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Spule und Kondensator für die Frequenzweiche berechnen

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Kurzantwort

Passive Frequenzweichen trennen den Frequenzbereich für Hoch- und Tieftöner an der Trennfrequenz. Der Rechner liefert praxisnahe Bauteilwerte für Kondensator und Spule bei gegebener Impedanz (4/8 Ohm).

Frequenzweiche berechnen: Bauteilwerte für Spule und Kondensator aus Trennfrequenz und...

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Mai 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Frequenzweichen-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Eine Frequenzweiche wird unverzichtbar, sobald zwei oder mehr Treiber mit unterschiedlichen Übertragungsbereichen in einem Gehäuse spielen. Der Hochpass schützt den Hochtöner vor tiefen Frequenzen, der Tiefpass begrenzt den Tieftöner.

Ohne Weiche spielen beide über das volle Spektrum – das schadet dem Hochtöner bei Bässen und verschlechtert den Klang im Übergangsbereich.

Eine passive Frequenzweiche berechnest du mit dem Frequenzweichen-Rechner: Aus der Trennfrequenz und der Lautsprecherimpedanz ergeben sich praxisnahe Bauteilwerte für Kondensator und Spule.

Der Kondensator bildet im Hochpass den Schutz des Hochtöners, die Spule im Tiefpass die Begrenzung für Tief- oder Tiefmitteltöner – Grundlagen dazu beschreibt Linkwitz Lab.

Er ist für passive 2-Wege-Boxen oder einfache Mehrwege-Konzepte geeignet, bei denen aus Trennfrequenz und Nennimpedanz erste elektrische Startwerte entstehen sollen.

Die Berechnung entscheidet außerdem, welche Größenordnung an Bauteilen bei einer Weiche erster oder zweiter Ordnung (6 oder 12 dB pro Oktave) sinnvoll ist.

Eine Filterordnung erster Ordnung kommt mit je einem Bauteil pro Zweig aus, eine zweite Ordnung trennt steiler, braucht aber Kondensator und Spule je Zweig.

Das ist nützlich, wenn ein Hochtöner thermisch geschützt, ein Mitteltöner sauber angebunden oder ein Prototyp vor dem Messen schnell überschlagen werden soll.

Das Zusammenspiel von Ordnung und Filtertyp überrascht dabei manche: Bei erster Ordnung bleibt die Typwahl folgenlos, Butterworth und Linkwitz-Riley liefern dort identische Bauteilwerte.

Das ist kein Versehen, sondern Physik — ein einzelnes Bauteil pro Zweig hat keine Güte, über die sich Alignments unterscheiden ließen.

Der Rechner sagt das in der Ausgabe auch offen und kennzeichnet die erste Ordnung als typunabhängig; wirksam wird die Auswahl erst ab der zweiten Ordnung. Frequenzweiche: Hochpass schützt Hochtöner, Tiefpass begrenzt Tieftöner

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst die Trennfrequenz in Hertz, die Lautsprecherimpedanz in Ohm (meist 4 oder 8 Ohm), die gewünschte Filterordnung und bei Bedarf den Filtertyp ein. Diese Werte stammen meist aus Treiberdatenblatt, vorhandener Messung oder aus einer geplanten Trennstelle des Lautsprechersystems.

Wichtig ist, die Nennimpedanz nicht mit der realen Impedanzkurve zu verwechseln und die Trennfrequenz so zu wählen, dass beide Treiber dort überhaupt sicher arbeiten können.

Häufige Fehler sind ein falsch verstandener 4-Ohm- oder 8-Ohm-Wert und das ungeprüfte Übernehmen einer Trennung aus einem völlig anderen Treiberset.

Ebenso wichtig ist die Wahl der Filterordnung, denn eine Weiche zweiter Ordnung braucht je Zweig sowohl Kondensator als auch Spule, während erster Ordnung ein Bauteil pro Zweig genügt.

Ein 4- statt 8-Ohm-Wert verschiebt die berechneten Bauteilwerte spürbar, weshalb du die Angabe vom Typenschild sorgfältig übernehmen solltest.

Praxisfälle

Wofür du den Frequenzweichen-Rechner brauchst: sechs typische Anwendungsfälle

Jeder Fall nennt die Suchfrage, die passende Eingabe und das Ergebnis aus der echten Rechenfunktion – von der einfachen 2-Wege-Trennung über die 3-Wege-Weiche bis zum Filtertyp-Vergleich.

