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Wingload Rechner: Flächenbelastung Fallschirm berechnen

Sport & OutdoorStand Noch keine Bewertung
Was möchtest du berechnen?
kg
kg
sqft
Sprünge
Anzeige

Kurzantwort

Wingload = Exit Weight in lb geteilt durch die Kappenfläche in sqft. Die USPA empfiehlt je nach Gewicht und Sprungzahl eine Mindestkappe; je höher die Belastung, desto schneller und weniger fehlerverzeihend fliegt die Kappe. Die Wahl trifft dein Lehrer mit dir.

Wingload berechnen: Gewicht, Ausrüstung und Kappe (sqft) eingeben

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Okt. 2026)Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

3 Annahmen und 3 Grenzen

Annahmen

  • Exit Weight ist das Körpergewicht plus das eingegebene Gewicht der gesamten Ausrüstung; gerechnet wird mit 1 lb = 0,45359237 kg und 1 sqft = 0,09290304 m².
  • Die Mindestkappe stammt aus der USPA-Tabelle; das Exit Weight wird auf die nächsthöhere 10-lb-Spalte aufgerundet, weil die Tabelle nur Spaltenwerte nennt.
  • Die Klassen 1 bis 4 folgen der Parachute Association of Ireland; eine Grenze wie 1,00 lb/sqft zählt zur höheren Klasse (Modellannahme).

Grenzen

  • Der Wingload ist nur ein Maß für die Leistung einer Kappe: Bauform, Material, Leinenlänge und Zustand ändern das Flugverhalten bei gleicher Belastung erheblich.
  • Die USPA-Tabelle endet bei 250 lb Exit Weight und bei 1.000 Sprüngen; darüber nennt der Rechner nur Untergrenzen bzw. verweist auf die eigene Entscheidung.
  • Dichtehöhe, Platzhöhe und Wetter, das zulässige Höchstgewicht des Herstellers und die Reservegröße sind nicht Teil der Rechnung.

Stand der Prüfung: USPA-SIM-Tabellen (Kapitel 4-3 und 5-9) und PAI-Klassen am 08.10.2026 abgerufen und gegen die Originalseiten geprüft.

Überblick

Was ist der Wingload beim Fallschirmspringen?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Wingload sagt, wie stark eine Fallschirmkappe je Flächeneinheit belastet wird: Er ist das Exit Weight, also dein Körpergewicht plus die gesamte Ausrüstung beim Absprung, geteilt durch die Fläche der Kappe. International rechnet man in Pfund je Quadratfuß (lb/sqft), im deutschsprachigen Raum spricht man auch von der Flächenbelastung in kg/m².

Mit 91 kg Exit Weight unter einer Kappe mit 190 sqft kommt dieser Wingload-Rechner auf 1,06 lb/sqft oder 5,16 kg/m².

Die Zahl zählt, weil sie bestimmt, wie schnell und wie verzeihend sich die Kappe fliegt: Je höher der Wingload, desto schneller die Vorwärtsfahrt, desto schärfer die Reaktion auf die Steuerleinen und desto kleiner der Spielraum bei einer misslungenen Landung.

Der Rechner richtet sich an Springerinnen und Springer, die eine Kappe kaufen, eine Gebrauchtkappe prüfen oder ein Downsizing planen.

Er nennt zusätzlich die Mindestkappe, die das USPA Skydiver's Information Manual für deine Sprungzahl und dein Exit Weight empfiehlt. Dabei hilft ein Blick auf die Grenzen: Der Wingload misst nur die Belastung, nicht die Bauart.

Zwei Kappen mit gleichem Wert fliegen verschieden, wenn Form, Material und Leinenlänge abweichen, und Kappen unter 150 sqft gelten laut USPA unabhängig vom Wert als Hochleistungs-Kappen.

Deshalb stehen neben der Zahl die Klasse der Parachute Association of Ireland (PAI) und die Hochleistungs-Schwelle des Manuals. Wer die Fläche seiner Kappe nur in m² kennt, rechnet mit 10,764 sqft je m² um; 1 sqft sind 0,0929 m².

Eingaben

Wingload berechnen: Gewicht, Ausrüstung und Kappe eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Mit „Was möchtest du berechnen?“ wählst du, ob du den Wingload einer Kappe kennen willst oder die Mindestgröße der Kappe für deine Erfahrung. Beim „Körpergewicht“ (35 bis 130 kg) zählt das Gewicht ohne Ausrüstung.

Das „Gewicht der Ausrüstung“ (3 bis 25 kg) umfasst Container mit Hauptschirm und Reserve, Sprunganzug, Helm, Höhenmesser und Schuhe.

Der Vorgabewert von 11 kg ist eine Annahme: Wiege dich einmal komplett ausgerüstet und ziehe dein Körpergewicht ab, dann stimmt das Exit Weight. Die „Kappengröße“ erscheint nur im Modus „Wingload meiner Kappe“.

Sie steht in Quadratfuß (sqft) auf der Kappe oder im Kappenpass, zum Beispiel 170 oder 190; eine Fläche in m² rechnest du mit dem Faktor 10,764 in sqft um.

Bei „Sprünge mit Square-Kappe“ zählen nur Sprünge mit einer rechteckigen oder elliptischen Gleitkappe im Solo-Gerät, keine Tandemsprünge und keine Sprünge mit Rundkappe.

