Zum Hauptinhalt springen

Abokosten pro Monat und Jahr im Überblick

Kosten & BudgetStand Noch keine Bewertung
Anzeige

Kurzantwort

Abo-Kosten-Rechner: Trage deine Abos mit Betrag und Intervall ein – der Rechner normiert wöchentliche, monatliche, quartalsweise, halbjährliche und jährliche Beträge und zeigt deine Abokosten pro Monat und pro Jahr.

Alle Abokosten auf einen Blick: Trage Streaming, Fitness, Software und Co.

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juni 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Abo-Kosten-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Abo-Kosten-Rechner verschafft dir einen vollständigen Überblick über alle deine wiederkehrenden Zahlungen. Streaming, Fitnessstudio, Software, Zeitschriften, Cloud-Speicher oder Lieferdienst-Mitgliedschaften wirken einzeln oft günstig, summieren sich aber unbemerkt zu einem erheblichen monatlichen Posten.

Abo-Kosten: Einzeln klein, zusammen fast 1.000 € pro JahrLaut Verbraucherzentrale vergessen viele Haushalte einen Teil ihrer laufenden Abos. Das Problem dabei: Abos werden in unterschiedlichen Rhythmen abgerechnet, mal monatlich, mal jährlich, mal quartalsweise, sodass ein direkter Vergleich schwerfällt.

Genau hier setzt der Rechner an. Du trägst jedes Abo mit Bezeichnung, Betrag und Zahlungsintervall in eine Tabelle ein, und der Rechner normiert alle Beträge auf einen einheitlichen Monatswert.

So lassen sich Abos mit völlig verschiedenen Abrechnungszeiträumen endlich sinnvoll addieren. Das Ergebnis zeigt dir, was deine Abos pro Monat und hochgerechnet pro Jahr kosten, und wie viele aktive Abos du überhaupt führst.

Damit wird aus einem unübersichtlichen Wust an kleinen Abbuchungen eine klare, vergleichbare Gesamtsumme. Einen blinden Fleck solltest du dabei kennen: Der Rechner zählt nur Zeilen mit einem Betrag über null.

Eine Gratis-Testphase, die du schon einmal als künftige Kostenstelle notierst, taucht deshalb weder in der Summe noch in der Anzahl der Abos auf — trägst du neben Netflix eine Zeile mit 0 Euro ein, meldet der Rechner unverändert ein aktives Abo.

Für die Planung heißt das: Notiere bei Probeabos gleich den Preis, der nach Ablauf gilt.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Im Zentrum steht eine Tabelle, in die du Zeile für Zeile deine Abos einträgst. Pro Abo gibst du drei Angaben ein: eine Bezeichnung als Erinnerungshilfe, den Betrag in Euro und das Zahlungsintervall, also zum Beispiel monatlich, jährlich, quartalsweise, halbjährlich oder wöchentlich.

Wichtig ist, dass Betrag und Intervall zusammenpassen: Trägst du einen Jahrespreis ein, muss das Intervall jährlich lauten, damit die Umrechnung stimmt. Den Betrag kannst du mit Komma oder Punkt schreiben.

Leere Zeilen oder Zeilen mit dem Betrag null werden ignoriert, sodass du Vorlagezeilen bedenkenlos stehen lassen kannst.

Am vollständigsten wird deine Liste, wenn du sie anhand deiner Kontoauszüge und der Abo-Übersichten in den App-Stores zusammenstellst, denn gerade kleine oder vergessene Abos verzerren das Bild.

Je sorgfältiger du alle wiederkehrenden Zahlungen erfasst, desto realistischer fällt die berechnete Monats- und Jahressumme aus.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Damit Abos mit unterschiedlichen Abrechnungszeiträumen vergleichbar werden, rechnet der Rechner jeden Betrag über einen Monatsfaktor auf einen Monatswert um. Ein monatliches Abo behält den Faktor eins.

