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Heizkurve-Rechner: Vorlauftemperatur berechnen und Heizkurve einstellen

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Kurzantwort

Heizkurve-Rechner: Gib Heizungstyp, Norm-Vorlauf- und -Rücklauftemperatur, Normaußentemperatur, Raumsolltemperatur und aktuelle Außentemperatur ein und erhalte die aktuelle Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur, Spreizung, Belastungsgrad, Wärmepumpen-Eignung, die Neigung als Startwert für den Regler (Viessmann-Skala, Näherung) und deine ganze Heizkurve als Tabelle.

Heizkurve berechnen und einstellen: Vorlauf- und Rücklauftemperatur aus Heizungstyp und...

Kilian AchatzFachredaktion Energie
Geprüft: Review-Team Energie (Okt. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Heizkurve berechnen: Was ist eine Heizkurve?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Was ist ein Heizkurve-Rechner? Er berechnet die Vorlauftemperatur des Heizwassers aus der aktuellen Außentemperatur, dem Heizungstyp und den Normtemperaturen der Anlage. Die Heizkurve steuert, wie heiß das Wasser in den Heizkreis geschickt wird: Je kälter es draußen ist, desto höher muss die Vorlauftemperatur sein, damit die Räume auf der Wunschtemperatur bleiben.

Richtwerte Vorlauftemperatur bei 0 °C Außentemperatur (Normaußen -12 °C): Heizkörper 70/55: rund 54 °C · Fußbodenheizung 35/28: rund 30 °C.

Formel: VL = T_Raum + (T_Mittel_Norm - T_Raum) mal phi hoch (1/n) + 0,5 mal Spreizung_Norm mal phi + Niveau, wobei phi = (T_Raum - T_Außen) geteilt durch (T_Raum - T_Außen_Norm).

Der Rechner hilft beim Einstellen des Heizungsreglers, bei der Planung einer Wärmepumpe und bei der Frage, ob die bestehende Vorlauftemperatur für einen effizienten Wärmepumpenbetrieb niedrig genug ist.

Er verwendet die physikalische Heizkurvenformel mit dem Heizkörperexponenten 1,3 für Heizkörper nach DIN EN 442-2 und der Näherung 1,1 für Fußbodenheizung und gibt zusätzlich einen Wärmepumpen-Eignungshinweis aus: unter 45 °C ideal, 45–55 °C eingeschränkt, über 55 °C unwirtschaftlich. Heizkurven-Diagramm: Vorlauftemperatur nach Außentemperatur für Heizkörper und Fußbodenheizung

Eingaben

Heizkurve-Rechner: Welche Werte brauche ich?

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst den Heizungstyp (Heizkörper oder Fußbodenheizung), die Norm-Vorlauftemperatur und Norm-Rücklauftemperatur der Anlage, die Normaußentemperatur deines Standorts, die Raumsolltemperatur, die aktuelle Außentemperatur und optional eine Niveauverschiebung ein. Die Norm-Vorlauf- und Norm-Rücklauftemperatur stehen im Datenblatt der Heizungsanlage oder auf dem Typenschild der Heizkörper.

Typische Auslegungen: Heizkörper 70/55 °C (Vorlauf/Rücklauf), Fußbodenheizung 35/28 °C.

Die Normaußentemperatur deines Standorts steht in der Heizlastberechnung nach DIN/TS 12831-1 (Werte je Postleitzahlbereich); ohne diesen Wert rechnet der Rechner mit -12 °C.

Das Niveau (Parallelverschiebung) verschiebt die gesamte Heizkurve um den eingetragenen Kelvin-Wert nach oben oder unten.

Achte darauf, die richtigen Normtemperaturen einzutragen: Heizkörper und Fußbodenheizung haben völlig verschiedene Auslegungstemperaturen, und eine Verwechslung führt zu unrealistischen Ergebnissen.

Kennst du die Normtemperaturen nicht, nimm 70/55 für Heizkörper und 35/28 für Fußbodenheizung als Richtwert.

Praxisfälle

Heizkurve im Altbau und Neubau: sieben typische Fälle

Sieben Fälle mit den Ergebniswerten des Rechners; wenn nicht anders angegeben: Raumtemperatur 20 °C, Normaußentemperatur -12 °C, Niveau 0 K.

  1. Heizkurve für Wärmepumpe prüfen

    „Ist meine Vorlauftemperatur für eine Wärmepumpe geeignet?“

    Eingabe
    Heizkörper 70/55 °C, Außentemperatur 0 °C
    Ergebnis
    Vorlauftemperatur 54,3 °C — Wärmepumpe möglich, aber Effizienz eingeschränkt (45–55 °C)

    JAZ-COP-Rechner

  2. Vorlauftemperatur Fußbodenheizung berechnen

    „Welche Vorlauftemperatur braucht meine Fußbodenheizung?“

    Eingabe
    Fußbodenheizung 35/28 °C, Außentemperatur 0 °C
    Ergebnis
    Vorlauftemperatur 29,7 °C — ideal für Wärmepumpen (unter 45 °C)
  3. Vorlauftemperatur bei Normaußentemperatur (Volllast)

    „Wie hoch ist der Vorlauf am kältesten Tag des Jahres?“

    Eingabe
    Heizkörper 70/55 °C, Außentemperatur -12 °C (Normaußentemperatur)
    Ergebnis
    Vorlauftemperatur 70,0 °C, Belastungsgrad 100 % — Wärmepumpe unwirtschaftlich (über 55 °C)
  4. Vorlauftemperatur an milden Tagen

