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Diagonale berechnen: Rechteck, Quadrat, Quader und Bildschirm

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Kurzantwort

Form wählen (Rechteck, Quadrat, Quader oder Bildschirm), die passenden Maße oder Zoll und Seitenverhältnis eingeben und die Diagonale nach dem Satz des Pythagoras berechnen.

Diagonale berechnen für Rechteck, Quadrat, Quader (Raumdiagonale) und Bildschirme aus Zoll...

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Diagonalenrechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Die Diagonale verschiedener Formen – vom einfachen Rechteck bis zur Raumdiagonale eines Quaders und der Bildschirmdiagonale aus Zoll – bestimmt der Diagonalenrechner mit einem einzigen Werkzeug. Alle Berechnungen beruhen auf dem Satz des Pythagoras: Die Diagonale ist die Hypotenuse eines rechtwinkligen Dreiecks, das die Seiten der Form aufspannen.

Beim Rechteck teilt die Diagonale die Fläche in zwei rechtwinklige Dreiecke, sodass d = √(l² + b²) gilt; für 4 cm und 3 cm ergibt das genau 5 cm.

Beim Quadrat vereinfacht sich das zu d = Seite · √2, beim Quader kommt die Höhe als dritte Dimension hinzu. Für Bildschirme rechnet der Rechner die in Zoll angegebene Diagonale in Zentimeter um und leitet aus dem Seitenverhältnis Breite und Höhe ab.

Typische Anwendungen sind Möbel- und Raumplanung, Zuschnitte im Handwerk, das Verlegen von Kabeln quer durch einen Raum und der Vergleich von Monitor- oder TV-Größen.

So beantwortest du „diagonale berechnen“ für alle gängigen Fälle in einem einzigen Schritt. Ein klassisches Beispiel ist das 3-4-5-Rechteck, dessen Diagonale genau 5 cm misst. Diagonale im Rechteck: Seiten 4 cm und 3 cm ergeben nach Pythagoras die Diagonale 5 cm

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Wähle zuerst die Form, denn davon hängen die benötigten Eingabefelder ab. Beim Rechteck gibst du Länge und Breite ein, beim Quadrat nur die Seitenlänge, beim Quader Länge, Breite und Höhe.

Für den Modus Bildschirm trägst du die Diagonale in Zoll ein und wählst das Seitenverhältnis, etwa 16:9 für Full HD und 4K, 16:10 für viele Office-Monitore, 4:3 für ältere Geräte oder 21:9 für Ultrawide-Displays.

Insgesamt stehen sechs Felder bereit, von denen je nach Form nur zwei bis drei mitrechnen – der Rest bleibt unbeachtet und darf ruhig auf seinem Vorgabewert stehen bleiben.

Das Feld „Länge / Seite a“ hat dabei eine Doppelrolle: Beim Rechteck meint es die eine Kante, beim Quadrat die einzige Seitenlänge.

Ein separates Quadrat-Feld existiert nicht, weshalb du die Seitenlänge dort ebenfalls unter „Länge / Seite a“ einträgst. „Breite b“ wird im Quadrat-Modus vollständig ignoriert, „Höhe h“ wertet ausschließlich der Quader aus.

Umgekehrt wirken „Diagonale in Zoll“ und „Seitenverhältnis“ nur im Bildschirm-Modus; für Rechteck, Quadrat und Quader bleibt die Zoll-Angabe folgenlos. Jedes Maß, das die gewählte Form benötigt, muss echt größer als null sein.

Trägst du dort eine Null oder einen negativen Wert ein, rechnet der Rechner nicht etwa mit dem Betrag weiter, sondern gibt gar keine Diagonale aus und zeigt als berechnete Größe nur einen Gedankenstrich.

Ein leeres Ergebnis ist also kein Anzeigefehler, sondern der Hinweis auf eine fehlende Pflichtangabe.

Bei den drei geometrischen Formen ist der Rechner einheitenneutral: Gibst du Meter ein, ist auch die Diagonale in Metern zu lesen – nur der Bildschirm-Modus liefert zwingend Zentimeter, weil Zoll fest mit 2,54 cm umgerechnet wird.

Entscheidend ist allein, dass du innerhalb einer Rechnung nicht zwischen Einheiten wechselst. Runde die Eingaben nicht vorab, weil sich kleine Abweichungen beim Quadrieren verstärken.

