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Wärmepumpe dimensionieren: Leistung berechnen (kW)

EnergieStand
m²
Vorlauftemperatur
Wärmequelle
Auslegung
Sperrzeit
€/kWh
kWh
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Kurzantwort

Wärmepumpe dimensionieren: Wohnfläche, Baualtersklasse und Wärmequelle eingeben — der Rechner ermittelt die benötigte Heizleistung in kW, die Jahresarbeitszahl und die geschätzten Stromkosten pro Jahr.

Berechne die benötigte Leistung deiner Wärmepumpe anhand von Wohnfläche, Baualtersklasse

Kilian AchatzFachredaktion Energie
Geprüft: Review-Team Energie (Okt. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

6 Annahmen und 5 Grenzen

Annahmen

  • Die spezifische Heizlast ist ein Richtwert je Baualtersklasse und Quadratmeter beheizter Wohnfläche (10 bis 130 W/m², bezogen auf eine Normaußentemperatur von −12 °C), kein Ergebnis einer raumweisen Berechnung.
  • Der Warmwasserbedarf geht pauschal mit 0,25 kW je Person in die Leistung und mit 1.000 kWh je Person und Jahr in den Stromverbrauch ein.
  • Monovalent deckt die Wärmepumpe Heizlast und Warmwasser allein; monoenergetisch deckt sie 25/32 der Heizlast (rund 78 Prozent, Bivalenzpunkt −5 °C), den Rest ein Heizstab. Einen pauschalen Sicherheitszuschlag rechnet der Rechner nicht.
  • Eine Sperrzeit erhöht die Leistung um den Faktor 24 ÷ (24 − Sperrstunden je Tag), bei 6 Stunden um den Faktor 1,33.
  • Für den Stromverbrauch gelten pauschal 2.000 Volllaststunden und eine feste Jahresarbeitszahl je Wärmequelle und Vorlauftemperatur (Luft 2,5 bis 3,5, Erdreich 3,2 bis 4,5, Grundwasser 3,6 bis 5,0).
  • Der Gegencheck nach Verbrauch rechnet mit einem Nutzungsgrad von 0,9 des bisherigen Kessels, zieht 1.000 kWh Warmwasser je Person ab und teilt durch 2.000 Volllaststunden.

Grenzen

  • Standort, Normaußentemperatur und der genaue Dämmzustand gehen nicht einzeln in die Rechnung ein.
  • Die Volllaststunden sind für alle Baualtersklassen gleich; bei gut gedämmten Gebäuden liegen sie meist deutlich niedriger, der Stromverbrauch fällt dort eher zu hoch aus.
  • Warmwasser wird mit derselben Jahresarbeitszahl wie die Heizung gerechnet; der Stromverbrauch ist für beide Auslegungen gleich, Heizstabstrom sowie Speicher- und Zirkulationsverluste fehlen.
  • Die Richtwerte gelten für Ein- und Zweifamilienhäuser; Ergebnisse über 30 kW brauchen eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch einen Fachbetrieb.
  • Der Gegencheck nach Verbrauch setzt voraus, dass der alte Kessel auch das Warmwasser bereitet hat; sonst fällt er um 0,5 kW je Person zu niedrig aus.

Stand der Prüfung: Richtwerte, Quellen und Rechenweg geprüft am 23.10.2026; Strompreis-Vorgabe nach BDEW-Strompreisanalyse August 2026.

Überblick

Auslegung Wärmepumpe nach Heizlast: was der Rechner ermittelt

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Was ist ein Wärmepumpe-Dimensionierungsrechner? Er ermittelt die benötigte Heizleistung in Kilowatt für eine Wärmepumpe aus Wohnfläche, Baualtersklasse, Personenanzahl, Vorlauftemperatur und Wärmequelle. Das Ergebnis umfasst die Heizlast des Gebäudes, den Warmwasserzuschlag, die empfohlene Geräteleistung je nach Auslegung und Sperrzeit sowie die erwartete Jahresarbeitszahl, den Stromverbrauch und die jährlichen Stromkosten; mit dem bisherigen Gas- oder Ölverbrauch prüft er die Heizlast gegen.

Eine zu klein ausgelegte Wärmepumpe deckt den Heizbedarf an kalten Tagen nicht, eine zu groß ausgelegte taktet häufig und verschleißt schneller.

Bei monovalenter Auslegung deckt die Wärmepumpe die Heizlast bei Normaußentemperatur allein; bei monoenergetischer Auslegung übernimmt ein elektrischer Heizstab die Spitzen an den kältesten Tagen (Planungsgrundlage: VDI 4645).

Richtwert: Ein Einfamilienhaus Baujahr 2005 mit 120 Quadratmeter benötigt bei Luft-Wasser-Wärmepumpe und Fußbodenheizung rund 7 kW Geräteleistung und verbraucht etwa 4.600 kWh Strom im Jahr. Wärmepumpe dimensionieren: Von der Heizlast zur Geräteleistung

Eingaben

Wärmepumpe berechnen: Wohnfläche, Baualtersklasse und Wärmequelle eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst die beheizte Wohnfläche in Quadratmeter, die Baualtersklasse des Gebäudes, die Anzahl der Personen im Haushalt, die Vorlauftemperatur des Heizsystems, die Wärmequelle und den aktuellen Strompreis in Euro pro Kilowattstunde ein. Die Baualtersklasse bestimmt die spezifische Heizlast und damit den Wärmebedarf pro Quadratmeter: vor 1977 sind 130 Watt pro Quadratmeter angesetzt, ab 2016 nur 40 Watt pro Quadratmeter – ein unsanierter Altbau hat damit mehr als das Dreifache der Heizlast eines Neubaus.

