgt DIN EN 12056-3 mit Q = 0,9 × 2,78·10⁻⁵ × A^1,25 für halbrunde Querschnitte. Maßgebend ist nach DIN 1986-100 die Bemessungs-Regenspende r(5,5); die drei rechten Spalten entsprechen den drei Klassen des Rechners.

Halbrunde Rinnen: Wasserquerschnitt, Abflussvermögen und zugehörige Dachfläche – DIN EN 12056-3
NenngrößeWasserquerschnitt (cm²)Abflussvermögen (l/s)Dachfläche bei 340 l/(s·ha) (m²)Dachfläche bei 390 l/(s·ha) (m²)Dachfläche bei 440 l/(s·ha) (m²)
NG 10039,30,78232018
NG 12561,41,36403531
NG 15088,42,14635549
NG 200157,14,40129113100
NG 250245,47,69226197175
NG 280307,910,20300262232

Quellen: DIN EN 12056-3 – Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden, in Verbindung mit DIN 1986-100. Regenspende-Klassen aus den KOSTRA-DWD-2020-Rasterwerten r(5,5) des Deutschen Wetterdienstes, Abruf 2026-08-05: bundesweit 240 bis 490 l/(s·ha), Median 363. Kastenrinnen sind bei gleicher Nennweite tiefer und fassen deutlich mehr – NG 150 leitet 3,63 statt 2,14 l/s ab, NG 200 leitet 7,45 statt 4,40 l/s ab. Fallrohre nach DIN EN 12056-3, Tabelle 8: DN 60 = 0,7 l/s, DN 80 = 2,5 l/s, DN 100 = 4,5 l/s; reicht ein DN 100 nicht mehr, ist eine weitere Ableitung nötig. Ein zusätzliches Fallrohr entlastet nur die Fallleitung, nicht den Rinnenquerschnitt – dafür muss die Dachfläche auf getrennte Rinnenläufe aufgeteilt werden. Gefälle der Rinne mind. 3–5 mm/m, auf 3 m Rinnenlänge also 9–15 mm. Die verbreitete Faustregel „1 cm² Rinnenquerschnitt je m² Dachfläche“ liegt deutlich zu niedrig: Für 150 m² bei mittlerer Regenspende sind 245,4 cm² erforderlich. Für die förmliche Bemessung ist der standortgenaue KOSTRA-Rasterwert zu verwenden, nicht die Klasse.

Fallrohrdurchmesser nach angeschlossener Dachfläche

Der Fallrohrdurchmesser hängt allein von der Wassermenge ab, die die einzelne Ableitung aufnehmen muss – unabhängig von der gewählten Rinnennennweite. Nach DIN EN 12056-3, Tabelle 8, gilt für Regenfallleitungen bei einem Füllungsgrad von 0,33: DN 60 nimmt 0,7 l/s auf, DN 80 nimmt 2,5 l/s auf und DN 100 nimmt 4,5 l/s auf. Reicht ein DN 100 nicht mehr, kommt eine weitere Ableitung dazu, statt auf einen größeren Durchmesser als DN 100 auszuweichen.

Fallrohr-Nennweite, Abflussvermögen und zugehörige Dachfläche je Ableitung – DIN EN 12056-3, Tabelle 8
Fallrohr-DNAbflussvermögen (l/s)Dachfläche bei 340 l/(s·ha) (m²)Dachfläche bei 390 l/(s·ha) (m²)Dachfläche bei 440 l/(s·ha) (m²)
DN 600,7211816
DN 802,5746457
DN 1004,5132115102

Quelle: DIN EN 12056-3, Tabelle 8 (Füllungsgrad 0,33). Die Flächenwerte gelten je Ableitung, nicht für das ganze Dach: Entwässert eine Dachfläche über zwei oder mehr Fallrohre, teilt sich die Fläche entsprechend auf. Ein zweites Fallrohr vergrößert nur die Ableitkapazität, nicht den nötigen Rinnenquerschnitt – die Rinne muss weiterhin die gesamte angeschlossene Fläche fassen (siehe obere Tabelle). Bei mittlerer Regenspende (390 l/(s·ha)) reicht ein DN 100 rechnerisch bis rund 115 m², der Dachrinnen-Rechner setzt diese Schwelle für die automatische Anzahl der Fallrohre an.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Dachrinnen-Rechner: Rinne, Gefälle und Fallrohr dimensionieren

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Welche Dachrinnengröße passt zu welcher Dachfläche?

