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Ritzelrechner: Übersetzung, Entfaltung und Geschwindigkeit berechnen

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Kurzantwort

Ritzelrechner: Kettenblatt- und Ritzel-Zähne, Reifengröße und Trittfrequenz eingeben – Übersetzungsverhältnis, Entfaltung und Geschwindigkeit sofort ablesen.

Kettenblatt und Ritzel eingeben, Übersetzungsverhältnis

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Aug. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

2 Annahmen und 2 Grenzen

Annahmen

  • Der Rechner ermittelt Übersetzungsverhältnis, Entfaltung und Geschwindigkeit aus Kettenblatt- und Ritzel-Zähnezahl, Reifengröße und Trittfrequenz.
  • Die hinterlegten Radumfänge entsprechen ETRTO-Standardmaßen für gängige Reifengrößen und gelten für aufgepumpte Reifen bei mittlerer Last.

Grenzen

  • Schlupf, Rollwiderstand, Wind und Reifenverformung unter Last sind nicht berücksichtigt – die reale Geschwindigkeit liegt darunter.
  • Für Spezialreifengrößen (20″, Fatbike, Schlauchlosreifen mit abweichender Breite) den Radumfang per Rollout-Test ermitteln.

Stand der Prüfung: Statische Formeln – Radumfänge nach ETRTO-Standard, geprüft am 28.08.2026.

Überblick

Was berechnet der Ritzelrechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Welche Geschwindigkeit ergibt eine bestimmte Gangkombination bei deiner Trittfrequenz? Der Ritzelrechner beantwortet genau diese Frage und zeigt Übersetzungsverhältnis, Entfaltung und resultierende Geschwindigkeit gleichzeitig an.

Die Übersetzung beschreibt, wie oft sich das Hinterrad pro Kurbelumdrehung dreht — sie ergibt sich aus dem Quotienten von Kettenblatt-Zähnezahl und Ritzel-Zähnezahl.

Die Entfaltung rechnet dieses Verhältnis in die tatsächlich zurückgelegte Strecke pro Kurbelumdrehung um, indem sie den Radumfang einbezieht.

Damit wird sichtbar, was ein Gangwechsel konkret bedeutet: Ein 50er Kettenblatt mit 17er Ritzel erzeugt bei 90 U/min und 700c×25-Reifen rund 33,4 km/h. Dieselbe Trittfrequenz am 25er Ritzel bringt nur noch 22,7 km/h.

Die ETRTO liefert die genormten Radumfänge, die der Rechner für jede Reifengröße hinterlegt.

Antriebskinematik, Zähnezahlen und Radumfang bilden so ein geschlossenes System — Schlupf, Rollwiderstand und Wind bleiben bewusst außen vor, weil der Rechner die rein geometrische Frage beantwortet: Was bewirkt welcher Gang?

Eingaben

Kettenblatt, Ritzel, Reifengröße und Trittfrequenz eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst die Zähnezahl des Kettenblatts und die des Ritzels ein, wählst die Reifengröße und trägst deine Trittfrequenz ein. Aus diesen vier Werten berechnet der Ritzelrechner Übersetzung, Entfaltung und Geschwindigkeit.

Die Kettenblatt-Zähnezahl liegt typisch bei 50–53 am Rennrad und 30–38 am Mountainbike.

Das Ritzel bestimmt, wie schwer oder leicht du trittst: kleinere Ritzel ergeben eine höhere Übersetzung und mehr Geschwindigkeit, größere eine niedrigere Übersetzung für Anstiege.

Die Reifengröße wählst du aus sieben ETRTO-Einträgen — 700c×23 bis 700c×32 für Rennrad und Gravel, 26″, 27,5″ und 29″ für Mountainbike und City.

Der Radumfang bestimmt die Entfaltung direkt: Derselbe Gang am 29er-Laufrad rollt pro Umdrehung weiter als am 26er. Die Trittfrequenz gibt an, wie schnell du die Kurbel drehst.

80–100 U/min gelten als effizienter Bereich; bei 90 U/min mit 50/17 und 700c×25 ergibt der Rechner 33,4 km/h.

Praxisfälle

Anwendungsfälle: Übersetzung und Entfaltung in der Praxis

Sieben typische Suchfragen rund um Übersetzung, Entfaltung und Gangwahl – jede mit den passenden Eingaben und dem nachgerechneten Ergebnis.

