Zum Hauptinhalt springen

Polynomdivision: Rechner mit vollständigem Rechenweg

MathematikStand Noch keine Bewertung
Beispiele

Schreibweise: x^3 für Potenzen, 2*x für Multiplikation. Koeffizienten sollten ganzzahlig oder einfache Brüche sein.

Ergebnis

Gib Dividend und Divisor ein und klicke auf „Polynomdivision berechnen".

Wie hilfreich war dieser Rechner?

Noch keine Bewertungen.
Anzeige

Kurzantwort

Polynomdivision berechnen: Dividend und Divisor eingeben – vollständiger Rechenweg mit allen Divisionsschritten und Rest.

Polynomdivision online berechnen – Dividend durch Divisor teilen mit vollständigem...

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Mathematik (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Polynomdivision-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Polynomdivision-Rechner führt die schriftliche Division zweier Polynome durch: Der Dividend (Zähler) wird durch den Divisor (Nenner) geteilt, und der Rechner gibt Quotient und Rest aus – inklusive vollständigem Rechenweg Schritt für Schritt. Die Polynomdivision ist die Grundlage zum Kürzen von Brüchen, zum Finden von Asymptoten und zum Zerlegen von Polynomen, nachdem eine Nullstelle bekannt ist.

Der Rechner erkennt die Koeffizienten automatisch aus der eingegebenen Funktion.

Die Polynomdivision funktioniert nach demselben Prinzip wie das schriftliche Teilen von Zahlen, nur mit Termen statt Ziffern: Man arbeitet sich vom höchsten Grad abwärts, zieht in jedem Schritt ein Vielfaches des Divisors ab und erhält am Ende Quotient und Rest.

Bleibt der Rest null, geht die Division auf, und der Divisor ist ein echter Faktor des Dividenden – genau das nutzt man, um ein Polynom nach einer bekannten Nullstelle zu zerlegen.

Eine Einschränkung gehört dazu: Die Koeffizienten liest der Rechner über Ableitungen an der Stelle 0 aus und deckt damit Grade bis zwölf ab.

Nicht-polynomiale Eingaben wie sin(x) weist er allerdings nicht zurück, sondern rechnet mit deren Reihenentwicklung weiter – das Ergebnis hat dann mit einer echten Polynomdivision nichts mehr zu tun.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst Dividend und Divisor als Polynomausdrücke ein: x^3 − 2*x^2 − 5*x + 6 für den Dividend, x − 3 für den Divisor. Potenzen mit ^, Multiplikation mit *.

Die Variable kann über das Feld geändert werden. Beispiel: (x^3 − 2x^2 − 5x + 6) ÷ (x − 3) ergibt den Quotient x^2 + x − 2 mit Rest 0. Dieser Rest 0 bestätigt, dass x = 3 eine Nullstelle des Dividend-Polynoms ist.

Fehlt im Dividenden ein Grad, etwa der x²-Term, kannst du ihn mit dem Koeffizienten null ausschreiben oder weglassen – der Rechner ergänzt die Lücke intern, damit die Stellen beim Subtrahieren korrekt untereinander stehen.

Als Divisor dient bei der Nullstellensuche meist ein Linearfaktor der Form x minus x-null, möglich sind aber auch Terme höheren Grades. Steht im Divisor eine 0, meldet der Rechner, dass die Division durch null nicht definiert ist.

Und ist der Divisor von höherem Grad als der Dividend – etwa x^2 geteilt durch x^3 –, lautet der Quotient 0, und der gesamte Dividend bleibt als Rest stehen.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Zitiergrafik: Polynomdivision f von x gleich q von x mal d von x plus r von x Polynomdivision nach dem Schema: Dividend ÷ Divisor = Quotient Rest. Im ersten Schritt teilt man den führenden Term des Dividenden durch den führenden Term des Divisors.

