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Wanderzeit-Rechner für Gehzeit und Höhenmeter

Sport & OutdoorStand Noch keine Bewertung

Wandern-Rechner – Gehzeit, Höhenmeterpunkte und Schwierigkeit berechnen

Dieser Rechner berechnet die Gehzeit nach der DAV/SAC-Methode, die Höhenmeterpunkte nach dem DAV-System und die Schwierigkeitseinordnung einer Wanderung. Alle Angaben sind Richtwerte für durchschnittlich fitte Wanderer. Individuelle Fitness, Wetterbedingungen und Wegbeschaffenheit können die tatsächliche Gehzeit erheblich beeinflussen.

Tourenwerte eingeben

Kilometer

Die Streckenlänge entnehmen Sie der Wanderkarte oder der GPS-Aufzeichnung.

Meter
Meter

Bei Rundtouren sind Aufstieg und Abstieg oft identisch. Bei Übergängen können sie abweichen.

Die DAV/SAC-Methode verwendet 4 km/h als horizontales Basistempo. Passen Sie den Wert Ihrer persönlichen Fitness an.

Kilogramm

Ab 10 kg Gepäck werden 10 %, ab 20 kg 25 % Zeitaufschlag auf die Gehzeit berechnet.

Gehzeit nach DAV/SAC-Methode

Reine Gehzeit (ohne Pausen)
3:55 h
Gehzeit mit Pausen
4:54 h

Empfohlene Pausenzeit: ca. 59 min (15 Minuten pro 2 Stunden Gehzeit).

Aufstiegszeit
80 min
Abstiegszeit
48 min
Berechnungsweg anzeigen
Horizontale Gehzeit (Strecke ÷ Gehtempo)150 min
Aufstiegszeit (Höhenmeter Aufstieg ÷ 300 m/h)80 min
Abstiegszeit (Höhenmeter Abstieg ÷ 500 m/h)48 min
DAV/SAC-Kombination (größerer Wert + halber kleinerer)214 min
Zeitaufschlag für Wegbeschaffenheit21 min
Zeitaufschlag für Gepäckgewicht0 min

Höhenmeterpunkte nach DAV-System

Höhenmeterpunkte gesamt
900
Anteil Streckenpunkte
500

Berechnet aus Streckenlänge × 100 ÷ 2.

Anteil Höhenmeter-Punkte
400

Berechnet aus Gesamtpunkten minus Streckenpunkten.

Das Höhenmeterpunkte-System des DAV dient der Tourenplanung und dem Vergleich von Wanderungen. Es berücksichtigt sowohl die Streckenlänge als auch die Höhenmeter und eignet sich besonders für die wöchentliche Trainingsplanung.

Schwierigkeitseinordnung

Eingestufte Schwierigkeitsstufe
T2 Bergwandern (mittel)

Weg mit durchgehendem Trassee, Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen. Erfordert Trittsicherheit, Wanderschuhe und elementares Orientierungsvermögen.

Die SAC-Wanderskala ist eine Gelände-Skala: Sie beschreibt, welche Technik, Trittsicherheit und alpine Erfahrung der Weg verlangt — nicht, wie lang oder wie hoch die Tour ist. Basis der Einstufung ist deshalb die Wegbeschaffenheit. Streckenlänge und Höhenmeter wirken nur noch als Modifikator um höchstens eine Stufe: Eine außergewöhnlich steile (ab 120 Höhenmeter pro Kilometer) oder außergewöhnlich lange Tour (ab 9 Stunden reiner Gehzeit) verlangt mehr Reserven, als das Gelände allein vermuten lässt; ein praktisch ebener Wanderweg ist umgekehrt nach SAC-Definition eine T1-Wanderung.

Die SAC-Wanderskala im Überblick
StufeWeg und GeländeAnforderungen
T1 WandernBefestigter, gut gebahnter Weg. Flach oder nur leicht geneigt, keine Absturzgefahr.Keine. Auch ohne Wandererfahrung und mit festen Turnschuhen machbar.
T2 BergwandernWanderweg mit durchgehendem Trassee. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen.Trittsicherheit, Wanderschuhe, elementares Orientierungsvermögen.
T3 Anspruchsvolles BergwandernAlpiner Pfad, am Boden nicht durchgehend sichtbar. Exponierte Stellen teils mit Seilen oder Ketten gesichert.Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, gute Bergschuhe.
T4 AlpinwandernWegloses Gelände, nur Wegspuren. Ziemlich exponiert; die Hände werden zum Gleichgewicht gebraucht.Alpine Erfahrung, Geländebeurteilung, Vertrautheit mit exponiertem Gelände.

Tourenprofil schematisch

X-Achse: Strecke in Kilometern, Y-Achse: Höhenmeter (schematisch).
Gipfel 400 m0 km10 km

Das Höhenprofil ist schematisch und zeigt keine tatsächliche Geländeform. Für das echte Höhenprofil nutzen Sie eine Wanderkarten-App wie Komoot oder OutdoorActive.

Weitere Wander-Rechner

Die berechneten Gehzeiten und Schwierigkeitsgrade sind Richtwerte und ersetzen keine persönliche Tourenplanung oder Erfahrungswerte in den Bergen.

Wie schwer sollte Ihr Rucksack sein? Zum Rucksack-Gewicht-Rechner.

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Kurzantwort

Verbindet Gehzeit nach der DAV/SAC-Methode, Höhenmeterpunkte und T1-T4-Einstufung zu einer realistischen Tourenplanung.

Tourenplanung mit Distanz, Höhenmetern, Tempo und Pausen durchrechnen

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Wandern-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Gehzeit, Höhenmeterpunkte und SAC-Schwierigkeitsstufe bündelt der Wandern-Rechner in einer Planungshilfe für Tages- und Mehrtagestouren. Er beantwortet die praktische Frage, ob Distanz, Aufstieg, Abstieg, Untergrund und Gepäck noch in dein Zeitfenster und zu deinem Erfahrungsstand passen.

