Zum Hauptinhalt springen

Dachneigung-Rechner: Grad, Prozent und Firsthöhe berechnen

Bau & HandwerkStand Noch keine Bewertung
Eingabemodus
Neigungseinheit
°/%
m
m
m
m
Dachform
Anzeige

Kurzantwort

Der Rechner wandelt Dachmaße in Grad, Prozent, Firsthöhe und Sparrenlänge um. So lässt sich die Dachgeometrie früh für Material, Holzbedarf, Photovoltaik-Planung und Anschlüsse plausibilisieren.

Dachneigung aus Höhe und Spannweite berechnen: Zeigt Grad, Prozent

Kilian AchatzFachredaktion Bau & Handwerk
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist die Dachneigung? Grad, Prozent und Mindestneigung erklärt

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Dachneigung-Rechner klärt, in welchem Winkel eine Dachfläche tatsächlich liegt und welche Geometrie aus halber Spannweite und Firsthöhe daraus für Aufbau, Sparrenlänge und Eindeckung folgt. Das ist mehr als eine reine Gradzahl: Schon wenige Grad Unterschied ändern Materialverbrauch, nutzbaren Dachraum, Anschlusshöhen und die Frage, welche Deckung regelgerecht eingesetzt werden kann.

Entscheidend ist die Mindestneigung, denn jedes Decksystem von Ziegel über Betondachstein bis Bitumenbahn hat einen Grenzwinkel, unterhalb dessen es nicht mehr regensicher ist.

Der Winkel bestimmt außerdem die geneigte Deckfläche, die immer größer als der Grundriss ausfällt, sowie die Sparrenlänge entlang der Schräge.

So wird aus einer einzelnen Gradzahl eine belastbare Grundlage für Decksystem, Sparren und Mengenermittlung. Schon der Unterschied zwischen 20 und 25 Grad kann über die zulässige Deckungsart entscheiden.

Flachdächer heißen im Fachjargon Flachdach, liegen aber nie bei null Gefälle: 2–3° (3–5 %) sind Mindestgefälle nach DIN 18531, damit Regenwasser sicher abläuft.

Der Dachneigungsrechner bildet diesen Grenzbereich direkt ab — wer unter 5° kommt, sieht sofort, dass konventionelle Ziegeldeckungen ausscheiden und eine flachdachtaugliche Abdichtung notwendig wird.

Der Rechner gibt die Neigung deshalb in drei parallelen Schreibweisen aus, die auf Baustellen nebeneinander im Umlauf sind: als Winkel in Grad, als Gefälle in Prozent und als Steigungsverhältnis.

Ein 30-Grad-Dach heißt in diesen drei Sprachen 30°, 57,74 Prozent und 1:1,73 – dieselbe Schräge, drei Zahlen.

Wer Angebote, Verlegeanleitungen und Statikunterlagen nebeneinanderlegt, braucht genau diese Übersetzung, weil Hersteller ihre Mindestneigung fast immer in Grad angeben, Entwässerungsplanungen dagegen in Prozent.

Eingaben

Neigung, Firsthöhe und Dachform eingeben: So nutzt du den Dachneigung-Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du kannst mit einem bekannten Zielwinkel oder mit einer geplanten Firsthöhe arbeiten — der Eingabemodus schaltet zwischen beiden Richtungen um. Entscheidend ist, dass alle Maße aus derselben Bezugsebene kommen, damit Neigungswinkel, Sparrenlänge und geneigte Deckfläche zusammenpassen.

Die Gebäudebreite meint die volle Spannweite von Traufe zu Traufe (zulässig 2 bis 50 m), nicht die halbe: Der Rechner halbiert selbst. Gemessen wird am Rohbau über die Außenkanten der Außenwände.

Die Gebäudelänge läuft rechtwinklig dazu am First entlang (2 bis 100 m) und geht ausschließlich in die Dachfläche ein — auf den Winkel hat sie keinen Einfluss.

Die Neigung nimmt wahlweise Grad oder Prozent an; stell die Neigungseinheit bewusst um, denn 30 Grad und 30 Prozent sind zwei völlig verschiedene Dächer: 30 Prozent entsprechen nur 16,7 Grad.

Die Firsthöhe misst du senkrecht vom Traufniveau bis zur Firstoberkante, nicht ab Erdgeschossfußboden — ein mitgerechneter Kniestock treibt den Winkel nach oben.

Der Dachüberstand (0 bis 2 m) wird entlang der Schräge auf die Sparrenlänge addiert; in der Voreinstellung von 0,50 m stecken in jedem ausgegebenen Sparrenmaß also 0,50 m Überstand.

Wer das reine Sparrenmaß zwischen First und Traufe braucht, setzt das Feld auf 0. Die Dachform steuert einen pauschalen Flächenfaktor — Satteldach rechnet mit zwei Dachhälften, Pultdach mit einer, Walmdach mit einem Zuschlag auf eine Hälfte.

Wer Rohbaumaße, fertige Dachhaut und nachträglich aufgedoppelte Konstruktion vermischt, erzeugt schnell eine Neigung, die rechnerisch stimmt, aber nicht zur geplanten Ausführung passt.

Komplexe Dächer mit unterschiedlichen Firsthöhen solltest du lieber flächenweise statt pauschal eingeben, sonst mittelt sich die Mindestneigung über Bereiche hinweg, die in Wahrheit verschieden steil sind.

Kläre vor der Eingabe, ob deine Höhenangabe die reine Firsthöhe über der Traufe oder die Gesamthöhe inklusive Kniestock meint, weil beides zu deutlich unterschiedlichen Winkeln führt.