Die Dachrinnengröße richtet sich nach dem Spitzenabfluss, der aus der angeschlossenen Dachfläche und der örtlichen Regenspende entsteht.

Das Abflussvermögen einer vorgehängten Rinne folgt DIN EN 12056-3 und wächst mit der 1,25-ten Potenz des Wasserquerschnitts: Eine Halbrundrinne NG 150 fasst 2,14 l/s, NG 200 fasst 4,40 l/s, NG 250 fasst 7,69 l/s und NG 280 fasst 10,20 l/s.

Bei mittlerer Regenspende von 390 l/(s·ha) entspricht das rund 55 m² für NG 150, 113 m² für NG 200, 197 m² für NG 250 und 262 m² für NG 280 angeschlossener Dachfläche.

In der niedrigen Klasse verschieben sich diese Grenzen um etwa 15 Prozent nach oben, in der hohen um denselben Betrag nach unten. Kastenrinnen sind bei gleicher Nennweite tiefer und leiten deshalb deutlich mehr ab.

Der Dachrinnen-Rechner berechnet den Abfluss aus Dachfläche, Regenspende und Rinnenform und wählt daraus die kleinste ausreichende Nennweite samt Fallrohrdurchmesser.

Wie viele Fallrohre sind für ein typisches Einfamilienhaus nötig?

Die Zahl der Fallrohre ergibt sich aus der Kapazität der einzelnen Fallleitung. Der Dachrinnen-Rechner setzt je Ableitung höchstens ein Fallrohr DN 100 an, das nach DIN EN 12056-3 rund 4,5 l/s aufnimmt; DN 80 schafft 2,5 l/s und DN 60 nur 0,7 l/s.

Bei mittlerer Regenspende von 390 l/(s·ha) entspricht ein DN-100-Fallrohr etwa 115 m² angeschlossener Dachfläche, ein DN 80 rund 64 m². Ein typisches Einfamilienhaus mit 150 m² an einem Rinnenlauf braucht deshalb zwei Ableitungen.

Wichtig ist der Unterschied zur Rinne: Ein zweites Fallrohr entlastet die Fallleitung, verkleinert aber den nötigen Rinnenquerschnitt nicht, weil die Rinne den gesamten Abfluss weiterführt.

Fallrohre sollten gleichmäßig über die Rinnenlänge verteilt werden und nicht nur an Hausecken sitzen.

Bei sehr langen Dachkanten über 15 m empfehlen Dachdecker eine zusätzliche Ableitung, um den hydraulischen Rückstau in der Rinne zu begrenzen und Überlauf an den Nähten zu vermeiden.

Was bedeutet die Regenspende und welchen Wert sollte ich im Dachrinnen-Rechner eingeben?

Die Regenspende ist die maßgebende Niederschlagsintensität eines Bemessungsereignisses, angegeben in Liter pro Sekunde und Hektar.

DIN 1986-100 verlangt für Dachrinnen die Bemessungs-Regenspende r(5,5): das stärkste Fünf-Minuten-Ereignis, das statistisch alle fünf Jahre auftritt.

Die amtlichen KOSTRA-DWD-2020-Rasterwerte des Deutschen Wetterdienstes liegen bundesweit zwischen 240 und 490 l/(s·ha), im Median bei 363.

Anders als oft angenommen ist der Norden nicht der nasseste Landesteil: Hamburg hat mit 287 den niedrigsten Landesmedian, Sachsen mit 393 den höchsten, weil kurze Starkregen konvektiv entstehen und im Süden und Binnenland stärker ausfallen.

Der Rechner bietet drei Klassen an, die je ein Drittel des Bundesgebiets abdecken und mit der jeweiligen Klassenobergrenze rechnen: niedrig 340, mittel 390 und hoch 440 l/(s·ha).

Ein freier Zahlenwert lässt sich nicht eingeben; die Auswahl läuft ausschließlich über diese drei Klassen. Für die förmliche Bemessung bleibt der standortgenaue Rasterwert maßgeblich.

