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RT60-Nachhallzeit aus Raumvolumen und Absorption berechnen

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Absorbertyp
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Kurzantwort

Die Nachhallzeit RT60 beschreibt, wie lange es dauert, bis Schall um 60 dB abklingt. Wohnräume liegen oft bei 0,3 bis 0,5 s, Heimstudios bei 0,2 bis 0,4 s und Konzertsäle deutlich höher.

RT60 aus Raumvolumen und Absorption berechnen, um Hall in Wohnräumen

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Mai 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Nachhallzeit-Rechner RT60?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

RT60-Formel nach Sabine: RT60 = 0,161 × V / A. Die Nachhallzeit (RT60) beschreibt, wie lange ein Schallpegel nach dem Abschalten der Quelle um 60 dB abfällt. Richtwerte nach DIN 18041: Sprache und Büro 0,4–0,6 s, Wohnraum 0,3–0,5 s, Heimstudio 0,2–0,35 s.

Je größer das Raumvolumen V und je geringer die Gesamtabsorption A, desto länger der Nachhall. Aus Volumen, Oberflächenmaterialien, Möblierung und Nutzungsszenario schätzt der Nachhallzeit-Rechner die RT60 eines Raums.

Die Nachhallzeit wird nach der Sabine-Formel berechnet. Damit beantwortet er die zentrale Frage vieler Heimstudios, Wohnzimmer, Heimkinos, Proberäume oder Besprechungsräume: Klingt mein Raum zu hallig, zu trocken oder ungefähr passend für den Zweck?

Statt nur einen theoretischen Wert auszugeben, verknüpft die Seite die berechnete Nachhallzeit mit typischen Zielbereichen und zeigt zusätzlich, wie viel Absorberfläche ungefähr nötig wäre, wenn der Raum noch nicht im gewünschten Fenster liegt.

Die fünf wählbaren Nutzungszwecke haben im Rechner feste Zielbereiche: Wohnzimmer 0,3 bis 0,5 s, Heimkino 0,2 bis 0,4 s, Heimstudio 0,2 bis 0,35 s, Proberaum 0,3 bis 0,5 s und Konferenzraum 0,4 bis 0,6 s.

Die RT60 beschreibt dabei jene Zeitspanne, in der der Schallpegel nach dem Abschalten der Quelle um 60 Dezibel abfällt — hörbar wird sie als Ausklingen einer Stimme oder eines Klatschens.

Kleine Räume klingen bei gleicher Materialausstattung kürzer nach als große, weil das Raumvolumen unmittelbar in die Rechnung eingeht.

Wie weit ein normal möbliertes Zimmer vom Ziel entfernt liegt, führt die Voreinstellung vor: 5 × 4 × 2,5 Meter mit Parkettboden, Gipskarton an Decke und Wänden, einem Sofa und einer Person ergeben nur 6,4 Sabin Gesamtabsorption und damit eine RT60 von 1,26 Sekunden.

Das Wohnzimmerfenster von 0,3 bis 0,5 Sekunden ist damit um mehr als das Doppelte verfehlt, und der Rechner beziffert den Bedarf für ein Ziel von 0,35 Sekunden auf 20,8 Quadratmeter Absorberfläche.

Diese Zahl überrascht die meisten — sie zeigt, dass ein hallender Raum kein Randproblem ist, das ein Wandbild löst. Nachhallzeit-Zielbereiche nach Raumtyp: Wohnraum, Büro, Studio, Konzertsaal

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Erfasst werden Raumlänge, Raumbreite, Raumhöhe, Nutzungszweck und die Materialien von Boden, Decke und Wänden. Hinzu kommen Möblierungsanteile wie Sofas, Sessel, Personen oder Regale sowie eine Ziel-RT60 und der Absorbertyp: Breitband rechnet mit α = 0,8, ein Bassabsorber mit α = 0,6.

Diese Kombination ist praxisnah, weil kleine Räume nicht nur von ihren Wänden, sondern stark von Einrichtung und Nutzung geprägt werden. Der Rechner setzt je Sofa 1,5, je Sessel 0,8, je Person 0,45 und je Bücherregal 0,7 Sabin an.

Die Materialwahl steuert den Absorptionsgrad α: Beton oder Glas liegen bei etwa 0,02 bis 0,03, Parkett bei 0,06, ein dünner Vorhang bei 0,10, dicker Teppich bei 0,35 und Akustikschaum oder Steinwolle bei 0,70 bis 0,90.

Typische Eingabefehler sind unrealistische Materialannahmen, zu optimistische Zielwerte für normale Wohnräume oder die Vorstellung, ein einzelner Teppich könne ein grundsätzlich halliges Zimmer bereits sauber in den Studiobereich bringen.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Im Kern nutzt der Rechner die Sabine-Beziehung RT60 = 0,161 × V / A. Das Raumvolumen V ergibt sich aus Länge, Breite und Höhe.

Die Gesamtabsorption A setzt sich aus den Flächen der Begrenzungen und den jeweiligen Absorptionskoeffizienten zusammen, ergänzt um einen einfachen Möblierungs- und Personenanteil.

Aus derselben Logik lässt sich im zweiten Modus auch die fehlende äquivalente Absorption berechnen, die für einen Zielwert notwendig wäre.

