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Kaufnebenkosten berechnen: Grunderwerbsteuer, Notar und Makler

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Kurzantwort

Kaufnebenkosten liegen in Deutschland meist bei 9 bis 15 % des Kaufpreises: Grunderwerbsteuer (3,5–6,5 % je nach Bundesland), Notarkosten (rund 1,5 %), Grundbuchkosten (rund 0,5 %) und optional Maklerprovision (bis 7,14 %, meist hälftig geteilt). Gib Kaufpreis und Bundesland ein, um die genaue Summe zu erhalten.

Kaufnebenkosten berechnen: Grunderwerbsteuer, Notarkosten

Kilian AchatzFachredaktion Immobilien
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Mai 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was sind Kaufnebenkosten?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Bei 350.000 Euro Kaufpreis in Bayern summieren sich Grunderwerbsteuer (3,5 %), Notar (1,5 %) und Grundbuch (0,5 %) sowie Maklercourtage auf rund 31.700 Euro — gut 9 % des Kaufpreises, die Banken in der Regel nicht mitfinanzieren. Er eignet sich für Kaufinteressierte, die nicht bei der Exposé-Summe stehen bleiben wollen, sondern wissen müssen, wie viel Geld tatsächlich am Notartermin und aus dem eigenen Eigenkapital bereitstehen sollte.

Die Grunderwerbsteuer hängt vom jeweiligen Bundesland ab, Notar- und Grundbuchkosten orientieren sich am Kaufpreis, und die Maklerprovision kommt nur hinzu, wenn sie vereinbart ist.

Zusammen ergeben diese Posten die Nebenkosten, die den Gesamtbetrag über den reinen Kaufpreis hinaus treiben.

Da Banken die Nebenkosten meist nicht mitfinanzieren, entscheidet genau dieser Block oft darüber, ob das vorhandene Eigenkapital für den geplanten Kauf wirklich ausreicht.

Der größte und zugleich am stärksten schwankende Posten ist die Grunderwerbsteuer: Ihr Satz wird von den Bundesländern festgelegt und reicht von 3,5 Prozent in Bayern bis zu 6,5 Prozent in mehreren anderen Ländern.

Allein diese Spanne kann bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro einen Unterschied von rund 12.000 Euro ausmachen — ohne dass sich am Objekt selbst irgendetwas ändert.

Notar- und Grundbuchkosten folgen dagegen bundeseinheitlich dem Gerichts- und Notarkostengesetz und richten sich nach dem Geschäftswert; sie sind gesetzlich festgelegt und nicht verhandelbar.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst den Kaufpreis, das Bundesland und optional an, ob eine Maklerprovision berücksichtigt werden soll und wie hoch dein angesetzter Provisionssatz ist. Das Bundesland bestimmt den Grunderwerbsteuersatz; der Kaufpreis stammt aus Exposé oder Kaufvertrag; die Maklerprovision entnimmst du dem Inserat oder dem Vermittlungsvertrag.

Für Notar- und Grundbuchkosten nutzt der Rechner übliche Prozentsätze des Kaufpreises, sodass du diese nicht separat schätzen musst.

Typische Fehler sind das falsche Bundesland, weil sich der Grunderwerbsteuersatz dadurch deutlich verschiebt, das Verwechseln von Gesamtcourtage und Käuferanteil bei der Maklerprovision sowie das Ignorieren der gesamten Nebenkosten bei der Eigenkapitalplanung.

Maßgeblich ist das Bundesland, in dem die Immobilie liegt — nicht dein Wohnsitz.

Beim Provisionssatz achte darauf, ob im Inserat die Gesamtcourtage oder bereits der Käuferanteil steht: Seit Ende 2020 gilt beim Kauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen durch Verbraucher, dass der Käufer höchstens die Hälfte der Provision tragen darf, wenn der Makler für beide Seiten tätig ist.

Wird ein Objekt provisionsfrei angeboten, deaktivierst du den Maklerblock einfach.

Denk daran, dass der Rechner nur die Erwerbsnebenkosten abbildet: Umzug, Renovierung, Küche und mögliche Sanierungen kommen als eigener Kostenblock obendrauf und gehören ebenfalls in deine Kapitalplanung.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Kaufnebenkosten-Formel (GrESt = Kaufpreis × Landessatz; Notar ≈ 1,5 %; Grundbuch ≈ 0,5 %; Makler = Kaufpreis × Provisionssatz; Gesamtbetrag = Kaufpreis + alle vier Blöcke): Grunderwerbsteuer = Kaufpreis × landesspezifischer Steuersatz. Notarkosten = Kaufpreis × 1,5 Prozent.

Grundbuchkosten = Kaufpreis × 0,5 Prozent. Wenn Makler aktiviert ist, gilt zusätzlich: Maklerprovision = Kaufpreis × eingegebener Provisionssatz. Nebenkosten gesamt = Summe aus diesen vier Blöcken; Gesamtbetrag = Kaufpreis plus Nebenkosten.

Praxisbeispiel: Bei 350.000 Euro Kaufpreis in Bayern ergeben sich 12.250 Euro Grunderwerbsteuer, 5.250 Euro Notarkosten, 1.750 Euro Grundbuchkosten und bei 3,57 Prozent Makleranteil weitere 12.495 Euro.

Damit steigen die Kaufnebenkosten auf rund 31.745 Euro und der Gesamtbetrag auf rund 381.745 Euro. Kaufnebenkosten-Aufschlüsselung: GrESt, Notar, Grundbuch, Makler Bezogen auf den Kaufpreis entspricht das rund 9 Prozent — eine Größenordnung, die als Faustwert für die Planung taugt, aber je nach Bundesland und Maklersituation deutlich abweichen kann.

Ohne Makler blieben im selben Beispiel nur rund 19.250 Euro übrig, also gut 5,5 Prozent.