Wann braucht ein kleines Dach trotzdem eine größere Rinne?

Ein kleines Dach kann trotz geringer Fläche eine größere Rinne benötigen, wenn die gesamte Fläche auf einen einzigen Rinnenlauf konzentriert wird.

Ein Carport mit 40 m² kommt in der niedrigen Regenspendenklasse auf 1,36 l/s und damit auf eine Halbrundrinne NG 125; in der hohen Klasse sind es 1,76 l/s und bereits NG 150.

Auch Dachkehlen und Mulden, in denen Wasser von mehreren Flächen zusammenläuft, erzeugen lokal hohe Abflussmengen.

Flachdächer und gering geneigte Pultdächer leiten Wasser langsamer ab als Steildächer, was bei gleicher Fläche zu höherem Rinnendruck führen kann.

Ein weiterer Grund ist die Verschmutzung: Laubbelastung und mangelnde Wartung reduzieren den effektiven Querschnitt einer Rinne um 20 bis 40 Prozent, weshalb Dachdecker in der Praxis oft einen Puffer von einer Nennweiten-Stufe empfehlen.

Ein Überlauf über einer Eingangstür oder einem Kellerabgang rechtfertigt diese Reserve zusätzlich. Kleine Fläche bedeutet also nicht automatisch kleine Entwässerung.

Welchen Unterschied macht die Rinnenform (Halbrund vs. Kastenrinne) bei der Dimensionierung?

Die Rinnenform beeinflusst den hydraulisch wirksamen Querschnitt und damit die Ableitkapazität.

Der Rechner rechnet die Halbrundrinne als Halbkreis mit dem Durchmesser der Nennweite, die Kastenrinne als Rechteck mit der Nennweite als Sohlbreite und der halben Nennweite als Wassertiefe.

Bei NG 150 sind das 88,4 gegenüber 112,5 cm², also gut ein Viertel mehr Querschnitt. Weil DIN EN 12056-3 für rechteckige Rinnen zusätzlich einen höheren Beiwert ansetzt, steigt die Kapazität überproportional von 2,14 auf 3,63 l/s.

Kastenrinnen sind außerdem einfacher zu reinigen und werden bevorzugt bei Flachdächern und Architekturdächern mit gerader Traufkante eingesetzt. Halbrunddachrinnen sind die klassische Variante bei geneigten Satteldächern und Ziegelbedachungen.

Bei der Materialwahl spielt die Optik eine Rolle: Aluminium-, Zink- und Kupferrinnen sind langlebig, Kunststoffrinnen günstiger, aber UV-anfälliger.

Das Material geht nicht in die Berechnung ein; der Rechner berücksichtigt allein die Rinnenform beim Abflussvermögen.

Welche Eingaben sollten vor der Dachrinnenberechnung feststehen?

Vor der Dimensionierung mit dem Dachrinnen-Rechner sollten vier Werte feststehen: erstens die Dachfläche in m², die tatsächlich in den betrachteten Rinnenlauf entwässert, und zwar als horizontale Grundrissprojektion statt als schräge Deckfläche; zweitens die Regenspende-Klasse am Standort, also niedrig, mittel oder hoch; drittens die geplante Rinnenform, halbrund oder Kasten; viertens die vorgesehene Rinnenneigung in Prozent.

Wer die Gesamtdachfläche ansetzt, obwohl das Wasser über mehrere Traufen abläuft, erhält eine deutlich zu große Nennweite.

Wer diese Parameter zwischen zwei Berechnungen still verändert, erzeugt Ergebnisunterschiede, die wie eine bessere Dimensionierung aussehen, aber nur auf einem geänderten Eingangsparameter beruhen.

Hilfreich ist außerdem, die Dachneigung vorab zu kennen, weil sie über die Projektion bestimmt, welche Fläche überhaupt maßgebend ist: Ein 10 × 8 m großes Satteldach hat unabhängig vom Neigungswinkel 80 m² Grundrissfläche.

Auch der Ablaufweg des Fallrohres sollte geklärt sein, weil Kanalanschluss, Versickerung und Regenwasserfass unterschiedliche Nachweise verlangen.

