Zum Hauptinhalt springen

Infrarotheizung Stromkosten berechnen: Watt-Bedarf und Kosten

EnergieStand Noch keine Bewertung
Eingabeart
m²
W
Dämmstandard
h/Tag
Tage
ct/kWh
Anzeige

Kurzantwort

Infrarotheizung-Rechner: Raumfläche und Dämmstandard eingeben und empfohlene Paneelleistung in Watt sowie Kosten pro Monat und Heizsaison sofort berechnen – inklusive Vergleich mit Wärmepumpe.

Infrarotheizung Stromverbrauch berechnen: Watt-Bedarf je Raumgröße

Kilian AchatzFachredaktion Energie
Geprüft: Review-Team Energie (Sept. 2026)Stand:

Überblick

Was kostet eine Infrarotheizung im Betrieb?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Wer „infrarotheizung stromverbrauch“, „wie funktioniert eine infrarotheizung“ oder „wieviel watt für 20 qm“ sucht, will meist zwei Dinge gleichzeitig wissen: wie das Gerät technisch arbeitet und was der Betrieb kostet. Eine Infrarotheizung ist eine elektrische Strahlungsheizung: Ein Heizpaneel wandelt Strom nahezu verlustfrei in Infrarotstrahlung um, die Wände, Möbel und Personen direkt erwärmt, statt zuerst die Raumluft aufzuheizen – genau das beantwortet die Frage nach der Funktionsweise.

Der Rechner verbindet zwei Schritte in einem Werkzeug: Aus Raumfläche und Dämmstandard leitet er die empfohlene Paneelleistung in Watt ab, aus Heizstunden, Heiztagen und Strompreis errechnet er Kosten pro Monat und Heizsaison.

Bei einer 20 Quadratmeter großen Altbau-Wohnung mit 6 Heizstunden täglich empfiehlt der Rechner 2.000 Watt Paneelleistung und ermittelt Kosten von 479,52 Euro pro Heizsaison. Wichtig für die Einordnung: Eine Infrarotheizung wandelt Strom zwar nahezu vollständig in Wärme um, das macht sie aber nicht automatisch günstiger als eine Wärmepumpe – die bezieht zusätzlich Umgebungswärme und braucht deshalb pro Kilowattstunde Nutzwärme oft deutlich weniger Strom.

Der Rechner stellt beide Werte nebeneinander, statt nur mit dem Wirkungsgrad zu werben.

Neben der reinen Wattzahl fragen viele Nutzer:innen auch nach der Investitionsentscheidung: Lohnt sich ein einzelnes Paneel im Bad, oder soll die ganze Wohnung umgestellt werden?

Der Rechner beantwortet beide Fragen mit denselben, nachvollziehbaren Zwischenschritten – von der Paneelleistung bis zum Kostenvergleich mit Wärmepumpe und Nachtspeicherheizung.

Eingaben

Infrarotheizung Stromkosten berechnen: Welche Werte brauche ich?

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Für die Watt-Berechnung trägst du entweder die Raumfläche in Quadratmetern und den Dämmstandard ein, oder du wechselst in den Modus „Paneelleistung direkt eingeben“, wenn bereits ein Paneel mit bekannter Wattzahl feststeht. Der Dämmstandard bestimmt den Richtwert in Watt pro Quadratmeter: Altbau unsaniert 100 W/m², saniert 75 W/m², Neubau nach EnEV/GEG 60 W/m² und Passivhaus oder KfW-Effizienzhaus 40 W/m².

Heizstunden je Tag und Heiztage je Jahr legen die Nutzungsdauer fest – Richtwert sind 6 Stunden täglich an rund 180 Heiztagen zwischen Oktober und April.

Der Strompreis in Cent je Kilowattstunde ist mit 37,0 Cent nach BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026 vorbelegt, sollte aber durch den Wert von der eigenen Stromrechnung ersetzt werden.

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist nur für den Wärmepumpen-Vergleich relevant; wer keine Wärmepumpe plant, lässt den Standardwert 3,0 unverändert.

Typischer Eingabefehler: einen zu günstigen Dämmstandard wählen und dadurch die Paneelleistung unter Bedarf ansetzen.

Im Modus „Raumfläche eingeben“ bezieht sich der Vorschlag auf ein einzelnes Paneel je Raum; wer bereits mehrere Geräte verbaut hat, trägt im Modus „Paneelleistung direkt eingeben“ stattdessen die Summe aller Anschlussleistungen ein und erhält so die Gesamtkosten der bestehenden Installation, ohne die Flächenformel erneut zu durchlaufen – nützlich etwa für den direkten Vergleich eines vorhandenen 1.000-Watt-Paneels mit dem flächenbasierten Vorschlag.

Praxisfälle

Infrarotheizung-Stromkosten: Typische Anwendungsfälle

Acht nachgerechnete Fälle aus der echten Rechenfunktion (calculateInfrarotheizungStromkosten) – vom Altbau-Standardfall bis zur direkten Wattzahl-Eingabe.

