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Namens-Zufallsgenerator: Gewinner auslosen

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Die Ziehung nutzt Math.random (Pseudozufall). Für rechtlich verbindliche Gewinnspiele mit hohem Streitwert ist ein dokumentiertes, notarielles Losverfahren sicherer.

Gezogene Namen

Klicke auf „Auslosen“, um Gewinner zu ziehen.

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Kurzantwort

Namens-Zufallsgenerator: Teilnehmerliste eingeben und per Klick zufällige Gewinner ziehen – oder die Liste leer lassen und zufällige Vornamen erzeugen. Faire Gleichverteilung.

Namen zufällig auslosen: Teilnehmerliste eingeben und Gewinner ziehen

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Mathematik (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Namens-Zufallsgenerator?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Faire Gewinner aus einer Teilnehmerliste ziehen oder zufällige Vornamen erzeugen – beides leistet der Namens-Zufallsgenerator. Die zentrale Frage: Wie lose ich transparent und ohne Bevorzugung aus, wer gewinnt oder in welche Gruppe kommt?

Du fügst deine Namen ein, wählst wie viele gezogen werden, und der Generator mischt die Liste per Zufall. Er eignet sich für Gewinnspiele, Verlosungen im Verein, Gruppeneinteilungen im Unterricht oder die Auswahl einer Reihenfolge.

Bleibt das Feld leer, erzeugt er stattdessen zufällige Vornamen aus einem eingebauten Pool – praktisch für Testdaten oder Namensideen.

Der entscheidende Vorteil gegenüber einer Auslosung aus dem Kopf ist die nachvollziehbare Gleichbehandlung: Jeder Name auf der Liste hat exakt dieselbe Wahrscheinlichkeit, gezogen zu werden, unabhängig von seiner Position.

Gerade bei öffentlichen Verlosungen oder Gruppeneinteilungen schafft das Vertrauen, weil niemand bevorzugt wird und sich die Ziehung durch einen Screenshot jederzeit belegen lässt.

Eine Stolperstelle steckt in genau dieser Doppelfunktion: Der Wechsel zum eingebauten Vornamen-Pool geschieht stillschweigend.

Enthält dein Textfeld nur Leerzeilen oder Leerzeichen, meldet der Generator keinen Fehler, sondern lost aus seinen 40 hinterlegten Vornamen aus.

Wer eine kopierte Teilnehmerliste einfügt und plötzlich Namen wie Emma oder Leon sieht, hat deshalb fast immer ein Einfüge-Problem und keinen erstaunlichen Zufallstreffer.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Der Rechner benötigt drei Angaben: Teilnehmer (ein Name pro Zeile), Wie viele ziehen? (Anzahl der Gewinner) und Namen dürfen sich wiederholen (Häkchen für das Ziehen mit Zurücklegen, sonst gewinnt jeder Name höchstens einmal).

Typische Datenquellen sind Anmeldelisten, Klassenlisten oder Kommentare unter einem Gewinnspielbeitrag. Ein häufiger Fehler ist, mehr Gewinner ziehen zu wollen, als Namen in der Liste stehen – ohne Wiederholung ist das nicht möglich.

Lässt du die Liste leer, nutzt der Generator seinen eingebauten Vornamen-Pool. Achte darauf, jeden Teilnehmer in eine eigene Zeile zu setzen, weil zwei durch Komma getrennte Namen in einer Zeile als ein einziger Eintrag gewertet würden.

Leerzeilen sind dagegen unkritisch, denn sie werden beim Einlesen automatisch verworfen; entferne vor der Ziehung aber Dubletten, damit jede Person mit genau einer Chance in der Liste steht.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Zitiergrafik: Fisher-Yates-Verfahren und Gewinnchance beim Namen-Zufallsgenerator Hinter der Ziehung steht eine gleichverteilte Zufallsauswahl. Ohne Wiederholung wird die komplette Liste mit dem Fisher-Yates-Verfahren gemischt und die gewünschte Anzahl von vorne entnommen – so hat jede Reihenfolge dieselbe Wahrscheinlichkeit.