Der Rechner kennt genau diese vier Eingabefelder; Angaben wie Material oder Rinnenlänge fließen nicht ein.

Wo ist bei der Dachentwässerung eine zusätzliche Reserve besonders wichtig?

Eine zusätzliche Reserve bei der Dachentwässerung ist vor allem an drei Stellen wichtig: erstens bei langen Rinnenläufen über 10 m, weil sich dort bei Starkregen hydraulischer Rückstau aufbauen kann und das Wasser über die Rinnenkante läuft; zweitens in laubbelasteten Bereichen unter Bäumen, weil Laub und Schmutz die effektive Querschnittsfläche der Rinne und des Fallrohres erheblich reduzieren (bis zu 40 % bei vollverstopftem Einlauf); drittens an Stellen, wo ein Überlauf baulich oder optisch problematisch wäre, zum Beispiel über einem Kellereingang oder einer Eingangstür.

Als Faustregel empfehlen Dachdecker, den theoretisch berechneten Mindestquerschnitt um eine Nennweiten-Stufe nach oben abzusichern, wenn Wartungszugang oder Laubbelastung eingeschränkt sind.

In Klimaregionen mit steigender Starkregenhäufigkeit ist eine Reserve von einer Nennweite nach oben mittlerweile gute Planungspraxis.

Der Dachrinnen-Rechner liefert die hydraulisch korrekte Vorbemessung; die praktische Reserve für Nutzung und Verschmutzung muss der Planer zusätzlich einbringen.

Was sollte nach dem Rechenergebnis des Dachrinnen-Rechners noch geprüft werden?

Nach dem Rechenergebnis des Dachrinnen-Rechners sollten drei Punkte überprüft werden: Erstens die Übereinstimmung mit der tatsächlichen Dachaufteilung und den Ablaufwegen.

Wenn die eingegebene Fläche nicht exakt dem entwässerten Bereich pro Fallrohr entspricht, muss das Ergebnis entsprechend skaliert werden.

Zweitens die Abstimmung mit den Anschlussdetails: Rinnenaufhänger, Fallrohrbögen, Einlaufstutzen und Verbindungsstücke müssen zur gewählten Nennweite passen, und der Abstand der Rinnenhalter (maximal 70 cm) muss eingehalten werden.

Drittens sollte geprüft werden, ob das Fallrohr in eine Kanalisation, eine Versickerungsanlage oder ein Regenwasserfass entwässert, da dies den Leitungsdurchmesser, die Anschlussdetails und die erforderlichen Prüfnachweise beeinflusst.

Bei Anschluss an die öffentliche Kanalisation kann zusätzlich eine behördliche Genehmigung oder ein formeller Nachweis der Bemessungsrechnung verlangt werden.

Erst wenn Geometrie, Ablaufweg, Rinnengröße und die gewählten Materialien baulich und hydraulisch vollständig konsistent abgestimmt sind, ist aus dem Rechenergebnis eine belastbare Ausführungsentscheidung geworden.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Wie viele Fallrohre brauche ich? Der Rechner beantwortet das über die Kapazität: Ein Fallrohr DN 100 nimmt 4,5 l/s auf, alles darüber verlangt eine weitere Ableitung.

Bei mittlerer Regenspende ist diese Schwelle bei rund 115 m² angeschlossener Dachfläche erreicht.

Wenn du 120 m² Dachfläche mit mittlerer Regenspende (390 l/(s·ha)), Halbrundrinne und 0,5 % Neigung eingibst, zeigt das Ergebnis: Regenabfluss 4,68 l/s, empfohlene Rinnennennweite NG 250, Fallrohr DN 80 und 2 Ableitungen.

Die zwei Ableitungen teilen den Abfluss, deshalb genügt je Strang das kleinere DN 80.

Das bedeutet fachlich: In der hohen Regenspendenklasse für Starkregen (440 l/(s·ha)) steigt der Abfluss auf 5,28 l/s, die Rinne bleibt bei NG 250, aber je Ableitung wird DN 100 nötig.

