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Heizkosten vergleichen: Gas, Öl, Pellets, Fernwärme und Wärmepumpe

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CO₂-Abgabe einberechnen
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Kurzantwort

Erdgas zu 12 ct/kWh kostet 14,64 ct je kWh Nutzwärme, Holzpellets zu 280 €/Tonne nur 6,35 ct. Der Vergleich sortiert Gas, Heizöl, Pellets, Fernwärme, Wärmepumpe und Nachtspeicher nach dem Preis je nutzbarer Kilowattstunde — mit CO₂-Aufschlag und Jahreskosten.

Wärmekosten je kWh für Gas, Heizöl, Pellets, Fernwärme und Wärmepumpe 2026 vergleichen.

Kilian AchatzFachredaktion Energie
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Mai 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Brennstoff- und Energiekosten-Vergleich?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Erdgas zu 12 Cent je Kilowattstunde landet in diesem Rechner nicht bei 12 Cent, sondern bei 14,64 Cent je nutzbarer Kilowattstunde Wärme; Holzpellets zu 280 Euro je Tonne dagegen bei nur 6,35 Cent — mehr als das Doppelte an Unterschied, den ein Vergleich von Tonnen- und Kilowattstundenpreisen niemals sichtbar macht. Dieser Rechner normiert Erdgas, Heizöl, Pellets, Fernwärme, Wärmepumpe und Nachtspeicher über Heizwert, Wirkungsgrad und CO₂-Aufschlag auf den effektiven Preis je nutzbarer Kilowattstunde Wärme und gibt die Jahreskosten in einer belastbaren Rangfolge aus.

Zwei Dinge treiben den Abstand zwischen Lieferpreis und Wärmepreis.

Erstens der Wirkungsgrad: Der Rechner hat ihn je Heizoption fest hinterlegt — 90 Prozent für den Gaskessel, 88 Prozent für Heizöl, 90 Prozent für Pellets, 98 Prozent für die Fernwärmeübergabe und 95 Prozent für den Nachtspeicher.

Nur bei der Wärmepumpe tritt an diese Stelle die Jahresarbeitszahl, und sie ist der einzige Effizienzwert, den du selbst einstellen kannst.

Zweitens der CO₂-Aufschlag, der bei Erdgas 1,31 Cent und bei Heizöl 1,73 Cent je Kilowattstunde aufschlägt und in der Voreinstellung aktiv ist.

Damit siehst du nicht nur den Lieferpreis pro Liter oder Tonne, sondern die relevanten Kosten pro nutzbarer Kilowattstunde Wärme. Der eigentliche Trick liegt darin, jeden Energieträger zuerst über seinen Heizwert und Wirkungsgrad auf einen Preis je kWh umzurechnen.

Erst dieser nutzbare Wärmepreis macht Erdgas, Heizöl, Pellets, Fernwärme und eine Wärmepumpe wirklich vergleichbar, weil ein Gaskessel, ein Pelletkessel und eine Wärmepumpe sehr unterschiedliche Anteile der eingekauften Energie tatsächlich in Raumwärme umsetzen.

Multipliziert mit deinem Jahresbedarf entsteht daraus eine belastbare Rangfolge der Jahreskosten, die zeigt, welcher Brennstoff über das Jahr gerechnet am günstigsten heizt – oft mit einem Ergebnis, das dem reinen Lieferpreis widerspricht. Wärmepreis: Pellets 6,35, Wärmepumpe 9,14, Heizöl 12,52, Erdgas 14,64 Cent pro kWh

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Fernwärme-Kosten berechnen: Arbeitspreis und Grundpreis getrennt eingeben. Fernwärmepreise bestehen aus zwei Komponenten: dem Arbeitspreis je kWh und dem jährlichen Grundpreis (typisch 400–800 €). Trag den Arbeitspreis in das Feld Fernwärmepreis und den Grundpreis in das optionale Feld Fernwärme-Grundpreis ein — der Rechner verteilt ihn auf deinen Jahresbedarf und zeigt den effektiven Preis automatisch.

Voraussetzung: das Feld Jährlicher Wärmebedarf ausfüllen, da der Grundpreis sonst keine Wirkung hat.

Du gibst genau einen Preis je Heizoption ein, und zwar in der Einheit, die der Rechner dafür fest vorgibt: den Erdgaspreis in Cent je kWh, den Heizölpreis in Cent je Liter, den Holzpelletspreis in Euro je Tonne, den Fernwärmepreis in Cent je kWh und den Strompreis in Cent je kWh, der zugleich für Wärmepumpe und Nachtspeicher gilt.

Eine Einheit auszuwählen ist nicht möglich und auch nicht nötig — sie hängt am Energieträger. Dazu kommen drei weitere Felder.

Die JAZ Wärmepumpe ist der einzige Effizienzwert, den du selbst bestimmst; einen Anlagenwirkungsgrad für Kessel fragt der Rechner nicht ab, weil er ihn je Heizoption fest hinterlegt hat.

Über die Option CO₂-Abgabe einberechnen schaltest du den Aufschlag auf Erdgas und Heizöl an oder ab — er steht auf ja, und das Abschalten senkt Erdgas von 14,64 auf 13,33 und Heizöl von 12,52 auf 10,80 Cent je kWh.