    „Wie tief sinkt der Vorlauf bei 10 °C Außentemperatur?“

    Eingabe
    Heizkörper 70/55 °C, Außentemperatur 10 °C
    Ergebnis
    Vorlauftemperatur 39,7 °C, Belastungsgrad 31,3 % — ideal für Wärmepumpen
  5. Heizkurve zu warm: Niveau absenken

    „Wie wirkt sich eine Niveau-Absenkung um -3 K aus?“

    Eingabe
    Heizkörper 70/55 °C, Außentemperatur 0 °C, Niveau -3 K
    Ergebnis
    Vorlauftemperatur sinkt von 54,3 auf 51,3 °C
  6. Niedertemperatur-Heizkörper statt Standardauslegung

    „Lohnt sich der Umstieg von 70/55 auf 55/45 °C Auslegung?“

    Eingabe
    Heizkörper 55/45 °C, Außentemperatur 0 °C
    Ergebnis
    Vorlauftemperatur 44,0 °C — fällt knapp unter die 45-Grad-Grenze für Wärmepumpen

    Wärmepumpen-Kosten-Rechner

  7. Kalter Wintermorgen mit Heizkörpern

    „Braucht meine Wärmepumpe bei -5 °C einen Heizstab?“

    Eingabe
    Heizkörper 70/55 °C, Außentemperatur -5 °C
    Ergebnis
    Vorlauftemperatur 61,0 °C, Belastungsgrad 78,1 % — über 55 °C, Wärmepumpe nicht effizient

Berechnung

Heizkurve-Formel: Vorlauftemperatur berechnen

Verstehe den Formelweg.

Die Vorlauftemperatur berechnet sich aus der Heizkurvenformel: VL = T_Raum + (T_Mittel_Norm - T_Raum) mal phi hoch (1/n) + 0,5 mal Spreizung_Norm mal phi + Niveau. Dabei ist phi der Belastungsgrad: phi = (T_Raum - T_Außen) geteilt durch (T_Raum - T_Außen_Norm).

T_Mittel_Norm ist das arithmetische Mittel aus Norm-Vorlauf und Norm-Rücklauf, Spreizung_Norm deren Differenz, n der Heizkörperexponent (1,3 für Heizkörper nach DIN EN 442-2, 1,1 als Näherung für Fußbodenheizung).

Rechenbeispiel Heizkörper: 70/55/20, Normaußen -12 °C, Außentemperatur 0 °C, Niveau 0. T_Mittel = 62,5 °C, Spreizung = 15 K. phi = (20 - 0) / (20 - (-12)) = 0,625. VL = 20 + 42,5 mal 0,625 hoch (1/1,3) + 7,5 mal 0,625 + 0 = rund 54,3 °C.

Die Rücklauftemperatur ergibt sich aus VL minus Spreizung_Norm mal phi: 54,3 - 15 mal 0,625 = 44,9 °C. Bei Fußbodenheizung 35/28 mit denselben Randbedingungen: T_Mittel = 31,5 °C, Spreizung = 7 K, n = 1,1.

VL = 20 + 11,5 mal 0,625 hoch (1/1,1) + 3,5 mal 0,625 = rund 29,7 °C. Der niedrigere Exponent führt zu einer nahezu linearen Heizkurve.

Der Heizkörperexponent selbst stammt aus der Prüfnorm DIN EN 442-2, die Heizkörper bei einer Normspreizung von 75/65 °C (Delta T 10 K) vermisst; die 70/55-Auslegung dieses Rechners ist die in Deutschland gängige Auslegung nach einem Kesseltausch und liegt nahe an dieser Prüfbedingung.

Formelgrafik: Belastungsgrad aus Raum-, Außen- und Normaußentemperatur, Vorlauftemperatur nach der Heizkörperkennlinie mit Exponent n und Rücklauftemperatur
Heizkörper 70/55 bei 0 °C und Normaußentemperatur −12 °C: φ = 0,625, Vorlauf 54,3 °C, Rücklauf 44,9 °C. Fußbodenheizung 35/28: Vorlauf 29,7 °C.

Nachschlagen

Heizkurve-Tabelle: Vorlauftemperatur für Heizkörper und Fußbodenheizung

Die Tabelle zeigt die berechnete Vorlauftemperatur für zwei typische Heizungsauslegungen. Die Werte ergeben sich aus der Heizkurvenformel mit Heizkörperexponent 1,3 (Heizkörper) bzw. 1,1 (Fußbodenheizung). Wärmepumpen arbeiten effizient bei Vorlauftemperaturen unter 45 °C (grün), eingeschränkt bei 45-55 °C (gelb) und unwirtschaftlich über 55 °C (rot).

