Überblick
Was sind Grundflächenzahl (GRZ) und Geschossflächenzahl (GFZ)?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Ob ein Grundstück überhaupt bebaut werden darf und wie intensiv, entscheiden zwei Kennzahlen aus der Baunutzungsverordnung: die Grundflächenzahl (GRZ) und die Geschossflächenzahl (GFZ). Die GRZ gibt an, wie viel Prozent der Grundstücksfläche bebaut werden darf, die GFZ regelt das Verhältnis aller Geschossflächen zur Grundstücksfläche.
Beide Werte stehen im Bebauungsplan und definieren zusammen die mögliche Bebauungsdichte eines Grundstücks. Wer ein Grundstück kauft, umbaut oder darauf neu baut, muss prüfen, ob GRZ und GFZ den Festsetzungen im Bebauungsplan entsprechen.
Ein Verstoß gegen die zulässige GRZ kann im schlimmsten Fall zum Abriss führen. Deshalb gehören GRZ-Berechnung und GFZ-Berechnung zu den ersten Schritten bei jeder Bauplanung – noch vor dem Architekten.
Der Rechner richtet sich damit an Grundstückskäufer, Bauherren und Modernisierer, die vor der eigentlichen Planung wissen wollen, wie viel Baumasse ein Grundstück überhaupt zulässt.
Er liefert mit GRZ und GFZ zwei schnelle Kennzahlen zur Bebauungsdichte und ersetzt keine verbindliche Auskunft der Baubehörde; maßgeblich bleiben stets die Festsetzungen des jeweiligen Bebauungsplans.