Praxisbeispiel: Ein Raum mit 50 m3 und 25 Sabin Gesamtabsorption landet näherungsweise bei RT60 = 0,161 × 50 / 25 ≈ 0,32 s.

Ein Sabin entspricht der Absorptionswirkung von einem Quadratmeter vollständig schluckender Fläche, also gewissermaßen einem offenen Fenster.

Jede reale Fläche steuert nur den Bruchteil bei, der ihrem Absorptionsgrad entspricht: Zehn Quadratmeter Glattputz mit einem Grad von 0,03 liefern lediglich 0,3 Sabin, dieselbe Fläche als poröser Absorber dagegen ein Vielfaches davon.

Die Sabine-Beziehung setzt außerdem ein diffuses Schallfeld voraus und wird deshalb in sehr kleinen oder bereits stark bedämpften Räumen ungenauer.

Wo die Sabine-Formel endet: Ihre Herleitung unterstellt Schall, der aus allen Richtungen gleich wahrscheinlich eintrifft und sich gleichmäßig im Raum verteilt.

In einem halligen, wenig bedämpften Zimmer trifft das gut zu; je stärker die Absorption wächst, desto schlechter. Oberhalb eines mittleren Absorptionsgrads von etwa 0,3 liefert Sabine systematisch zu lange Nachhallzeiten.

Der Extremfall macht den Bruch sichtbar: Für einen Raum, dessen Begrenzungen den Schall vollständig schlucken, dessen mittlerer Absorptionsgrad also 1 beträgt, gibt die Formel immer noch einen Wert größer als null aus – ein reflexionsarmer Messraum hallt jedoch überhaupt nicht nach.

Für solche Fälle nutzt die Akustik die Eyring-Beziehung, die statt des Absorptionsgrads den Logarithmus des verbleibenden Reflexionsanteils einsetzt und im Grenzfall korrekt gegen null läuft.

Für normale Wohn- und Arbeitsräume unterhalb von 0,2 bleibt Sabine die passende und gebräuchliche Näherung – und genau dort liegt der Anwendungsbereich dieses Rechners. Sabine-Prinzip: RT60 = 0,161 × V / A – Volumen und Absorption bestimmen den Nachhall

Formel für die Nachhallzeit nach Sabine: 0,161 mal Raumvolumen geteilt durch Gesamtabsorption.
Sabine-Formel. Absorptionskoeffizienten je Oberfläche: Beton 0,02; Gipskarton 0,05; Parkett 0,10; Teppich 0,30. Möbel erhöhen die Gesamtabsorption.

Nachschlagen

RT60-Richtwerte nach Raumnutzung

Die Nachhallzeit RT60 beschreibt, wie lange es dauert, bis der Schallpegel nach Abschalten der Schallquelle um 60 dB abfällt. Je nach Raumnutzung gelten unterschiedliche Zielwerte.

Optimale Nachhallzeiten RT60 nach Raumnutzung
RaumnutzungOptimale RT60 (s)Raumvolumen-EinflussHinweis
Sprachraum (Büro, Klinik)0,4 – 0,6 sGering – kurze RT unabhängig von VolumenDIN 18041 – Schallabsorber an Decke empfohlen
Unterrichtsraum (Schule)0,5 – 0,8 sBis 250 m³: RT ≤ 0,6 sDIN 18041 Kategorie A1
Konferenzraum0,4 – 0,6 sMittel – bei > 200 m³ leicht erhöht tolerierbarDIN 18041 – Teppich + Akustikdecke typisch
Proberaum0,3 – 0,5 sMittel – Instrumente und Personen dämpfen natürlichPraxis-Richtwert
Heimstudio Aufnahme0,2 – 0,35 sSehr gering – Breitbandabsorber notwendigPraxis-Richtwert; Zielbereich im Rechner wählbar
Tonstudio / Regieraum0,1 – 0,3 sSehr gering – breitbandige AbsorberPraxis-Richtwert; professionelle Produktion
Heimkino0,2 – 0,4 sGering – diffuse Reflexionen reduzierenPraxis-Richtwert; schwere Vorhänge + Sofa helfen
Wohnzimmer0,3 – 0,5 sMittel – Möbel und Teppich dämpfen natürlichPraxis-Richtwert; Hörkomfort im Vordergrund
Kirche (evangelisch)1,5 – 2,5 sStark – RT wächst mit Volumen¹/³Praxis-Richtwert; Sprache bei > 2,5 s schlecht verständlich
Konzerthalle (klassisch)1,8 – 2,2 sStark – großes Volumen notwendigPraxis-Richtwert; Optimum für Orchestermusik ca. 2,0 s

DIN 18041:2016-03 (Hörsamkeit in Räumen) gilt für Sprachraum, Unterrichtsraum und Konferenzraum. Die übrigen Zeilen sind Praxis-Richtwerte außerhalb des Geltungsbereichs der Norm. RT60 wird üblicherweise für mittlere Frequenzen (500–1000 Hz) angegeben; DIN 18041 bewertet die Oktaven 125–4000 Hz.

Absorptionskoeffizient-Tabelle: α-Werte gängiger Baumaterialien

Der Absorptionsgrad α gibt an, welcher Anteil des auftreffenden Schalls von einer Fläche geschluckt statt reflektiert wird (0 = keine Absorption, 1 = vollständige Absorption). Diese Werte setzt der Rechner für die gewählten Boden-, Decken- und Wandmaterialien ein.