Ein wöchentliches Abo wird mit rund 4,333 multipliziert, weil ein Monat im Schnitt etwa 4,333 Wochen umfasst. Ein quartalsweises Abo wird mit einem Drittel, ein halbjährliches mit einem Sechstel und ein jährliches mit einem Zwölftel gewichtet.

Wird ein Intervall nicht eindeutig erkannt, behandelt der Rechner den Betrag vorsichtshalber als monatlich.

Aus allen Monatswerten bildet er die Monatssumme und multipliziert sie mit zwölf zur Jahressumme. Abo-Intervalle auf Monatswert normiert: Streaming, Versand-Mitgliedschaft und Fitnessstudio im VergleichEin Beispiel: Netflix für 13,99 Euro monatlich, Amazon Prime für 89,90 Euro jährlich und ein Fitnessstudio für 29,90 Euro monatlich ergeben 13,99 plus rund 7,49 plus 29,90, also etwa 51,38 Euro pro Monat und rund 616,60 Euro pro Jahr bei drei aktiven Abos.

Beim wöchentlichen Faktor lohnt ein genauer Blick: Der Rechner arbeitet mit glatten 4,333 statt mit dem exakten Wert 52 geteilt durch 12, also 4,3333… Ein Abo für 120 Euro pro Woche ergibt deshalb 519,96 Euro im Monat und 6.239,52 Euro im Jahr, während 52 Wochen zu 120 Euro exakt 6.240 Euro wären.

Die Lücke von 48 Cent im Jahr ist praktisch bedeutungslos, erklärt aber, warum die Jahressumme wöchentlicher Abos nie ganz glatt aufgeht.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Abo-Kosten-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechne ich meine gesamten Abokosten?

Mit dem Abo-Kosten-Rechner trägst du jedes deiner Abonnements in eine Zeile der Tabelle ein. Pro Abo gibst du eine Bezeichnung, den Betrag in Euro und das Zahlungsintervall an, also zum Beispiel monatlich, jährlich oder quartalsweise.

Der Rechner rechnet jeden Betrag automatisch auf einen einheitlichen Monatswert um, damit sich Abos mit unterschiedlichen Abrechnungszeiträumen vergleichen und addieren lassen.

Anschließend bildet er die Summe aller Abos pro Monat und rechnet diese auf ein ganzes Jahr hoch. Zusätzlich zählt er, wie viele aktive Abos du erfasst hast.

So bekommst du in einem Schritt einen vollständigen Überblick über deine laufenden Abokosten, ohne selbst jährliche und monatliche Beträge mühsam von Hand umrechnen zu müssen. Genau diese Vergleichbarkeit macht versteckte Kostentreiber sichtbar.

Besonders aufschlussreich ist die Jahresansicht: Ein monatliches Streaming-Abo für 13 Euro macht beispielsweise 156 Euro im Jahr aus, was viele Nutzer überrascht. So wird der Abo-Kosten-Rechner zum ersten Schritt für eine bewusste Abo-Entscheidung.

Wie rechnet der Rechner jährliche Abos auf den Monat um?

Damit sich Abos mit verschiedenen Abrechnungszeiträumen addieren lassen, normiert der Rechner jeden Betrag auf einen Monatswert. Dafür nutzt er einen Monatsfaktor je nach Intervall: Ein monatliches Abo bleibt unverändert mit dem Faktor eins.

Ein jährliches Abo wird durch zwölf geteilt, entspricht also dem Faktor ein Zwölftel.

Ein halbjährliches Abo wird durch sechs geteilt, ein quartalsweises durch drei und ein wöchentliches mit rund 4,333 multipliziert, weil ein Monat im Schnitt etwa 4,333 Wochen hat.

Ein Beispiel: Ein Jahresabo für 89,90 Euro ergibt rund 7,49 Euro pro Monat. Erkennt der Rechner das eingetragene Intervall nicht eindeutig, wertet er den Betrag vorsichtshalber als monatlich.

Durch diese einheitliche Umrechnung kannst du Streaming, Fitnessstudio und Software direkt miteinander vergleichen, obwohl sie ganz unterschiedlich abgerechnet werden.

