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Spine-Rechner 2026: Pfeil-Spine für Bogensport berechnen

Sport & OutdoorStand Noch keine Bewertung

Kurzantwort

Spine-Rechner: Zuggewicht, Pfeillänge und Spitzengewicht eingeben – sofort den empfohlenen Spine-Wert für Compound, Recurve oder Langbogen erhalten.

Pfeil-Spine nach Easton-Methode berechnen: Zuggewicht

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Sport (Sept. 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Spine-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Spine-Wert beschreibt die statische Biegesteifigkeit eines Carbonpfeilschafts und bestimmt, ob ein Pfeil zum Bogen passt. Gemessen wird er nach Easton-Standard: Ein 29 Zoll langer Schaft wird mittig mit 1,94 Pfund belastet, und die Durchbiegung in Tausendstel Zoll ergibt den Spine-Wert.

Ein Spine von 500 bedeutet also eine Durchbiegung von 0,500 Zoll. Je niedriger der Zahlenwert, desto steifer der Schaft.

Der Spine-Rechner bestimmt anhand von Zuggewicht, Pfeillaenge, Spitzengewicht und Bogentyp den empfohlenen Spine-Wert und zeigt gleichzeitig den nutzbaren Spine-Bereich sowie die einzelnen Korrekturfaktoren an, die das korrigierte Zuggewicht vom nominalen Zuggewicht unterscheiden.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Vier Eingaben bestimmen die Spine-Empfehlung. Das Zuggewicht des Bogens wird in Pfund (lbs) eingetragen und bildet den Ausgangswert fuer die gesamte Berechnung.

Die Pfeillaenge in Zoll beeinflusst die Laengenkorrektur: Laengen ueber 28 Zoll erhoehen das korrigierte Zuggewicht, kuerzere Pfeile senken es.

Das Spitzengewicht in Grain bestimmt die Spitzenkorrektur, wobei Gewichte bis etwa 125 Grain keinen Aufschlag erzeugen und schwerere Spitzen den korrigierten Wert erhoehen. Der Bogentyp wird im Feld modus gewaehlt: Compound, Recurve oder Langbogen.

Recurve und Langbogen erzeugen einen Abzug auf das korrigierte Zuggewicht, weil diese Bogentypen den Pfeil weniger beschleunigen als ein Compound.

Alle vier Felder zusammen ergeben den korrigierten Zuggewichtswert, aus dem der Rechner den empfohlenen Spine und den Spine-Bereich ableitet.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Der Rechner addiert drei Korrekturen zum nominalen Zuggewicht: eine Laengenkorrektur, eine Spitzenkorrektur und eine Bogentyp-Korrektur. Die Laengenkorrektur betraegt etwa 2 lbs pro Zoll Abweichung von 28 Zoll nach oben, bei kuerzeren Pfeilen entsprechend negativ.

Die Spitzenkorrektur steigt erst bei schwereren Spitzen ueber 125 Grain linear an. Die Bogenkorrektur ist bei Compound gleich null, bei Recurve minus 5 lbs und bei Langbogen minus 10 lbs.

Das korrigierte Zuggewicht wird dann einer Easton-Zuordnungstabelle gegenueber gestellt, die jedem Gewichtsbereich einen Spine-Wert zuweist.

Beispiel: Bei einem Recurve mit 60 lbs, 30 Zoll Pfeillaenge und 150 Grain Spitze ergibt sich ein korrigiertes Zuggewicht von 64 lbs und ein empfohlener Spine von 308, der Spine-Bereich liegt zwischen 300 und 332.

Formel fuer korrigiertes Zuggewicht: Zuggewicht plus Bogentyp-Korrektur plus Laengenkorrektur plus Spitzengewicht-Korrektur.
Das korrigierte Zuggewicht bestimmt den empfohlenen Spine-Wert aus der Easton-Tabelle (2024).

Nachschlagen

Spine-Tabelle: Empfohlener Spine-Wert nach korrigiertem Zuggewicht (Easton)

Welcher Spine-Wert passt zu welchem Zuggewicht? Zuordnungstabelle nach Easton Arrow Selection Chart 2024 fuer Carbon-Pfeilschaefte zum schnellen Nachschlagen.