Praxisfälle

Wofür du den Dachneigung-Rechner brauchst: sechs typische Anwendungsfälle

Jeder Fall nennt die Suchfrage, die passende Eingabe und das Ergebnis aus der echten Rechenfunktion – von der Photovoltaik-Planung über Carport und Flachdach bis zur Mindestneigung für Ziegel.

  1. Photovoltaik-Neigung für Süddeutschland finden

    „Welche Dachneigung ist für eine Photovoltaikanlage in Süddeutschland optimal?“

    Eingabe
    Modus „Aus Neigung und Breite“, Neigung 32° (Grad), Gebäudebreite 8 m, Gebäudelänge 12 m, Dachform Satteldach
    Ergebnis
    Firsthöhe 2,50 m, geneigte Dachfläche 125,2 m² – 32° gilt laut ADAC als optimaler PV-Neigungswinkel für Süddeutschland
  2. Photovoltaik-Neigung für Norddeutschland finden

    „Welche Dachneigung ist für eine Photovoltaikanlage in Norddeutschland optimal?“

    Eingabe
    Modus „Aus Neigung und Breite“, Neigung 37° (Grad), Gebäudebreite 8 m, Gebäudelänge 12 m, Dachform Satteldach
    Ergebnis
    Firsthöhe 3,01 m, geneigte Dachfläche 132,21 m² – 37° gilt laut ADAC als optimaler PV-Neigungswinkel für Norddeutschland
  3. Carport-Pultdach mit Trapezblech planen

    „Reicht die Dachneigung meines Carports für eine Trapezblech-Eindeckung?“

    Eingabe
    Modus „Aus Firsthöhe und Breite“, Firsthöhe 0,4 m, Gebäudebreite 5 m, Dachüberstand 0,3 m, Dachform Pultdach
    Ergebnis
    9,09° Neigung (16 %) – liegt über der Trapezblech-Mindestneigung von 3 bis 5°, aber unter der Mindestneigung von Dachziegeln
  4. Flachdach-Mindestgefälle nach DIN 18531 prüfen

    „Hat mein Flachdach genug Gefälle, damit Regenwasser abläuft?“

    Eingabe
    Modus „Aus Neigung und Breite“, Neigung 2° (Grad), Gebäudebreite 10 m, Gebäudelänge 14 m, Dachform Pultdach
    Ergebnis
    3,49 % Gefälle – entspricht dem nach DIN 18531 vorgeschriebenen Mindestgefälle für Flachdächer

    Alle Gradwerte von 2° bis 45° in der Referenztabelle nachschlagen

  5. Mindestneigung für Dachziegel am Satteldach erreichen

    „Reicht meine Dachneigung für eine Ziegeldeckung?“

    Eingabe
    Modus „Aus Neigung und Breite“, Neigung 22° (Grad), Gebäudebreite 9 m, Gebäudelänge 12 m, Dachform Satteldach
    Ergebnis
    1,82 m Firsthöhe, 128,48 m² Dachfläche – 22° ist die Mindestneigung, ab der die meisten Betondachsteine regelkonform verlegbar sind
  6. Gartenhaus-Satteldach für Bitumenschindeln auslegen

    „Welche Firsthöhe braucht ein Gartenhaus-Satteldach für Bitumenschindeln?“

    Eingabe
    Modus „Aus Neigung und Breite“, Neigung 15° (Grad), Gebäudebreite 6 m, Gebäudelänge 8 m, Dachform Satteldach
    Ergebnis
    0,80 m Firsthöhe, 54,49 m² Dachfläche – 15° erreicht genau die Mindestneigung für Bitumenschindeln

Berechnung

Dachneigung berechnen: Formel für Grad, Prozent und Steigungsverhältnis

Verstehe den Formelweg.

Im Kern steckt einfache Trigonometrie: Der Winkel ergibt sich aus arctan von Höhe zu halber Spannweite; umgekehrt lassen sich aus Winkel und Spannweite Firsthöhe oder Sparrenlänge ableiten. Beispiel: Liegen bei einer Dachhälfte 5,0 m halbe Spannweite und 1,8 m Höhe an, resultieren knapp 20 Grad Dachneigung.

Die Sparrenlänge folgt als halbe Spannweite geteilt durch den Kosinus des Winkels, die geneigte Deckfläche als Grundfläche geteilt durch denselben Kosinus.

Dieser Schritt ist die Grundlage dafür, die geneigte Fläche, den Dachaufbau und die Eignung des Deckmaterials gegenüber seiner Mindestneigung überhaupt sauber weiterzurechnen. Dachneigung Grad und Prozent: Umrechnung und geometrischer ZusammenhangEin Zahlenbeispiel mit den Voreinstellungen: 8 m Gebäudebreite, 12 m Länge, 30 Grad und 0,50 m Überstand ergeben 57,74 Prozent Neigung, 2,31 m Firsthöhe, 5,12 m Sparrenlänge und 122,85 m² Dachfläche.

Die Steigung wird zusätzlich als Verhältnis 1:1,73 ausgewiesen — das ist der Kehrwert des Tangens und beschreibt, wie viele Meter Horizontale auf einen Meter Höhe kommen. Zwei Details entscheiden über die Lesbarkeit der Zahlen.

Erstens steckt der Dachüberstand bereits in der Sparrenlänge: Ohne Überstand blieben von den 5,12 m nur 4,62 m reines Sparrenmaß zwischen First und Traufe.

Zweitens ist die Prozentangabe kein Winkel — 57,74 Prozent und 30 Grad beschreiben dasselbe Dach, weil Prozent der Tangens mal 100 ist. Damit lässt sich sofort prüfen, ob die 22-Grad-Grenze vieler Ziegel erreicht wird.

Formel für die Dachneigung aus Firsthöhe und Grundlänge.
G ist die halbe Gebäudebreite (Satteldach). Die Sparrenlänge S beinhaltet im Rechner zusätzlich den Dachüberstand.