  1. 2-Wege-Weiche bei 2500 Hz und 8 Ohm

    „Wie berechne ich eine 2-Wege-Frequenzweiche bei 8 Ohm?“

    Eingabe
    Übergangsfrequenz 2500 Hz, Impedanz 8 Ohm, Filterordnung 1. Ordnung (6 dB/Okt)
    Ergebnis
    Kondensator 7,96 µF, Spule 0,509 mH – E12-Normwerte 8,2 µF und 0,47 mH
  2. 3-Wege-Weiche als zwei getrennte Übergänge

    „Was sind 3-Wege-Frequenzweichen und wie berechne ich sie?“

    Eingabe
    Zwei 2-Wege-Berechnungen: 500 Hz für Woofer→Mitteltöner und 3000 Hz für Mitteltöner→Hochtöner, je 8 Ohm, 1. Ordnung
    Ergebnis
    Untere Stufe 39,79 µF / 2,546 mH, obere Stufe 6,63 µF / 0,424 mH – beide Stufen unabhängig dimensioniert
  3. Bauteilwerte bei 4 statt 8 Ohm vergleichen

    „Wie ändern sich Kondensator und Spule bei 4 Ohm Impedanz?“

    Eingabe
    Übergangsfrequenz 2500 Hz, Impedanz 4 Ohm, Filterordnung 1. Ordnung (6 dB/Okt)
    Ergebnis
    Kondensator 15,92 µF, Spule 0,255 mH – doppelter Kondensator, halbe Spule gegenüber 8 Ohm
  4. Hochtöner mit steilerer Flanke schützen

    „Wie berechne ich den Kondensator für den Hochtöner-Schutz?“

    Eingabe
    Übergangsfrequenz 4000 Hz, Impedanz 8 Ohm, Filterordnung 2. Ordnung (12 dB/Okt), Filtertyp Butterworth
    Ergebnis
    Kondensator 3,52 µF, Spule 0,45 mH, Flanke −12 dB/Oktave statt −6 dB bei 1. Ordnung
  5. Butterworth gegen Linkwitz-Riley vergleichen

    „Worin unterscheiden sich Butterworth- und Linkwitz-Riley-Filter?“

    Eingabe
    Übergangsfrequenz 2000 Hz, Impedanz 8 Ohm, Filterordnung 2. Ordnung, Filtertyp Linkwitz-Riley (Vergleich: Butterworth)
    Ergebnis
    Linkwitz-Riley 4,97 µF / 1,273 mH gegenüber Butterworth 7,03 µF / 0,9 mH bei gleicher Trennfrequenz
  6. E12-Normwert für den Bauteileinkauf finden

    „Welchen E12-Normwert nehme ich für Kondensator und Spule?“

    Eingabe
    Übergangsfrequenz 2500 Hz, Impedanz 8 Ohm, Filterordnung 1. Ordnung (6 dB/Okt)
    Ergebnis
    Rechnerisch 7,96 µF / 0,509 mH, E12-Vorschlag 8,2 µF / 0,47 mH – rund 3 % bzw. 8 % Abweichung

    Verstärker-Lautsprecher-Matching-Rechner

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Frequenzweichen-Bauteilwerte (C = 1/(2πfZ), L = Z/(2πf)): Der Rechner bestimmt aus Übergangsfrequenz und Lautsprecherimpedanz die elektrischen Startwerte für Hochpass- und Tiefpassbauteile. Bei einer Weiche erster Ordnung werden Kondensator und Spule direkt aus der Beziehung zwischen Frequenz, Blindwiderstand und Nennimpedanz berechnet; bei Filtern zweiter Ordnung kommen die Faktoren des gewählten Filtertyps dazu.

Beispiel: 2500 Hz bei 8 Ohm ergeben als erster Arbeitswert ungefähr 7,96 µF und 0,509 mH.

Diese Größen sind keine fertige Akustikabstimmung, aber eine belastbare Ausgangsbasis, um reale Normwerte, Treiberschutz und die spätere Messung des Prototyps sinnvoll vorzubereiten.

Bei einer Weiche zweiter Ordnung fließt zusätzlich der Filterfaktor des gewählten Typs ein: Butterworth rechnet mit der Güte Q = 0,707 (Faktor 1/√2 bzw. √2), Linkwitz-Riley mit Q = 0,5 (Faktor 1/2 bzw. 2) – dieselbe Trennfrequenz ergibt dadurch bei zweiter Ordnung unterschiedliche Kondensator- und Spulenwerte je nach gewähltem Filtertyp, bei erster Ordnung bleibt die Wahl dagegen folgenlos.

Ein zweites Beispiel verdeutlicht den Impedanzeinfluss: Wird dieselbe Trennung von 2500 Hz statt an 8 Ohm an 4 Ohm gerechnet, verdoppelt sich der Kondensator auf rund 15,9 µF, während sich die Spule auf etwa 0,255 mH halbiert.

Formel für Kondensator und Spule einer Frequenzweiche 1. Ordnung.
1. Ordnung (6 dB/Oktave): Hochpass mit Kondensator, Tiefpass mit Spule. C in µF (Faktor 10⁶), L in mH (Faktor 1000). Höhere Ordnungen multiplizieren die Bauteilwerte.

Nachschlagen

Frequenzweichen: Flankensteilheit, Phasenverhalten und Übergangsfrequenz-Empfehlungen

Die Weichenordnung bestimmt Flankensteilheit und Phasenverhalten. Linkwitz-Riley-Filter erzeugen −6 dB am Übergang und addieren zu 0 dB Gesamt. Butterworth-Filter summierten zu +3 dB.