Eine zu hoch angesetzte Sprungzahl macht die Mindestkappe kleiner, als die USPA es empfiehlt. Über die Felder hinaus gilt: Der Rechner rechnet nur im gültigen Bereich.

Liegt dein Exit Weight unter 100 lb (45,4 kg) oder über 250 lb (113,4 kg), nennt der Text unter dem Ergebnis die Grenze der Tabelle, statt still einen Wert zu erfinden.

Ab mehr als 1.000 Sprüngen überlässt die USPA die Kappenwahl dem Springer; die Mindestkappe ist dann nur noch eine Orientierung.

Praxisfälle

Wingload: Typische Anwendungsfälle

Vier Suchfragen rund um Flächenbelastung und Kappengröße, jeweils mit dem nachgerechneten Ergebnis.

  1. Wingload berechnen

    „Wie berechne ich den Wingload meiner Kappe?“

    Eingabe
    Modus Wingload meiner Kappe, 80 kg, 11 kg Ausrüstung, 190 sqft, 100 Sprünge
    Ergebnis
    1,06 lb/sqft bei 91 kg Exit Weight (200,6 lb), Klasse 2
  2. Wingload in kg/m²

    „Wie hoch ist der Wingload in kg/m²?“

    Eingabe
    Dieselben Eingaben, Anzeige in kg/m²
    Ergebnis
    5,16 kg/m² bei 17,65 m² Kappenfläche; 1 lb/sqft entspricht 4,88 kg/m²
  3. Kappengröße nach 20 Sprüngen

    „Welche Kappengröße darf ich mit 20 Sprüngen fliegen?“

    Eingabe
    Modus Mindestgröße der Kappe, 70 kg, 11 kg Ausrüstung, 20 Sprünge
    Ergebnis
    Mindestens 200 sqft bei 81 kg Exit Weight (178,6 lb); das ergibt 0,89 lb/sqft
  4. Kappengröße bei hohem Gewicht

    „Welche Kappe brauche ich mit 100 kg und 150 Sprüngen?“

    Eingabe
    Modus Mindestgröße der Kappe, 100 kg, 12 kg Ausrüstung, 150 Sprünge
    Ergebnis
    Mindestens 220 sqft bei 112 kg Exit Weight (246,9 lb); das ergibt 1,12 lb/sqft

Berechnung

So rechnet der Wingload-Rechner: lb/sqft und kg/m²

Verstehe den Formelweg.

Rechenweg des Wingloads: 80 kg plus 11 kg Ausrüstung sind 91 kg Exit Weight, 200,6 lb geteilt durch 190 sqft ergeben 1,06 lb/sqft Der Wingload-Rechner rechnet in drei Schritten. Erstens addiert er Körpergewicht und Ausrüstung zum Exit Weight: 80 kg + 11 kg = 91 kg.

Zweitens wandelt er in Pfund um, weil die Tabellen der USPA in Pfund gelten: 91 kg geteilt durch 0,45359237 kg je Pfund sind 200,6 lb. Drittens teilt er durch die Kappenfläche: 200,6 lb / 190 sqft = 1,06 lb/sqft.

Die metrische Variante teilt 91 kg durch 17,65 m² und kommt auf 5,16 kg/m²; ein lb/sqft entspricht 4,88 kg/m².

Die Mindestkappe liest der Rechner aus der USPA-Tabelle: Er rundet das Exit Weight auf die nächste 10-lb-Spalte auf (hier 210 lb) und nimmt die Zeile deiner Sprungzahl (51 bis 100 Sprünge), das ergibt 190 sqft.

Die Kappenfläche für einen Wunsch-Wingload folgt aus der Umkehrung: Fläche in sqft = Exit Weight in lb geteilt durch das Ziel-Wingload. Bei 200,6 lb und einem Ziel von 1,00 lb/sqft sind das 200,6 sqft, bei 1,10 lb/sqft etwa 182,4 sqft.

Gerundet wird erst bei der Anzeige: Der Rechner rechnet mit dem ungerundeten Pfundwert und zeigt den Wingload mit zwei Nachkommastellen.

Die Klasse wird aus dem gezeigten, auf zwei Stellen gerundeten Wert bestimmt, damit Anzeige und Einordnung zusammenpassen; ein Wingload von genau 1,00 lb/sqft zählt bereits zur Klasse 2.

Formelgrafik: Wingload als Exit Weight in Pfund geteilt durch die Kappenfläche in Quadratfuß, Exit Weight aus Körpergewicht plus Ausrüstung geteilt durch 0,45359237, metrischer Wingload in kg je m²
Bei 80 kg Körpergewicht, 11 kg Ausrüstung und 190 sqft ergeben 91 kg Exit Weight (200,6 lb) einen Wingload von 1,06 lb/sqft, metrisch 5,16 kg/m².

Nachschlagen

Mindestkappe nach Sprungzahl und Exit Weight (USPA-Tabelle)

Die Tabelle zeigt, welche Kappengröße in Quadratfuß die USPA mindestens empfiehlt. Gelesen wird sie mit dem Exit Weight in Pfund (Springer plus gesamte Ausrüstung) und den bisherigen Sprüngen mit Square-Kappe. Der Rechner nutzt dieselbe Funktion und rundet das Exit Weight auf die nächste 10-lb-Spalte auf.