Der Jährliche Wärmebedarf schließlich ist bewusst leer vorbelegt: Ohne ihn zeigt der Rechner nur die Preise je Kilowattstunde, mit ihm zusätzlich die Jahreskosten in Euro je Heizoption.

Diese Werte stammen typischerweise aus Rechnungen, Tarifblättern, Lieferangeboten und deiner Verbrauchshistorie.

Häufige Eingabefehler sind das Mischen von Netto- und Bruttopreisen, unterschiedliche Zeiträume pro Energieträger und die Gleichsetzung von Heizwert und tatsächlich nutzbarer Wärme.

Trage die Preise möglichst aus demselben Abrechnungszeitraum ein, damit der Jahresvergleich nicht durch einen milden oder strengen Winter verzerrt wird.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Nutzwärmepreis-Formel (Lieferpreis ÷ Heizwert ÷ Wirkungsgrad + CO₂-Aufschlag): Zuerst wird der Lieferpreis je Einheit über den Heizwert auf einen Preis pro kWh Energieinhalt umgerechnet, damit Gas, Heizöl, Pellets, Fernwärme und Strom dieselbe Energiebasis haben. Danach teilt der Rechner durch den fest hinterlegten Wirkungsgrad und addiert bei fossilen Trägern den CO₂-Aufschlag.

Jede Heizoption hat dabei ihren eigenen Rechenweg. Erdgas: 12 Cent geteilt durch 0,9 ergibt 13,33 Cent, plus 1,31 Cent CO₂ sind 14,64 Cent je kWh.

Heizöl: 95 Cent je Liter geteilt durch 10 kWh je Liter und durch 0,88 ergibt 10,80 Cent, plus 1,73 Cent CO₂ sind 12,52 Cent.

Pellets: 280 Euro je Tonne entsprechen 28 Cent je Kilogramm, geteilt durch 4,9 kWh je Kilogramm und durch 0,9 ergibt 6,35 Cent — ohne CO₂-Aufschlag, weil Holz als biogener Brennstoff nicht unter die Abgabe fällt.

Fernwärme: 15 Cent geteilt durch 0,98 ergibt 15,31 Cent. Wärmepumpe: 32 Cent geteilt durch die JAZ von 3,5 ergibt 9,14 Cent. Nachtspeicher: 32 Cent geteilt durch 0,95 ergibt 33,68 Cent.

Der CO₂-Aufschlag entsteht aus dem Emissionsfaktor mal dem hinterlegten Zertifikatspreis von 65 Euro je Tonne: Erdgas 0,201 kg je kWh ergeben 1,31 Cent, Heizöl 0,266 kg je kWh ergeben 1,73 Cent. Die Emissionsfaktoren je Energieträger erklärt der CO₂-Emissionsfaktor-Rechner.

Dieser Preis ist der Höchstwert des Korridors, den § 10 Absatz 2 BEHG für 2026 mit 55 bis 65 Euro je Zertifikat festlegt — seit 2026 wird versteigert statt zum Festpreis verkauft, der reale Auktionspreis kann also darunter liegen und den Aufschlag entsprechend senken.

Der Rechner kalkuliert damit bewusst am oberen Rand. Lieferpreis versus Nutzwärmepreis: Der Wirkungsgrad hebt jeden Lieferpreis an Die Jahreskosten je Heizoption ergeben sich aus Wärmebedarf mal Wärmepreis.

Alle so ermittelten Werte bleiben Orientierungsgrößen ohne Gewähr, weil Tagespreise, Liefermengen und der reale Betrieb im Jahresverlauf schwanken und keine verbindliche Kostenzusage darstellen.

Für Fernwärme gilt eine Sonderformel, weil Fernwärmetarife einen Jahres-Grundpreis enthalten: Effektiver Fernwärmepreis = Arbeitspreis + Grundpreis ÷ Jahresverbrauch; bei 14 ct/kWh Arbeitspreis und 600 Euro Grundpreis auf 12.000 kWh sind das 19 ct/kWh.

Das optionale Feld Fernwärme-Grundpreis nimmt den Grundpreis in Euro je Jahr direkt entgegen; der Rechner berechnet die Verteilung auf den Jahresbedarf automatisch.

Nachschlagen

Brennstoffpreisvergleich: Kosten pro kWh Nutzwärme nach Energieträger 2026

Was kostet eine kWh Heizwärme wirklich? Der Vergleich berücksichtigt Energieträgerpreis, Jahresnutzungsgrad und ergibt den echten Preis pro kWh nutzbare Wärme.

Brennstoffpreisvergleich: Preis/kWh Primärenergie, Nutzungsgrad und Preis/kWh Nutzwärme (Stand 2026, BDEW)
EnergieträgerPreis/kWh Primärenergie (€)Jahresnutzungsgrad (%)Preis/kWh Nutzwärme (€)Anmerkung
Erdgas0,12090 %0,133Brennwertkessel; Nutzungsgrad im Rechner fest
Heizöl EL0,10088 %0,114Bei 1,00 €/L; Heizwert 10 kWh/L; Nutzungsgrad fest
Holzpellets0,07090 %0,078DIN-Qualität, inkl. Lieferung; Nutzungsgrad fest
Strom (Wärmepumpe)0,300JAZ 3,5 × 100 %0,086JAZ 3,5: 1 kWh Strom → 3,5 kWh Wärme (im Rechner anpassbar)
Fernwärme0,13098 %0,133Arbeitspreis; Grundpreis separat über optionales Feld eingebbar; Nutzungsgrad fest
Nachtspeicher0,30095 %0,316Direktheizstrom; Nutzungsgrad im Rechner fest