Vorlauftemperatur in °C bei verschiedenen Außentemperaturen für Heizkörper (70/55/20) und Fußbodenheizung (35/28/20), Normaußen -12 °C, Niveau 0 K
AußentemperaturVorlauf HeizkörperRücklauf HeizkörperVorlauf FBHRücklauf FBHBelastungsgradWP-Eignung
-12 °C (Norm)70,0 °C55,0 °C35,0 °C28,0 °C100 %HK: unwirtschaftlich / FBH: ideal
-10 °C67,5 °C53,4 °C34,1 °C27,6 °C93,8 %HK: unwirtschaftlich / FBH: ideal
-5 °C61,0 °C49,3 °C31,9 °C26,5 °C78,1 %HK: unwirtschaftlich / FBH: ideal
0 °C54,3 °C44,9 °C29,7 °C25,3 °C62,5 %HK: eingeschränkt / FBH: ideal
5 °C47,2 °C40,2 °C27,4 °C24,1 °C46,9 %HK: eingeschränkt / FBH: ideal
10 °C39,7 °C35,0 °C25,1 °C22,9 °C31,3 %beide ideal
15 °C31,4 °C29,0 °C22,7 °C21,6 °C15,6 %beide ideal
20 °C20,0 °C20,0 °C20,0 °C20,0 °C0 %keine Heizleistung nötig (Außen- = Raumtemperatur)

Quelle: Heizkörperkennlinie nach DIN EN 442-2 (Exponent 1,3; Näherung 1,1 für Fußbodenheizung), linearer Lastgrad nach DIN EN 12831-1 (Normaußentemperatur -12 °C). Auslegung Heizkörper: 70/55/20 (Vorlauf/Rücklauf/Raum), Fußbodenheizung: 35/28/20. Niveau 0 K. Alle Werte gerundet auf 0,1 °C. Bei 20 °C Außentemperatur (= Raumtemperatur) ist rechnerisch keine Heizleistung nötig; die Heizgrenztemperatur realer Gebäude liegt niedriger, weil innere und solare Wärmegewinne mitheizen. Für Gradtagzahlen nach VDI 3807 Blatt 1 gilt ein Tag mit einem Tagesmittel der Außentemperatur unter 15 °C als Heiztag (Raumtemperatur 20 °C); Heiztage und Gradtagzahl deines Standorts berechnet der Gradtagszahl-Rechner. Stand: 2026.

Vorlauftemperatur-Tabelle: Auslegung nach Heizsystem

Kennst du die Norm-Vorlauf- und Norm-Rücklauftemperatur deiner Anlage nicht, orientiere dich an diesen gängigen Systemtemperaturen nach Heizflächentyp. Die Wärmepumpen-Eignung folgt denselben Schwellen wie beim Heizkurve-Rechner: unter 45 °C ideal, 45 bis 55 °C eingeschränkt, darüber unwirtschaftlich.

Übliche Vorlauf-/Rücklauftemperaturen (°C) verschiedener Heizflächen bei Normaußentemperatur
HeizsystemVorlauf/Rücklauf (Auslegung)SpreizungTypischer EinsatzWP-Eignung
Alte Heizkörper (Bestandsanlagen)90/70 °C20 KUnsanierte Altbauten, Originalauslegung vor Modernisierungunwirtschaftlich
Standard-Heizkörper nach DIN EN 442-275/65 °C10 KNormauslegung für Heizkörper-Leistungsangabenunwirtschaftlich
Heizkörper, ältere Modernisierung70/55 °C15 KGängige Auslegung nach Kesseltausch (auch Rechner-Standardwert)unwirtschaftlich
Niedertemperatur-Heizkörper55/45 °C10 KSanierte Gebäude mit vergrößerten Heizflächeneingeschränkt
Fußbodenheizung35/28 °C7 KNeubau-Standard, Flächenheizungideal

Quelle: DIN EN 442-2 (Prüfbedingung 75/65 °C für Heizkörperleistung). Wärmepumpen-Eignungsschwellen: 55 °C nach Empfehlung der Verbraucherzentrale, 45 °C als Richtwert dieses Rechners (unter 45 °C ideal, 45–55 °C eingeschränkt, über 55 °C unwirtschaftlich). Reale Anlagen können von diesen gängigen Richtwerten abweichen, maßgeblich sind die Normtemperaturen im eigenen Anlagendatenblatt. Stand: 2026.

Expertenmodus

Vorlauftemperatur der Heizung: Fragen zur Heizkurve

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist eine Heizkurve und wie funktioniert sie?

Die Heizkurve (auch Heizkennlinie) legt fest, welche Vorlauftemperatur der Heizungsregler bei welcher Außentemperatur einstellt: Je kälter es draußen ist, desto wärmer wird das Heizwasser.

Regler mit Heizkurve heißen witterungsgeführt oder außentemperaturgeführt, weil ein Außenfühler die Temperatur misst. Am Regler bestimmen zwei Werte den Verlauf: die Steilheit (Neigung) und das Niveau (Parallelverschiebung).

Die Kurve ist leicht gekrümmt, weil die Wärmeabgabe der Heizfläche mit dem Exponenten n wächst – rund 1,3 für Heizkörper nach DIN EN 442-2, als Näherung 1,1 für Fußbodenheizung.

Eine Heizkörperanlage 70/55 °C braucht so bei 0 °C Außentemperatur 54,3 °C Vorlauf.

Wie berechne ich die Vorlauftemperatur?

Die Vorlauftemperatur berechnest du mit der Heizkurvenformel VL = T_Raum + (T_Mittel,Norm − T_Raum) · φ^(1/n) + 0,5 · Spreizung_Norm · φ + Niveau; der Belastungsgrad ist φ = (T_Raum − T_Außen) / (T_Raum − T_Außen,Norm).

Für Heizkörper 70/55 °C, 20 °C Raumtemperatur und -12 °C Normaußentemperatur ergibt sich bei 0 °C Außentemperatur φ = 0,625 und eine Vorlauftemperatur von 54,3 °C; eine Fußbodenheizung 35/28 °C braucht unter denselben Bedingungen 29,7 °C.