Anhand dieser Struktur wird auch klar, welche Stellschrauben es überhaupt gibt: Die Grunderwerbsteuer folgt zwingend dem Landessatz, Notar und Grundbuch sind gesetzlich geregelt, verhandelbar ist realistisch nur die Maklerprovision beziehungsweise die Entscheidung für ein provisionsfreies Objekt.

Ein legaler Hebel bleibt daneben die getrennte Ausweisung beweglichen Inventars wie Einbauküche oder Möbel im Kaufvertrag: Auf diesen Anteil fällt keine Grunderwerbsteuer an.

Der angesetzte Wert muss allerdings realistisch und belegbar sein, denn das Finanzamt prüft überhöhte Angaben.

Rechtsgrundlage der einzelnen Blöcke: Die Grunderwerbsteuer richtet sich nach dem Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) in Verbindung mit dem von jedem Bundesland per Landesgesetz festgelegten Steuersatz (Art. 105 Abs. 2a GG).

Notarkosten für Beurkundung und Vollzug sowie die Grundbuchgebühren für die Eigentumsumschreibung ergeben sich aus dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) nach dem Geschäftswert, der in der Regel dem Kaufpreis entspricht; die gesetzliche Gebührentabelle ist degressiv gestaffelt, sodass der prozentuale Anteil bei sehr hohen Kaufpreisen etwas sinkt.

Der Rechner bildet diese Gebührentabelle nicht Zeile für Zeile nach, sondern nähert sie über die in der Praxis üblichen Pauschalsätze von 1,5 Prozent (Notar) und 0,5 Prozent (Grundbuch) an — für eine exakte GNotKG-Gebühr auf Cent-Basis ist der Kostenvoranschlag des Notariats maßgeblich.

Die Maklerprovision folgt § 656c BGB (hälftige Teilung bei Wohnimmobilien-Verkäufen an Verbraucher seit 23. Dezember 2020).

Kaufnebenkosten: Summe aus Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler.
Kaufnebenkosten betragen typisch 7–12 % des Kaufpreises — abhängig von Bundesland und Maklerprovision.
Grunderwerbsteuer-Formel: Grunderwerbsteuer gleich Kaufpreis mal landesspezifischer Steuersatz.
Die Grunderwerbsteuer wird einmalig beim Immobilienkauf fällig und beträgt je nach Bundesland 3,5 bis 6,5 % des Kaufpreises.
Notarkosten-Formel: Notarkosten gleich Notargebühren plus Grundbuchkosten.
Die Notar- und Grundbuchkosten ergeben sich aus der Gebührentabelle des GNotKG, abhängig vom Kaufpreis der Immobilie.

Nachschlagen

Grunderwerbsteuer nach Bundesland

Beim Immobilienkauf fallen neben dem Kaufpreis Nebenkosten von typisch 9–12 % an. Der größte Posten ist die Grunderwerbsteuer, die je nach Bundesland variiert.

Grunderwerbsteuer-Sätze aller 16 Bundesländer
BundeslandGrESt (%)Hinweis
Baden-Württemberg5,0 %–
Bayern3,5 %Bundesweit niedrigster Satz
Berlin6,0 %–
Brandenburg6,5 %Bundesweit höchster Satz (gemeinsam)
Bremen5,0 %–
Hamburg5,5 %–
Hessen6,0 %–
Mecklenburg-Vorpommern6,0 %–
Niedersachsen5,0 %–
Nordrhein-Westfalen6,5 %Bundesweit höchster Satz (gemeinsam)
Rheinland-Pfalz5,0 %–
Saarland6,5 %Bundesweit höchster Satz (gemeinsam)
Sachsen5,5 %–
Sachsen-Anhalt5,0 %–
Schleswig-Holstein6,5 %Bundesweit höchster Satz (gemeinsam)
Thüringen5,0 %Senkung von 6,5 % auf 5,0 % zum 01.01.2024

Weitere Kaufnebenkosten: Notarkosten ca. 1,0–1,5 % (§ 17 GNotKG), Grundbucheintragung ca. 0,3–0,5 %, Maklerprovision 3,57 % (hälftig Käufer/Verkäufer seit 23.12.2020, § 656c BGB). Thüringen: Senkung von 6,5 % auf 5,0 % zum 01.01.2024 (thueringen.de, abgerufen 10.08.2026). Höchster Satz: 6,5 % in Brandenburg, NRW, Saarland und Schleswig-Holstein. Quelle: Grunderwerbsteuergesetze der Bundesländer, geprüft 2026-08-13.

Kaufnebenkosten nach Bundesland: Gesamtsumme im Beispiel 350.000 €

Wie hoch die Kaufnebenkosten insgesamt ausfallen, hängt vom Grunderwerbsteuersatz des Bundeslandes ab. Die Tabelle zeigt die Gesamtsumme aus Grunderwerbsteuer, Notar- (1,5 %) und Grundbuchkosten (0,5 %) für einen Kaufpreis von 350.000 € – einmal ohne und einmal mit Maklerprovision (3,57 %, hälftiger Käuferanteil). Alle Werte mit scripts/run-calc.mjs gegen den Rechner nachgerechnet.

Kaufnebenkosten gesamt je Bundesland bei 350.000 € Kaufpreis, ohne und mit Makler
BundeslandGrESt (%)Nebenkosten gesamt ohne MaklerNebenkosten gesamt mit Makler (3,57 %)
Bayern3,5 %19.250 € (5,5 %)31.745 € (9,1 %)
Baden-Württemberg5,0 %24.500 € (7,0 %)36.995 € (10,6 %)
Bremen5,0 %24.500 € (7,0 %)36.995 € (10,6 %)
Niedersachsen5,0 %24.500 € (7,0 %)36.995 € (10,6 %)
Rheinland-Pfalz5,0 %24.500 € (7,0 %)36.995 € (10,6 %)
Sachsen-Anhalt5,0 %24.500 € (7,0 %)36.995 € (10,6 %)
Thüringen5,0 %24.500 € (7,0 %)36.995 € (10,6 %)
Hamburg5,5 %26.250 € (7,5 %)38.745 € (11,1 %)
Sachsen5,5 %26.250 € (7,5 %)38.745 € (11,1 %)
Berlin6,0 %28.000 € (8,0 %)40.495 € (11,6 %)
Hessen6,0 %28.000 € (8,0 %)40.495 € (11,6 %)
Mecklenburg-Vorpommern6,0 %28.000 € (8,0 %)40.495 € (11,6 %)
Brandenburg6,5 %29.750 € (8,5 %)42.245 € (12,1 %)
Nordrhein-Westfalen6,5 %29.750 € (8,5 %)42.245 € (12,1 %)
Saarland6,5 %29.750 € (8,5 %)42.245 € (12,1 %)
Schleswig-Holstein6,5 %29.750 € (8,5 %)42.245 € (12,1 %)