Bei einem Quartalsabo für 29,99 Euro entspricht das monatlich rund 10 Euro, was die Vergleichbarkeit mit monatlichen Tarifen deutlich vereinfacht.

Diese Normierung verhindert, dass günstig wirkende Jahresangebote die tatsächlichen monatlichen Belastungen verschleiern.

Welche Abos sollte ich in den Rechner eintragen?

Sinnvoll ist es, wirklich alle wiederkehrenden Zahlungen zu erfassen, denn gerade die kleinen und vergessenen Abos summieren sich.

Dazu zählen Streamingdienste für Filme, Serien und Musik, das Fitnessstudio, Software- und Cloud-Abos, Zeitungs- und Magazin-Abos, Mobilfunk- und Internetverträge, Versicherungen mit regelmäßiger Zahlung, Mitgliedsbeiträge in Vereinen sowie Lieferdienst- oder Premium-Mitgliedschaften.

Auch scheinbar günstige Abos für wenige Euro im Monat gehören hinein, weil sie über das Jahr oft mehr ausmachen als gedacht. Am besten gehst du deine Kontoauszüge oder die App-Store-Abrechnungen der letzten Monate durch, um nichts zu übersehen.

Je vollständiger die Liste ist, desto realistischer fällt die berechnete Monats- und Jahressumme aus und desto klarer erkennst du, an welcher Stelle sich eine Kündigung lohnen könnte.

Subscription-Dienste wie Adobe Creative Cloud, Microsoft 365 oder Antiviren-Software laufen oft jahrelang im Hintergrund und geraten leicht in Vergessenheit.

Auch Probe-Abos, die sich automatisch in kostenpflichtige Mitgliedschaften umwandeln, solltest du beim Durchsehen deiner Kontoauszüge bewusst erfassen und im Rechner aufführen.

Wie trage ich den Betrag richtig ein?

Trage in die Betragsspalte den Preis ein, den du pro Abrechnungszeitraum zahlst, passend zum gewählten Intervall. Bei einem monatlichen Abo also den Monatspreis, bei einem Jahresabo den vollen Jahrespreis.

Du kannst den Betrag mit Komma oder mit Punkt als Dezimaltrennzeichen schreiben, der Rechner versteht beide Schreibweisen.

Lässt du ein Betragsfeld leer oder trägst eine Null ein, wird diese Zeile nicht mitgezählt, sodass du leere Vorlagezeilen problemlos stehen lassen kannst.

Wichtig ist, Betrag und Intervall konsistent zu halten: Schreibst du den Jahrespreis in eine Zeile, muss als Intervall auch jährlich angegeben sein, sonst verfälscht sich das Ergebnis.

So stellst du sicher, dass die Umrechnung auf den Monatswert korrekt erfolgt und die Gesamtsumme deine tatsächlichen Abokosten widerspiegelt.

Wenn ein Anbieter seinen Preis mitten im Jahr erhöht, trägst du den neuen Betrag einfach in die Zeile ein, sodass die Jahresberechnung sofort den aktuellen Stand widerspiegelt.

Für Abos in Fremdwährungen rechnest du den Betrag am besten zuerst in Euro um, bevor du ihn einträgst.

Warum sind meine jährlichen Abokosten so hoch?

Viele Menschen unterschätzen ihre Abokosten deutlich, weil die einzelnen Beträge klein wirken und über das Jahr verteilt von verschiedenen Konten oder Karten abgebucht werden.

Drei Streamingdienste, ein Fitnessstudio und ein paar kleinere Software-Abos ergeben schnell mehr als hundert Euro pro Monat, was über tausend Euro im Jahr bedeutet.

Der Rechner macht genau diesen Effekt sichtbar, indem er die monatliche Summe auf ein ganzes Jahr hochrechnet. Die Jahressumme wirkt oft überraschend hoch, ist aber meist korrekt.

Dieser Aha-Effekt ist gewollt, denn er liefert die Grundlage für eine bewusste Entscheidung.