Grundlage ist die DAV/SAC-Methode: Die horizontale Gehzeit ergibt sich aus Strecke und Tempo, die vertikale aus dem Aufstieg mit 300 Höhenmetern pro Stunde und dem Abstieg mit 500 Höhenmetern pro Stunde.

Beide Zeitblöcke werden nicht einfach addiert — der größere Block zählt voll, der kleinere nur zur Hälfte. Wegbeschaffenheit und schweres Gepäck erhöhen die Zeit anschließend prozentual.

Aus Distanz, Aufstieg und Abstieg leitet der Rechner außerdem Höhenmeterpunkte ab — eine reine Umfangs-Kennzahl, in der 1 Kilometer Strecke wie 50 Höhenmeter zählt.

Die Schwierigkeitsstufe nach der SAC-Wanderskala von T1 bis T4 entsteht davon unabhängig aus dem Gelände: Sie beschreibt, welche Technik, Trittsicherheit und alpine Erfahrung der Weg verlangt — nicht, wie lang oder wie hoch die Tour ist.

Deshalb ist die Wegbeschaffenheit die Basis der Einstufung, während Streckenlänge und Höhenmeter nur noch als Modifikator um höchstens eine Stufe wirken.

So siehst du nicht nur eine einzelne Zahl, sondern wie sich Strecke, Höhenmeter und Schwierigkeit gemeinsam auf die reine Gehzeit und die nötigen Reserven auswirken.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Gib Strecke, Aufstieg, Abstieg, Gehtempo, Wegbeschaffenheit, Rucksackgewicht und optional Pausen ein. Die Distanz entnimmst du der Karte oder dem GPS-Track, Aufstieg und Abstieg liest du aus dem Höhenprofil ab und trägst sie getrennt ein, weil beide die Gehzeit unterschiedlich stark verändern.

Beim Gehtempo wählst du eine der vier Stufen langsam (3 km/h), normal (4 km/h), zügig (5 km/h) oder schnell (6 km/h) — passend zu Erfahrungsstand und Gruppe, nicht zum Bestwert auf flacher Strecke.

Die Wegbeschaffenheit steuert den Untergrund-Zuschlag über die Stufen befestigt, Wanderweg, alpiner Pfad und weglos, daher solltest du technisch schwierige Abschnitte nicht mit einfachen Wanderwegen mitteln.

Das Rucksackgewicht wirkt erst spürbar, wenn es 10 oder 20 Kilogramm überschreitet, gehört aber realistisch eingetragen. Pausen gibst du als Anzahl und Dauer je Pause an; der Rechner multipliziert beides und addiert die Summe zur reinen Gehzeit.

Praxisfälle

Wanderzeit für typische Streckenlängen und Geländetypen

Die folgenden Fälle zeigen, wie stark Strecke, Höhenmeter, Gehtempo und Gelände die berechnete Gehzeit und SAC-Stufe verändern — jede Zahl ist mit der Rechenfunktion nachgerechnet.

  1. 10 km wandern: 2:30 h flach, 4:19 h mit 500 Höhenmetern

    „Wie lange dauert eine 10-km-Wanderung?“

    Eingabe
    Strecke 10 km, Aufstieg/Abstieg 0 hm auf befestigtem Weg bzw. je 500 hm auf einem Wanderweg, Gehtempo Normal
    Ergebnis
    Reine Gehzeit 2:30 h flach, 4:19 h mit je 500 Höhenmetern Auf- und Abstieg
  2. 20 km wandern: 6:23 h reine Gehzeit im Mittelgebirge

    „Wie lange braucht man für eine 20-km-Wanderung?“

    Eingabe
    Strecke 20 km, Aufstieg/Abstieg je 300 hm, Gehtempo Normal, Wegbeschaffenheit Wanderweg
    Ergebnis
    Reine Gehzeit 6:23 h, 1.300 Höhenmeterpunkte, Stufe T2 Bergwandern
  3. 30 km wandern: 9:25 h und Aufwertung auf T3

    „Wie lange braucht man für eine 30-km-Wanderung?“

    Eingabe
    Strecke 30 km, Aufstieg/Abstieg je 400 hm, Wanderweg, 3 Pausen à 20 Minuten
    Ergebnis
    Reine Gehzeit 9:25 h, mit Pausen 10:25 h, Stufe T3 statt T2 wegen der langen Gehzeit
  4. Wandergeschwindigkeit: 3 bis 6 km/h je nach Tempostufe

    „Wie schnell wandert man im Durchschnitt?“

    Eingabe
    Gehtempo Langsam, Normal, Zügig oder Schnell auf ebener Strecke ohne Höhenmeter
    Ergebnis
    3, 4, 5 oder 6 km/h horizontale Geschwindigkeit je Tempostufe
  5. Kurzer Steig mit Aufwertung auf T4

    „Wann stuft der Rechner eine Tour von T3 auf T4 hoch?“

    Eingabe
    Strecke 3 km, Aufstieg/Abstieg je 700 hm, Wegbeschaffenheit Alpiner Pfad
    Ergebnis
    233 Höhenmeter pro Kilometer, dadurch Stufe T4 statt T3
  6. 1.000 Höhenmeter: 6:58 h und Stufe T3

    „Wie anstrengend sind 1.000 Höhenmeter beim Wandern?“

    Eingabe
    Strecke 8 km, Aufstieg/Abstieg je 1.000 hm, Wegbeschaffenheit Wanderweg
    Ergebnis
    Reine Gehzeit 6:58 h, 1.400 Höhenmeterpunkte, Stufe T3 statt T2
  7. 22-kg-Trekkingrucksack: 59 Minuten mehr Gehzeit

    „Wie stark verlängert Gepäck die Gehzeit?“

    Eingabe
    Strecke 10 km, Aufstieg/Abstieg je 400 hm, Wanderweg, Rucksackgewicht 22 kg statt unter 10 kg
    Ergebnis
    Reine Gehzeit 4:54 h statt 3:55 h ohne nennenswertes Gepäck

    Rucksack-Gewicht-Rechner

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Die horizontale Gehzeit ergibt sich aus Distanz geteilt durch Tempo. Die vertikale Gehzeit summiert den Aufstieg mit 300 Höhenmetern pro Stunde und den Abstieg mit 500 Höhenmetern pro Stunde.