Nutzungsgrade nach den Festwerten des Rechners: Erdgas 90 %, Heizöl 88 %, Holzpellets 90 %, Fernwärme 98 %, Nachtspeicher 95 %. Die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe ist im Rechner frei einstellbar. Preise sind Richtwerte; regionale Abweichungen ±20 % möglich. CO₂-Aufschlag auf Erdgas und Heizöl nicht enthalten. Quelle: Festwerte aus calculateBrennstoffvergleich, Stand 2026.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Brennstoff- und Energiekosten-Vergleich

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was kostet aktuell ein Liter Heizöl und wie wirkt sich das auf den Wärmepreis aus?

Mit der Vorbelegung des Rechners von 95 Cent je Liter kostet Heizöl EL nach Umrechnung über Heizwert und Kesselwirkungsgrad 12,52 Cent je kWh Nutzwärme, davon 1,73 Cent CO₂-Aufschlag.

Der Literpreis allein ist nur die halbe Wahrheit, denn ein Liter Heizöl liefert rund 10 kWh Heizwert, von denen ein Kessel mit 88 Prozent Wirkungsgrad tatsächlich nutzbare Wärme macht — damit wird aus 95 Cent Lieferpreis ein Wärmepreis von 12,52 Cent, mehr als das Doppelte von Holzpellets mit 6,35 Cent.

Trägst du deinen eigenen Literpreis aus der letzten Lieferrechnung ein, rechnet der Rechner sofort mit deinem realen Preis statt der Vorbelegung.

Wie stark Literpreisschwankungen wirken, zeigt ein Rechenbeispiel bei 18.000 kWh Jahresbedarf: Zwischen 85 und 105 Cent je Liter liegen bereits rund 409 Euro Heizkosten im Jahr (2.049,86 gegenüber 2.458,95 Euro).

Preisschwankungen an der Tankstelle oder beim Lieferanten wirken sich also unmittelbar auf die Jahresrechnung aus, nicht nur auf den Preis pro Liter.

Wärmepumpe oder Gasheizung: Was ist im Betrieb günstiger?

Bei einer guten Jahresarbeitszahl ist die Wärmepumpe im laufenden Betrieb praktisch immer günstiger als eine Gasheizung, weil sie aus 1 kWh Strom mehrere kWh Wärme macht, während Gas nur über den Kesselwirkungsgrad reduziert wird.

Ein Rechenbeispiel: Bei 13 Cent je kWh Erdgas und 30 Cent je kWh Strom kommt die Wärmepumpe mit JAZ 4,0 auf 7,50 Cent je kWh Nutzwärme, die Gasheizung inklusive CO₂-Aufschlag auf 15,75 Cent — mehr als das Doppelte.

Bei 16.000 kWh Jahresbedarf macht das 1.200 Euro gegenüber 2.520,15 Euro Jahreskosten, ein Vorteil von rund 1.320 Euro für die Wärmepumpe.

Entscheidend ist dabei allein die Jahresarbeitszahl: Fällt sie in einem unsanierten Altbau auf 2,8, steigt der Wärmepreis der Pumpe auf über 10 Cent und der Abstand zu Gas schrumpft deutlich.

Trage deshalb eine realistische, nicht die optimistische Herstellerangabe zur JAZ ein, bevor du beide Heizarten im Rechner gegenüberstellst.

Welche Heizart hat 2026 die niedrigsten Kosten je kWh?

Die Rangfolge ergibt sich erst, wenn alle Energieträger auf Cent pro kWh nutzbarer Wärme normiert sind, nicht auf den reinen Lieferpreis.

Mit den Voreinstellungen des Rechners (Erdgas 12 ct/kWh, Heizöl 95 ct/l, Pellets 280 €/t, Strom 32 ct/kWh, JAZ 3,5, CO₂-Aufschlag an) liegen Holzpellets bei 6,35 ct, die Wärmepumpe bei 9,14 ct, Heizöl bei 12,52 ct, Erdgas bei 14,64 ct, Fernwärme bei 15,31 ct und Nachtspeicher bei 33,68 ct je kWh Nutzwärme.

Diese Werte schwanken regional und mit dem Tagespreis stark, weshalb der Rechner deine eigenen Preise verwendet. Bei der Wärmepumpe entscheidet außerdem die Jahresarbeitszahl, bei Gas und Öl der zusätzliche CO₂-Aufschlag.

Der Brennstoff-Kostenvergleich sortiert deine individuellen Eingaben anschließend automatisch nach dem Preis je nutzbarer Kilowattstunde.

Ein Praxisbeispiel: Bei 15.000 kWh Jahreswärmebedarf mit den Voreinstellungen zahlst du für Erdgas rund 2.196 Euro, für Holzpellets nur etwa 952 Euro — ein Unterschied von rund 1.244 Euro, den der Rechner sofort ausweist.

Wie teuer wird Heizen mit Öl und Gas ab 2027 durch den CO₂-Preis?