Nebenkosten gesamt = Grunderwerbsteuer + 1,5 % Notarkosten + 0,5 % Grundbuchkosten (+ 3,57 % Maklerprovision, falls vereinbart), jeweils bezogen auf 350.000 € Kaufpreis. Bei anderem Kaufpreis oder Provisionssatz gelten die Prozentsätze weiter, nur die Euro-Beträge skalieren proportional. Alle Werte am 27.09.2026 mit scripts/run-calc.mjs gegengerechnet.

Ausblick

Was ändert sich bei der Grunderwerbsteuer 2027?

Was sich zum Jahres- oder Periodenwechsel ändert – mit Datumsstempel und Herkunft.

  • Einen bundesweiten Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer für den erstmaligen Kauf von selbstgenutztem Wohneigentum gibt es Stand September 2026 weiterhin nicht: Der Koalitionsvertrag 2025 von CDU, CSU und SPD enthält keinen festen Freibetrag wie die zuvor diskutierten 250.000 Euro pro Erwachsenem und 150.000 Euro pro Kind, sondern nur eine Öffnungsklausel, die es den Bundesländern erlaubt, eigene Ermäßigungsmodelle zu entwickeln.
  • Von den 16 Bundesländern hat zuletzt nur Thüringen seinen Satz gesenkt, von 6,5 auf 5,0 Prozent zum 1. Januar 2024 – eine weitere bundesweite Änderung ist für 2027 nicht beschlossen.
  • Bundesweit bleibt lediglich die allgemeine Bagatellgrenze von 2.500 Euro Bemessungsgrundlage nach § 3 Nr. 1 GrEStG steuerfrei; sie deckt praktisch keinen üblichen Immobilienkauf ab, sondern nur sehr kleine Grundstücksübertragungen.
  • Da einzelne Länder von der neuen Öffnungsklausel im Laufe von 2027 Gebrauch machen könnten, etwa für selbstnutzende Familien, lohnt sich vor jedem Notartermin ein aktueller Blick auf den tagesaktuellen Satz des jeweiligen Bundeslandes – dieser Rechner wird bei einer Gesetzesänderung entsprechend aktualisiert.

Stand: 27.09.2026 · Quelle: Koalitionsvertrag 2025 (CDU/CSU/SPD) und Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) § 3 Nr. 1

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Kaufnebenkosten

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was gehört alles zu den Kaufnebenkosten?

Zu den Kaufnebenkosten gehören vier feste Blöcke: die Grunderwerbsteuer, die Notarkosten, die Grundbuchkosten und, falls beauftragt, die Maklerprovision.

Die Grunderwerbsteuer macht mit 3,5 bis 6,5 Prozent des Kaufpreises je nach Bundesland den größten und zugleich am stärksten schwankenden Posten aus.

Notar und Grundbuch kommen bundeseinheitlich mit zusammen rund 2 Prozent hinzu, weil sie sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz richten.

Die Maklerprovision fällt nur an, wenn ein Makler beauftragt wurde, und wird seit Ende 2020 in der Regel hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt.

Bei einem Kaufpreis von 350.000 Euro in Bayern mit hälftig geteilter Provision ergeben sich so 12.250 Euro Grunderwerbsteuer, 5.250 Euro Notarkosten, 1.750 Euro Grundbuchkosten und 12.495 Euro Maklerprovision, zusammen 31.745 Euro Nebenkosten.

Trage deinen eigenen Kaufpreis und dein Bundesland ein, um die vier Blöcke für dein Objekt einzeln zu sehen. Nicht enthalten sind Wertgutachten, Renovierung oder Bereitstellungszinsen der Bank, die du zusätzlich einplanen solltest.

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten bei einem Kaufpreis von 300.000 €?

Bei 300.000 Euro Kaufpreis in Bayern liegen die Kaufnebenkosten laut Rechner bei 27.210 Euro mit halber Maklerprovision von 3,57 Prozent, beziehungsweise bei 16.500 Euro ganz ohne Makler.

Darin stecken 10.500 Euro Grunderwerbsteuer, 4.500 Euro Notarkosten und 1.500 Euro Grundbuchkosten, diese drei Blöcke bleiben unabhängig von der Maklerfrage gleich.

In einem Bundesland mit dem Höchststeuersatz von 6,5 Prozent, etwa Nordrhein-Westfalen, steigt allein die Grunderwerbsteuer auf 19.500 Euro, sodass die Gesamtnebenkosten ohne Makler bereits bei 25.500 Euro liegen.

Wähle im Rechner dein tatsächliches Bundesland und deinen realen Provisionssatz, um den für dich verbindlichen Wert zu erhalten.

Plane diese Summe zusätzlich zum Kaufpreis aus Eigenkapital ein, da Banken sie in der Regel nicht mitfinanzieren, bei knapper Kapitaldecke wird genau dieser Betrag schnell zum Engpass.

Wie viel Prozent betragen die Kaufnebenkosten?

Die Kaufnebenkosten betragen in Deutschland je nach Bundesland und Maklerbeteiligung zwischen rund 5,5 und rund 12,1 Prozent des Kaufpreises.