Beide Blöcke werden nach der DAV/SAC-Methode verrechnet: Der größere Wert zählt voll, der kleinere nur zur Hälfte.

Anschließend wirkt ein prozentualer Zuschlag für die Wegbeschaffenheit — befestigt 0 Prozent, Wanderweg 10 Prozent, alpiner Pfad 20 Prozent, weglos 40 Prozent.

Ab 10 Kilogramm Rucksackgewicht kommen 10 Prozent obendrauf, ab 20 Kilogramm sind es 25 Prozent. Beispiel: 10 km bei Tempo 4 km/h ergeben 150 Minuten horizontale Gehzeit.

500 Höhenmeter Aufstieg bringen 100 Minuten, 200 Höhenmeter Abstieg 24 Minuten, zusammen also 124 Minuten vertikal. Der größere Block mit 150 Minuten zählt voll, der kleinere mit 124 Minuten nur zur Hälfte, das sind 62 Minuten — in Summe 212 Minuten.

Mit dem zehnprozentigen Wegzuschlag für einen einfachen Wanderweg ergeben sich daraus etwa 233 Minuten reine Gehzeit. Parallel bildet der Rechner aus Distanz, Aufstieg und Abstieg die Höhenmeterpunkte — hier 1000 — als Maß für den Tourenumfang.

Weil Aufstieg und Abstieg mit unterschiedlichem Tempo eingehen, verändert eine Tour mit vielen Höhenmetern die Gehzeit deutlich stärker als eine ebenso lange Strecke im Flachen.

Die SAC-Stufe entsteht davon getrennt und folgt dem Gelände: Ein befestigter Weg ist T1, ein Wanderweg T2, ein alpiner Pfad T3 und wegloses Gelände T4.

Streckenlänge und Höhenmeter verschieben diese Basis nur noch um höchstens eine Stufe — nach oben, wenn die Tour außergewöhnlich steil ist (ab 120 Höhenmeter pro Kilometer) oder außergewöhnlich lang (ab 9 Stunden reiner Gehzeit); nach unten, wenn ein Wanderweg praktisch eben verläuft, weil dann das für T2 kennzeichnende steile Gelände fehlt.

Im Beispiel oben bleibt es bei T2: Der Wanderweg gibt die Basis vor, und mit 50 Höhenmetern pro Kilometer und 3:53 Stunden Gehzeit greift kein Modifikator. DAV/SAC-Gehzeitformel: horizontale und vertikale Gehzeit, größerer Block voll plus halber kleinerer

Nachschlagen

Wanderzeit-Tabelle nach DAV/SAC-Methode: Strecke und Höhenmeter

Wie lange dauert eine Wanderung? Die Tabelle zeigt die reine Gehzeit nach der DAV/SAC-Methode für gängige Kombinationen aus Streckenlänge und Höhenmetern (Aufstieg und Abstieg gleich hoch, z. B. bei einer Rundtour). Zeiten in h:mm, ohne Pausen.

Reine Gehzeit (h:mm) nach DAV/SAC-Methode: Strecke (km) × Höhenmeter je Richtung (Hm)
Strecke0 Hm (eben)200 Hm500 Hm1000 Hm1500 Hm
5 km1:151:473:185:588:38
10 km2:303:023:556:359:15
15 km3:454:175:057:139:53
20 km5:005:326:207:5010:30

DAV/SAC-Methode: horizontale Gehzeit (Strecke ÷ 4 km/h) und vertikale Gehzeit (Aufstieg ÷ 300 Hm/h plus Abstieg ÷ 500 Hm/h) werden nicht addiert — der größere der beiden Zeitblöcke zählt voll, der kleinere nur zur Hälfte. Die Tabelle nimmt gleiche Höhenmeter für Auf- und Abstieg an (Rundtour) und einen befestigten Weg ohne Zeitzuschlag; Wegbeschaffenheit, Gepäckgewicht und Pausen erhöhen die Zeit im Rechner zusätzlich. Quelle: DAV/SAC-Gehzeitmethode.

Wandergeschwindigkeit: Die vier Tempostufen im Rechner

Wie schnell wandert man? Der Wandern-Rechner rechnet mit vier Tempostufen für die horizontale Gehzeit auf ebener Strecke.

Gehtempo-Stufen im Wandern-Rechner mit km/h und Eignung
StufeTempoGeeignet für
Langsam3 km/hEinsteiger und Senioren
Normal4 km/hHorizontales Basistempo nach DAV/SAC
Zügig5 km/hErfahrene Wanderer
Schnell6 km/hSehr fitte Wanderer

Die Werte gelten für ebene Strecke ohne Höhenmeter. Am Berg sinkt die reale Geschwindigkeit deutlich, weil Aufstieg (300 Hm/h) und Abstieg (500 Hm/h) getrennt in die DAV/SAC-Gehzeit eingehen. Quelle: DAV/SAC-Richtwerte, wie im Wandern-Rechner hinterlegt.

SAC-Wanderskala T1 bis T4 im Überblick

Was bedeuten die Stufen T1 bis T4 der SAC-Wanderskala? Die Skala beschreibt das Gelände, nicht die Länge oder Höhe der Tour — Basis der Einstufung im Rechner ist deshalb die Wegbeschaffenheit.