Wähle die Klasse, die dem letzten energetischen Zustand des Gebäudes entspricht — ein vor 1977 gebautes, aber 2010 nach EnEV saniertes Haus gehört in die Klasse 2009 bis 2015.

Die Vorlauftemperatur beeinflusst die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe direkt: 35 Grad Celsius bei Fußbodenheizung ergibt eine deutlich höhere JAZ als 55 Grad Celsius bei konventionellen Heizkörpern.

Die Wärmequelle bestimmt das Temperaturniveau auf der Quellseite: Grundwasser liefert die höchste, Luft die niedrigste Quelltemperatur. Unter Auslegung wählst du monovalent (Wärmepumpe allein) oder monoenergetisch mit Heizstab.

Die Sperrzeit brauchst du nur bei einem älteren Wärmepumpentarif mit Sperrstunden: Wärmepumpen, die seit dem 1. Januar 2024 in Betrieb gehen, darf der Netzbetreiber nach § 14a EnWG nur auf mindestens 4,2 kW drosseln, nicht sperren.

Den bisherigen Jahresverbrauch der Gas- oder Ölheizung kannst du optional eintragen; der Rechner zeigt dann die Heizlast nach Verbrauch als Gegencheck. Der Strompreis beeinflusst nur die Betriebskosten-Prognose, nicht die Dimensionierung.

Vorgegeben sind 0,37 Euro pro Kilowattstunde, der durchschnittliche Haushaltsstrompreis nach der BDEW-Strompreisanalyse August 2026.

Trage den Wärmepumpentarif ein, falls dein Versorger einen anbietet — Wärmepumpentarife liegen häufig bei etwa 0,20 bis 0,28 Euro pro Kilowattstunde.

Praxisfälle

Typische Anwendungsfälle für den Wärmepumpen-Dimensionierungsrechner

Acht Fälle mit den echten Ergebnissen des Rechners.

  1. Wie viel kW Wärmepumpe für 100 qm?

    „Wie viel kW Wärmepumpe braucht ein 100-Quadratmeter-Haus?“

    Eingabe
    100 m², 4 Personen, Fußbodenheizung (35 °C), Luft-Wasser-Wärmepumpe
    Ergebnis
    6,0 kW bei EnEV-2002-Standard, nur 5,0 kW bei einem Neubau ab 2016, aber 14,0 kW bei einem unsanierten Altbau vor 1977
  2. Wie viel kW Wärmepumpe für 150 qm?

    „Wie viel kW Wärmepumpe braucht ein 150-Quadratmeter-Haus?“

    Eingabe
    150 m², 4 Personen, Fußbodenheizung (35 °C), Luft-Wasser-Wärmepumpe
    Ergebnis
    8,5 kW bei EnEV-2002-Standard, 7,0 kW bei einem Neubau ab 2016, aber 20,5 kW bei einem unsanierten Altbau vor 1977
  3. Wie viel kW Wärmepumpe für 200 qm?

    „Wie viel kW Wärmepumpe braucht ein 200-Quadratmeter-Haus?“

    Eingabe
    200 m², 4 Personen, Fußbodenheizung (35 °C), Luft-Wasser-Wärmepumpe
    Ergebnis
    11,0 kW bei EnEV-2002-Standard, 9,0 kW bei einem Neubau ab 2016, aber 27,0 kW bei einem unsanierten Altbau vor 1977
  4. Rückwärts rechnen: Für wie viele m² reicht eine 12-kW-Wärmepumpe?

    „12 kW Wärmepumpe für wie viel m²?“

    Eingabe
    220 m², EnEV-2002-Standard, 4 Personen, Fußbodenheizung, Luft-Wasser, monovalent
    Ergebnis
    Genau 12,0 kW empfohlene Leistung (11,0 kW Heizlast + 1,0 kW Warmwasser) — bei einem Neubau ab 2016 reicht dieselbe 12-kW-Wärmepumpe für 275 m², im unsanierten Altbau nur für knapp 85 m²
  5. Falsche Baualtersklasse: doppelte Fehldimensionierung bei 120 m²

    „Wie stark verfälscht eine falsch gewählte Baualtersklasse das Ergebnis?“

    Eingabe
    120 m², 4 Personen, Fußbodenheizung, Luft-Wasser – einmal als „vor 1977“, einmal als „2002–2008“ eingestuft
    Ergebnis
    16,6 kW statt 7,0 kW empfohlene Leistung – mehr als doppelt so groß, wenn ein bereits saniertes Haus fälschlich als unsanierter Altbau eingestuft wird
  6. Grundwasser- statt Luft-Wärmepumpe: Stromkosten bei 150 m² Neubau

    „Wie viel günstiger ist eine Grundwasser-Wärmepumpe im Betrieb?“

    Eingabe
    150 m², Baustandard ab 2016, 4 Personen, Fußbodenheizung, einmal Luft- einmal Grundwasser-Wärmepumpe, 0,37 €/kWh
    Ergebnis
    1.184 € statt 1.691 € Stromkosten pro Jahr (JAZ 5,0 statt 3,5) – rund 30 % weniger bei identischer Geräteleistung von 7,0 kW
  7. Auslegung Wärmepumpe nach Gasverbrauch: Gegencheck mit 18.000 kWh

    „Passt die Heizlast nach Baualtersklasse zum bisherigen Gasverbrauch?“

    Eingabe
    120 m², 2002–2008, 4 Personen, bisheriger Jahresverbrauch 18.000 kWh Erdgas
    Ergebnis
    Heizlast nach Verbrauch 6,1 kW (18.000 kWh × 0,9 − 4.000 kWh Warmwasser, geteilt durch 2.000 Stunden) – passt zu den 6,0 kW Heizlast nach Baualtersklasse
  8. Wärmepumpe mit Heizstab: monoenergetische Auslegung für 150 qm

    „Wie viel kleiner darf die Wärmepumpe mit Heizstab sein?“

    Eingabe
    150 m², 1977–1994, 4 Personen, Fußbodenheizung, Luft-Wasser, einmal monovalent, einmal monoenergetisch
    Ergebnis
    12,7 kW Wärmepumpe plus 3,3 kW Heizstab statt 16,0 kW monovalent – die Wärmepumpe deckt die Heizlast bis −5 °C, der Heizstab die kältesten Tage

Berechnung

Wärmepumpe Leistung berechnen: die Formel

Verstehe den Formelweg.