Trage deine Normtemperaturen aus dem Anlagendatenblatt in den Rechner ein. Grenze: Die Formel beschreibt die Normkennlinie; den Reglerwert zeigt der Rechner nur als Näherung auf der Viessmann-Skala.

Wie hoch sollte die Heizkurve eingestellt sein?

Richtig eingestellt ist die Heizkurve, wenn die gemessene Vorlauftemperatur bei jeder Außentemperatur zum berechneten Sollwert passt und die Räume warm werden.

Bei Heizkörpern 70/55 °C und -12 °C Normaußentemperatur liegt der Sollwert bei 0 °C Außentemperatur bei 54,3 °C, bei 10 °C bei 39,7 °C. Miss den Vorlauf nach ein bis zwei Betriebsstunden und vergleiche ihn mit dem Rechner.

Liegt er deutlich höher, senke die Steilheit; bleibt es bei jeder Außentemperatur zu kühl, hebe das Niveau um 1 bis 2 Kelvin an. Ändere immer nur einen Wert und warte zwei bis drei Tage, weil das Gebäude träge reagiert.

Was bedeutet eine Heizkurve von 1,5 (Steilheit)?

Eine Steilheit von 1,5 bedeutet, dass die Vorlauftemperatur je Kelvin sinkender Außentemperatur um etwa 1,5 Kelvin steigt. Die Skala ist herstellerspezifisch und hat nichts mit dem Heizkörperexponenten n zu tun, mit dem dieser Rechner arbeitet.

Viessmann nennt als Richtwerte 0,3 bis 0,5 für Fußbodenheizung, 1,0 bis 1,2 für gut gedämmte Häuser mit Heizkörpern und 1,4 bis 1,6 für ältere Gebäude mit Heizkörpern.

Für ein älteres Haus mit Heizkörpern ist 1,5 damit ein plausibler Startwert, für eine Fußbodenheizung viel zu hoch.

Welche Neigung zu deiner Auslegung passt, zeigt der Rechner als Näherung auf der Viessmann-Skala, etwa 1,54 für Heizkörper 70/55 °C bei -12 °C Normaußentemperatur.

Welche Vorlauftemperatur ist bei einer Wärmepumpe optimal?

Für eine Wärmepumpe gilt: Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet sie.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt, möglichst ganzjährig unter 55 °C zu bleiben; der Rechner stuft Werte unter 45 °C als ideal, 45 bis 55 °C als eingeschränkt und darüber als nicht effizient ein.

Laut Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz macht jedes Grad weniger Vorlauf die Wärmepumpe 2 bis 3 Prozent effizienter.

Eine Fußbodenheizung 35/28 °C braucht bei 0 °C Außentemperatur nur 29,7 °C, eine Heizkörperanlage 70/55 °C überschreitet die 45-Grad-Grenze bereits bei 6 °C Außentemperatur (45,8 °C).

Prüfe vor dem Kauf, ab welcher Außentemperatur deine Anlage 55 °C braucht.

Welche Vorlauftemperatur brauche ich bei 10 Grad Außentemperatur?

Bei 10 °C Außentemperatur braucht eine Heizkörperanlage mit Auslegung 70/55 °C (Normaußentemperatur -12 °C) eine Vorlauftemperatur von 39,7 °C; der Belastungsgrad beträgt 31,3 Prozent, die Heizung läuft also mit knapp einem Drittel ihrer Normleistung.

Eine Fußbodenheizung 35/28 °C kommt unter denselben Bedingungen mit 25,1 °C aus. Beide Werte liegen unter 45 °C und damit im idealen Bereich für eine Wärmepumpe.

Trage deine eigenen Normtemperaturen ein, um den Wert für dein Gebäude zu erhalten; weicht dein gemessener Vorlauf deutlich davon ab, ist die Heizkurve vermutlich falsch eingestellt.

Kann ich die Heizkurve in Excel berechnen?

Ja, mit drei Spalten: In Spalte A steht die Außentemperatur, Spalte B berechnet den Belastungsgrad mit =MAX(0;MIN(1;(20-A2)/(20-(-12)))) und Spalte C die Vorlauftemperatur mit =20+(62,5-20)*B2^(1/1,3)+0,5*15*B2.

Das gilt für Heizkörper 70/55 °C, 20 °C Raumtemperatur und -12 °C Normaußentemperatur und ergibt für 0 °C 54,3 °C und für 10 °C 39,7 °C – dieselben Werte wie dieser Rechner.

Für eine Fußbodenheizung 35/28 °C setzt du 31,5 statt 62,5, 7 statt 15 und 1,1 statt 1,3 ein. Schneller geht es mit dem Rechner: Er zeigt deine ganze Heizkurve von -15 bis +20 °C als Tabelle.

Was passiert, wenn die Heizkurve zu niedrig eingestellt ist?

Ist die Heizkurve zu niedrig eingestellt, liefert die Heizung weniger Vorlauftemperatur, als die Heizflächen brauchen: An milden Tagen reicht es oft noch, an kalten Tagen werden die Räume nicht mehr warm.

Bei Heizkörpern 70/55 °C und -12 °C Normaußentemperatur fehlen dann an den kältesten Tagen einige Grad Vorlauf, obwohl die Anlage rechnerisch schon mit 100 Prozent Belastungsgrad arbeitet.