  1. Übersetzungsbandbreite 1×12: 10-51er-Kassette

    „Welche Übersetzungsbandbreite deckt eine 10-51er-Kassette ab?“

    Eingabe
    Kettenblatt 32 Zähne, Ritzel 10 und 51 Zähne, Reifengröße 29″, Trittfrequenz 70 U/min
    Ergebnis
    Übersetzung 3,20 (10er-Ritzel, 31,3 km/h) bis 0,63 (51er-Ritzel, 6,1 km/h)
  2. Alpenpass-Übersetzung mit Kompaktkurbel 34/30

    „Welche Übersetzung ist für einen langen Alpenpass sinnvoll?“

    Eingabe
    Kettenblatt 34 Zähne, Ritzel 30 Zähne, Reifengröße 700c×25, Trittfrequenz 70 U/min
    Ergebnis
    Übersetzung 1,13, Entfaltung 2,39 m, Geschwindigkeit 10,0 km/h
  3. E-Bike-Bergübersetzung 38/42 auf 27,5″

    „Welche Übersetzung braucht ein E-Mountainbike am Berg?“

    Eingabe
    Kettenblatt 38 Zähne, Ritzel 42 Zähne, Reifengröße 27,5″, Trittfrequenz 70 U/min
    Ergebnis
    Übersetzung 0,90, Entfaltung 2,00 m, Geschwindigkeit 8,4 km/h

    Trittfrequenz-Rechner

  4. Rennrad-Sprintgang 50/11 bei 100 U/min

    „Wie schnell ist ein 50/11-Sprintgang?“

    Eingabe
    Kettenblatt 50 Zähne, Ritzel 11 Zähne, Reifengröße 700c×25, Trittfrequenz 100 U/min
    Ergebnis
    Übersetzung 4,55, Entfaltung 9,57 m, Geschwindigkeit 57,4 km/h
  5. Singlespeed-Pendelgang 44/16

    „Welche Übersetzung ist für ein Singlespeed-Rad im Alltag sinnvoll?“

    Eingabe
    Kettenblatt 44 Zähne, Ritzel 16 Zähne, Reifengröße 700c×25, Trittfrequenz 90 U/min
    Ergebnis
    Übersetzung 2,75, Entfaltung 5,79 m, Geschwindigkeit 31,3 km/h
  6. Gravel-Setup 42/28 auf 700c×32

    „Welche Übersetzung passt zum Gravelbike auf Schotter?“

    Eingabe
    Kettenblatt 42 Zähne, Ritzel 28 Zähne, Reifengröße 700c×32, Trittfrequenz 90 U/min
    Ergebnis
    Übersetzung 1,50, Entfaltung 3,23 m, Geschwindigkeit 17,5 km/h
  7. 1×12 vs. 2×11: Spitzenübersetzung im Vergleich

    „Was ist besser, 1×12 oder 2×11?“

    Eingabe
    1×12: Kettenblatt 32, Ritzel 10-51, 29″; 2×11: Kettenblatt 50/34, Ritzel 11-30, 700c×25
    Ergebnis
    1×12 deckt 0,63–3,20 ab, 2×11 deckt 1,13–4,55 ab – 2×11 mit höherer Spitze, 1×12 mit größerer Kletterreserve

    Kettenlängen-Rechner

Berechnung

Wie berechnet man die Übersetzung beim Fahrrad?

Verstehe den Formelweg.

Formel in Klartext: Übersetzung = Kettenblatt ÷ Ritzel. Daraus folgt die Entfaltung = Übersetzung × Radumfang ÷ 1000, wobei der Radumfang in Millimetern nach ETRTO eingeht.

Die Geschwindigkeit ergibt sich aus Entfaltung × Trittfrequenz × 60 ÷ 1000, da die Trittfrequenz in Umdrehungen pro Minute vorliegt und das Ergebnis in Kilometer pro Stunde erscheinen soll.

Beispiel: 50 Zähne vorn, 17 hinten, 700c×25-Reifen (Umfang 2105 mm) und 90 U/min. Übersetzung = 50 ÷ 17 = 2,94. Entfaltung = 2,94 × 2105 ÷ 1000 = 6,19 m. Geschwindigkeit = 6,19 × 90 × 60 ÷ 1000 = 33,4 km/h.