  1. 20 Quadratmeter Altbau: der Standardfall

    „Wie viel Watt braucht eine Infrarotheizung für 20 Quadratmeter?“

    Eingabe
    Raumfläche eingeben, 20 m², Altbau unsaniert (100 W/m²), 6 h/Tag, 180 Tage, 37 ct/kWh
    Ergebnis
    2.000 W empfohlene Leistung, 479,52 € pro Heizsaison, 159,84 € Wärmepumpen-Vergleich (JAZ 3,0)
  2. Vorhandenes 1.000-Watt-Paneel direkt eingeben

    „Was kostet eine 1.000-Watt-Infrarotheizung pro Monat?“

    Eingabe
    Paneelleistung direkt eingeben, 1.000 W, 6 h/Tag, 180 Tage, 37 ct/kWh
    Ergebnis
    3,6 kWh/Tag, 39,96 € pro Monat, 239,76 € pro Heizsaison
  3. 1.000-Watt-Paneel: Kosten pro Betriebsstunde

    „Was verbraucht eine 1.000-Watt-Infrarotheizung in der Stunde?“

    Eingabe
    Paneelleistung direkt eingeben, 1.000 W, 1 h/Tag, 37 ct/kWh
    Ergebnis
    0,6 kWh und 22,2 Cent je Betriebsstunde (mit Thermostat-Taktfaktor 0,6)
  4. Ganze Altbauwohnung mit 100 m²

    „Was kostet eine Infrarotheizung für 100 Quadratmeter?“

    Eingabe
    Raumfläche eingeben, 100 m², Altbau unsaniert, 6 h/Tag, 180 Tage, 37 ct/kWh
    Ergebnis
    10.000 W Gesamtleistung, 399,60 € pro Monat, 2.397,60 € pro Heizsaison
  5. Passivhaus: minimaler Wattbedarf

    „Wie viel Watt braucht eine Infrarotheizung in einem Passivhaus?“

    Eingabe
    Raumfläche eingeben, 20 m², Passivhaus/KfW-Effizienzhaus (40 W/m²), 6 h/Tag, 180 Tage, 37 ct/kWh
    Ergebnis
    800 W empfohlene Leistung, 191,81 € pro Heizsaison – weniger als die Hälfte des Altbau-Werts
  6. Sanierte Wohnung mit effizienter Wärmepumpe vergleichen

    „Lohnt sich eine Infrarotheizung gegenüber einer modernen Wärmepumpe in einer sanierten Wohnung?“

    Eingabe
    Raumfläche eingeben, 20 m², saniert (75 W/m²), Wärmepumpe JAZ 4,0
    Ergebnis
    1.500 W / 359,64 € Infrarot gegenüber 89,91 € Wärmepumpe pro Heizsaison

    Wärmepumpen-Stromverbrauch-Rechner

  7. Kleine Nische: Randwert 1 Quadratmeter

    „Gibt es eine Mindestgröße für eine Infrarotheizung?“

    Eingabe
    Raumfläche eingeben, 1 m², Altbau unsaniert, 6 h/Tag, 180 Tage, 37 ct/kWh
    Ergebnis
    100 W kleinste Paneelgröße, 23,98 € pro Heizsaison – kein Nullergebnis am unteren Rand
  8. 2.000-Watt-Paneel gegenüber Heizlüfter im Dauerbetrieb

    „Was kostet ein 2.000-Watt-Infrarotpaneel im Vergleich zu einem Heizlüfter mit gleicher Leistung?“

    Eingabe
    Paneelleistung direkt eingeben, 2.000 W, 6 h/Tag, 180 Tage, 37 ct/kWh
    Ergebnis
    479,52 € pro Heizsaison – Taktfaktor 0,6 senkt den Verbrauch gegenüber Dauervolllast um 40 Prozent

    Heizlüfter-Stromkosten-Rechner

Berechnung

Infrarotheizung Watt berechnen: Formel und Taktfaktor

Verstehe den Formelweg.

Die Berechnung läuft in zwei Schritten. Erstens ermittelt der Rechner die empfohlene Paneelleistung: Raumfläche mal Watt-pro-Quadratmeter-Richtwert, aufgerundet auf das nächste 100-Watt-Paneelraster, weil handelsübliche Infrarotpaneele in solchen Stufen angeboten werden.

Bei 20 Quadratmetern Altbau ergibt das 20 × 100 W/m² = 2.000 Watt, bereits ein glattes Vielfaches von 100.

Zweitens rechnet der Rechner die Leistung in Verbrauch um: Kilowattstunden pro Tag ergeben sich aus Leistung geteilt durch 1.000, multipliziert mit den Heizstunden und einem Taktfaktor von 0,6.

Dieser Taktfaktor ist eine ausgewiesene Annahme für den Thermostat-Betrieb – ein Paneel läuft nicht die volle Stunde durch, sondern schaltet ab, sobald die Zieltemperatur erreicht ist.

Bei 6 Stunden ergibt das 2 kW × 6 h × 0,6 = 7,2 Kilowattstunden pro Tag, multipliziert mit 180 Heiztagen 1.296 Kilowattstunden pro Heizsaison.

Kosten pro Monat und Saison folgen aus Verbrauch mal Strompreis: 7,2 kWh × 30 Tage × 0,37 Euro = 79,92 Euro pro Monat.

Ohne Taktung verbraucht ein Paneel rein physikalisch pro Betriebsstunde exakt seine Nennleistung in Kilowattstunden – ein 1.000-Watt-Paneel also 1,0 kWh je Volllaststunde.

Mit dem Taktfaktor 0,6 rechnet der Rechner für dieselbe Stunde realistisch nur 0,6 Kilowattstunden, bei 37 Cent je Kilowattstunde also 22,2 Cent statt 37 Cent.

Die Watt-zu-Verbrauch-Tabelle unten in der Nachschlage-Sektion zeigt diesen Unterschied für die handelsüblichen Leistungsklassen von 300 bis 2.000 Watt auf einen Blick. Empfohlene Paneelleistung für 20 m² nach Dämmstandard: Altbau 2.000 W, saniert 1.500 W, Neubau 1.200 W, Passivhaus 800 W Für den Wärmepumpen-Vergleich teilt der Rechner denselben Verbrauch durch die Jahresarbeitszahl, für den Nachtspeicher-Vergleich durch die Effizienz von 0,95 – beide Vergleichswerte nutzen bewusst denselben Strompreis wie die Infrarot-Eingabe.