Ohne Makler liegt die Spanne enger: 5,5 Prozent in Bayern mit dem niedrigsten Grunderwerbsteuersatz bis 8,5 Prozent in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Schleswig-Holstein mit dem höchsten Satz.

Kommt eine hälftig geteilte Maklerprovision von 3,57 Prozent hinzu, verschiebt sich die Spanne auf 9,1 bis 12,1 Prozent.

Bei 350.000 Euro Kaufpreis entspricht das einer Differenz von rund 10.500 Euro allein durch die Wahl des Bundeslandes und weiteren 12.495 Euro durch die Maklerprovision.

Der Rechner zeigt dir deinen exakten Prozentsatz, sobald du Kaufpreis, Bundesland und Maklerstatus einträgst, statt mit einer groben Pauschale zu planen.

Rechne für dein Budget lieber mit dem oberen Ende deiner persönlichen Spanne, damit dein Eigenkapital nicht knapp wird.

Warum unterscheiden sich die Kaufnebenkosten zwischen Bayern, NRW und anderen Bundesländern so stark?

Die Kaufnebenkosten unterscheiden sich zwischen den Bundesländern vor allem wegen der Grunderwerbsteuer, die von 3,5 Prozent in Bayern bis 6,5 Prozent in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Schleswig-Holstein reicht, seit der Föderalismusreform 2006 legt jedes Bundesland seinen Satz selbst fest.

Notar- und Grundbuchkosten bleiben dagegen bundesweit gleich, weil sie sich einheitlich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz richten.

Bei 350.000 Euro Kaufpreis macht allein dieser Unterschied 10.500 Euro aus: 12.250 Euro Grunderwerbsteuer in Bayern gegenüber 22.750 Euro in Nordrhein-Westfalen.

Auf die Gesamtnebenkosten mit Makler bezogen bedeutet das 31.745 Euro in Bayern gegenüber 42.245 Euro in Nordrhein-Westfalen bei identischem Kaufpreis.

Wähle im Rechner dein tatsächliches Bundesland, nicht deinen Wohnsitz, denn maßgeblich ist der Standort der Immobilie.

Wer bei mehreren Objekten in unterschiedlichen Bundesländern schwankt, sollte diesen Unterschied unbedingt in den Budgetvergleich einbeziehen, da er größer ausfallen kann als der gesamte Verhandlungsspielraum beim Kaufpreis.

Warum sind die Kaufnebenkosten in Thüringen niedriger als früher?

Die Kaufnebenkosten in Thüringen sind seit dem 1. Januar 2024 niedriger, weil das Land seine Grunderwerbsteuer von zuvor 6,5 Prozent auf 5,0 Prozent gesenkt hat.

Bei 300.000 Euro Kaufpreis sinkt die Grunderwerbsteuer dadurch von 19.500 Euro auf 15.000 Euro, eine Ersparnis von 4.500 Euro allein durch die Gesetzesänderung.

Notar- und Grundbuchkosten bleiben von der Senkung unberührt, da sie bundeseinheitlich rund 2 Prozent des Kaufpreises betragen und nicht vom jeweiligen Landesrecht abhängen.

Damit reiht sich Thüringen jetzt bei den Bundesländern mit dem mittleren Steuersatz von 5,0 Prozent ein, zu denen auch Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zählen.

Wähle im Rechner Thüringen als Bundesland aus, um die aktuell gültige, bereits gesenkte Grunderwerbsteuer direkt in deiner persönlichen Kaufnebenkosten-Rechnung zu sehen.

Prüfe bei einem Kauf trotzdem den tagesaktuellen Satz, da einzelne Bundesländer ihre Sätze in der Vergangenheit mehrfach angepasst haben.

Wie hoch sind die Notarkosten bei 300.000 €?

Die Notarkosten bei 300.000 Euro Kaufpreis betragen im Rechner 4.500 Euro, denn er setzt pauschal 1,5 Prozent des Kaufpreises an.

Diese Pauschale nähert die tatsächliche Gebühr nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz an, das sich am Geschäftswert orientiert und degressiv gestaffelt ist, bei sehr hohen Kaufpreisen fällt der prozentuale Anteil real etwas geringer aus.

Hinzu kommen die Grundbuchkosten für die Eigentumsumschreibung, die der Rechner mit weiteren 0,5 Prozent, hier also 1.500 Euro, ansetzt.

Notar und Grundbuch zusammen ergeben bei 300.000 Euro damit rund 6.000 Euro, unabhängig davon, in welchem Bundesland du kaufst oder ob ein Makler beteiligt ist.

Für den exakten Betrag auf den Cent genau fragst du am besten direkt beim beauftragten Notariat nach einem Kostenvoranschlag.

Plane die Pauschale trotzdem fest ein, denn Abweichungen nach oben sind bei aufwendigen Verträgen oder zusätzlichen Beglaubigungen möglich.

Wie berechne ich die Kaufnebenkosten?

Kaufnebenkosten berechnest du, indem du vier Blöcke einzeln ermittelst und anschließend addierst: Grunderwerbsteuer gleich Kaufpreis mal Landessatz, Notarkosten gleich Kaufpreis mal 1,5 Prozent, Grundbuchkosten gleich Kaufpreis mal 0,5 Prozent und, falls vereinbart, Maklerprovision gleich Kaufpreis mal Provisionssatz.

Bei 350.000 Euro Kaufpreis in Bayern ergibt das 12.250 Euro Grunderwerbsteuer, 5.250 Euro Notarkosten, 1.750 Euro Grundbuchkosten und bei 3,57 Prozent Maklerprovision weitere 12.495 Euro, macht zusammen 31.745 Euro Nebenkosten.

Den Gesamtbetrag erhältst du, indem du diese Summe zum Kaufpreis addierst, im Beispiel also 381.745 Euro.

Der Rechner übernimmt diese vier Rechenschritte automatisch, sobald du Kaufpreis, Bundesland, Maklerstatus und Provisionssatz einträgst, sodass du keine der Formeln von Hand nachrechnen musst.