Minimum-Canopy-Size-Recommendations der USPA in sqft nach Sprüngen und Exit Weight
Sprünge100 lb (45 kg)120 lb (54 kg)150 lb (68 kg)180 lb (82 kg)200 lb (91 kg)220 lb (100 kg)250 lb (113 kg)
0 bis 25190 sqft190 sqft190 sqft200 sqft220 sqft220 sqft280 sqft
26 bis 50170 sqft170 sqft190 sqft190 sqft190 sqft200 sqft260 sqft
51 bis 100170 sqft170 sqft170 sqft170 sqft190 sqft200 sqft240 sqft
101 bis 200150 sqft150 sqft170 sqft170 sqft170 sqft190 sqft220 sqft
201 bis 300150 sqft150 sqft150 sqft170 sqft170 sqft190 sqft200 sqft
301 bis 400135 sqft135 sqft150 sqft150 sqft170 sqft170 sqft190 sqft
401 bis 500135 sqft135 sqft135 sqft150 sqft150 sqft170 sqft190 sqft
501 bis 750120 sqft120 sqft135 sqft135 sqft150 sqft170 sqft170 sqft
751 bis 1.000107 sqft120 sqft135 sqft135 sqft135 sqft150 sqft170 sqft

Quelle: USPA Skydiver's Information Manual, Kapitel 4-3 B (uspa.org/SIM/4-3), abgerufen am 08.10.2026. Kappen bis 3 % unter dem Tabellenwert gelten als akzeptabel; ab mehr als 1.000 Sprüngen entscheidet der Springer selbst. Eine Empfehlung der USPA, keine deutsche Vorschrift.

Wingload-Klassen im Überblick (lb/sqft und kg/m²)

Die Parachute Association of Ireland teilt die Flächenbelastung in vier Klassen mit Erfahrungswerten ein. Die Spalte kg/m² rechnet die Grenzen mit demselben Faktor um, den der Rechner für die metrische Anzeige nutzt.

Klassen 1 bis 4 nach Wingload in lb/sqft und kg/m² mit Erfahrungsangabe der PAI
KlasseWingload (lb/sqft)Wingload (kg/m²)Erfahrung laut PAI
Klasse 10,75 bis unter 1,003,66 bis unter 4,88keine Mindestsprungzahl
Klasse 21,00 bis unter 1,254,88 bis unter 6,10etwa 150 Sprünge persönliche Erfahrung
Klasse 31,25 bis unter 1,756,10 bis unter 8,54mindestens 400 Sprünge, davon 100 auf Klasse-2-Kappen
Klasse 4ab 1,75ab 8,54mehr als 750 Sprünge mit erheblicher Erfahrung auf Klasse 3

Quelle: Parachute Association of Ireland, Canopy Loading Guidelines (thepai.ie), abgerufen am 08.10.2026; die Klasse 4 ist dort als „.175“ gedruckt und als 1,75 lb/sqft gelesen. Eine Grenze wie 1,00 zählt zur höheren Klasse. Richtwerte, die der Lehrer einordnet.

Hochleistungs-Schwelle je Kappengröße (USPA SIM 5-9)

Ab welchem Wingload eine Kappe nach dem Manual der USPA als Hochleistungs-Kappe gilt, hängt von ihrer Größe ab. Kappen bis 150 sqft zählen bei jedem Wingload so.

Hochleistungs-Schwelle in lb/sqft je Kappengröße in sqft (Kappenfläche in m² zum Vergleich)
KappengrößeFlächeHochleistung ab (lb/sqft)
120 sqft11,1 m²bei jedem Wingload
135 sqft12,5 m²bei jedem Wingload
150 sqft13,9 m²bei jedem Wingload
170 sqft15,8 m²0,9
190 sqft17,7 m²1,0
210 sqft19,5 m²1,0
230 sqft21,4 m²1,0
260 sqft24,2 m²1,1

Quelle: USPA Skydiver's Information Manual 5-9 C (uspa.org/sim/5-9), abgerufen am 08.10.2026. Genau 230 sqft zählt zum Band 190 bis 229 sqft. Die Schwelle beschreibt die Leistung der Kappe, sie ist keine Erlaubnis oder Sperre.

Wingload nach Exit Weight und Kappengröße (Tabelle)

Die Tabelle rechnet den Wingload in lb/sqft für sechs Exit Weights und sieben Kappengrößen mit der Funktion des Rechners. Sie zeigt, wie stark ein Downsizing die Belastung hebt: Von 190 auf 170 sqft steigt sie bei 90 kg um knapp 12 %.

Wingload in lb/sqft nach Exit Weight (Springer plus Ausrüstung) und Kappengröße
Exit Weight135 sqft150 sqft170 sqft190 sqft210 sqft230 sqft260 sqft
60 kg (132,3 lb)0,980,880,780,700,630,580,51
70 kg (154,3 lb)1,141,030,910,810,730,670,59
80 kg (176,4 lb)1,311,181,040,930,840,770,68
90 kg (198,4 lb)1,471,321,171,040,940,860,76
100 kg (220,5 lb)1,631,471,301,161,050,960,85
110 kg (242,5 lb)1,801,621,431,281,151,050,93

Berechnet mit 1 lb = 0,45359237 kg. Die Werte sind Belastungen, keine Empfehlungen: Welche Größe zu dir passt, sagt die Mindestkappe der USPA-Tabelle und dein Lehrer.