Am unteren Eingaberand rechnet dieselbe Formel weiter: 1 Quadratmeter mal 100 W/m² wird auf 100 Watt aufgerundet, das kleinste Paneelraster – der Rechner klemmt das Ergebnis also nicht auf null, sondern zeigt die kleinste sinnvolle Anschlussleistung.

Nachschlagen

Infrarotheizung: Watt-Bedarf und Kosten nach Raumgröße (Altbau)

Wie viel Watt Paneelleistung braucht ein Altbau-Raum, und was kostet der Betrieb pro Monat und Heizsaison? Alle Werte stammen direkt aus der Rechenfunktion des Infrarotheizung-Stromkosten-Rechners bei 100 W/m² (Altbau-Richtwert), 6 Heizstunden täglich, 180 Heiztagen und 37 ct/kWh Strompreis.

Empfohlene Paneelleistung, Stromverbrauch pro Tag sowie Kosten pro Monat und Heizsaison nach Raumfläche – Dämmstandard Altbau, unsaniert (100 W/m²)
Raumfläche (m²)Paneelleistung (W)kWh/TagKosten/MonatKosten/Saison
101.0003,6039,96 €239,76 €
151.5005,4059,94 €359,64 €
202.0007,2079,92 €479,52 €
303.00010,80119,88 €719,28 €
505.00018,00199,80 €1.198,80 €
10010.00036,00399,60 €2.397,60 €

Quelle: eigene Berechnung mit der Rechenfunktion des Infrarotheizung-Stromkosten-Rechners (calculateInfrarotheizungStromkosten(), lib/calculators/energie/infrarotheizung-stromkosten-rechner.ts). Annahmen: Dämmstandard Altbau (100 W/m², Richtwert nach co2online-Faustregel 60–100 W/m² und VdZ-Fachregel-Baualtersklassen), Thermostat-Taktfaktor 0,6 (Annahme, kein Messwert), 6 Heizstunden je Tag, 180 Heiztage je Saison, Strompreis 37,0 ct/kWh nach BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026. Bei besserem Dämmstandard (saniert, Neubau, Passivhaus) sinken Leistungsbedarf und Kosten proportional zum jeweiligen W/m²-Richtwert.

Stromverbrauch und Kosten gängiger Infrarotheizung-Wattzahlen

Wie viel Strom verbraucht eine Infrarotheizung mit 300 bis 2.000 Watt pro Betriebsstunde – bei Dauervolllast und realistisch mit Thermostat-Taktung? Die kWh-bei-Volllast-Spalte ist reine Physik (Leistung in kW = Verbrauch in kWh pro Stunde), die beiden rechten Spalten stammen aus der Rechenfunktion des Infrarotheizung-Stromkosten-Rechners mit dem hinterlegten Taktfaktor 0,6 und dem Strompreis-Default 37,0 ct/kWh.

Stromverbrauch pro Betriebsstunde nach Paneelleistung – Volllastwert (Physik) gegenüber realistischem Wert mit Thermostat-Taktung 0,6
Paneelleistung (W)kWh/h bei VolllastkWh/h mit Taktung 0,6Kosten/h mit Taktung (37 ct/kWh)
3000,30,180,07 €
5000,50,300,11 €
6000,60,360,13 €
8000,80,480,18 €
1.0001,00,600,22 €
1.2001,20,720,27 €
1.5001,50,900,33 €
2.0002,01,200,44 €

Quelle: kWh-bei-Volllast-Spalte nach der physikalischen Definition der Kilowattstunde (1 kW Leistung × 1 h = 1 kWh), unabhängig vom Rechner. Die beiden rechten Spalten stammen aus derselben Rechenfunktion wie der Rechner (calculateInfrarotheizungStromkosten(), lib/calculators/energie/infrarotheizung-stromkosten-rechner.ts) mit dem Thermostat-Taktfaktor 0,6 (redaktionelle Annahme, kein Messwert) und dem Strompreis-Default 37,0 ct/kWh nach BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026. Wer ein Paneel im Dauerbetrieb ohne Thermostat-Regelung nutzt, sollte mit der linken kWh-Spalte (Volllast) statt der getakteten Spalte rechnen.

Expertenmodus

Häufige Fragen zur Infrarotheizung

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie viel Watt braucht eine Infrarotheizung für 20 Quadratmeter?

Für 20 Quadratmeter Raumfläche empfiehlt der Rechner je nach Dämmstandard zwischen 800 und 2.000 Watt Paneelleistung.

In einem unsanierten Altbau mit einem Richtwert von 100 Watt pro Quadratmeter ergibt das 2.000 Watt, aufgerundet auf das nächste 100-Watt-Paneelraster.

In einer sanierten Wohnung mit 75 Watt pro Quadratmeter reichen 1.500 Watt, in einem Neubau nach EnEV oder GEG mit 60 Watt pro Quadratmeter genügen 1.200 Watt, und in einem Passivhaus mit 40 Watt pro Quadratmeter sind es nur 800 Watt.

Die W/m²-Richtwerte stammen aus der co2online-Faustregel von 60 bis 100 Watt pro Quadratmeter und den VdZ-Fachregel-Baualtersklassen.