Frequenzweichen-Vergleich: Ordnung, Typ, Flankensteilheit, Phasenversatz und Einsatzempfehlung
OrdnungTypSteilheit (dB/Okt.)PhasenversatzEmpfohlene ÜbergangsfrequenzAnmerkung
1. OrdnungButterworth (6 dB)6 dB/Okt.90°2.000 – 5.000 HzEinfach; breite Überlappung, braucht phasentolerant überlappendes LS-Paar
2. OrdnungButterworth (12 dB)12 dB/Okt.180°1.500 – 4.000 HzGängig; Summendip bei Phasenumkehr beachten
2. OrdnungLinkwitz-Riley (12 dB)12 dB/Okt.180°1.500 – 4.000 HzKeine Peakanhebung; Hochtöner oft invertiert einbauen
3. OrdnungButterworth (18 dB)18 dB/Okt.270°1.000 – 3.000 HzFlankentrennung gut; Phasenverhalten komplex
4. OrdnungButterworth (24 dB)24 dB/Okt.360°800 – 2.500 HzGute Trennung; phasenkohärent (0°-Versatz)
4. OrdnungLinkwitz-Riley (24 dB)24 dB/Okt.360°800 – 2.500 HzHi-Fi-Standard; Summe flat, kein Lobing
2-Weg Woofer → MitteltönerLR-24 dB24 dB/Okt.360°200 – 800 HzWoofer/Mitteltöner-Übergabe bei 300–500 Hz typisch
3-Weg Mitteltöner → HochtönerLR-24 dB24 dB/Okt.360°2.000 – 5.000 HzHochtöner-Einsatz ≥ 2 × fres des HT empfohlen

LR = Linkwitz-Riley. fres = Resonanzfrequenz des Hochtöners. Frequenzangaben für typische Heimlautsprecher-Designs; Studiomonitore oft höhere Trennfrequenzen. Der Rechner berechnet 1. und 2. Ordnung; 3. und 4. Ordnung sowie die 2-Weg- und 3-Weg-Zeilen sind zur Einordnung aufgeführt, stehen aber nicht als Rechner-Modi zur Verfügung.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Frequenzweichen-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet man eine Frequenzweiche aus Trennfrequenz und Impedanz?

Eine Frequenzweiche berechnest du, indem du die gewünschte Trennfrequenz und die Nennimpedanz des Lautsprechers in die Grundformeln für Hochpass und Tiefpass einsetzt: Für die erste Ordnung gilt C = 1 / (2π × f × Z) für den Kondensator und L = Z / (2π × f) für die Spule.

Beispiel: Bei 2500 Hz und 8 Ohm ergeben sich rund 7,96 µF und 0,509 mH als Startwerte. Der Rechner setzt diese Formel automatisch ein und zeigt zusätzlich den nächstgelegenen E12-Normwert für die reale Bauteilbeschaffung.

Wichtig ist, nur die Nennimpedanz einzugeben – meist 4 oder 8 Ohm –, nicht die über die Frequenz schwankende reale Impedanzkurve.

Bei einer Weiche zweiter Ordnung kommt zusätzlich der Filterfaktor des gewählten Typs hinzu, wodurch sich für dieselbe Trennfrequenz andere Bauteilwerte ergeben als bei einfacher Ordnung.

Prüfe nach dem Bau die Übergabe idealerweise mit einer Messung am fertigen Lautsprecher, denn die berechneten Werte sind elektrische Startgrößen, keine fertige Akustikabstimmung.

Wie berechne ich eine 2-Wege-Frequenzweiche bei 8 Ohm?

Eine 2-Wege-Frequenzweiche trennt das Signal an genau einer Trennfrequenz in einen Tiefpass für den Tiefmitteltöner und einen Hochpass für den Hochtöner, beide bezogen auf dieselbe Nennimpedanz.

Gib die geplante Trennfrequenz und 8 Ohm ein und wähle die Filterordnung. Beispiel bei erster Ordnung: 2500 Hz ergeben rund 7,96 µF und 0,509 mH, bei 3000 Hz sinken die Werte auf rund 6,63 µF und 0,424 mH.

Eine höhere Trennfrequenz senkt also beide Bauteilwerte, weil der Kondensator umgekehrt und die Spule direkt proportional zur Frequenz ist.

Wichtig ist, dass Hochtöner und Tiefmitteltöner an der gewählten Trennfrequenz beide sicher arbeiten können – der Hochtöner darf dort nicht thermisch überlastet, der Tiefmitteltöner nicht mechanisch überfordert werden.

Nutze zur Kontrolle nach dem Aufbau eine Messung am fertigen Lautsprecher, denn die berechneten Werte sind nur die elektrische Ausgangsbasis, nicht die endgültige Akustikabstimmung.

Für eine steilere Trennung mit 12 statt 6 dB pro Oktave wählst du stattdessen die zweite Ordnung.

Was sind 3-Wege-Frequenzweichen und wie berechne ich sie?

Eine 3-Wege-Frequenzweiche trennt das Signal an zwei Übergabepunkten in drei Zweige – Tieftöner, Mitteltöner und Hochtöner –, jeweils mit eigenem Filter.

Dieser Rechner berechnet direkt nur 2-Wege-Übergänge, eine 3-Wege-Weiche behandelst du aber als zwei getrennte 2-Wege-Berechnungen: zuerst die Übergabe Woofer zu Mitteltöner mit der niedrigeren Trennfrequenz f1 und der Impedanz des Woofers, danach Mitteltöner zu Hochtöner mit der höheren Trennfrequenz f2 und der Impedanz des Hochtöners.