Der CO₂-Preis für Erdgas und Heizöl bleibt 2027 voraussichtlich im selben Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne CO₂ wie 2026, statt wie ursprünglich im BEHG vorgesehen weiter zu steigen — Grundlage ist der Referentenentwurf des Bundesumweltministeriums vom 2.

Juli 2026 zur dritten BEHG-Änderung. Bei 65 Euro je Tonne bedeutet das für Erdgas weiterhin einen Aufschlag von rund 1,31 Cent und für Heizöl von rund 1,73 Cent je kWh Nutzwärme, im Rechner über den Schalter CO₂-Abgabe einberechnen sichtbar.

Schaltest du ihn bei den Voreinstellungen ab, sinkt Erdgas von 14,64 auf 13,33 Cent, Heizöl von 12,52 auf 10,80 Cent je kWh.

Der ursprünglich für 2027 geplante Wechsel zum europäischen Emissionshandel EU-ETS2 ist zudem auf 2028 verschoben worden, sodass sich am nationalen Preispfad kurzfristig nichts Grundsätzliches ändert.

Holzpellets, Fernwärme, Wärmepumpe und Nachtspeicher bleiben von diesem CO₂-Preis unberührt, weil der Rechner den Aufschlag ausschließlich auf die beiden fossilen Optionen anwendet.

Das Gesetzgebungsverfahren war zum Stand dieser Seite noch nicht endgültig abgeschlossen.

Warum berücksichtigt der Rechner den Wirkungsgrad der Heiztechnik?

Der Brennstoffpreis allein reicht nicht aus, um Heizkosten fair zu vergleichen, weil nie die gesamte eingekaufte Energie als Wärme im Gebäude ankommt.

Erst der Wirkungsgrad zeigt, wie viel nutzbare Wärme aus dem Energieträger tatsächlich genutzt wird, denn ein Teil geht über das Abgas und Verluste verloren.

Ein alter Kessel mit nur 80 Prozent Wirkungsgrad benötigt für dieselbe Wärmemenge spürbar mehr Brennstoff als ein moderner Brennwertkessel mit über 95 Prozent.

Bei der Wärmepumpe ersetzt die Jahresarbeitszahl den klassischen Wirkungsgrad und kann den Strombedarf um den Faktor drei bis vier senken.

Deshalb rechnet der Brennstoff-Kostenvergleich jeden Lieferpreis erst über den Wirkungsgrad in einen ehrlichen Preis pro kWh Nutzwärme um.

Praktisch bedeutet das: Wer mit Erdgas zu 12 ct/kWh heizt, zahlt bei 90 Prozent Nutzungsgrad effektiv 13,33 ct/kWh Nutzwärme — der Rechner hat die Nutzungsgrade (Erdgas 90 %, Heizöl 88 %, Pellets 90 %, Fernwärme 98 %, Nachtspeicher 95 %) fest hinterlegt.

Den einzigen selbst einstellbaren Effizienzwert bildet die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe.

Was kostet Fernwärme pro kWh und wie rechne ich Grund- plus Arbeitspreis?

Effektiver Fernwärmepreis = Arbeitspreis + Grundpreis ÷ Jahresverbrauch; bei 14 ct/kWh und 600 Euro Grundpreis auf 12.000 kWh sind das 19,39 ct/kWh.

Fernwärme wird über einen zweiteiligen Tarif abgerechnet: Der Arbeitspreis in ct/kWh fällt je verbrauchter Wärme an, der Grundpreis ist ein fester Jahresbetrag, der sich nach der Anschlussleistung richtet.

Genau dieser effektive Wert macht Fernwärme erst mit Gas, Öl oder Wärmepumpe vergleichbar.

Trage den Arbeitspreis in das Feld Fernwärmepreis und den Jahres-Grundpreis in das optionale Feld Fernwärme-Grundpreis ein — der Rechner verteilt ihn auf deinen Jahresbedarf und gibt den effektiven Wert automatisch aus.

Voraussetzung: das Feld Jährlicher Wärmebedarf ausfüllen, sonst hat der Grundpreis keine Wirkung. Als Faustregel gilt: Liegt der Grundpreis bei 500 Euro und heizt du 10.000 kWh im Jahr, erhöht das den effektiven Arbeitspreis um 5 Cent je kWh.

Bei 16.000 kWh Jahresverbrauch sinkt der Aufschlag auf 3,1 Cent je kWh.

Wie stark beeinflusst die JAZ den Wärmepumpenpreis im Vergleich?

Bei der Wärmepumpe gilt vereinfacht: Wärmepreis = Strompreis geteilt durch die Jahresarbeitszahl (JAZ).

Die JAZ beschreibt, wie viele Kilowattstunden Wärme die Anlage aus einer Kilowattstunde Strom erzeugt, und ist damit der wichtigste Hebel der gesamten Rechnung.

Eine Verbesserung von 3,0 auf 4,0 senkt den Preis pro kWh Wärme bei gleichem Strompreis um ein Viertel. Bei 32 ct/kWh Strom bedeutet das einen Sprung von rund 10,67 ct/kWh auf etwa 8,0 ct/kWh Wärme.

Achte deshalb darauf, die JAZ nicht als fixen Idealwert zu übernehmen, sondern als realistische Szenariogröße mit einer konservativen und einer optimistischen Variante zu prüfen, weil sie über die gesamte Rangfolge entscheiden kann.