Beim Bildschirm ist wichtig: Die Zoll-Angabe beschreibt nur die Diagonale, nicht Breite oder Höhe – diese ergeben sich erst aus dem gewählten Seitenverhältnis.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Alle Modi nutzen den Satz des Pythagoras. Beim Rechteck gilt d = √(l² + b²); für l = 4 cm und b = 3 cm folgt d = √(16 + 9) = √25 = 5 cm.

Das Quadrat ist der Sonderfall mit l = b, weshalb sich d = a · √2 ergibt – eine Seite von 5 cm führt auf d = 5 · 1,4142 ≈ 7,07 cm.

Beim Quader kommt die Höhe hinzu, und die Raumdiagonale lautet d = √(l² + b² + h²); ein Karton mit 4, 3 und 2 cm hat d = √(16 + 9 + 4) = √29 ≈ 5,39 cm.

Für Bildschirme rechnet der Rechner zuerst die Diagonale von Zoll in Zentimeter um (1 Zoll = 2,54 cm) und bestimmt dann aus dem Seitenverhältnis w:h die Breite als d · w / √(w² + h²) und die Höhe als d · h / √(w² + h²).

Ein 27-Zoll-Display im Format 16:9 misst so 68,58 cm in der Diagonale, 59,77 cm in der Breite und 33,62 cm in der Höhe.

Der Nenner √(w² + h²) ist dabei nichts anderes als die Diagonale des Formatrechtecks selbst: Für 16:9 ergibt er √(256 + 81) = √337 ≈ 18,358. Breite und Höhe entstehen also, indem die reale Diagonale im Verhältnis 16 : 9 : 18,358 aufgeteilt wird.

Das Seitenverhältnis liefert damit nur die Proportion, die Zoll-Angabe erst den Maßstab.

Diagonale im Rechteck: d gleich Wurzel aus a² plus b².
Formel des Diagonale-Rechners für Rechtecke.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Diagonalenrechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechne ich die Diagonale eines Rechtecks?

Die Diagonale eines Rechtecks berechnest du mit dem Satz des Pythagoras: d = √(Länge² + Breite²). Wähle im Rechner die Form Rechteck und gib beide Seiten ein.

Für ein Rechteck mit 4 cm Länge und 3 cm Breite ergibt sich d = √(4² + 3²) = √(16 + 9) = √25 = 5 cm. Die Diagonale teilt das Rechteck in zwei rechtwinklige Dreiecke, in denen sie jeweils die Hypotenuse bildet.

Ein größeres Beispiel: Ein Tisch mit 120 cm Länge und 90 cm Breite hat eine Diagonale von √(14400 + 8100) = √22500 = 150 cm. So prüfst du etwa, ob eine Platte durch eine Türöffnung passt.

Der Rechner liefert das Ergebnis sofort und exakt, ohne Taschenrechner und Rundungsfehler.

Beim Verlegen von Fliesen oder Parkett hilft diese Zahl, den längsten benötigten Zuschnitt zu planen: Ein Zimmer mit 6 m Länge und 4 m Breite hat eine Diagonale von √(36 + 16) = √52 ≈ 7,21 m.

Wie groß ist die Diagonale eines Quadrats?

Beim Quadrat sind alle Seiten gleich lang, deshalb vereinfacht sich die Diagonale zu d = a · √2 mit a als Seitenlänge. Der Faktor √2 ≈ 1,4142 bleibt immer gleich.

Für ein Quadrat mit 5 cm Seitenlänge ergibt das d = 5 · 1,4142 ≈ 7,07 cm, für 10 cm Seite entsprechend 14,14 cm. Rechnerisch ist das derselbe Satz des Pythagoras wie beim Rechteck, nur mit gleichen Seiten: √(5² + 5²) = √50 ≈ 7,07 cm.

Die Diagonale eines Quadrats ist also stets rund 41 Prozent länger als seine Seite – ein nützlicher Merkwert für schnelle Abschätzungen im Kopf.

Im Rechner gibst du einfach die Seitenlänge a ein, wählst die Form Quadrat und erhältst die Diagonale sofort.

Eine quadratische Fliese mit 30 cm Seitenlänge hat etwa eine Diagonale von 30 · √2 ≈ 42,43 cm – wichtig beim Verlegen im Schachbrettmuster, weil die Diagonale die Mindestbreite der Wandabschnitte bestimmt.