Beispiel bei erster Ordnung und 8 Ohm: 500 Hz für f1 ergibt rund 39,79 µF und 2,546 mH, 3000 Hz für f2 ergibt rund 6,63 µF und 0,424 mH.

Die Bauteilwerte beider Stufen sind unabhängig voneinander und lassen sich getrennt dimensionieren, solange du für jede Stufe die passende Nennimpedanz einträgst.

Prüfe nach dem Aufbau beide Übergänge einzeln, bevor du die komplette 3-Wege-Box am Stück misst, denn ein Fehler in einer Stufe wirkt sich sonst auf die gesamte Klangbalance aus.

Wirkt sich 4 statt 8 Ohm nur auf die Bauteilwerte oder auch auf den Klang aus?

Ob 4 oder 8 Ohm „besser klingen“, lässt sich nicht pauschal beantworten, denn die Nennimpedanz selbst ist keine Klangeigenschaft, sondern bestimmt nur, welcher Bauteilwert zur gewünschten Trennfrequenz gehört.

Beispiel bei 2500 Hz und erster Ordnung: Für 8 Ohm ergeben sich rund 7,96 µF und 0,509 mH, für 4 Ohm dagegen rund 15,92 µF und 0,255 mH – der Kondensator verdoppelt sich näherungsweise, die Spule halbiert sich.

Entscheidend für den Klang sind die tatsächlichen Treiber, deren Frequenzgang und die Anpassung an den Verstärker, nicht allein die Zahl auf dem Typenschild.

Wähle deshalb immer die Nennimpedanz, die der Hersteller für deinen Treiber angibt, und übernimm sie unverändert in den Rechner.

Ein falsch eingegebener Wert verschiebt die berechnete Trennfrequenz spürbar: Trägst du versehentlich 4 statt 8 Ohm ein, erhältst du einen doppelt so großen Kondensator, wodurch der Hochtöner zu früh einsetzt.

Prüfe die Impedanzangabe deshalb immer im Datenblatt, bevor du die Bauteile bestellst.

Wie berechne ich den Kondensator, der den Hochtöner vor Bassenergie schützt?

Der Kondensator im Hochpasszweig schützt den Hochtöner, indem er tiefe Frequenzen unterhalb der Trennfrequenz blockiert und nur Frequenzen oberhalb durchlässt. Er ergibt sich aus der Formel C = 1 / (2π × f × Z).

Beispiel: Bei einem 8-Ohm-Hochtöner mit unterer Grenzfrequenz 3000 Hz sind das rund 6,63 µF, bei einer vorsichtigeren Trennung von 4000 Hz nur noch rund 4,97 µF.

Je höher die gewählte Trennfrequenz, desto kleiner der Kondensator und desto besser ist der Hochtöner vor tiefen, energiereichen Frequenzen geschützt – dafür überlässt du dem Tiefmitteltöner einen größeren Übertragungsbereich.

Willst du den Schutz weiter erhöhen, wechsle von erster zu zweiter Ordnung: Bei 4000 Hz und 8 Ohm liefert Butterworth zweiter Ordnung zusätzlich eine Spule von 0,45 mH im Tiefpasszweig, der Kondensator sinkt auf rund 3,52 µF, und die Flanke wird mit 12 statt 6 dB pro Oktave steiler.

Ohne einen ausreichend dimensionierten Kondensator wird der Hochtöner dauerhaft mit Bassenergie belastet und kann thermisch beschädigt werden.

Welchen E12-Normwert nehme ich für Kondensator und Spule einer Frequenzweiche?

Für Kondensator und Spule nimmst du in der Praxis nicht den exakt errechneten Wert, sondern den nächstgelegenen Normwert aus der E12-Reihe (1,0 – 1,2 – 1,5 – 1,8 – 2,2 – 2,7 – 3,3 – 3,9 – 4,7 – 5,6 – 6,8 – 8,2), weil handelsübliche Bauteile nur in diesen zwölf Stufen pro Dekade angeboten werden.

Der Rechner zeigt diesen Normwert automatisch neben dem berechneten Wert: Für 2500 Hz und 8 Ohm liegt der rechnerische Kondensator bei 7,96 µF, der E12-Vorschlag bei 8,2 µF, das sind rund drei Prozent Abweichung.

Die Spule liegt rechnerisch bei 0,509 mH, der Vorschlag bei 0,47 mH, also rund acht Prozent darunter.

Kleine Abweichungen im niedrigen einstelligen Prozentbereich verschieben die Trennfrequenz kaum hörbar, größere Sprünge solltest du dagegen prüfen und notfalls zwei Bauteile in Reihen- oder Parallelschaltung kombinieren.

Achte außerdem auf eine Spannungsfestigkeit von mindestens 63 bis 100 Volt beim Kondensator und einen ausreichenden Drahtquerschnitt bei der Spule, denn beide Werte liefert diese Rechnung nicht mit.

Worin unterscheiden sich Butterworth- und Linkwitz-Riley-Filter zweiter Ordnung?