Empfohlener Spine-Wert nach korrigiertem Zuggewicht (Easton-Standard, Carbonschaefte)
Korrigiertes Zuggewicht (lbs)Empfohlener Spine
151.200
201.000
25800
30700
35600
40500
50400
60340
65300
75250
80200

Werte gelten fuer Carbon-Pfeilschaefte nach dem Easton-Messverfahren (29 Zoll Schaft, 1,94 lbs Mittenlast, Durchbiegung in Tausendstel Zoll). Das korrigierte Zuggewicht ergibt sich aus dem nominalen Zuggewicht plus Laengen-, Spitzen- und Bogenkorrektur. Zwischen den Stufen interpoliert der Rechner linear. Spine 500 bei 40 lbs ist ein gaengiger Ausgangspunkt fuer Compound-Schuetzen mit 28 Zoll Pfeillaenge und 100 Grain Spitze. Recurve-Schuetzen beachten den Abzug von minus 5 lbs, Langbogen-Schuetzen minus 10 lbs auf das korrigierte Zuggewicht.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Spine-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist der Spine-Wert bei Pfeilen?

Der Spine-Wert beschreibt die statische Biegesteifigkeit eines Pfeilschafts nach dem Easton-Messstandard. Ein 29 Zoll langer Schaft wird mittig mit 1,94 Pfund belastet, und die Durchbiegung in Tausendstel Zoll ergibt den Spine-Wert.

Ein Spine von 500 bedeutet eine Durchbiegung von 0,500 Zoll. Je niedriger die Zahl, desto steifer der Schaft.

Ein Spine 300 biegt sich nur 0,300 Zoll durch und eignet sich fuer hohe Zuggewichte, waehrend ein Spine 1200 sehr weich ist und zu leichten Boegen passt.

Im Rechner ergibt zum Beispiel ein Compound mit 40 lbs Zuggewicht, 28 Zoll Pfeillaenge und 100 Grain Spitzengewicht einen empfohlenen Spine von 500, also einen mittelsteifen Schaft.

Der Spine bestimmt, ob der Pfeil beim Abschuss sauber um den Bogen schwingt oder seitlich abdriftet, und ist deshalb die wichtigste Kennzahl bei der Pfeilauswahl.

Was ist der Unterschied zwischen statischem und dynamischem Spine?

Der statische Spine ist die reine Biegesteifigkeit, die im Labor unter definierter Last gemessen wird und als Zahl auf dem Schaft steht. Der dynamische Spine beschreibt dagegen, wie steif sich der Schaft beim tatsaechlichen Abschuss verhaelt.

Pfeillaenge, Spitzengewicht, Nockengewicht, Schaftwandstaerke und vor allem der Bogentyp veraendern das dynamische Verhalten gegenueber dem statischen Wert.

Ein Compound mit Let-off erzeugt eine andere Kraftkurve als ein Recurve, weshalb der Rechner bei Compound den dynamischen Hinweis auf 1 setzt, bei Recurve und Langbogen auf 0.

Ein Pfeil mit statischem Spine 400 kann sich beim Compound dynamisch steifer verhalten als derselbe Schaft auf einem Recurve, weil der Compound die Energie abrupter freisetzt.

Fuer die erste Pfeilauswahl genuegt der statische Spine; der dynamische Feinabgleich erfolgt danach ueber den Blankschaft-Test.

Wie liest man die Easton-Spine-Tabelle?

Die Easton-Zuordnungstabelle ordnet jedem korrigierten Zuggewichtsbereich einen empfohlenen Spine-Wert zu.

Das korrigierte Zuggewicht ist nicht das reine Bogengewicht, sondern die Summe aus nominalem Zuggewicht plus Laengenkorrektur, Spitzenkorrektur und Bogenkorrektur. Im Rechner wird diese Zuordnung automatisch durchgefuehrt.

Beispiel: Ein korrigiertes Zuggewicht von 40 lbs ergibt Spine 500, eines von 64 lbs ergibt Spine 308.

Die Tabelle stuft in festen Schritten: 15 lbs ergeben Spine 1200, 25 lbs Spine 800, 35 lbs Spine 600, 50 lbs Spine 400, 60 lbs Spine 340, 75 lbs Spine 250. Zwischen den Stufen interpoliert der Rechner.

Der Spine-Bereich zeigt den Korridor, innerhalb dessen verschiedene Schafte durch Tuning passend gemacht werden koennen, etwa durch Variation des Spitzengewichts oder der Pfeillaenge.

Warum unterscheidet der Rechner zwischen Compound, Recurve und Langbogen?

Die drei Bogentypen uebergeben die gespeicherte Energie unterschiedlich an den Pfeil. Ein Compound mit Let-off-Mechanismus setzt die Energie abrupter frei als ein Recurve, und ein Langbogen beschleunigt den Pfeil noch sanfter als ein Recurve.