Expertenmodus

Häufige Fragen zum Wingload

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist ein guter Wingload für Anfänger?

Für Einsteiger gilt ein Wingload von 0,75 bis unter 1,0 lb/sqft als Klasse 1 der Parachute Association of Ireland: Die Kappe fliegt zügig, verlangt aber noch keine Hochleistungs-Technik. Die USPA-Tabelle liefert die Untergrenze für die Größe.

In den ersten 25 Sprüngen nennt sie bei 200 lb Exit Weight (90,7 kg) mindestens 220 sqft, das ergibt 0,91 lb/sqft; bei 150 lb Exit Weight sind es 190 sqft, also 0,79 lb/sqft.

Trage im Wingload-Rechner Gewicht, Ausrüstung und Sprünge ein, lies die Mindestkappe ab und besprich sie vor dem Kauf mit deinem Lehrer.

Wähle als Anfänger nicht die kleinste Kappe, die der Rechner noch durchwinkt, sondern die größere, die dein Lehrer empfiehlt.

Ein häufiger Irrtum ist, die Mindestkappe als Ziel zu verstehen: Sie ist die Untergrenze und kein Maß dafür, wie klein du schon fliegen solltest. Rechne zum Vergleich auch die nächste Größe durch, um zu sehen, wie stark der Wingload dabei steigt.

Wie rechne ich Wingload in kg/m² um?

Ein lb/sqft entspricht 4,88 kg/m², denn 0,45359237 kg je Pfund geteilt durch 0,09290304 m² je Quadratfuß ergibt diesen Faktor.

Bei 91 kg Exit Weight unter einer 190-sqft-Kappe (17,65 m²) zeigt der Rechner deshalb 1,06 lb/sqft und 5,16 kg/m²; du kannst auch direkt 91 kg durch 17,65 m² teilen.

Die Klassen der Parachute Association of Ireland lassen sich so übersetzen: Klasse 1 beginnt bei 3,66 kg/m², Klasse 2 bei 4,88, Klasse 3 bei 6,10 und Klasse 4 bei 8,54 kg/m².

Vergleiche nie einen Wert in kg/m² mit einer Tabelle in lb/sqft, ohne umzurechnen: 5,16 gegen 1,25 zu halten, ließe die Kappe fälschlich als hoch belastet erscheinen.

Die USPA-Mindestkappen und die Hochleistungs-Schwellen sind in sqft und lb angegeben; die metrische Zeile dient dem Vergleich mit deutschsprachigen Herstellerangaben.

Rundest du Zwischenwerte selbst, dann erst am Ende: Der Rechner rechnet mit ungerundeten Pfunden und rundet nur die Anzeige auf zwei Stellen.

Ab wie vielen Sprüngen darf man Wingload 1,0 fliegen?

Darauf geben die beiden Quellen unterschiedliche Antworten, und genau das macht die Frage heikel. Die Parachute Association of Ireland nennt für Klasse 2 (1,0 bis unter 1,25 lb/sqft) etwa 150 Sprünge persönliche Erfahrung.

Die USPA-Tabelle ist bei leichten Springern deutlich großzügiger: Bei 200 lb Exit Weight (90,7 kg) empfiehlt sie schon ab 26 Sprüngen mindestens 190 sqft, das sind 1,05 lb/sqft und damit Klasse 2.

Bei 140 lb (63,5 kg) liegt der Wingload in den ersten 25 Sprüngen bei 0,74 lb/sqft auf 190 sqft und erreicht ab 201 Sprüngen mit 150 sqft erst 0,93.

Nimm als Grenze die vorsichtigere der beiden Angaben und lass deinen Lehrer entscheiden, ob deine bisherigen Sprünge auch genug Kappenerfahrung gebracht haben.

Ein Wingload von 1,0 schaltet man nicht nach der Sprungzahl allein frei; Kappenkurs, Landegenauigkeit und Currency der letzten Wochen zählen mit.

Zählt die Reserve zum Exit Weight?

Zum Exit Weight zählt alles, was beim Absprung mit in die Luft geht: dein Körpergewicht plus Container mit Hauptschirm und Reserve, Anzug, Helm, Höhenmesser und Schuhe. Die Reserve gehört also dazu.

Mit 80 kg Körpergewicht und 11 kg Ausrüstung sind das 91 kg oder 200,6 lb; wer nur 80 kg einträgt, rechnet 0,93 statt 1,06 lb/sqft und liegt eine PAI-Klasse zu niedrig.

Wiege dich deshalb einmal komplett ausgerüstet auf derselben Waage und trage die Differenz zum Körpergewicht als Gewicht der Ausrüstung ein.

Ändert sich die Ausrüstung, etwa durch einen schwereren Container oder dicke Winterkleidung, hebt jedes zusätzliche Kilogramm den Wingload der 190-sqft-Kappe um etwa 0,01 lb/sqft, zwei Kilogramm um 0,02.