Butterworth- und Linkwitz-Riley-Filter zweiter Ordnung trennen beide mit 12 dB pro Oktave, unterscheiden sich aber in Güte und Summenverhalten am Übergang: Butterworth nutzt eine Güte von 0,707 und addiert sich am Übergangspunkt zu einer Anhebung von rund 3 dB, Linkwitz-Riley nutzt eine Güte von 0,5 und summiert sich exakt auf 0 dB.

Bei 2000 Hz und 8 Ohm ergibt Butterworth rund 7,03 µF und 0,9 mH, Linkwitz-Riley dagegen rund 4,97 µF und 1,273 mH – bei gleicher Trennfrequenz und Impedanz liefert also jeder Filtertyp andere Bauteilwerte.

Linkwitz-Riley gilt in vielen Hi-Fi-Konstruktionen als Standard, weil die Summe glatter ausfällt und der Hochtöner dabei oft phasenrichtig invertiert eingebaut wird.

Bei einer Weiche erster Ordnung spielt diese Wahl keine Rolle, denn dort liefern beide Typen identische Werte – die Typauswahl wirkt sich nur ab der zweiten Ordnung aus.

Wähle Linkwitz-Riley, wenn du einen möglichst neutralen Frequenzgang ohne Anhebung am Übergang willst.

Wann braucht ein Lautsprecher überhaupt eine passive Frequenzweiche?

Ein Lautsprecher braucht eine passive Frequenzweiche immer dann, wenn zwei oder mehr Treiber mit unterschiedlichen Übertragungsbereichen gemeinsam ein Gehäuse teilen, zum Beispiel ein Hochtöner und ein Tiefmitteltöner in einer klassischen 2-Wege-Box.

Ohne Weiche bekämen beide Treiber das volle Frequenzspektrum: Der Hochtöner erhielte tiefe, energiereiche Frequenzen, für die er nicht ausgelegt ist, und könnte thermisch beschädigt werden, während der Tiefmitteltöner im oberen Bereich verzerrt.

Ein typischer Hochtöner mit unterer Grenzfrequenz um 2000 bis 2500 Hz braucht deshalb einen Kondensator von rund 7,96 bis 9,95 µF bei 8 Ohm, damit die Trennung dort beginnt.

Fertiglautsprecher haben die Weiche bereits eingebaut; nur im Selbstbau, bei Reparaturen oder beim Tausch einzelner Treiber musst du sie neu dimensionieren.

Nutze den Rechner, sobald du Trennfrequenz und Nennimpedanz kennst, und prüfe danach mit einer Messung, ob der Übergang tatsächlich sauber klingt, statt dich allein auf den Rechenwert zu verlassen.

Welche Software eignet sich, um eine Frequenzweiche zu simulieren?

Für die ersten Bauteilwerte brauchst du keine zusätzliche Software: Dieser Online-Rechner liefert Kondensator und Spule direkt aus Trennfrequenz, Impedanz, Filterordnung und Filtertyp, zum Beispiel rund 7,96 µF und 0,509 mH bei 2500 Hz und 8 Ohm.

Wer eine Frequenzweiche vollständig simulieren will, braucht dagegen spezialisierte Programme wie XSim oder VituixCAD, die mit gemessenen Impedanz- und Frequenzgangkurven des jeweiligen Treibers rechnen und auch Sperrkreise sowie Pegelanpassungen abbilden – Daten, die dieser Rechner bewusst nicht abfragt, weil sie eine reale Treibermessung voraussetzen.

Nutze den Online-Rechner deshalb für den schnellen Einstieg und zur Kontrolle vorhandener Weichen, und wechsle erst zur Simulationssoftware, wenn eine Messdatei des Treibers vorliegt.

Ohne Messdaten liefert auch die beste Software keine genaueren Werte als die hier verwendete Grundformel, sie zeigt nur zusätzlich, wie sich reale Abweichungen im Frequenzgang auswirken.

Für den ersten Bauteilwert reicht in den meisten Fällen die einfache Berechnung völlig aus.

Wie stark verändert eine höhere Trennfrequenz die Bauteilwerte der Weiche?

Kondensator und Spule reagieren gegensätzlich, aber gleich stark auf eine Änderung der Trennfrequenz: Verdoppelst du die Frequenz, halbieren sich beide Werte näherungsweise, weil beide Formeln umgekehrt proportional zu f sind.

Bei 8 Ohm und erster Ordnung ergeben sich bei 1500 Hz rund 13,26 µF und 0,849 mH, bei 3000 Hz rund 6,63 µF und 0,424 mH und bei 6000 Hz nur noch rund 3,32 µF und 0,212 mH – jede Verdopplung halbiert also Kondensator und Spule gleichermaßen.

Diese Regel gilt unabhängig von der gewählten Filterordnung, nur der zusätzliche Filterfaktor ab zweiter Ordnung ändert sich dabei nicht.

Nutze diese Faustregel, um schnell zu prüfen, ob ein berechneter Wert plausibel ist, ohne den Rechner für jede kleine Änderung neu zu bedienen.

