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Kalorienverbrauch Skifahren berechnen: Ski, Board, Langlauf

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Kurzantwort

Kalorienverbrauch Skifahren: Gib Aktivität, Körpergewicht und Pistenzeit ein und erhalte Kalorienverbrauch gesamt (kcal) als Ergebnis. Kein Ersatz für ärztliche oder ernährungsmedizinische Beratung.

Kalorienverbrauch beim Skifahren berechnen: MET-Werte für Ski, Snowboard, Langlauf

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Sept. 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Kalorienverbrauch beim Skifahren?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Ein 75 Kilogramm schwerer Skifahrer verbrennt bei normaler Intensität und 240 Minuten Pistenzeit rund 1.166 Kilokalorien – bei einer kürzeren Einheit von 120 Minuten sind es 583. Dieser Rechner schätzt den Kalorienverbrauch für sechs Wintersportarten: Ski alpin, Snowboard, Langlauf klassisch, Langlauf Skating, Schneeschuhwandern und Rodeln, jeweils auf Basis anerkannter MET-Werte aus dem Compendium of Physical Activities.

Anders als der allgemeine Kalorienverbrauch-Rechner des Portals, dessen Aktivitätenliste von Laufen über Radfahren bis Bürotätigkeit reicht, aber keine einzige Wintersportart enthält, rechnet dieser Rechner ausschließlich mit wintersportspezifischen MET-Stufen.

Zusätzlich berücksichtigt er den Liftanteil: den Teil der Pistenzeit, den du im Sessel- oder Schlepplift verbringst statt aktiv zu fahren.

Diese Zeit verbraucht deutlich weniger Energie als aktives Skifahren, aber eben nicht null – ruhiges Sitzen im Lift entspricht rund 1,3 MET.

Das Ergebnis eignet sich für die Trainingsplanung, die Einordnung eines Skitags in die Tagesbilanz oder den direkten Vergleich zwischen Aktivitäten und Intensitätsstufen: Ski alpin sportlich mit 8,0 MET verbrennt bei gleicher Zeit fast doppelt so viel wie Ski alpin locker mit 4,3 MET.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Der Rechner braucht vier Angaben. Das kombinierte Auswahlfeld Aktivität und Intensität legt den MET-Wert fest: Ski alpin und Snowboard teilen sich dieselben drei Stufen locker (4,3), normal (5,3) und sportlich (8,0), weil die Quelle beide Sportarten unter denselben Codes führt.

Langlauf klassisch reicht von locker (6,8) über normal (9,0) bis sportlich (15,0), Langlauf Skating hat mit 13,3 MET einen festen Wert ohne eigene Intensitätsstufen, ebenso Rodeln mit 7,0.

Schneeschuhwandern unterscheidet nur normal (5,3) und sportlich (10,0). Körpergewicht in Kilogramm geht linear in die Formel ein: Wer 10 Kilogramm mehr wiegt, verbrennt bei sonst gleichen Werten spürbar mehr.

Die Pistenzeit gesamt in Minuten meint die komplette Zeit auf dem Berg einschließlich Liftfahrten, nicht nur die reine Fahrzeit.

Der Liftanteil in Prozent teilt diese Zeit in aktive Fahrzeit und Liftzeit auf – bei Langlauf und Schneeschuhwandern gehört er auf 0 Prozent, weil dort in aller Regel kein Lift genutzt wird.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Die Formel folgt der ACSM-Standardformel: Kilokalorien pro Minute ergeben sich aus MET mal 3,5 mal Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch 200. Der Rechner wendet sie getrennt auf zwei Zeitabschnitte an.

Die Pistenzeit gesamt wird über den Liftanteil in aktive Minuten und Liftminuten aufgeteilt: Bei 120 Minuten Pistenzeit und 40 Prozent Liftanteil sind das 72 aktive Minuten und 48 Liftminuten.

