Überblick
Was ist der Modulflächen-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Bei 150 m² Dachfläche (15 % Abstandsverlust) passen mit Mono-PERC-Modulen (200 Wp/m², 2,0 m² Modul) rund 63 Module für ca. 25 kWp — bei 120 m² sind es 51 Module/20 kWp, bei 200 m² 85 Module/34 kWp.
Mit Premium-HJT-Modulen (250 Wp/m²) lässt sich aus derselben Fläche mehr Leistung holen. Als Faustformel: 1 kWp benötigt rund 5,9 m² Dachfläche (inklusive Montage- und Randabstände).
Ein Kilowattpeak PV-Leistung beansprucht mit den Voreinstellungen dieses Rechners rund 5,9 m² Dachfläche inklusive Montageabstände — Kamin, Dachfenster und Wartungsgänge kommen obendrauf.
Wer nur die Gesamtdachfläche misst, überschätzt die belegbare Fläche regelmäßig. Der Rechner arbeitet in zwei Richtungen: Aus einer Zielleistung ermittelt er die benötigte Dachfläche, aus einer vorhandenen Dachfläche die mögliche Anlagenleistung.
Das ist besonders wichtig, wenn Angebot und Ertragsziel zusammenpassen sollen, aber Dachfenster, Abstände zu Rändern, Verschattung und Montageabstände die nutzbare Fläche deutlich kleiner machen als die reine Dachgeometrie vermuten lässt.
Der Flächenbedarf hängt direkt an der Leistungsdichte der Module: Mit den voreingestellten 200 Wattpeak je Quadratmeter Photovoltaikleistung und 15 Prozent Abstandsverlust braucht eine 10-kWp-Anlage 58,8 m² Dachfläche und 25 Module, also 5,88 m² je Kilowattpeak.
Mit Polykristallin Restbestand (160 Wp/m²) steigt der Bedarf auf 73,5 m², mit Premium HJT (250 Wp/m²) sinkt er auf 47,1 m² und 20 Module.
Zusätzlich weist der Rechner einen geschätzten Jahresertrag von 1.000 kWh je Kilowattpeak sowie eine Kostenspanne von 1.200 bis 1.500 Euro je Kilowattpeak aus.
Die berechnete Fläche bleibt dabei eine Planungsgröße ohne Gewähr: Ob sich die Module tatsächlich so anordnen lassen, hängt von Dachgeometrie, Sparrenlage, Statik und Brandschutzabständen ab.
Den verbindlichen Belegungsplan erstellt ein Fachbetrieb nach dem Aufmaß vor Ort; eine Investitions- oder Finanzierungsempfehlung ist mit dem Flächenergebnis ausdrücklich nicht verbunden.