Achte aber darauf, dass die Nennimpedanz dabei konstant bleibt – änderst du gleichzeitig Frequenz und Impedanz, gilt die einfache Verdopplungsregel nicht mehr uneingeschränkt.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Für die Ergebnisinterpretation zählt vor allem, was die ausgegebenen Werte für den realen Aufbau bedeuten. Eine rechnerisch saubere Trennung ist nur dann sinnvoll, wenn Hochtöner, Tiefmitteltöner und deren reale Impedanz- und Pegelverläufe an dieser Stelle zusammenpassen.

In der Praxis ist der Vergleich von 1. und 2. Ordnung oft die eigentliche Entscheidung: flacher, einfacher Aufbau (6 dB) gegen steilere Trennung (12 dB) mit höherem Bauteileinsatz.

Eine kleine Trennfrequenz-Tabelle für 4 und 8 Ohm hilft, typische Bauteilwerte schnell einzuordnen – Sengpielaudio bietet ergänzende Referenztabellen dazu.

Der Rechner unterstützt diese Vorentscheidung, ersetzt aber nicht die akustische Kontrolle der fertigen Weiche.

Als grobe Orientierung helfen typische Werte: Bei 8 Ohm und erster Ordnung liegt der Kondensator bei 2500 Hz um 7,96 µF und die Spule um 0,509 mH, bei 3500 Hz sind es rund 5,7 µF und 0,36 mH.

Verdoppelt sich die Frequenz, halbieren sich beide Werte ungefähr, sodass du unplausible Ausgaben rasch als Eingabefehler erkennst.

3-Wege-Weiche: Der Rechner berechnet eine 2-Wege-Weiche — einen Tiefpass für den Tief(mittel)töner und einen Hochpass für den Hochtöner.

Eine 3-Wege-Weiche lässt sich als zwei separate 2-Wege-Berechnungen behandeln: Berechne zuerst die Übergabe Woofer → Mitteltöner mit der niedrigen Trennfrequenz f1 und der Nennimpedanz des Woofers, dann Mitteltöner → Hochtöner mit der hohen Trennfrequenz f2 und der Impedanz des Hochtöners.

Die Bauteilwerte beider Stufen sind unabhängig voneinander und können getrennt dimensioniert werden. Filterordnung im Vergleich: 6 dB vs. 12 dB Flankensteilheit pro Oktave

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Katrin baut eine 2-Wege-Box und plant die Trennfrequenz bei 3.500 Hz, ihre Treiber haben eine Nennimpedanz von 8 Ohm. Sie wählt eine Weiche erster Ordnung, weil sie den Aufbau einfach halten möchte.

Den Hochpass-Kondensator bestimmt der Rechner aus C = 1 / (2 · π · f · Z) = 1 / (2 · π · 3.500 · 8), das ergibt rund 5,7 µF. Die Tiefpass-Spule folgt aus L = Z / (2 · π · f) = 8 / (2 · π · 3.500) und liegt bei rund 0,36 mH.

Die nächstgelegenen handelsüblichen Normwerte sind 5,6 µF und 0,39 mH.

Katrin bestückt den Prototypen mit diesen Normwerten, misst anschließend die Übergabe am Lautsprecher und entscheidet danach, ob der Hochtöner-Pegel und der Übergangsbereich noch angepasst werden müssen oder ob die Weiche bereits stimmig klingt.

Würde sie auf 4 Ohm wechseln, verdoppelte sich der Kondensatorwert ungefähr und die Spule halbierte sich entsprechend.

Nach der Messung stellt Katrin fest, dass der Hochtöner im Übergangsbereich etwas zu präsent wirkt, und ergänzt einen kleinen Vorwiderstand zur Pegelabsenkung.

Erst dieser Abgleich aus berechnetem Startwert, handelsüblichem Normbauteil und Messung führt zu einer Weiche, die im Hörtest ausgewogen klingt. Katrins 2-Wege-Weiche: 5,7 µF und 0,36 mH bei 3.500 Hz und 8 Ohm

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Ein grundlegender Planungsfehler ist zuerst, elektrische und akustische Trennfrequenz gleichzusetzen, obwohl Treiber, Schallwand und Pegelverlauf die tatsächliche Übergabe hörbar verschieben können. Zweitens wird mit der bloßen Nennimpedanz 4 oder 8 Ohm gerechnet, obwohl die reale Impedanz um die Trennfrequenz oft deutlich davon abweicht.

Drittens greifen viele einfach zum nächstgelegenen Normwert, ohne zu prüfen, ob sich dadurch Übergang, Pegel oder Belastbarkeit spürbar verschieben.

Ebenso problematisch ist eine Übergangsfrequenz, die zwar rechnerisch passt, den Hochtöner thermisch oder den Tiefmitteltöner mechanisch aber schon an die Grenze bringt.

Ein weiterer Fehler ist, den nächstgelegenen Normwert blind zu übernehmen, ohne die Abweichung zu prüfen: Zwischen einem berechneten Wert von 5,7 µF und dem Normwert 5,6 µF liegen nur knapp zwei Prozent, doch größere Sprünge verschieben die Trennstelle hörbar.

