Überblick
Was ist der Reifendruck Rad?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Für Rennrad-, Gravel-, Touren- und MTB-Fahrer, die nicht mehr nach Gefühl pumpen wollen, liefert der Reifendruck-Rad-Rechner den passenden Startpunkt. Er leitet aus Systemgewicht, Reifenbreite, Radtyp und Untergrund einen sinnvollen Startdruck ab – vergleichbar mit den Empfehlungen von Herstellern wie Schwalbe und Continental –, damit Grip, Rollwiderstand und Komfort zusammenpassen.
Das Systemgewicht umfasst dabei Fahrergewicht plus Ausrüstung und etwaiges Gepäck, weil die gesamte Last auf den Reifen wirkt.
Entscheidend ist außerdem die Gewichtsverteilung auf Vorder- und Hinterrad, denn das Hinterrad trägt fast immer mehr und braucht deshalb einen höheren Druck.
Eine größere Reifenbreite erlaubt bei gleichem Gewicht einen niedrigeren Druck, ein rauer Untergrund wie Gravel ebenfalls.
Der Rechner liefert keinen exakten Endwert für jede Situation, sondern einen belastbaren Startkorridor in bar für vorne und hinten, den du auf der Strecke feinjustierst.
So pumpst du nach Gewicht und Untergrund statt nach Bauchgefühl oder kopierten Werten.
Jenseits von 80 mm ändert sich nichts mehr – ein 100-mm-Fatbike-Reifen liefert dasselbe Ergebnis wie ein 80er (bei 80 kg auf dem Trail 1,5 bar vorne und 1,6 bar hinten). In diesem Bereich brauchst du die Herstellerangabe.