Überblick
Was ist der Tonhöhen-Frequenz-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Kammerton A4 = 440 Hz, mittleres C (C4) = 261,63 Hz. Jede Oktave verdoppelt die Frequenz: A3 = 220 Hz, A4 = 440 Hz, A5 = 880 Hz. MIDI-Nummern: C4 = 60, A4 = 69.
Das tiefste Klavier-A (A0) hat 27,5 Hz, das höchste C (C8) 4.186 Hz. In Luft bei 20 °C ist die Wellenlänge von A4 rund 0,78 m, von C4 rund 1,31 m.
Jeder Ton hat eine bestimmte Frequenz in Hertz, und genau diese Zuordnung zeigt eine Frequenz-Noten-Tabelle: Welcher Ton hat welche Frequenz, von A0 bei rund 27,5 Hz bis C8 bei rund 4.186 Hz.
Der Tonhöhen-Frequenz-Rechner verbindet musikalische Notennamen, MIDI-Nummern, Hertz-Werte und Wellenlängen in einem Schritt. Er arbeitet in drei Modi: Note zu Frequenz, Frequenz zu Note und MIDI zu Frequenz.
Damit eignet er sich für Stimmung, Synthese, Sampling, Gehörbildung und technische Audioplanung gleichermaßen.
Statt nur einen Ton in Hertz auszugeben, macht der Rechner sichtbar, wie eine Note in 12-TET aus der Referenz A4 abgeleitet wird, welche MIDI-Nummer und Oktave sie trägt und wie lang ihre Schallwelle in Luft ist.
Im Modus Frequenz zu Note weist er zusätzlich die Abweichung zur nächstliegenden Note in Cent aus – praktisch, um ein Stimmgerät oder eine Aufnahme gegenzuprüfen.
Der Kammerton liegt heute standardmäßig bei 440 Hz; alternativ wird oft mit 432 Hz gestimmt, was alle Töne leicht nach unten verschiebt. Genau das ist hilfreich, wenn Musiktheorie und Akustik zusammengeführt werden sollen.
Die Wellenlänge ist dabei der Wert, der Musiktheorie und Raum miteinander verbindet, und er wird leicht übersehen.
A4 mit 440 Hz misst 0,78 Meter, das tiefere C4 mit 261,63 Hz bereits 1,311 Meter, und die Kontra-Oktave erreicht Längen von mehreren Metern.
Weil tiefe Töne damit Wellenlängen in der Größenordnung der Raummaße annehmen, erklärt genau diese Ausgabe, warum sich Bass in kleinen Zimmern so viel schwerer kontrollieren lässt als eine Gesangsstimme: Der Ton passt schlicht nicht mehr sauber zwischen die Wände.
Zu jeder Note nennt der Rechner außerdem die MIDI-Nummer — C4 ist 60, A4 ist 69 — und macht damit den Sprung zwischen Notenblatt und Sequencer in einem Schritt.