Was ist die Raumdiagonale eines Quaders und wie berechne ich sie?

Die Raumdiagonale eines Quaders verbindet zwei gegenüberliegende Ecken quer durch den Körper. Sie folgt aus dem Satz des Pythagoras in drei Dimensionen: d = √(Länge² + Breite² + Höhe²). Wähle im Rechner die Form Quader und gib alle drei Maße ein.

Ein Karton mit 4, 3 und 2 cm hat die Raumdiagonale √(16 + 9 + 4) = √29 ≈ 5,39 cm. Ein praktisches Beispiel ist ein Raum von 5 m Länge, 4 m Breite und 3 m Höhe: Seine Raumdiagonale beträgt √(25 + 16 + 9) = √50 ≈ 7,07 m.

Damit prüfst du, ob ein besonders langer Gegenstand diagonal in einen Raum oder eine Kiste passt.

Die Formel funktioniert ebenso für Koffer oder Container: Ein Überseecontainer mit 12 m Länge, 2,4 m Breite und 2,6 m Höhe hat eine Raumdiagonale von √(144 + 5,76 + 6,76) = √156,52 ≈ 12,51 m.

Damit weißt du, welche Stangen, Rohre oder Leitern maximal hineinpassen.

Wie rechne ich die Bildschirmdiagonale von Zoll in Zentimeter um?

Ein Zoll entspricht genau 2,54 cm, deshalb multiplizierst du die in Zoll angegebene Bildschirmdiagonale einfach mit 2,54.

Ein 27-Zoll-Monitor hat also eine Diagonale von 27 · 2,54 = 68,58 cm, ein 24-Zoll-Gerät 60,96 cm und ein 55-Zoll-Fernseher 139,7 cm. Wichtig ist, dass diese Zahl nur die Diagonale beschreibt, nicht die Breite oder Höhe.

Wähle im Rechner die Form Bildschirm, gib die Zoll-Zahl ein und wähle das Seitenverhältnis – dann bekommst du neben der Diagonale in Zentimetern auch Breite und Höhe. So lässt sich schnell einschätzen, wie groß ein Gerät tatsächlich ist.

Der Rechner unterstützt alle gängigen Seitenverhältnisse von 4:3 über 16:9 bis hin zu 21:9 für Ultrawide-Displays.

Ein 32-Zoll-Monitor hat eine Diagonale von 32 · 2,54 = 81,28 cm; im Format 16:9 ergibt das eine Breite von rund 70,78 cm und eine Höhe von rund 39,81 cm – entscheidend, wenn du die Stellfläche auf dem Schreibtisch abmessen willst.

Wie ermittle ich Breite und Höhe eines Bildschirms aus der Zoll-Angabe?

Aus der Zoll-Diagonale und dem Seitenverhältnis leitet der Rechner Breite und Höhe ab. Zuerst wird die Diagonale in Zentimeter umgerechnet, dann das Seitenverhältnis w:h genutzt: Breite = d · w ÷ √(w² + h²) und Höhe = d · h ÷ √(w² + h²).

Für ein 27-Zoll-Display im Format 16:9 ergibt das eine Diagonale von 68,58 cm, √(16² + 9²) = √337 ≈ 18,36, eine Breite von 68,58 · 16 ÷ 18,36 ≈ 59,77 cm und eine Höhe von 68,58 · 9 ÷ 18,36 ≈ 33,62 cm.

Damit kennst du die tatsächliche Stellfläche und kannst prüfen, ob der Bildschirm auf den Schreibtisch passt. Das Format 4:3 war bei älteren Monitoren und Laptops Standard; ein 15-Zoll-Gerät im Format 4:3 ist 30,48 cm breit und 22,86 cm hoch.

Moderne Laptop-Bildschirme nutzen oft 16:10; ein 14-Zoll-Display in diesem Format misst dann rund 30,03 cm in der Breite und 18,77 cm in der Höhe.

Ein 27-Zoll-Display im Format 4:3 wäre hingegen nur 54,86 cm breit und 41,15 cm hoch – deutlich quadratischer trotz gleicher Diagonale.

Warum sind zwei Bildschirme mit gleicher Zoll-Zahl unterschiedlich breit?