Das Ergebnis multipliziert man mit dem Divisor und subtrahiert vom Dividenden. Diesen Vorgang wiederholt man, bis der Grad des Rests kleiner ist als der Grad des Divisors. Formal: f(x) = q(x) · d(x) + r(x), wobei grad(r) < grad(d).

Der Kern jedes Schritts besteht darin, den höchsten Term des aktuellen Rests durch den höchsten Term des Divisors zu teilen; dieses Teilergebnis wird zum nächsten Summanden des Quotienten.

Anschließend multipliziert man den gesamten Divisor mit diesem Teilergebnis und subtrahiert das Produkt, wodurch der führende Term wegfällt und der Grad des Rests um mindestens eins sinkt.

Das wiederholt man so lange, bis der Grad des Rests kleiner ist als der des Divisors – dann ist die Division beendet.

Die Schlussformel f(x) = q(x)·d(x) + r(x) erlaubt eine bequeme Probe: Multipliziert man Quotient mal Divisor und addiert den Rest, muss wieder der ursprüngliche Dividend herauskommen.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Polynomdivision-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist Polynomdivision und wofür braucht man sie?

Polynomdivision ist ein Verfahren zur Division zweier Polynome, analog zur schriftlichen Division natürlicher Zahlen. Das Ergebnis ist ein Quotient-Polynom plus einem Rest-Polynom, das einen niedrigeren Grad hat als der Divisor.

Beispiel: (x³ − 1) ÷ (x − 1) = x² + x + 1 (Rest 0). Anwendungen: Kürzen rationaler Funktionen, Bestimmung schiefer Asymptoten, Faktorisierung von Polynomen nach bekannter Nullstelle, Partial­bruchzerlegung für Integration.

Wenn ein Divisor (x − a) aufgeht (Rest 0), ist x = a eine Nullstelle des Dividenden.

Im Polynomdivisions-Rechner trägst du Dividend und Divisor in die jeweiligen Felder ein; das Werkzeug berechnet Quotient und Rest automatisch und stellt jeden Teilschritt — Dividieren des führenden Terms, Multiplizieren, Subtrahieren — in nummerierter Reihenfolge dar, exakt wie bei der handschriftlichen Lösung auf Papier.

Tipp: Dividiere x⁵ − 1 durch x − 1 und überprüfe, ob der Rest null ist — ein Ergebnis von Rest 0 zeigt sofort, dass x = 1 eine Nullstelle des Dividenden ist.

Wie führt man die Polynomdivision schriftlich durch?

Schritt für Schritt für (2x³ + 3x² − 5) ÷ (x + 2): 1. Dividiere den führenden Term: 2x³ ÷ x = 2x². 2. Multipliziere Divisor: 2x²·(x + 2) = 2x³ + 4x². 3. Subtrahiere: (2x³ + 3x²) − (2x³ + 4x²) = −x². 4. Bringe nächsten Term herunter: −x² + 0x. 5.

Dividiere: −x² ÷ x = −x. 6. Multipliziere: −x·(x + 2) = −x² − 2x. 7. Subtrahiere: (−x² + 0x) − (−x² − 2x) = 2x. 8.

Weiter mit +2x − 5 usw. Das Ergebnis des vollständigen Beispiels ist Quotient 2x² − x + 2 mit Rest −9, wie er auch im Abitur und im Ingenieurstudium bei der Kurvendiskussion auftritt. Der Rechner zeigt jeden Schritt in dieser Tabellenform.

Der Rechner übernimmt alle Teilschritte automatisch und zeigt jeden Zwischenwert — Quotiententerm, Multiplikations-Ergebnis und verbleibenden Rest — als nummerierte Tabellenzeile, sodass der Algorithmus Schritt für Schritt nachvollzogen werden kann.

Zum Ausprobieren: Ersetze den Divisor durch x² − 3 und wiederhole das Beispiel — der Rechner wendet dasselbe Verfahren auf höhergradige Divisoren an und liefert Quotient sowie Restterm.

