Überblick
Was kostet ein Heizlüfter im Betrieb?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Was kostet ein Heizlüfter im Betrieb? Bei 2.000 Watt Leistung, 100 Prozent Thermostat-Taktung und dem Portal-Standardpreis von 37 Cent je Kilowattstunde berechnet dieser Rechner 0,74 Euro pro Betriebsstunde. Über eine ganze, rund sechsmonatige Heizsaison mit einer Stunde täglicher Nutzung an 20 Tagen im Monat summiert sich das auf 88,80 Euro – deutlich mehr als bei einer Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl 3,0, die für dieselbe Wärmemenge nur 29,60 Euro kosten würde.
Der Rechner deckt fünf Gerätetypen ab: den klassischen Heizlüfter mit Stufenschalter (100 Prozent Taktung), den elektronisch geregelten Keramik-Heizlüfter (90 Prozent), den Konvektor mit natürlicher Luftzirkulation (80 Prozent), den Ölradiator mit größerer thermischer Masse und feinerem Thermostat (70 Prozent) sowie den Infrarot-Heizstrahler für die Terrasse.
Die Thermostat-Taktung bestimmt dabei, welchen Anteil der Nutzungszeit ein Gerät tatsächlich auf voller Leistung läuft – ein Keramik-Heizlüfter mit 1.500 Watt kommt dadurch trotz geringerer Anschlussleistung nur auf 0,50 statt 0,74 Euro je Stunde.
Besonders für den kurzfristigen, punktuellen Einsatz unterscheidet sich dieser Rechner von einer Dauerheizungsrechnung: Wer einen Heizlüfter nur für 10 Minuten im kalten Bad oder für einen Abend auf der Terrasse nutzt, zahlt 0,12 Euro je Nutzung statt eines vollen Stundenpreises.
Der eigene Terrassen-Modus rechnet zusätzlich mit einer kürzeren, rund viermonatigen Terrassensaison (Mai bis September) statt der sechsmonatigen Innenraum-Heizsaison (Oktober bis März).