Überblick
Was ist der Bassreflexrohr-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Aus dem Nettogehäusevolumen, der gewünschten Abstimmfrequenz (Tuning) und dem Rohrdurchmesser ermittelt ein Bassreflexrohr-Rechner nach dem Helmholtz-Prinzip die nötige Rohrlänge. Gehäuse und Port bilden dabei einen Helmholtz-Resonator, dessen Resonanz genau auf der Abstimmfrequenz liegen soll.
Er ist für den DIY-Lautsprecherbau, die Subwoofer-Abstimmung und die Gehäuseplanung geeignet, wenn du aus Zielfrequenz, Nettovolumen und Rohrdurchmesser eine belastbare Rohrlänge ableiten willst.
Die Berechnung entscheidet praktisch, ob ein einzelnes Rohr, zwei Rohre oder ein anderer Querschnitt sinnvoller sind, denn ein größerer Durchmesser verlangt bei gleicher Abstimmfrequenz ein längeres Rohr.
Ein zu kleiner Querschnitt erhöht dagegen die Strömungsgeschwindigkeit und damit das Risiko hörbarer Strömungsgeräusche.
So lässt sich ein Gehäuse so planen, dass es tief spielt, ohne dass das Rohr gefaltet werden muss oder unnötig Platz im Gehäuse beansprucht. Neben der Länge in Zentimetern gibt der Rechner eine kurze Einordnung aus.
Sie prüft allein die Geometrie: Unter 5 Zentimetern gilt das Rohr als zu kurz, über 40 Zentimetern als sehr lang, dazwischen als normal.
Eine Aussage über den Klang ist damit ausdrücklich nicht verbunden — ob die Abstimmung zum Treiber passt, entscheidet erst die Messung am fertigen Gehäuse.