Wenn dir der Jahreswert zu hoch erscheint, prüfe, welche Abos sich überschneiden, welche du selten nutzt und welche du kündigen oder auf einen günstigeren Tarif umstellen kannst.

Wer mehrere Streamingdienste parallel abonniert hat, zahlt oft 30 bis 50 Euro allein für Unterhaltung, ohne sich darüber im Klaren zu sein.

Der Abo-Kosten-Rechner macht solche versteckten Kostentreiber in der persönlichen Abolandschaft auf einen Blick transparent.

Wie kann ich mit dem Rechner Abokosten senken?

Der Rechner ist nicht nur eine Übersicht, sondern auch ein Werkzeug zur Entscheidung. Trage zuerst alle Abos ein und schau dir die berechnete Monats- und Jahressumme an.

Markiere dann gedanklich Abos, die du im letzten Monat kaum oder gar nicht genutzt hast, und solche, die sich inhaltlich überschneiden, etwa mehrere Streamingdienste mit ähnlichem Angebot.

Du kannst den Betrag einzelner Abos auf null setzen oder die Zeile leeren und sofort sehen, wie stark die Gesamtsumme sinkt. So spielst du verschiedene Kündigungsszenarien durch, bevor du tatsächlich etwas kündigst.

Oft genügt es schon, zwei oder drei selten genutzte Abos zu streichen oder bei jährlicher statt monatlicher Zahlung Rabatte zu nutzen, um deine laufenden Kosten spürbar zu reduzieren und mehr Spielraum im Budget zu schaffen.

Viele Anbieter gewähren bei jährlicher Vorauszahlung Rabatte von bis zu zwanzig Prozent gegenüber dem monatlichen Tarif, was sich besonders bei Software-Abos und Streaming-Diensten lohnt.

Diesen Spareffekt kannst du direkt im Rechner abbilden, indem du den günstigeren Jahresbetrag einträgst und mit dem bisherigen Monatspreis vergleichst.

Was bedeutet die Anzahl der Abos im Ergebnis?

Neben den Kosten zeigt der Rechner, wie viele aktive Abos du erfasst hast. Als aktiv zählt jede Zeile mit einem Betrag größer als null. Leere Vorlagezeilen oder Abos mit dem Betrag null werden nicht mitgezählt.

Diese Zahl ist nützlich, weil sie das Ausmaß deiner Abolandschaft auf einen Blick zeigt. Eine hohe Anzahl ist nicht automatisch schlecht, denn auch viele günstige Abos können sinnvoll sein.

Sie ist aber ein guter Anlass für eine Bestandsaufnahme: Je mehr einzelne Verträge du hast, desto leichter verlierst du den Überblick über Kündigungsfristen und automatische Verlängerungen.

In Kombination mit der berechneten Jahressumme hilft dir die Anzahl, einzuschätzen, ob sich der Aufwand lohnt, deine Abos regelmäßig zu prüfen und gezielt auszumisten, statt sie unbemerkt weiterlaufen zu lassen.

Mehr als zehn aktive Abos gelten bei vielen Haushaltsexperten bereits als kritische Schwelle, ab der die Verwaltung unübersichtlich wird und erste Kündigungen sinnvoll sind.

Nutze die angezeigte Abo-Anzahl daher als Signal, mindestens einmal im Quartal alle laufenden Abonnements zu überprüfen.

Wie genau sind die berechneten Abokosten?

Die Genauigkeit des Ergebnisses hängt vor allem von deinen Eingaben ab. Der Rechner addiert exakt die von dir eingetragenen Beträge und rechnet sie korrekt über die hinterlegten Monatsfaktoren auf Monats- und Jahreswerte um.

Abweichungen entstehen, wenn Beträge veraltet sind, Probemonate oder Einführungsrabatte noch gelten oder Preise sich nach einer Vertragsverlängerung ändern.

Auch unterjährige Preiserhöhungen, die bei Abos häufig vorkommen, bildet der Rechner nicht automatisch ab.