SAC-Wanderskala: Stufe, Gelände und Anforderungen
StufeWeg und GeländeAnforderungen
T1 WandernBefestigter, gut gebahnter Weg, flach oder nur leicht geneigt, keine Absturzgefahr.Keine. Auch ohne Wandererfahrung und mit festen Turnschuhen machbar.
T2 BergwandernWanderweg mit durchgehendem Trassee, Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen.Trittsicherheit, Wanderschuhe, elementares Orientierungsvermögen.
T3 Anspruchsvolles BergwandernAlpiner Pfad, am Boden nicht durchgehend sichtbar, exponierte Stellen teils mit Seilen oder Ketten gesichert.Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, gute Bergschuhe.
T4 AlpinwandernWegloses Gelände, nur Wegspuren, teilweise die Hände zum Gleichgewicht nötig.Alpine Erfahrung, Geländebeurteilung, Vertrautheit mit exponiertem Gelände.

Streckenlänge und Höhenmeter wirken im Rechner nur noch als Modifikator um höchstens eine Stufe: außergewöhnlich steile (ab 120 Hm/km) oder lange Touren (ab 9 Stunden Gehzeit) werden eine Stufe höher eingestuft, ein praktisch ebener Wanderweg eine Stufe niedriger. Quelle: SAC (Schweizer Alpen-Club).

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Wandern-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet der Wandern-Rechner die Gehzeit?

Er addiert Distanz und Höhenmeter nicht einfach, sondern kombiniert sie nach der DAV/SAC-Methode: Eine horizontale Gehzeit aus Strecke geteilt durch Gehtempo trifft auf eine vertikale Gehzeit aus Aufstieg geteilt durch 300 Höhenmeter pro Stunde plus Abstieg geteilt durch 500 Höhenmeter pro Stunde, und nur der größere der beiden Zeitblöcke zählt voll, der kleinere nur zur Hälfte.

Bei 10 Kilometern mit je 400 Höhenmetern Auf- und Abstieg, normalem Tempo, einem Wanderweg und 5 Kilogramm Gepäck ergibt das eine reine Gehzeit von 3:55 Stunden und mit zwei Pausen à 15 Minuten 4:25 Stunden.

Wegbeschaffenheit und Rucksackgewicht wirken erst danach als prozentualer Zuschlag, befestigt mit null Prozent bis wegloses Gelände mit 40 Prozent.

Tragen Sie Aufstieg und Abstieg deshalb immer getrennt ein, sonst bildet das Ergebnis Ihr Höhenprofil nicht korrekt ab.

Wie lange dauert eine 10-Kilometer-Wanderung?

Das hängt stark vom Höhenprofil ab: Eine flache 10-Kilometer-Runde auf befestigtem Weg dauert im Wandern-Rechner bei normalem Tempo genau 2:30 Stunden, weil sich die Gehzeit dort allein aus Strecke geteilt durch 4 Kilometer pro Stunde ergibt.

Führt dieselbe Strecke über einen Wanderweg mit je 500 Höhenmetern Auf- und Abstieg, steigt die reine Gehzeit auf 4:19 Stunden, weil Aufstieg und Abstieg zur horizontalen Zeit hinzukommen und zusätzlich ein Zehn-Prozent-Zuschlag für den Untergrund greift.

Der Unterschied von fast zwei Stunden zeigt, warum die Kilometerangabe allein für die Tourenplanung nicht ausreicht.

Tragen Sie deshalb immer die tatsächlichen Höhenmeter aus Ihrer Karte oder GPS-Aufzeichnung ein, nicht nur die Streckenlänge, sonst unterschätzen Sie die Dauer bergiger Routen erheblich.

Wie lange braucht man für eine 20-Kilometer-Wanderung?

Für 20 Kilometer mit je 300 Höhenmetern Auf- und Abstieg auf einem Wanderweg errechnet der Wandern-Rechner bei normalem Tempo eine reine Gehzeit von 6:23 Stunden und 1.300 Höhenmeterpunkte als Umfangs-Kennzahl.

Die horizontale Gehzeit von 5 Stunden überwiegt hier klar gegenüber der vertikalen Zeit aus Auf- und Abstieg, deshalb bleibt die Einstufung bei der Wanderweg-Basisstufe T2, ohne dass die 15 Höhenmeter pro Kilometer eine Aufwertung auslösen.

Für diese Gehzeit empfiehlt der Rechner zusätzlich rund 96 Minuten Pausenzeit, weil eine solche Tagestour ohne Pausen nur mit sehr frühem Start machbar ist.

Planen Sie bei 20 Kilometern und mehr immer einen Zeitpuffer für Wetter und Orientierung ein, bevor Sie die letzte mögliche Rückfahrt fest einplanen.

Wie lange braucht man für eine 30-Kilometer-Wanderung?

Bei 30 Kilometern mit je 400 Höhenmetern Auf- und Abstieg auf einem Wanderweg ergibt der Wandern-Rechner eine reine Gehzeit von 9:25 Stunden, aus 7:30 Stunden horizontaler Gehzeit plus dem hälftigen vertikalen Anteil und einem Zehn-Prozent-Wegzuschlag.

Weil diese Gehzeit die Neun-Stunden-Schwelle überschreitet, stuft der Rechner die Schwierigkeit automatisch von T2 auf T3 hoch, obwohl das Gelände selbst nur einen normalen Wanderweg zeigt — der Hinweistext nennt dafür ausdrücklich die 9:25 Stunden als Grund.

Mit drei Pausen à 20 Minuten wächst die Gesamtzeit auf 10:25 Stunden. Solche Etappen sind nur mit früher Startzeit, guter Kondition und einem klaren Ausstiegspunkt sinnvoll, falls Wetter oder Tempo die Planung durchkreuzen.

Wie schnell wandert man im Durchschnitt?

Der Wandern-Rechner rechnet mit vier festen Tempostufen für die horizontale Gehzeit auf ebener Strecke: 3 Kilometer pro Stunde für Einsteiger und Senioren, 4 Kilometer pro Stunde als DAV/SAC-Basistempo, 5 Kilometer pro Stunde für erfahrene Wanderer und 6 Kilometer pro Stunde für sehr fitte Wanderer.