Wer den eigenen Dämmzustand nicht sicher einschätzen kann, sollte im Zweifel den schlechteren Wert wählen, um nicht zu unterdimensionieren – ein zu schwaches Paneel erreicht die Zieltemperatur nie und läuft dauerhaft auf voller Leistung.

Die Heizstundenzahl selbst verändert die empfohlene Wattzahl nicht, sie fließt erst in die anschließende Kostenrechnung ein.

Wie wird der Wattbedarf einer Infrarotheizung berechnet?

Der Rechner multipliziert die eingegebene Raumfläche mit einem Watt-pro-Quadratmeter-Richtwert, der vom gewählten Dämmstandard abhängt: 100 Watt für unsanierte Altbauten, 75 Watt für sanierte Gebäude, 60 Watt für Neubauten nach EnEV oder GEG und 40 Watt für Passivhäuser oder KfW-Effizienzhäuser.

Das Ergebnis wird anschließend auf das nächste 100-Watt-Paneelraster aufgerundet, weil handelsübliche Infrarotpaneele nur in solchen Stufen angeboten werden – aus 18 Quadratmetern mal 100 Watt pro Quadratmeter werden so 1.800 Watt, aus 19 Quadratmetern dagegen 1.900 statt 1.850 Watt.

Wer bereits ein konkretes Paneel mit bekannter Wattzahl besitzt oder plant, kann alternativ im Modus „Paneelleistung direkt eingeben“ diesen Wert direkt eintragen und erhält dafür sofort die passenden Verbrauchs- und Kostenwerte, ohne den Umweg über die Flächenformel.

Bei 20 Quadratmetern und dem Neubau-Richtwert von 60 Watt pro Quadratmeter ergeben sich so exakt 1.200 Watt, ein glattes Vielfaches des Paneelrasters ganz ohne Aufrundung.

Was verbraucht eine 1.000-Watt-Infrarotheizung in der Stunde?

Rein physikalisch verbraucht eine 1.000-Watt-Infrarotheizung bei Dauervolllast exakt 1 Kilowattstunde Strom pro Betriebsstunde, denn Leistung in Kilowatt mal Zeit in Stunden ergibt per Definition Kilowattstunden.

In der Praxis läuft ein Paneel mit Thermostat aber nicht die volle Stunde durch: Der Rechner setzt dafür einen Taktfaktor von 0,6 an, sodass realistisch nur 0,6 Kilowattstunden pro Stunde anfallen.

Bei 37 Cent je Kilowattstunde kostet eine getaktete Betriebsstunde damit rund 22,2 Cent statt 37 Cent bei Dauervolllast.

Über 6 Heizstunden täglich und 180 Heiztage hochgerechnet ergibt das für ein 1.000-Watt-Paneel 39,96 Euro pro Monat und 239,76 Euro pro Heizsaison – im direkten Eingabemodus „Paneelleistung direkt eingeben“ lässt sich dieser Wert ohne Umweg über die Flächenformel nachrechnen.

Wer das Paneel im Dauerbetrieb ohne Thermostat-Regelung nutzt, etwa zur Bautrocknung, sollte mit dem physikalischen Volllastwert statt dem getakteten Wert kalkulieren.

Was kostet eine Infrarotheizung im Monat?

Bei einer 20 Quadratmeter großen Altbau-Wohnung mit 6 Heizstunden täglich und einem Strompreis von 37 Cent je Kilowattstunde berechnet der Rechner 79,92 Euro Kosten pro Monat.

Grundlage ist ein Verbrauch von 7,2 Kilowattstunden pro Tag, der sich aus 2.000 Watt Paneelleistung, den Heizstunden und einem Taktfaktor von 0,6 für den Thermostat-Betrieb ergibt.

Die monatlichen Kosten steigen linear mit der Raumgröße: Bei 10 Quadratmetern sind es rund 40 Euro, bei 50 Quadratmetern rund 200 Euro.

Sie sinken deutlich, wenn weniger Heizstunden nötig sind oder der Dämmstandard besser ist – in einem Neubau mit 60 Watt pro Quadratmeter fallen für dieselbe Fläche nur noch rund 48 Euro monatlich an.

Wer den eigenen Strompreis von der Jahresabrechnung einträgt statt des Portal-Defaults, erhält eine deutlich genauere monatliche Kostenschätzung für die Heizperiode.

Grundpreise oder Netzentgelte sind in diesem Betrag nicht enthalten, da sie unabhängig vom Heizsystem anfallen und die gesamte Stromrechnung betreffen, nicht nur die Infrarotheizung.

Was kostet eine Infrarotheizung für 100 Quadratmeter?

Für eine 100 Quadratmeter große Altbauwohnung ermittelt der Rechner bei 6 Heizstunden täglich eine empfohlene Gesamtleistung von 10.000 Watt, einen Verbrauch von 36 Kilowattstunden pro Tag sowie Kosten von 399,60 Euro pro Monat und 2.397,60 Euro pro Heizsaison.

Diese Größenordnung gilt für die gesamte Wohnfläche und sollte in der Praxis auf mehrere Paneele in einzelnen Zimmern verteilt werden, da ein einzelnes Paneel mit mehreren Kilowatt Anschlussleistung an einer normalen Haushaltssteckdose ohnehin nicht zulässig ist.

In einem sanierten Gebäude mit 75 statt 100 Watt pro Quadratmeter sinken Leistung und Kosten um ein Viertel auf 7.500 Watt.

Für eine ganze Wohnung dieser Größe lohnt sich deshalb ein Vergleich mit einer Wärmepumpe: Bei einer Jahresarbeitszahl von 3,0 würde dieselbe Wärmemenge nur 799,20 Euro und damit rund ein Drittel der Infrarot-Stromkosten verursachen.