Die Heizlast ergibt sich aus der Formel: P = A · q / 1000, wobei A die beheizte Wohnfläche in Quadratmeter und q die spezifische Heizlast in Watt pro Quadratmeter nach Baualtersklasse ist (Richtwerte des Rechners, in Anlehnung an DIN EN 12831, bezogen auf −12 °C Normaußentemperatur). Der Warmwasserzuschlag ist eine Modellannahme von 0,25 Kilowatt pro Person.

Die empfohlene Wärmepumpenleistung ist (P · a + Warmwasser) · 24 / (24 − s): a ist 1 bei monovalenter und 25/32 bei monoenergetischer Auslegung (Wärmepumpe bis zum Bivalenzpunkt −5 °C), s sind die Sperrstunden je Tag.

Rechenbeispiel: 120 Quadratmeter, Baujahr 2005 (EnEV 2002, q = 50 W pro Quadratmeter), 4 Personen, keine Sperrzeit. P = 120 · 50 / 1000 = 6,0 kW. Warmwasser = 4 · 0,25 = 1,0 kW. Monovalent: 6,0 + 1,0 = 7,0 kW.

Monoenergetisch: 6,0 · 25/32 + 1,0 = 5,7 kW Wärmepumpe plus 1,3 kW Heizstab. Mit 6 Stunden Sperrzeit wären es monovalent 7,0 · 24/18 = 9,3 kW.

Die Jahresarbeitszahl ist ein Richtwert des Rechners je Wärmequelle und Vorlauftemperatur (Spannen laut Fraunhofer-ISE-Feldtests 2020 und 2025): Luft-Wasser bei 35 Grad Celsius Vorlauf erreicht eine JAZ von 3,5, Sole-Wasser 4,5, Wasser-Wasser 5,0.

Bei 55 Grad Celsius Vorlauf sinkt die JAZ auf 2,5, 3,2 beziehungsweise 3,6.

Der jährliche Stromverbrauch ist (Heizlast · 2000 Volllaststunden + Personenanzahl · 1000 kWh) / JAZ, im Beispiel (12.000 + 4.000) / 3,5 = 4.571 kWh; bei 0,37 Euro pro kWh ergeben sich 1.691 Euro Stromkosten.

Der Gegencheck nach Verbrauch rechnet umgekehrt: (Jahresverbrauch · 0,9 − Personenanzahl · 1000 kWh) / 2000, bei 18.000 kWh also 6,1 kW.

Formel zur Wärmepumpen-Dimensionierung: Leistung aus Heizlast mal Anteil plus Warmwasser, mal Sperrzeitfaktor; Heizlast aus Fläche und spezifischer Heizlast.
Die empfohlene Wärmepumpenleistung ergibt sich aus Heizlast, Warmwasserzuschlag, Auslegung und Sperrzeit; die Heizlast nach Verbrauch dient als Gegencheck.

Nachschlagen

Heizlast pro m² – Tabelle nach Baualtersklasse

Schnell nachschlagen – ohne selbst zu rechnen.

Spezifische Heizlast (W/m²) nach Baualtersklasse, Heizlast und empfohlene Wärmepumpenleistung für 120 m² und 4 Personen, monovalent und monoenergetisch mit Heizstab, ohne Sperrzeit.
BaualtersklasseSpez. Heizlast (W/m²)Heizlast 120 m² (kW)Wärmepumpe monovalent (kW)Wärmepumpe + Heizstab monoenergetisch (kW)
Vor 1977 (unsaniert)13015,616,613,2 + 3,4
1977–1994 (1./2. WSchV)10012,013,010,4 + 2,6
1995–2001 (WSchV 1995)607,28,26,6 + 1,6
2002–2008 (EnEV 2002)506,07,05,7 + 1,3
2009–2015 (EnEV 2009)506,07,05,7 + 1,3
Ab 2016 (EnEV 2016 / GEG)404,85,84,8 + 1,1
Effizienzhaus 40 (ca. 25 W/m²)253,04,03,3 + 0,7
Passivhaus (≤ 10 W/m²)101,22,21,9 + 0,3

Richtwerte als Modellannahmen des Rechners: spezifische Heizlast nach Baualtersklasse (EFH-Mittelwerte der VdZ-Fachregel in Anlehnung an DIN EN 12831, bezogen auf −12 °C Normaußentemperatur; Passivhaus höchstens 10 W/m²). Empfohlene Leistung inklusive 1,0 kW Warmwasser für 4 Personen; monoenergetisch deckt die Wärmepumpe 25/32 der Heizlast (Bivalenzpunkt −5 °C), der Heizstab den Rest. Ein pauschaler Sicherheitszuschlag ist nicht enthalten.

Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe nach Wärmequelle und Vorlauftemperatur

Schnell nachschlagen – ohne selbst zu rechnen.