Für ein verlässliches Ergebnis solltest du die tatsächlichen aktuellen Preise aus deinen Verträgen oder Kontoabbuchungen verwenden und die Liste gelegentlich aktualisieren. So bleibt der Rechner eine realistische Orientierung.

Maßgeblich für deine Zahlungen bleiben am Ende immer die offiziellen Vertragsbedingungen und Abrechnungen deiner Anbieter, nicht die im Rechner hinterlegten Beispielwerte.

Besonders bei Abos mit monatlich variabler Abrechnung, wie Pay-per-Use-Diensten oder datenvolumenabhängigen Tarifen, solltest du den Durchschnittswert der letzten drei Monate als Schätzwert eintragen.

Führe die Liste außerdem nach jeder Vertragsverlängerung oder Preisanpassung nach, damit der Rechner immer deinen aktuellen Abostand abbildet.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Trage zunächst wirklich alle Abos ein, auch die scheinbar unwichtigen für wenige Euro, denn gerade diese werden gern vergessen und laufen unbemerkt weiter. Nutze die berechnete Jahressumme als Weckruf: Ein Abo für 9,99 Euro im Monat kostet rund 120 Euro im Jahr, was die Entscheidung über eine Kündigung oft erleichtert.

Prüfe gezielt Überschneidungen, etwa mehrere Streamingdienste mit ähnlichem Angebot, und überlege, ob du nicht abwechselnd jeweils nur einen davon nutzt.

Bei Diensten, die du behalten willst, lohnt häufig der Wechsel von monatlicher auf jährliche Zahlung, weil Anbieter dafür Rabatte gewähren.

Setze einzelne Abos im Rechner testweise auf null, um sofort zu sehen, wie stark die Gesamtsumme sinkt, bevor du tatsächlich kündigst.

Notiere dir außerdem die Kündigungsfristen, damit sich Verträge nicht ungewollt verlängern -- das BGB regelt die maximale Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist für Verbraucherverträge.

So wird der Rechner zum aktiven Werkzeug für eine schlankere Abolandschaft. Beim Nullsetzen einer Zeile lohnt ein Blick auf die Abo-Anzahl: Sie fällt mit, weil der Rechner nur Beträge über null zählt.

Genau daran erkennst du, dass die Zeile wirklich aus der Rechnung heraus ist und nicht bloß der Betrag verrutscht ist.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ein häufiger Praxisfall ist ein Haushalt, der das Gefühl hat, am Monatsende bleibe weniger übrig als erwartet, ohne zu wissen, woran das liegt.

Beim Durchgehen der Kontoauszüge tragen die Bewohner ihre Abos in den Rechner ein: zwei Streamingdienste, ein Musikabo, ein Fitnessstudio, ein Software-Abo und eine Premium-Versandmitgliedschaft.

Die Summe überrascht, denn sie liegt bei über hundert Euro im Monat und damit über tausend Euro im Jahr.

Dank der einheitlichen Umrechnung sehen sie, dass das jährlich abgerechnete Versand-Abo monatlich kaum ins Gewicht fällt, während die monatlichen Streamingdienste den größten Block bilden.

Sie kündigen einen der beiden ähnlichen Streamingdienste und stellen das Musikabo auf jährliche Zahlung um. Im Rechner setzen sie die entsprechenden Zeilen testweise an und sehen die neue, deutlich niedrigere Jahressumme sofort.

So wird aus einem diffusen Bauchgefühl eine konkrete Einsparung, die sich direkt im Budget bemerkbar macht. Abo-Kosten vorher ueber 100 EUR/Monat, nach Kuendigung und Jahresabo deutlich reduziert Der eigentliche Nutzen liegt hier im Perspektivwechsel: Erst die auf einen einheitlichen Monats- und Jahreswert normierte Gesamtsumme macht aus vielen kleinen Abbuchungen einen greifbaren Betrag, den der Haushalt bewusst gegen seinen tatsächlichen Nutzen abwägen kann.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist eine unvollständige Liste, weil kleine oder über verschiedene Konten und Karten abgebuchte Abos vergessen werden. Dadurch fällt die Gesamtsumme zu niedrig aus und der eigentliche Kostenblock bleibt verborgen.