Mit Wiederholung wird für jede Ziehung unabhängig ein zufälliger Name gewählt. Bei zehn Teilnehmern hat also jeder eine Chance von 1 zu 10, als Erster gezogen zu werden. Die Zufallszahlen liefert Math.random.

Ein Zahlenbeispiel verdeutlicht das Verfahren: Bei zwanzig Teilnehmern und drei Gewinnern ohne Zurücklegen hat beim ersten Zug jeder Name eine Chance von 1 zu 20; nach dem ersten Gewinner verbleiben neunzehn Namen, sodass der zweite Zug mit 1 zu 19 und der dritte mit 1 zu 18 erfolgt.

Über die gesamte Ziehung bleibt die Chance jedes Teilnehmers, unter den drei Gewinnern zu sein, dennoch für alle gleich, nämlich 3 zu 20 oder 15 Prozent.

Das Fisher-Yates-Verfahren garantiert, dass jede mögliche Reihenfolge mit derselben Wahrscheinlichkeit entsteht.

Wie groß der Raum ist, den das Mischen aufspannt, zeigt der eingebaute Pool: Bei 40 Namen gibt es 40 Fakultät mögliche Reihenfolgen, also eine Zahl mit 48 Stellen.

Fisher-Yates trifft jede einzelne davon mit derselben Wahrscheinlichkeit – anders als ein naives Sortieren nach einem Zufallswert, das je nach Sortierverfahren messbare Verzerrungen erzeugen kann.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Namens-Zufallsgenerator

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie lose ich mit dem Generator faire Gewinner aus?

Du fügst alle Teilnehmer als Liste ein, einen Namen pro Zeile, wählst die Zahl der Gewinner und klickst auf Auslosen.

Der Generator mischt die Liste mit dem Fisher-Yates-Verfahren, bei dem jede Reihenfolge gleich wahrscheinlich ist, und zeigt die Gewinner nummeriert an. Bei 40 Teilnehmern und 3 Gewinnern hat also jeder eine Chance von 3 zu 40.

Wichtig ist, die Liste vor der Ziehung festzuhalten, damit die Auslosung nachvollziehbar bleibt.

Leerzeilen in der Liste musst du nicht entfernen: Der Generator filtert leere Einträge selbst heraus, bevor er mischt – sie verändern die Gewinnchance also nicht.

Fisher-Yates durchläuft die Liste von hinten nach vorn und tauscht jeden Eintrag mit einem zufällig gewählten der noch nicht fixierten Positionen. Dadurch ist jede der möglichen Reihenfolgen exakt gleich wahrscheinlich.

Bei 20 Teilnehmern gibt es 20! = rund 2,4 Billiarden mögliche Reihenfolgen; das Verfahren wählt eine davon in genau 20 Schritten und ohne Verzerrung aus.

Kann derselbe Name mehrfach gezogen werden?

Standardmäßig nicht: Ohne Wiederholung wird jeder Name höchstens einmal gezogen – das ist der richtige Modus für Gewinnspiele, weil eine Person nicht zweimal gewinnen soll.

Aktivierst du die Option "Namen dürfen sich wiederholen", wird für jede Ziehung unabhängig aus der ganzen Liste gewählt, sodass ein Name mehrfach vorkommen kann.

Das ist nur in Sonderfällen sinnvoll, etwa wenn du unabhängige Stichproben mit Zurücklegen brauchst. Für klassische Verlosungen lässt du die Option deaktiviert.

Der mathematische Unterschied ist erheblich: Ohne Wiederholung sinkt nach jeder Ziehung die Restliste um einen Eintrag, sodass spätere Züge eine höhere Einzelwahrscheinlichkeit haben.

Bei 10 Namen und 3 Ziehungen ohne Wiederholung ist die Wahrscheinlichkeit, drei bestimmte Personen genau in dieser Reihenfolge zu ziehen, 1/720; mit Wiederholung beträgt sie nur (1/10)^3 = 0,1 %.

Für Schulklassen, Vereinslose oder Social-Media-Aktionen ist die Variante ohne Wiederholung fast immer die richtige Wahl.