Zum Vergleich: Bei nur 20 Quadratmetern derselben Wohnung liegen die Infrarot-Kosten bei lediglich 479,52 Euro pro Saison, die Kosten skalieren also nahezu linear mit der beheizten Fläche.

Wie funktioniert eine Infrarotheizung und ist sie wirklich 100 Prozent effizient?

Eine Infrarotheizung ist eine elektrische Strahlungsheizung: Ein Heizpaneel wandelt Strom nahezu verlustfrei in Infrarotstrahlung um, die Wände, Möbel und Personen direkt erwärmt, statt zuerst die Raumluft aufzuheizen wie eine klassische Konvektionsheizung.

In diesem engen physikalischen Sinn ist sie tatsächlich nahezu 100 Prozent effizient, weil kaum Umwandlungsverluste entstehen.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass sie die günstigste Heizform ist – dieser verbreitete Schluss ist eine Fehlannahme.

Eine Wärmepumpe erzeugt aus einer Kilowattstunde Strom mit einer Jahresarbeitszahl von 3,0 rechnerisch drei Kilowattstunden Nutzwärme, weil sie zusätzlich kostenlose Umgebungswärme aus Luft, Erde oder Wasser nutzt.

Der Rechner vergleicht deshalb bewusst nicht Wirkungsgrade, sondern die tatsächlichen Kosten über die Jahresarbeitszahl: Bei 20 Quadratmetern Altbau stehen 479,52 Euro Infrarot-Kosten pro Saison rund 159,84 Euro Wärmepumpen-Kosten gegenüber.

Ein hoher Wirkungsgrad an der Heizquelle sagt also nichts darüber aus, wie viel Strom und Geld am Ende für dieselbe Wärmemenge nötig sind.

Ist eine Infrarotheizung günstiger als eine Wärmepumpe?

In den meisten Fällen nicht. Der Rechner zeigt für 20 Quadratmeter Altbau 479,52 Euro Infrarot-Kosten pro Heizsaison, während dieselbe Wärmemenge über eine Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl 3,0 nur 159,84 Euro kosten würde.

Der Grund liegt nicht am Wirkungsgrad der Infrarotheizung – der liegt bei Stromdirektheizungen bereits nahe 100 Prozent –, sondern an der Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe: Sie entzieht zusätzlich Umgebungswärme und braucht deshalb nur einen Bruchteil des Stroms für dieselbe Nutzwärme.

Eine höhere Jahresarbeitszahl von 4,0 statt 3,0 senkt die Wärmepumpen-Kosten in einer sanierten 20-Quadratmeter-Wohnung sogar auf 89,91 Euro, während die Infrarot-Kosten dort bereits bei 359,64 Euro liegen.

Infrarotheizungen können dennoch sinnvoll sein: als Übergangslösung, für selten genutzte Räume oder wenn eine Wärmepumpen-Sanierung baulich nicht möglich ist.

Für die reine Betriebskostenfrage gilt aber: Je höher die Jahresarbeitszahl der Alternative, desto teurer schneidet die Infrarotheizung im direkten Vergleich ab.

Ist eine Infrarotheizung für den Dauerbetrieb geeignet?

Nur eingeschränkt, denn der Rechner geht für den Regelbetrieb von einer Thermostat-Taktung von 0,6 aus – das Paneel läuft also nur 60 Prozent der eingegebenen Heizstunden tatsächlich auf voller Leistung und schaltet ab, sobald die Zieltemperatur erreicht ist.

Bei 2.000 Watt und 6 Heizstunden ergibt das realistisch 7,2 statt rechnerisch 12 Kilowattstunden pro Tag.

Ein echter Dauerbetrieb ohne Thermostat-Pausen, etwa zur Bautrocknung oder in einem durchgehend ungeheizten Raum, hebt diesen Faktor faktisch auf 1,0 an und lässt die tatsächlichen Kosten um rund 67 Prozent über den im Rechner ausgewiesenen Werten liegen.

Wer eine Infrarotheizung dauerhaft und flächendeckend für eine ganze Wohnung nutzen will, sollte zusätzlich den Kostenvergleich mit einer Wärmepumpe prüfen: Bei 100 Quadratmetern Altbau stehen 2.397,60 Euro Infrarot-Kosten pro Saison nur 799,20 Euro Wärmepumpen-Kosten gegenüber.

Für einzelne, selten genutzte Räume oder kurze Zuheizphasen bleibt die Taktung dagegen der Regelfall und macht die Infrarotheizung dort wirtschaftlich vertretbar.

Was sind die Nachteile einer Infrarotheizung im Vergleich zu anderen Heizsystemen?

Der größte Nachteil einer Infrarotheizung sind die laufenden Stromkosten im Vergleich zu effizienteren Alternativen: Für eine komplette 100-Quadratmeter-Altbauwohnung berechnet der Rechner 2.397,60 Euro Infrarot-Kosten pro Heizsaison, während eine Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl 3,0 für dieselbe Wärmemenge nur 799,20 Euro kosten würde – ein Unterschied von rund 1.598 Euro pro Saison.

Zweitens skaliert die nötige Anschlussleistung stark mit der Raumgröße: Ab etwa 40 bis 50 Quadratmetern reicht ein einzelnes Paneel nicht mehr aus, die Leistung muss auf mehrere Paneele und eigene Stromkreise verteilt werden, was zusätzlichen Installationsaufwand bedeutet.