Kontrolliere dabei besonders das eingetragene Bundesland, weil ein falscher Wert die Grunderwerbsteuer und damit das Gesamtergebnis am stärksten verzerrt.

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten ohne Makler?

Ohne Makler sinken die Kaufnebenkosten deutlich, weil nur noch Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten anfallen.

Bei 350.000 Euro Kaufpreis in Bayern liegen sie dann bei 19.250 Euro statt 31.745 Euro mit hälftig geteilter Maklerprovision von 3,57 Prozent, eine Ersparnis von 12.495 Euro.

Bezogen auf den Kaufpreis sind das rund 5,5 Prozent ohne Makler statt gut 9 Prozent mit Makler.

In einem Bundesland mit dem Höchststeuersatz von 6,5 Prozent steigen die Nebenkosten ohne Makler auf 29.750 Euro, bleiben aber weiterhin unter der Summe mit Maklerprovision.

Aktiviere im Rechner die Option Maklerprovision berücksichtigen und stelle sie auf Nein, um deinen individuellen Betrag ohne Courtage zu sehen.

Ein provisionsfreies Objekt lohnt sich besonders, wenn dein Eigenkapital knapp bemessen ist, denn die gesparte Summe steht dir direkt für Kaufpreis oder Rücklage zur Verfügung.

Wer zahlt die Kaufnebenkosten – Käufer, Verkäufer oder beide?

Die Kaufnebenkosten trägt grundsätzlich der Käufer allein, mit einer wichtigen Ausnahme bei der Maklerprovision.

Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Grundbuchkosten zahlt beim üblichen Immobilienkauf ausschließlich der Käufer, weil er als neuer Eigentümer die Umschreibung im Grundbuch beantragt und die Steuer auf den Erwerb schuldet.

Bei der Maklerprovision gilt dagegen seit dem 23.

Dezember 2020 die geteilte Courtage nach Paragraf 656c BGB: Beauftragt der Verkäufer den Makler, darf der Käufer höchstens denselben Anteil zahlen wie der Verkäufer, in der Praxis meist die Hälfte von insgesamt 5 bis 7 Prozent.

Bei 350.000 Euro Kaufpreis und 3,57 Prozent Käuferanteil sind das 12.495 Euro, die zusätzlich zu Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch auf dich als Käufer entfallen.

Der Rechner weist dir alle vier Blöcke einzeln aus, damit du genau siehst, welchen Betrag du tatsächlich selbst aufbringen musst. Kläre die Kostenverteilung trotzdem verbindlich im Maklervertrag, da abweichende Vereinbarungen möglich sind.

Welche Nebenkosten fallen beim Hauskauf von 700.000 Euro an?

Bei einem Hauskauf für 700.000 Euro in Bayern mit hälftig geteilter Maklerprovision von 3,57 Prozent errechnet der Rechner Kaufnebenkosten von 63.490 Euro: 24.500 Euro Grunderwerbsteuer, 10.500 Euro Notarkosten, 3.500 Euro Grundbuchkosten und 24.990 Euro Maklerprovision.

Der Gesamtbetrag aus Kaufpreis und Nebenkosten liegt damit bei 763.490 Euro.

Bei einem etwas günstigeren Objekt für 600.000 Euro unter denselben Bedingungen sind es 54.420 Euro Nebenkosten und 654.420 Euro insgesamt, die Summen skalieren proportional zum Kaufpreis.

In einem Bundesland mit höherem Grunderwerbsteuersatz fallen die Nebenkosten bei gleichem Kaufpreis noch deutlich höher aus, weil dieser Posten mit dem Kaufpreis linear steigt.

Trage deinen tatsächlichen Kaufpreis und dein Bundesland ein, um die für dich verbindliche Summe zu sehen, und plane bei sechsstelligen Kaufpreisen entsprechend hohes Eigenkapital für den Notartermin ein.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Das Ergebnis bedeutet in der Praxis: Die Nebenkosten sind kein Randthema, sondern oft der Teil, der darüber entscheidet, ob dein Eigenkapital für den Kauf wirklich reicht. Für die Einordnung solltest du deshalb nicht nur die absolute Summe betrachten, sondern sie direkt mit deinem verfügbaren Eigenkapital und der geplanten Finanzierung vergleichen.

Wenn der Nebenkostenblock überraschend hoch ausfällt, ist die nächste Entscheidung häufig ein anderes Bundesland, ein Objekt ohne Makler oder ein späterer Kauf mit höherem Eigenkapital.

Der Rechner hilft genau bei diesem Vergleich zwischen Wunschobjekt und realem Kapitalbedarf.

Praxisbeispiel: Bei 290.000 Euro Kaufpreis in Bayern summieren sich Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklercourtage auf rund 26.300 Euro — gut neun Prozent des Kaufpreises, die ausschließlich aus Eigenkapital getragen werden sollten. Grunderwerbsteuer nach Bundesland im Vergleich Beachte, dass die Grunderwerbsteuer kein laufender Posten ist, sondern wenige Wochen nach der Beurkundung per Steuerbescheid fällig wird.

Erst nach ihrer Zahlung stellt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung aus, ohne die keine Eigentumsumschreibung im Grundbuch erfolgt — der Betrag muss also termingerecht verfügbar sein und nicht erst in einigen Monaten.

Plane die Nebenkosten deshalb nicht als Restposten, sondern als feste Größe direkt neben dem Eigenkapital für den Kaufpreis.

Wer bei mehreren Objekten schwankt, sollte den Rechner zweimal mit unterschiedlichen Bundesländern laufen lassen: Die Differenz beim Steuersatz kann größer sein als der gesamte Verhandlungsspielraum beim Kaufpreis.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Martin kauft eine Eigentumswohnung für 290.000 Euro in Bayern und will wissen, wie viel Geld er am Notartermin tatsächlich braucht. Ausgangslage: Er hat 60.000 Euro Eigenkapital und rechnet grob mit zehn Prozent Nebenkosten.