Weil die Zoll-Zahl nur die Diagonale angibt, verteilen unterschiedliche Seitenverhältnisse diese Länge anders auf Breite und Höhe. Zwei 27-Zoll-Displays sind zwar diagonal gleich groß, unterscheiden sich aber deutlich in der Form.

Im Format 16:9 misst ein 27-Zoll-Monitor rund 59,77 cm in der Breite und 33,62 cm in der Höhe. Ein 27-Zoll-Gerät im Ultrawide-Format 21:9 ist mit etwa 63,04 cm breiter, dafür mit nur rund 27,02 cm flacher.

Ein breiteres Format zieht die Diagonale also in die Länge und nimmt Höhe weg. Beim Kauf lohnt sich deshalb immer der Blick auf Breite und Höhe statt nur auf die Zoll-Zahl.

Der Diagonalenrechner vergleicht beliebige Kombinationen sofort: Gib einfach Zoll-Zahl und Seitenverhältnis ein und sieh, wie viel Bildschirmfläche du wirklich erhältst.

Ein 34-Zoll-Ultrawide-Monitor im Format 21:9 ist rund 79,7 cm breit und 34,2 cm hoch – breiter als ein 34-Zoll-Monitor im Format 16:9, der 75,27 cm in der Breite aufweist.

Welche Formel steckt hinter dem Diagonalenrechner?

Hinter allen Modi steckt derselbe Satz des Pythagoras. In der Ebene gilt für das Rechteck d = √(l² + b²), beim Quadrat als Sonderfall d = a · √2.

Im Raum kommt eine dritte Dimension hinzu, sodass die Raumdiagonale des Quaders d = √(l² + b² + h²) lautet. Beim Bildschirm wird die Diagonale zuerst von Zoll in Zentimeter umgerechnet und dann über das Seitenverhältnis in Breite und Höhe zerlegt.

Die Diagonale ist dabei immer die Hypotenuse eines rechtwinkligen Dreiecks. Als Kontrolle gilt: Die Diagonale ist stets länger als jede einzelne Seite, aber kürzer als die Summe der beteiligten Seiten.

Alle Berechnungen erfolgen exakt mit der Quadratwurzelfunktion, sodass du keine Näherungstabelle brauchst.

Wählst du im Rechner den Modus Rechteck und gibst 3 cm sowie 4 cm ein, erscheint sofort die klassische 5-cm-Hypotenuse des pythagoräischen 3-4-5-Dreiecks. So kannst du eigene Konstruktionen auf Einhaltung rechter Winkel prüfen.

Wofür brauche ich die Diagonale im Alltag?

Die Diagonale ist in vielen Alltagssituationen die entscheidende Länge. Beim Möbelkauf zeigt sie, ob eine Tischplatte oder ein Schrank diagonal durch eine Tür passt.

Bei Bildschirmen macht sie Geräte vergleichbar und verrät zusammen mit dem Seitenverhältnis die echte Breite und Höhe.

Handwerker prüfen mit der Diagonale, ob ein Rahmen rechtwinklig ist: Sind beide Diagonalen eines Rechtecks gleich lang, stimmen die Winkel. Im Raum hilft die Raumdiagonale, lange Gegenstände wie Regale oder Leitungen zu planen.

Ein Rechteck von 120 × 90 cm hat zum Beispiel eine Diagonale von 150 cm – ein Wert, der bei Transport und Zuschnitt sofort weiterhilft.

Auch im Sport ist die Diagonale relevant: Ein Fußballfeld mit 105 m Länge und 68 m Breite hat eine Diagonale von √(11025 + 4624) = √15649 ≈ 125,1 m – die längste mögliche Passdistanz ohne Umwege.

Gib im Rechner einfach beide Seiten ein und erhalte das Ergebnis sofort.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Nutze bei rechteckigen Formen die bekannten pythagoreischen Zahlentripel als schnellen Kontrollwert: 3-4-5, 6-8-10 oder 5-12-13. Passt dein Ergebnis nicht zu einem solchen Muster, ist das kein Fehler – die meisten realen Maße ergeben krumme Wurzeln.

Ein guter Plausibilitätscheck ist, dass die Diagonale immer länger als jede einzelne Seite, aber kürzer als deren Summe sein muss.

Beim Bildschirmvergleich lohnt sich der Blick auf das Seitenverhältnis: Zwei Displays mit gleicher Zoll-Zahl, aber unterschiedlichem Format haben verschiedene Breiten und Höhen.