Ein zweiter typischer Fehler ist, Betrag und Intervall nicht konsistent einzutragen, etwa den Monatspreis in eine als jährlich markierte Zeile zu schreiben. Dann verfälscht die Umrechnung das Ergebnis erheblich.

Auch veraltete Beträge sind ein Problem: Wer noch den Einführungspreis oder einen abgelaufenen Probemonat einträgt, rechnet mit zu niedrigen Werten, obwohl viele Abos regelmäßig im Preis steigen.

Schließlich neigen manche dazu, die berechnete Jahressumme zu beschönigen, indem sie sich einredet, einzelne Abos doch noch zu nutzen. Ehrlicher ist es, die tatsächliche Nutzung des letzten Monats zugrunde zu legen.

Nur mit aktuellen, vollständigen und konsistenten Eingaben liefert der Rechner ein belastbares Bild deiner Abokosten.

Die teuerste Panne ist allerdings eine andere und sie sieht nach gar nichts aus: eine Zeile, in der der Betrag steht, das Intervall aber noch auf „bitte wählen“ hängt.

Solche Zeilen werden nicht etwa übersprungen — der Rechner verbucht sie als monatlich.

Aus Amazon Prime für 89,90 Euro im Jahr werden so 89,90 Euro im Monat: Die Beispielliste springt von 51,38 auf 133,79 Euro monatlich und von 616,58 auf 1.605,48 Euro im Jahr, ein Aufschlag von fast tausend Euro aus einem einzigen nicht ausgewählten Feld.

Dass leere Zeilen ignoriert werden, gilt eben nur für den Betrag, nicht für das Intervall.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Abo-Kosten-Rechner macht versteckte Dauerkosten sichtbar, indem er Abos mit unterschiedlichen Abrechnungszeiträumen auf vergleichbare Monats- und Jahreswerte bringt und ihre Anzahl ausweist.

Als nächsten Schritt lohnt es sich, die ermittelte Jahressumme in die eigene Budgetplanung einzuordnen, denn Abos zählen meist zum Topf der Wünsche.

Wie hoch dieser Topf bei deinem Einkommen sein sollte, zeigt dir der 50-30-20-Regel-Rechner unter /kosten-und-budget/haushaltsbudget/budget-50-30-20-regel, mit dem du dein Nettoeinkommen in Bedarf, Wünsche und Sparen aufteilst und deine Abokosten ins Verhältnis setzt.

Im Anschluss hilft die 50-30-20-Regel dabei, deine Abokosten sinnvoll ins Haushaltsbudget einzuordnen. Eins solltest du der Jahressumme dabei nicht abverlangen: eine Prognose zu sein.

Sie entsteht schlicht als Monatssumme mal zwölf und unterstellt damit zwölf Monate, in denen kein Preis steigt, kein Abo dazukommt und keines gekündigt wird.

Sie beantwortet also die Frage „Was kosten mich diese Abos, wenn alles so bleibt?“ — und ist genau deshalb als Vergleichsmaßstab vor und nach einer Kündigung so nützlich, nicht als Vorhersage deiner tatsächlichen Ausgaben im nächsten Jahr.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Monatssumme: ca. 51,38 € | Jahressumme: 616,58 € | in 5 Jahren: ca. 3.083 €

Drei Standard-Abos – Netflix, Prime, Fitnessstudio

Abos (Bezeichnung, Betrag in €, Intervall)
Netflix 13,99 € monatlich; Amazon Prime 89,90 € jährlich; Fitnessstudio 29,90 € monatlich

Beispiel 2 · Mittel · Monatssumme: ca. 87,36 € | Jahressumme: 1.048,34 € | in 5 Jahren: ca. 5.242 €

Fünf Abos – das realistische Haushaltsprofil

Abos (Bezeichnung, Betrag in €, Intervall)
Netflix 13,99 € monatlich; Spotify 10,99 € monatlich; Amazon Prime 89,90 € jährlich; Fitnessstudio 34,90 € monatlich; Handyvertrag 19,99 € monatlich