Als nächsten Schritt rechnest du dieselbe Fläche mit der höheren Regenspendenklasse und entscheidest, ob die geplante Rinne auch im Starkregenereignis sicher funktioniert. Rinnengefälle im Rechner: Standard 0,5 % entspricht 5 mm je Laufmeter oder 50 mm auf 10 m Rinnenlänge, unter 0,3 % warnt der Rechner, der Eingabebereich reicht von 0,2 bis 2,0 % Achte bei der Montage auf ein leichtes Gefälle der Rinne zum Fallrohr, üblich sind drei bis fünf Millimeter je Laufmeter, damit das Wasser sicher abläuft und keine stehenden Pfützen mit Schmutzablagerungen entstehen.

Plane bei laubreicher Umgebung einen Laubschutz oder etwas Reserve im Querschnitt ein, weil ein teilverstopftes Fallrohr die rechnerische Kapazität im Ernstfall deutlich unterschreitet.

Prüfe bei einer Sanierung, ob der vorhandene Rinnenkessel und die Fallrohrschellen zur neuen, größeren Nennweite passen, sonst wird aus dem reinen Rinnentausch schnell eine umfangreichere Arbeit.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ausgangslage: Werner saniert das Dach seines Einfamilienhauses (150 m² Gesamtdachfläche). Die alte Rinne NG 100 läuft bei Starkregen über. Eingaben: Dachfläche = 150 m², Regenspende = mittel (390 l/(s·ha)), Rinnenform = Halbrund.

Rechenweg: Der Regenabfluss ergibt sich aus 150 m² mal 390 l/(s·ha) geteilt durch 10.000 zu 5,85 l/s. Ergebnis: Rinne NG 250 mit 245,4 cm², Fallrohr DN 100, 2 Ableitungen.

Werner testet die hohe Regenspendenklasse (440 l/(s·ha)): Der Abfluss steigt auf 6,60 l/s, die Empfehlung bleibt aber bei NG 250 mit 2 Ableitungen — die nächste Stufe wäre erst ab 7,69 l/s fällig.

Er erkennt zweierlei: Die alte NG-100-Rinne fasst nach DIN EN 12056-3 nur 0,78 l/s und war damit um mehr als das Siebenfache unterdimensioniert.

Und NG 250 wirkt für ein Einfamilienhaus überzogen — weil er die gesamte Dachfläche auf eine einzige Rinne gelegt hat.

Werner korrigiert die Eingabe auf die tatsächlich pro Traufe entwässerte Teilfläche von 75 m² und erhält 2,93 l/s, Rinne NG 200 mit 157,1 cm² und ein Fallrohr DN 100 je Seite.

Er entscheidet: Je Traufseite eine Halbrundrinne NG 200 mit DN-100-Fallrohr.

Weil sein Grundstück von zwei großen Laubbäumen gesäumt ist, ergänzt Werner ein Laubgitter, denn ein teilverstopftes Fallrohr unterschreitet die rechnerische Kapazität im Herbst deutlich. Werner vergleicht die alte Rinne NG 100 mit der neu berechneten Bemessung

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Immer wieder wird die Hausgrundfläche statt der wirksamen Dachfläche eingegeben, Wasser aus mehreren Ablaufsträngen in eine einzige Idealfläche gezogen und alte Rinnenmaße trotz geänderter Dachgeometrie einfach als passender Zielwert übernommen. Ebenso wird die Regenspende oft als Nebenwert behandelt, obwohl sie bei gleicher Fläche die Vorbemessung deutlich verschieben kann.

Für die Hauptfrage dieses Rechners müssen Dachfläche, Ablaufaufteilung, Rinnenform und Regenlast zusammenpassen, sonst wirkt ein Querschnitt rechnerisch ausreichend, der bei Starkregen oder Laubbelastung schnell an seine Grenze kommt.

Ein weiterer Fehler ist, die Rinnenform beim Querschnitt zu ignorieren und eine halbrunde mit einer kastenförmigen Rinne gleicher Nennweite gleichzusetzen, obwohl beide unterschiedlich viel fassen.

Ebenso wird das Gefälle vernachlässigt: Eine zu flach montierte Rinne staut das Wasser und läuft trotz ausreichend berechneter Nennweite an den Nähten über, besonders wenn sich Laub im Kessel sammelt.