Jahresarbeitszahl (JAZ) nach Wärmequelle bei 35, 45 und 55 °C Vorlauftemperatur sowie Stromkosten pro Jahr für 120 m², Baualtersklasse 2002–2008, 4 Personen und 0,37 €/kWh.
WärmequelleJAZ 35 °C (Fußbodenheizung)JAZ 45 °C (Niedertemperatur)JAZ 55 °C (Heizkörper)Stromkosten bei 35 °C (€/Jahr)
Luft/Wasser3,53,02,51.691
Sole/Wasser (Erdreich)4,53,83,21.316
Wasser/Wasser (Grundwasser)5,04,33,61.184

Jahresarbeitszahlen als Richtwerte des Rechners, unabhängig von der Baualtersklasse; Spannen laut Fraunhofer-ISE-Feldtests 2020/2025 (Außenluft im Bestand Ø 3,1 bis 3,4, Erdreich Ø 4,1 bis 4,3), für Grundwasser ohne Feldbeleg. Stromkosten aus 12.000 kWh Heizwärme (6,0 kW × 2.000 Volllaststunden) plus 4.000 kWh Warmwasser, geteilt durch die JAZ.

Expertenmodus

Wärmepumpe Auslegung: Fragen zu kW, Heizlast und Gasverbrauch

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie viel kW Wärmepumpe braucht ein Haus mit 150 Quadratmetern?

Wie viel kW eine Wärmepumpe für 150 Quadratmeter braucht, hängt vor allem vom energetischen Zustand des Gebäudes ab: Bei einem Haus der Baualtersklasse 2002 bis 2008 (EnEV-Standard) ermittelt der Rechner 7,5 kW Heizlast plus 1,0 kW Warmwasser für 4 Personen, macht 8,5 kW empfohlene Leistung.

Ein Neubau ab 2016 kommt bei gleicher Fläche mit 7,0 kW aus, ein unsanierter Altbau vor 1977 benötigt dagegen 20,5 kW – fast das Dreifache des Neubaus.

Diese Spanne zeigt, warum pauschale Watt-pro-Quadratmeter-Angaben ohne Baualtersklasse wenig aussagen. Trage Wohnfläche, Baualtersklasse und Personenzahl ein, um die passende Geräteleistung für dein Haus zu erhalten.

Wie viel kW Wärmepumpe braucht ein Haus mit 100 Quadratmetern?

Für ein 100 Quadratmeter großes Haus mit 4 Personen zeigt der Rechner bei EnEV-2002-Standard 6,0 kW empfohlene Leistung, bei einem Neubau ab 2016 nur 5,0 kW und bei einem unsanierten Altbau vor 1977 14,0 kW.

Der Unterschied entsteht durch die spezifische Heizlast: 50 Watt pro Quadratmeter beim EnEV-Standard gegenüber 130 Watt pro Quadratmeter beim unsanierten Altbau.

Bei kleinen Wohnflächen fällt außerdem der Warmwasserzuschlag von 0,25 kW pro Person prozentual stärker ins Gewicht als bei großen Häusern.

Wähle die Baualtersklasse, die dem letzten energetischen Sanierungsstand entspricht, nicht dem ursprünglichen Baujahr.

Wie viel kW Wärmepumpe braucht ein Haus mit 200 Quadratmetern?

Bei 200 Quadratmetern und 4 Personen ergibt der Rechner 11,0 kW empfohlene Leistung für EnEV-2002-Standard, 9,0 kW für einen Neubau ab 2016 und 27,0 kW für einen unsanierten Altbau vor 1977.

Bei sehr hoher Leistung wie den 27,0 kW im unsanierten Altbau kommt häufig eine Kaskadenschaltung aus zwei kleineren Wärmepumpen in Frage, weil sich Teillast effizienter regeln lässt und bei Ausfall eines Geräts noch Grundwärme verfügbar bleibt – das prüft im Detail ein Fachbetrieb.

Mit der Auslegung monoenergetisch sinkt die Wärmepumpenleistung im Altbau auf 21,3 kW plus Heizstab.

Für wie viele Quadratmeter reicht eine 12-kW-Wärmepumpe?

Eine 12-kW-Wärmepumpe deckt laut Rechner ein 220 Quadratmeter großes Haus im EnEV-2002-Standard mit 4 Personen bei monovalenter Auslegung: 11,0 kW Heizlast plus 1,0 kW Warmwasser ergeben genau 12,0 kW.

Bei besserem Dämmstandard reicht dieselbe Wärmepumpe für mehr Fläche: Ein Neubau ab 2016 kommt rechnerisch mit 12 kW auf 275 Quadratmeter, ein unsanierter Altbau vor 1977 dagegen nur auf knapp 85 Quadratmeter.

Trage die vorhandene oder geplante Wärmepumpenleistung nicht direkt ein, sondern nähere dich über Wohnfläche und Baualtersklasse der passenden Größe an.

Für wie viele Quadratmeter reicht eine 11-kW-Wärmepumpe?

Eine 11-kW-Wärmepumpe reicht laut Rechner für ein 200 Quadratmeter großes Haus im EnEV-2002-Standard mit 4 Personen: 10,0 kW Heizlast plus 1,0 kW Warmwasser ergeben 11,0 kW bei monovalenter Auslegung ohne Sperrzeit.

Bei einem Neubau ab 2016 deckt dieselbe Leistung rechnerisch 250 Quadratmeter, bei einem unsanierten Altbau vor 1977 nur rund 77 Quadratmeter. Die Vorlauftemperatur ändert die benötigte Leistung nicht, nur Jahresarbeitszahl und Stromkosten.

Gib Wohnfläche und Baualtersklasse ein und wähle die nächsthöhere Leistungsstufe des Herstellers.

Ist es schlimmer, eine Wärmepumpe zu klein oder zu groß zu dimensionieren?

Beide Fehler kosten Geld, aber auf unterschiedliche Weise: Eine zu groß dimensionierte Wärmepumpe taktet häufig, was den Verdichter stärker verschleißt und die Effizienz senkt.

Eine zu klein dimensionierte Wärmepumpe schafft an kalten Tagen die Solltemperatur nicht und braucht häufiger den elektrischen Heizstab, was die Stromkosten erhöht.