Beachte außerdem das vom Hersteller auf dem Gerät angegebene zulässige Höchstgewicht: Es gilt unabhängig vom Wingload und darf nie überschritten werden. Trage auch Zuschläge wie eine Kamera am Helm ein, sonst wirkt die Kappe harmloser, als sie ist.

Wann gilt eine Kappe als Hochleistungs-Kappe?

Ob eine Kappe als Hochleistungs-Kappe gilt, hängt nach USPA SIM 5-9 von Fläche und Wingload ab: Über 230 sqft beginnt es ab 1,1 lb/sqft, von 190 bis 229 sqft ab 1,0 und von 150 bis 189 sqft ab 0,9.

Kappen bis 150 sqft zählen bei jedem Wingload als Hochleistung, weil Fläche und Leinenlänge die Reaktionen verschärfen.

Ein Beispiel: 80 kg Exit Weight (176,4 lb) unter einer 170-sqft-Kappe ergeben 1,04 lb/sqft und liegen damit über der Schwelle von 0,9; dieselbe Belastung auf 210 sqft ergäbe 0,84 und bliebe unter der Schwelle von 1,0.

Der Rechner zeigt dir dieses Urteil neben dem Wingload an.

Wechsle beim Downsizing nie Größe und Bauform gleichzeitig, rät das Manual: Ändere nur einen Faktor, damit du die Wirkung einordnen kannst und nicht zwei neue Eigenschaften auf einmal beherrschen musst.

Die Schwelle ist ein Hinweis, kein Verbot: Sie sagt dir, wie viel Aufmerksamkeit die Kappe verlangt.

Wie viel kleiner als empfohlen darf die Kappe sein?

Die USPA lässt Kappen zu, die weniger als 3 % kleiner sind als der Tabellenwert, weil Hersteller ihre Größen unterschiedlich abstufen.

Für eine Mindestkappe von 190 sqft sind das 184,3 sqft, für 170 sqft sind es 164,9 sqft und für 150 sqft noch 145,5 sqft. Die Toleranz gleicht also Stufen der Hersteller aus; sie ist keine Einladung zum Downsizing.

Lena aus dem Beispiel liegt mit 150 statt 170 sqft 11,8 % unter der Empfehlung und damit weit außerhalb. Der Rechner nennt in jedem Fall die Untergrenze und sagt dir, ob deine Kappe darüber, knapp darunter oder deutlich darunter liegt.

Liegt sie deutlich darunter, vergleiche den ausgegebenen Wingload bei der Mindestkappe und frage deinen Lehrer, ob eine Gebrauchtkappe in der empfohlenen Größe zu bekommen ist.

Ab mehr als 1.000 Sprüngen entscheidest du selbst, die Tabelle ist dann nur noch Orientierung, kein Maßstab. Vergleich und Entscheidung bleiben bei dir und deinem Lehrer.

Wie groß ist ein sinnvoller Downsizing-Schritt?

Das Manual der USPA nennt als übliche Stufen beim Downsizing auf derselben Bauform: über 230 sqft 20 bis 30 sqft, von 229 bis 150 sqft höchstens 20 sqft, von 149 bis 120 sqft höchstens 15 sqft.

Der Schritt von 190 auf 170 sqft ist mit 20 sqft damit die größte übliche Stufe in diesem Bereich; bei 91 kg Exit Weight steigt der Wingload dadurch von 1,06 auf 1,18 lb/sqft, also um 11,8 %.

Rechne den Schritt im Rechner vorher durch und nimm ihn nur, wenn du deine Kappe sicher beherrschst: Das Manual verlangt unter anderem verlässliche Landungen nahe am Ziel und Flugübungen oberhalb von 2.000 Fuß.

Im Zweifel springst du 50 bis 100 Sprünge länger auf der bisherigen Kappe. Ein häufiger Irrtum ist, den nächsten Schritt nach der Sprungzahl allein zu planen; Können und Praxis der letzten Wochen zählen mehr.

Gilt die USPA-Tabelle auch in Deutschland?

Nein, die Tabelle ist eine Empfehlung der amerikanischen USPA und keine deutsche Vorschrift.

Für deine Kappenwahl zählen zuerst die Vorgaben deines Vereins oder deiner Absetzstelle, die Anweisungen deines Lehrers und das auf Container und Kappe angegebene zulässige Höchstgewicht des Herstellers.

Der Rechner nutzt die USPA-Zahlen, weil sie frei zugänglich und in Pfund und Quadratfuß veröffentlicht sind; die PAI-Klassen ergänzen die Einordnung.

Die Tabelle endet bei 250 lb (113,4 kg) Exit Weight und bei 1.000 Sprüngen: Für schwerere Springer nennt der Rechner nur eine Untergrenze, ab 1.000 Sprüngen eine Orientierung.

Stimmen Lehrer und Rechner nicht überein, gilt die vorsichtigere Angabe, denn eine zu große Kappe kostet etwas Leistung, eine zu kleine kann bei der Landung folgenschwer sein.

Prüfe Gewicht und Sprungzahl vor jedem Kappenwechsel neu und lass dir die Größe im Kappenpass eintragen, damit bei Kauf und Verleih nichts verwechselt wird.