Ein 34-Zoll-Ultrawide im Format 21:9 ist deutlich breiter, aber flacher als ein 34-Zoll-Gerät im Format 16:9. Für die Raumdiagonale eines Zimmers hilft der Wert, um zu prüfen, ob ein langer Gegenstand diagonal hineinpasst.

Denk daran, dass Zoll nur die Diagonale angibt: Wer die tatsächliche Stellfläche eines Monitors braucht, muss immer Breite und Höhe aus dem Seitenverhältnis ableiten. Weitere Aufgaben zum Satz des Pythagoras bietet Khan Academy.

Die Zahlen zu diesem Vergleich liefert der Rechner direkt: Ein 34-Zoll-Display misst in beiden Formaten 86,36 cm in der Diagonale, im Format 21:9 aber 79,38 cm Breite bei 34,02 cm Höhe – gegenüber 75,27 cm Breite und 42,34 cm Höhe im Format 16:9.

Gleiche Zoll-Zahl, gut 4 cm mehr Breite und über 8 cm weniger Höhe: Für die Schreibtischplanung zählt deshalb nie die Diagonale allein, sondern immer das Paar aus Breite und Höhe.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Du willst wissen, ob ein neuer 27-Zoll-Monitor im Format 16:9 auf deinen Schreibtisch passt und wie breit er wirklich ist. Schritt 1 – Diagonale in Zentimeter: 27 · 2,54 = 68,58 cm.

Schritt 2 – Normierung des Seitenverhältnisses: √(16² + 9²) = √337 ≈ 18,36. Schritt 3 – Breite: 68,58 · 16 ÷ 18,36 ≈ 59,77 cm. Schritt 4 – Höhe: 68,58 · 9 ÷ 18,36 ≈ 33,62 cm.

Der Monitor braucht also rund 60 cm Stellbreite plus etwas Rand für Gehäuse und Standfuß. Zum Vergleich: Ein 34-Zoll-Ultrawide im Format 21:9 wäre mit rund 80 cm deutlich breiter.

Dasselbe Prinzip hilft im Raum: Passt ein 2,10 m langes Regal beim Aufstellen durch ein Zimmer mit 2,50 m Deckenhöhe?

Die Diagonale einer Wandfläche von 2,50 m Höhe und 1,20 m Breite beträgt √(6,25 + 1,44) ≈ 2,77 m, sodass sich das Regal beim Kippen sicher aufrichten lässt. So werden abstrakte Diagonalen zu konkreten Planungsentscheidungen.

Merke dir als Grundregel, dass die Diagonale mit beiden Seiten zugleich wächst, aber stets kürzer bleibt als deren Summe, weil die Wurzel den Zuwachs dämpft.

Wer diesen Zusammenhang verinnerlicht, schätzt Diagonalen später auch ohne Rechner grob richtig ein und erkennt unplausible Werte sofort. 27-Zoll-Bildschirm im Format 16 zu 9 mit Diagonale 68,58 cm, Breite 59,77 cm und Höhe 33,62 cm

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist die Annahme, die Zoll-Zahl eines Bildschirms sei seine Breite – tatsächlich beschreibt sie nur die Diagonale. Ein 27-Zoll-Monitor ist rund 59,8 cm breit, nicht 27 Zoll breit.

Ein zweiter Fehler betrifft das Seitenverhältnis: Wer ein 21:9-Display wie ein 16:9-Gerät behandelt, erhält falsche Breite und Höhe.

Beim Quadrat wird oft d = a · √2 mit der Rechteckformel verwechselt, obwohl beide zum selben Ergebnis führen, wenn man l = b setzt. Beim Quader vergessen viele die dritte Dimension und rechnen nur die Flächendiagonale statt der Raumdiagonale.

Auch gemischte Einheiten sind ein Klassiker: Eine Seite in Metern und eine in Zentimetern führt zu völlig falschen Werten.

Schließlich verwechseln manche Diagonale und Umfang oder Fläche – die Diagonale ist eine einzelne Länge, nicht die Randlänge oder der Flächeninhalt.

Prüfe deshalb immer, welche Größe die Aufgabe wirklich verlangt, bevor du das Ergebnis weiterverwendest. Spürbare Folgen hat außerdem der Schluss von der Zoll-Zahl auf die Bildfläche.