Ein Praxisbeispiel: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in einem schlecht gedämmten Altbau erreicht oft nur JAZ 2,8; in einem Neubau nach GEG liegt sie häufig bei 4,2 oder höher.

Bei 30 ct/kWh Strom ergibt JAZ 2,8 rund 10,71 ct/kWh, JAZ 4,2 nur noch 7,14 ct/kWh Wärme.

Woher bekomme ich belastbare Preiswerte für die Eingaben?

Die zuverlässigsten Werte stammen aus deinen aktuellen Lieferrechnungen oder bestätigten Tarifunterlagen, nicht aus groben Schätzungen.

Der Erdgaspreis und der Strompreis stehen meist in Cent pro kWh, Heizöl wird in Euro oder Cent pro Liter ausgewiesen und Holzpellets in Euro pro Tonne.

Achte darauf, dass Einheit und Zeitraum aller Energieträger zur selben Bezugsperiode gehören, damit du keine alten gegen neue Preise stellst.

Bei Heizöl und Flüssiggas hilft der separate Heizwert-Rechner, den Literpreis sauber in einen kWh-Bezug zu bringen.

Wer für die reine Umrechnung zwischen ct/kWh, €/MWh oder Literpreisen Unterstützung braucht, nutzt zusätzlich den Energiepreis-Umrechner und gibt das Ergebnis hier als Preis pro kWh ein.

Verbrauchtest du im letzten Jahr 2.000 Liter Heizöl, ergibt das bei 10 kWh/Liter Heizwert rund 20.000 kWh — der passende Eingabewert für den Jahreswärmebedarf.

Trage nach Möglichkeit den Preis aus der letzten Lieferung ein, nicht einen mehrere Jahre alten Vertragswert.

Wie leitet der Brennstoffvergleich die Jahresheizkosten ab?

Du gibst den jährlichen Wärmebedarf in kWh ein, und der Rechner multipliziert diesen Bedarf mit den jeweils umgerechneten Kosten pro kWh nutzbarer Wärme je Energieträger.

Dadurch entsteht ein direkt vergleichbarer Jahreskostenwert für Gas, Heizöl, Pellets, Fernwärme, Wärmepumpe und Nachtspeicher in Euro.

Den Wärmebedarf entnimmst du am besten deiner letzten Heizkostenabrechnung oder schätzt ihn aus Wohnfläche und energetischem Gebäudestandard.

Ein Beispiel: 18.000 kWh Wärmebedarf bei 11 ct/kWh ergeben rund 1.980 Euro pro Jahr, bei 14 ct/kWh dagegen rund 2.520 Euro. So werden aus abstrakten Cent-Werten greifbare Jahresbeträge, an denen sich ein möglicher Wechsel wirklich messen lässt.

Für reine Jahres-Heizkosten je Haushalt ergänzt der Heizkosten-Rechner diese Betrachtung.

Ein Altbau mit 150 m² und schlechter Dämmung hat typisch 20.000 bis 25.000 kWh Jahreswärmebedarf; ein saniertes Haus gleicher Größe oft nur 8.000 bis 12.000 kWh.

Bei Pellets (rund 6,8 ct/kWh) und 25.000 kWh zeigt der Rechner rund 1.701 Euro Jahreskosten, bei Heizöl (rund 13,1 ct/kWh) rund 3.273 Euro.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Der wirksamste Handgriff in diesem Rechner ist die JAZ, weil sie der einzige Effizienzwert ist, den du überhaupt verstellen kannst. Mit den Voreinstellungen liegt die Wärmepumpe bei 9,14 Cent je nutzbarer kWh und damit klar hinter Pellets mit 6,35 Cent.

Senkst du die JAZ von 3,5 auf 2,5 — realistisch für eine Luft-Wasser-Anlage mit hoher Vorlauftemperatur im Altbau —, springt der Wärmepreis auf 12,80 Cent und die Wärmepumpe rutscht hinter Heizöl mit 12,52 Cent zurück.

Eine einzige Kennzahl dreht also die halbe Rangfolge. Der zweite Hebel ist der Schalter für die CO₂-Abgabe. Er steht auf ja und verteuert Erdgas um 1,31 und Heizöl um 1,73 Cent je kWh.

Schaltest du ihn ab, fällt Erdgas von 14,64 auf 13,33 Cent — der Abstand zur Fernwärme mit 15,31 Cent wächst, die Rangfolge bleibt aber stehen.

Rechne beide Varianten durch: Die Differenz zeigt dir, welchen Anteil deiner Gasrechnung der Emissionshandel ausmacht. Trag unbedingt deinen Jährlichen Wärmebedarf ein, sonst bleibt die Spalte mit den Jahreskosten leer.

Bei 20.000 kWh macht der Wärmepreis-Unterschied zwischen Pellets mit 1.269,84 Euro und Erdgas mit 2.927,97 Euro rund 1.658 Euro im Jahr aus — ein Betrag, der eine Investitionsentscheidung trägt.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Mit den Voreinstellungen zeigt der Rechner diese Rangfolge je kWh Nutzwärme: Holzpellets 6,35 Cent, Wärmepumpe 9,14 Cent, Heizöl 12,52 Cent, Erdgas 14,64 Cent, Fernwärme 15,31 Cent und Nachtspeicher mit Abstand am teuersten bei 33,68 Cent.