Drittens hängt die tatsächliche Wirtschaftlichkeit stark vom Nutzungsprofil ab: Bei Dauerbetrieb ohne Thermostat-Taktung steigen die realen Kosten gegenüber dem getakteten Regelbetrieb um rund 67 Prozent.

Als Vorteil steht dem gegenüber die geringe Investition und die schnelle, unkomplizierte Installation ohne Heizkörper oder Rohrleitungen, weshalb sich Infrarotpaneele vor allem für einzelne Räume oder als Übergangslösung eignen, nicht aber als alleinige Beheizung eines ganzen Gebäudes über viele Jahre.

Für welche Räume eignet sich eine Infrarotheizung besonders?

Infrarotheizungen eignen sich besonders für einzelne, selten genutzte Räume wie Gästezimmer, Hobbyräume oder Badezimmer, für gut gedämmte Neubauten mit niedrigem Wattbedarf sowie als schnelle Zusatzheizung ohne größeren Umbau.

Der Rechner deckt Raumflächen von 1 bis 150 Quadratmetern ab: Am unteren Rand zeigt er für 1 Quadratmeter eine kleinste sinnvolle Paneelgröße von 100 Watt und 23,98 Euro Kosten pro Heizsaison, etwa für eine Nische, statt das Ergebnis auf null zu setzen.

Ab etwa 40 bis 50 Quadratmetern steigt die empfohlene Gesamtleistung so stark, dass ein einzelnes Großpaneel unpraktisch wird und die Leistung besser auf mehrere Paneele in verschiedenen Zimmern und Stromkreisen verteilt wird.

Für die dauerhafte Beheizung einer ganzen Wohnung mit hohem Wärmebedarf ist eine Infrarotheizung wegen der fehlenden Jahresarbeitszahl-Effizienz einer Wärmepumpe meist die teurere Lösung, wie der eingebaute Kostenvergleich im Rechner unmittelbar zeigt.

Wer unsicher ist, startet am besten mit dem Modus „Raumfläche eingeben“ und dem eigenen Dämmstandard und lässt das Ergebnis anschließend von einem Fachbetrieb gegenprüfen.

Hinweise

Infrarotheizung sparsam nutzen: Wattzahl und Dämmstandard richtig wählen

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Das Ergebnis zeigt zunächst die empfohlene Paneelleistung – bis 800 Watt reicht das für einen einzelnen kleinen Raum, zwischen 800 und 2.500 Watt für einen normalen Wohnraum, darüber sollte die Leistung auf mehrere Paneele in verschiedenen Räumen verteilt werden, statt ein einzelnes Großpaneel zu installieren. Wichtiger als die Leistungszahl allein ist der Kostenvergleich: Bei 20 Quadratmetern Altbau kostet die Infrarotheizung 479,52 Euro pro Heizsaison, während dieselbe Wärmemenge über eine Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl 3,0 nur 159,84 Euro kosten würde – der Unterschied liegt an der Jahresarbeitszahl, nicht am „Wirkungsgrad“ der Infrarotheizung, der bei Stromdirektheizungen ohnehin nahe 100 Prozent liegt und deshalb keine sinnvolle Vergleichsgröße zur Wärmepumpe ist.

Wer die Investition trotzdem als „Marketing-Trick“ hinterfragt, findet die Antwort nicht im Wirkungsgrad, sondern im direkten Kostenvergleich, den der Rechner mitliefert. Kostenvergleich pro Heizsaison: Infrarot 479,52 €, Wärmepumpe 159,84 €, Nachtspeicher 504,76 € Skaliert die Fläche auf 100 Quadratmeter, steigen Leistung und Kosten proportional auf 10.000 Watt und 2.397,60 Euro pro Saison – ein Hinweis, ab wann sich die professionelle Planung mit mehreren Paneelkreisen lohnt.

Am unteren Rand, bei nur 1 Quadratmeter, zeigt der Rechner bewusst kein Nullergebnis, sondern die kleinste sinnvolle Paneelgröße von 100 Watt, wie sie etwa für eine Nische oder einen Badspiegel-Heizeinsatz infrage kommt.

Am oberen Eingaberand, bei 150 Quadratmetern, steigt die empfohlene Leistung auf 15.000 Watt – ein deutliches Signal, mehrere unabhängige Stromkreise und Paneele statt eines einzelnen Geräts einzuplanen.

Anwendung

Infrarotheizung im Alltag: Altbau, Neubau und Nischenpaneele

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Familie Nowak bewohnt eine unsanierte 100-Quadratmeter-Altbauwohnung mit veralteten Nachtspeicheröfen und prüft den Umstieg auf Infrarotpaneele in jedem Zimmer.

Sie wählen im Rechner den Modus „Raumfläche eingeben“, tragen 100 Quadratmeter Gesamtfläche und den Dämmstandard „Altbau, unsaniert“ ein, dazu 6 Heizstunden täglich, 180 Heiztage und ihren aktuellen Strompreis von 37 Cent je Kilowattstunde. Praxisbeispiel 100 m² Altbauwohnung: 10.000 Watt, 36 kWh/Tag, 399,60 €/Monat, 2.397,60 €/Saison Das Ergebnis: 10.000 Watt Gesamtleistung, aufgeteilt auf mehrere Paneele in den einzelnen Zimmern, 36 Kilowattstunden Verbrauch pro Tag sowie 399,60 Euro Kosten pro Monat und 2.397,60 Euro pro Heizsaison.

Zum Vergleich lässt sich Familie Nowak zusätzlich die Wärmepumpen-Kosten anzeigen: Bei einer angenommenen Jahresarbeitszahl von 3,0 würden dieselben 6.480 Kilowattstunden Wärmebedarf nur 799,20 Euro pro Saison kosten.