Absorptionsgrad α nach Material (Mittelfrequenz 500–1000 Hz, wie im Rechner hinterlegt)
MaterialAbsorptionsgrad αTypische Verwendung im Raum
Beton, roh0,02Rohbau, Keller, unverputzte Wände
Glas, einfach0,03Fenster, Glastrennwände
Beton, verputzt0,03Verputzte Wände und Decken
Gipskarton0,05Standard-Trockenbauwand, abgehängte Decke
Parkett0,06Holzboden, Laminat
Holzpaneele0,10Wandverkleidung, Akustikpaneele ohne Dämmstoff
Vorhang, dünn0,10Leichter Store, Gardine
Teppich, dünn0,15Kurzfloriger Teppichboden
Teppich, dick0,35Hochfloriger Teppich, Teppichboden mit Unterlage
Vorhang, schwer0,35Blackout-Vorhang, schwerer Molton
Akustikschaumstoff, 5 cm0,70Absorberplatten in Heimstudios
Steinwolle (Rockwool), 10 cm0,90Breitbandabsorber, Bassfallen

α-Werte nach Sengpielaudio und gängigen bauakustischen Referenztabellen für den Mittelfrequenzbereich; reale Herstellerwerte können je nach Montageabstand und Frequenzband abweichen. Eine sitzende Person trägt zusätzlich rund 0,45 Sabin, ein Sofa rund 1,5 Sabin bei – unabhängig von der Flächen-α-Tabelle.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Nachhallzeit-Rechner RT60

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet man die Nachhallzeit eines Raums?

Die Nachhallzeit berechnet man mit der Sabine-Formel: RT60 = 0,161 × Raumvolumen ÷ äquivalente Absorptionsfläche.

Das Raumvolumen ergibt sich aus Länge × Breite × Höhe, die Absorptionsfläche aus jeder Teilfläche multipliziert mit ihrem Absorptionsgrad α.

Ein Beispiel: Ein Raum mit 50 m³ Volumen und insgesamt 6,4 Sabin Gesamtabsorption (Parkettboden, Gipskartonwände, ein Sofa, eine Person) erreicht RT60 = 0,161 × 50 ÷ 6,4 ≈ 1,26 Sekunden – deutlich mehr als der Wohnzimmer-Zielbereich von 0,3 bis 0,5 s.

Der Rechner übernimmt diese Schritte automatisch, sobald Sie Raummaße, Boden-, Decken- und Wandmaterialien sowie die Möblierung eingeben.

Er addiert dabei auch die Absorption von Sofas, Sesseln, Personen und Bücherregalen, weil eingerichtete Räume deutlich weniger hallen als leere.

So entsteht aus wenigen Eingaben eine belastbare Schätzung der tatsächlichen Nachhallzeit, ohne separaten Taschenrechner. Die Berechnung gilt für Mittelfrequenzen um 500 Hz bis 1 kHz, was für Planungszwecke in Wohn- und Studioräumen ausreicht.

Wie berechnet man das Raumvolumen für die Nachhallzeit?

Das Raumvolumen für die Sabine-Formel berechnet man als Länge × Breite × Höhe in Metern, also die reine Innenraumkubatur ohne Möbel abzuziehen.

Für ein Zimmer von 5 m Länge, 4 m Breite und 2,5 m Höhe ergibt das V = 5 × 4 × 2,5 = 50 m³ – genau der Wert, den der Rechner in der Ergebniszeile 'Raumvolumen' ausweist, sobald Sie die drei Maße eingeben.

Dachschrägen, Erker oder Einbauten kann die einfache Quadermultiplikation nicht abbilden; bei stark gegliederten Grundrissen teilt man den Raum gedanklich in Teilquader und addiert deren Volumina.

Das Raumvolumen geht linear in die RT60-Formel ein: Ein doppelt so großer Raum mit gleicher Materialausstattung hallt bei gleicher Absorptionsfläche doppelt so lange nach, weil mehr Luftvolumen mehr Schallenergie speichert, während die Wände die Energie nur an denselben Flächen abbauen.

Wer das Volumen zu grob schätzt, verschiebt damit sofort auch die berechnete Nachhallzeit und den ausgewiesenen Absorberbedarf – genaue Innenmaße lohnen sich also doppelt.

Was ist ein Raumakustik-Rechner und was berechnet er?

Ein Raumakustik-Rechner ermittelt aus Raummaßen und Oberflächenmaterialien, wie sich Schall in einem Raum verhält – meist mit der Nachhallzeit RT60 als zentraler Kennzahl.

Dieser Nachhallzeit-Rechner ist ein solcher Raumakustik-Rechner: Er berechnet aus Raumvolumen, Boden-, Decken- und Wandmaterialien sowie Möblierung die RT60 nach Sabine, vergleicht sie mit dem Zielbereich Ihres Nutzungszwecks und gibt zusätzlich die fehlende Absorberfläche für eine gewünschte Ziel-RT60 aus.

In der Grundeinstellung liefert er für ein 50-m³-Wohnzimmer mit Parkett und Gipskarton RT60 = 1,26 s bei 6,4 Sabin Gesamtabsorption – weit über dem Wohnzimmer-Zielbereich von 0,3 bis 0,5 s, mit einem ausgewiesenen Bedarf von 20,8 m² Absorberfläche für das Ziel 0,35 s.

