Überblick
Was ist der Rentenlücke?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie groß die eigene Rentenlücke tatsächlich ist, lässt sich nicht schätzen, sondern nur rechnen: Aus Wunschrente, gesetzlicher Rente und weiteren sicheren Einkünften ermittelt der Rentenlücke-Rechner die monatliche Versorgungslücke, den Kapitalbedarf bei Rentenbeginn und die notwendige Sparrate in der Ansparphase — für alle, die wissen wollen, ob ihre bisherige Vorsorge reicht. Die Rentenlücke ist die monatliche Differenz zwischen dem gewünschten Nettoeinkommen im Ruhestand und allen gesicherten Einkünften wie gesetzlicher Rente, die du der jährlichen Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung entnehmen kannst, Betriebsrente und Mieteinnahmen; dieser Fehlbetrag muss durch eigene Ersparnisse oder Kapitalanlagen gedeckt werden.
Die Rentenlücken-Faustregel: 80 % des letzten Gehalts. Eine bewährte Faustregel besagt, dass die gesetzliche Rente durchschnittlich nur 40 bis 50 Prozent des früheren Arbeitseinkommens ersetzt.
Konkret: Wer 3.000 Euro monatlich verdient, kann mit einer gesetzlichen Bruttorente von rund 1.500 Euro rechnen — also nur 50 Prozent.
Das bedeutet, dass ein sicherer Lebensstandard im Ruhestand typischerweise 80 Prozent des letzten Gehalts erfordert.
Wichtig für die Eingabe: Der Rechner erwartet im Rentenfeld den Bruttobetrag und zieht davon selbst 12,35 Prozent für Kranken- und Pflegeversicherung ab (kinderlos: 12,95 %). Aus 1.500 Euro brutto werden im Ergebnis also rund 1.315 Euro netto.
Praktisches Beispiel: Bei 3.000 Euro Nettoeinkommen sind 2.400 Euro (80 Prozent des Nettos) das angestrebte Renteneinkommen.
Abzüglich der Nettorente von rund 1.315 Euro entsteht eine Rentenlücke von rund 1.085 Euro monatlich — genau dieser Betrag muss durch Kapitalanlage oder private Vorsorge gedeckt werden.
Mit dem Rentenlücken-Rechner kannst du diese Faustregel für deine persönliche Situation konkretisieren: Gib dein aktuelles Gehalt und das angestrebte Ruhestandseinkommen ein, und der Rechner zeigt dir Kapitalbedarf und notwendige Sparrate, um diese Lücke zu schließen.
Wie berechne ich die Rentenlücke? Die Formel lautet: Rentenlücke = 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens minus Nettorente minus weitere gesicherte Einkünfte. Wie viel Vermögen braucht man, um die Rentenlücke zu schließen?
Die 25x-Faustregel besagt: Jahreslücke mal 25 ergibt den ungefähren Kapitalbedarf — bei 1.000 Euro monatlicher Lücke also 300.000 Euro. Wie hoch ist die aktuelle Rentenlücke in Deutschland?
Das gesetzliche Rentenniveau liegt bei 48 Prozent des Durchschnittslohns (Stand 2026); wer 80 Prozent seines letzten Nettos im Ruhestand anstrebt, muss die Differenz privat oder betrieblich schließen.
Ein Beispiel: Wer mit 45 Jahren eine monatliche Rentenlücke von rund 700 Euro hat, noch 22 Jahre bis zum Rentenbeginn mit 67 und danach 20 Jahre Rentenbezug einplant, benötigt bei 2 Prozent Entnahmerendite rund 138.000 Euro Kapital und bei 5 Prozent Ansparrendite eine Sparrate von etwa 289 Euro monatlich — bei nur 3 Prozent Rendite steigen die nötigen Einzahlungen auf rund 371 Euro.
Der Rechner unterstützt inflationsbereinigte Szenarien, sodass du siehst, wie stark die reale Kaufkraft deiner zukünftigen Rente bis zum Rentenbeginn sinkt.
Er eignet sich für Berufseinsteiger, Familien mit Teilzeit- oder Elternzeitphasen und Menschen kurz vor der Rente, weil er die Lücke in eine konkrete Spar- oder Anlageentscheidung übersetzt und verschiedene Rendite-Szenarien vergleichbar macht.
Der Rechner ersetzt keine individuelle Finanz- oder Rentenberatung, gibt dir aber eine solide Größenordnung für deinen persönlichen Vorsorgebedarf.