Was bedeutet ein Rest bei der Polynomdivision?

Ein Rest ungleich null bedeutet, dass der Divisor kein Teiler des Dividenden ist. Das Ergebnis schreibt sich dann: Dividend = Divisor · Quotient + Rest. Beispiel: x² ÷ (x + 1) = (x − 1) Rest 1, also x² = (x + 1)·(x − 1) + 1.

Für rationale Funktionen bedeutet ein Rest, dass die schiefen Asymptote zwar aus dem Quotienten abgelesen werden kann, aber die ursprüngliche Funktion durch den Rest-Term noch leicht von der Asymptote abweicht.

Ein Rest von 0 bedeutet, dass der Divisor ein Faktor des Polynoms ist und der Dividend vollständig in den Quotienten zerfällt.

Im Rechner erscheint der Rest prominent neben dem Quotienten; ist er null, weist das Ergebnis zusätzlich aus, dass der Divisor ein exakter Teiler des Dividenden ist.

Prüfe etwa x³ + 1 durch x + 1 — der Rest ist 0, weil −1 eine Nullstelle ist, und der Rechner gibt den Quotienten x² − x + 1 sofort aus.

Wie hängt Polynomdivision mit Nullstellen zusammen?

Wenn x₀ eine Nullstelle eines Polynoms p(x) ist, dann ist (x − x₀) ein Teiler von p(x). Das ist der Faktorisierungssatz. Beispiel: p(x) = x³ − 6x² + 11x − 6. Wenn man durch Probieren findet, dass p(1) = 0, dann ist (x − 1) ein Teiler.

Polynomdivision p(x) ÷ (x − 1) = x² − 5x + 6 = (x − 2)(x − 3). Alle Nullstellen: x = 1, 2, 3.

Der Rechner nimmt beliebige Polynome als Dividend und Divisor, zeigt den vollständigen Rechenweg und gibt Quotient sowie Rest aus, mit dem man die verbleibenden Nullstellen bestimmen kann.

Im Rechner kannst du den Quotienten einer abgeschlossenen Division direkt als neuen Dividenden verwenden und durch den nächsten Linearfaktor teilen, um Schritt für Schritt alle Nullstellen eines Polynoms freizulegen — ganz ohne manuelle Zwischenrechnungen.

Gib z. B. x⁴ − 5x² + 4 ein und probiere x − 1, x + 1, x − 2 als Divisoren, um alle vier Nullstellen durch sukzessives Dividieren zu bestimmen.

Was ist Horner-Schema und was ist der Unterschied zur Polynomdivision?

Das Horner-Schema ist ein effizientes Verfahren zur Berechnung von Polynomwerten und gleichzeitig eine kompakte Form der Polynomdivision durch (x − a).

Es ist algorithmisch äquivalent zur Polynomdivision, aber in einer Zeilentabellen-Form statt als schriftliche Division. Schritt für Schema: p(x) = 2x³ − 5x + 3 bei a = 2: Koeffizienten [2, 0, −5, 3], dann schrittweise: 2, 2·2+0=4, 4·2−5=3, 3·2+3=9.

Ergebnis: p(2) = 9 (der Rest); Quotient 2x² + 4x + 3. Der Polynomdivisions-Rechner zeigt die klassische schriftliche Form, die in Schulbüchern verwendet wird.

Wer das Horner-Schema üben möchte, kann die Koeffizienten des Quotienten aus dem Rechner direkt mit den Tabellenzeilen des Horner-Schemas abgleichen — beide Verfahren liefern dieselben Zwischenwerte, was einen direkten Methodenvergleich erlaubt.

Das Horner-Schema wird besonders in der numerischen Mathematik eingesetzt, da es bei großen Polynomgraden deutlich weniger Multiplikationen benötigt als das direkte Auswerten.