Für die aktiven Minuten gilt der MET-Wert der gewählten Aktivität, für die Liftminuten ein fester Wert von 1,3 MET für ruhiges Sitzen.

Bei Ski alpin normal mit 5,3 MET und 75 Kilogramm Körpergewicht ergeben die 72 aktiven Minuten 500,85 Kilokalorien, die 48 Liftminuten weitere 81,9 Kilokalorien – zusammen gerundet 583 Kilokalorien.

Bei 240 statt 120 Minuten Pistenzeit und unverändertem Liftanteil verdoppelt sich beides: 144 aktive und 96 Liftminuten ergeben 1.166 Kilokalorien.

Ohne Liftzeit, wie bei Langlauf Skating ohne Lift üblich, zählt die volle Zeit mit dem Aktivitäts-MET von 13,3: 60 Minuten bei 75 Kilogramm ergeben 1.047 Kilokalorien. Kalorienverbrauch aufgeteilt in aktive Fahrzeit und Liftzeit bei 120 Minuten Pistenzeit und 40 Prozent Liftanteil

Formel für den Kalorienverbrauch beim Skifahren aus MET-Wert, Körpergewicht, aktiver Zeit und Liftzeit.
Aktive Minuten zählen mit dem vollen Aktivitäts-MET, Liftminuten mit einem festen Wert von 1,3 MET (ruhiges Sitzen). Beispiel: 75 kg, Ski alpin normal (5,3 MET), 120 Minuten Pistenzeit, 40 % Liftanteil ergeben 583 kcal.

Nachschlagen

Kalorienverbrauch pro Stunde nach Aktivität und Körpergewicht

Kilokalorien pro Stunde bei durchgehend aktiver Zeit ohne Liftanteil (0 %), berechnet mit derselben Funktion wie der Rechner oben. Für Ski alpin und Snowboard gelten dieselben MET-Stufen, weil das Compendium of Physical Activities beide Sportarten unter denselben Codes führt.

Kalorienverbrauch pro Stunde (kcal) je Aktivität und Körpergewicht, Liftanteil 0 %
Aktivität60 kg75 kg90 kg105 kg
Ski alpin – locker271339406474
Ski alpin – normal334417501584
Ski alpin – sportlich504630756882
Snowboard – locker271339406474
Snowboard – normal334417501584
Snowboard – sportlich504630756882
Langlauf klassisch – locker428536643750
Langlauf klassisch – normal567709851992
Langlauf klassisch – sportlich9451.1811.4181.654
Langlauf Skating8381.0471.2571.466
Schneeschuhwandern – normal334417501584
Schneeschuhwandern – sportlich6307889451.103
Rodeln / Schlitten441551662772

Quelle: Compendium of Physical Activities (Ainsworth et al., 2011 Adult Compendium, Codes 19080–19192), abgerufen 2026-09-23; ACSM-Standardformel kcal/min = MET × 3,5 × kg / 200. Werte gelten für durchgehend aktive Zeit ohne Liftpausen; ein eingegebener Liftanteil im Rechner senkt den tatsächlichen Verbrauch entsprechend.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Kalorienverbrauch Skifahren

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie viele Kalorien verbrennt eine Stunde Skifahren?

Bei 75 Kilogramm Körpergewicht, normaler Intensität (5,3 MET) und einem üblichen Liftanteil von 40 Prozent zeigt der Rechner 291 Kilokalorien pro Stunde – über einen ganzen Vier-Stunden-Tag also rund 1.166 Kilokalorien.

Ohne Liftanteil, also bei durchgehend aktivem Fahren, steigt der Wert auf 417 Kilokalorien pro Stunde, weil dann keine Zeit mit dem niedrigen Lift-MET von 1,3 gerechnet wird.

Bei sportlicher Intensität (8,0 MET) sind es bei gleichem Liftanteil bereits 419 Kilokalorien pro Stunde, bei lockerer Fahrweise (4,3 MET) nur 244.