Der Rechner bildet diesen Unterschied ueber die Bogenkorrektur ab: Compound erhaelt keine Korrektur, Recurve minus 5 lbs und Langbogen minus 10 lbs auf das korrigierte Zuggewicht.

Bei einem nominalen Zuggewicht von 35 lbs und sonst gleichen Eingaben ergibt Compound ein korrigiertes Zuggewicht von 37 lbs, Recurve 32 lbs und Langbogen 27 lbs.

Das fuehrt beim Langbogen zu einem weicheren empfohlenen Spine von 760, gegenueber Compound, wo derselbe Nominalwert einen steiferen Spine erfordern wuerde. Wer den falschen Bogentyp waehlt, erhaelt eine deutlich abweichende Empfehlung.

Wie wirkt sich die Pfeillaenge auf den Spine aus?

Jeder Zoll Pfeillaenge ueber 28 Zoll erhoecht das korrigierte Zuggewicht um etwa 2 lbs, jeder Zoll darunter senkt es um denselben Betrag. Der Rechner weist diese Laengenkorrektur als eigenes Ergebnisfeld aus.

Bei 30 Zoll Pfeillaenge betraegt die Laengenkorrektur plus 4 lbs, bei 26 Zoll minus 4 lbs. Ein Compound mit 50 lbs, 30 Zoll Pfeillaenge und 125 Grain Spitzengewicht kommt so auf ein korrigiertes Zuggewicht von 54 lbs und Spine 400.

Derselbe Bogen mit 28 Zoll Pfeillaenge ergibt nur 50 lbs korrigiert. Ein laengerer Pfeil biegt sich unter derselben Last staerker durch, weshalb er einen steiferen Schaft braucht, um sauber zu fliegen.

Wer beim Schaft kuerzen eine Laenge ueber 28 Zoll behaelt, sollte deshalb die Spine-Empfehlung mit der neuen Laenge gegenchecken.

Welchen Einfluss hat das Spitzengewicht auf die Spine-Empfehlung?

Leichte Spitzen bis etwa 125 Grain erzeugen im Rechner keine Spitzenkorrektur, das Ergebnis bleibt bei null. Schwerere Spitzen erhoehen das korrigierte Zuggewicht linear.

Bei 200 Grain betraegt die Spitzenkorrektur bis zu 15 lbs, wie das Beispiel Recurve 45 lbs, 31 Zoll, 200 Grain zeigt: korrigiertes Zuggewicht 61 lbs, empfohlener Spine 332.

Dieselbe Eingabe mit 100 Grain Spitzengewicht ergibt ein korrigiertes Zuggewicht ohne Spitzenaufschlag und damit einen deutlich weicheren Spine.

Eine schwerere Spitze verschiebt den Schwerpunkt des Pfeils nach vorn, laesst den vorderen Teil staerker oszillieren und erfordert deshalb einen steiferen Schaft.

Wer von Feldspitzen auf Jagdspitzen mit hoeherem Gewicht wechselt, muss die Spine-Empfehlung neu pruefen, weil das Spitzengewicht einen der groessten Hebel im Rechner darstellt.

Wie funktioniert ein Blankschaft-Test zur Feinabstimmung?

Beim Blankschaft-Test wird ein Pfeil ohne Befiederung auf eine Scheibe in 15 bis 20 Meter Entfernung geschossen und die Einschlagposition mit der eines befiederten Pfeils verglichen.

Trifft der blanke Schaft rechts vom befiederten Pfeil bei einem Rechtshandschuetzen, ist der Schaft zu weich und braucht einen niedrigeren Spine-Wert. Trifft er links, ist der Schaft zu steif. Ist die Abweichung gering, passt der Spine.

Der Rechner liefert den statischen Ausgangspunkt, etwa Spine 400 bei einem Compound mit 50 lbs und 30 Zoll, und der Blankschaft-Test prueft, ob der dynamische Spine unter realen Abschussbedingungen stimmt.

Statt den Schaft zu wechseln, lassen sich kleine Abweichungen oft durch Anpassung des Spitzengewichts korrigieren: mehr Gewicht macht den Pfeil dynamisch weicher, weniger Gewicht macht ihn steifer.

Was passiert, wenn der Spine zu steif oder zu weich ist?

Ein zu steifer Schaft biegt sich beim Abschuss zu wenig und kann nicht sauber um den Bogen schwingen.