Gib beispielsweise 3x⁴ − 2x³ + x − 5 ein und dividiere durch x − 1: Die ausgegebenen Quotienten-Koeffizienten stimmen Zahl für Zahl mit der Horner-Tabelle für a = 1 überein.

Wie gebe ich Polynome korrekt in den Rechner ein?

Polynome werden als algebraische Ausdrücke eingegeben. Regeln: Potenzen mit dem Dach-Zeichen (x^3, x^2), Multiplikation mit Stern (3*x, nicht 3x), alle Terme durch + oder − verbunden.

Fehlende Terme mit Koeffizient 0 müssen nicht eingegeben werden (x^3 + 0*x^2 + 2*x + 1 = x^3 + 2*x + 1). Beispiele: Dividend: x^4 − 3*x^2 + 2*x − 1, Divisor: x^2 − 1. Der Divisor kann ein beliebiges Polynom sein, nicht nur linear.

Häufige Fehler: Malzeichen vergessen (2x statt 2*x), Potenz falsch (x2 statt x^2). Klick auf die Beispiel-Schaltflächen für die korrekte Schreibweise.

Der Rechner akzeptiert neben positiven ganzzahligen Koeffizienten auch negative Werte direkt mit Minuszeichen (z. B. −3*x^2) und Dezimalkoeffizienten wie 0.5*x^3, sodass Aufgaben aus Gymnasium und Hochschule ohne Umformatierung eingegeben werden können.

Die integrierten Beispiel-Schaltflächen füllen per Mausklick ein vollständiges Beispielpolynom in beide Felder ein und zeigen sofort, wie Dividend und Divisor korrekt formatiert aussehen.

Polynome aus Abiturunterlagen oder Hochschulaufgaben können meistens direkt in dieser Notation eingegeben werden, ohne Umformung — lediglich das Sternzeichen zwischen Koeffizient und Variable ist zu ergänzen.

Kann man auch durch Polynome höheren Grades dividieren?

Ja, die Polynomdivision funktioniert für beliebige Divisor-Grade, solange der Grad des Divisors ≤ Grad des Dividenden ist. Beispiel: (x⁴ + x³ − x − 1) ÷ (x² − 1) = x² + x + 1 (Rest 0).

Wenn der Divisor einen höheren Grad hat als der Dividend, ist der Quotient 0 und der Rest gleich dem Dividenden selbst – das Verfahren ist dann trivial.

Typische Schulaufgaben verwenden lineare Divisoren (x − a) für die Nullstellensuche, aber für schiefe Asymptoten-Bestimmung oder Partialbruchzerlegung sind quadratische oder höhergradige Divisoren nötig.

Der Rechner unterstützt beliebige Divisor-Grade: Gib x⁶ − 1 als Dividenden und x² − 1 als Divisor ein — das Werkzeug liefert den Quotienten x⁴ + x² + 1 mit Rest 0 und zeigt, dass sich höhergradige Divisoren exakt genauso dividieren lassen wie lineare.

Bei quadratischen Nennern wie x² + 4 berechnet der Rechner ebenso zuverlässig, ob ein Rest verbleibt, der für die Partialbruchzerlegung als Bruchanteil weiterzuverarbeiten wäre.

Was ist Partialbruchzerlegung und wie hängt sie mit Polynomdivision zusammen?

Partialbruchzerlegung zerlegt einen gebrochen-rationalen Ausdruck in eine Summe einfacher Brüche. Das ist für Integration gebrochen-rationaler Funktionen wichtig. Voraussetzung: Der Zählergrad muss kleiner sein als der Nennergrad.

Ist das nicht der Fall, führt man zuerst eine Polynomdivision durch, um den ganzen Anteil abzuspalten. Beispiel: (x² + 1)/(x − 2) = x + 2 + 5/(x − 2).

Hier ist der Quotient x + 2 (durch Polynomdivision) und der Rest 5, der als 5/(x − 2) geschrieben wird. Danach kann der Bruchanteil 5/(x − 2) einfach integriert werden: 5·ln|x − 2|. Der Polynomdivisions-Rechner liefert den ersten Schritt.