Nachschlagen

Dachneigung und zulässige Dachdeckungen im Überblick

Die Dachneigung bestimmt maßgeblich, welche Eindeckungsmaterialien zulässig sind. Unterschreitet die Neigung die Mindestanforderung des Herstellers, erlischt die Gewährleistung. Alle Angaben als Richtwerte – Herstellerdetails beachten.

Geeignete Dachdeckungen je Dachneigung – von Flachdach bis Steil
DachneigungFlachdach-FO / FolieTrapezblech / StehfalzBitumenschindelnDachziegel / TondachziegelSchieferReet / StrohHinweis
0°–2°✓ (Mindest-FO)–––––Nur Abdichtung (DIN 18531); kein Gefälle = Pfützenbildung
2°–5°✓✓ (≥ 3°)––––Flachdach-Bereich; Dachabdichtung + Drainmatte
5°–10°✓✓––––Übergang zu geneigtem Dach; Stehfalz ab 3°, Trapez ab 5°
10°–15°–✓✓ (≥ 12°)–––Bitumenschindeln mind. 12° (IKO/GAF)
15°–20°–✓✓✓ (≥ 17° FF)––Flachdachpfanne ab 17°; Großformat-Ziegel ab 20°
20°–25°–✓✓✓––Standardbereich für Betondachsteine (≥ 22°)
25°–30°–✓✓✓✓ (≥ 25°)–Schiefer-Mindestneigung je nach Deckart 25–30°
30°–35°–✓✓✓✓✓ (≥ 35°)Reet/Schilf mind. 35°; Standardbereich S-Pfannen
35°–45°–✓✓✓✓✓Optimaler Bereich für Biberschwanz und Schiefereindeckung
≥ 45°–✓ (Stehfalz)✓✓✓✓Steildach: Zusatzbefestigung erforderlich; Windsog beachten

Quelle: Herstellerempfehlungen, ZVDH-Fachregeln für Dächer mit Metalldeckung und geneigte Dächer (2022). ✓ = geeignet, – = nicht empfohlen. Regionale Schnee- und Windlastzone berücksichtigen.

Dachneigung in Grad, Prozent und Steigung je Meter

Diese Tabelle übersetzt einzelne Gradwerte direkt in Prozent, in Zentimeter je laufendem Meter waagerechter Länge und in das Steigungsverhältnis Höhe zu Weite. Alle Werte sind mit der Tangens-Formel des Rechners nachgerechnet.

Häufig gesuchte Dachneigungswerte: Grad, Prozent, cm je Meter und Steigungsverhältnis
GradGefälle in %cm je laufendem MeterSteigung (Höhe : Weite)
2°3,49 %3,49 cm1 : 28,64
3°5,24 %5,24 cm1 : 19,08
5°8,75 %8,75 cm1 : 11,43
7°12,28 %12,28 cm1 : 8,14
10°17,63 %17,63 cm1 : 5,67
15°26,79 %26,79 cm1 : 3,73
20°36,40 %36,40 cm1 : 2,75
22°40,40 %40,40 cm1 : 2,48
25°46,63 %46,63 cm1 : 2,14
30°57,74 %57,74 cm1 : 1,73
35°70,02 %70,02 cm1 : 1,43
40°83,91 %83,91 cm1 : 1,19
45°100,00 %100,00 cm1 : 1,00

Quelle: Eigene Berechnung nach der Tangens-Formel (Grad → Prozent → cm je Meter → Steigungsverhältnis), gegengeprüft mit scripts/run-calc.mjs am 23.09.2026. „cm je laufendem Meter“ bezieht sich auf 1 Meter (100 cm) waagerechte Auflage – bei 2 m waagerechter Länge verdoppelt sich der cm-Wert.

Expertenmodus

Häufige Fragen: Dachneigung berechnen, messen und in cm umrechnen

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet man die Dachneigung in Grad aus Firsthöhe und Gebäudebreite?

Die Dachneigung in Grad ergibt sich aus Grad = Arkustangens(Firsthöhe ÷ halbe Gebäudebreite) × (180 ÷ π).

Bei 8 m Gebäudebreite (4 m halbe Spannweite) und 2,3 m Firsthöhe liefert diese Formel arctan(2,3 ÷ 4) × (180 ÷ π) ≈ 29,9°, exakt der Wert, den der Dachneigung-Rechner im Modus „Aus Firsthöhe und Breite“ ausgibt.

Wichtig ist, dass immer die halbe Gebäudebreite eingesetzt wird, weil das Satteldach als symmetrisches Dreieck aus zwei Dachhälften gerechnet wird; wer versehentlich die volle Breite einsetzt, erhält eine deutlich zu flache Neigung.

Beim Pultdach gilt dagegen die volle Spannweite als Bezugsbasis, weil dort nur eine einzige Dachfläche geneigt ist. Die Dachneigung entscheidet nach DIN 4108-2 über den bauphysikalischen Mindestwärmeschutz und die Anforderungen an die Dampfsperre.

Miss die Firsthöhe deshalb immer senkrecht ab Traufniveau, nicht ab Erdgeschossfußboden, sonst verfälscht ein mitgerechneter Kniestock das Ergebnis um mehrere Grad.

Wie viel cm sind 10 Grad Dachneigung pro Meter waagerechter Länge?

10 Grad Dachneigung entsprechen 17,63 cm Höhe je Meter waagerechter Länge, weil das Gefälle in Prozent (= cm je Meter) aus Tangens(Winkel) × 100 folgt: tan(10°) × 100 = 17,63.