Beispiel 3 · Komplex · Monatssumme: ca. 21,48 € | Jahressumme: 257,78 € | in 5 Jahren: ca. 1.289 €

Der Effekt einer einzigen Kündigung

Abos (Bezeichnung, Betrag in €, Intervall)
Netflix 13,99 € monatlich; Amazon Prime 89,90 € jährlich

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Ski leihen oder kaufenVerleih- und Kaufkosten für Ski-Sets vergleichen, inklusive Service, Transport und Restwert, mit Break-even in Skitagen und Saisons.Grundpreis-RechnerGrundpreis berechnen und zwei Packungen vergleichen: Aus Packungspreis und Inhaltsmenge ergibt sich sofort der Kilopreis, Literpreis oder Stückpreis – inklusive Ersparnis in Euro und Prozent.Industrieminuten-RechnerDezimalstunden in HH:MM umrechnen und umgekehrt – für Zeiterfassung, Lohnabrechnung und Dienstplanung.Noten-UmrechnerSchulnoten zu Notenpunkten, Notenpunkte zu Schulnote, Dezimalnote zu Schulnote und zurück – mit Umrechnungstabelle.Notendurchschnitt mit GewichtungGewichteter und ungewichteter Notendurchschnitt für laufende Schulnoten – Schulnoten oder Oberstufenpunkte, bis 20 Einträge, freie Gewichtung.Prozent zu NoteProzentwert in Schulnote umrechnen oder Note zu Prozentspanne – mit Standard- oder individuellem Notenschlüssel.Punkte zu NoteAbsolute Punktzahl in Note umrechnen – Rohpunkte zu Note bei bekannter Gesamtpunktzahl, unabhängig von Prozentwerten.GPA-RechnerUS-amerikanischen GPA auf der 4,0-Skala berechnen und in deutsche Noten umrechnen – bidirektionale Umrechnung mit Einordnung für Bewerbungen.Studienabschluss-NoteBachelor-, Master-, Diplom- oder Magister-Note aus Modulnoten und ECTS-Gewichtung – explizit für Hochschulabschlüsse.Semesterdurchschnitt-RechnerSemesterdurchschnitt an der Hochschule berechnen – ECTS-gewichteter Notendurchschnitt je Fach mit Gesamtübersicht aller Semester.Bestehen und FehlpunktePrüfung bestanden? Erreichte Punkte, Fehlpunkte zum Bestehen und aktuelle Note aus Notenschlüssel.Zielnoten-RechnerWelche Note brauche ich in der nächsten Prüfung, um eine Zielnote zu erreichen?Prüfungsteile-GewichtungPrüfungsnote aus gewichteten Teilen berechnen – Schnellauswahl mündlich und schriftlich oder individuelle Gewichtung beliebig vieler Prüfungsteile.Nachprüfungs-RechnerWelche Note brauche ich in der Nachprüfung – um zu bestehen oder den angestrebten Gesamtschnitt noch zu erreichen.Gruppenarbeit-Noten-RechnerGesamtnote einer Gruppenarbeit berechnen – aus individuellem Anteil und Gruppenanteil mit frei definierbarer Gewichtung.

Weiternutzung

Grafiken weiterverwenden

Alle 4 Grafiken dieser Seite darfst du in eigenen Artikeln und Beiträgen verwenden.

Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Drei Abos mit verschiedenen Abrechnungszeiträumen werden auf vergleichbare Monatswerte umgerechnet: Netflix monatlich, Amazon Prime jährlich, Fitnessstudio monatlich.

    Abo-Intervalle auf Monatswert normiert

    760 × 360 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/kosten-und-budget/haushaltsbudget/abo-kosten-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/kosten-und-budget/abo-kosten-intervall-normierung.svg"
           alt="Drei Abos mit verschiedenen Abrechnungszeiträumen werden auf vergleichbare Monatswerte umgerechnet: Netflix monatlich, Amazon Prime jährlich, Fitnessstudio monatlich."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/kosten-und-budget/haushaltsbudget/abo-kosten-rechner">Abo-Intervalle auf Monatswert normiert auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/kosten-und-budget/haushaltsbudget/abo-kosten-rechner
  • Sechs einzelne Abos von 2,99 bis 29,90 € ergeben zusammen rund 82 € pro Monat und über 980 € pro Jahr.