Wird es nur bei Kälte zu kühl, erhöhe die Steilheit; ist es bei jeder Außentemperatur gleichmäßig zu kühl, hebe das Niveau an.

Prüfe mit dem Rechner, welche Vorlauftemperatur bei deiner Normaußentemperatur nötig ist, und vergleiche sie mit dem Wert an deinem Regler.

Wie stelle ich die Heizkurve bei Viessmann, Vaillant, Buderus oder Wolf ein?

Bei allen vier Herstellern stellst du im Regler-Menü unter Heizkreis oder Heizkennlinie zwei Werte getrennt ein: die Steilheit (Neigung) und das Niveau (Parallelverschiebung); Bezeichnung und Menüführung unterscheiden sich je nach Gerät, etwa Vitotronic bei Viessmann oder sensoCOMFORT bei Vaillant.

Ermittle zuerst mit dem Rechner die nötige Vorlauftemperatur für deine Normaußentemperatur und deinen Heizungstyp. Als Startwert für die Steilheit nennt Viessmann 1,4 bis 1,6 für ältere Gebäude mit Heizkörpern und 0,3 bis 0,5 für Fußbodenheizung.

Beobachte den Vorlauf danach über mehrere Tage und ändere Steilheit und Niveau nie am selben Tag.

Wie liest man das Heizkurven-Diagramm richtig?

Im Heizkurven-Diagramm steht die Außentemperatur auf der waagerechten und die Vorlauftemperatur auf der senkrechten Achse. Die Kurve für Heizkörper (Exponent 1,3) ist stärker gekrümmt als die fast gerade Kurve der Fußbodenheizung (1,1).

Bei 0 °C Außentemperatur liest du für Heizkörper 70/55 °C 54,3 °C ab, für eine Fußbodenheizung 35/28 °C 29,7 °C; bei Kälte wird der Abstand größer, bei milden Temperaturen kleiner.

Farbige Zonen zeigen die Wärmepumpen-Eignung: unter 45 °C ideal, 45 bis 55 °C eingeschränkt, darüber nicht effizient. Beide Kurven laufen bei der Raumsolltemperatur, meist 20 °C, zusammen, weil dort keine Heizleistung mehr nötig ist.

Hinweise

Heizkurve richtig einstellen: Vorlauftemperatur, Steilheit, Niveau

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Wenn du die Heizkurve am Regler optimieren willst, berechne zuerst die Soll-Vorlauftemperatur für die aktuelle Außentemperatur und vergleiche sie mit dem Messwert am Vorlauf-Thermometer der Heizung. Liegt der gemessene Vorlauf deutlich über dem berechneten Wert, ist die Heizkurve zu steil eingestellt und verschwendet Energie.

Für Wärmepumpen-Planung: Berechne die Vorlauftemperatur für den kältesten typischen Wintertag (Normaußentemperatur). Liegt sie unter 45 °C, ist die Anlage ideal für eine Wärmepumpe.

Zwischen 45 und 55 °C lohnt sich die Prüfung, ob größere Heizflächen oder eine Hochtemperatur-Wärmepumpe den Betrieb wirtschaftlich machen.

Über 55 °C ist der Wärmepumpenbetrieb mit Heizkörpern in der Regel unwirtschaftlich — hier hilft eine Sanierung (Dämmung, Fenstertausch) oder der Umstieg auf Fußbodenheizung.

Eine Niveauverschiebung von +2 bis +3 K ist sinnvoll, wenn es bei milden Außentemperaturen generell zu kalt in den Räumen ist, ohne dass die Steilheit der Heizkurve geändert werden muss.

Warte nach jeder Änderung zwei bis drei Tage, bevor du nachkorrigierst, weil das Gebäude träge reagiert.

Die Vorlauftemperatur und damit die Effizienz der Wärmepumpe hängt direkt von der Heizkurve ab — der JAZ-COP-Rechner zeigt, was die berechnete Vorlauftemperatur für die Jahresarbeitszahl bedeutet.

Am Heizungsregler wird die Kurve nicht über den physikalischen Heizkörperexponenten, sondern über einen separaten Reglerwert namens Steilheit (oder Neigung) eingestellt — bei Viessmann, Vaillant, Buderus und Wolf nach demselben Prinzip, nur mit unterschiedlicher Menüführung.

Steilheits-Richtwerte von Viessmann: 0,3 bis 0,5 für Fußbodenheizung, 1,0 bis 1,2 für gut gedämmte Häuser mit Heizkörpern, 1,4 bis 1,6 für ältere Gebäude mit Heizkörpern.

Einen Startwert liefert der Rechner als Neigung auf der Viessmann-Skala (Näherung, die den Auslegungspunkt trifft): Bei -12 °C Normaußentemperatur ergeben Heizkörper 70/55 °C 1,54, Heizkörper 55/45 °C 1,08 und Fußbodenheizung 35/28 °C 0,46.

Stelle diesen Wert ein, vergleiche den gemessenen Vorlauf mit der Tabelle im Ergebnis und korrigiere in kleinen Schritten. Wärmepumpen-Eignung nach Vorlauftemperatur: drei Zonen

Anwendung

Heizkurve und Wärmepumpe: Beispiel mit Heizkörpern

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Familie Wagner plant den Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in ihrem Einfamilienhaus mit Heizkörpern (Auslegung 70/55, Normaußentemperatur -14 °C an ihrem Standort).

