Überblick
Was ist der Fassadenfarbe-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Bei der Mengenplanung für Außenanstriche hilft der Fassadenfarbe-Rechner, wenn Fassadenfläche, Untergrundtyp, Verbrauch je Quadratmeter und die Zahl der Anstriche zusammen gelesen werden müssen. Das ist vor allem dann wertvoll, wenn Hauswand, Giebel, Sockel oder Teilflächen nicht mit einem pauschalen Literwert bestellt werden sollen, sondern nach realen Verbrauchstreibern an der Fassade.
Die Farbmenge ergibt sich aus der Fassadenfläche multipliziert mit dem Verbrauch pro Quadratmeter und der Zahl der Anstriche, danach wird die Literzahl in eine Kombination aus Gebinden und Reserve übersetzt.
Entscheidend ist, dass strukturierter Altputz, Rauigkeit und Bewitterung den Verbrauch je Quadratmeter draußen stärker treiben als auf glatten Innenwänden.
Wetterseiten, Sockelzonen und ausgebesserte Flächen verbrauchen zudem unterschiedlich viel, weshalb ein einzelner Mittelwert für die ganze Fassade leicht zu knapp wird.
Wer hier zu wenig Farbe bestellt, riskiert sichtbare Nachkäufe aus einer anderen Charge mitten auf der Wand.
Neben der Litermenge gibt der Rechner zu jedem Untergrund einen eigenen Vorbehandlungshinweis aus, und der ist oft die wichtigere Information. Für verputzte Flächen meldet er, dass gut grundierter Putz meist ausreichend saugfähig ist.
Bei Beton weist er auf die häufig nötige Haftgrundierung und den erhöhten Verbrauch durch die poröse Oberfläche hin. Bei Klinker und Riemchen nennt er ausdrücklich Grundierung plus mindestens zwei Anstriche.
Diese Zeile entscheidet mit darüber, ob die berechnete Menge überhaupt trägt: Auf ungrundiertem Beton oder Klinker schlägt der erste Anstrich weg, und der reale Verbrauch liegt dann über jedem Tabellenwert.