Die große Spanne zeigt: Intensität und Liftanteil beeinflussen das Ergebnis stärker als das Körpergewicht allein.

Der Wert pro Stunde bleibt dabei unabhängig von der gewählten Pistenzeit stabil, weil er als Rate und nicht als Summe berechnet wird – das erleichtert den Vergleich zwischen einer kurzen Nachmittagseinheit und einem ganzen Skitag.

Trag deine eigenen Werte ein, um eine realistische Zahl für deinen Skitag zu bekommen, statt dich auf einen einzelnen Pauschalwert zu verlassen, der weder deine Fahrweise noch deine Pausenzeiten im Lift berücksichtigt.

Warum zählt die Zeit im Lift beim Verbrauch mit?

Weil auch ruhiges Sitzen im Sessel- oder Schlepplift Energie verbraucht, wenn auch deutlich weniger als aktives Fahren.

Der Rechner setzt dafür 1,3 MET an, den Wert für ruhiges Sitzen aus dem Compendium of Physical Activities, statt die Liftzeit komplett mit null zu rechnen.

Bei 120 Minuten Pistenzeit, 40 Prozent Liftanteil und 75 Kilogramm Körpergewicht macht die Liftzeit von 48 Minuten rund 82 der insgesamt 583 Kilokalorien aus – ein kleiner, aber real vorhandener Anteil.

Die verbreitete Annahme, nur die reine Fahrzeit zähle, unterschätzt den tatsächlichen Verbrauch also leicht, aber systematisch.

Wer den Liftanteil bewusst auf 0 Prozent setzt, weil er beispielsweise fast nie ansteht oder eine Rodelbahn ohne Lift nutzt, bekommt entsprechend nur den reinen Aktivitäts-Verbrauch ohne diese Zusatzkalorien aus der Ruhephase.

Trägst du versehentlich 0 Minuten Pistenzeit ein, zeigt der Rechner statt einer erfundenen Zahl den Hinweis, dass ohne Zeitangabe keine Berechnung möglich ist, anstatt einfach null Kalorien stillschweigend als Ergebnis auszugeben.

Warum liefern Ski alpin und Snowboard denselben MET-Wert?

Das Compendium of Physical Activities führt Ski alpin und Snowboard unter denselben drei Codes für leichte, moderate und anstrengende Intensität: 4,3, 5,3 und 8,0 MET.

In der Originalquelle steht wörtlich „downhill, alpine or snowboarding“ – beide Sportarten werden dort als vergleichbar anstrengend eingestuft, unabhängig vom Sportgerät.

Wählst du bei gleichem Körpergewicht, gleicher Pistenzeit und gleichem Liftanteil einmal Ski alpin normal und einmal Snowboard normal, liefert der Rechner deshalb absichtlich exakt dasselbe Ergebnis, zum Beispiel 583 Kilokalorien bei 75 Kilogramm und 120 Minuten.

Das ist kein Darstellungsfehler, sondern folgt direkt der zugrunde liegenden Fachquelle, die keine feinere Unterscheidung zwischen den beiden Sportgeräten vornimmt.

Ein messbarer Unterschied zwischen beiden Sportarten würde eine andere Quelle oder eigene Leistungsdiagnostik erfordern, die dieser Rechner bewusst nicht liefert.

In der Praxis hängt der tatsächliche Verbrauch ohnehin stärker von Fahrstil, Pistenwahl und individueller Fitness ab als vom gewählten Sportgerät selbst.

Wie stark senkt ein hoher Liftanteil den Verbrauch?

Deutlich: Bei 75 Kilogramm, Ski alpin normal und 120 Minuten Pistenzeit sinkt der Kalorienverbrauch von 835 Kilokalorien ohne Liftanteil auf 583 Kilokalorien bei 40 Prozent Liftanteil – ein Minus von 252 Kilokalorien allein durch die Zeitverschiebung von aktiver Fahrzeit zu Liftzeit.