Im Rechner gibst du den Zähler als Dividenden und den Nenner als Divisor ein; der ausgegebene Quotient ist der ganze Anteil und der Rest wird als Zähler des Bruchanteils weiterverwendet.

Prüfe etwa (x³ − 1) ÷ (x − 1): Der Quotient x² + x + 1 ohne Rest lässt sich direkt integrieren, ohne weitere Zerlegung in Partialbrüche.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Die Polynomdivision lohnt sich, wenn eine Nullstelle x₀ eines Polynoms bekannt ist: Dann ist (x − x₀) ein Faktor, und die Division liefert das reduzierte Polynom q(x) ohne den Faktor (x − x₀). Anschließend kannst du q(x) weiter analysieren – Nullstellen suchen, quadratische Formel anwenden usw.

Fehlt ein Term (z. B. kein x^2-Term), schreibe ihn explizit mit Koeffizient 0: x^3 + 0*x^2 − 5*x + 6 oder x^3 − 5*x + 6.

Der größte Nutzen der Polynomdivision liegt im Absenken des Grades: Kennst du eine Nullstelle x-null eines Polynoms – etwa durch Raten ganzzahliger Teiler des konstanten Glieds –, so teilst du durch den Linearfaktor x minus x-null und erhältst ein um einen Grad kleineres Restpolynom.

Dieses lässt sich oft direkt oder mit der quadratischen Formel weiter zerlegen, bis alle Nullstellen gefunden sind.

Ordne vor dem Rechnen beide Polynome nach fallenden Potenzen und halte die Spalten sauber untereinander, denn die meisten Fehler entstehen nicht beim Teilen selbst, sondern beim unordentlichen Subtrahieren verschobener Terme.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Nullstelle x = 3 von f(x) = x^3 − 2x^2 − 5x + 6 bekannt, nun Polynomdivision durch (x − 3). Schritt 1 – Ersten Term: x^3 ÷ x = x^2, mal (x−3) = x^3 − 3x^2. Schritt 2 – Subtraktion: Rest = x^2 − 5x + 6.

Schritt 3 – Zweiten Term: x^2 ÷ x = x, mal (x−3) = x^2 − 3x. Schritt 4 – Subtraktion: Rest = −2x + 6. Schritt 5 – Dritten Term: −2x ÷ x = −2, mal (x−3) = −2x + 6. Rest = 0.

Ergebnis: q(x) = x^2 + x − 2 = (x+2)(x−1) → weitere Nullstellen x = −2 und x = 1.

Der Rechenweg zeigt exemplarisch, wie eine einzige bekannte Nullstelle das ganze Polynom aufschließt: Aus dem Grad-drei-Polynom wird durch die Division ein quadratischer Quotient, dessen beide Nullstellen sich mühelos ablesen lassen, sodass am Ende die vollständige Faktorzerlegung (x − 3)(x + 2)(x − 1) steht.

Dass der Rest genau null ist, bestätigt rückwirkend, dass x = 3 tatsächlich eine Nullstelle war.

Ein zweiter Nutzen zeigt sich bei gebrochenrationalen Funktionen: Teilt man dort Zähler durch Nenner, liefert der ganzzahlige Anteil des Quotienten unmittelbar die schiefe Asymptote, während der Restbruch für große x-Werte verschwindet.

So ist dieselbe Rechnung zugleich Werkzeug der Nullstellensuche und der Kurvenuntersuchung.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Häufiger Fehler: Den Rest nicht angeben oder vergessen – bei r(x) ≠ 0 ist das Teilergebnis eine unechte Division. Zweiter Fehler: Beim Subtrahieren das Vorzeichen der Terme des multiplizierten Divisors falsch setzen.

