Überblick
Bodengutachten Kosten: Was kostet die Untersuchung deines Baugrunds?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Bodengutachten-Kosten-Rechner schätzt, was die Untersuchung deines Baugrunds kostet, bevor du das erste Angebot einholst. Du suchst ihn, wenn ein Grundstück gekauft oder ein Haus geplant wird und Architekt, Tragwerksplaner oder Bank ein Baugrundgutachten verlangen.
Ein Geotechniker öffnet dafür den Boden an mehreren Stellen mit Rammkernsonden, den sogenannten Aufschlüssen, entnimmt Proben, ordnet das Bauwerk einer geotechnischen Kategorie zu und empfiehlt im Bericht die Gründung.
Die Kostenspanne setzt sich aus der Feldarbeit, der Anfahrt samt Bericht, bei Kategorie 2 aus dem Labor und wahlweise aus Versickerungsversuch und Deklarationsanalyse zusammen.
Für ein Einfamilienhaus ohne Keller mit 120 m² bebauter Grundfläche in Kategorie 2 rechnet der Rechner mit 2 Aufschlüssen und 1.734 Euro netto; mit 19 Prozent Umsatzsteuer sind das 2.063 Euro brutto, die Spanne reicht von 1.427 bis 3.093 Euro.
Ob ein Baugrundgutachten bei deinem Vorhaben Pflicht ist, entscheidet das Bauamt zusammen mit dem Tragwerksplaner; der Rechner trifft darüber keine Aussage und ersetzt auch nicht das Untersuchungsprogramm, das der Geotechniker festlegt.
Er zeigt dir, in welcher Größenordnung ein Angebot für Feldarbeit, Labor und Bericht liegen darf.