Der Grund liegt in der Formel: Aktive Minuten zählen mit dem vollen Aktivitäts-MET, Liftminuten nur mit 1,3 MET für ruhiges Sitzen.

Wer einen Skitag mit vielen Wartezeiten an belebten Feiertagen plant, sollte den Liftanteil deshalb eher höher ansetzen als an ruhigen Wochentagen mit kurzen Liftschlangen.

Eine verbreitete Fehlannahme ist, den Liftanteil unabhängig vom tatsächlichen Pistenbetrieb immer auf dem Standardwert von 40 Prozent zu belassen – dabei verändert er das Ergebnis stärker als eine Körpergewichtsänderung von mehreren Kilogramm.

Wer sein Ergebnis über mehrere Skitage vergleichen will, sollte den Liftanteil deshalb jedes Mal neu einschätzen, statt ihn unverändert aus einer früheren Berechnung zu übernehmen.

Welche Intensität wähle ich bei Langlauf klassisch?

Der Rechner unterscheidet bei Langlauf klassisch drei MET-Stufen: locker mit 6,8 MET für langsames Ski-Wandertempo, normal mit 9,0 MET für zügiges Tempo bei mittlerer Anstrengung und sportlich mit 15,0 MET für Renn- beziehungsweise Elitetempo.

Bei 75 Kilogramm, 120 Minuten und 40 Prozent Liftanteil ergibt das 725, 932 beziehungsweise 1.499 Kilokalorien – ein Unterschied von mehr als dem Doppelten zwischen locker und sportlich.

Wähle locker für ein entspanntes Tempo, bei dem du dich problemlos unterhalten kannst, normal für zügiges Grundlagentempo mit spürbarer Anstrengung und sportlich nur, wenn du tatsächlich nahe am Renntempo unterwegs bist.

Die Stufe „sportlich“ überschätzt den Verbrauch deutlich, wenn du sie für ein gemütliches Wochenend-Tempo wählst – im Zweifel eher die niedrigere Stufe ansetzen und das Ergebnis als obere statt als untere Grenze lesen.

Ein Liftanteil ist bei Langlauf klassisch in aller Regel nicht vorgesehen, weil die Loipe üblicherweise ohne Lift befahren wird.

Warum fehlt bei Langlauf Skating eine Intensitätsstufe?

Weil das Compendium of Physical Activities für die Skating-Technik nur einen einzigen MET-Wert von 13,3 hinterlegt, anders als für Langlauf klassisch mit drei separaten Stufen.

Die Quelle begründet das nicht weiter, vermutlich weil Skating durchgängig als vergleichsweise anstrengende Fortbewegungsart gilt, bei der die Bandbreite zwischen locker und sportlich geringer ausfällt als beim klassischen Stil.

Der Rechner rechnet deshalb bei jeder gewählten Pistenzeit mit demselben MET-Wert: 60 Minuten bei 75 Kilogramm Körpergewicht und ohne Liftanteil, weil beim Skating typischerweise kein Lift genutzt wird, ergeben 1.047 Kilokalorien – mehr als der schnellste Wert von Langlauf klassisch bei gleicher Zeit und gleichem Liftanteil.

Wer bei Skating eine niedrigere oder höhere Auswahl erwartet und keine Ergebnisänderung sieht, hat also nichts falsch gemacht, sondern bildet die Datenlage der Quelle korrekt ab.

Für eine feinere Abstufung nach persönlichem Tempo bräuchte es eine differenziertere, öffentlich verfügbare Fachquelle, als sie aktuell existiert.

Wie viel verbrennt Schneeschuhwandern im Vergleich zu Ski alpin?

Schneeschuhwandern in normaler Intensität nutzt mit 5,3 MET denselben Wert wie Ski alpin normal und liefert bei gleichem Körpergewicht, gleicher Pistenzeit und gleichem Liftanteil deshalb identische Ergebnisse, etwa 583 Kilokalorien bei 75 Kilogramm und 120 Minuten.

