Überblick
Was kostet eine Pelletheizung wirklich?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Was kostet eine Pelletheizung als Zentralheizung wirklich? Der Rechner addiert Kessel, Pelletlager, Pufferspeicher, Schornstein sowie Montage, Hydraulik und Inbetriebnahme zu einer Kostenspanne und zieht davon die KfW-458-Förderung ab. Im Standardfall – 15 kW, Lagerraum mit Schnecke, neuer 1.000-Liter-Pufferspeicher, Schornsteinsanierung, Austausch einer Ölheizung – liegt die mittlere Anschaffung bei 28.050 Euro, der KfW-Zuschuss bei 46 Prozent Fördersatz bei 12.880 Euro, sodass 15.170 Euro Eigenanteil übrig bleiben.
Anders als ein einzelner Kaminofen oder Pelletofen für einen Aufstellraum versorgt die hier berechnete Pelletheizung das ganze Haus als Zentralheizung mit Wärme und Warmwasser – deshalb sind Pufferspeicher und Förderschnecke praktisch immer Teil der Anlage, während ein reiner Einzelraum-Pelletofen ohne Wasseranschluss weder diese Bauteile noch die volle KfW-458-Förderung erhält.
Wer stattdessen einen Kaminofen oder Pelletofen für einen einzelnen Raum plant, findet die passenden Zahlen im Kaminofen-Kostenrechner.
Der Rechner bildet außerdem zwei besonders gefragte Nebenfragen ab: Im Modus „Aus Wohnfläche und Baualtersklasse schätzen” liefert er eine überschlägige Kesselleistung, wenn noch kein Angebot vorliegt, und der 15-Jahres-Vergleich zur Gasheizung zeigt, ob und wann sich die höhere Anfangsinvestition über niedrigere Betriebskosten rechnet.