Ist Math.random für Gewinnspiele zulässig?

Für die meisten Alltagsverlosungen – Vereinsfeste, Social-Media-Gewinnspiele, Klassenlose – ist der Pseudozufall von Math.random völlig ausreichend und fair, weil jede Person die gleiche Chance hat.

Rechtlich heikel wird es erst bei hohen Werten oder Streitpotenzial: Dann verlangt man ein nachweisbares, unabhängig kontrolliertes Verfahren, etwa eine notarielle Ziehung.

Math.random ist kein kryptografisch sicherer Zufall und nicht manipulationssicher dokumentiert. Für Transparenz solltest du Teilnehmerliste und Ergebnis per Screenshot festhalten.

Der praktische Unterschied zu einem kryptografischen Zufallsgenerator: Math.random ist nicht darauf ausgelegt, gegen einen Angreifer bestehen zu müssen, der den internen Zustand vorhersagen will.

Für eine Tombola ist das ohne Belang, für eine Verlosung mit vierstelligen Sachwerten solltest du die Ziehung stattdessen vor Zeugen oder notariell durchführen und das Ergebnis unmittelbar dokumentieren.

Kryptografische Alternativen wie crypto.getRandomValues liefern physikalisch nicht vorhersagbaren Zufall; für den Alltagseinsatz überwiegt jedoch der Komfort von Math.random bei gleichem fairem Ergebnis für alle Teilnehmer.

Wie teile ich eine Gruppe zufällig in Teams auf?

Trage alle Personen in die Liste ein und ziehe so viele Namen, wie in das erste Team sollen – etwa 4 von 12. Die gezogenen Namen bilden Team 1. Entferne sie und ziehe erneut für Team 2, und so weiter.

Alternativ ziehst du gleich alle Namen (Anzahl = Teilnehmerzahl) und teilst die entstandene zufällige Reihenfolge blockweise auf: die ersten vier ins Team A, die nächsten vier ins Team B. Beide Wege liefern eine faire, gleichverteilte Aufteilung.

Die Blockaufteilung ist besonders praktisch, wenn du drei oder mehr Teams gleicher Größe bildest: Bei 15 Personen und 3 Teams ziehst du alle 15, teilst die Plätze 1–5 in Team A, 6–10 in Team B und 11–15 in Team C.

Da das Fisher-Yates-Verfahren jede Position gleichwahrscheinlich besetzt, sind alle Teams im Erwartungswert gleich stark; Stärkeunterschiede entstehen nur durch Zufall, nicht durch Systematik.

Was passiert, wenn ich das Namensfeld leer lasse?

Ist die Teilnehmerliste leer, greift der Generator auf einen eingebauten Pool gängiger Vornamen zurück und zieht daraus zufällig.

Das ist praktisch, wenn du schnell Beispielnamen, Testdaten oder eine Namensidee brauchst, ohne selbst eine Liste zu tippen. Sobald du eigene Namen einträgst, wird ausschließlich aus deiner Liste gezogen.

Der eingebaute Pool umfasst rund 40 Vornamen und ist bewusst klein gehalten; für eine echte Verlosung solltest du immer deine tatsächliche Teilnehmerliste verwenden.

Der Fallback-Modus eignet sich zum Beispiel, wenn du die Funktionsweise des Generators für eine Präsentation vorführen oder einen Zufallsnamen für ein fiktives Beispiel in einem Dokument benötigst.

Da alle 40 Pool-Namen mit gleicher Wahrscheinlichkeit gezogen werden, ist auch der Demonstrationsmodus statistisch fair.

Trägst du eine eigene Liste mit nur einem Namen ein, gibt der Generator diesen Namen als einzigen Gewinner aus – er zieht also nie aus dem Pool, sobald du mindestens einen Eintrag hinzugefügt hast.

Kann ich mehr Gewinner ziehen, als Namen vorhanden sind?

Ohne Wiederholung nicht: Wenn du aus 10 Namen 15 Gewinner ziehen willst, ist das unmöglich, weil jeder Name nur einmal vorkommt – der Generator zeigt dann einen Hinweis.