Anders als reine Nachschlagetabellen bezieht dieser Rechner Ihre konkreten Raummaße und Materialien mit ein, statt nur einen allgemeinen Richtwert zu nennen.

Wer zusätzlich genau wissen will, wie viel Fläche welches Material benötigt, findet im verlinkten Absorber-Flächen-Rechner die vertiefende Berechnung.

Wie wird die Nachhallzeit gemessen, statt sie nur zu berechnen?

Gemessen wird die Nachhallzeit nach DIN EN ISO 3382, indem man im Raum ein definiertes Signal abspielt und den Pegelabfall mit einem Messmikrofon aufzeichnet.

Üblich sind zwei Verfahren: die Abschaltmethode mit Rosa Rauschen und die Impulsmethode mit einem kurzen Knall oder einem Sweep, der per Software ausgewertet wird.

Gemessen wird, wie lange der Schalldruckpegel um 60 dB abfällt; weil ein so großer Abfall im Störgeräusch oft untergeht, extrapoliert man häufig aus 20 oder 30 dB (T20, T30).

Eine Berechnung mit diesem Rechner liefert dagegen eine schnelle Schätzung ohne Hardware. Beide ergänzen sich: Die Berechnung dient der Planung, die Messung der finalen Kontrolle nach dem Einbau der Absorber.

Für Heimstudio-Nutzer eignet sich die kostenlose Software REW (Room EQ Wizard), die frequenzabhängige T20- und T30-Werte für jede Oktave einzeln ausgibt und so eine genauere Aussage ermöglicht als eine einzige Breitband-Schätzung; auch spezialisierte Smartphone-Apps mit externem Messmikrofon liefern brauchbare Näherungswerte für den Hausgebrauch.

Wie lautet die Formel für die Nachhallzeit (Sabine)?

Die Formel für die Nachhallzeit lautet RT60 = 0,161 × V ÷ A, wobei V das Raumvolumen in Kubikmetern und A die äquivalente Absorptionsfläche in Sabin ist.

Die Konstante 0,161 gilt für die metrische Schreibweise bei rund 20 °C Lufttemperatur; in imperialer Form mit Fuß lautet sie RT60 = 0,049 × V ÷ A.

Der Wert 0,161 ergibt sich, weil die Schallgeschwindigkeit bei 20 °C rund 343 m/s beträgt: 55,26 ÷ 343 ≈ 0,161. Die Absorptionsfläche A berechnet man als Summe aller Teilflächen S multipliziert mit ihrem jeweiligen Absorptionsgrad α.

Diese Sabine-Gleichung funktioniert am besten in Räumen mit gleichmäßig verteilter Absorption und mittleren Werten.

Bei sehr stark bedämpften Räumen liefert die genauere Eyring-Formel etwas niedrigere Werte, weshalb der Rechner als Näherung für Wohn- und Studioräume gedacht ist.

Übersteigt der mittlere Absorptionsgrad 0,3, weicht Sabine um mehr als 10 % vom Eyring-Wert ab – ein Hinweis, dass vollverkleidete Tonstudios oder schalltote Kabinen mit der Eyring-Formel deutlich genauer berechnet werden sollten.

Welche Nachhallzeit ist optimal für welchen Raumtyp?

Die optimale Nachhallzeit hängt stark vom Nutzungszweck ab und liegt für die meisten Wohn- und Arbeitsräume zwischen 0,2 und 0,8 Sekunden.

Als Richtwert-Tabelle gilt: Wohnraum 0,3 bis 0,6 s, Heimkino 0,2 bis 0,4 s, Tonstudio und Sprachaufnahme 0,2 bis 0,35 s, Proberaum 0,3 bis 0,5 s, Büro 0,4 bis 0,8 s, Klassenzimmer 0,4 bis 0,6 s und Konferenzraum 0,4 bis 0,6 s.

Konzertsäle für klassische Musik liegen mit 1,5 bis 2,2 s bewusst deutlich höher, weil dort Fülle und Räumlichkeit erwünscht sind.

Der Rechner ordnet Ihr Ergebnis automatisch dem gewählten Verwendungszweck zu, sodass Sie sofort sehen, ob der Raum zu hallig, zu trocken oder passend ist.

Beachten Sie, dass diese Richtwerte für Mittelfrequenzen um 500 Hz bis 1 kHz gelten; im Tieftonbereich unter 250 Hz liegt die Nachhallzeit in kleinen Räumen oft 30 bis 50 % höher, was bei der Planung von Bassabsorbern berücksichtigt werden sollte.

Was ist RT60 (T60) bei der Nachhallzeit?

RT60, auch T60 genannt, ist die Zeit in Sekunden, die der Schalldruckpegel nach dem Abschalten einer Schallquelle benötigt, um um 60 Dezibel abzufallen.

Ein Abfall von 60 dB entspricht etwa dem Übergang von einem lauten Gespräch zur kaum hörbaren Hintergrundstille, also einem Millionstel der ursprünglichen Schallenergie.

Je länger die RT60, desto halliger und verwaschener klingt der Raum; kurze Werte unter 0,3 s wirken trocken und kontrolliert.

Weil ein voller 60-dB-Abfall im realen Störpegel oft nicht messbar ist, bestimmt man häufig T20 oder T30 aus kleineren Abfällen und rechnet hoch.