Wechselst du bei sonst gleichen Werten auf ein 25er Ritzel, sinkt die Übersetzung auf 2,00 und die Geschwindigkeit auf 22,7 km/h — ein Unterschied von fast 11 km/h allein durch acht Zähne am Ritzel. Ritzelrechner-Formel: Vom Zähnezahlverhältnis über die Entfaltung zur Geschwindigkeit Weil die Geschwindigkeit linear mit der Trittfrequenz steigt, verdoppelt doppelte Kadenz bei gleicher Übersetzung exakt die Geschwindigkeit.

Der Radumfang geht ebenso linear ein — zwischen 26″ (2045 mm) und 29″ (2326 mm) liegen rund 14 Prozent Unterschied, die sich direkt auf Entfaltung und Tempo übertragen.

Formeln für Übersetzungsverhältnis, Entfaltung und Geschwindigkeit aus Kettenblatt, Ritzel, Reifenumfang und Trittfrequenz.
U stammt aus der ETRTO-Tabelle (z. B. 700c×25 = 2105 mm, 29″ = 2326 mm).

Nachschlagen

Ritzelrechner-Tabelle: Übersetzung, Entfaltung und Geschwindigkeit nach Gangkombination

Welche Geschwindigkeit ergibt welcher Gang? Die Tabelle zeigt Übersetzung, Entfaltung und Geschwindigkeit für gängige Kettenblatt-Ritzel-Kombinationen bei 90 U/min auf 700c×25-Reifen (Umfang 2105 mm nach ETRTO).

Übersetzung, Entfaltung (m) und Geschwindigkeit (km/h) bei 90 U/min, 700c×25 (Werte aus dem Ritzelrechner)
KettenblattRitzelÜbersetzungEntfaltung (m)km/hEinsatz
50114,559,5751,7Sprint / Abfahrt
50133,858,1043,7Schnelles Flachland
50153,337,0237,9Zügiges Rennradtempo
50172,946,1933,4Standard-Rennradgang
50192,635,5429,9Moderates Tempo
50212,385,0127,1Gemütliche Tour
50252,004,2122,7Leichter Anstieg
50281,793,7620,3Steiler Anstieg (Rennrad)
34281,212,5613,8Kompaktkurbel am Berg
34321,062,2412,1Steilste Berguntersetzung

Alle Werte berechnet mit dem Ritzelrechner bei fester Trittfrequenz 90 U/min und 700c×25-Reifen (ETRTO-Umfang 2105 mm). Andere Reifengrößen verschieben Entfaltung und Geschwindigkeit proportional zum Radumfang. Die reale Geschwindigkeit liegt durch Wind, Steigung und Rollwiderstand unter den Tabellenwerten.

MTB-Übersetzungstabelle: Gangkombinationen für 1×12-Kassetten

Welche Geschwindigkeit ergibt eine 1×12-Kassette am Mountainbike? Die Tabelle zeigt Übersetzung, Entfaltung und Geschwindigkeit für ein 32er Kettenblatt mit Ritzelabstufungen von 10 bis 51 Zähnen bei 70 U/min auf 29″-Laufrädern (Umfang 2326 mm nach ETRTO).

Übersetzung, Entfaltung (m) und Geschwindigkeit (km/h) bei 70 U/min, 29″ (Werte aus dem Ritzelrechner)
KettenblattRitzelÜbersetzungEntfaltung (m)km/hEinsatz
32103,207,4431,3Sprint / Abfahrt auf Trail
32122,676,2026,1Schnelles Flachstück
32142,295,3222,3Zügiges Flachtempo
32181,784,1417,4Welliges Gelände
32211,523,5414,9Leichter Trail-Anstieg
32241,333,1013,0Mittlerer Anstieg
32281,142,6611,2Steiler Anstieg
32330,972,269,5Sehr steiler Anstieg
32420,761,777,4Rampe / technischer Anstieg
32510,631,466,1Steilste Kletteruntersetzung

Alle Werte berechnet mit dem Ritzelrechner bei fester Trittfrequenz 70 U/min und 29″-Laufrädern (ETRTO-Umfang 2326 mm). 27,5″-Laufräder (2215 mm) senken die Werte um rund 5 %. Die reale Geschwindigkeit liegt durch Wind, Steigung und Rollwiderstand unter den Tabellenwerten.

Gängige Kassettengrößen im Vergleich: Übersetzungsbandbreite

Welche Übersetzungsbandbreite deckt eine bestimmte Kassette ab? Die Tabelle zeigt Übersetzung und Geschwindigkeit am kleinsten und größten Ritzel für verbreitete Kassettengrößen von Rennrad bis 1×12-Mountainbike.