Entweder reduzierst du die Zahl der Gewinner auf höchstens die Teilnehmerzahl, oder du aktivierst die Wiederholung, falls Mehrfachziehungen in deinem Fall erlaubt sind.

Für eine normale Verlosung gilt: Die Zahl der Gewinner muss kleiner oder gleich der Zahl der Teilnehmer sein.

Der Grund ist mathematisch zwingend: Ohne Zurücklegen kann eine Ziehung höchstens so viele verschiedene Ergebnisse liefern, wie die Liste Einträge hat.

Prüfe im Zweifel zuerst, ob wirklich alle Teilnehmer in der Liste stehen – jede Zeile ist ein Name, und leere Zeilen zählen nicht mit. Erst danach passt du die Zahl der Gewinner an.

Denke daran, dass sich Nachrücker bereits in der Gesamtzahl einrechnen lassen: Statt 3 Gewinner kannst du 5 ziehen und die Plätze 4 und 5 als Reserve behalten.

Wie mache ich die Auslosung nachvollziehbar?

Halte drei Dinge fest: die vollständige Teilnehmerliste, die vereinbarte Zahl der Gewinner und den Zeitpunkt. Am einfachsten machst du vor der Ziehung einen Screenshot der Liste und danach einen des Ergebnisses.

Bei öffentlichen Gewinnspielen kannst du die Ziehung per Bildschirmaufnahme dokumentieren oder live vor Zeugen durchführen. So lässt sich später belegen, dass niemand nachträglich Namen hinzugefügt oder die Ziehung wiederholt hat.

Diese Dokumentation ersetzt bei hohen Werten aber kein notarielles Verfahren.

Für Social-Media-Verlosungen empfiehlt sich zusätzlich ein Screenshot des Kommentarbereichs oder der Teilnehmerliste mit Zeitstempel vor der Ziehung, damit der Kreis der Berechtigten eindeutig feststeht.

Veröffentlichst du das Ergebnis öffentlich, nenne Platz, Name und – wenn datenschutzrechtlich unbedenklich – den exakten Zeitpunkt der Ziehung.

Bei Gewinnspielen mit mehr als 10 Teilnehmern oder einem Sachwert über 100 Euro lohnt es sich, die Bildschirmaufnahme als Datei zu sichern und mindestens 30 Tage aufzubewahren.

Wie ziehe ich zusätzlich Nachrücker?

Erhöhe einfach die Zahl der zu ziehenden Namen um die gewünschte Zahl an Ersatzpersonen.

Willst du 3 Gewinner und 2 Nachrücker, ziehst du 5 Namen ohne Wiederholung: Die Plätze 1 bis 3 sind die Gewinner, die Plätze 4 und 5 die Nachrücker in dieser Reihenfolge. Weil der Generator die Namen nummeriert anzeigt, ist die Rangfolge eindeutig.

Reagiert ein Gewinner nicht, rückt zuerst Platz 4 nach. So brauchst du keine zweite Ziehung.

Dieses Vorgehen ist rechtlich sauber, weil die Nachrücker-Reihenfolge bereits bei der Erst-Ziehung festgelegt wird und nicht im Nachhinein von dir bestimmt werden kann.

Für Vereinsveranstaltungen mit 50 Losen empfiehlt es sich, 5 Hauptpreisträger und 3 Nachrücker in einem einzigen Zug zu ermitteln – also 8 Namen zu ziehen.

Publizierst du die Ergebnisliste, mache kenntlich, welche Plätze Gewinner und welche Nachrücker sind, damit Erwartungen klar gesetzt sind. Braucht die Auslosung einzelne Buchstaben statt Namen, übernimmt das der Buchstaben-Generator.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Für ein nachvollziehbares Gewinnspiel dokumentiere die Teilnehmerliste und die Zahl der Gewinner vor der Ziehung, etwa per Screenshot. So bleibt die Auslosung transparent.

Für Gruppeneinteilungen ziehst du einfach so viele Namen, wie in die erste Gruppe sollen, und wiederholst das für die übrigen.

