Überblick
Was ist Eigenverbrauchsoptimierung?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Ohne Zusatzmaßnahmen nutzt eine typische Hausdachanlage nur rund ein Viertel ihres Ertrags selbst: Bei 8.000 kWh Jahresertrag und 4.000 kWh Haushaltsverbrauch weist der Rechner 26 Prozent aus — der Rest fließt zur niedrigen Einspeisevergütung ins Netz, statt teuren Netzstrom zu ersetzen. Aus Jahresertrag, Haushaltsverbrauch und optionalen Speicher- und E-Auto-Daten zeigt er, wie weit sich diese Quote heben lässt, und rechnet jede Maßnahme direkt in Euro-Ersparnis pro Jahr um.
Er ist besonders nützlich, wenn du nicht nur den Ertrag der Anlage sehen willst, sondern konkret wissen musst, was dir Lastverschiebung, Speicher oder Wallbox jeweils einbringen.
Die zentrale Kennzahl ist die Eigenverbrauchsquote: der selbst genutzte Solarstrom geteilt durch den gesamten PV-Ertrag.
Entscheidend für ihre Höhe ist das Verhältnis von Ertrag zu Verbrauch — eine kleine Anlage in einem verbrauchsstarken Haushalt wird fast vollständig selbst genutzt, während eine großzügig dimensionierte Anlage zwangsläufig einspeist.
Einen Autarkiegrad, also den durch PV gedeckten Anteil deines Verbrauchs, gibt dieser Rechner bewusst nicht aus — er bleibt konsequent auf der Erzeugungsseite.
Ausgegeben werden die aktuelle Quote, die optimierte Quote, der Geldwert der Optimierung pro Jahr, eine Liste der wirksamen Maßnahmen mit Prozentpunkten und Euro-Betrag sowie eine Speicherempfehlung.
Als Faustregel setzt der Rechner rund 1 kWh Speicherkapazität je 1.000 kWh Jahresertrag an: Bei 8.000 kWh Ertrag empfiehlt er 8 kWh.
Das ist ein Startwert und keine Auslegungsvorschrift; ob sich ein Speicher lohnt, entscheiden dein Nutzungsverhalten und der Preis, den du dafür zahlst.
Die ausgewiesenen Quoten und Einsparungen sind überschlägige Orientierungswerte ohne Gewähr und ersetzen keine Finanz- oder Investitionsberatung; eine belastbare Auslegung liefert erst das Angebot eines Fachbetriebs.