Übersetzungsbandbreite und Geschwindigkeit am kleinsten/größten Ritzel je Kassette (Werte aus dem Ritzelrechner)
KassetteKettenblattÜbersetzung min–maxkm/h min–maxEinsatzbereich
11-2850 (Rennrad)1,79–4,5520,3–51,7 (90 U/min)Klassische Rennrad-Kassette, wenig Bergreserve
11-3050/34 (Kompakt)1,13–4,5510,0–57,4 (70–100 U/min)2×11-Kompaktkurbel, ausgewogen für Rennrad/Alpen
11-3250 (Rennrad)1,56–4,5517,8–51,7 (90 U/min)Kompaktkurbel mit mehr Bergreserve
11-3450 (Rennrad)1,47–4,5516,7–51,7 (90 U/min)Maximale Bergübersetzung bei Standard-Schaltwerk
11-3642 (Gravel)1,17–3,8212,8–42,0 (85 U/min)Gravel mit breiterer Bandbreite
10-5132 (1×12 MTB)0,63–3,206,1–31,3 (70 U/min)SRAM Eagle 1×12, maximale Kletterreserve

Alle Werte berechnet mit dem Ritzelrechner bei den angegebenen Kettenblatt- und Trittfrequenzwerten. Reifengröße: 700c×25 für Rennrad-Kassetten (11-28 bis 11-30), 700c×32 für Gravel (11-36), 29″ für 1×12-MTB (10-51). Vor einem Kassettenwechsel immer die Schaltwerk-Kapazität des Herstellers prüfen, da nicht jedes Schaltwerk jede Ritzelgröße führen kann.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Ritzelrechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet man die Übersetzung beim Fahrrad?

Die Übersetzung berechnet sich, indem die Zähnezahl des Kettenblatts durch die Zähnezahl des Ritzels geteilt wird: 50 Zähne vorn und 17 Zähne hinten ergeben eine Übersetzung von 2,94.

Dieser Wert zeigt, wie oft sich das Hinterrad pro Kurbelumdrehung dreht — bei 2,94 fast dreimal.

Um daraus eine Streckenangabe zu machen, multipliziert der Ritzelrechner die Übersetzung mit dem Radumfang und teilt durch 1.000: Bei einem 700c×25-Reifen mit 2.105 mm Umfang ergibt das eine Entfaltung von 6,19 Metern pro Kurbelumdrehung.

Die Geschwindigkeit folgt aus Entfaltung mal Trittfrequenz mal 60 geteilt durch 1.000 — bei 90 Umdrehungen pro Minute also 33,4 km/h.

Trage Kettenblatt, Ritzel, Reifengröße und Trittfrequenz ein, um die Übersetzung für deine eigene Gangkombination zu sehen.

Wichtig: Die Formel berücksichtigt nur die reine Antriebsgeometrie, nicht Steigung, Wind oder Rollwiderstand, die das reale Tempo unter den Rechenwert senken.

Was ist eine gute Übersetzung beim Fahrrad?

Eine gute Übersetzung liegt für die meisten Fahrstile zwischen 2,0 und 3,0, weil sie bei 80 bis 100 U/min ein Tempo zwischen 20 und 35 km/h ermöglicht, ohne Knie und Muskulatur zu überlasten.

Am Rennrad ist eine Übersetzung von 2,94 (50/17) bei 90 U/min mit 33,4 km/h ein typischer Flachland- bis Tourenwert, während 1,79 (50/28) am Anstieg noch komfortable 20,3 km/h erlaubt.

Einsteiger neigen dazu, zu schwere Gänge mit Übersetzungen über 3,5 zu fahren, was bei niedriger Kadenz die Gelenke belastet.

Am Mountainbike gilt bergauf eine Übersetzung unter 1,0 als sinnvoll — 0,90 (38/42 auf 27,5″) ergibt bei 70 U/min noch 8,4 km/h, genug für steile Trails.

Teste im Rechner mehrere Ritzel bei deiner üblichen Trittfrequenz, um den Bereich zu finden, der zu deinem Gelände passt. Beachte: 'Gut' hängt immer vom Einsatzzweck ab — Flachland, Anstieg und Sprint verlangen unterschiedliche Übersetzungen.

Wie beeinflusst die Reifengröße die Geschwindigkeit?