Sobald Höhenmeter dazukommen, sinkt die reale Durchschnittsgeschwindigkeit deutlich, weil Aufstieg mit nur 300 Höhenmetern pro Stunde und Abstieg mit 500 Höhenmetern pro Stunde getrennt in die Gehzeit eingehen und nicht einfach zur Kilometerzeit addiert werden.

Eine 10-Kilometer-Tour mit je 500 Höhenmetern dauert deshalb trotz Normaltempo 4:19 Stunden statt der reinen 2:30 Stunden auf flacher Strecke.

Wählen Sie das Tempo nach der Gruppe und dem schwächsten Mitwanderer, nicht nach Ihrer eigenen Bestleistung auf ebenem Untergrund.

Was bedeuten die Stufen T1 bis T4 der SAC-Wanderskala im Wandern-Rechner?

T1 bis T4 sind ausschließlich das Ergebnis der Schwierigkeitseinstufung, keine Eingabe: Die Basisstufe leitet der Rechner direkt aus der gewählten Wegbeschaffenheit ab, befestigt ergibt T1, Wanderweg T2, alpiner Pfad T3 und wegloses Gelände T4.

Erst danach verschieben Streckenlänge und Steigung diese Basis um höchstens eine Stufe: Bei mehr als 120 Höhenmetern pro Kilometer oder mehr als 9 Stunden reiner Gehzeit wertet der Rechner eine Stufe auf, bei einem praktisch ebenen Wanderweg unter 25 Höhenmetern pro Kilometer eine Stufe ab.

Ein 3-Kilometer-Steig mit je 700 Höhenmetern auf alpinem Pfad wird dadurch von T3 auf T4 hochgestuft, weil 233 Höhenmeter pro Kilometer als außergewöhnlich steil gelten.

Wählen Sie die Wegbeschaffenheit deshalb nach der schwierigsten Passage der Tour, nicht nach dem Durchschnitt der Route.

Wie anstrengend sind 1.000 Höhenmeter beim Wandern?

Für eine Rundtour mit 8 Kilometern und je 1.000 Höhenmetern Auf- und Abstieg auf einem Wanderweg errechnet der Wandern-Rechner bei normalem Tempo eine reine Gehzeit von 6:58 Stunden, 1.400 Höhenmeterpunkte und die Einstufung T3, angehoben von der Wanderweg-Basisstufe T2 wegen der 125 Höhenmeter pro Kilometer im Schnitt.

Zum Vergleich: Dieselbe Strecke ohne nennenswerte Höhenmeter würde nur 2 Stunden dauern — die zusätzlichen fast 5 Stunden zeigen, wie stark 1.000 Höhenmeter die Gehzeit gegenüber der reinen Distanz dominieren.

Für ungeübte Wanderer ist eine solche Tour mit T3-Einstufung eher ungeeignet, weil sie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraussetzt.

Planen Sie bei 1.000 Höhenmetern zusätzlich großzügige Pausenzeit ein, weil die empfohlene Pausenzeit hier bereits bei über 100 Minuten liegt.

Wie viele Höhenmeter schafft man als Anfänger oder untrainiert?

Für Einsteiger empfiehlt sich im Wandern-Rechner das langsame Tempo von 3 Kilometern pro Stunde in Kombination mit moderaten Höhenmetern: 6 Kilometer mit je 250 Höhenmetern Auf- und Abstieg auf einem Wanderweg ergeben so eine reine Gehzeit von 2:56 Stunden und 550 Höhenmeterpunkte, während die Einstufung bei T2 Bergwandern bleibt, weil weder die Steigung noch die Dauer für eine Aufwertung ausreichen.

Das ist deutlich moderater als eine alpine Tour mit 700 oder mehr Höhenmetern auf technischem Gelände, die sofort in die Stufen T3 oder T4 fällt und Trittsicherheit voraussetzt.

Steigern Sie Distanz und Höhenmeter deshalb erst schrittweise, wenn eine solche Ausgangstour ohne starke Erschöpfung am Folgetag machbar ist, statt gleich mit alpinen Pfaden oder deutlich mehr Höhenmetern zu beginnen.

So bleibt die SAC-Stufe niedrig, während sich die Steigerung an echten, nachgerechneten Werten orientiert.

Wie stark verlängert Gepäck die Gehzeit?

Der Wandern-Rechner setzt zwei feste Schwellen an: Unterhalb von 10 Kilogramm Rucksackgewicht ändert sich die Gehzeit nicht, ab 10 Kilogramm rechnet er 10 Prozent zusätzliche Zeit und ab 20 Kilogramm steigt der Zuschlag auf 25 Prozent.

Bei einer 10-Kilometer-Tour mit je 400 Höhenmetern und einem Wanderweg bleibt die reine Gehzeit bis 9 Kilogramm Gepäck bei 3:55 Stunden, springt bei 15 Kilogramm auf 4:19 Stunden und erreicht bei 22 Kilogramm Trekkinggepäck 4:54 Stunden — ein Unterschied von 59 Minuten allein durch das Gewicht.

Der Zuschlag wirkt dabei auf die bereits mit Wegbeschaffenheit berechnete Gesamtzeit, nicht nur auf die reine Kilometerzeit.

Wiegen Sie den fertig gepackten Rucksack deshalb vor mehrtägigen Touren einmal real, statt das Gewicht nur zu schätzen, weil erst ab 10 Kilogramm überhaupt ein Zeitzuschlag im Ergebnis sichtbar wird.

Sind 12 Kilometer Wandern viel?