Verbreitet ist außerdem die Faustregel „ein Quadratzentimeter Rinnenquerschnitt je Quadratmeter Dachfläche“: Sie liegt deutlich zu niedrig. Für 150 m² bei mittlerer Regenspende weist der Rechner 245,4 cm² aus, also gut das Anderthalbfache.

Wer nach der Faustregel plant, landet zwei Nennweiten zu klein.

Ein Lesefehler betrifft schließlich die Ausgabe selbst: Der angezeigte Querschnitt ist der Wasserquerschnitt der empfohlenen Nennweite, nicht der Bedarf — bei 150 m² sind das halbrund 245,4 cm² bei NG 250 und kastenförmig 200 cm² bei NG 200.

Die kleinere Zahl bedeutet hier also nicht die knappere Rinne, sondern die effizientere Form.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Dachrinnen-Rechner ist das zentrale Planungswerkzeug für die Dachentwässerung: Er übersetzt Dachfläche, Regenspende und Rinnenform in eine Empfehlung für Rinnennennweite, Fallrohr und Anzahl der Ableitungen.

Weil der Regenabfluss linear mit der Regenspende wächst, kann eine Rinne bei normalem Regen genügen und bei Starkregen dennoch überlaufen.

Das Ergebnis hilft, eine Rinnenanlage sowohl für normalen Regen als auch für Starkregen zu prüfen, bevor zu knappe Querschnitte verbaut werden.

Als nächsten Schritt gibst du die Dachfläche mit zwei verschiedenen Regenspendenklassen ein und entscheidest, welche Rinnen-Fallrohr-Kombination auch im Extremfall sicher arbeitet.

Bevor du Rinne und Fallrohr festlegst, solltest du die anfallende Wassermenge kennen, die du über den Dachabfluss in Litern pro Sekunde ermittelst.

Achte beim Vergleich darauf, dass Rinne und Fallrohr getrennt springen: Bei 150 m² bleibt die Halbrundrinne über alle drei Klassen bei NG 250, während die Kastenrinne mit NG 200 auskommt.

Ein zusätzliches Fallrohr entlastet immer nur die Fallleitung — den Rinnenquerschnitt verkleinert es nicht, dafür musst du die Dachfläche auf getrennte Rinnenläufe aufteilen.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Regenabfluss 3,20 l/s, Empfehlung Rinne NG 200 mit 157,1 cm², Fallrohr DN 100 und 1 Ableitung

Einfamilienhaus Nordseite

Dachfläche
82 m²
Regenspende
Mittel 390 l/(s·ha) – Mitte Deutschlands
Rinnenform
Halbrund
Rinnenneigung
0,5 %

Beispiel 2 · Mittel · Regenabfluss 4,58 l/s, Empfehlung Rinne NG 250 mit 245,4 cm², Fallrohr DN 80 und 2 Ableitungen

Doppelhaushälfte mit zwei Fallrohren

Dachfläche
104 m²
Regenspende
Hoch 440 l/(s·ha) – Süden und Mittelgebirge
Rinnenform
Halbrund
Rinnenneigung
0,7 %

Beispiel 3 · Komplex · Regenabfluss 2,99 l/s, Empfehlung Rinne NG 150 mit 112,5 cm², Fallrohr DN 100 und 1 Ableitung

Carport mit Kastenrinne

Dachfläche
68 m²
Regenspende
Hoch 440 l/(s·ha) – Süden und Mittelgebirge
Rinnenform
Kastenrinne
Rinnenneigung
0,6 %