Eingaben: Kaufpreis 290.000 Euro, Bundesland Bayern (Grunderwerbsteuer 3,5 %), Maklerprovision 3,57 % Käuferanteil.

Der Rechner ergibt: Grunderwerbsteuer 10.150 Euro, Notarkosten ca. 4.350 Euro, Grundbuch ca. 1.450 Euro, Maklerprovision 10.353 Euro — Nebenkosten gesamt 26.303 Euro, Gesamtbetrag rund 316.303 Euro.

Martin entscheidet: Er sucht gezielt nach Objekten ohne Maklercourtage oder prüft einen anderen Suchradius in einem Bundesland mit niedrigerem Steuersatz, um sein Eigenkapital für die Finanzierung zu schonen.

Die Rechnung zeigt ihm schwarz auf weiß, wie eng es wird: Von seinen 60.000 Euro Eigenkapital bleiben nach Abzug der Nebenkosten nur noch rund 33.700 Euro, die tatsächlich in den Kaufpreis fließen — das sind knapp 12 Prozent des Objektwerts und damit deutlich weniger, als er ursprünglich angenommen hatte.

Beim Bankgespräch stellt sich heraus, dass er bei diesem Beleihungsauslauf einen spürbaren Zinsaufschlag zahlen würde.

Martin zieht daraus zwei Konsequenzen: Er verhandelt die Einbauküche als separat ausgewiesenes Inventar im Kaufvertrag, was die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer senkt, und er sucht parallel nach provisionsfreien Objekten.

Die Zahlen sind ein Rechenbeispiel; die tatsächliche Höhe der Notar- und Grundbuchkosten ergibt sich aus dem Gerichts- und Notarkostengesetz und der konkreten Vertragsgestaltung. Martins Kaufnebenkosten: Aufschlüsselung für 290.000 EUR

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Böse überraschen lässt sich, wer nur mit dem reinen Kaufpreis rechnet und erst spät feststellt, dass die Nebenkosten aus Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision von Banken meist nicht mitfinanziert werden. Ein zweiter Fehler ist, pauschal mit zehn Prozent zu planen, obwohl das konkrete Bundesland über den Grunderwerbsteuersatz und die vereinbarte Courtage zu deutlich höheren oder niedrigeren Werten führen können.

Drittens wird übersehen, dass Notar- und Grundbuchkosten einzeln klein wirken, am Kaufpreis gemessen aber zusammen mehrere tausend Euro ausmachen.

Häufig wird außerdem die Gesamtcourtage mit dem Käuferanteil verwechselt, sodass der tatsächliche Eigenkapitalbedarf für den Notartermin falsch eingeschätzt wird.

Ein weiterer Fehler ist die Annahme, die Bank werde die Nebenkosten schon irgendwie mitfinanzieren.

Genau das tut sie in aller Regel nicht, weil diese Kosten keinen Gegenwert schaffen, der als Sicherheit dienen könnte — sie erhöhen den Beleihungsauslauf, ohne den Objektwert zu steigern.

Ebenfalls unterschätzt wird der Zeitpunkt der Fälligkeit: Grunderwerbsteuer, Notarrechnung und Maklerprovision kommen kurz nacheinander und treffen auf ein Konto, das durch die Eigenkapitalzahlung ohnehin schon geleert wurde.

Und schließlich werden Folgekosten wie Umzug, Küche, Renovierung oder eine Doppelbelastung aus alter Miete und neuer Rate gar nicht erst eingeplant, obwohl sie in den ersten Monaten nach dem Kauf real anfallen.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Aus Kaufpreis, Bundesland und optionaler Maklerprovision beziffert der Kaufnebenkosten-Rechner die Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbuchkosten und Gesamtnebenkosten.

Das Ergebnis zeigt, wie stark Nebenkosten den tatsächlichen Kapitalbedarf über den Kaufpreis hinaus erhöhen.

Erhebliches Sparpotenzial öffnet oft schon der Vergleich verschiedener Szenarien: Ein anderes Bundesland oder ein Objekt ohne Maklercourtage kann die Nebenkosten um mehrere tausend Euro senken und das verfügbare Eigenkapital für die Finanzierung spürbar erhöhen.

Ziehe die Nebenkosten anschließend von deinem Eigenkapital ab und rechne erst mit dem Rest weiter — nur dieser Betrag steht der Finanzierung wirklich zur Verfügung.

Wer vorher den Verkehrswert der Immobilie einschätzen will, findet im Immobilienbewertung-Rechner alle drei ImmoWertV-Verfahren in einem Werkzeug. Die ausgewiesenen Werte sind Orientierungswerte ohne Gewähr und keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung.

Notar- und Grundbuchgebühren werden hier über übliche Prozentsätze angenähert; verbindlich ergeben sie sich aus dem Gerichts- und Notarkostengesetz und der konkreten Beurkundung.

Für steuerliche Fragen, etwa zur getrennten Ausweisung von Inventar, ist eine Steuerberatung zuständig, für die Vertragsgestaltung dein Notar.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Grunderwerbsteuer: 12.250 € | Nebenkosten gesamt: 31.745 € | Gesamtbetrag: 381.745 €

Kaufnebenkosten für 350.000 € in Bayern

Kaufpreis der Immobilie
350.000 €
Bundesland
Bayern
Maklerprovision berücksichtigen
Ja

Beispiel 2 · Mittel · Grunderwerbsteuer: 10.500 € | Notarkosten: 4.500 € | Grundbuchkosten: 1.500 € | Maklerprovision: 10.710 € | Nebenkosten gesamt: 27.210 € | Gesamtbetrag: 327.210 €

Kaufnebenkosten für 300.000 € in Bayern

Kaufpreis der Immobilie
300.000 €
Bundesland
Bayern
Maklerprovision berücksichtigen
Ja

Beispiel 3 · Komplex · Grunderwerbsteuer: 22.750 € | Nebenkosten gesamt: 42.245 € | Gesamtbetrag: 392.245 €