Bemerkenswert daran ist, dass Heizöl vor Erdgas liegt, obwohl der CO₂-Aufschlag beim Öl mit 1,73 gegen 1,31 Cent höher ausfällt — der günstigere Literpreis und der Heizwert von 10 kWh je Liter gleichen das mehr als aus.

Familie Berger heizt mit Fernwärme und prüft einen Wechsel. Ihr Fernwärmevertrag weist 14 Cent je kWh Arbeitspreis plus 600 Euro Grundpreis im Jahr aus.

Sie trägt 14 ct/kWh als Arbeitspreis und 600 Euro als Jahres-Grundpreis direkt in den Rechner ein — er verteilt den Grundpreis auf 12.000 kWh Jahresbedarf (5 ct/kWh Aufschlag), rechnet über den Übergabewirkungsgrad von 98 Prozent auf 19,39 ct/kWh und kommt auf 2.326,53 Euro im Jahr.

Daneben stellt sie ihr Gasangebot mit 11 Cent je kWh. Hier lauert die eigentliche Lehre: Der Rechner weist nicht 11, sondern 13,53 Cent aus, weil er durch den Kesselwirkungsgrad teilt und den CO₂-Aufschlag addiert — Jahreskosten 1.623,45 Euro.

Die Wärmepumpe kommt bei einer JAZ von 3,5 auf 9,14 Cent und 1.097,14 Euro und spart damit gegenüber der Fernwärme 1.229,39 Euro pro Jahr, gegenüber Gas noch 526,30 Euro.

Reine Mengenumrechnungen wie Liter Heizöl oder Tonnen Pellets in kWh übernimmt dabei der Energiepreis-Umrechner, während dieser Rechner den fertigen Preis je kWh Wärme sortiert. Praxisbeispiel Familie Berger: Wärmepumpe 9,14 ct versus Fernwärme 19,39 ct pro kWh Nutzwärme

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Heizoptionen wie Gas, Heizöl, Pellets, Holz oder Strom werden im Brennstoffvergleich oft mit unterschiedlichen Preis- und Energieeinheiten nebeneinandergestellt, statt sie auf dieselbe nutzbare kWh Wärme zu normieren. Dadurch erscheint ein Lieferpreis günstig, obwohl der Wärmepreis nach Wirkungsgrad oder JAZ deutlich höher liegt.

Häufig fehlen außerdem Grundpreis, Lieferpauschalen und saisonale Preisniveaus, sodass ein Momentwert als Jahreskosten gelesen wird.

Für einen fairen Brennstoff-Kostenvergleich müssen Energiebasis, Anlagenwirkungsgrad und Kostenbestandteile auf denselben Zeitraum und dieselbe Nutzwärmeebene gebracht werden.

Ein weiterer verbreiteter Fehler besteht darin, den Wirkungsgrad einer Wärmepumpe unmittelbar mit dem eines Verbrennungskessels zu vergleichen, obwohl die Jahresarbeitszahl eine ganz andere Bezugsgröße ist und rechnerisch Werte über hundert Prozent liefert.

Ebenso werden Förderungen, Wartungs- und Schornsteinkosten oft ausgeblendet, obwohl sie die tatsächliche Rangfolge über die Jahre verschieben können.

Wer außerdem einen einzelnen Tagespreis als dauerhaften Jahreswert einsetzt, überschätzt die Aussagekraft des Ergebnisses, denn Brennstoffpreise schwanken saisonal und je nach Liefermenge.

Deshalb sollten alle Angaben als Orientierung ohne Gewähr verstanden und mit mehreren Preisannahmen gegengeprüft werden, bevor eine Investitionsentscheidung darauf aufbaut.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Brennstoff-Kostenvergleich normiert Heizoptionen wie Gas, Heizöl, Pellets, Holz oder Strom über Heizwert und Wirkungsgrad auf den effektiven Preis je nutzbarer Kilowattstunde Wärme und macht die tatsächliche Rangfolge sichtbar, die hinter nominellen Lieferpreisen verborgen bleibt.

Rechne mindestens zwei Preisszenarien durch und stelle fest, bei welchem Brennstoffpreis die Rangfolge kippt – dieser Schwellenwert hilft dir, eine Entscheidung gegen kurzfristige Preisschwankungen abzusichern.

Verstehe die ausgewiesenen Wärmepreise dabei als sorgfältige Orientierung ohne Gewähr und nicht als verbindliche Kostenzusage, weil Marktpreise, Anlagenzustand und Verbrauch im Jahresverlauf schwanken.

Wer Scheitholz als Heizquelle einplant, ermittelt den konkreten Jahresbedarf in Raum- und Festmetern direkt mit dem Brennholz-Bedarf-Rechner.

Wer vor einer größeren Investition steht, sollte die Rangfolge zusätzlich mit einem Fachbetrieb besprechen und Förderungen, Wartungsaufwand sowie die erwartete Lebensdauer der Anlage in die Gesamtbetrachtung einbeziehen, statt allein auf den momentanen Wärmepreis zu schauen.

So wird aus dem schnellen Vergleich eine belastbare Grundlage für die Wahl des Energieträgers. Welche konkreten Jahreskosten daraus für die eigene Wohnfläche entstehen, berechnet der Heizkosten-Rechner mit realen Verbrauchs- und Tarifdaten.