Hinweise

Wingload einordnen: Klassen und Mindestkappe

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies zuerst den Wingload und dann die Klasse. Mit 1,06 lb/sqft liegt die Kappe in Klasse 2 der Parachute Association of Ireland (1,00 bis unter 1,25 lb/sqft): hohe Leistung, schnelle Reaktionen, nach PAI etwa 150 Sprünge Erfahrung.

Wer erst 100 Sprünge hat, bespricht das mit seinem Lehrer. Klasse 1 beginnt bei 0,75 lb/sqft, Klasse 3 bei 1,25 und Klasse 4 bei 1,75 lb/sqft. Vergleiche danach mit der USPA-Mindestkappe.

Sie liegt hier bei 190 sqft, genauso groß wie die Kappe im Beispiel; die USPA lässt Kappen bis 3 % darunter zu, also ab 184,3 sqft. Liegt deine Kappe weiter darunter, zeigt der Rechner den Wingload bei der Mindestgröße als Alternative.

Der Hochleistungs-Hinweis nennt die Schwelle nach SIM 5-9: Eine Kappe mit 190 sqft gilt ab 1,0 lb/sqft als Hochleistungs-Kappe, Kappen bis 150 sqft gelten bei jedem Wingload so. Klassen der Flächenbelastung von unter 0,75 bis über 1,75 lb/sqft mit dem Wingload 1,06 in Klasse 2 Die beiden Tabellen unter dem Ergebnis helfen beim Downsizing: Die erste zeigt den Wingload für sechs Exit Weights und sieben Kappengrößen, die zweite die Kappengröße für Ziel-Wingloads von 0,80 bis 1,50 lb/sqft bei deinem Exit Weight.

Besprich jede Entscheidung mit deinem Lehrer.

Ein Beispiel für die Folgeentscheidung: Springt jemand mit 91 kg Exit Weight nach 150 Sprüngen noch dieselbe 190er-Kappe, nennt die USPA-Tabelle in der Zeile 101 bis 200 Sprünge bei 210 lb nur noch 170 sqft.

Das Downsizing auf 170 sqft hebt den Wingload dann auf 1,18 lb/sqft, Klasse 2 mit deutlich schnellerer Kappe. Plane den Schritt in kleinen Stufen und mit einem Kappenkurs, nicht nach Sprungzahl allein.

Anwendung

Beispiel: 150-sqft-Gebrauchtkappe oder 170 sqft?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Lena Roth wiegt 62 kg, ihre Ausrüstung 9,5 kg, sie hat 90 Sprünge mit Square-Kappe. Im Verein wird eine gebrauchte Kappe mit 150 sqft günstig angeboten. Lena trägt 62 kg, 9,5 kg, 150 sqft und 90 Sprünge in den Rechner ein.

Das Exit Weight beträgt 71,5 kg oder 157,6 lb. Auf der 150er-Kappe ergibt das 1,05 lb/sqft (5,13 kg/m²): Klasse 2, und weil die Kappe nur 150 sqft misst, zählt sie nach SIM 5-9 bei jedem Wingload als Hochleistungs-Kappe.

Die USPA-Tabelle nennt für 157,6 lb (Spalte 160 lb) und 51 bis 100 Sprünge mindestens 170 sqft; mit der Toleranz von 3 % ginge es bis 164,9 sqft. Die 150er liegt 11,8 % unter der Mindestgröße und damit deutlich außerhalb.

Mit 170 sqft läge Lenas Wingload bei 0,93 lb/sqft (4,53 kg/m²), Klasse 1. Praxisfall Lena Roth: 150 sqft ergeben 1,05 lb/sqft, die Mindestkappe 170 sqft ergibt 0,93 lb/sqft Lena lehnt das Angebot ab und fragt ihren Lehrer nach einer gebrauchten Kappe mit 170 sqft.

Die 150er kommt erst wieder infrage, wenn sie 201 Sprünge hat: Dann nennt die Tabelle für 160 lb nur noch 150 sqft, vorausgesetzt, Kappenkurs und Lehrer stimmen zu.

Den Preisvorteil der Gebrauchtkappe rechnet sie nicht gegen das Risiko: Bei 150 sqft läge ihr Wingload zwar nur 0,12 lb/sqft über dem der 170er-Kappe, aber die kleinere Kappe fliegt wegen der kürzeren Leinen schneller und reagiert schärfer.

Genau deshalb reicht der Wingload allein als Entscheidungsgrundlage nicht aus.

Fallstricke

Häufige Fehler beim Wingload

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der erste Fehler: nur das Körpergewicht einzusetzen. Mit 80 statt 91 kg sinkt der Wingload der 190-sqft-Kappe von 1,06 auf 0,93 lb/sqft, und die Kappe wirkt eine Klasse harmloser, als sie ist.

Container, Reserve und Anzug wiegen mit; ohne sie rechnest du dich klein. Der zweite Fehler: Einheiten zu mischen. Wer 91 kg durch 190 sqft teilt, erhält 0,48, eine Zahl, die in keiner Tabelle vorkommt.

Die Klassen und die USPA-Werte gelten nur für Pfund und Quadratfuß; die Zeile in kg/m² ist eine eigene Skala und lässt sich nicht mit den Klassen vergleichen. Der dritte Fehler: gleichen Wingload mit gleichem Flugverhalten zu verwechseln.