Gleicher Kaufpreis in Nordrhein-Westfalen

Kaufpreis der Immobilie
350.000 €
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Maklerprovision berücksichtigen
Ja

Beispiel 4 · Komplex · Grunderwerbsteuer: 12.250 € | Notarkosten: 5.250 € | Grundbuchkosten: 1.750 € | Nebenkosten gesamt: 19.250 € | Gesamtbetrag: 369.250 €

Kaufnebenkosten ohne Makler (Privatverkauf)

Kaufpreis der Immobilie
350.000 €
Bundesland
Bayern
Maklerprovision berücksichtigen
Nein

Beispiel 5 · Komplex · Grunderwerbsteuer: 24.500 € | Notarkosten: 10.500 € | Grundbuchkosten: 3.500 € | Maklerprovision: 24.990 € | Nebenkosten gesamt: 63.490 € | Gesamtbetrag: 763.490 €

Hauskauf für 700.000 € in Bayern

Kaufpreis der Immobilie
700.000 €
Bundesland
Bayern
Maklerprovision berücksichtigen
Ja

Beispiel 6 · Komplex · Grunderwerbsteuer: 15.000 € | Notarkosten: 4.500 € | Grundbuchkosten: 1.500 € | Maklerprovision: 10.710 € | Nebenkosten gesamt: 31.710 € | Gesamtbetrag: 331.710 €

Kaufnebenkosten in Thüringen (gesenkter Satz seit 2024)

Kaufpreis der Immobilie
300.000 €
Bundesland
Thüringen
Maklerprovision berücksichtigen
Ja

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Mietkaution-RechnerMaximale Kaution, Verzinsung, Rückgabebetrag, Ratenzahlung und Vergleich Barkaution vs. Kautionsversicherung.Mietkauf-RechnerMietkauf-Rechner: Monatliche Rate, angerechneten Betrag und Gesamtkosten beim Mietkauf einer Immobilie berechnen und mit klassischem Kauf vergleichen.GRZ und GFZ RechnerGRZ (Grundflächenzahl) und GFZ (Geschossflächenzahl) aus Grundstücks- und Gebäudefläche berechnen – mit Vergleich zu BauNVO-Richtwerten.Quadratmeterpreis-RechnerKaufpreis pro Quadratmeter berechnen: Kaufpreis und Wohnfläche eingeben, Preis/m² sofort ablesen und mit regionalen Marktrichtwerten einordnen.Ertragswert-RechnerImmobilienwert nach Ertragswertverfahren (ImmoWertV 2021) berechnen: Reinertrag, Vervielfältiger, Gebäudeertragswert und Bodenwert.Spekulationssteuer-RechnerSpekulationssteuer auf Immobilienverkauf berechnen: Gewinn, Werbungskosten und Steuerlast nach § 23 EStG ermitteln – mit Eigennutzungs-Ausnahme.Rücklagen-RechnerEmpfohlene monatliche Instandhaltungsrücklage nach Petersscher Formel, vereinfachter m²-Methode und Zustandsanpassung inklusive Bewertung vorhandener Rücklagen.Niessbrauch-RechnerKapitalwert eines lebenslangen Niessbrauchs nach § 14 BewG mit Vervielfaeltiger aus Anlage 9 berechnen.Ehepartner auszahlen Haus RechnerAuszahlungsbetrag berechnen, wenn ein Ehepartner den anderen bei der gemeinsamen Immobilie auszahlt — z. B. bei Scheidung oder Trennung.Wie viel Haus kann ich mir leistenMaximalen Kaufpreis aus Einkommen, Eigenkapital, Zinssatz und Laufzeit berechnen — sofort wissen, welches Budget realistisch ist.TilgungsplanVollständiger Tilgungsplan für ein Annuitätendarlehen mit monatlicher oder jährlicher Ansicht. Zeigt Zinsen, Tilgung, Restschuld und Sondertilgungen – unverzichtbar für jeden Immobilienkäufer.Mietrendite berechnen: Brutto-, Netto- und Eigenkapitalrendite RechnerMietrendite einer Immobilie aus Kaufpreis, Jahresmiete, Kosten und Leerstand berechnen und Brutto-, Netto- sowie Eigenkapitalrendite nachvollziehbar prüfen.ImmobilienbewertungVerkehrswert nach Ertragswert-, Sachwert- oder Vergleichswertverfahren der ImmoWertV 2021 berechnen.Wohnrecht berechnenKapitalwert eines Wohnrechts nach § 14 BewG berechnen: Jahreswert aus Wohnfläche und Kaltmiete, Vervielfältiger nach Alter — lebenslang oder befristet.Eigenkapitalrendite-Rechner: Rentabilität mit FremdkapitalEigenkapitalrendite und Eigenkapitalrentabilität einer Immobilie berechnen und den Leverage-Effekt von Fremdkapital für mehrere Finanzierungsquoten prüfen.

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  • Bei 350.000 € in Bayern: GrESt 12.250 €, Notar 5.250 €, Grundbuch 1.750 €, Makler 12.495 € = 31.745 € Nebenkosten.

    Kaufnebenkosten im Überblick

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           alt="Bei 350.000 € in Bayern: GrESt 12.250 €, Notar 5.250 €, Grundbuch 1.750 €, Makler 12.495 € = 31.745 € Nebenkosten."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten">Kaufnebenkosten im Überblick auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten
  • Die Grunderwerbsteuer reicht von 3,5 Prozent in Bayern bis 6,5 Prozent in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein. 5,0 Prozent gelten in Baden-Wuerttemberg, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thueringen, 5,5 Prozent in Hamburg und Sachsen, 6,0 Prozent in Berlin, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern.