Üblich ist deshalb die monoenergetische Auslegung: Die Wärmepumpe deckt die Heizlast bis etwa −5 °C, der Heizstab nur die wenigen kältesten Tage.

Der Rechner zeigt beide Varianten – beim 120-m²-Haus der Klasse 2002 bis 2008 sind es 7,0 kW monovalent oder 5,7 kW Wärmepumpe plus 1,3 kW Heizstab.

Wärmepumpe kW berechnen: Wie funktioniert die Auslegung nach Heizlast?

Der Rechner ermittelt die Heizlast überschlägig als beheizte Wohnfläche in Quadratmetern mal spezifische Heizlast in Watt pro Quadratmeter nach Baualtersklasse, geteilt durch 1.000.

Die spezifische Heizlast reicht von 130 W/m² bei einem unsanierten Altbau vor 1977 bis 10 W/m² im Passivhaus; das sind Richtwerte je Baualtersklasse, bezogen auf −12 °C Normaußentemperatur, keine Normtabelle.

Dazu kommen 0,25 kW Warmwasser je Person und gegebenenfalls ein Sperrzeitfaktor.

Eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch einen Fachbetrieb berücksichtigt Wärmebrücken, Fensterflächen und Lüftungsverluste einzeln; für die Ersteinschätzung vor einem Angebot liefert der Rechner einen realistischen Ausgangswert.

Auslegung Wärmepumpe nach Gasverbrauch: Geht das auch?

Ja, als Gegencheck: Trage im Feld „Bisheriger Jahresverbrauch“ den Gas- oder Ölverbrauch in Kilowattstunden ein (Heizöl: Liter mal 10).

Der Rechner multipliziert ihn mit dem Nutzungsgrad 0,9 eines Brennwertkessels, zieht 1.000 kWh Warmwasser je Person ab und teilt durch 2.000 Volllaststunden.

Bei 18.000 kWh und 4 Personen ergibt das 6,1 kW – nah an den 6,0 kW Heizlast eines 120-m²-Hauses der Klasse 2002 bis 2008. Bei einem älteren Kessel mit Nutzungsgrad 0,7 bis 0,8 liegt die tatsächliche Heizlast etwas niedriger.

Weichen beide Werte stark ab, ist meist die Baualtersklasse falsch gewählt.

Wie stark wirkt sich eine falsche Baualtersklasse auf die Dimensionierung aus?

Sehr stark: Bei 120 Quadratmetern und 4 Personen liefert der Rechner 16,6 kW empfohlene Leistung, wenn das Haus als unsaniert vor 1977 eingestuft wird, aber nur 7,0 kW bei Einstufung als EnEV-2002-Standard – mehr als das Doppelte für dieselbe Fläche.

Maßgeblich ist immer der letzte energetische Sanierungsstand, nicht das ursprüngliche Baujahr: Ein 1965 gebautes, aber 2010 nach EnEV vollständig gedämmtes Haus gehört in die Klasse 2009 bis 2015, nicht in die Klasse vor 1977.

Bei Unsicherheit helfen der Energieausweis oder der Gegencheck mit dem bisherigen Gasverbrauch.

Welche Rolle spielt die Vorlauftemperatur bei der Wärmepumpen-Größe?

Die Vorlauftemperatur verändert nicht die benötigte Geräteleistung in kW, wohl aber die Jahresarbeitszahl und damit die Betriebskosten erheblich: Bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe sinkt die JAZ von 3,5 bei 35 °C Vorlauf (Fußbodenheizung) auf 2,5 bei 55 °C Vorlauf (klassische Heizkörper), was bei gleichem Wärmebedarf 40 Prozent mehr Stromverbrauch bedeutet.

Für ein Haus mit 16.000 kWh Jahreswärmebedarf steigen die Stromkosten dadurch bei 0,37 Euro pro kWh von 1.691 auf 2.368 Euro pro Jahr.

Wer die Vorlauftemperatur durch größere Heizkörper oder eine Fußbodenheizung senken kann, verbessert die Wirtschaftlichkeit deutlich mehr als durch eine größere Geräteleistung.

Hinweise

Wärmepumpe Größe berechnen: Vorlauftemperatur und Wärmequelle wählen

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Der wichtigste Hebel für die Dimensionierung ist die Vorlauftemperatur: Wer von 55 auf 35 Grad Celsius senkt — etwa durch Nachrüstung einer Fußbodenheizung oder den Einbau großflächiger Niedertemperatur-Heizkörper — steigert die JAZ um rund 40 Prozent und senkt die Stromkosten entsprechend. Prüfe mit dem Heizkurve-Rechner, ob die vorhandene Heizfläche für niedrigere Vorlauftemperaturen ausreicht.

Bei der Gerätewahl ist die nächsthöhere verfügbare Leistungsstufe des Herstellers die richtige Wahl: Liegt die errechnete Gesamtleistung bei 7,3 kW und der Hersteller bietet 7 und 8 kW an, ist das 8-kW-Gerät korrekt.

Eine Überdimensionierung um mehr als 20 Prozent über den Rechenwert führt zu häufigem Takten und reduziert die Lebensdauer des Verdichters.

Grundwasser-Wärmepumpen erreichen die höchste JAZ, erfordern aber eine wasserrechtliche Genehmigung und zwei Brunnen.

Erdreich-Wärmepumpen mit Erdsonde sind genehmigungspflichtig und teurer in der Installation, liefern aber eine stabile Quelltemperatur.

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind am günstigsten in der Anschaffung, haben aber die niedrigste JAZ und können an sehr kalten Tagen (unter -10 Grad Celsius) deutlich an Effizienz verlieren.