Zwei 34-Zoll-Displays haben dieselbe Diagonale, aber keineswegs dieselbe Fläche: Aus 79,38 × 34,02 cm folgen beim 21:9-Gerät rund 2.700 cm², aus 75,27 × 42,34 cm beim 16:9-Gerät dagegen rund 3.187 cm² – fast 18 Prozent mehr Bildfläche bei identischer Zoll-Angabe.

Je weiter ein Format vom Quadrat abweicht, desto kleiner fällt die Fläche zur selben Diagonale aus.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Diagonalenrechner gibt dir die Diagonale von Rechteck, Quadrat, Quader und Bildschirm nach dem Satz des Pythagoras.

Wähle die Form, gib die passenden Maße oder die Zoll-Angabe mit Seitenverhältnis ein und kontrolliere das Ergebnis über die Regel, dass die Diagonale länger als jede Seite, aber kürzer als deren Summe ist.

Beim Bildschirm liefert der Rechner zusätzlich Breite und Höhe in Zentimetern, weil die Zoll-Zahl allein nur die Diagonale beschreibt.

Geht es um die fehlende Seite eines rechtwinkligen Dreiecks, ist der Pythagoras-Rechner der direktere Weg; brauchst du alle Seiten, Winkel und die Fläche, hilft der Dreiecksrechner.

So verbindest du die berechnete Diagonale direkt mit der nächsten Planungs- oder Konstruktionsaufgabe und vermeidest teure Fehlkäufe oder Zuschnittfehler.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Diagonale 5 cm

Rechteck 4 cm × 3 cm

Form
Rechteck (Länge + Breite)
Länge / Seite a
4
Breite b
3

Beispiel 2 · Mittel · Diagonale 68,58 cm, Breite 59,77 cm, Höhe 33,62 cm

Bildschirm 27 Zoll im Format 16:9

Form
Bildschirm (Zoll + Seitenverhältnis)
Diagonale in Zoll
27
Seitenverhältnis
16:9

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Weiternutzung

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Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Ein Bildschirm mit 27 Zoll Diagonale im Seitenverhältnis 16 zu 9. Umgerechnet sind das 68,58 cm Diagonale, eine Breite von 59,77 cm und eine Höhe von 33,62 cm. Ein Zoll entspricht 2,54 cm.

    Bildschirmdiagonale aus Zoll und Seitenverhältnis

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    <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/diagonale">
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           alt="Ein Bildschirm mit 27 Zoll Diagonale im Seitenverhältnis 16 zu 9. Umgerechnet sind das 68,58 cm Diagonale, eine Breite von 59,77 cm und eine Höhe von 33,62 cm. Ein Zoll entspricht 2,54 cm."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/diagonale">Bildschirmdiagonale aus Zoll und Seitenverhältnis auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/diagonale
  • Ein Rechteck mit der Länge 4 cm und der Breite 3 cm. Die Diagonale teilt es in zwei rechtwinklige Dreiecke und misst nach dem Satz des Pythagoras die Wurzel aus 4 hoch 2 plus 3 hoch 2 gleich 5 cm.

    Diagonale eines Rechtecks

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           alt="Ein Rechteck mit der Länge 4 cm und der Breite 3 cm. Die Diagonale teilt es in zwei rechtwinklige Dreiecke und misst nach dem Satz des Pythagoras die Wurzel aus 4 hoch 2 plus 3 hoch 2 gleich 5 cm."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/diagonale">Diagonale eines Rechtecks auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/diagonale

Quellen, Transparenz und Haftung

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Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Ausgabe ist eine mathematische Kontroll- und Lernhilfe und ersetzt keine vollständige Herleitung im Unterricht oder in Prüfungen.

Quelle: Diagonalenberechnung nach dem Satz des Pythagoras für Rechteck, Quadrat, Quader-Raumdiagonale sowie Bildschirme aus Zoll und Seitenverhältnis

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Mathematik / Geometrie
Formeln basieren auf
Satz des Pythagoras: Rechteck d = √(l² + b²), Quadrat d = a·√2, Raumdiagonale d = √(l² + b² + h²), Bildschirm aus Zoll und Seitenverhältnis
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Diagonalenrechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/diagonale

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Diagonalenrechner. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/geometrie/diagonale

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