Nach USPA SIM 5-9 fliegt eine 150-sqft-Kappe bei 1,0 lb/sqft steiler und drehfreudiger als eine 190-sqft-Kappe bei demselben Wert, weil Bauform und Leinenlänge das Verhalten mitbestimmen. Der vierte Fehler: die Mindestkappe als Erlaubnis zu lesen.

Die USPA-Tabelle ist eine amerikanische Empfehlung, keine deutsche Vorschrift; dein Lehrer und die Herstellerangabe zum zulässigen Gewicht entscheiden. Der fünfte Fehler: Ausrüstung und Jahreszeit zu vergessen.

Im Winter wiegen dicke Kleidung und Handschuhe mit; ein Zuschlag von 2 kg hebt den Wingload der 190er-Kappe von 1,06 auf 1,08 lb/sqft, auf einer 135er-Kappe sogar um 0,03 lb/sqft. Wiege dich ausgerüstet im Zustand, in dem du in die Luft gehst.

Nächster Schritt

Wingload im Überblick

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Wingload-Rechner macht aus Körpergewicht, Ausrüstung und Kappengröße die Flächenbelastung in lb/sqft und kg/m², ordnet sie nach den Klassen der Parachute Association of Ireland ein und nennt die Mindestkappe nach dem USPA Skydiver's Information Manual für deine Sprungzahl.

Mit 91 kg Exit Weight, 190 sqft und 100 Sprüngen sind das 1,06 lb/sqft, Klasse 2 und eine Mindestkappe von 190 sqft.

Die nächsten Schritte: Wiege dich ausgerüstet, trage die Sprungzahl ehrlich ein und vergleiche die Mindestkappe mit der Kappe, die du fliegst oder kaufen willst.

Quellen sind SIM 4-3 und 5-9 der USPA sowie die Canopy Loading Guidelines der PAI, abgerufen am 08.10.2026; sie sind Empfehlungen, keine deutschen Vorschriften. Besprich jede Kappenwahl mit deinem Lehrer.

Vertiefung

Beispielrechnungen: Wingload nach Gewicht und Kappe

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · USPA-Mindestkappe: 200 sqft | Wingload: 0,89 lb/sqft | Exit Weight: 81 kg (178,6 lb)

Kappengröße nach 20 Sprüngen bei 70 kg

Was möchtest du berechnen?
Mindestgröße der Kappe
Körpergewicht
70 kg
Gewicht der Ausrüstung
11 kg
Sprünge mit Square-Kappe
20 Sprünge

Beispiel 2 · Mittel · USPA-Mindestkappe: 220 sqft | Wingload: 1,12 lb/sqft | Exit Weight: 112 kg (246,9 lb)

Kappe für 100 kg Körpergewicht und 150 Sprünge

Was möchtest du berechnen?
Mindestgröße der Kappe
Körpergewicht
100 kg
Gewicht der Ausrüstung
12 kg
Sprünge mit Square-Kappe
150 Sprünge

Beispiel 3 · Komplex · Wingload: 1,04 lb/sqft | Wingload metrisch: 5,07 kg/m² | USPA-Mindestkappe: 170 sqft | Exit Weight: 80 kg (176,4 lb)

170-sqft-Kappe bei 80 kg Exit Weight

Was möchtest du berechnen?
Wingload meiner Kappe
Körpergewicht
70 kg
Gewicht der Ausrüstung
10 kg
Kappengröße
170 sqft

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Wingload: 1,05 lb/sqft | Wingload metrisch: 5,13 kg/m² | USPA-Mindestkappe: 170 sqft | Wingload bei Mindestkappe: 0,93 lb/sqft

Gebrauchtkappe mit 150 sqft bei 90 Sprüngen

Was möchtest du berechnen?
Wingload meiner Kappe
Körpergewicht
62 kg
Gewicht der Ausrüstung
9,5 kg
Kappengröße
150 sqft

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Wingload: 1,07 lb/sqft | Wingload metrisch: 5,23 kg/m² | USPA-Mindestkappe: 170 sqft | Wingload bei Mindestkappe: 1,32 lb/sqft

210-sqft-Kappe nach 500 Sprüngen bei 102 kg

Was möchtest du berechnen?
Wingload meiner Kappe
Körpergewicht
90 kg
Gewicht der Ausrüstung
12 kg
Kappengröße
210 sqft