Für die übrigen häufig gesuchten Gradwerte gilt entsprechend: 5° = 8,75 cm/m, 7° = 12,28 cm/m, 15° = 26,79 cm/m, 20° = 36,40 cm/m und 30° = 57,74 cm/m – die vollständige Tabelle mit allen Werten von 2° bis 45° zeigt der Abschnitt „Dachneigung in Grad, Prozent und Steigung je Meter“ weiter unten.

Der cm-Wert bezieht sich immer auf exakt 1 Meter waagerechte Auflage; bei 2 Metern verdoppelt er sich entsprechend.

Diese Umrechnung ist auf der Baustelle nützlich, weil Wasserwaagen mit Winkelanzeige und Zollstock-Dreiecksmessungen meist in Zentimetern je Meter arbeiten, während Planunterlagen die Neigung in Grad angeben.

Der Dachneigung-Rechner liefert beide Werte gemeinsam, sodass keine separate Umrechnung nötig ist.

Wie rechnet man Dachneigung von Prozent in Grad um?

Grad = Arkustangens(Prozent ÷ 100) × (180 ÷ π) rechnet ein Gefälle in Prozent in den Neigungswinkel um. Ein Gefälle von 40 Prozent ergibt so arctan(0,40) × (180 ÷ π) ≈ 21,8°, während umgekehrt 30 Grad exakt tan(30°) × 100 = 57,74 Prozent entsprechen.

Diese Umrechnung ist in der Praxis wichtig, weil Dachpläne meist in Grad bemaßt sind, Hersteller-Datenblätter für Bahnen, Trapezblech und Unterspannbahnen dagegen fast immer in Prozent angeben.

Besonders bei Flachdächern rechnet die Praxis fast ausschließlich in Prozent: DIN 18531 nennt das Mindestgefälle mit 2 bis 3 Grad beziehungsweise rund 3,5 bis 5,2 Prozent.

Der Dachneigung-Rechner übernimmt die Umrechnung automatisch über die Neigungseinheit im Eingabemodus „Aus Neigung und Breite“, sodass Grad- und Prozentangaben aus unterschiedlichen Unterlagen direkt miteinander verglichen werden können, ohne den Taschenrechner im Wissenschaftsmodus zu bemühen.

Wer zusätzlich das Steigungsverhältnis Höhe zu Weite sucht, findet es als dritte Schreibweise direkt neben Grad und Prozent im Ergebnis, etwa als 1:1,73 bei 30 Grad.

Welche Mindest-Dachneigung gilt für Dachziegel, Trapezblech und Bitumenschindeln?

Die Mindestneigung hängt vom Deckungsmaterial ab und ist in den ZVDH-Fachregeln sowie den Herstellervorgaben festgelegt.

Trapezblech und Stehfalz-Zinkblech sind je nach Profil bereits ab 3 bis 5 Grad zulässig, was sie zur häufigsten Wahl für sehr flache Dächer, Carports und Gartenhäuser macht.

Bitumenschindeln benötigen mindestens 15 Grad, Dachziegel und Betondachsteine je nach Typ 15 bis 25 Grad, wobei die meisten Betondachsteine ab 22 Grad ohne zusätzliche Abdichtung regelkonform verlegbar sind.

Schiefer ist je nach Deckungsart ab 25 bis 35 Grad einsetzbar, Reet- und Strohdächer benötigen mindestens 45 Grad. Flachdächer unter 5 Grad erfordern spezielle Abdichtungsbahnen und eine Notentwässerung nach DIN EN 12056-3.

Die genaue Grenze richtet sich zusätzlich nach Profilhöhe, Überdeckung und regionaler Windlast; die zweite Referenztabelle auf dieser Seite zeigt alle Deckungsarten im direkten Vergleich zur berechneten Neigung.

Bei Dachziegeln entscheidet zusätzlich die konkrete Verlegeart über die tatsächliche Mindestneigung, weshalb das Hersteller-Datenblatt immer ergänzend zur Norm geprüft werden sollte.

Welche Dachneigung ist für eine Photovoltaikanlage optimal?

Für Photovoltaikanlagen gilt in Deutschland laut ADAC ein Neigungswinkel von 30 bis 40 Grad als optimal, wobei rund 10 Grad mehr oder weniger den Ertrag nur geringfügig schmälern.

Regional unterscheidet sich der Idealwert leicht: In Süddeutschland reichen wegen des höheren Sonnenstands bereits etwa 32 Grad, in Norddeutschland sind eher 37 Grad optimal.

Grundsätzlich gelten alle Schrägdächer zwischen 25 und 60 Grad Neigung als für Photovoltaik geeignet, weil Module dann ohne zusätzliche Aufständerung parallel zur Dachfläche montiert werden können.

Gib die geplante Süd-Dachfläche im Modus „Aus Neigung und Breite“ mit 32 oder 37 Grad ein, um Sparrenlänge und geneigte Dachfläche für die Modulplanung zu ermitteln.

Bei Ost-West-Ausrichtung sinkt der maximal mögliche Ertrag auf rund 80 Prozent, bleibt aber bei gleicher Neigung wirtschaftlich sinnvoll.

Die tatsächliche Wirtschaftlichkeit hängt zusätzlich von Verschattung, Modultyp und Einspeisevergütung ab und ist vom Fachbetrieb zu prüfen.

Wie misst man die Dachneigung an einem bestehenden Dach?

Am zuverlässigsten misst du die Dachneigung eines Bestandsdachs mit einer Wasserwaage mit Winkelanzeige oder einem digitalen Neigungsmesser, den du flach an die Dachschräge hältst und direkt den Winkel in Grad abliest.

Ohne Spezialwerkzeug funktioniert die Zollstock-Dreiecksmethode: Halte den Zollstock waagerecht genau 1 Meter vom Dach weg und miss den senkrechten Abstand zur Dachfläche in Zentimetern; dieser Wert entspricht bereits dem Gefälle in Prozent beziehungsweise cm je Meter aus der Referenztabelle.