Ebenso wird die Filterordnung oft unterschätzt, denn eine Trennung mit 6 dB pro Oktave lässt beide Treiber im Übergangsbereich breiter zusammenspielen als eine steilere mit 12 dB.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Frequenzweichen-Rechner überführt Trennfrequenz und Nennimpedanz (4 oder 8 Ohm) in elektrische Startwerte für den Kondensator im Hochpass und die Spule im Tiefpass einer passiven Frequenzweiche.

Du bekommst damit eine belastbare Ausgangsbasis, um Normwerte auszuwählen und einen Prototypen aufzubauen, ohne zuvor lange zu probieren. Die berechneten Werte sind elektrische Richtgrößen, keine fertige Akustikabstimmung.

Danach folgen zur Absicherung eine Pegelmessung am fertigen Lautsprecher und die akustische Kontrolle der Übergabe, damit elektrische und akustische Trennfrequenz sauber zusammenpassen.

Plane für die Bauteile bewusst etwas Reserve bei der Wahl der Normwerte ein und dokumentiere die gewählte Filterordnung, damit du eine spätere Feinabstimmung sauber nachvollziehen kannst.

Prüfe dabei den Normwert-Vorschlag der E12-Reihe im Einzelfall nach, denn er rundet auf die nächste Stufe und die Sprünge sind ungleich groß.

Bei 2.500 Hertz und 8 Ohm liegt die Spule rechnerisch bei 0,509 Millihenry, der Vorschlag lautet 0,47 — rund acht Prozent darunter. Der Kondensator trifft es mit 8,2 statt 7,96 Mikrofarad deutlich genauer.

Wo die Abweichung stört, hilft eine Reihen- oder Parallelschaltung zweier Bauteile weiter.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Kondensator ≈ 6,63 µF, Spule ≈ 0,424 mH

Höhere Trennung bei 3000 Hz, 8 Ohm

Übergangsfrequenz
3000 Hz
Impedanz
8 Ohm
Filterordnung
1. Ordnung (6 dB/Okt)

Beispiel 2 · Mittel · Kondensator ≈ 15,92 µF, Spule ≈ 0,255 mH

Gleiche Trennung bei 4 Ohm statt 8 Ohm

Übergangsfrequenz
2500 Hz
Impedanz
4 Ohm
Filterordnung
1. Ordnung (6 dB/Okt)

Beispiel 3 · Komplex · Kondensator ≈ 7,03 µF, Spule ≈ 0,9 mH, Steigung −12 dB/Oktave

Butterworth 2. Ordnung bei 2000 Hz, 8 Ohm

Übergangsfrequenz
2000 Hz
Impedanz
8 Ohm
Filterordnung
2. Ordnung (12 dB/Okt)
Filtertyp
Butterworth

Beispiel 4 · Komplex · Kondensator ≈ 4,97 µF, Spule ≈ 1,273 mH, Steigung −12 dB/Oktave

Linkwitz-Riley statt Butterworth bei 2000 Hz, 8 Ohm

Übergangsfrequenz
2000 Hz
Impedanz
8 Ohm
Filterordnung
2. Ordnung (12 dB/Okt)
Filtertyp
Linkwitz-Riley

Beispiel 5 · Komplex · Kondensator ≈ 39,79 µF, Spule ≈ 2,546 mH

3-Wege-Weiche als zwei getrennte Übergänge (Woofer→Mitteltöner)

Übergangsfrequenz
500 Hz
Impedanz
8 Ohm
Filterordnung
1. Ordnung (6 dB/Okt)

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Lärmpegel-RechnerMehrere Schallquellen logarithmisch addieren und den Gesamtpegel in dB einordnen.Belichtungszeit-EmpfehlungMaximale Verschlusszeit ohne Verwacklung nach Brennweite, Crop-Faktor und Stabilisierung berechnen.ISO-Rausch-RechnerRauschunterschied zwischen ISO-Stufen und Sensorgrößen in EV berechnen.Crop-Faktor-RechnerVollformat-Äquivalent, Bildwinkel und Blendenäquivalenz für verschiedene Sensoren berechnen.Schärfentiefe-RechnerSchärfentiefe, Schärfegrenzen und hyperfokale Distanz nach Brennweite, Blende und Sensor berechnen.Hyperfokale Distanz-RechnerHyperfokale Distanz und Schärfebereich von halb H bis Unendlich für Landschaftsaufnahmen berechnen.Makro-Vergrößerungs-RechnerAbbildungsmaßstab, minimale Objektgröße und Einfluss von Verlängerungsringen berechnen.Bildwinkel-RechnerHorizontalen, vertikalen und diagonalen Bildwinkel aus Brennweite und Sensorgröße berechnen.Nachhallzeit-Rechner RT60Nachhallzeit RT60 nach Sabine-Formel berechnen und Absorberfläche für Zielwerte ableiten.Metronom-Tempo-EmpfehlungTempobezeichnungen auf BPM-Bereiche abbilden und umgekehrt BPM einordnen.Schallgeschwindigkeits-RechnerSchallgeschwindigkeit in Luft, Wasser und Festkoerpern mit Temperaturabhaengigkeit berechnen.Dezibel-RechnerDezibelwerte zwischen dBSPL, Pascal, dBFS und dBm umrechnen inklusive Abstandsgesetz.Raumgroesse-Lautstaerke-RechnerNötige Verstärkerleistung für Raumgröße, Zielpegel und Lautsprecherwirkungsgrad abschätzen.Raummode-RechnerAxiale, tangentiale und oblique Raummoden für rechteckige Räume berechnen.Absorber-Flächen-RechnerBenötigte Absorberfläche für eine Ziel-Nachhallzeit aus Volumen und RT60 berechnen.