Weil die Differenz von rund 1.598 Euro pro Saison über mehrere Jahre erheblich ist, die Anschaffung von Infrarotpaneelen aber deutlich günstiger und schneller umsetzbar ist als eine Wärmepumpen-Sanierung, entscheidet sich die Familie zunächst für zwei Räume mit Infrarotpaneelen als Übergangslösung und plant die Wärmepumpe für die nächste große Sanierung ein.

Während der Heizsaison behalten sie zusätzlich die monatlichen Kosten im Blick: 399,60 Euro im Januar sind für eine vierköpfige Familie ein realistischer Vergleichswert gegenüber der bisherigen Nachtspeicher-Abrechnung, an dem sich später auch der tatsächliche Verbrauch auf der Jahresendabrechnung prüfen lässt.

Fallstricke

Häufige Fehler bei der Infrarotheizung-Stromkostenberechnung

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist die Annahme, eine Infrarotheizung sei wegen ihres hohen Wirkungsgrads automatisch die günstigere Wahl gegenüber einer Wärmepumpe. Tatsächlich entscheidet nicht der Wirkungsgrad am Paneel, sondern die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe darüber, wie viel Strom am Ende verbraucht wird – bei JAZ 3,0 verbraucht die Wärmepumpe nur ein Drittel des Stroms der Infrarotheizung für dieselbe Wärmemenge.

Ein zweiter Fehler ist die Wahl eines zu günstigen Dämmstandards: Wer einen unsanierten Altbau als „saniert“ einträgt, unterschätzt die nötige Paneelleistung um ein Viertel und friert im Winter trotz laufender Heizung.

Drittens wird der Taktfaktor häufig übersehen – wer die Heizstunden bereits um die erwartete Thermostat-Pause reduziert und zusätzlich den eingebauten Taktfaktor 0,6 wirken lässt, ersetzt eine ehrliche Schätzung durch eine doppelt gekürzte.

Viertens verwechseln Nutzer die einmalige Anschlussleistung in Watt mit dem laufenden Verbrauch in Kilowattstunden – erst die Multiplikation mit Stunden und Taktfaktor ergibt den tatsächlichen Stromverbrauch, den die Stromrechnung später ausweist.

Fünftens wird die Obergrenze der Flächeneingabe missverstanden: Bei Werten nahe 150 Quadratmetern liefert der Rechner zwar eine Gesamtleistung, diese sollte aber real auf mehrere Stromkreise verteilt werden – ein einzelnes Paneel mit mehreren Kilowatt Anschlussleistung ist an einer normalen Haushaltssteckdose nicht zulässig.

Nächster Schritt

Infrarotheizung-Stromkosten im Überblick

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Infrarotheizung-Rechner übersetzt Raumfläche und Dämmstandard in eine empfohlene Paneelleistung und rechnet Heizstunden, Heiztage und Strompreis in Kosten pro Monat und Heizsaison um – inklusive Vergleich mit Wärmepumpe und Nachtspeicherheizung.

Die W/m²-Richtwerte stammen aus der co2online-Faustregel (60–100 W/m², Stand 2021) und den VdZ-Fachregel-Baualtersklassen; der Taktfaktor 0,6 und der Strompreis-Default von 37,0 Cent nach BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026 sind ausgewiesene Annahmen, keine Messwerte.

Der Rechner ersetzt keine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831. Wer eine bestehende Nachtspeicherheizung genauer durchrechnen will, nutzt den Nachtspeicher-Stromkosten-Rechner.

Für den reinen Wärmepumpen-Stromverbrauch hilft der Wärmepumpen-Stromverbrauch-Rechner, für den Systemvergleich mit Fixkosten der Heizkosten-Rechner. Für den kurzfristigen, punktuellen Einsatz mit frei wählbarer Leistung liefert der Heizlüfter-Stromkosten-Rechner die passendere Rechnung.

Allgemeine Stromkosten weiterer Geräte zeigt der Gerätevergleich, die gebäudeweite Heizlast nach Baualtersklasse bestimmt der Heizlastrechner und die passende Heizkörpergröße für wasserbasierte Systeme der Heizkörper-Größen-Rechner.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Empfohlene Gesamtleistung: 10.000 W | Verbrauch: 36 kWh/Tag | Kosten: 399,60 EUR/Monat | 2.397,60 EUR/Saison

Ganze Altbauwohnung mit 100 m²

Eingabeart
Raumfläche eingeben
Raumfläche
100 m²
Dämmstandard
Altbau, unsaniert (100 W/m²)
Heizstunden je Tag
6 h/Tag

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Empfohlene Paneelleistung: 1.500 W | Verbrauch: 5,4 kWh/Tag | Kosten: 59,94 EUR/Monat | 359,64 EUR/Saison | Vergleich Wärmepumpe (JAZ 4,0): 89,91 EUR/Saison

Sanierte Wohnung, kleinerer Wattbedarf

Eingabeart
Raumfläche eingeben
Raumfläche
20 m²
Dämmstandard
Saniert / teilsaniert (75 W/m²)
Heizstunden je Tag
6 h/Tag

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Verbrauch: 5,4 kWh/Tag | Kosten: 59,94 EUR/Monat | 359,64 EUR/Saison

Vorhandenes Paneel direkt eingeben

Eingabeart
Paneelleistung direkt eingeben
Paneelleistung direkt
1.500 W
Heizstunden je Tag
6 h/Tag
Heiztage je Jahr
180 Tage

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Empfohlene Paneelleistung: 100 W | Verbrauch: 0,36 kWh/Tag | Kosten: 4,00 EUR/Monat | 23,98 EUR/Saison