Smartphone-Apps mit Neigungssensor liefern brauchbare Schätzwerte, sind aber bauartbedingt ungenauer als ein mechanisches Messgerät und sollten bei wichtigen Entscheidungen wie einer Deckungswahl gegengeprüft werden.

Trage den gemessenen Winkel anschließend direkt in den Dachneigung-Rechner ein, um Sparrenlänge, geneigte Dachfläche und die zulässigen Deckungsmaterialien zu ermitteln.

Bei Aufdoppelungen oder durchhängenden Sparren kann die reale Neigung von der ursprünglichen Planung abweichen, weshalb die Messung am Bestand stets Vorrang vor alten Bauplänen hat.

Welche Dachneigung ist bei Satteldach, Pultdach und Flachdach üblich?

Beim Satteldach liegt die übliche Dachneigung in Deutschland zwischen 30 und 45 Grad, weil dieser Bereich Holzeinsatz, Eindeckmaterial und Niederschlagssicherheit am günstigsten ausbalanciert.

Pultdächer werden dagegen häufig deutlich flacher ausgeführt, etwa zwischen 3 und 25 Grad, wie es bei Carports, Garagen und Gartenhäusern üblich ist – ein Carport-Pultdach mit 5 m Spannweite und nur 0,4 m Firsthöhe kommt beispielsweise auf rund 9,1 Grad.

Flachdächer gelten erst ab 2 bis 3 Grad Mindestgefälle nach DIN 18531 als regensicher entwässerbar, bleiben also nie wirklich bei null Grad.

Wähle im Dachneigung-Rechner die passende Dachform, weil sie den Flächenfaktor für die geneigte Dachfläche bestimmt: Satteldach rechnet mit zwei Dachhälften, Pultdach mit einer, Walmdach mit einem Zuschlag.

So lässt sich für jede Dachform direkt prüfen, ob die geplante Neigung im landesüblichen Rahmen liegt oder eine Sonderlösung braucht.

Winkel unter 3 Grad gelten dabei unabhängig von der gewählten Dachform bereits technisch als Flachdach und benötigen eine flächige Abdichtung statt einer klassischen Steildach-Eindeckung.

Wie viele Zentimeter Firsthöhe entsprechen einem Grad mehr Dachneigung?

Ungefähr 3 bis 9 cm mehr Firsthöhe entsprechen 1 Grad mehr Dachneigung bei einem 8 m breiten Gebäude (4 m halbe Spannweite), abhängig vom Ausgangswinkel zwischen 20 und 35 Grad – das zeigt die exakte Rechnung.

Bei 30 Grad ergibt 1 Grad mehr eine Firsthöhe von tan(31°) × 4 m = 2,40 m statt 2,31 m, also 9 cm mehr. Bei 20 Grad sind es je Grad nur etwa 3 cm, bei 40 Grad schon rund 8 cm, weil der Tangens nicht linear verläuft.

Diese Faustregel hilft, schnell abzuschätzen, ob eine kleine Höhenänderung die Deckungsart verändert: Der Schritt von 21 auf 22 Grad – die Mindestneigung vieler Betondachsteine – kostet bei 8 m Breite weniger als 5 cm zusätzliche Firsthöhe.

Steigt die Neigung über 45 Grad, verändert sich zusätzlich die Windlastwirkung spürbar, weil DIN EN 1991-1-4 für steile Dachflächen andere Druckbeiwerte ansetzt als für flache.

Wann reicht die geometrische Dachneigungsberechnung nicht aus?

Die rein geometrisch berechnete Dachneigung reicht dann nicht aus, wenn der Ist-Zustand eines Bestandsdachs erheblich von der ursprünglichen Planung abweicht, etwa durch Aufdoppelungen, durchhängende Sparren oder nachträgliche Aufsattelungen.

In diesen Fällen liefert eine direkte Winkelmessung mit einem digitalen Neigungsmesser am Bestand verlässlichere Werte als der Rechner mit alten Planmaßen.

Auch bei komplexen Dachformen wie Walmdächern, Mansarddächern oder Tonnendächern ist das einfache Dreiecksmodell nur eine Annäherung: Mansarddächer bestehen aus einem steilen Unterteil von oft 60 bis 75 Grad und einem flacheren Oberteil von 15 bis 30 Grad, die getrennt berechnet werden müssen.

Sobald statische Nachweise, Wärmeschutzberechnungen nach dem GModG (vormals GEG) oder ein Baugenehmigungsverfahren betroffen sind, muss ein bauvorlageberechtigter Fachplaner die Maße vor Ort aufnehmen und prüfen.

Auch bei denkmalgeschützten Gebäuden ersetzt die reine Geometrie keine bauhistorische Bestandsaufnahme, weil historische Dachkonstruktionen häufig von symmetrischen Idealmaßen abweichen.

Die Angaben des Dachneigung-Rechners dienen deshalb ausschließlich der ersten Orientierung und ersetzen keine baurechtlich verbindliche Aufmaßaufnahme.

Hinweise

Dachneigung in Grad und Prozent: Praxistipps für Planung und Baustelle

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Dachneigung in Grad, Prozent und Steigung je Meter waagerecht: 10° = 17,6 % = 18 cm/m; 20° = 36,4 % = 37 cm/m; 30° = 57,7 % = 52 cm/m; 40° = 83,9 % = 63 cm/m; 45° = 100 % = 71 cm/m. Die Umrechnung von Grad in Prozent folgt tan(α) × 100, die Steigungshöhe in cm ist tan(α) × 100.