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Dachsanierung KostenDachsanierung Kosten berechnen: Dachfläche, Material, Dämmung, Lattung, Entsorgung und Gerüst eingeben – Gesamtkosten, Einzelposten und BEG-Förderung sofort ermitteln.Dachreinigung-KostenrechnerDachreinigung Kosten berechnen: Dachfläche, Eindeckung und Reinigungsart eingeben – Gesamtkosten, Kostenspanne und Preis pro m² sofort sehen.Schneelast-RechnerSchneelast auf dem Dach nach DIN EN 1991-1-3/NA berechnen: charakteristische Schneelast, Dachlast nach Neigung und tatsächliches Schneegewicht aus Höhe und Dichte.RegenmengeRegenhöhe, Liter pro Quadratmeter und Gesamtregenmenge auf einer Fläche umrechnen – inklusive Einordnung der Intensität.Schneefall-RechnerSchneehoehe in Wasseraequivalent umrechnen und Schneelast berechnen: Gewicht pro Quadratmeter sowie Gesamtgewicht für eine Flaeche nach Schneeart.Fenster-Austausch-Amortisation-RechnerAmortisation beim Austausch alter Fenster gegen Wärmeschutzfenster berechnen. Mit jährlicher Heizkostenersparnis, Amortisationszeit und 20-Jahres-Ersparnis.Sparren-Abstand-RechnerSparrenabstand, Sparrenanzahl und Achsmaße für Dachkonstruktionen berechnen.Fliesen-RechnerFliesenanzahl, Verschnitt, Kleber und Fugenmörtel für Boden- und Wandflächen berechnen.Beton-Misch-RechnerBetonmischung für C16/20, C20/25 und C25/30 aus Volumen berechnen – Zement, Sand, Kies, Wasser und Fertigbeton-Säcke.Holzmenge-RechnerLaufmeter, Volumen und Stückzahlen für Terrassen, Zäune und Holzverkleidungen berechnen.Betongewicht-RechnerBetongewicht aus Volumen und Rohdichte berechnen: Normalbeton, Stahlbeton, Leichtbeton, Schwerbeton und Porenbeton in kg und Tonnen nach DIN EN 206.Hausbau-Kosten-RechnerHausbaukosten 2026 berechnen: Rohbau, Ausbau, Keller und Baunebenkosten nach Wohnfläche, Bauweise und Ausstattung kalkulieren.Balkon anbauen KostenBalkon anbauen Kosten berechnen: Bauart, Größe, Geländer und Bodenbelag eingeben – Konstruktion, Statik, Genehmigung und Gesamtkosten sofort ermitteln.Glaswolle entsorgen KostenGlaswolle entsorgen Kosten berechnen: Menge, KMF-Typ und Region eingeben – Deponiegebühren, Big-Bag-Kosten und Transportkosten für KMF-Abfall sofort ermitteln.Beton-Erhärtung nach TemperaturAushärtung Beton berechnen: Temperatur, Zementart eingeben – Nachbehandlungsdauer, Frostwiderstand, 28-Tage-Reife kostenlos, inkl. Tabelle, sofort ermitteln.

Weiternutzung

Grafiken weiterverwenden

Alle 5 Grafiken dieser Seite darfst du in eigenen Artikeln und Beiträgen verwenden.

Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Der Rechner rechnet standardmäßig mit 0,5 % Rinnengefälle, also 5 mm je Laufmeter oder 50 mm auf 10 m Rinnenlänge. Unter 0,3 % warnt er ausdrücklich, weil sich stehendes Wasser bildet. Der Eingabebereich reicht von 0,2 % bis 2,0 %.

    Rinnengefälle: was der Rechner ansetzt

    760 × 340 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/bau-handwerk/dachrinne-gefaelle-ablauf.svg"
           alt="Der Rechner rechnet standardmäßig mit 0,5 % Rinnengefälle, also 5 mm je Laufmeter oder 50 mm auf 10 m Rinnenlänge. Unter 0,3 % warnt er ausdrücklich, weil sich stehendes Wasser bildet. Der Eingabebereich reicht von 0,2 % bis 2,0 %."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner">Rinnengefälle: was der Rechner ansetzt auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner
  • Bei mittlerer Regenspende von 390 l/(s·ha) und halbrunder Rinne stuft der Rechner nach dem Abflussvermögen der DIN EN 12056-3: bis 35 m² NG 125, 35 bis 55 m² NG 150, 55 bis 112 m² NG 200, 112 bis 197 m² NG 250 und darüber NG 280. Bei 150 m² braucht die Halbrundrinne NG 250 mit 245,4 cm², die tiefere Kastenrinne kommt mit NG 200 und 200 cm² aus.