Bei sportlicher Intensität steigt Schneeschuhwandern dagegen auf 10,0 MET und übertrifft damit Ski alpin normal deutlich: 70 Kilogramm und 100 Minuten ohne Liftanteil ergeben dort 1.225 Kilokalorien, umgerechnet 735 Kilokalorien pro Stunde.

Der Grund liegt darin, dass Schneeschuhwandern ohne Liftpausen durchgängig aktiv ist, während ein Skitag meist erhebliche Liftanteile enthält, die den Durchschnittsverbrauch pro Stunde spürbar senken.

Wer Schneeschuhwandern unterschätzt, weil es langsamer wirkt als Skifahren, übersieht diesen entscheidenden Unterschied: Ohne Liftzeit zählt die volle Dauer mit dem höheren MET-Wert, was den Verbrauch pro Stunde deutlich anheben kann.

Setze den Liftanteil bei Schneeschuhtouren deshalb standardmäßig auf 0 Prozent, sofern du keinen Lift zum Ausgangspunkt nutzt.

Welchen Liftanteil trage ich bei Rodeln ein?

Das hängt von der Rodelbahn ab: Rodelbahnen mit Sessel- oder Schlepplift zum Hochfahren funktionieren im Rechner wie Ski alpin – trag den geschätzten Anteil der Zeit im Lift ein, Standardvorschlag ist 40 Prozent.

Musst du dagegen selbst zu Fuß oder mit der Bahn zurück nach oben und die Rodelzeit ist reine Abfahrt, setze den Liftanteil auf 0 Prozent, damit die volle Zeit mit dem Rodeln-MET von 7,0 gerechnet wird.

Bei 60 Kilogramm, 90 Minuten und 20 Prozent Liftanteil ergeben sich beispielsweise 554 Kilokalorien, davon 72 Minuten aktive Zeit und 18 Minuten Liftzeit, macht 369 Kilokalorien pro Stunde.

Eine häufige Fehlannahme ist, den Standardwert von 40 Prozent unverändert für jede Rodelbahn zu übernehmen – bei Bahnen ganz ohne Lift führt das zu einem spürbar zu niedrigen Ergebnis, weil dann fälschlich Liftzeit statt aktiver Rodelzeit eingerechnet wird.

Wie viele Kalorien verbrennt ein ganzer Skitag mit sechs Stunden auf der Piste?

Bei 75 Kilogramm Körpergewicht, normaler Intensität und dem üblichen Liftanteil von 40 Prozent zeigt der Rechner für 360 Minuten Pistenzeit 1.748 Kilokalorien gesamt, aufgeteilt in 216 Minuten aktive Fahrzeit und 144 Minuten Liftzeit.

Das entspricht denselben 291 Kilokalorien pro Stunde wie bei einer kürzeren Zwei- oder Vier-Stunden-Einheit, weil die Rate unabhängig von der Gesamtdauer bleibt – nur die Gesamtsumme wächst proportional mit der Zeit auf der Piste.

Wer einen ganzen Skiurlaub mit mehreren solchen Tagen plant, kann diesen Tageswert einfach mit der Anzahl der Skitage multiplizieren, um eine grobe Wochenbilanz zu erhalten, sollte dabei aber Ruhetage und unterschiedliche Pistenzeiten berücksichtigen.

Eine Grenze der Rechnung: Ermüdung im Tagesverlauf, die die tatsächliche Intensität gegen Nachmittag oft senkt, fließt nicht automatisch ein – wer nachmittags spürbar langsamer fährt, sollte für die zweite Tageshälfte testweise eine niedrigere Intensitätsstufe eintragen, statt den ganzen Tag pauschal mit dem Vormittagstempo zu rechnen.

Wie viele Kalorien verbrennen Anfänger auf der blauen Piste?