Die Reifengröße bestimmt den Radumfang, der direkt in die Entfaltung eingeht: Bei identischer Übersetzung von 2,94 und 90 U/min erzeugt ein 700c×25-Reifen mit 2.105 mm Umfang 33,4 km/h.

Ein 26″-Laufrad mit nur 2.045 mm Umfang bringt bei denselben Zähnezahlen und derselben Trittfrequenz ein etwas niedrigeres Tempo, weil jede Kurbelumdrehung eine kürzere Strecke abdeckt.

Zwischen dem kleinsten (26″) und größten (29″) Laufradformat im Rechner liegen rund 14 Prozent Unterschied beim Radumfang, die sich eins zu eins auf Entfaltung und Geschwindigkeit übertragen.

Eine Gangempfehlung ohne Angabe der Laufradgröße ist deshalb unvollständig. Die hinterlegten Umfänge stammen aus der ETRTO-Norm (ISO 5775) und gelten für aufgepumpte Reifen bei mittlerer Last.

Im realen Fahrbetrieb verformt sich der Reifen unter Last, wodurch der effektive Umfang etwas kleiner ausfällt als der Normwert. Verwende für einen belastbaren Gangvergleich deshalb immer dasselbe Reifenformat und nenne die Laufradgröße stets mit.

Welche Übersetzungsbandbreite deckt eine 10-51er-Kassette ab?

Eine 10-51er-Kassette, wie sie SRAM Eagle bei 1×12-Antrieben einsetzt, deckt mit einem 32er-Kettenblatt Übersetzungen von 0,63 bis 3,20 ab — eine Bandbreite von mehr als dem Fünffachen zwischen kleinstem und größtem Gang.

Am 51er-Ritzel ergibt das bei 70 U/min auf 29″-Laufrädern 6,1 km/h für steilste Anstiege, am 10er-Ritzel bei gleicher Kadenz 31,3 km/h für schnelle Trailabschnitte.

Zum Vergleich: Eine klassische Rennrad-Kassette mit 11-28 Zähnen und 50er-Kettenblatt deckt nur 1,79 bis 4,55 ab, also eine deutlich engere Spreizung ohne nennenswerte Bergreserve.

Die große Bandbreite der 10-51er-Kassette ersetzt bei modernen 1×12-Antrieben die zweite Kettenblattstufe, kostet aber größere Sprünge zwischen den Gängen.

Trage dein eigenes Kettenblatt und die Ritzelgrenzen in den Rechner ein, um die tatsächliche Übersetzungsbandbreite deines Setups zu sehen.

Prüfe vor dem Kassettenwechsel zusätzlich die Schaltwerk-Kapazität, weil nicht jedes Schaltwerk ein 51er-Ritzel führen kann.

Was ist besser, 1×12 oder 2×11?

Pauschal ist keines der beiden Systeme besser — sie unterscheiden sich in Bandbreite und Gangsprüngen.

Ein 1×12-Antrieb mit 32er-Kettenblatt und 10-51er-Kassette deckt Übersetzungen von 0,63 bis 3,20 ab, ein 2×11-Antrieb mit 50/34er-Kompaktkurbel und 11-30er-Kassette kommt auf 1,13 bis 4,55 — also eine höhere Spitzenübersetzung für schnelle Abfahrten, aber eine schwächere Bergübersetzung.

Bei 2×11 sind die Sprünge zwischen den elf Ritzeln kleiner, wodurch sich die Trittfrequenz feiner halten lässt, während 1×12 mit größeren Stufen, dafür ohne Kettenblattwechsel und ohne Schaltprobleme in der Mitte, auskommt.

Für Rennrad und Gravel mit hohem Tempoanspruch ist 2×11 meist die engere, effizientere Wahl; für Mountainbike und Trail überwiegt bei 1×12 die einfache Bedienung.

Vergleiche beide Setups im Rechner mit deinen eigenen Kettenblatt- und Ritzelwerten, um die tatsächliche Bandbreite und die Gangsprünge für dein Gelände zu sehen. Ein direkter Vergleich lohnt sich besonders am steilsten und am schnellsten Gang.

Welche Übersetzung ist bei starker Steigung sinnvoll?

Bei starker Steigung ab etwa 10 Prozent ist eine Übersetzung unter 1,2 sinnvoll, damit die Trittfrequenz nicht unter 60 bis 70 U/min fällt.