Der Rechner gibt RT60 direkt als zentralen Ergebniswert aus und vergleicht ihn mit dem Zielbereich Ihres Raumtyps.

Bereits ein Unterschied von 0,1 Sekunden ist für das menschliche Gehör spürbar: größere Werte klingen warm und räumlich, zu niedrige wirken klinisch und einengend – weshalb der Rechner einen Zielkorridor statt eines Einzelwerts ausweist.

Was bedeutet der Absorptionsgrad α bei der Raumakustik-Berechnung?

Der Absorptionsgrad α beschreibt, welcher Anteil der auftreffenden Schallenergie von einer Oberfläche geschluckt statt reflektiert wird, auf einer Skala von 0 bis 1.

Ein offenes Fenster hat α = 1,0 (keine Reflexion), während harte Flächen sehr niedrig liegen: Beton roh etwa 0,02, Glas 0,03, Parkett 0,06 und Gipskarton 0,05.

Weiche Materialien absorbieren mehr, etwa ein dünner Vorhang mit 0,10, dicker Teppich mit 0,35 sowie Akustikschaum (5 cm) mit 0,70 und Steinwolle (10 cm) mit 0,90 – rund 45-mal so viel wie roher Beton bei gleicher Fläche.

Eine sitzende Person trägt rund 0,45 Sabin bei, ein Sofa etwa 1,5 Sabin. Praktisch bedeutet α = 0,02 für nackten Beton, dass 98 % des Schalls zurückgeworfen werden; bei Steinwolle mit α = 0,90 bleiben nur 10 % als Reflexion übrig.

Der Rechner setzt diese α-Werte je gewähltem Material ein und summiert sie zur Gesamtabsorption – deshalb verändert die Materialwahl das RT60-Ergebnis so deutlich: Im 50-m³-Beispielraum senkt allein der Wechsel von Parkett zu dickem Teppich am Boden die RT60 von 1,26 s auf 0,66 s.

Was schreibt die DIN 18041 zur Nachhallzeit in Räumen vor?

Die DIN 18041 legt Soll-Nachhallzeiten für Räume fest, in denen Sprache und Musik gut verständlich sein müssen, etwa Klassenzimmer, Hörsäle, Konferenz- und Sporträume.

Sie definiert je nach Raumnutzung und Volumen einen frequenzabhängigen Sollwert für die mittlere Nachhallzeit und gibt einen Toleranzbereich um diesen Wert vor.

Für Unterrichtsräume bis etwa 250 m³ liegt die Soll-RT60 nach Norm bei höchstens rund 0,6 s, für inklusive Nutzung mit erhöhtem Verständlichkeitsbedarf sogar darunter.

Die Norm unterscheidet außerdem zwischen Räumen der Gruppe A (Sprache, Musik) und Gruppe B (Lärmminderung).

Dieser Rechner orientiert sich an denselben physikalischen Grundlagen, ersetzt aber keine normgerechte Planung – er liefert eine schnelle Einordnung, ob Ihr Raum überhaupt im sinnvollen Bereich liegt.

DIN 18041 gilt verbindlich für öffentliche Bauten wie Schulen, Kindertagesstätten und Sportstätten; für private Wohnräume ist sie nicht vorgeschrieben, dient aber als bewährter Orientierungsrahmen auch für Heimstudios und Homeoffice-Einrichtungen.

Wie stark senkt Teppich oder Möblierung die Nachhallzeit?

Teppich und Möblierung senken die Nachhallzeit oft deutlicher als erwartet, weil bereits ein einzelner Materialwechsel die Gesamtabsorption spürbar erhöht.

Im Rechner zeigt sich das direkt: Ein 50-m³-Wohnzimmer mit Parkettboden, Gipskartonwänden, einem Sofa und einer Person kommt auf 6,4 Sabin und RT60 = 1,26 s.

Tauscht man nur den Bodenbelag gegen dicken Teppich (α = 0,35 statt 0,06 bei Parkett), steigt die Gesamtabsorption auf 12,2 Sabin und die RT60 sinkt auf 0,66 s – eine Halbierung allein durch den Bodenbelag, bei sonst unveränderten Eingaben.

Möbel wirken ähnlich: Der Rechner setzt je Sofa 1,5, je Sessel 0,8, je Person 0,45 und je Bücherregal 0,7 Sabin an, sodass ein leerer Raum immer deutlich länger nachhallt als derselbe Raum eingerichtet.

Wer im Rechner Boden-, Decken- und Wandmaterial sowie die Möblierung testweise durchspielt, sieht auf einen Blick, welche einzelne Maßnahme den größten Sprung bei der RT60 bringt, bevor er in zusätzliche Akustikpanels investiert.

Kontext

Raumakustik verbessern: wie viel Absorberfläche der Raum braucht

Warum das bloße Ergebnis oft nicht reicht — und worauf es in der Praxis ankommt.

Der Nachhallzeit-Rechner gibt neben der RT60 direkt die empfohlene Absorberfläche aus — die Quadratmeterzahl, die fehlt, um vom berechneten Ist-Wert auf deine Ziel-RT60 zu kommen.

Liegt dein Raum bei RT60 = 0,9 s und das Ziel ist 0,4 s, zeigt der Rechner sofort den fehlenden Flächenbedarf: kein manuelles Umrechnen von Sabin zu Quadratmetern nötig. Die Zahl ist ein Einstieg, kein Endpunkt.