Sie trägt die Werte in den Heizkurve-Rechner ein und berechnet die Vorlauftemperatur für verschiedene Außentemperaturen: Bei -14 °C (Normaußen): 70,0 °C — unwirtschaftlich für Wärmepumpen. Bei 0 °C: rund 53 °C — eingeschränkt.

Bei 5 °C: rund 46 °C — eingeschränkt. Bei 6 °C: rund 45 °C — ideal. Das Ergebnis zeigt: An den kältesten Tagen (unter -1 °C) liegt der Vorlauf über 55 °C — eine Standard-Wärmepumpe müsste zuheizen.

An milden Wintertagen (über 6 °C) ist die Vorlauftemperatur unter 45 °C und die Wärmepumpe arbeitet effizient.

Da milde Temperaturen den Großteil der Heizperiode ausmachen, ist der Wärmepumpenbetrieb insgesamt wirtschaftlich, wenn für wenige Extremtage ein Heizstab zugeschaltet wird.

Familie Wagner vergleicht in einem zweiten Lauf die Fußbodenheizungs-Variante 35/28: Dort liegt die Vorlauftemperatur selbst bei -14 °C nur bei 35 °C — durchgehend ideal für die Wärmepumpe.

Sie erwägt deshalb, im Erdgeschoss Fußbodenheizung nachzurüsten und die Heizkörper im Obergeschoss durch großflächige Niedertemperatur-Heizkörper zu ersetzen, um die Vorlauftemperatur insgesamt zu senken.

Die Investitions- und Betriebskosten der Wärmepumpe rechnet sie anschließend mit dem Wärmepumpen-Kosten-Rechner durch.

Fallstricke

Heizkurve zu niedrig oder zu steil? Typische Fehler

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist die Verwechslung von Heizkörper- und Fußbodenheizungs-Normtemperaturen. Wer 70/55 bei einer Fußbodenheizung einträgt, erhält eine viel zu hohe Vorlauftemperatur und eine falsche Wärmepumpen-Bewertung.

Ebenso wird die Normaußentemperatur oft geschätzt statt nachgeschlagen; zwischen -10 und -16 °C liegen rund 20 Prozent Unterschied in der Heizlast (36 K statt 30 K Temperaturdifferenz bei 20 °C Raumtemperatur).

Ein weiterer Irrtum ist, die Heizkurve allein über die Steilheit zu korrigieren, wenn es generell zu kalt ist.

In diesem Fall ist eine Niveauverschiebung der richtige Eingriff, weil die Steilheit nur das Verhältnis bei Kälte beeinflusst, während das Niveau die gesamte Kurve parallel verschiebt.

Umgekehrt wird das Niveau angehoben, obwohl es nur bei sehr kalten Außentemperaturen zu kalt ist — dann wäre eine Steilheitsänderung richtig. Schließlich wird der Wärmepumpen-Eignungshinweis oft als absolute Grenze verstanden.

In Wirklichkeit gibt es Hochtemperatur-Wärmepumpen, die auch bei 55-65 °C Vorlauf arbeiten, wenn auch mit geringerer Effizienz. Der Hinweis im Rechner bezieht sich auf Standard-Wärmepumpen und deren wirtschaftlichen Betrieb.

Nächster Schritt

Heizkennlinie: Vorlauftemperatur nach Außentemperatur

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Heizkurve-Rechner berechnet die Vorlauftemperatur des Heizwassers aus Heizungstyp, Normtemperaturen und Außentemperatur und gibt einen Wärmepumpen-Eignungshinweis in drei Stufen aus: ideal (unter 45 °C), eingeschränkt (45–55 °C), unwirtschaftlich (über 55 °C).

Dazu zeigt er deine ganze Heizkurve von -15 bis +20 °C Außentemperatur als Tabelle und die Neigung als Startwert für den Regler. Nutze ihn zur Optimierung der Heizkurve am Regler und zur Planung einer Wärmepumpe.

Berechne die Vorlauftemperatur für verschiedene Außentemperaturen, um zu verstehen, wie oft die Anlage im Wärmepumpen-geeigneten Bereich arbeitet. Wer die Heizkurve optimiert hat, prüft das Einsparpotenzial der nächsten Schritte mit dem Heizungsoptimierungs-Rechner.

Die resultierende Jahresarbeitszahl und Stromkosten einer Wärmepumpe berechnet der JAZ-COP-Rechner. Die benötigte Heizleistung in kW für die Dimensionierung ermittelt der Heizlastrechner.

Verstehe die berechneten Vorlauftemperaturen als Richtwerte, die von der tatsächlichen Gebäudehülle und Heizkörpergröße abhängen.

Grenzen: Der Rechner nimmt eine lineare Heizlast zwischen Raumtemperatur und Normaußentemperatur an (ohne Sonneneinstrahlung, innere Wärmegewinne und Absenkbetrieb) und rechnet mit festen Exponenten.

Reale Gebäude hören deshalb schon unterhalb der Raumtemperatur auf zu heizen: Für Gradtagzahlen nach VDI 3807 Blatt 1 gilt ein Tag mit einem Tagesmittel unter 15 °C als Heiztag; Heiztage und Gradtagzahl deines Standorts berechnet der Gradtagszahl-Rechner.

Die Schwellen 45 und 55 °C für die Wärmepumpen-Eignung sind Richtwerte. Die Neigung rechnet der Rechner als Näherung auf die Skala von Viessmann-Reglern um; andere Hersteller verwenden eigene Skalen.