Der Pfeil fliegt bei einem Rechtshandschuetzen nach links, das Trefferbild wird unruhig, und die Befiederung kann das Flugverhalten nicht ausreichend korrigieren. Ein zu weicher Schaft biegt sich dagegen zu stark, flattert und trifft rechts.

Bei extremer Abweichung kann der Pfeil die Pfeilauflage beruehren und unkontrollierbar werden. Im Rechner zeigt der Spine-Bereich den Korridor, innerhalb dessen der Pfeil durch Tuning passend gemacht werden kann.

Liegt der gewaehlte Schaft ausserhalb dieses Bereichs, etwa ein Spine 500 bei einem empfohlenen Wert von 332 mit Bereich 308 bis 364, ist eine Korrektur durch Spitzengewicht oder Pfeillaenge allein nicht mehr moeglich und ein anderer Schaft noetig.

Innerhalb des Bereichs genuegt meistens die Feinabstimmung ueber den Blankschaft-Test.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Der empfohlene Spine-Wert ist ein Ausgangspunkt, kein abschliessender Wert. Erst ein Blankschaft-Test auf der Scheibe zeigt, ob der Pfeil tatsaechlich gerade aus dem Bogen fliegt oder seitlich abdriftet.

Ein zu weicher Schaft schwingt staerker und trifft rechts vom Ziel (beim Rechtshandschuetzen), ein zu steifer Schaft links davon. Neben dem statischen Spine beeinflusst der dynamische Spine das tatsaechliche Flugverhalten.

Beim Compound ist der dynamische Spine durch den Let-off hoeher als der statische Wert, weshalb der Rechner bei Compound einen Hinweis auf den dynamischen Faktor ausgibt. Fuer eine erste Pfeilauswahl genuegt die statische Empfehlung.

Wer feinjustieren will, variiert Spitzengewicht und Pfeillaenge in kleinen Schritten und beobachtet die Aenderung des korrigierten Zuggewichts.

Der Spine-Bereich zeigt den Korridor, innerhalb dessen ein Schaft durch Tuning passend gemacht werden kann.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Anna schiesst einen Recurve mit 45 lbs Zuggewicht und moechte auf 3D-Turniere umsteigen. Ihre Pfeile sind 31 Zoll lang, und sie verwendet 200-Grain-Jagdspitzen. Sie gibt Zuggewicht 45, Pfeillaenge 31, Spitzengewicht 200 und modus Recurve ein.

Das Ergebnis zeigt ein korrigiertes Zuggewicht von 61 lbs, einen empfohlenen Spine von 332, einen Spine-Bereich von 308 bis 364 und die einzelnen Korrekturen: Laengenkorrektur plus 6 lbs, Spitzenkorrektur plus 15 lbs, Bogenkorrektur minus 5 lbs.

Anna erkennt, dass die schweren Spitzen den staerksten Einfluss auf das korrigierte Zuggewicht haben. Fuer leichtere 100-Grain-Feldspitzen wuerde das korrigierte Zuggewicht deutlich sinken und ein weicherer Spine genuegen.

Sie entscheidet sich fuer Schafte mit Spine 340, die innerhalb des angezeigten Bereichs liegen, und plant einen Blankschaft-Test, um die Feinabstimmung per Spitzengewicht vorzunehmen.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Haeufigster Fehler ist die Eingabe des vom Hersteller angegebenen Peak-Zuggewichts bei einem Compound, obwohl der Bogen nur auf 45 lbs eingestellt ist. Einzutragen ist immer das tatsaechlich eingestellte Zuggewicht an den Wurfarmen, nicht der Maximalwert des Bogens.

Zweiter Fehler: Die Pfeillaenge wird haeufig mit der Auszugslaenge verwechselt. Die Pfeillaenge misst vom tiefsten Punkt der Nocke bis zum Schaftende ohne Spitze.

Dritter Fehler: Recurve-Schuetzen waehlen versehentlich Compound als Bogentyp, wodurch die Bogenkorrektur von minus 5 lbs entfaellt und der empfohlene Spine zu steif ausfaellt. Vierter Fehler: Das Spitzengewicht wird geschaetzt statt gewogen.

Fuenfter Fehler: Ein einzelner Spine-Wert wird als abschliessende Entscheidung interpretiert, obwohl der Spine-Bereich den nutzbaren Korridor beschreibt, in dem verschiedene Schafte funktionieren koennen.

Sechster Fehler: Die Wirkung schwerer Spitzen wird unterschaetzt, obwohl 200 Grain gegenueber 100 Grain das korrigierte Zuggewicht um bis zu 15 lbs anheben koennen.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Spine-Rechner ermittelt aus Zuggewicht, Pfeillaenge, Spitzengewicht und Bogentyp das korrigierte Zuggewicht und ordnet es einer Easton-Spine-Empfehlung zu.