Beachte: Math.random ist Pseudozufall und reicht für Alltagsverlosungen, aber nicht für rechtlich hochwertige oder manipulationssichere Ziehungen – dort ist ein notarielles Losverfahren sicherer.

Willst du eine komplette Rangfolge statt nur einiger Gewinner, ziehst du einfach so viele Namen, wie die Liste umfasst, und erhältst eine vollständig gemischte Reihenfolge — praktisch für Startplätze eines Turniers oder die Vortragsreihenfolge in einer Klasse.

Für mehrere Gruppen ziehst du nacheinander die jeweilige Gruppengröße und arbeitest dich durch die Restliste.

Lege die Zahl der Gewinner immer vor der Ziehung fest und halte sie zusammen mit der Teilnehmerliste fest, damit im Nachhinein niemand den Verdacht hegen kann, das Ergebnis sei erst nachträglich gewählt worden.

Anders als beim Buchstaben- und beim Wort-Generator existiert hier keine Obergrenze für die Zahl der Ziehungen: Mit Zurücklegen kannst du beliebig viele Namen anfordern, ohne Zurücklegen begrenzt allein die Länge deiner Liste das Ergebnis.

Für eine Rangliste über die gesamte Teilnehmerzahl ist das praktisch; bei sehr großen Zahlen wählst du die Anzahl trotzdem besser bewusst.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Ein Verein verlost unter 40 Anmeldungen drei Freikarten. Schritt 1 – Eingaben: Die 40 Namen werden zeilenweise eingefügt, Anzahl 3, ohne Wiederholung.

Schritt 2 – Ziehung: Der Generator mischt die Liste und zeigt drei Gewinner in nummerierter Reihenfolge. Schritt 3 – Dokumentation: Der Verein macht vor der Ziehung einen Screenshot der Liste und danach einen der Gewinner.

Schritt 4 – Nachrücker: Für den Fall, dass ein Gewinner nicht reagiert, erhöht er die Anzahl auf 5 und notiert die Plätze 4 und 5 als Ersatz.

Zweiter Anwendungsfall — Gruppeneinteilung im Unterricht: Eine Lehrkraft trägt 24 Schülernamen ein und zieht ohne Wiederholung sechs Namen für die erste Gruppe.

Anschließend entfernt sie diese sechs aus der Liste und wiederholt den Vorgang, bis alle vier Gruppen zu je sechs Personen stehen. Weil jede Ziehung gleichverteilt ist, entstehen die Gruppen ohne Bevorzugung von Freundeskreisen oder Sitznachbarn.

Dritter Anwendungsfall — Reihenfolge festlegen: Für die Vortragsreihenfolge zieht sie so viele Namen, wie die Klasse umfasst, und erhält in einem Durchgang eine komplett gemischte, faire Rangliste.

Verlangst du mehr Gewinner, als die Liste hergibt, bleibt die Ziehung aus und der Generator nennt die Grenze ausdrücklich – bei leerem Teilnehmerfeld etwa mit dem Hinweis, dass sich aus 40 Namen nur 40 ziehen lassen.

Das ist kein Fehler, sondern die schlichte Folge des Ziehens ohne Zurücklegen.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist, ohne Wiederholung mehr Gewinner ziehen zu wollen, als Namen vorhanden sind – das ist unmöglich, weil jeder Name nur einmal vorkommt. Zweiter Fehler: Dubletten in der Liste, die die Gewinnchance verzerren – Leerzeilen dagegen filtert der Generator automatisch heraus, sie verändern die Chancen nicht.

Dritter Fehler: die Ziehung mehrfach zu wiederholen, bis das Wunschergebnis erscheint – das widerspricht einer fairen Auslosung. Vierter Fehler: Math.random für rechtlich bindende Gewinnspiele mit hohem Wert einzusetzen.

Fünfter Fehler: zu glauben, mit Zurücklegen sei fairer – für echte Gewinnspiele ist meist ohne Wiederholung richtig.

Ein sechster, oft übersehener Fehler betrifft die Zeilenstruktur: Werden mehrere Namen versehentlich in eine Zeile geschrieben, zählt der Generator sie als einen Teilnehmer und verzerrt die Chancen.

