Überblick
Asphalt berechnen: Wie viele Tonnen Mischgut brauche ich für meine Fläche?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Asphalt berechnen heißt, aus einer Fläche und den Schichtdicken die Menge Mischgut in Tonnen zu bestimmen, die das Werk liefern muss. Wer eine Einfahrt, einen Hof oder einen Radweg asphaltieren lässt, bekommt vom Werk keine Kubikmeter, sondern Tonnen auf dem Lieferschein, und abgerechnet wird nach Gewicht.
Der Rechner übersetzt deshalb Quadratmeter und Zentimeter in Tonnen und Lkw-Ladungen. Ein Asphaltaufbau besteht aus bis zu drei Schichten: der Deckschicht, die befahren wird, der Binderschicht und der Tragschicht darunter.
Jede Schicht hat ihre eigene Einbaudicke und wird einzeln gerechnet, weil das Werk sie als getrennte Mischgutsorten liefert.
Verdichteter Asphalt hat eine Raumdichte von rund 2,4 Tonnen je Kubikmeter, ein Zentimeter Einbaudicke auf einem Quadratmeter wiegt also rund 24 Kilogramm. Dazu kommt ein Verlustzuschlag für Ränder und Anschlüsse.
Das Ergebnis dient dazu, ein Angebot gegenzurechnen, es ersetzt nicht die Planung des Oberbaus. Bei einer Garagenzufahrt geht es um zwei bis drei Lkw-Ladungen, bei einem Hof oder einer Erschließungsstraße um Hunderte Tonnen.
Dort entscheidet jeder Zentimeter Einbaudicke über viele Tonnen und über den Preis. Wer die Menge selbst nachrechnet, erkennt Angebote, die mehr Mischgut berechnen, als die Fläche braucht.