Mit moderatem Höhenprofil sind 12 Kilometer eine leichte bis mittlere Tagestour: Bei je 200 Höhenmetern Auf- und Abstieg auf einem Wanderweg und normalem Tempo errechnet der Wandern-Rechner eine reine Gehzeit von 3:53 Stunden, aber die Einstufung fällt auf T1 Wandern zurück, weil die Steigung mit rund 17 Höhenmetern pro Kilometer als praktisch eben gilt und damit unter der SAC-Definition für einen Wanderweg bleibt.

Ohne Höhenmeter, also auf befestigtem, flachem Weg, sind dieselben 12 Kilometer bereits nach 3 Stunden geschafft.

Für durchschnittlich fitte Wanderer sind 12 Kilometer damit meist an einem Nachmittag machbar, für Einsteiger oder mit Kindern sollte eher das langsame Tempo von 3 Kilometern pro Stunde eingeplant werden.

Prüfen Sie zusätzlich die Wegbeschaffenheit der konkreten Route, bevor Sie die Zeit für Ihre eigene Tour übernehmen.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Wichtig ist die Interpretation des Ergebnisses: Reine Gehzeit ist nicht die Ankunftszeit. In der Grundeinstellung mit 10 km sowie je 400 Hm Auf- und Abstieg zeigt der Rechner knapp 3:55 Stunden reine Bewegung, 900 Höhenmeterpunkte und die Stufe T2 — die Stufe kommt hier vom Wanderweg, nicht von den 900 Punkten.

Zu dieser Gehzeit brauchst du zusätzlich Pausen, Wetterpuffer und Reserven für Orientierung oder langsamere Mitwandernde.

Lies Höhenmeterpunkte und SAC-Stufe deshalb als zwei verschiedene Aussagen: Die Punkte sagen, wie viel Umfang die Tour hat, die Stufe sagt, was der Weg technisch verlangt.

Dieselben 900 Punkte ergeben auf einem alpinen Pfad T3 und in weglosem Gelände T4. Bei T3/T4 oder bei sehr hohen Höhenmeterpunkten solltest du die Tour eher konservativ ansetzen. Der DAV empfiehlt für alpine Touren stets eine großzügige Zeitreserve.

Praxisbeispiel: Eine Tageswanderung mit 18 km sowie je 900 Hm Auf- und Abstieg ergibt nach der DAV/SAC-Methode rund 7:45 Stunden reine Gehzeit — der Rechner empfiehlt dazu 116 Minuten Pausen sowie einen Ausrüstungscheck für Trailschuhe, Regenjacke und ausreichend Wasser.

Plane die Rückkehr außerdem gegen die Tageslichtdauer und nicht nur gegen die Uhrzeit: Im Herbst wird es früher dunkel, und die letzte Stunde einer Tour ist genau die, in der Konzentration und Trittsicherheit nachlassen.

Eine Stirnlampe im Rucksack kostet kaum Gewicht und rettet den Zeitplan. Wie viel Last du dabei auf den Rücken laden solltest, zeigt der Rucksack-Gewicht-Rechner nach Tourtyp und Fitnessniveau — mit dem Gewichtslimit für Tageswanderung, Hüttentour und Zelttrekking.

Zur Ausrüstung gehört auch die Passform: Wanderschuhe internationaler Hersteller sind häufig in UK- oder US-Größen ausgezeichnet – der Schuhgrößen-Umrechner übersetzt sie in die passende deutsche Größe. SAC-Wanderskala: Schwierigkeitsstufen T1 bis T4 mit Anforderungen

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Familie Bauer plant eine alpine Tagestour: Aufstieg von 1.800 m auf 2.450 m Höhe (650 Hm), Rückweg zur Bergstation (650 Hm Abstieg), 12 km Gesamtdistanz, Wanderweg, kein Gepäck.

Eingaben: Strecke = 12 km, Aufstieg = 650 Hm, Abstieg = 650 Hm, Gehtempo = normal (4 km/h), Wegbeschaffenheit = Wanderweg, Rucksackgewicht = 0 kg, 2 Pausen à 15 Minuten.

Der Rechner ergibt: reine Gehzeit 5:28 h, mit Pausen Gesamtzeit 5:58 h, Höhenmeterpunkte = 1250, Einstufung T2 – Bergwandern (mittel).

Die 1250 Punkte zeigen den beachtlichen Umfang, die Stufe T2 kommt vom durchgehenden Wanderweg: 54 Höhenmeter pro Kilometer sind nicht steil genug für eine Aufwertung. Die Familie entscheidet: Die letzte Seilbahn fährt 17:00 Uhr.

Aufbruch 08:30 Uhr bedeutet Rückkehr gegen 14:28 Uhr und damit rund 2,5 Stunden Puffer für Gruppenunterschiede oder kurze Wetterwartezeiten.

Zur Sicherheit rechnet die Familie eine zweite Variante mit dem langsamen Gehtempo von 3 km/h, weil das jüngste Kind auf technischen Passagen erfahrungsgemäß Zeit kostet: Die reine Gehzeit steigt damit auf 6:18 h und mit Pausen auf 6:48 h.

Der Puffer bis zur letzten Seilbahn schrumpft spürbar – und genau dieser Vergleich führt zur Entscheidung, eine halbe Stunde früher zu starten.

Zusätzlich notieren sie den Abzweig zur Mittelstation als Ausstiegspunkt, falls Wetter oder Tempo die Planung doch kippen. Familie Bauers Zeitplanung: 5:58 h Gesamtzeit mit Puffer bis 17:00 Uhr

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Viele tragen nur die Distanz ein und vergessen, dass 600 oder 800 Höhenmeter die Tour stärker verändern als ein zusätzlicher Kilometer; der Aufstieg mit nur 300 Höhenmetern pro Stunde wiegt schwerer als die flache Strecke. Häufig wird außerdem nur der Aufstieg berücksichtigt, obwohl ein langer Abstieg mit seinen 500 Höhenmetern pro Stunde ebenfalls in die vertikale Gehzeit eingeht.