Lieferpreise in ct/kWh, €/MWh und €/kWh sofort umrechnen lässt der Energiepreis in ct/kWh umrechnen.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Erdgas: 14,08 Cent/kWh, 2.042,22 €/Jahr; Fernwärme: 15,10 Cent/kWh, 2.189,80 €/Jahr

Gas gegen Fernwärme bei 14.500 kWh Wärmebedarf

Jährlicher Wärmebedarf
14.500 kWh
Erdgaspreis
11,5 Cent/kWh
Fernwärmepreis
14,8 Cent/kWh

Beispiel 2 · Mittel · Wärmepumpe: 10,71 Cent/kWh, 1.607,14 €/Jahr

Wärmepumpe mit schwacher Jahresarbeitszahl 2,8

Jährlicher Wärmebedarf
15.000 kWh
Strompreis (Wärmepumpe, Nachtspeicher)
30 Cent/kWh
JAZ Wärmepumpe
2,8

Beispiel 3 · Komplex · Wärmepumpe: 7,89 Cent/kWh, 1.184,21 €/Jahr

Wärmepumpe mit guter Jahresarbeitszahl 3,8

Jährlicher Wärmebedarf
15.000 kWh
Strompreis (Wärmepumpe, Nachtspeicher)
30 Cent/kWh
JAZ Wärmepumpe
3,8

Beispiel 4 · Komplex · Erdgas: 13,33 Cent/kWh, 2.000,00 €/Jahr (mit CO₂-Abgabe: 14,64 Cent/kWh, 2.195,98 €/Jahr)

CO₂-Abgabe ausschalten bei Erdgas, 15.000 kWh Wärmebedarf

Jährlicher Wärmebedarf
15.000 kWh
Erdgaspreis
12 Cent/kWh
CO₂-Abgabe einberechnen
Nein

Beispiel 5 · Komplex · Nachtspeicher: 35,79 Cent/kWh, 7.157,89 €/Jahr; zum Vergleich Erdgas: 14,64 Cent/kWh, 2.927,97 €/Jahr

Nachtspeicherheizung im Altbau bei hohem Strompreis, 20.000 kWh

Jährlicher Wärmebedarf
20.000 kWh
Strompreis (Wärmepumpe, Nachtspeicher)
34 Cent/kWh

Beispiel 6 · Komplex · Wärmepumpe: 7,50 Cent/kWh, 1.200,00 €/Jahr; Erdgas: 15,75 Cent/kWh, 2.520,15 €/Jahr

Wärmepumpe mit JAZ 4,0 gegen Gasheizung, 16.000 kWh

Jährlicher Wärmebedarf
16.000 kWh
Erdgaspreis
13 Cent/kWh
Strompreis (Wärmepumpe, Nachtspeicher)
30 Cent/kWh
JAZ Wärmepumpe
4,0

Weiterführende Rechner und Themen

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CO2-Emissionsfaktor-RechnerCO2-Ausstoß einer beliebigen Energiemenge für alle gängigen Energieträger berechnen.Jahresarbeitszahl und COP WärmepumpeJAZ und COP einer Wärmepumpe berechnen: Jahresarbeitszahl, Stromverbrauch, Betriebskosten und Vergleich mit Gasheizung. Unverzichtbar für realistische Betriebskosten und Typenvergleich.Heizöl-RechnerHeizöl-Restmenge aus Tankgröße und Füllstand in cm oder Prozent berechnen, auch für liegende Zylindertanks: Liter, Energie, Reichweite, Restwert und Nachfüllmenge.Pelletheizung-KostenrechnerPelletheizung-Kosten berechnen: Anschaffung, KfW-458-Förderung (Grundförderung, Klimageschwindigkeitsbonus, Einkommensbonus) und Betriebskosten – Eigenanteil und Amortisation vs. Gas.Holzbriketts-RechnerHolzbriketts in kWh und Raummeter Buche/Fichte umrechnen, Brenndauer im Ofen schätzen und Kosten je kWh mit Scheitholz vergleichen.Brennholz-PreisvergleichBis zu 4 Brennholz-Angebote in Raummeter, Schüttraummeter, Festmeter, kg oder Palette auf Preis je kWh vergleichen und das günstigste Angebot finden.Heizöltank-Füllstand-RechnerFüllvolumen aus einer Peilstab-Messung berechnen: Liter, Füllgrad in Prozent und freie Nachfüllmenge bis 95 % für liegende Zylinder-, Quader- und Batterietanks.Tankkosten-VergleichKraftstoffkosten verschiedener Antriebsarten vergleichen: Benzin, Diesel, Autogas, Erdgas, Hybrid, Plug-in-Hybrid und E-Auto – Kosten pro 100 km und Jahreskosten, bis zu 8 Fahrzeuge.Bahnkosten-VergleichBahn, Flug und Auto für eine Strecke vergleichen: Reisekosten, Reisezeit und CO₂-Ausstoß pro Verkehrsmittel im Überblick.Strom-RechnerStromkosten berechnen, Gerät analysieren, Haushaltsverbrauch schätzen und Standby-Kosten ermitteln – ein Rechner mit vier Modi für alle Stromfragen.Photovoltaik-AmortisationAmortisation und Gesamtrendite einer PV-Anlage über 20 Jahre. Eigenverbrauch, Einspeisevergütung, Strompreissteigerung und Moduldegradation.E-Auto vs. Verbrenner KostenvergleichTCO-Vergleich E-Auto und Verbrenner: Anschaffung, Strom/Sprit, Wartung, Versicherung, Wertverlust. Break-Even und Kosten pro km – wann lohnt sich das E-Auto?CO₂-Fußabdruck HaushaltEnergiebezogener CO₂-Fußabdruck eines Haushalts aus Strom, Heizung und Warmwasser. Zeigt wo der größte Hebel für Einsparungen liegt und vergleicht mit dem deutschen Durchschnitt.Reichweiten-Rechner E-AutoRealistische Reichweite berechnen nach Temperatur, Tempo und Klimatisierung.LED-EinsparrechnerStrom- und Geldersparnis durch Umstieg von Glühbirne, Halogen oder Energiesparlampe auf LED. Amortisationszeit und CO₂-Einsparung – viele Haushalte haben noch alte Leuchtmittel.