Für ein typisches Anfängerprofil mit lockerer Intensität, 70 Kilogramm Körpergewicht, 180 Minuten Pistenzeit und einem höheren Liftanteil von 50 Prozent – Anfänger stehen wegen häufigerer Pausen und langsamerer Abfahrten öfter im Lift als geübte Fahrer – errechnet der Rechner 617 Kilokalorien gesamt, verteilt auf 90 Minuten aktive Zeit und 90 Minuten Liftzeit, macht 206 Kilokalorien pro Stunde.

Das liegt spürbar unter den 291 Kilokalorien pro Stunde eines Fahrers mit normaler Intensität und niedrigerem Liftanteil, weil sowohl der niedrigere MET-Wert von 4,3 auf blauen, leichten Pisten als auch der höhere Anteil an Ruhezeit im Lift den Verbrauch senken.

Trag deinen eigenen geschätzten Liftanteil ein, wenn du deutlich mehr oder weniger Zeit als die Hälfte im Lift verbringst, statt den Vorschlagswert unverändert zu übernehmen.

Mit zunehmender Fahrpraxis und dem Wechsel auf rote Pisten steigt die passende Intensitätsstufe meist auf normal, was den Verbrauch bei gleicher Zeit deutlich erhöht.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Der ausgegebene Kalorienverbrauch ist ein Richtwert, kein Messwert aus einer Kalorimetrie. Er hilft trotzdem bei der Einordnung: 583 Kilokalorien bei einer Zwei-Stunden-Einheit entsprechen etwa einer flotten Stunde Joggen – nützlich, um den Skitag realistisch in die Tagesbilanz einzuordnen, etwa mit dem Kalorienverbrauch-Rechner oder dem Grundumsatz-Rechner.

Der Liftanteil beeinflusst das Ergebnis stark: Bei gleicher Pistenzeit und Aktivität sinkt der Verbrauch spürbar, wenn du mehr Zeit im Lift statt aktiv fahrend verbringst, weil die Liftzeit nur mit 1,3 statt mit dem vollen Aktivitäts-MET gerechnet wird.

Wer die reine Fahrzeit maximal ausnutzen will, setzt den Liftanteil auf einer gut ausgebauten Piste mit kurzen Wartezeiten niedriger an – wer viel in der Schlange steht, sollte ihn eher erhöhen.

Kalorienverbrauch pro Stunde eignet sich besser zum Vergleich zwischen Aktivitäten als der Gesamtwert, weil er unabhängig von der gewählten Pistenzeit ist: Schneeschuhwandern sportlich kommt auf 735 Kilokalorien pro Stunde, Ski alpin locker mit hohem Liftanteil dagegen nur auf rund 191. Kalorienverbrauch pro Stunde im Vergleich: Ski alpin, Langlauf, Snowboard, Schneeschuhwandern und Rodeln bei unterschiedlicher Intensität

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ausgangslage: Lena (75 kg) plant einen ganzen Skitag und will wissen, wie viele Kilokalorien sie dabei verbraucht, um ihre Verpflegung realistisch zu planen.

Eingaben: Aktivität = Ski alpin – normal, Körpergewicht = 75 kg, Pistenzeit gesamt = 240 Minuten, Liftanteil = 40 %.

Ergebnis: Kalorienverbrauch gesamt 1.166 Kilokalorien, davon 144 Minuten aktive Fahrzeit und 96 Minuten Liftzeit, macht 291 Kilokalorien pro Stunde.

Zum Vergleich probiert Lena eine sportlichere Einstellung: Aktivität = Ski alpin – sportlich mit 8,0 statt 5,3 MET, sonst gleiche Werte. Das Ergebnis steigt auf 1.676 Kilokalorien – 510 mehr, allein durch die höhere Intensität bei gleicher Zeit.