Ein dritter Fehler ist, ein zu sportliches Gehtempo zu wählen, das die Gruppe oder das eigene Erfahrungsniveau nicht durchhält, sodass die berechnete Gehzeit zu optimistisch ausfällt.

Ebenso verbreitet ist die Annahme, horizontale und vertikale Gehzeit würden schlicht addiert — tatsächlich zählt der kleinere der beiden Blöcke nur zur Hälfte.

Der hartnäckigste Irrtum betrifft die SAC-Stufe: Viele halten sie für eine Höhenmeter- oder Kilometerskala und erwarten, dass eine Tour allein durch mehr Strecke schwerer wird.

Die Skala misst aber das Gelände — eine 20-Kilometer-Runde auf breitem Forstweg bleibt T1, während ein kurzer, exponierter Steig T3 verlangt.

Umgekehrt wird eine T3-Tour oft unterschätzt: Sie fühlt sich auf dem Papier kurz an, verlangt aber Schwindelfreiheit und mehr Reserven.

Schließlich liest mancher die reine Gehzeit als starre Soll-Zeit und plant Pausen, Wetterpuffer oder Höhenmeterpunkte nicht zusätzlich ein. Auch das Rucksackgewicht wird oft vergessen, obwohl Lasten ab 10 Kilogramm die Gehzeit merklich verlängern.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Wandern-Rechner berechnet die Gehzeit nach der DAV/SAC-Methode — Aufstieg mit 300 Hm/h, Abstieg mit 500 Hm/h, größerer Zeitblock voll plus halber kleinerer — mit Zuschlägen für Wegbeschaffenheit und Rucksackgewicht und gibt zusätzlich Höhenmeterpunkte sowie die SAC-Schwierigkeitsstufe T1 bis T4 aus.

Die Stufe folgt dabei dem Gelände — befestigter Weg T1, Wanderweg T2, alpiner Pfad T3, wegloses Gelände T4 —, während Länge und Steilheit sie nur um höchstens eine Stufe verschieben.

Das Ergebnis hilft, Tourenplanung realistisch zu machen und Routen mit langen Höhenstiegen nicht zu unterschätzen.

Vor dem Start unverzichtbar ist außerdem eine zusätzliche Wetterpufferzeit: In alpinem Gelände sollte die berechnete Gesamtzeit nie gleichzeitig die geplante Ankunftszeit sein – ein Puffer von 20–30 % ist bei T3/T4-Touren oder größeren Gruppen ratsam.

Trage Aufstieg und Abstieg immer getrennt ein, denn nur so bildet die Gehzeit das echte Höhenprofil deiner Route ab.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Reine Gehzeit: 3:55 h · mit Pausen: 4:25 h · 900 Höhenmeterpunkte · Stufe T2 Bergwandern (mittel)

Tagestour mit 400 Höhenmetern und Rucksack

Strecke
10 km
Aufstieg
400 hm
Abstieg
400 hm
Gehtempo
Normal

Weitere 4 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Reine Gehzeit: 2:30 h · 500 Höhenmeterpunkte · Stufe T1 Wandern (leicht)

10 km flache Runde ohne Höhenmeter

Strecke
10 km
Aufstieg
0 hm
Abstieg
0 hm
Gehtempo
Normal

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Reine Gehzeit: 6:23 h · 1300 Höhenmeterpunkte · Stufe T2 Bergwandern (mittel)

20-km-Tagestour im Mittelgebirge

Strecke
20 km
Aufstieg
300 hm
Abstieg
300 hm
Gehtempo
Normal

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Reine Gehzeit: 9:25 h · mit Pausen: 10:25 h · 1900 Höhenmeterpunkte · Stufe T3 (aufgewertet von T2)

30-km-Weitwanderetappe mit Pausen

Strecke
30 km
Aufstieg
400 hm
Abstieg
400 hm
Gehtempo
Normal

Weitere 4 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Reine Gehzeit: 4:56 h · 850 Höhenmeterpunkte · Stufe T4 (aufgewertet von T3)

Kurzer, steiler alpiner Steig

Strecke
3 km
Aufstieg
700 hm
Abstieg
700 hm
Gehtempo
Normal

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 6 · Komplex · Reine Gehzeit: 4:54 h (statt 3:55 h ohne nennenswertes Gepäck) · Stufe T2 Bergwandern (mittel)

Gleiche Tour mit 22 kg Trekkingrucksack

Strecke
10 km
Aufstieg
400 hm
Abstieg
400 hm
Gehtempo
Normal

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Snowboard-LängePassende Snowboardlänge nach Gewicht und Fahrstil.Gruppentabellen-RechnerGruppentabelle einer Fußball-Gruppe (WM, EM, Liga) berechnen: Ergebnisse eintragen und Platzierung nach Punkten, Tordifferenz und Direktvergleich automatisch sortieren.Pace-RechnerPace in min/km berechnen, km/h in min/km umrechnen und Zielzeit für Laufdistanzen ableiten.RitzelrechnerÜbersetzungsverhältnis, Entfaltung und Geschwindigkeit aus Kettenblatt, Ritzel, Reifengröße und Trittfrequenz berechnen.Spine-RechnerPfeil-Spine nach Easton-Methode berechnen: Zuggewicht, Pfeillänge und Spitzengewicht eingeben und den empfohlenen Spine-Wert für Compound, Recurve oder Langbogen ermitteln.Kalorienverbrauch SkifahrenKalorienverbrauch bei Ski alpin, Snowboard, Langlauf, Schneeschuh und Rodeln aus MET-Wert, Gewicht, Pistenzeit und Liftanteil berechnen.Watt-RechnerFTP aus 20-Min-Test, Trainingszonen nach Coggan, Watt aus Geschwindigkeit.EinwiederholungsmaxEinwiederholungsmaximum aus Mehrwiederholungstests schätzen.Ski leihen oder kaufenVerleih- und Kaufkosten für Ski-Sets vergleichen, inklusive Service, Transport und Restwert, mit Break-even in Skitagen und Saisons.Gewichtsklasse-RechnerGewichtsklassen für Kampfsport und Kraftsport einordnen.Handicap-RechnerScore-Differential und Course Handicap nach dem World Handicap System (WHS) berechnen – mit Handicap-Index, Slope Rating, Course Rating und Par.Triathlon-RechnerTriathlon-Zielzeit berechnen: Schwimm-Pace, Rad-Geschwindigkeit und Lauf-Pace eingeben und die Gesamtzeit für Sprint, Olympisch, Mitteldistanz oder Ironman ermitteln.TrittfrequenzOptimale Kadenz für Geschwindigkeit. Reifengröße, Übersetzung, Entfaltung.Rad-KalorienKalorienverbrauch aus Geschwindigkeit, Gewicht, Distanz und Gelände.Reifendruck RadOptimaler Reifendruck nach Gewicht, Reifenbreite, Radtyp und Untergrund.