Ebenso problematisch ist, dieselbe Person unter leicht abweichender Schreibweise doppelt einzutragen, weil sie dann mit zwei Losen in der Ziehung steht.

Wer die Liste vor dem Start auf Dubletten und versteckte Trennzeichen prüft, sichert die faire Gleichverteilung – um Leerzeilen muss sich niemand kümmern, sie zählen nie als Los.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Namens-Zufallsgenerator zieht mit einer fairen Gleichverteilung Gewinner aus deiner Teilnehmerliste oder erzeugt zufällige Vornamen. Im Beispiel werden aus 40 Anmeldungen drei Gewinner ohne Wiederholung gezogen.

Für die eigene Auslosung fügst du deine Liste ein, wählst die Anzahl und dokumentierst die Ziehung für Transparenz. Für Zahlen statt Namen nutzt du den Zufallszahlen-Generator, für zufällige Begriffe den Wort-Generator.

Math.random ist Pseudozufall – für Alltagsverlosungen ausreichend. Als Kernregel gilt: Für echte Gewinnspiele ziehst du ohne Wiederholung, sodass jeder Name nur einmal gewinnen kann und du nie mehr Gewinner ziehst, als Teilnehmer vorhanden sind.

Bei zwanzig Namen und drei Freikarten liegt die Gewinnchance jedes Einzelnen bei fairen 15 Prozent. Zwei Details lohnen den Blick: Der eingebaute Pool umfasst 40 Vornamen, und er springt ohne jede Warnung ein, sobald das Teilnehmerfeld leer bleibt.

Prüfe deshalb vor jeder ernst gemeinten Auslosung, ob deine Liste wirklich im Feld steht.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · 4 Namen für Team 1 – danach erneut ziehen für Team 2 und 3

Gruppen bilden: 12 Personen auf 3 Teams

Teilnehmer
12 Namen
Wie viele ziehen?
4
Wiederholung
aus

Beispiel 2 · Mittel · Plätze 1–3 = Gewinner, Plätze 4–5 = Nachrücker

Mit Nachrückern: 3 Gewinner + 2 Ersatz

Teilnehmer
50 Namen
Wie viele ziehen?
5
Wiederholung
aus

Beispiel 3 · Komplex · 3 zufällige Vornamen aus dem eingebauten Pool

Leere Liste: zufällige Vornamen

Teilnehmer
(leer)
Wie viele ziehen?
3
Wiederholung
aus

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Weiternutzung

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  • Infografik: Namen-Generator: Trefferwahrscheinlichkeit, Fisher-Yates: jede Reihenfolge gleich wahrscheinlich  |  20 Teilnehmer, 3 Gewinner → 15 %, VARIABLEN, Listengröße – Namenzahl., Ziehungen – Wunschanzahl., Trefferchance – k/n., Quelle: rechner-portal.de/mat

    Namen Generator Formel

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/zufall-auslosung/namen-generator
  • Infografik: Namens-Generator: Zufällige Auswahl, NAMENSLISTE (N = 8), Anna, Ben, Clara, David, Elena, Felix

    Namen Generator Zufallsprinzip

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/zufall-auslosung/namen-generator">Namen Generator Zufallsprinzip auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/zufall-auslosung/namen-generator

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Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Auslosung nutzt Math.random und erzeugt Pseudozufall. Für kleine Gewinnspiele, Gruppeneinteilungen und Losentscheide ist das ausreichend. Für rechtlich bindende Gewinnspiele mit hohem Wert empfiehlt sich ein dokumentiertes, notariell begleitetes Losverfahren.

Quelle: Zufallsauswahl mit Math.random (Fisher-Yates); eingebauter Vornamen-Pool

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Mathematik / Zufall & Auslosung
Formeln basieren auf
Gleichverteilte Zufallsauswahl ohne Zurücklegen (Fisher-Yates-Mischung) bzw. mit Zurücklegen
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Namens-Zufallsgenerator. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/zufall-auslosung/namen-generator

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Rechner-Portal, 2026. Namens-Zufallsgenerator. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/zufall-auslosung/namen-generator

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