Diese Tabelle zeigt auf einen Blick, warum ein 30°-Dach mit knapp 58 % Gefälle weit steiler ist, als die Gradzahl vermuten lässt.

Ein typisches Planungsbeispiel: 9 m Gebäudebreite und 1,60 m Firsthöhe ergeben eine Dachneigung von 19,57° und eine Sparrenlänge von 5,28 m inklusive der voreingestellten 0,50 m Dachüberstand.

Das bedeutet fachlich: 19,6° liegt unter der Mindestneigung vieler Ziegeldeckungen von 22° – die Deckungswahl ist damit eingeschränkt.

Als nächsten Schritt erhöhst du die Firsthöhe auf 1,80 m und prüfst, ob die notwendigen 22° damit erreicht werden. Material-Mindestneigung: Ziegel, Betondachstein und Bahn mit GrenzwinkelnMit 1,80 m Höhe bei 9 m Breite ergeben sich rund 21,8 Grad, also noch knapp darunter; erst 1,82 m bringen mit 22,02° die vollen 22 Grad.

Der Sprung von 1,60 m auf 1,82 m kostet dabei kaum Material: Die Sparrenlänge wächst nur von 5,28 m auf 5,35 m, die Dachfläche von 126,62 m² auf 128,50 m².

Das ist die eigentliche Botschaft des Ergebnisses — die Deckungsfrage entscheidet sich an 22 Zentimetern Firsthöhe, nicht an einem nennenswerten Mehrverbrauch.

Lies die Winkelampel mit: Bis 10° meldet der Rechner ein flaches Dach, zwischen 10° und 45° eine übliche Dachneigung, ab 45° ein steiles Dach.

Prüfe deshalb bei grenzwertigen Dächern immer, ob eine kleine Erhöhung der Firsthöhe die gewünschte Deckungsart ermöglicht, oder ob umgekehrt eine flachdachtaugliche Deckung wie Bitumen- oder Metallbahn die bessere Wahl ist.

Die zulässigen Mindestneigungen unterscheiden sich je Decksystem erheblich.

Anwendung

Mindestneigung für Ziegel erreichen: Praxisfall Wintergarten-Anbau

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ausgangslage: Sandra plant einen Wintergarten-Anbau mit Satteldach, 9 m Gebäudetiefe (4,50 m halbe Spannweite). Ihr Architekt fragt nach der erreichbaren Dachneigung bei verschiedenen Firsthöhen.

Eingaben Variante 1: Eingabemodus „Aus Firsthöhe und Breite“, Gebäudebreite = 9 m, Firsthöhe = 1,60 m, Länge = 12 m, Überstand = 0,50 m. Ergebnis: 19,57°, Sparrenlänge 5,28 m, Dachfläche 126,62 m². Eingaben Variante 2: Firsthöhe = 2,00 m.

Ergebnis: 23,96°, Sparrenlänge 5,42 m, Dachfläche 130,19 m². Sandra erkennt: Bei 1,60 m liegt sie unter 22° (Mindestneigung für viele Ziegel); bei 2,00 m erreicht sie knapp 24° und kann Betondachsteine regelkonform verlegen.

Sie entscheidet: Firsthöhe auf 2,00 m erhöhen – das ermöglicht Ziegeldeckung und schafft mehr Nutzraum im Dach. Der Preis dafür ist überschaubar: 3,57 m² mehr Dachfläche, also rund 2,8 Prozent Mehrverbrauch bei der Eindeckung.

Zusätzlich liest Sandra die geneigte Deckfläche direkt ab: Die 130,19 m² liegen deutlich über den 108 m² Grundfläche aus 9 m mal 12 m, weil die Schräge plus Überstand mehr Fläche erzeugt als der Grundriss – genau diese Differenz nutzt sie für die Mengenermittlung der Dachziegel.

So verbindet ein einziger Rechenlauf Neigung, Deckungswahl und Materialbedarf. Die zugehörige Dachfläche für die Ziegelmenge ermittelt sie mit dem Dachflächen-Rechner; für die reine Flächenumrechnung hilft der Quadratmeter-Rechner. Sandra vergleicht zwei Firsthöhen und Mindestneigung für Ziegeldeckung

Fallstricke

Halbe statt volle Spannweite: typische Fehler bei der Dachneigungsberechnung

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Die klassischen Stolpersteine: Prozentgefälle und Grad werden verwechselt, mit voller statt halber Spannweite gerechnet und ein Neigungswinkel auf Dachformen mit anderer Geometrie übertragen. Ebenfalls häufig wird die Mindestneigung des Decksystems erst nach der Materialwahl geprüft, obwohl Ziegel, Betondachstein und Bitumenbahn genau dort ihre harte Grenze haben und ein zu flacher Winkel sie regelwidrig macht.

Ein weiterer Irrtum ist, die geneigte Deckfläche mit dem Grundriss gleichzusetzen, wodurch der Materialbedarf zu klein angesetzt wird, weil die schräge Fläche stets größer ist als die überbaute Grundfläche.

Auch die Sparrenlänge wird gern aus der halben Spannweite allein abgeleitet, statt aus halber Spannweite und Firsthöhe gemeinsam. Zwei Fehler sind speziell für dieses Eingabeformular typisch.

Der erste: In das Feld Gebäudebreite wird die halbe Spannweite eingetragen, weil viele Formelsammlungen mit der Dachhälfte rechnen. Der Rechner halbiert aber selbst – die Folge ist ein Dach mit doppelter Neigung und halber Fläche.

Der zweite: Der ausgegebene Sparren wird als reines Maß zwischen First und Traufe gelesen, obwohl der Dachüberstand darin enthalten ist.

Wer die 5,12 m aus der Voreinstellung beim Holzhändler bestellt und den Überstand nochmals aufschlägt, kauft pro Sparren einen halben Meter zu viel.