Weiternutzung

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  • Ablaufdiagramm: 10 km Strecke / 500 hm Aufstieg / 200 hm Abstieg, Normal-Tempo 4 km/h → Gehzeit 212 min + 21 min Wegzuschlag = 3:53 h (233 min)

    Naismith-Formel: Gehzeit aus Strecke und Höhenmetern

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           alt="Ablaufdiagramm: 10 km Strecke / 500 hm Aufstieg / 200 hm Abstieg, Normal-Tempo 4 km/h → Gehzeit 212 min + 21 min Wegzuschlag = 3:53 h (233 min)"
           width="760" height="320">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wandern/wandern-rechner">Naismith-Formel: Gehzeit aus Strecke und Höhenmetern auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wandern/wandern-rechner
  • Timeline: 08:30 Uhr Start, 12 km / 650 hm ↑ / 650 hm ↓, SAC T2 — berechnete Gehzeit 5:28 h (328 min), Ankunft ≈ 13:58 Uhr, Puffer 2:32 h

    Alpine Tagestour: Zeitplanung mit Naismith und Puffern

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/sport-outdoor/wandern-praxis-alpine-tagestour.svg"
           alt="Timeline: 08:30 Uhr Start, 12 km / 650 hm ↑ / 650 hm ↓, SAC T2 — berechnete Gehzeit 5:28 h (328 min), Ankunft ≈ 13:58 Uhr, Puffer 2:32 h"
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wandern/wandern-rechner">Alpine Tagestour: Zeitplanung mit Naismith und Puffern auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wandern/wandern-rechner
  • Vier SAC-Stufen im Rechner: T1 Wandern (befestigt), T2 Bergwandern (Wanderweg), T3 Anspruchsvolles Bergwandern (alpiner Pfad), T4 Alpinwandern (weglos); T5/T6 außerhalb

    SAC-Schwierigkeitsskala: T1 bis T6

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           alt="Vier SAC-Stufen im Rechner: T1 Wandern (befestigt), T2 Bergwandern (Wanderweg), T3 Anspruchsvolles Bergwandern (alpiner Pfad), T4 Alpinwandern (weglos); T5/T6 außerhalb"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wandern/wandern-rechner">SAC-Schwierigkeitsskala: T1 bis T6 auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wandern/wandern-rechner
  • Infografik: Wanderausrüstung: Gewicht und Verpflegung, RUCKSACKGEWICHT NACH TOURTYP, Tagestour, 5–8 kg, Hüttentour (2–5 Tage), 8–12 kg, Trekking (Zelt), 12–18 kg

    Wandern-Rechner Ausruestung

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/sport-outdoor/wandern-rechner-ausruestung.svg"
           alt="Infografik: Wanderausrüstung: Gewicht und Verpflegung, RUCKSACKGEWICHT NACH TOURTYP, Tagestour, 5–8 kg, Hüttentour (2–5 Tage), 8–12 kg, Trekking (Zelt), 12–18 kg"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wandern/wandern-rechner">Wandern-Rechner Ausruestung auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wandern/wandern-rechner
  • Infografik: Wanderzeit-Berechnung (DIN 33466 / DAV), RICHTWERTE (NORMALGEHER), Horizontal: 4 km/h, Aufstieg: 300 Hm/h, Abstieg: 500 Hm/h, DIN-33466-Formel:, 1. Horizontalzeit = Distanz ÷ 4 km/h, 2. Vertikalzeit = Hm ÷ 300 (auf) oder ÷ 500 (ab)

    Wandern-Rechner Gehzeiten

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/sport-outdoor/wandern-rechner-gehzeiten.svg"
           alt="Infografik: Wanderzeit-Berechnung (DIN 33466 / DAV), RICHTWERTE (NORMALGEHER), Horizontal: 4 km/h, Aufstieg: 300 Hm/h, Abstieg: 500 Hm/h, DIN-33466-Formel:, 1. Horizontalzeit = Distanz ÷ 4 km/h, 2. Vertikalzeit = Hm ÷ 300 (auf) oder ÷ 500 (ab)"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wandern/wandern-rechner">Wandern-Rechner Gehzeiten auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wandern/wandern-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Ergebnisse sind Anhaltspunkte und ersetzen keine professionelle Beratung.

Quelle: DAV/SAC-Gehzeitmethode (4 km/h horizontales Grundtempo, 300 Hm Aufstieg pro Stunde, 500 Hm Abstieg pro Stunde, kleinere Zeitkomponente zur Hälfte addiert), DAV-Höhenmeterpunkte-System und vereinfachte DAV-Wanderskala (T1–T4) kombiniert mit praxisnahen Zuschlägen für Wegbeschaffenheit, Gepäckgewicht und Pausen.

Stand: 2026-09-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. September 2026
Fachbereich
Sport & Outdoor / Wandern
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitäts- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Wandern-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wandern/wandern-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Wandern-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wandern/wandern-rechner

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Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.