Teppich, schwere Vorhänge und Polstermöbel decken oft einen Teil des Bedarfs ab, bevor spezialisierte Akustikpanels nötig werden.

Für die konkrete Planung — welcher Absorptionskoeffizient für welches Material, wie viele Panels bei welchem Alpha — hilft der Absorber-Flächen-Rechner: er startet genau dort, wo der Nachhallzeit-Rechner endet.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Lies den RT60-Wert nie ohne Bezug zum Nutzungszweck. Ein Wohnzimmer muss nicht so trocken wie ein Sprachaufnahmeraum sein, und ein Proberaum darf anders reagieren als ein Regieraum.

Wenn das Ergebnis zu hoch ausfällt, bringen großflächige Maßnahmen an Erstreflexionspunkten, Rückwand und Decke meist mehr als rein dekorative Kleinflächen – eine Einordnung, die Audio Precision in ihrem RT60-Leitfaden bestätigt.

Fällt der Wert überraschend niedrig aus, solltest du prüfen, ob Materialannahmen oder Möblierung zu stark absorbierend gewählt wurden.

Besonders hilfreich ist die Kombination aus RT60, Raumvolumen und Einordnungstext, weil sie verhindert, dass ein Zahlenwert isoliert ohne Nutzungskontext bewertet wird.

Vor jeder Investition lohnt sich zudem ein einfacher Gegencheck: Klatsche einmal kräftig in die Hände und höre, ob der Nachklang flatternd zwischen zwei parallelen Wänden hin und her springt.

Tut er das, brauchst du Streuung oder Absorption genau an diesen Flächen — eine Information, die ein gemittelter RT60-Wert allein nie liefert. Für Sprache ist die Nachhallzeit ohnehin nicht das letzte Wort.

Verständlichkeit hängt vor allem davon ab, wie viel Schallenergie in den ersten rund 50 Millisekunden nach dem Direktschall eintrifft: Diese frühen Reflexionen stützen das Verstehen, spätere verschmieren es zu Silbenbrei.

Zwei Räume mit identischer RT60 können sich in der Sprachverständlichkeit deshalb deutlich unterscheiden, je nachdem ob die frühe Energie durch geschickt platzierte harte Flächen erhalten bleibt oder mit weggedämpft wurde.

Für einen Konferenzraum zählt am Ende diese Verteilung mehr als das Treffen einer bestimmten Sekundenzahl.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisbeispiel: Ein 4,0 m × 3,5 m × 2,5 m großes Arbeitszimmer mit 35 m³ Volumen soll als kleines Heimstudio genutzt werden. Boden: Parkett, Wände und Decke: Gipskarton, keine Möblierung, keine akustische Behandlung.

Der Nachhallzeit-Rechner ergibt RT60 = 1,65 s bei einer Gesamtabsorption von nur 3,42 Sabin. Der Zielbereich für das Heimstudio liegt laut Rechner bei 0,2–0,35 s – das Zimmer ist also massiv zu hallig.

Für die Ziel-RT60 von 0,35 s weist der Rechner 15,9 m² Absorberfläche aus.

Als Erstes gibt die Nutzerin testweise einen dicken Teppich sowie ein Sofa, einen Sessel und eine Person ein und sieht, dass RT60 dadurch auf 0,55 s fällt und nur noch 7,3 m² Absorber fehlen – noch nicht ausreichend, aber ein konkreter Startpunkt für die weitere Planung.

Ohne den Rechner hätte sie bereits Panels bestellt, ohne zu wissen, dass Einrichtungsmaßnahmen schon mehr als die Hälfte des Bedarfs decken.

Im nächsten Durchlauf ergänzt sie schwere Vorhänge vor der Fensterfront sowie ein Deckensegel über dem Schreibtisch und beobachtet, wie sich die RT60 weiter dem Zielfenster nähert.

Erst mit dieser Reihenfolge — vorhandene Einrichtung zuerst, gezielte Absorber danach — plant sie ihr Budget und vermeidet zugleich, den kleinen Raum am Ende zu stark zu bedämpfen. Arbeitszimmer: RT60 von 1,65 s über 0,55 s zum Ziel 0,2–0,35 s

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Ein verbreiteter Fehler beim Schätzen der RT60 ist, Laborwerte für Vorhänge, Teppiche oder Akustikplatten 1:1 auf den fertigen Raum zu übertragen, obwohl Montage, Luftabstand und Frequenzbereich die tatsächliche Absorption deutlich verändern. Zweitens wird ein Zielbereich gewählt, der eher zu Sprachkabine oder Tonstudio als zum eigenen Nutzungszweck Wohnzimmer, Heimkino oder Proberaum passt – damit fällt die berechnete Absorberfläche unnötig groß aus.

Drittens wird das Raumvolumen aus zu grob gemessenen Längen, Breiten und Höhen gebildet, sodass die Sabine-Schätzung schon im Ausgangswert verrutscht.

Viertens schauen viele nur auf den Bodenbelag oder einzelne Paneele und ignorieren, dass Decke, Rückwand, große freie Wandflächen und die Möblierung den Nachhall des Raums oft stärker prägen als ein einzelner Teppich.