Vertiefung

Heizkurve-Beispiele für Fußbodenheizung und Heizkörper

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Praxisbeispiel

Vorlauftemperatur für Heizkörper bei 0 °C Außentemperatur

Heizungstyp
Heizkörper
Norm-Vorlauftemperatur
70 °C
Norm-Rücklauftemperatur
55 °C
Normaußentemperatur
-12 °C
Raumsolltemperatur
20 °C
Aktuelle Außentemperatur
0 °C
Niveau der Heizkurve (Parallelverschiebung)
0 K

Ergebnis: Vorlauftemperatur 54,3 °C; Rücklauftemperatur 44,9 °C; Spreizung 9,4 K; Belastungsgrad 62,5 %; Neigung 1,54 (Viessmann-Skala, Näherung); Heizkurvenexponent 1,3; Wärmepumpe möglich, aber Effizienz eingeschränkt

Bei 0 °C Außentemperatur muss der Heizkörper nur 62,5 Prozent seiner Nennleistung erbringen. Die Vorlauftemperatur sinkt von 70 auf 54,3 °C, die Spreizung von 15 auf 9,4 K. Für Wärmepumpen liegt dieser Vorlauf im Grenzbereich zwischen 45 und 55 °C, sodass der Betrieb möglich, aber nicht ideal effizient ist.

Beispiel 1 · Einfach · Vorlauftemperatur 29,7 °C; Rücklauftemperatur 25,3 °C; Belastungsgrad 62,5 %

Fußbodenheizung bei 0 °C Außentemperatur

Heizungstyp
Fußbodenheizung
Norm-Vorlauftemperatur
35 °C
Norm-Rücklauftemperatur
28 °C
Normaußentemperatur
-12 °C

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Vorlauftemperatur 70,0 °C; Rücklauftemperatur 55,0 °C; Spreizung 15,0 K; Belastungsgrad 100,0 %

Heizkörper bei Normaußentemperatur (Volllast)

Heizungstyp
Heizkörper
Norm-Vorlauftemperatur
70 °C
Norm-Rücklauftemperatur
55 °C
Normaußentemperatur
-12 °C

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Vorlauftemperatur 57,3 °C; Belastungsgrad 62,5 %

Heizkörper mit Niveauverschiebung +3 K

Heizungstyp
Heizkörper
Norm-Vorlauftemperatur
70 °C
Norm-Rücklauftemperatur
55 °C
Normaußentemperatur
-12 °C

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Vorlauftemperatur 31,9 °C; Belastungsgrad 78,1 %

Fußbodenheizung bei -5 °C (Wintermorgen)

Heizungstyp
Fußbodenheizung
Norm-Vorlauftemperatur
35 °C
Norm-Rücklauftemperatur
28 °C
Normaußentemperatur
-12 °C

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Vorlauftemperatur 39,7 °C; Rücklauftemperatur 35,0 °C; Spreizung 4,7 K; Belastungsgrad 31,3 %; Wärmepumpe ideal geeignet

Heizkörper an einem milden Herbsttag (10 °C Außentemperatur)

Heizungstyp
Heizkörper
Norm-Vorlauftemperatur
70 °C
Norm-Rücklauftemperatur
55 °C
Normaußentemperatur
-12 °C

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 6 · Komplex · Vorlauftemperatur 44,0 °C; Rücklauftemperatur 37,8 °C; Spreizung 6,2 K; Belastungsgrad 62,5 %; Wärmepumpe ideal geeignet

Niedertemperatur-Heizkörper 55/45 statt Standardauslegung 70/55

Heizungstyp
Heizkörper
Norm-Vorlauftemperatur
55 °C
Norm-Rücklauftemperatur
45 °C
Normaußentemperatur
-12 °C

