Der größte Hebel am Übersetzungsverhältnis liegt im Ritzel, nicht im Kettenblatt. Ein Sprung von 17 auf 25 Zähne senkt die Geschwindigkeit bei 90 U/min von 33,4 auf 22,7 km/h — nützlich am Anstieg, wo eine niedrige Übersetzung die Muskulatur schont.
Am Berg mit einem Mountainbike-Setup von 38/42 und 29er-Reifen bringt 70 U/min noch 8,8 km/h, genug für steile Trails, ohne die Knie zu überlasten.
Für Singlespeed-Fahrer zeigt der Rechner, ob die gewählte feste Übersetzung zum Alltagstempo passt: 44/16 bei 90 U/min ergibt 31,3 km/h, ein sportliches Tempo für flache Pendelstrecken.
Wer Kadenz und Leistung gemeinsam betrachten will, findet im Watt-Rechner die FTP-Zonen zum Vergleich. Den passenden Reifendruck für die gewählte Laufradgröße liefert der Reifendruck-Rad-Rechner.
Umgekehrt beantwortet der Trittfrequenz-Rechner, welche Kadenz bei einem Wunschtempo nötig ist — die inverse Frage zum Ritzelrechner.
Beide Rechner nutzen dieselbe Formel, lösen sie aber nach unterschiedlichen Größen auf: Wer wissen will, ob 30 km/h mit einem 50/17 angenehm zu treten ist, nimmt den Trittfrequenz-Rechner und liest die Kadenz ab.
Wer dagegen seine übliche Kadenz von 90 U/min einsetzt und sehen will, welches Tempo ein bestimmtes Ritzel erzeugt, nimmt den Ritzelrechner und liest 33,4 km/h ab.
Die Eingaberichtung bestimmt den passenden Rechner — Tempo vorgeben und Kadenz suchen oder Kadenz vorgeben und Tempo suchen.
Beide teilen sich die Radumfang-Tabelle nach ETRTO-Norm und die Zähnezahlen, sodass die Ergebnisse bei gleichen Werten konsistent sind: 50/17 bei 90 U/min ergibt hier 33,4 km/h, und der Trittfrequenz-Rechner gibt für 33,4 km/h bei 50/17 exakt 90 U/min zurück.
Wer beim Kassettenwechsel gleich die passende Kettenlänge bestimmen will, berechnet die Gliederzahl im Kettenlängen-Rechner nach der Big-Big-Methode. 