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Rucksack-GewichtEmpfohlenes Rucksackgewicht für Wanderungen und Trekking.Spine-RechnerPfeil-Spine nach Easton-Methode berechnen: Zuggewicht, Pfeillänge und Spitzengewicht eingeben und den empfohlenen Spine-Wert für Compound, Recurve oder Langbogen ermitteln.Geschwindigkeits-UmrechnerGeschwindigkeits-Umrechner für km/h, m/s, mph, Knoten, Mach und Beaufort – alle Einheiten gleichzeitig umrechnen, inklusive Einordnung und Mach-Näherung.Windchill-RechnerGefühlte Temperatur bei Wind und Kälte nach offizieller JAG/TI-Formel berechnen, inklusive Erfrierungsrisiko und Schutzkleidungsempfehlung.Lauf-RechnerLauf-Rechner für Pace, Zielzeit und Distanz – inklusive Zwischenzeiten-Tabelle und Trainingszonen.Watt-Rechner FahrradFTP aus 20-Min-Test, Trainingszonen nach Coggan, Watt aus Geschwindigkeit.Schwimm-Pace-RechnerSchwimm-Pace, Zielzeit und Bahnen für 25- oder 50-Meter-Becken sowie Triathlondistanzen sauber berechnen und vergleichen.EinwiederholungsmaxEinwiederholungsmaximum aus Mehrwiederholungstests schätzen.Skilänge KörpergrößePassende Skilänge nach Körpergröße und Fahrstil.Snowboard-LängePassende Snowboardlänge nach Gewicht und Fahrstil.Skibindung Z-WertBindungs-Auslösewert (Z-Wert) nach ISO 11088 aus Gewicht, Größe, Alter, Fahrertyp und Sohlenlänge ermitteln.Ski leihen oder kaufenVerleih- und Kaufkosten für Ski-Sets vergleichen, inklusive Service, Transport und Restwert, mit Break-even in Skitagen und Saisons.Kalorienverbrauch SkifahrenKalorienverbrauch bei Ski alpin, Snowboard, Langlauf, Schneeschuh und Rodeln aus MET-Wert, Gewicht, Pistenzeit und Liftanteil berechnen.Gruppentabellen-RechnerGruppentabelle einer Fußball-Gruppe (WM, EM, Liga) berechnen: Ergebnisse eintragen und Platzierung nach Punkten, Tordifferenz und Direktvergleich automatisch sortieren.Handicap-RechnerScore-Differential und Course Handicap nach dem World Handicap System (WHS) berechnen – mit Handicap-Index, Slope Rating, Course Rating und Par.

Weiternutzung

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Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Rechenweg des Wingloads: 80 kg Körpergewicht plus 11 kg Ausrüstung sind 91 kg Exit Weight, 200,6 lb geteilt durch 190 sqft ergeben 1,06 lb/sqft oder 5,16 kg/m².

    Wingload: Rechenweg für 91 kg Exit Weight und eine 190-sqft-Kappe

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    <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/allgemein/wingload-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/sport-outdoor/wingload-rechner-rechenweg.svg"
           alt="Rechenweg des Wingloads: 80 kg Körpergewicht plus 11 kg Ausrüstung sind 91 kg Exit Weight, 200,6 lb geteilt durch 190 sqft ergeben 1,06 lb/sqft oder 5,16 kg/m²."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/allgemein/wingload-rechner">Wingload: Rechenweg für 91 kg Exit Weight und eine 190-sqft-Kappe auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/sport-outdoor/allgemein/wingload-rechner
  • Klassen der Flächenbelastung: unter 0,75, Klasse 1 bis 1,00, Klasse 2 bis 1,25, Klasse 3 bis 1,75 und Klasse 4 ab 1,75 lb/sqft; der Wingload von 1,06 liegt in Klasse 2.

    Wingload: Klassen der Flächenbelastung von unter 0,75 bis über 1,75 lb/sqft

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/sport-outdoor/wingload-rechner-klassen.svg"
           alt="Klassen der Flächenbelastung: unter 0,75, Klasse 1 bis 1,00, Klasse 2 bis 1,25, Klasse 3 bis 1,75 und Klasse 4 ab 1,75 lb/sqft; der Wingload von 1,06 liegt in Klasse 2."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/allgemein/wingload-rechner">Wingload: Klassen der Flächenbelastung von unter 0,75 bis über 1,75 lb/sqft auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/sport-outdoor/allgemein/wingload-rechner
  • Praxisfall Lena Roth: Die Gebrauchtkappe mit 150 sqft ergibt 1,05 lb/sqft und liegt 11,8 Prozent unter der USPA-Mindestkappe von 170 sqft, die 0,93 lb/sqft ergäbe.

    Wingload: Praxisfall Lena Roth mit 150 sqft und 170 sqft

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           alt="Praxisfall Lena Roth: Die Gebrauchtkappe mit 150 sqft ergibt 1,05 lb/sqft und liegt 11,8 Prozent unter der USPA-Mindestkappe von 170 sqft, die 0,93 lb/sqft ergäbe."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/allgemein/wingload-rechner">Wingload: Praxisfall Lena Roth mit 150 sqft und 170 sqft auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/sport-outdoor/allgemein/wingload-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Dieser Rechner ersetzt keine Einweisung. Die Wahl der Kappe gehört in die Hand deines Lehrers, Safety & Training Advisors und der Herstellerangaben.

Quelle: USPA Skydiver's Information Manual (Kapitel 4-3 und 5-9) und Canopy Loading Guidelines der Parachute Association of Ireland, abgerufen am 08.10.2026; Tabellenwerte ohne eigene Rundung oder Interpolation.

Stand: 2026-10-08

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
08. Oktober 2026
Fachbereich
Sport & Outdoor / Allgemein
Formeln basieren auf
Wingload = Exit Weight (Springer plus Ausrüstung, in lb) geteilt durch Kappenfläche in sqft (USPA SIM 5-9); Mindestkappe aus der USPA-Tabelle Minimum-Canopy-Size Recommendations (SIM 4-3), Klassen nach PAI Canopy Loading Guidelines, Stand 08.10.2026.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Wingload-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/sport-outdoor/allgemein/wingload-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Wingload-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/sport-outdoor/allgemein/wingload-rechner

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