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Gradtagszahl-RechnerGradtagszahl G20/15 nach VDI 3807 berechnen: aus 12 Monatsmitteln, aus Heiztagen und mittlerer Außentemperatur oder als Witterungsbereinigung eines Verbrauchs – inkl. DWD-Klimanormalperiode 1991–2020 für 6 Städte.Förderrechner WärmepumpeWärmepumpen-Förderung 2026 berechnen: KfW-458-Zuschuss aus Kosten, Antragsdatum, Einkommen und Wohneinheiten – Fördersatz, Zuschuss, Eigenanteil und Klimabonus.Estrich-Aufheizprogramm-RechnerTag-für-Tag-Aufheizplan für Funktions- und Belegreifheizen nach DIN EN 1264-4 und BVF-Richtlinie berechnen.Heizkosten-RechnerHeizkosten berechnen und Heizsysteme vergleichen: Einzelberechnung für Ihr aktuelles System oder Vergleich mehrerer Heizsysteme. Mit Wohnfläche, Gebäudetyp, Energiepreisen und optionalen Zusatzkosten – kostenlos und aktuell für 2026.Gasverbrauch-RechnerGasverbrauch aus m³ oder kWh umrechnen, Jahreskosten mit Arbeitspreis und Grundpreis berechnen und Verbrauch, CO₂ sowie Heizvergleich sauber einordnen.Pelletheizung-KostenrechnerPelletheizung-Kosten berechnen: Anschaffung, KfW-458-Förderung (Grundförderung, Klimageschwindigkeitsbonus, Einkommensbonus) und Betriebskosten – Eigenanteil und Amortisation vs. Gas.Pelletverbrauch-RechnerPelletverbrauch berechnen: Pelletbedarf in kg und Tonnen pro Jahr, Heizöl-Äquivalent und empfohlene Lagerraumgröße aus dem Jahreswärmebedarf – ohne Kosten- und Förderrechnung.Kaminofen-KostenrechnerKaminofen-Einbaukosten berechnen: Ofen, Schornstein, Bodenplatte, Montage und Abnahme als Spanne – plus Modus „Leistung“ für die passende Kaminofen-Größe in kW.Heizöltank-Füllstand-TabelleFüllvolumen aus einer Peilstab-Messung berechnen: Liter, Füllgrad in Prozent und freie Nachfüllmenge bis 95 % (Erdtank 97 %) für liegende Zylinder-, Quader- und Batterietanks.Heizleistung-Mensch-RechnerHeizleistung eines Menschen berechnen: Wärmeabgabe in Watt und kWh aus Aktivität, Personenzahl, Dauer und Körperoberfläche sowie die Personenzahl für eine Ziel-Heizleistung.Heizkostenverteiler-Einheiten-RechnerHeizkostenverteiler ablesen und in Euro umrechnen: Einheiten je Heizkörper und Bewertungsfaktor eingeben – eigenen Verbrauchs- und Grundkostenanteil auf den Cent berechnen.Wärmepumpen-Stromverbrauch-RechnerJahresstromverbrauch und Stromkosten einer Wärmepumpe aus Jahresheizlast, JAZ und Strompreis berechnen.Nachtspeicher Stromkosten Rechner: Kosten berechnenBetriebskosten einer Nachtspeicherheizung berechnen: Jahresstromverbrauch im Niedertarif, Jahreskosten und Ersparnis gegenüber Normaltarif aus Wärmebedarf und Effizienz ermitteln.Infrarotheizung Stromkosten Rechner: Watt & KostenInfrarotheizung Watt-Bedarf und Stromkosten berechnen: empfohlene Paneelleistung nach Raumfläche und Dämmstandard, Kosten pro Monat und Heizsaison, Vergleich mit Wärmepumpe und Nachtspeicherheizung.Heizlüfter Stromkosten Rechner: Watt & Preis pro StundeHeizlüfter Stromkosten berechnen: Kosten pro Stunde, Tag, Monat und Saison je Watt-Klasse, inklusive Terrassenstrahler-Modus und Vergleich mit einer Wärmepumpe.

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  • Diagramm mit zwei Heizkurven: Heizkörper 70/55 mit Vorlauf 54,3 °C und Fußbodenheizung 35/28 mit 29,7 °C bei 0 °C Außentemperatur. Wärmepumpen-Eignungszonen farbig markiert.

    Heizkurve: Vorlauf nach Außentemperatur

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    <a href="https://rechner-portal.de/energie/heizung/heizkurve-rechner">
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           alt="Diagramm mit zwei Heizkurven: Heizkörper 70/55 mit Vorlauf 54,3 °C und Fußbodenheizung 35/28 mit 29,7 °C bei 0 °C Außentemperatur. Wärmepumpen-Eignungszonen farbig markiert."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/heizung/heizkurve-rechner">Heizkurve: Vorlauf nach Außentemperatur auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/heizung/heizkurve-rechner
  • Drei Eignungszonen nach Vorlauftemperatur: unter 45 °C ideal, 45 bis 55 °C eingeschränkt, über 55 °C unwirtschaftlich. Faustregel: Pro 1 °C höherer Vorlauftemperatur sinkt der COP um etwa 2 bis 3 Prozent.

    Wärmepumpen-Eignung nach Vorlauftemperatur

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           alt="Drei Eignungszonen nach Vorlauftemperatur: unter 45 °C ideal, 45 bis 55 °C eingeschränkt, über 55 °C unwirtschaftlich. Faustregel: Pro 1 °C höherer Vorlauftemperatur sinkt der COP um etwa 2 bis 3 Prozent."
           width="760" height="370">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/heizung/heizkurve-rechner">Wärmepumpen-Eignung nach Vorlauftemperatur auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/heizung/heizkurve-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die berechnete Heizkurve basiert auf der Heizkörperkennlinie mit Exponentenansatz (n = 1,3 für Heizkörper nach DIN EN 442-2, 1,1 als Näherung für Fußbodenheizung) und einem linearen Lastgrad zwischen Raum- und Normaußentemperatur. Die Neigung ist eine Näherung auf der Skala von Viessmann-Reglern, die den Auslegungspunkt trifft; andere Hersteller verwenden eigene Skalen. Die tatsächliche Einstellung am Heizungsregler kann durch Gebäudeträgheit, hydraulischen Abgleich und Thermostatventile abweichen.

Quelle: Eigenberechnung: Heizkörperkennlinie nach DIN EN 442-2, Lastgrad und Normaußentemperatur nach DIN EN 12831-1

Stand: 2026-10-19

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
19. Oktober 2026
Fachbereich
Energie / Heizung
Formeln basieren auf
Heizkörperkennlinie nach DIN EN 442-2 (Exponent 1,3, Näherung 1,1 für Fußbodenheizung), linearer Lastgrad zwischen Raum- und Normaußentemperatur nach DIN EN 12831-1; Neigung als Näherung über die Kennlinie von Viessmann-Reglern (Viessmann-Community)
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Heizkurve-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/energie/heizung/heizkurve-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Heizkurve-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/energie/heizung/heizkurve-rechner

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