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  • Vergleich von Gas und Pellets: Lieferpreis geteilt durch Wirkungsgrad ergibt den echten Nutzwärmepreis

    Lieferpreis ist nicht gleich Wärmepreis

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           alt="Vergleich von Gas und Pellets: Lieferpreis geteilt durch Wirkungsgrad ergibt den echten Nutzwärmepreis"
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/brennstoffe/brennstoff-kostenvergleich">Lieferpreis ist nicht gleich Wärmepreis auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

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  • Horizontale Balken zeigen die Kosten je nutzbarer kWh Wärme für sechs Heizoptionen in den Voreinstellungen des Rechners, inklusive CO2-Aufschlag auf Erdgas und Heizöl

    Wärmepreis-Ranking nach Wirkungsgrad

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           alt="Horizontale Balken zeigen die Kosten je nutzbarer kWh Wärme für sechs Heizoptionen in den Voreinstellungen des Rechners, inklusive CO2-Aufschlag auf Erdgas und Heizöl"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/brennstoffe/brennstoff-kostenvergleich">Wärmepreis-Ranking nach Wirkungsgrad auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Kostenvergleich bei 12.000 kWh Nutzwärme: Fernwärme 2.280 EUR, Erdgas 1.320 EUR, Wärmepumpe 1.080 EUR. Die Wärmepumpe spart rund 1.200 EUR pro Jahr gegenüber Fernwärme.

    Brennstoffvergleich Praxisbeispiel Familie Berger

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           alt="Kostenvergleich bei 12.000 kWh Nutzwärme: Fernwärme 2.280 EUR, Erdgas 1.320 EUR, Wärmepumpe 1.080 EUR. Die Wärmepumpe spart rund 1.200 EUR pro Jahr gegenüber Fernwärme."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/brennstoffe/brennstoff-kostenvergleich">Brennstoffvergleich Praxisbeispiel Familie Berger auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Infografik: Brennstoffvergleich: Heizwert pro Einheit, HEIZWERT (kWh PRO EINHEIT), Heizöl, 10,0 kWh/L, Erdgas, 10,0 kWh/m³, Flüssiggas, 6,8 kWh/L

    Brennstoffvergleich Heizwert

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/energie/brennstoffvergleich-heizwert.svg"
           alt="Infografik: Brennstoffvergleich: Heizwert pro Einheit, HEIZWERT (kWh PRO EINHEIT), Heizöl, 10,0 kWh/L, Erdgas, 10,0 kWh/m³, Flüssiggas, 6,8 kWh/L"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/energie/brennstoffe/brennstoff-kostenvergleich">Brennstoffvergleich Heizwert auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/energie/brennstoffe/brennstoff-kostenvergleich

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Vergleich arbeitet mit pauschalen Wirkungsgraden und einem festen CO₂-Preis. Regionale Grundpreise, Leistungspreise, Netzentgelte, Wärmepumpentarife, Wartung, Investitionskosten, Gebäudestandard und reale Jahresarbeitszahlen einzelner Anlagen sind nicht separat eingerechnet.

Quelle: Vergleich von Erdgas, Heizöl, Holzpellets, Fernwärme, Wärmepumpe und Nachtspeicher auf Basis fester Wirkungsgradannahmen, Heizwerte für Öl und Pellets sowie CO₂-Preis 2026.

Stand: 2026-09-24

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
24. September 2026
Fachbereich
Energie / Brennstoffe & Umrechnung
Formeln basieren auf
Der Rechner normiert alle Energieträger auf Cent pro nutzbarer kWh Wärme. Erdgas wird mit 90 Prozent, Heizöl mit 88 Prozent, Fernwärme mit 98 Prozent und Nachtspeicher mit 95 Prozent Anlagenwirkungsgrad angesetzt; Wärmepumpenkosten ergeben sich aus Strompreis geteilt durch JAZ, Pellets aus Tonnenpreis geteilt durch 4,9 kWh/kg und 90 Prozent Kesselwirkungsgrad. Für Erdgas und Heizöl kann zusätzlich der CO₂-Preis 2026 auf den Emissionsfaktor je kWh aufgeschlagen werden.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Brennstoff- und Energiekosten-Vergleich. Abgerufen von https://rechner-portal.de/energie/brennstoffe/brennstoff-kostenvergleich

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Brennstoff- und Energiekosten-Vergleich. Available at: https://rechner-portal.de/energie/brennstoffe/brennstoff-kostenvergleich

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.