Mit einer Kompaktkurbel und 34/30 ergibt das bei 70 U/min eine Übersetzung von 1,13 und eine Geschwindigkeit von 10,0 km/h — ein Tempo, das lange Alpenpässe ohne Überlastung der Knie ermöglicht.

Am Mountainbike mit 1×12 und 32/51 sinkt die Übersetzung auf 0,63, was bei gleicher Kadenz nur noch 6,1 km/h ergibt, dafür aber auf sehr steilen, technischen Rampen die Kontrolle sichert.

Selbst Bergspezialisten im Profifeld fahren auf Alpenpässen häufig ähnlich niedrige Übersetzungen wie Hobbyfahrer, weil die Physik der Steigung für alle gleich gilt — der Unterschied liegt in der aufgebrachten Leistung, nicht im Gang.

Prüfe im Rechner, welche Übersetzung deine geplante Kadenz bei einem realistischen Bergtempo ergibt, bevor du die Kassette wählst. Ohne Angabe der tatsächlichen Steigung bleibt jede Gangempfehlung nur eine grobe Orientierung.

Was unterscheidet Ritzelrechner und Trittfrequenz-Rechner?

Beide Rechner nutzen dieselbe Formel, lösen sie aber nach unterschiedlichen Größen auf. Der Trittfrequenz-Rechner beantwortet die Frage: Welche Kadenz brauche ich bei einem bestimmten Tempo und Gang?

Der Ritzelrechner beantwortet die umgekehrte Frage: Welche Geschwindigkeit ergibt mein Gang bei einer gewählten Trittfrequenz? Wer wissen will, ob 30 km/h mit einem 50/17 angenehm zu treten ist, nimmt den Trittfrequenz-Rechner.

Wer dagegen seine übliche Kadenz von 90 U/min einsetzt und sehen will, welches Tempo ein bestimmtes Ritzel erzeugt, nimmt den Ritzelrechner und liest 33,4 km/h ab.

Die Eingaberichtung bestimmt den passenden Rechner: Tempo vorgeben und Kadenz suchen oder Kadenz vorgeben und Tempo suchen.

Beide Rechner teilen sich die Radumfang-Tabelle nach ETRTO-Norm und die Zähnezahlen, sodass die Ergebnisse bei gleichen Werten konsistent sind.

Eine Gegenprobe bestätigt das: 50/17 bei 90 U/min ergibt im Ritzelrechner 33,4 km/h, und der Trittfrequenz-Rechner gibt für 33,4 km/h bei 50/17 exakt 90 U/min zurück.

Was bringt ein größeres Ritzel beim E-Bike?

Ein größeres Ritzel senkt die Übersetzung und damit die nötige Trittfrequenz für dasselbe Tempo, was am E-Bike besonders am Anstieg spürbar wird: Mit 38er-Kettenblatt, 42er-Ritzel und 27,5″-Laufrädern ergibt der Rechner bei 70 U/min eine Geschwindigkeit von 8,4 km/h — ein kontrollierbares Bergtempo trotz Motorunterstützung.

Die Formeln gelten am E-Bike unverändert, weil die Motorunterstützung nichts an der Antriebsgeometrie ändert; sie senkt nur die nötige Eigenleistung, sodass Fahrerinnen und Fahrer bei gleicher Kadenz steiler bergauf fahren können.

Allerdings begrenzen die meisten E-Bike-Systeme die Unterstützung bei 25 km/h — oberhalb dieser Schwelle bildet der Rechner das rein mechanische Tempo korrekt ab, unterhalb davon bleibt die vom Motor reduzierte gefühlte Schwere des Gangs unberücksichtigt.

Ein größeres Ritzel lohnt sich vor allem, wenn die Kadenz am steilen Berg sonst unter 60 U/min fallen würde. Wähle die Ritzelgröße so, dass die Entfaltung unter 3 Metern bleibt, wenn du überwiegend bergige Strecken fährst.

Wie vergleiche ich Gänge im Ritzelrechner?

Der effizienteste Weg ist, alle Eingaben bis auf das Ritzel gleich zu lassen und nur die Zähnezahl am Ritzel zu verändern. So siehst du isoliert, wie sich ein einzelner Gangwechsel auf Übersetzung, Entfaltung und Geschwindigkeit auswirkt.

Bei 50er Kettenblatt, 700c×25 und 90 U/min ergibt das 17er Ritzel 33,4 km/h, das 25er Ritzel 22,7 km/h und das 11er Ritzel 51,7 km/h.