Ebenso problematisch ist es, die RT60 isoliert ohne den Nutzungsszenario-Bezug zu bewerten und tieffrequente Moden oder Flatterechos vollständig auszublenden, die ein gemittelter Wert gar nicht abbildet.

Der folgenreichste Irrtum ist jedoch, die RT60 überhaupt für eine einzige Zahl zu halten. Die Nachhallzeit ist frequenzabhängig, und Absorptionsgrade werden deshalb in Oktavbändern von 125 bis 4.000 Hertz angegeben.

Poröse Absorber wirken erst, wenn ihre Dicke einen nennenswerten Bruchteil der Wellenlänge erreicht: Zehn Zentimeter Steinwolle bremsen bei 1.000 Hertz, wo die Wellenlänge rund 34 Zentimeter beträgt, hervorragend – bei 50 Hertz mit knapp sieben Metern Wellenlänge dagegen kaum.

Daher rührt das vertraute Bild eines Raums, der in Mitten und Höhen längst trocken klingt, im Bass aber weiter dröhnt. Der eine gemittelte Wert, den dieser Rechner ausgibt, verschweigt genau diese Schieflage.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Nachhallzeit-Rechner schätzt die RT60 aus Raumvolumen, Oberflächenmaterialien und Möblierung und stellt das Ergebnis den typischen Zielbereichen deines Nutzungszwecks gegenüber – so erkennst du, ob der Raum zu hallig, zu trocken oder bereits passend klingt.

Zusätzlich zeigt er, wie viel Absorberfläche grob fehlt, falls die RT60 außerhalb des Fensters liegt.

Trage nun in Ruhe verschiedene Materialvarianten und Möblierungsanteile testweise ein, um abzuschätzen, wie viel bereits Teppich, Vorhang oder erste Absorber-Panels an Nachhall wegnehmen, bevor du Material kaufst und einbaust.

Miss nach jedem Ausbauschritt erneut, statt alle Maßnahmen auf einen Schlag umzusetzen, denn ein Raum lässt sich durchaus überdämpfen und wirkt dann dumpf statt kontrolliert.

Zwei Grenzen gehören dabei fest zum Ergebnis: Der ausgegebene Wert ist über die Frequenz gemittelt, während ein realer Raum im Bass fast immer länger nachhallt als in den Höhen.

Und die Sabine-Formel selbst setzt ein diffuses Schallfeld voraus, weshalb sie in stark bedämpften oder sehr kleinen Räumen zu lange Zeiten ausweist. Die RT60 ist damit ein guter erster Kompass, aber kein vollständiges Bild der Raumakustik.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · RT60 = 1,65 s – deutlich zu hallig, ca. 15,9 m² Absorber fehlen

Leeres Arbeitszimmer als Heimstudio

raumlaenge
4
raumbreite
3.5
raumhoehe
2.5
verwendungszweck
heimstudio

Weitere 12 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Gesamtabsorption 25,65 Sabin, RT60 = 0,31 s – im Heimkino-Zielbereich, für Ziel 0,20 s noch 18,3 m² Absorber nötig

Heimkino mit Teppich und Akustikschaum

raumlaenge
5
raumbreite
4
raumhoehe
2.5
verwendungszweck
heimkino

Weitere 12 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Gesamtabsorption 41,75 Sabin, RT60 = 0,35 s – bereits im Proberaum-Zielbereich, 0 m² zusätzlicher Absorber nötig

Proberaum mit Holzpaneelen bereits im Zielbereich

raumlaenge
6
raumbreite
5
raumhoehe
3
verwendungszweck
proberaum

Weitere 12 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

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Verstaerker-Lautsprecher-Matching-RechnerKompatibilität und maximalen Schalldruck für Verstärker-Lautsprecher-Kombinationen berechnen.Spachtel-RechnerSpachtelmasse für das Glätten von Wänden und Decken berechnen: Verbrauch in kg/m² nach Untergrundqualität, Gesamtmenge und Anzahl Anstriche für Fertigspachtel oder Trockenmörtel.Fassadenfarbe-RechnerFarbmenge für Außenfassaden berechnen: Fassadenfläche, Untergrund (verputzt, Beton, Klinker), Farbart (Silikonharz oder Mineralisch), Anzahl Anstriche und Fenster-/Türflächenabzug. Ergebnis: Gesamtmenge in Litern und Gebinde-Empfehlung.Zeitspanne berechnenZeitraum zwischen zwei Daten kalendergenau in Jahre, Monate und Resttage zerlegen – dazu Gesamttage und volle Wochen.Dauer bis Ereignis / CountdownCountdown bis zu einem Ereignis in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden – aktualisiert sich jede Sekunde.Datum addieren / subtrahierenZieldatum aus Ausgangsdatum plus/minus Tage, Wochen, Monate und Jahre kalendergenau berechnen.Alter berechnenAlter aus dem Geburtsdatum exakt in Jahren, Monaten, Wochen und Tagen berechnen – inklusive Tage bis zum nächsten Geburtstag.KalenderwocheKalenderwoche zu Datum oder Datum zu Kalenderwoche nach ISO 8601 berechnen.BPM-RechnerBPM aus Zeitangabe berechnen und Notenwerte sowie Delay-Zeiten in Millisekunden umrechnen.Tonhöhen-Frequenz-RechnerNoten in Frequenzen und Frequenzen in Notennamen mit Cent-Abweichung umrechnen.Intervall-RechnerMusiktheoretische Intervalle, Halbtonabstände und Frequenzverhältnisse bestimmen.Metronom-Tempo-EmpfehlungTempobezeichnungen auf BPM-Bereiche abbilden und umgekehrt BPM einordnen.Lautsprecher-Boxvolumen-RechnerOptimales Gehäusevolumen aus Thiele-Small-Parametern für geschlossen und Bassreflex berechnen.Bassreflex-Port-RechnerRohrlänge für gewünschte Abstimmfrequenz und Gehäusevolumen berechnen.Übergangsfrequenz-Weichen-RechnerKondensator- und Spulenwerte für passive Lautsprecherweichen berechnen.