Dritter Fehler: Einen Term mit Koeffizient 0 im Dividend übersehen ("fehlender Term") – der Platzhalter fehlt in der schriftlichen Division. Vierter Fehler: Division in falscher Reihenfolge – richtig ist: höchster Grad zuerst.

Fünfter Fehler: beim Subtrahieren nur den ersten Term des abzuziehenden Produkts umzukehren und die übrigen Vorzeichen stehen zu lassen – es muss der gesamte Ausdruck vom Rest abgezogen werden.

Sechster Fehler: die Division abzubrechen, bevor der Grad des Rests wirklich unter den des Divisors gesunken ist, sodass ein Term unbearbeitet bleibt.

Und häufig wird ein von null verschiedener Rest unterschlagen: Er gehört als Restbruch zum Ergebnis und zeigt zugleich, dass der Divisor eben kein Teiler des Dividenden und die getestete Stelle keine Nullstelle ist.

Eine kurze Rückmultiplikation deckt einen solchen übersehenen Rest sofort auf.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Polynomdivision-Rechner teilt zwei Polynome schriftlich und gibt Quotient und Rest Schritt für Schritt aus. Im Beispiel ergibt (x^3 − 2x^2 − 5x + 6) ÷ (x − 3) = x^2 + x − 2 ohne Rest. Gib Dividend und Divisor ein und prüfe den Rechenweg.

Für Nullstellen (die den Divisor liefern) nutze den Nullstellen-Rechner; für schiefe Asymptoten bei rationalen Funktionen ist die Polynomdivision der erste Schritt.

Nutze die Division vor allem, um nach einer geratenen Nullstelle den Grad eines Polynoms zu senken und die restlichen Nullstellen leichter zu finden, und kontrolliere das Ergebnis durch Rückmultiplikation von Quotient und Divisor plus Rest.

So wird die schriftliche Division zum verlässlichen Zwischenschritt größerer Aufgaben.

Die Rückmultiplikation ist dabei die verlässlichste Kontrolle: Der Quotient zu (x^2 + 1) ÷ (x − 1) lautet x + 1 bei einem Rest von 2 – und (x − 1)·(x + 1) + 2 ergibt tatsächlich wieder x^2 + 1.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Quotient: x - 1, Rest: 1

Mit Rest: x^2 ÷ (x + 1)

Dividend
x^2
Divisor
x + 1
Variable
x

Beispiel 2 · Mittel · Quotient: x^3 + x^2 - 5*x - 3, Rest: 0

Grad-4-Polynom: x^4 - x^3 - 7*x^2 + x + 6 ÷ (x - 2)