Bedenke außerdem, dass die Dachfläche über einen pauschalen Formfaktor je Dachform läuft und der Überstand nur an der Traufe, nicht am Ortgang berücksichtigt wird: Für Walm- und Pultdächer ist der Wert eine grobe Näherung und vor der Bestellung gegen ein Aufmaß zu halten.

Für den Dachneigung-Rechner sollten Spannweite, Aufbauhöhe, Winkelbezug und Decksystem immer als gemeinsamer Geometrie- und Materialfall erfasst werden. Nur so passen Rechnung und spätere Ausführung zusammen.

Nächster Schritt

Dachneigung in Kürze: Grad, Prozent und Sparrenlänge im Überblick

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Dachneigung-Rechner setzt halbe Spannweite und Firsthöhe in Beziehung und gibt Neigungswinkel, Sparrenlänge und geneigte Deckfläche aus.

Das Ergebnis hilft, früh zu prüfen, ob eine geplante Dachgeometrie die Mindestneigung für das gewählte Deckungssystem erreicht, denn Ziegel und Betondachstein scheiden unterhalb ihres Grenzwinkels aus.

Über die geneigte Deckfläche lässt sich zugleich der spätere Materialbedarf realistischer ansetzen als über den bloßen Grundriss: Aus 8 m Breite, 12 m Länge und 30 Grad werden 122,85 m² Dachfläche gegenüber 96 m² Grundriss.

Achte dabei auf die zwei Bezugsgrößen, die den Rechner von einer reinen Winkeltabelle unterscheiden – die Gebäudebreite ist die volle Spannweite, und im Sparrenmaß steckt der Dachüberstand bereits drin.

Als nächsten Schritt gibst du verschiedene Firsthöhen ein und entscheidest, bei welcher Neigung die Deckungswahl regelkonform und der Dachraum sinnvoll nutzbar wird.

Mit dem Dachüberstand-Rechner übersetzt du die gewählte Dachneigung anschließend in den geometrisch richtigen Traufüberstand für Sonnenschutz und Sparrenplanung.

Vertiefung

Beispielrechnungen: Satteldach, Pultdach, Photovoltaik und Flachdach

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Firsthöhe: 2,31 m | Neigung: 57,74 % | Steigung 1:1.73 | Sparrenlänge: 5,12 m | Dachfläche: 122,85 m²

Klassisches Satteldach mit 30 Grad

Eingabemodus
Aus Neigung und Breite
Neigungseinheit
Grad
Neigung
30°
Gebäudebreite
8 m

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Winkel: 25,64° | Neigung: 48 % | Steigung 1:2.08 | Sparrenlänge: 3,27 m | Dachfläche: 39,28 m²

Flaches Pultdach für einen Anbau

Eingabemodus
Aus Firsthöhe und Breite
Firsthöhe
1,2 m
Gebäudebreite
5 m
Gebäudelänge
12 m

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Firsthöhe: 2,50 m | Neigung: 62,49 % | Steigung 1:1.6 | Sparrenlänge: 5,22 m | Dachfläche: 125,2 m²

Photovoltaik-Dachneigung für Süddeutschland

Eingabemodus
Aus Neigung und Breite
Neigungseinheit
Grad
Neigung
32°
Gebäudebreite
8 m

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Firsthöhe: 3,01 m | Neigung: 75,36 % | Steigung 1:1.33 | Sparrenlänge: 5,51 m | Dachfläche: 132,21 m²

Photovoltaik-Dachneigung für Norddeutschland

Eingabemodus
Aus Neigung und Breite
Neigungseinheit
Grad
Neigung
37°
Gebäudebreite
8 m

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Winkel: 9,09° | Neigung: 16 % | Steigung 1:6.25 | Sparrenlänge: 2,83 m | Dachfläche: 16,99 m²

Carport-Pultdach mit sehr flacher Neigung

Eingabemodus
Aus Firsthöhe und Breite
Firsthöhe
0,4 m
Gebäudebreite
5 m
Gebäudelänge
6 m

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 6 · Komplex · Firsthöhe: 0,17 m | Neigung: 3,49 % | Steigung 1:28.64 | Sparrenlänge: 5,30 m | Dachfläche: 74,24 m²

Flachdach-Mindestgefälle nach DIN 18531

Eingabemodus
Aus Neigung und Breite
Neigungseinheit
Grad
Neigung
2°
Gebäudebreite
10 m

