Überblick
Was ist der Z-Wert einer Skibindung?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Vor der ersten Fahrt mit einer neu montierten oder gebraucht übernommenen Skibindung muss der Auslösewert eingestellt sein – im Fachhandel als Z-Wert bezeichnet. Er legt fest, ab welcher Belastung sich Vorder- und Hinterbacken öffnen und den Skischuh freigeben, etwa bei einem Sturz oder einer plötzlichen Verdrehung des Unterschenkels.
Ein zu hoch eingestellter Z-Wert lässt die Bindung im Ernstfall zu spät oder gar nicht auslösen, ein zu niedriger öffnet sie schon bei normaler Fahrbelastung, und der Ski geht unkontrolliert ab.
Die internationale Norm ISO 11088 legt fest, wie sich dieser Z-Wert aus Körpergewicht, Körpergröße, Alter, Fahrertyp und der Sohlenlänge des Skischuhs ermitteln lässt – die sogenannte Gewichtsmethode, mit der auch Skiverleiher und Fachgeschäfte arbeiten.
Dieser Rechner bildet genau diese Norm-Tabelle ab, ohne eigene Rundung oder Interpolation: Aus den fünf Eingaben ergibt sich zunächst ein Skifahrer-Code – ein Buchstabe von A bis O –, und aus Code plus Sohlenlänge der eigentliche Z-Wert zwischen 0,75 und 11,5.
Wichtig für die Suche: Gemeint ist hier ausschließlich die Bindungseinstellung, nicht der gleichnamige statistische Kennwert aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung, den ein anderer Rechner auf diesem Portal behandelt.