Lena entscheidet sich für die normale Intensität, weil sie den ganzen Tag durchhalten will, und plant ihre Verpflegung anhand der 1.166 Kilokalorien: ein deftiges Mittagessen auf der Hütte plus zwei kleinere Zwischenmahlzeiten.

Am Nachmittag wechselt sie für eine Stunde zu Langlauf Skating, 60 Minuten bei 0 Prozent Liftanteil, weil dort kein Lift genutzt wird, und verbrennt dabei zusätzlich 1.047 Kilokalorien – mehr als doppelt so viel pro Stunde wie beim Skifahren, weil hier die volle Zeit ohne Liftpause mit dem hohen MET-Wert von 13,3 gerechnet wird.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist, die Pistenzeit mit der reinen Fahrzeit gleichzusetzen und den Liftanteil auf 0 Prozent zu belassen, obwohl ein typischer Skitag oft mehr Zeit im Lift als auf der Piste kostet. Das überschätzt den Verbrauch deutlich: Bei 120 Minuten Pistenzeit und Ski alpin normal macht der Unterschied zwischen 0 Prozent Liftanteil (835 Kilokalorien) und 40 Prozent Liftanteil (583 Kilokalorien) bereits 252 Kilokalorien aus.

Ein zweiter Irrtum ist, Ski alpin und Snowboard bei gleicher Intensität für unterschiedlich anstrengend zu halten.

Die Quelle führt beide Sportarten unter denselben MET-Codes – bei gleicher Intensitätsstufe liefert der Rechner deshalb absichtlich dasselbe Ergebnis, das ist kein Rechenfehler.

Ein dritter Fehler betrifft Langlauf Skating: Anders als bei Ski alpin oder Langlauf klassisch gibt es dafür keine separate Intensitätsstufe, weil die Quelle dafür nur einen einzigen MET-Wert von 13,3 kennt.

Wer hier eine Abstufung erwartet und keine Änderung sieht, hat nichts falsch gemacht.

Viertens wird der Liftanteil gelegentlich auch bei Langlauf oder Schneeschuhwandern eingetragen, obwohl dort in aller Regel kein Lift genutzt wird – das drückt den berechneten Verbrauch künstlich nach unten und sollte auf 0 Prozent korrigiert werden.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Rechner schätzt den Kalorienverbrauch für Ski alpin, Snowboard, Langlauf klassisch, Langlauf Skating, Schneeschuhwandern und Rodeln aus MET-Wert, Körpergewicht, Pistenzeit und Liftanteil nach der ACSM-Standardformel.

Als Faustregel gilt: Jede Intensitätsstufe höher erhöht den MET-Wert und damit den Verbrauch deutlich, während ein höherer Liftanteil ihn senkt, weil die Liftzeit nur mit 1,3 statt mit dem vollen Aktivitäts-MET gerechnet wird.

Die MET-Werte stammen aus dem Compendium of Physical Activities (Ainsworth 2011) und sind dort mit festen Codes hinterlegt – für Langlauf Skating und Rodeln kennt die Quelle keine separate Intensitätsstufe.

Für die Einordnung in den Tagesbedarf hilft anschließend der Kalorienbedarf-Rechner, für die passende Bindungseinstellung der Skibindung-Z-Wert-Rechner.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · 583 kcal gesamt (72 min aktiv, 48 min Lift), 291 kcal/h

Halbtagesausfahrt Ski alpin, 75 kg / 120 min

Aktivität und Intensität
Ski alpin – normal
Körpergewicht
75 kg
Pistenzeit gesamt
120 Minuten
Liftanteil
40 %

Beispiel 2 · Mittel · 1.047 kcal gesamt (60 min aktiv, 0 min Lift), 1.047 kcal/h

Langlauf Skating, 75 kg / 60 min ohne Lift

Aktivität und Intensität
Langlauf Skating
Körpergewicht
75 kg
Pistenzeit gesamt
60 Minuten
Liftanteil
0 %