Dividend
x^4 - x^3 - 7*x^2 + x + 6
Divisor
x - 2
Variable
x

Beispiel 3 · Komplex · Quotient: x, Rest: 1

Asymptoten-Bestimmung: (x^2 + 1) ÷ x

Dividend
x^2 + 1
Divisor
x
Variable
x

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Tangenten-RechnerTangentengleichung y = mx + b an einer Funktion im Punkt x₀ berechnen – Steigung und y-Achsenabschnitt ausgeben.Schnittpunkt-RechnerSchnittpunkte zweier Funktionen oder einer Funktion mit der x-Achse berechnen – mit Koordinatenausgabe und Rechenweg.ProzentrechnerProzentwert, Prozentsatz oder Grundwert berechnen – universeller Prozentrechner.RabattrechnerRabattbetrag, Endpreis und Ersparnis in Euro und Prozent berechnen.PreissteigerungsrechnerPreissteigerung in Prozent berechnen: neuen Preis, absolute Mehrkosten und Gesamtsteigerung über mehrere Perioden vergleichen.DreisatzrechnerGerader und ungerader Dreisatz für proportionale und antiproportionale Zusammenhänge.FlächenrechnerFläche berechnen für Quadrat, Rechteck, Dreieck, Kreis, Trapez, Parallelogramm und weitere Formen – Formel wird je gewählter Form angezeigt.DurchschnittsrechnerArithmetisches Mittel, Summe, Anzahl, Minimum und Maximum einer Wertegruppe berechnen.VolumenrechnerVolumen berechnen für Würfel, Quader, Zylinder, Kegel, Kugel und Pyramide – Formel wird je gewählter Form angezeigt.PythagorasrechnerFehlende Seite und Winkel eines rechtwinkligen Dreiecks mit Satz des Pythagoras berechnen.IntegralrechnerBerechnet Stammfunktionen mit Rechenweg und das bestimmte Integral (Fläche) für Standardfälle: Polynome, 1/x, Wurzeln, sin, cos, e^x.Wendepunkt-RechnerWendepunkte einer Funktion berechnen – zweite Ableitung null setzen, Vorzeichenwechsel prüfen, Monotonieverhalten ablesen.Extrempunkte-RechnerHoch- und Tiefpunkte einer Funktion berechnen – erste und zweite Ableitung, Klassifikation und Monotonie-Tabelle.Grenzwert-RechnerGrenzwert (Limes) einer Funktion für x → a, x → +∞ oder x → −∞ numerisch berechnen, mit L'Hôpital-Hinweis.Sattelpunkt-RechnerSattelpunkte (Terrassenpunkte) berechnen – wo f'=0 und f''=0 gilt, mit Nachweis über dritte Ableitung.

Weiternutzung

Grafiken weiterverwenden

Alle 2 Grafiken dieser Seite darfst du in eigenen Artikeln und Beiträgen verwenden.

Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Infografik: Polynomdivision berechnen, f(x)  =  q(x) · d(x)  +  r(x)      grad(r) < grad(d), VARIABLEN, f(x), Dividend – Zählerpolynom., d(x), Divisor – Nennerpolynom., q, r

    Polynomdivision-Rechner Formel

    760 × 334 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/polynomdivision-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/mathematik/polynomdivision-rechner-formel.svg"
           alt="Infografik: Polynomdivision berechnen, f(x)  =  q(x) · d(x)  +  r(x)      grad(r) < grad(d), VARIABLEN, f(x), Dividend – Zählerpolynom., d(x), Divisor – Nennerpolynom., q, r"
           width="760" height="334">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/polynomdivision-rechner">Polynomdivision-Rechner Formel auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/polynomdivision-rechner
  • Infografik: Polynomdivision: Schritt-für-Schritt-Schema, BEISPIEL: (x³ − 6x² + 11x − 6) : (x − 1), (x³ − 6x² + 11x − 6) : (x − 1) =, x³ − x², ← x · (x−1), −5x² + 11x, −5x² + 5x, ← −5 · (x−1)

    Polynomdivision-Rechner Schema

    760 × 400 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/polynomdivision-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/mathematik/polynomdivision-rechner-schema.svg"
           alt="Infografik: Polynomdivision: Schritt-für-Schritt-Schema, BEISPIEL: (x³ − 6x² + 11x − 6) : (x − 1), (x³ − 6x² + 11x − 6) : (x − 1) =, x³ − x², ← x · (x−1), −5x² + 11x, −5x² + 5x, ← −5 · (x−1)"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/polynomdivision-rechner">Polynomdivision-Rechner Schema auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/polynomdivision-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Polynomdivision wird algorithmisch nach dem Standardverfahren berechnet. Köffizienten werden als rationale Zahlen exakt behandelt. Nur Polynom-Eingaben (Potenzen von x mit numerischen Köffizienten) werden unterstützt.

Quelle: Eigener Polynomdivisions-Algorithmus (mathjs-Parser für Köffizienten-Extraktion)

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Mathematik / Analysis
Formeln basieren auf
Polynomdivision: (Dividend) ÷ (Divisor) = Quotient + Rest/Divisor; Standardverfahren schriftliche Division
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Polynomdivision-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/polynomdivision-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Polynomdivision-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/polynomdivision-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.