    Rinnennennweite nach Dachfläche

    760 × 360 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/bau-handwerk/dachrinne-querschnitt-dachflaeche.svg"
           alt="Bei mittlerer Regenspende von 390 l/(s·ha) und halbrunder Rinne stuft der Rechner nach dem Abflussvermögen der DIN EN 12056-3: bis 35 m² NG 125, 35 bis 55 m² NG 150, 55 bis 112 m² NG 200, 112 bis 197 m² NG 250 und darüber NG 280. Bei 150 m² braucht die Halbrundrinne NG 250 mit 245,4 cm², die tiefere Kastenrinne kommt mit NG 200 und 200 cm² aus."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner">Rinnennennweite nach Dachfläche auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner
  • Werners alte Rinne NG 100 fasst nach DIN EN 12056-3 nur 0,78 l/s. Bei 150 m² Gesamtdachfläche und mittlerer Regenspende von 390 l/(s·ha) fallen 5,85 l/s an, was NG 250 mit 2 Ableitungen verlangt. Nach Korrektur auf die tatsächlich je Traufe entwässerte Teilfläche von 75 m² sind es 2,93 l/s und NG 200 mit einem Fallrohr DN 100 je Seite.

    Dachrinnen Praxis: Werner dimensioniert seine Dachentwässerung neu

    760 × 340 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/bau-handwerk/dachrinnen-praxis-werner.svg"
           alt="Werners alte Rinne NG 100 fasst nach DIN EN 12056-3 nur 0,78 l/s. Bei 150 m² Gesamtdachfläche und mittlerer Regenspende von 390 l/(s·ha) fallen 5,85 l/s an, was NG 250 mit 2 Ableitungen verlangt. Nach Korrektur auf die tatsächlich je Traufe entwässerte Teilfläche von 75 m² sind es 2,93 l/s und NG 200 mit einem Fallrohr DN 100 je Seite."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner">Dachrinnen Praxis: Werner dimensioniert seine Dachentwässerung neu auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner
  • Infografik: Dachrinnen: Nenngrößen nach Dachfläche, HALBRUND NACH DIN 1986-100, RG 200, 25 m², Carport, kl. Dach, Fallrohr DN 60, RG 250, 45 m²

    Dachrinnen-Rechner Nenngroessen

    760 × 420 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/bau-handwerk/dachrinnen-rechner-nenngroessen.svg"
           alt="Infografik: Dachrinnen: Nenngrößen nach Dachfläche, HALBRUND NACH DIN 1986-100, RG 200, 25 m², Carport, kl. Dach, Fallrohr DN 60, RG 250, 45 m²"
           width="760" height="420">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner">Dachrinnen-Rechner Nenngroessen auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner
  • Formel für den Regenwasserabfluss aus Dachfläche und Regenspende nach DIN 1986-100.

    Formel: Dachrinnen-Dimensionierung

    760 × 378 Pixel · Formel als Bild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/formeln/bau-handwerk/dachrinnen-rechner-formel.svg"
           alt="Formel für den Regenwasserabfluss aus Dachfläche und Regenspende nach DIN 1986-100."
           width="760" height="378">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner">Formel: Dachrinnen-Dimensionierung auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Ergebnisse sind Anhaltspunkte und ersetzen keine professionelle Beratung.

Quelle: DIN EN 12056-3 orientierte Näherungstabellen für Regenentwässerung; Regenspende-Klassen aus den KOSTRA-DWD-2020-Rasterwerten r(5,5) des DWD (Stand 2026-08-05).

Stand: 2026-09-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. September 2026
Fachbereich
Bau & Handwerk / Dach & Dachkonstruktion
Formeln basieren auf
Regenabfluss = Dachfläche × Regenspende r(5,5) / 10.000. Rinnennennweite über das Abflussvermögen vorgehängter Rinnen nach DIN EN 12056-3 (Q = 0,9 × k × A^1,25 mit k = 2,78·10⁻⁵ halbrund und 3,48·10⁻⁵ rechteckig); Fallrohre nach DIN EN 12056-3, Tabelle 8, mit höchstens DN 100 je Ableitung.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Dachrinnen-Rechner: Rinne, Gefälle und Fallrohr dimensionieren. Abgerufen von https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Dachrinnen-Rechner: Rinne, Gefälle und Fallrohr dimensionieren. Available at: https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachrinnen-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.