    Abo-Kosten: Kleine Beträge, große Jahressumme

    760 × 370 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/kosten-und-budget/haushaltsbudget/abo-kosten-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/kosten-und-budget/abo-kosten-jahressumme-ueberblick.svg"
           alt="Sechs einzelne Abos von 2,99 bis 29,90 € ergeben zusammen rund 82 € pro Monat und über 980 € pro Jahr."
           width="760" height="370">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/kosten-und-budget/haushaltsbudget/abo-kosten-rechner">Abo-Kosten: Kleine Beträge, große Jahressumme auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/kosten-und-budget/haushaltsbudget/abo-kosten-rechner
  • Zwei horizontale Balkenpaare vergleichen die monatlichen und jährlichen Abo-Kosten vor und nach Kündigung eines Streamingdienstes und Wechsel auf Jahresabo. Einsparung über 200 EUR pro Jahr.

    Abo-Kosten: Kündigungseffekt vorher vs. nachher

    760 × 340 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/kosten-und-budget/haushaltsbudget/abo-kosten-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/kosten-und-budget/abo-kosten-rechner-praxis-kuendigung-effekt.svg"
           alt="Zwei horizontale Balkenpaare vergleichen die monatlichen und jährlichen Abo-Kosten vor und nach Kündigung eines Streamingdienstes und Wechsel auf Jahresabo. Einsparung über 200 EUR pro Jahr."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/kosten-und-budget/haushaltsbudget/abo-kosten-rechner">Abo-Kosten: Kündigungseffekt vorher vs. nachher auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/kosten-und-budget/haushaltsbudget/abo-kosten-rechner
  • Infografik: Abo-Kosten: Was kostet die Bequemlichkeit?, KATEGORIE — TYPISCHE KOSTEN/MONAT — BALKEN, Streaming (Video + Musik), 30–50 €, Netflix 13, Spotify 11, Disney+ 9, DAZN 35, Mobilfunk + Internet, 25–60 €, Handy 15–40, Internet 30–50

    Abo Kosten-Rechner Ueberblick

    760 × 416 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/kosten-und-budget/haushaltsbudget/abo-kosten-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/kosten-und-budget/abo-kosten-rechner-ueberblick.svg"
           alt="Infografik: Abo-Kosten: Was kostet die Bequemlichkeit?, KATEGORIE — TYPISCHE KOSTEN/MONAT — BALKEN, Streaming (Video + Musik), 30–50 €, Netflix 13, Spotify 11, Disney+ 9, DAZN 35, Mobilfunk + Internet, 25–60 €, Handy 15–40, Internet 30–50"
           width="760" height="416">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/kosten-und-budget/haushaltsbudget/abo-kosten-rechner">Abo Kosten-Rechner Ueberblick auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/kosten-und-budget/haushaltsbudget/abo-kosten-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Rechner summiert deine eingetragenen Abokosten als Orientierung. Maßgeblich sind die tatsächlichen Vertragspreise und Abrechnungszeiträume deiner Anbieter.

Quelle: Abokostenberechnung über intervallbezogene Monatsfaktoren auf Basis der eingetragenen Abos.

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Kosten & Budget / Haushaltsbudget
Formeln basieren auf
Monatsbetrag je Abo = Betrag × Monatsfaktor (wöchentlich 4,333; monatlich 1; quartalsweise 1/3; halbjährlich 1/6; jährlich 1/12); Monatssumme = Summe aller Monatsbeträge; Jahressumme = Monatssumme × 12.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Abo-Kosten-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/kosten-und-budget/haushaltsbudget/abo-kosten-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Abo-Kosten-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/kosten-und-budget/haushaltsbudget/abo-kosten-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.