Beispiel 3 · Komplex · 1.225 kcal gesamt (100 min aktiv, 0 min Lift), 735 kcal/h

Schneeschuhwandern sportlich, 70 kg / 100 min ohne Lift

Aktivität und Intensität
Schneeschuhwandern – sportlich
Körpergewicht
70 kg
Pistenzeit gesamt
100 Minuten
Liftanteil
0 %

Beispiel 4 · Komplex · 554 kcal gesamt (72 min aktiv, 18 min Lift), 369 kcal/h

Rodeln, 60 kg / 90 min mit 20 % Liftanteil

Aktivität und Intensität
Rodeln / Schlitten
Körpergewicht
60 kg
Pistenzeit gesamt
90 Minuten
Liftanteil
20 %

Beispiel 5 · Komplex · 1.748 kcal gesamt (216 min aktiv, 144 min Lift), 291 kcal/h

Ganzer Skitag Ski alpin, 75 kg / 360 min

Aktivität und Intensität
Ski alpin – normal
Körpergewicht
75 kg
Pistenzeit gesamt
360 Minuten
Liftanteil
40 %

Beispiel 6 · Komplex · 617 kcal gesamt (90 min aktiv, 90 min Lift), 206 kcal/h

Anfänger auf der blauen Piste, 70 kg / 180 min

Aktivität und Intensität
Ski alpin – locker
Körpergewicht
70 kg
Pistenzeit gesamt
180 Minuten
Liftanteil
50 %

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Weiternutzung

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  • Aufteilung des Kalorienverbrauchs beim Skifahren in aktive Fahrzeit und Liftzeit: 501 von 583 Kilokalorien entfallen auf 72 aktive Minuten, 82 Kilokalorien auf 48 Liftminuten

    Kalorienverbrauch: aktive Zeit vs. Liftzeit

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    <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wintersport/skifahren-kalorien-rechner">
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wintersport/skifahren-kalorien-rechner">Kalorienverbrauch: aktive Zeit vs. Liftzeit auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wintersport/skifahren-kalorien-rechner
  • Kalorienverbrauch pro Stunde im Vergleich: Langlauf Skating 1.047 kcal, Schneeschuhwandern sportlich 788 kcal, Langlauf klassisch normal 709 kcal, Ski alpin sportlich 630 kcal, Rodeln 551 kcal, Ski alpin normal 417 kcal, jeweils bei 75 kg ohne Liftanteil

    Kalorienverbrauch pro Stunde im Vergleich

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           alt="Kalorienverbrauch pro Stunde im Vergleich: Langlauf Skating 1.047 kcal, Schneeschuhwandern sportlich 788 kcal, Langlauf klassisch normal 709 kcal, Ski alpin sportlich 630 kcal, Rodeln 551 kcal, Ski alpin normal 417 kcal, jeweils bei 75 kg ohne Liftanteil"
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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wintersport/skifahren-kalorien-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Berechnung liefert eine Trainings- und Tourenorientierung auf Basis vereinfachter MET-Werte. Sie ersetzt keine Leistungsdiagnostik, keine sportmedizinische Beurteilung und keine individuelle Ernährungsberatung.

Quelle: MET-Werte aus dem Compendium of Physical Activities (Ainsworth 2011) für Winteraktivitäten, ACSM-Standardformel für den Energieumsatz.

Stand: 2026-09-28

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
28. September 2026
Fachbereich
Sport & Outdoor / Wintersport
Formeln basieren auf
ACSM-Standardformel (kcal/min = MET x 3,5 x Körpergewicht in kg / 200) mit MET-Werten aus dem Compendium of Physical Activities, getrennt für aktive Fahrzeit und Liftzeit (MET 1,3) berechnet.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Kalorienverbrauch Skifahren. Abgerufen von https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wintersport/skifahren-kalorien-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Kalorienverbrauch Skifahren. Available at: https://rechner-portal.de/sport-outdoor/wintersport/skifahren-kalorien-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.