    Grunderwerbsteuer – Bundesland-Vergleich

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           alt="Die Grunderwerbsteuer reicht von 3,5 Prozent in Bayern bis 6,5 Prozent in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein. 5,0 Prozent gelten in Baden-Wuerttemberg, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thueringen, 5,5 Prozent in Hamburg und Sachsen, 6,0 Prozent in Berlin, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten">Grunderwerbsteuer – Bundesland-Vergleich auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten
  • Martin kauft eine Wohnung für 290.000 EUR in Bayern. Nebenkosten: Grunderwerbsteuer 10.150 EUR, Notar 4.350 EUR, Grundbuch 1.450 EUR, Makler 10.353 EUR. Gesamt 26.303 EUR, Gesamtbetrag 316.303 EUR.

    Kaufnebenkosten: Martin in Bayern

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           alt="Martin kauft eine Wohnung für 290.000 EUR in Bayern. Nebenkosten: Grunderwerbsteuer 10.150 EUR, Notar 4.350 EUR, Grundbuch 1.450 EUR, Makler 10.353 EUR. Gesamt 26.303 EUR, Gesamtbetrag 316.303 EUR."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten">Kaufnebenkosten: Martin in Bayern auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Infografik: Formel: Grunderwerbsteuer, GrESt = Kaufpreis · Steuersatz, STEUERSATZ 3,5–6,5 % JE BUNDESLAND · EINMALIG BEIM KAUF · § 1 GRESTG, VARIABLEN, GrESt, Grunderwerbsteuer (€) – Einmalige Steuer bei Eigentumsübergang., Kaufpreis (€) – Gegenleistung lt. nota

    Kaufnebenkosten Grunderwerbsteuer-Rechner Formel

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           alt="Infografik: Formel: Grunderwerbsteuer, GrESt = Kaufpreis · Steuersatz, STEUERSATZ 3,5–6,5 % JE BUNDESLAND · EINMALIG BEIM KAUF · § 1 GRESTG, VARIABLEN, GrESt, Grunderwerbsteuer (€) – Einmalige Steuer bei Eigentumsübergang., Kaufpreis (€) – Gegenleistung lt. nota"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten">Kaufnebenkosten Grunderwerbsteuer-Rechner Formel auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten
  • Infografik: Formel: Kaufnebenkosten Immobilie, NK = GrESt + Notar + GB + Makler, NK typisch 10–15 % des Kaufpreises (Eigenkapitalbedarf!), GREST 3,5–6,5 % · NOTAR 1–1,5 % · GB 0,3–0,5 % · MAKLER (50/50), VARIABLEN, Kaufnebenkosten (€) – Summe aller Nebenkosten b

    Kaufnebenkosten Nebenkostenrechner Formel

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           alt="Infografik: Formel: Kaufnebenkosten Immobilie, NK = GrESt + Notar + GB + Makler, NK typisch 10–15 % des Kaufpreises (Eigenkapitalbedarf!), GREST 3,5–6,5 % · NOTAR 1–1,5 % · GB 0,3–0,5 % · MAKLER (50/50), VARIABLEN, Kaufnebenkosten (€) – Summe aller Nebenkosten b"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten">Kaufnebenkosten Nebenkostenrechner Formel auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten
  • Infografik: Formel: Notar- und Grundbuchkosten, NK = Σ Gebühren(GW) + MwSt + Grundbuch, Gebührentabelle GNotKG Anlage 2 (degressiv, gesetzlich fixiert), FAUSTREGEL: NOTAR CA. 1–1,5 % · GRUNDBUCH CA. 0,3–0,5 % DES KAUFPREISES, VARIABLEN, Notarkosten (€) – Alle No

    Kaufnebenkosten Notarkosten-Rechner Formel

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           alt="Infografik: Formel: Notar- und Grundbuchkosten, NK = Σ Gebühren(GW) + MwSt + Grundbuch, Gebührentabelle GNotKG Anlage 2 (degressiv, gesetzlich fixiert), FAUSTREGEL: NOTAR CA. 1–1,5 % · GRUNDBUCH CA. 0,3–0,5 % DES KAUFPREISES, VARIABLEN, Notarkosten (€) – Alle No"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten">Kaufnebenkosten Notarkosten-Rechner Formel auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Kaufnebenkosten: Summe aus Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler.

    Formel: Kaufnebenkosten Immobilie

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           alt="Kaufnebenkosten: Summe aus Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten">Formel: Kaufnebenkosten Immobilie auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten
  • Grunderwerbsteuer-Formel: Grunderwerbsteuer gleich Kaufpreis mal landesspezifischer Steuersatz.

    Formel: Grunderwerbsteuer

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           alt="Grunderwerbsteuer-Formel: Grunderwerbsteuer gleich Kaufpreis mal landesspezifischer Steuersatz."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten">Formel: Grunderwerbsteuer auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten
  • Notarkosten-Formel: Notarkosten gleich Notargebühren plus Grundbuchkosten.

    Formel: Notar- und Grundbuchkosten

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/formeln/immobilien/kaufnebenkosten-notarkosten-formel.svg"
           alt="Notarkosten-Formel: Notarkosten gleich Notargebühren plus Grundbuchkosten."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten">Formel: Notar- und Grundbuchkosten auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Dies ist keine Finanzberatung. Die Berechnung unterstützt die Planung von Kaufnebenkosten, ersetzt aber keine verbindliche Kostenaufstellung von Notariat, Vertrag und Finanzierungspartnern.

Quelle: Kaufnebenkostenrechnung aus Kaufpreis, landesspezifischer Grunderwerbsteuer, pauschalen Notar- und Grundbuchkosten sowie optionalem Makleranteil. Keyword-Einbau nach DataForSEO-Kernlauf am 2026-09-27 (FAQ neu, quickFacts ergänzt, zweite Referenztabelle „Kaufnebenkosten nach Bundesland gesamt“, Ausblick-Block, Grunderwerbsteuersätze gegen aktuelle Landesgesetze geprüft).

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Immobilien / Kaufen
Formeln basieren auf
Immobiliennahe Kosten- und Szenariologik mit dokumentierten Annahmen
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Kaufnebenkosten. Abgerufen von https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Kaufnebenkosten. Available at: https://rechner-portal.de/immobilien/kaufen/kaufnebenkosten

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