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  • RT60-Progression von 1,65 s über 0,55 s mit Teppich und Möbeln zum Zielbereich 0,2 bis 0,35 s, 15,9 Quadratmeter Absorberfläche fehlen im Ist-Zustand

    Nachhallzeit Arbeitszimmer RT60-Reduktion

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    <a href="https://rechner-portal.de/musik-akustik/raumakustik/nachhallzeit-rechner">
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           alt="RT60-Progression von 1,65 s über 0,55 s mit Teppich und Möbeln zum Zielbereich 0,2 bis 0,35 s, 15,9 Quadratmeter Absorberfläche fehlen im Ist-Zustand"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/musik-akustik/raumakustik/nachhallzeit-rechner">Nachhallzeit Arbeitszimmer RT60-Reduktion auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/musik-akustik/raumakustik/nachhallzeit-rechner
  • Drei Faktoren bestimmen die Nachhallzeit: Raumvolumen erhöht RT60, Absorptionsfläche senkt RT60, Materialkoeffizient beeinflusst die Wirkung

    Nachhallzeit — Sabine-Formel

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    <a href="https://rechner-portal.de/musik-akustik/raumakustik/nachhallzeit-rechner">
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           alt="Drei Faktoren bestimmen die Nachhallzeit: Raumvolumen erhöht RT60, Absorptionsfläche senkt RT60, Materialkoeffizient beeinflusst die Wirkung"
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/musik-akustik/raumakustik/nachhallzeit-rechner">Nachhallzeit — Sabine-Formel auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/musik-akustik/raumakustik/nachhallzeit-rechner
  • Die fünf im Rechner wählbaren Nutzungszwecke: Heimstudio 0,2-0,35s, Heimkino 0,2-0,4s, Wohnzimmer 0,3-0,5s, Proberaum 0,3-0,5s, Konferenzraum 0,4-0,6s. Konzertsaal und Kirche dienen nur als Einordnung.

    Nachhallzeit RT60 — Zielbereiche nach Nutzungszweck

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/musik-akustik/nachhallzeit-zielbereiche-raumtyp.svg"
           alt="Die fünf im Rechner wählbaren Nutzungszwecke: Heimstudio 0,2-0,35s, Heimkino 0,2-0,4s, Wohnzimmer 0,3-0,5s, Proberaum 0,3-0,5s, Konferenzraum 0,4-0,6s. Konzertsaal und Kirche dienen nur als Einordnung."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/musik-akustik/raumakustik/nachhallzeit-rechner">Nachhallzeit RT60 — Zielbereiche nach Nutzungszweck auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/musik-akustik/raumakustik/nachhallzeit-rechner
  • Infografik: Nachhallzeit optimieren: Schritt-für-Schritt, SABINE-FORMEL, RT60 = 0,163 × V / A, V = Raumvolumen (m³), A = äquivalente Absorptionsfläche (m²), A = Σ (αᵢ × Sᵢ) + Personen + Mobiliar, ZIEL-RT60 NACH NUTZUNG, Podcast/Sprache

    Nachhallzeit-Rechner Optimierung

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    <a href="https://rechner-portal.de/musik-akustik/raumakustik/nachhallzeit-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/musik-akustik/nachhallzeit-rechner-optimierung.svg"
           alt="Infografik: Nachhallzeit optimieren: Schritt-für-Schritt, SABINE-FORMEL, RT60 = 0,163 × V / A, V = Raumvolumen (m³), A = äquivalente Absorptionsfläche (m²), A = Σ (αᵢ × Sᵢ) + Personen + Mobiliar, ZIEL-RT60 NACH NUTZUNG, Podcast/Sprache"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/musik-akustik/raumakustik/nachhallzeit-rechner">Nachhallzeit-Rechner Optimierung auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/musik-akustik/raumakustik/nachhallzeit-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen sind fachliche Näherungen für Musik-, Akustik- und Lautsprecherpraxis. Die Ergebnisse ersetzen keine Messung im realen Raum, keine Herstellerdatenprüfung und keine verbindliche Beschallungs- oder Akustikplanung.

Quelle: Sabine-Formel, Material-Absorptionsköffizienten und typische RT60-Zielbereiche.

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Musik & Akustik / Raumakustik
Formeln basieren auf
Sabine-Formel: RT60 = 0,161 × Raumvolumen ÷ äquivalente Absorptionsfläche.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Nachhallzeit-Rechner RT60. Abgerufen von https://rechner-portal.de/musik-akustik/raumakustik/nachhallzeit-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Nachhallzeit-Rechner RT60. Available at: https://rechner-portal.de/musik-akustik/raumakustik/nachhallzeit-rechner

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