Überblick
Was ist der Lärmpegel-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Mehrere Schallquellen gemeinsam zu bewerten, ohne in die typische Falle der linearen dB-Addition zu geraten – darauf ist der Lärmpegel-Rechner ausgelegt. Er ist für Werkstatt, Studio, Wohnumfeld, Veranstaltungstechnik oder Arbeitsplatzplanung gedacht und hilft dir zu prüfen, welche Quelle den Gesamtwert tatsächlich treibt.
Zwei Quellen mit 70 dB ergeben nicht 140 dB, sondern nur etwa 73 dB – ein Effekt, den das NIOSH-Lärmportal anschaulich erklärt.
Die Seite zeigt deshalb nicht nur den Gesamtwert, sondern auch die lauteste und die leiseste Quelle, wie groß der Leistungsanteil der dominierenden Quelle ist und in welchen Bereich der resultierende Gesamtpegel fällt.
Der Rechner nutzt dafür feste Stufen: bis 30 dB sehr leise (Bibliothek), bis 50 dB leise (ruhiges Büro), bis 65 dB moderat (Gespräch), bis 80 dB laut (Verkehr), bis 90 dB sehr laut (Rasenmäher), bis 110 dB schädlich (Konzert) und bis 140 dB Schmerzgrenze.
Wie wenig eine leise Nebenquelle beiträgt, führt die Voreinstellung mit drei Quellen von 60, 70 und 40 dB(A) vor: Der Gesamtpegel landet bei 70,4 dB(A) und damit nur vier Zehntel über der lautesten Einzelquelle.
Die 70-dB-Quelle stellt 91 Prozent der Schallleistung, die 40-dB-Quelle praktisch nichts — sie ließe sich ersatzlos abschalten, ohne dass jemand einen Unterschied hörte.
Genau das macht die Ausgabe sichtbar, indem sie neben dem Summenpegel die lauteste und die leiseste Quelle nennt, den prozentualen Anteil der dominierenden Quelle ausweist und den Gesamtwert hier als „laut (Verkehr)“ einordnet.