Prüfe die Investitionskosten mit dem Wärmepumpen-Kosten-Rechner und vergleiche den Stromverbrauch mit dem Wärmepumpen-Stromverbrauch-Rechner. JAZ nach Wärmequelle und Vorlauftemperatur: Grundwasser führt, Luft liegt hinten Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe wird in der Praxis häufig monoenergetisch ausgelegt: Sie deckt die Heizlast bis zum Bivalenzpunkt um −5 °C, der Heizstab übernimmt die Spitzenlast an den wenigen kältesten Tagen.

Wähle dafür die Auslegung monoenergetisch; beim 120-m²-Standardhaus sinkt die Wärmepumpenleistung von 7,0 auf 5,7 kW. Wie weit das sinnvoll ist, legt der Fachbetrieb anhand von Standort, Heizkurve und Leistungskennlinie fest.

Anwendung

Wärmepumpe dimensionieren: Beispiel Einfamilienhaus

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Familie Becker plant den Einbau einer Wärmepumpe in ihrem Einfamilienhaus (Baujahr 2003, 140 Quadratmeter, 4 Personen). Das Haus hat Fußbodenheizung im Erdgeschoss und Heizkörper im Obergeschoss.

Sie trägt zuerst 140 Quadratmeter, 4 Personen, Baualtersklasse 2002 bis 2008, 35 Grad Celsius Vorlauf (Fußbodenheizung), Luft-Wasser, monovalent, keine Sperrzeit und 0,28 Euro pro kWh (Wärmepumpentarif) ein, dazu den bisherigen Gasverbrauch von 20.000 kWh.

Ergebnis: 7,0 kW Heizlast, 1,0 kW Warmwasser, 8,0 kW empfohlene Leistung, JAZ 3,5, Stromverbrauch 5.143 kWh pro Jahr, Stromkosten 1.440 Euro. Die Heizlast nach Verbrauch liegt ebenfalls bei 7,0 kW — die Baualtersklasse passt.

Da im Obergeschoss Heizkörper liegen, berechnet Herr Becker einen zweiten Lauf mit 45 Grad Celsius Vorlauf: Die JAZ sinkt auf 3,0, der Stromverbrauch steigt auf 6.000 kWh und die Kosten auf 1.680 Euro — 240 Euro mehr pro Jahr.

Um den Aufpreis für die höheren Vorlauftemperaturen zu umgehen, holt Herr Becker ein Angebot für den Tausch der Heizkörper im Obergeschoss gegen großflächige Niedertemperatur-Modelle ein.

Die Investition von rund 4.500 Euro rechnet sich bei 240 Euro jährlicher Einsparung erst nach knapp 19 Jahren; ob der Heizkörpertausch förderfähig ist, prüft Herr Becker vor der Auftragsvergabe in den aktuellen Förderbedingungen.

Der Hersteller bietet Geräte mit 7 und 9 kW an — bei 8,0 kW Bedarf wählt er das 9-kW-Modell, weil das 7-kW-Gerät an kalten Tagen nicht ausreicht.

Fallstricke

Wärmepumpe zu groß oder zu klein: häufige Fehler bei der Dimensionierung

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist die Wahl der falschen Baualtersklasse. Wer ein 1970er-Haus nach der Dämmung 2015 weiterhin als vor 1977 einstuft, überdimensioniert die Wärmepumpe um mehr als das Doppelte und zahlt unnötig mehr für ein größeres Gerät, das häufig taktet.

Umgekehrt führt die Einstufung in ab 2016 bei einem tatsächlich unsanierten Altbau zu einer Unterdimensionierung, bei der die Wärmepumpe den Heizbedarf nicht deckt.

Ein zweiter Irrtum ist die Annahme, die Wärmepumpe müsse die gesamte Heizlast bei Normaußentemperatur allein abdecken.

Ein Betrieb mit Heizstab oder zweitem Wärmeerzeuger für die wenigen Extremtage ist oft wirtschaftlicher als eine Auslegung auf die tiefste Normaußentemperatur (je nach Standort etwa minus 10 bis minus 16 Grad Celsius), weil das Gerät sonst den größten Teil der Heizperiode in Teillast läuft und takten kann.

Ebenso unnötig ist eine eingerechnete Sperrzeit ohne Sperrtarif: 6 Stunden Sperrzeit machen aus 7,0 kW rechnerisch 9,3 kW, obwohl der Netzbetreiber neue Wärmepumpen seit 2024 nur drosseln darf.

Schließlich wird die Vorlauftemperatur oft mit der Raumtemperatur verwechselt. Die 35 Grad Celsius bei Fußbodenheizung sind die Temperatur des Heizwassers im Vorlauf, nicht die Wunschtemperatur im Raum.

Wer 35 statt 55 Grad Celsius wählt, ohne tatsächlich eine Fußbodenheizung zu haben, erhält eine zu hohe JAZ und zu niedrige Stromkosten-Prognose.

Nächster Schritt

Wie viel kW braucht eine Wärmepumpe? Ergebnis richtig einordnen

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Nutze das Ergebnis als Ersteinschätzung vor dem Angebot eines Fachbetriebs: Die empfohlene Leistung enthält den Warmwasserzuschlag und je nach Eingabe Sperrzeit und Heizstab-Anteil, dazu kommen Jahresarbeitszahl, Stromverbrauch, Stromkosten pro Jahr und auf Wunsch die Heizlast nach Verbrauch.

Die errechnete Heizlast vergleichst du mit dem Ergebnis des Heizlastrechners, der eine detailliertere Berechnung nach Raumflächen erlaubt. Die jährlichen Betriebskosten ergänzt der Rechner Stromverbrauch der Wärmepumpe berechnen, die Investitions- und Gesamtkosten der Rechner Wärmepumpe Kosten berechnen.

