Überblick
Was ist der Pythagorasrechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Für rechtwinklige Dreiecke, bei denen eine Seite fehlt und zwei Längen bereits bekannt sind, ist der Pythagoras-Rechner gemacht. Typische Anwendungsfälle sind Raum- und Bildschirmdiagonalen, Leiterstellungen, rechtwinklige Zuschnitte oder Abstände in Koordinatensystemen.
Der Rechner liefert gezielt die fehlende Länge im rechtwinkligen Fall. Eingabe sind entweder die beiden Katheten zur Berechnung der Hypotenuse oder Hypotenuse und eine Kathete zur Berechnung der fehlenden Kathete.
Wichtig ist dabei, dass das Dreieck tatsächlich einen rechten Winkel besitzt, denn der Satz des Pythagoras gilt ausschließlich für rechtwinklige Dreiecke.
Für allgemeine Dreiecke ohne rechten Winkel sind Kosinussatz oder Trigonometrie der korrekte Ansatz. Eine schnelle Prüfung: Die Hypotenuse muss stets länger sein als jede einzelne Kathete.
Wer diese Grundregel beim Eingeben im Blick behält, erkennt falsch zugeordnete Seiten noch vor dem ersten Rechenschritt. Den Satz des Pythagoras mit Herleitung und Beweisen erklärt Serlo Mathematik ausführlich.
Bei der fehlenden Seite bleibt der Rechner dabei nicht stehen: Zu jeder Lösung gibt er auch die beiden spitzen Winkel aus.
Beim klassischen 3-4-5-Dreieck sind das 36,87° und 53,13°, die sich zu genau 90° ergänzen – zusammen mit dem rechten Winkel ergibt das die Winkelsumme 180°.