Der Spine-Bereich zeigt den nutzbaren Korridor, und die drei einzeln ausgewiesenen Korrekturen machen transparent, welcher Faktor das Ergebnis am staerksten verschiebt.

Ein Compound mit 50 lbs, 30 Zoll und 125 Grain ergibt ein korrigiertes Zuggewicht von 54 lbs und Spine 400. Ein Recurve mit 45 lbs, 31 Zoll und 200 Grain kommt auf 61 lbs korrigiert und Spine 332.

Die statische Empfehlung ist ein belastbarer Startpunkt fuer die Pfeilauswahl; die endgueltige Abstimmung erfolgt ueber den Blankschaft-Test auf der Scheibe.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Korrigiertes Zuggewicht 61 lbs | Empfohlener Spine 332 | Spine-Bereich 308-364 | Laengenkorrektur +6 lbs | Spitzenkorrektur +15 lbs | Bogenkorrektur -5 lbs | Dynamisch-Hinweis nein

Recurve mit 45 lbs, 31 Zoll und 200 Grain Jagdspitze

Zuggewicht
45 lbs
Pfeillaenge
31 Zoll
Spitzengewicht
200 grain
Bogentyp
Recurve

Beispiel 2 · Mittel · Korrigiertes Zuggewicht 27 lbs | Empfohlener Spine 760 | Spine-Bereich 700-840 | Laengenkorrektur +2 lbs | Spitzenkorrektur 0 lbs | Bogenkorrektur -10 lbs | Dynamisch-Hinweis nein

Langbogen mit 35 lbs, 29 Zoll und 100 Grain Feldspitze

Zuggewicht
35 lbs
Pfeillaenge
29 Zoll
Spitzengewicht
100 grain
Bogentyp
Langbogen

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Weiternutzung

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  • Tabelle der Spine-Werte nach korrigiertem Zuggewicht: 15 lbs ergibt Spine 1200, 20 lbs Spine 1000, 25 lbs Spine 800, 30 lbs Spine 700, 35 lbs Spine 600, 40 bis 45 lbs Spine 500, 50 bis 55 lbs Spine 400, 60 lbs Spine 340, 65 bis 70 lbs Spine 300, 75 lbs Spine 250, 80 lbs Spine 200. Niedrigerer Spine-Wert bedeutet steiferer Pfeil.

    Spine-Tabelle nach Easton (2024) – Korrigiertes Zuggewicht zu Spine-Wert

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/sport-outdoor/allgemein/spinewertrechner
  • Schaubild der drei Korrekturfaktoren fuer das Zuggewicht bei der Spine-Berechnung: Bogentyp-Korrektur (Compound 0, Recurve minus 5, Langbogen minus 10 lbs), Laengenkorrektur (plus 2 lbs je Zoll ueber 28 Zoll, minus 2 lbs je Zoll unter 28 Zoll), Spitzengewicht-Korrektur (plus 5 lbs je 25 grain ueber 125 grain, minus 5 lbs unter 75 grain).

    Korrekturfaktoren für das Zuggewicht – Bogentyp, Pfeillänge, Spitzengewicht

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           alt="Schaubild der drei Korrekturfaktoren fuer das Zuggewicht bei der Spine-Berechnung: Bogentyp-Korrektur (Compound 0, Recurve minus 5, Langbogen minus 10 lbs), Laengenkorrektur (plus 2 lbs je Zoll ueber 28 Zoll, minus 2 lbs je Zoll unter 28 Zoll), Spitzengewicht-Korrektur (plus 5 lbs je 25 grain ueber 125 grain, minus 5 lbs unter 75 grain)."
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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Spine-Empfehlung ist ein Richtwert auf Basis des korrigierten Zuggewichts nach Easton-Methode. Die endgültige Pfeilabstimmung sollte durch einen Tuning-Test (Paper-Test, Walk-Back-Test) beim Bogenhändler oder im Verein überprüft werden.

Quelle: Easton Arrow Selection Chart (2024), AMO/ATA-Standards für statischen und dynamischen Spine

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Sport & Outdoor / Allgemein
Formeln basieren auf
Easton Arrow Selection Chart (2024), AMO/ATA-Standards für statischen Spine
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Spine-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/sport-outdoor/allgemein/spinewertrechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Spine-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/sport-outdoor/allgemein/spinewertrechner

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