Prüfe außerdem mit dem Heizkurve-Rechner, ob die vorhandene Heizfläche für die gewählte Vorlauftemperatur ausreicht, und berechne die resultierende JAZ genauer: Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe berechnen.

Die hier verwendeten Werte sind Richtwerte — eine exakte Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch einen Fachbetrieb ist vor dem Kauf dringend empfohlen.

Vertiefung

Wie viel kW Wärmepumpe für 100, 150 und 200 m²?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Praxisbeispiel

Wie viel kW Wärmepumpe für 120 qm? Einfamilienhaus Baujahr 2005 mit Fußbodenheizung

Beheizte Wohnfläche
120
Baualtersklasse
2002–2008 (EnEV 2002)
Personen im Haushalt
4
Vorlauftemperatur
35 °C (Fußbodenheizung)
Wärmequelle
Luft/Wasser
Auslegung
Monovalent (Wärmepumpe allein)
Sperrzeit
Keine (0 h)
Strompreis
0,37

Ergebnis: Heizlast 6,0 kW, Warmwasser 1,0 kW, empfohlene Leistung 7,0 kW, JAZ 3,5, Stromverbrauch 4.571 kWh/a, Stromkosten 1.691 Euro/a.

Ein 120-Quadratmeter-Haus der Baualtersklasse 2002–2008 mit Fußbodenheizung und Luft-Wasser-Wärmepumpe benötigt monovalent rund 7 kW Geräteleistung. Die JAZ von 3,5 ergibt jährliche Stromkosten von rund 1.691 Euro bei 0,37 Euro pro kWh. Das nächsthöhere verfügbare Gerät (zum Beispiel 8 kW) wäre die passende Wahl.

Beispiel 1 · Einfach · Heizlast 19,5 kW, Warmwasser 0,75 kW, empfohlene Leistung 20,3 kW, JAZ 3,2, Stromverbrauch 13.125 kWh/a, Stromkosten 3.938 Euro/a.

Unsanierter Altbau mit Heizkörpern und Erdreich-Wärmepumpe

Beheizte Wohnfläche
150
Baualtersklasse
Vor 1977 (unsaniert)
Personen im Haushalt
3
Vorlauftemperatur
55 °C (Heizkörper)

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Heizlast 6,4 kW, Warmwasser 1,25 kW, empfohlene Leistung 7,7 kW, JAZ 5,0, Stromverbrauch 3.560 kWh/a, Stromkosten 997 Euro/a.

Neubau ab 2016 mit Fußbodenheizung und Grundwasser-Wärmepumpe

Beheizte Wohnfläche
160
Baualtersklasse
Ab 2016 (EnEV 2016 / GEG)
Personen im Haushalt
5
Vorlauftemperatur
35 °C (Fußbodenheizung)

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Heizlast 6,5 kW, Warmwasser 0,50 kW, empfohlene Leistung 7,0 kW, JAZ 3,0, Stromverbrauch 5.000 kWh/a, Stromkosten 1.600 Euro/a.

Sanierter Altbau mit Niedertemperatur-Heizkörpern

Beheizte Wohnfläche
130
Baualtersklasse
2009–2015 (EnEV 2009)
Personen im Haushalt
2
Vorlauftemperatur
45 °C (Niedertemperatur)

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Heizlast 5,0 kW, Warmwasser 1,0 kW, empfohlene Leistung 6,0 kW, JAZ 3,5, Stromverbrauch 4.000 kWh/a, Stromkosten 1.200 Euro/a.

100 m² EnEV-2002-Standard mit Fußbodenheizung

Beheizte Wohnfläche
100
Baualtersklasse
2002–2008 (EnEV 2002)
Personen im Haushalt
4
Vorlauftemperatur
35 °C (Fußbodenheizung)

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Heizlast 26,0 kW, Warmwasser 1,25 kW, empfohlene Leistung 27,3 kW, JAZ 2,5, Stromverbrauch 22.800 kWh/a, Stromkosten 6.840 Euro/a.

200 m² unsanierter Altbau vor 1977 mit Heizkörpern

Beheizte Wohnfläche
200
Baualtersklasse
Vor 1977 (unsaniert)
Personen im Haushalt
5
Vorlauftemperatur
55 °C (Heizkörper)

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 6 · Komplex · Heizlast 15,0 kW, Warmwasser 1,0 kW, empfohlene Leistung 12,7 kW, Heizstab 3,3 kW, JAZ 3,0, Stromverbrauch 11.333 kWh/a, Stromkosten 4.193 Euro/a, Heizlast nach Verbrauch 11,5 kW.

150 m² teilsanierter Altbau monoenergetisch mit Gegencheck nach Gasverbrauch

Beheizte Wohnfläche
150
Personen im Haushalt
4
Baualtersklasse
1977–1994 (1./2. WSchV)
Vorlauftemperatur
45 °C (Niedertemperatur)

