Überblick
Was ist der Balkonkraftwerk-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie viel Strom eine kleine Stecker-Solaranlage im Jahr erzeugt und wie schnell sie sich über die eingesparten Stromkosten bezahlt macht, rechnet dieser Rechner überschlägig aus. Ein Balkonkraftwerk besteht typischerweise aus ein bis zwei Solarmodulen mit zusammen 600 bis 1.000 Watt-Peak Modulleistung und einem Wechselrichter, der seit 2024 in Deutschland bis 800 Watt einspeisen darf.
Der erzeugte Strom wird direkt im Haushalt verbraucht und senkt den Netzbezug.
Als grobe Orientierung liefert ein installiertes Kilowattpeak in Deutschland rund 900 bis 1.150 Kilowattstunden pro Jahr; ein 800-Watt-Set erreicht damit je nach Standort und Montage etwa 500 bis 920 Kilowattstunden.
Der Rechner unterstützt Modulleistungen von 300 bis 4.000 Watt-Peak und deckt damit auch Konfigurationen mit 1.000 oder 2.000 Wp ab.
Im Jahresmittel entspricht das bei einem 800-Wp-Set rund 1,4 bis 2,5 Kilowattstunden pro Tag — im Sommer deutlich mehr, im Winter teils unter 0,5 kWh.
Die Spanne ist deshalb so weit, weil die Montageart im Rechner den größten Einzelhebel darstellt: Senkrecht am Geländer bleiben nur 70 Prozent des Ertrags übrig, aufgeständert im optimalen Winkel sind es 100 Prozent.
Der Rechner verknüpft den regionalen Basiswert mit Abschlägen für Ausrichtung, Neigung und Verschattung und stellt Ertrag, Eigenverbrauch, Einspeisung, Ersparnis, CO2-Einsparung und Amortisation übersichtlich dar.
Zu beachten ist, dass Steckersolargeräte in Deutschland im Marktstammdatenregister anzumelden sind und der Betrieb einen geeigneten Stromzähler voraussetzt.
Wer zur Miete wohnt, klärt die Montage vorab mit der Vermieterseite oder der Eigentümergemeinschaft ab.
Alle ausgegebenen Werte sind Orientierungsgrößen ohne Gewähr und stellen keine Finanz- oder Investitionsberatung dar; verbindlich wird die Rechnung erst mit einem konkreten Angebot und den tatsächlichen Bedingungen deines Balkons.