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Dachsanierung KostenDachsanierung Kosten berechnen: Dachfläche, Material, Dämmung, Lattung, Entsorgung und Gerüst eingeben – Gesamtkosten, Einzelposten und BEG-Förderung sofort ermitteln.Dachreinigung-KostenrechnerDachreinigung Kosten berechnen: Dachfläche, Eindeckung und Reinigungsart eingeben – Gesamtkosten, Kostenspanne und Preis pro m² sofort sehen.Schneelast-RechnerSchneelast auf dem Dach nach DIN EN 1991-1-3/NA berechnen: charakteristische Schneelast, Dachlast nach Neigung und tatsächliches Schneegewicht aus Höhe und Dichte.Dachflächen-RechnerBerechnet die Dachfläche für Dachdeckerarbeiten, Photovoltaik-Planung und Dachentwässerung. Unterstützt Sattel-, Pult-, Walm- und Flachdächer.Fliesen-RechnerFliesenanzahl, Verschnitt, Kleber und Fugenmörtel für Boden- und Wandflächen berechnen.Beton-Misch-RechnerBetonmischung für C16/20, C20/25 und C25/30 aus Volumen berechnen – Zement, Sand, Kies, Wasser und Fertigbeton-Säcke.Holzmenge-RechnerLaufmeter, Volumen und Stückzahlen für Terrassen, Zäune und Holzverkleidungen berechnen.Estrich-RechnerEstrichvolumen, Gewicht, Materialbedarf und Trocknungszeit für verschiedene Estricharten berechnen.Estrich-Trocknungszeit-RechnerTrocknungsdauer bis zur Belegreife, CM-Grenzwert und spätesten Einbautermin für Zement-, Calciumsulfat- und Schnellestrich berechnen.Ausgleichmasse-RechnerAusgleichmasse und Fliessestrich für unebene Boeden berechnen: Materialmenge in Kilogramm, Sackanzahl und Trocknungszeit nach Flaeche und Ausgleichsstaerke planen.Fliesenkleber-Vergleich-RechnerFliesenkleberklasse C1, C2 oder C2S2 sowie Verbrauch pro Quadratmeter und Gesamtbedarf nach Flaeche, Fliesengroesse, Untergrund, Innen/Aussen-Bereich und Fussbodenheizung berechnen.Bodennivellierung-RechnerBodennivellierung mit Nivelliermasse planen: benoetigte Masse in Kilogramm, Sackanzahl und maximal nivellierfaehigen Hoehenunterschied je Produkttyp aus Raumflaeche und gemessener Unebenheit berechnen.Teppich-RechnerTeppichbedarf mit Rollenbreite, Musterrapport und Verlegerichtung berechnen: benoetigte Rollenmeter, Anzahl Bahnen, Verschnitt und Teppichkleber-Menge für die Materialplanung ausgeben.Parkett-und-Laminat-RechnerBedarfsfläche, Verschnitt, Paketanzahl und Unterlagsmatte für Parkett und Laminat berechnen.Kabelquerschnitt-RechnerLeitungsquerschnitt aus Leistung, Länge und Spannungsfall für typische Installationen abschätzen.

Weiternutzung

Grafiken weiterverwenden

Alle 5 Grafiken dieser Seite darfst du in eigenen Artikeln und Beiträgen verwenden.

Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Umrechnungsvisual: 15°=27%, 30°=58%, 45°=100%, 60°=173%. Dreieck-Konzept mit Gegenkathete und Ankathete.

    Dachneigung: Grad vs. Prozent

    760 × 370 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/bau-handwerk/dachneigung-grad-prozent.svg"
           alt="Umrechnungsvisual: 15°=27%, 30°=58%, 45°=100%, 60°=173%. Dreieck-Konzept mit Gegenkathete und Ankathete."
           width="760" height="370">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner">Dachneigung: Grad vs. Prozent auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner
  • Vergleich der Mindestneigung: Bitumen ab 3°, Metalldach ab 7°, Ziegel ab 22°, Schiefer ab 25°. Flachere Neigung erfordert regensichere Materialien.

    Mindestdachneigung nach Material

    760 × 380 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/bau-handwerk/dachneigung-material-mindestneigung.svg"
           alt="Vergleich der Mindestneigung: Bitumen ab 3°, Metalldach ab 7°, Ziegel ab 22°, Schiefer ab 25°. Flachere Neigung erfordert regensichere Materialien."
           width="760" height="380">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner">Mindestdachneigung nach Material auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner
  • Bei 4,50 m halber Spannweite ergeben 1,60 m Höhe nur 19,6° (unter 22° Mindestneigung für Ziegel), 2,00 m Höhe dagegen 24° – Ziegeldeckung möglich.

    Dachneigung Praxis: Sandra vergleicht Firsthöhen und Mindestneigung

    760 × 340 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/bau-handwerk/dachneigung-praxis-sandra.svg"
           alt="Bei 4,50 m halber Spannweite ergeben 1,60 m Höhe nur 19,6° (unter 22° Mindestneigung für Ziegel), 2,00 m Höhe dagegen 24° – Ziegeldeckung möglich."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner">Dachneigung Praxis: Sandra vergleicht Firsthöhen und Mindestneigung auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner
  • Infografik: Dachneigung: Dachformen im Vergleich, FLACHDACH, 2–5°, Bitumen / Folie, Abdichtung erforderlich, ≥ 2 % Gefälle, PULTDACH, 8–25°

    Dachneigung-Rechner Dachformen

    760 × 420 Pixel · Schaubild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/bau-handwerk/dachneigung-rechner-dachformen.svg"
           alt="Infografik: Dachneigung: Dachformen im Vergleich, FLACHDACH, 2–5°, Bitumen / Folie, Abdichtung erforderlich, ≥ 2 % Gefälle, PULTDACH, 8–25°"
           width="760" height="420">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner">Dachneigung-Rechner Dachformen auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner
  • Formel für die Dachneigung aus Firsthöhe und Grundlänge.

    Formel: Dachneigung

    760 × 495 Pixel · Formel als Bild

    Herunterladen

    Einbettungscode

    HTML zum Einbinden

    <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/formeln/bau-handwerk/dachneigung-rechner-formel.svg"
           alt="Formel für die Dachneigung aus Firsthöhe und Grundlänge."
           width="760" height="495">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner">Formel: Dachneigung auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Ergebnisse sind Anhaltspunkte und ersetzen keine professionelle Beratung.

Quelle: Geometrische Dachformeln (Trigonometrie) für Satteldächer.

Stand: 2026-09-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. September 2026
Fachbereich
Bau & Handwerk / Dach & Dachkonstruktion
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitäts- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Dachneigung-Rechner: Grad, Prozent und Firsthöhe planen. Abgerufen von https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Dachneigung-Rechner: Grad, Prozent und Firsthöhe planen. Available at: https://rechner-portal.de/bau-handwerk/dach-dachkonstruktion/dachneigung-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.