Weiternutzung

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  • Signal wird an der Trennfrequenz in Tiefpass (Spule für Tieftöner) und Hochpass (Kondensator für Hochtöner) aufgeteilt

    Frequenzweiche — Hochpass und Tiefpass

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    <a href="https://rechner-portal.de/musik-akustik/lautsprecher-audio/uebergangsfrequenz-weichen-rechner">
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           alt="Signal wird an der Trennfrequenz in Tiefpass (Spule für Tieftöner) und Hochpass (Kondensator für Hochtöner) aufgeteilt"
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/musik-akustik/lautsprecher-audio/uebergangsfrequenz-weichen-rechner">Frequenzweiche — Hochpass und Tiefpass auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/musik-akustik/lautsprecher-audio/uebergangsfrequenz-weichen-rechner
  • Flankensteilheit: 1. Ordnung trennt mit 6 dB/Oktave und einem Bauteil, 2. Ordnung mit 12 dB/Oktave und zwei Bauteilen

    Frequenzweiche — 1. vs. 2. Ordnung

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           alt="Flankensteilheit: 1. Ordnung trennt mit 6 dB/Oktave und einem Bauteil, 2. Ordnung mit 12 dB/Oktave und zwei Bauteilen"
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/musik-akustik/lautsprecher-audio/uebergangsfrequenz-weichen-rechner">Frequenzweiche — 1. vs. 2. Ordnung auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/musik-akustik/lautsprecher-audio/uebergangsfrequenz-weichen-rechner
  • Praxisbeispiel: Trennfrequenz 3500 Hz und 8 Ohm ergeben Hochpass-Kondensator 5,7 µF und Tiefpass-Spule 0,36 mH. Normwerte 5,6 µF und 0,39 mH. Vergleich mit 4 Ohm.

    Katrins 2-Wege-Weiche: 5,7 µF und 0,36 mH bei 3.500 Hz und 8 Ohm

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    <a href="https://rechner-portal.de/musik-akustik/lautsprecher-audio/uebergangsfrequenz-weichen-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/musik-akustik/frequenzweiche-praxis-2wege-berechnung.svg"
           alt="Praxisbeispiel: Trennfrequenz 3500 Hz und 8 Ohm ergeben Hochpass-Kondensator 5,7 µF und Tiefpass-Spule 0,36 mH. Normwerte 5,6 µF und 0,39 mH. Vergleich mit 4 Ohm."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/musik-akustik/lautsprecher-audio/uebergangsfrequenz-weichen-rechner">Katrins 2-Wege-Weiche: 5,7 µF und 0,36 mH bei 3.500 Hz und 8 Ohm auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Übemethode: Einstieg bei 60% des Zieltempos, Ausbau bei 80%, dann Steigerung auf 100%

    Drei-Stufen Übe-Progression

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           alt="Übemethode: Einstieg bei 60% des Zieltempos, Ausbau bei 80%, dann Steigerung auf 100%"
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/musik-akustik/lautsprecher-audio/uebergangsfrequenz-weichen-rechner">Drei-Stufen Übe-Progression auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/musik-akustik/lautsprecher-audio/uebergangsfrequenz-weichen-rechner
  • Infografik: Frequenzweichen: Filterordnungen und Trennfrequenzen, FILTERORDNUNGEN IM VERGLEICH, Ordnung, Flanke, Typ, Bauteile, Phase, 1. Ordnung

    Uebergangsfrequenz Weichen-Rechner Flanken

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/musik-akustik/uebergangsfrequenz-weichen-rechner-flanken.svg"
           alt="Infografik: Frequenzweichen: Filterordnungen und Trennfrequenzen, FILTERORDNUNGEN IM VERGLEICH, Ordnung, Flanke, Typ, Bauteile, Phase, 1. Ordnung"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/musik-akustik/lautsprecher-audio/uebergangsfrequenz-weichen-rechner">Uebergangsfrequenz Weichen-Rechner Flanken auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen sind fachliche Näherungen für Musik-, Akustik- und Lautsprecherpraxis. Die Ergebnisse ersetzen keine Messung im realen Raum, keine Herstellerdatenprüfung und keine verbindliche Beschallungs- oder Akustikplanung.

Quelle: Passive Filter 1. und 2. Ordnung, Lautsprecherweichen-Grundlagen und Normwert-Abgleich für C und L.

Stand: 2026-09-26

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
26. September 2026
Fachbereich
Musik & Akustik / Lautsprecher & Audio
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitäts- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Frequenzweichen-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/musik-akustik/lautsprecher-audio/uebergangsfrequenz-weichen-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Frequenzweichen-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/musik-akustik/lautsprecher-audio/uebergangsfrequenz-weichen-rechner

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Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.