Kleine Nische, Randwert 1 m²

Eingabeart
Raumfläche eingeben
Raumfläche
1 m²
Dämmstandard
Altbau, unsaniert (100 W/m²)
Heizstunden je Tag
6 h/Tag

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Verbrauch: 0,6 kWh/Tag | Kosten: 6,66 EUR/Monat | 39,96 EUR/Saison

Vorhandenes 1.000-Watt-Paneel, Kosten pro Betriebsstunde

Eingabeart
Paneelleistung direkt eingeben
Paneelleistung direkt
1.000 W
Heizstunden je Tag
1 h/Tag
Heiztage je Jahr
180 Tage

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Haushaltsgeräte-VerbrauchsvergleichStromverbrauch und Betriebskosten alt vs. neu vergleichen. Zeigt, ob sich die Neuanschaffung lohnt und wann die Investition amortisiert ist – für Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner und mehr.Jahresarbeitszahl und COP WärmepumpeJAZ und COP einer Wärmepumpe berechnen: Jahresarbeitszahl, Stromverbrauch, Betriebskosten und Vergleich mit Gasheizung. Unverzichtbar für realistische Betriebskosten und Typenvergleich.Heizungsoptimierung-RechnerEinsparung durch Heizkurve, Nachtabsenkung, Hydraulischen Abgleich, Thermostatventile und Heizungscheck. ROI je Maßnahme.Heizlüfter Stromkosten Rechner: Watt & Preis pro StundeHeizlüfter Stromkosten berechnen: Kosten pro Stunde, Tag, Monat und Saison je Watt-Klasse, inklusive Terrassenstrahler-Modus und Vergleich mit einer Wärmepumpe.Heizkörper-Größen-RechnerHeizkoerperleistung und empfohlene Normgroesse aus Raumdaten, Daemmstandard und Fensterflaeche berechnen.Gasverbrauch-RechnerGasverbrauch aus m³ oder kWh umrechnen, Jahreskosten mit Arbeitspreis und Grundpreis berechnen und Verbrauch, CO₂ sowie Heizvergleich sauber einordnen.Heizöl-RechnerHeizöl-Restmenge aus Tankgröße und Füllstand in cm oder Prozent berechnen, auch für liegende Zylindertanks: Liter, Energie, Reichweite, Restwert und Nachfüllmenge.Heizkurve-RechnerVorlauftemperatur aus der Heizkurve berechnen: Heizungstyp, Norm-Temperaturen und Aussentemperatur eingeben — Vorlauf, Ruecklauf, Spreizung und Waermepumpen-Eignung ablesen.Wärmepumpe Dimensionierung RechnerWärmepumpe dimensionieren: Benötigte Leistung in kW aus Wohnfläche, Baualtersklasse, Vorlauftemperatur und Wärmequelle berechnen — mit JAZ und Stromkosten-Prognose.Pelletheizung-KostenrechnerPelletheizung-Kosten berechnen: Anschaffung, KfW-458-Förderung (Grundförderung, Klimageschwindigkeitsbonus, Einkommensbonus) und Betriebskosten – Eigenanteil und Amortisation vs. Gas.Pelletverbrauch-RechnerPelletverbrauch berechnen: Pelletbedarf in kg und Tonnen pro Jahr, Heizöl-Äquivalent und empfohlene Lagerraumgröße aus dem Jahreswärmebedarf – ohne Kosten- und Förderrechnung.Kaminofen-KostenrechnerKaminofen-Einbaukosten berechnen: Ofen, Schornstein, Bodenplatte, Montage und Abnahme als Spanne – plus Modus „Leistung” für die passende Kaminofen-Größe in kW.Heizöltank-Füllstand-RechnerFüllvolumen aus einer Peilstab-Messung berechnen: Liter, Füllgrad in Prozent und freie Nachfüllmenge bis 95 % für liegende Zylinder-, Quader- und Batterietanks.Heizungspumpe-Stromkosten-RechnerStromverbrauch und -kosten alter Heizungspumpen mit Hocheffizienzpumpen vergleichen. Ersparnis, Amortisation und Förderung nach hydraulischem Abgleich.Gradtagszahl-RechnerGradtagszahl G20/15 nach VDI 3807 berechnen: aus 12 Monatsmitteln, aus Heiztagen und mittlerer Außentemperatur oder als Witterungsbereinigung eines Verbrauchs – inkl. DWD-Klimanormalperiode 1991–2020 für 6 Städte.

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der W/m²-Richtwert je Dämmstandard und der Thermostat-Taktfaktor sind redaktionelle Annahmen ohne Anspruch auf eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831. Für verbindliche Planungen empfiehlt sich eine Fachbetriebs-Berechnung.

Quelle: Physikalische Modellrechnung (Leistung × Stunden × Taktfaktor × Strompreis) auf Basis co2online-Richtwerten und BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026

Stand: 2026-09-28

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
28. September 2026
Fachbereich
Energie / Heizung
Formeln basieren auf
Physikalische Modellrechnung: Leistung W = Fläche × W/m²-Richtwert (aufgerundet auf 100-W-Raster); kWh/Tag = Leistung/1000 × Stunden × Taktfaktor (Annahme 0,6); Kosten = Verbrauch × Strompreis; Vergleichswerte über JAZ (Wärmepumpe) bzw. Speichereffizienz (Nachtspeicher)
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Infrarotheizung-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/energie/heizung/infrarotheizung-stromkosten-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Infrarotheizung-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/energie/heizung/infrarotheizung-stromkosten-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.