Weitere 5 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Heizkosten-RechnerHeizkosten berechnen und Heizsysteme vergleichen: Einzelberechnung für Ihr aktuelles System oder Vergleich mehrerer Heizsysteme. Mit Wohnfläche, Gebäudetyp, Energiepreisen und optionalen Zusatzkosten – kostenlos und aktuell für 2026.Gasverbrauch-RechnerGasverbrauch aus m³ oder kWh umrechnen, Jahreskosten mit Arbeitspreis und Grundpreis berechnen und Verbrauch, CO₂ sowie Heizvergleich sauber einordnen.Nachtspeicher Stromkosten Rechner: Kosten berechnenBetriebskosten einer Nachtspeicherheizung berechnen: Jahresstromverbrauch im Niedertarif, Jahreskosten und Ersparnis gegenüber Normaltarif aus Wärmebedarf und Effizienz ermitteln.Infrarotheizung Stromkosten Rechner: Watt & KostenInfrarotheizung Watt-Bedarf und Stromkosten berechnen: empfohlene Paneelleistung nach Raumfläche und Dämmstandard, Kosten pro Monat und Heizsaison, Vergleich mit Wärmepumpe und Nachtspeicherheizung.Heizlüfter Stromkosten Rechner: Watt & Preis pro StundeHeizlüfter Stromkosten berechnen: Kosten pro Stunde, Tag, Monat und Saison je Watt-Klasse, inklusive Terrassenstrahler-Modus und Vergleich mit einer Wärmepumpe.Heizöl-Tankinhalt-RechnerHeizöl-Restmenge aus Tankgröße und Füllstand in cm oder Prozent berechnen, auch für liegende Zylindertanks: Liter, Energie, Reichweite, Restwert und Nachfüllmenge.Pelletheizung-KostenrechnerPelletheizung-Kosten berechnen: Anschaffung, KfW-458-Förderung (Grundförderung, Klimageschwindigkeitsbonus, Einkommensbonus) und Betriebskosten – Eigenanteil und Amortisation vs. Gas.Pelletverbrauch-RechnerPelletverbrauch berechnen: Pelletbedarf in kg und Tonnen pro Jahr, Heizöl-Äquivalent und empfohlene Lagerraumgröße aus dem Jahreswärmebedarf – ohne Kosten- und Förderrechnung.Kaminofen-KostenrechnerKaminofen-Einbaukosten berechnen: Ofen, Schornstein, Bodenplatte, Montage und Abnahme als Spanne – plus Modus „Leistung“ für die passende Kaminofen-Größe in kW.Heizöltank-Füllstand-TabelleFüllvolumen aus einer Peilstab-Messung berechnen: Liter, Füllgrad in Prozent und freie Nachfüllmenge bis 95 % (Erdtank 97 %) für liegende Zylinder-, Quader- und Batterietanks.Heizungspumpe-Stromkosten-RechnerStromverbrauch und -kosten alter Heizungspumpen mit Hocheffizienzpumpen vergleichen. Ersparnis, Amortisation und Förderung nach hydraulischem Abgleich.Gradtagszahl-RechnerGradtagszahl G20/15 nach VDI 3807 berechnen: aus 12 Monatsmitteln, aus Heiztagen und mittlerer Außentemperatur oder als Witterungsbereinigung eines Verbrauchs – inkl. DWD-Klimanormalperiode 1991–2020 für 6 Städte.Heizleistung-Mensch-RechnerHeizleistung eines Menschen berechnen: Wärmeabgabe in Watt und kWh aus Aktivität, Personenzahl, Dauer und Körperoberfläche sowie die Personenzahl für eine Ziel-Heizleistung.Heizkostenverteiler-Einheiten-RechnerHeizkostenverteiler ablesen und in Euro umrechnen: Einheiten je Heizkörper und Bewertungsfaktor eingeben – eigenen Verbrauchs- und Grundkostenanteil auf den Cent berechnen.Heizungsoptimierung-RechnerEinsparung durch Heizkurve, Nachtabsenkung, Hydraulischen Abgleich, Thermostatventile und Heizungscheck. ROI je Maßnahme.

Weiternutzung

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  • Wärmepumpe dimensionieren: Von der Wohnfläche über Baualtersklasse und Heizlast zum empfohlenen Gerät in kW. Ablaufdiagramm mit fünf Schritten.

    Wärmepumpe dimensionieren: Von der Heizlast zur Geräteleistung

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/heizung/dimensionierung-waermepumpe-rechner">Wärmepumpe dimensionieren: Von der Heizlast zur Geräteleistung auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/heizung/dimensionierung-waermepumpe-rechner
  • Jahresarbeitszahl (JAZ) nach Wärmequelle und Vorlauftemperatur: Grundwasser führt mit JAZ 5,0 bei 35 °C, Luft liegt bei 3,5. Bei 55 °C sinken alle Werte deutlich.

    JAZ nach Wärmequelle und Vorlauftemperatur

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           alt="Jahresarbeitszahl (JAZ) nach Wärmequelle und Vorlauftemperatur: Grundwasser führt mit JAZ 5,0 bei 35 °C, Luft liegt bei 3,5. Bei 55 °C sinken alle Werte deutlich."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/heizung/dimensionierung-waermepumpe-rechner">JAZ nach Wärmequelle und Vorlauftemperatur auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die ermittelte Leistung ist eine Überschlagsberechnung nach Baualtersklasse und ersetzt keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch einen Fachbetrieb.

Quelle: Heizlast-Richtwerte nach Baualtersklasse (in Anlehnung an DIN EN 12831, EFH-Mittelwerte der VdZ-Fachregel), pauschaler Warmwasserzuschlag, Auslegung mit Bivalenzpunkt −5 °C und Jahresarbeitszahl-Richtwerte je Wärmequelle und Vorlauftemperatur (Modellannahmen des Rechners)

Stand: 2026-10-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Oktober 2026
Fachbereich
Energie / Heizung
Formeln basieren auf
Heizlast-Überschlag mit Richtwerten je Baualtersklasse (in Anlehnung an DIN EN 12831, EFH-Mittelwerte der VdZ-Fachregel), pauschaler Warmwasserzuschlag je Person, monovalente oder monönergetische Auslegung (Bivalenzpunkt −5 °C), Sperrzeitfaktor 24 ÷ (24 − Sperrstunden), Jahresarbeitszahl-Richtwerte je Wärmequelle und Vorlauftemperatur (Modellannahmen des Rechners)
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Wärmepumpe dimensionieren. Abgerufen von https://rechner-portal.de/energie/heizung/dimensionierung-waermepumpe-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Wärmepumpe dimensionieren. Available at: https://rechner-portal.de/energie/heizung/dimensionierung-waermepumpe-rechner

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