Dieselbe Methode funktioniert für Kettenblätter: Wechselst du bei gleichem 28er Ritzel von 50 auf 34 Zähne, sinkt die Geschwindigkeit von 20,3 auf 13,8 km/h — so vergleichst du Kompakt- und Standardkurbel direkt.

Der Vergleich über verschiedene Laufradformate erfordert Vorsicht, weil der geänderte Radumfang die Entfaltung zusätzlich verschiebt.

Sinnvoll ist, jede Variable einzeln zu variieren und den Effekt auf die Geschwindigkeit zu beobachten, bevor du mehrere Parameter gleichzeitig änderst. So bleibt erkennbar, welcher Faktor wie stark zum Tempounterschied beiträgt.

Was sagt die Entfaltung in Metern aus?

Die Entfaltung gibt an, wie viele Meter das Fahrrad pro Kurbelumdrehung zurücklegt. Sie ergibt sich aus der Übersetzung multipliziert mit dem Radumfang.

Bei 50/17 auf 700c×25-Reifen beträgt die Entfaltung 6,19 Meter — das Rad rollt also gut sechs Meter, wenn du die Kurbel einmal komplett durchdrehst.

Im Vergleich dazu kommt ein Mountainbike-Setup mit 38/42 auf 29er-Reifen nur auf 2,10 Meter Entfaltung. Diese kürzere Entfaltung bedeutet nicht weniger Effizienz, sondern weniger Kraftaufwand pro Umdrehung bei niedrigerem Tempo.

Für Anstiege ist eine kurze Entfaltung unter 3 Metern sinnvoll, im Flachen sind 5 bis 7 Meter üblich, und Sprint-Setups können über 9 Meter hinausgehen.

Die Entfaltung ist die physikalisch greifbarste Größe des Rechners, weil sie eine echte Strecke beschreibt.

Zusammen mit der Trittfrequenz ergibt sich daraus direkt die Geschwindigkeit: 6,19 Meter Entfaltung mal 90 Umdrehungen pro Minute ergeben rechnerisch 33,4 km/h.

Hinweise

Übersetzung und Entfaltung richtig vergleichen

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Der größte Hebel am Übersetzungsverhältnis liegt im Ritzel, nicht im Kettenblatt. Ein Sprung von 17 auf 25 Zähne senkt die Geschwindigkeit bei 90 U/min von 33,4 auf 22,7 km/h — nützlich am Anstieg, wo eine niedrige Übersetzung die Muskulatur schont.

Am Berg mit einem Mountainbike-Setup von 38/42 und 29er-Reifen bringt 70 U/min noch 8,8 km/h, genug für steile Trails, ohne die Knie zu überlasten.

Für Singlespeed-Fahrer zeigt der Rechner, ob die gewählte feste Übersetzung zum Alltagstempo passt: 44/16 bei 90 U/min ergibt 31,3 km/h, ein sportliches Tempo für flache Pendelstrecken.

Wer Kadenz und Leistung gemeinsam betrachten will, findet im Watt-Rechner die FTP-Zonen zum Vergleich. Den passenden Reifendruck für die gewählte Laufradgröße liefert der Reifendruck-Rad-Rechner.

Umgekehrt beantwortet der Trittfrequenz-Rechner, welche Kadenz bei einem Wunschtempo nötig ist — die inverse Frage zum Ritzelrechner.

Beide Rechner nutzen dieselbe Formel, lösen sie aber nach unterschiedlichen Größen auf: Wer wissen will, ob 30 km/h mit einem 50/17 angenehm zu treten ist, nimmt den Trittfrequenz-Rechner und liest die Kadenz ab.

Wer dagegen seine übliche Kadenz von 90 U/min einsetzt und sehen will, welches Tempo ein bestimmtes Ritzel erzeugt, nimmt den Ritzelrechner und liest 33,4 km/h ab.

Die Eingaberichtung bestimmt den passenden Rechner — Tempo vorgeben und Kadenz suchen oder Kadenz vorgeben und Tempo suchen.

Beide teilen sich die Radumfang-Tabelle nach ETRTO-Norm und die Zähnezahlen, sodass die Ergebnisse bei gleichen Werten konsistent sind: 50/17 bei 90 U/min ergibt hier 33,4 km/h, und der Trittfrequenz-Rechner gibt für 33,4 km/h bei 50/17 exakt 90 U/min zurück.

Wer beim Kassettenwechsel gleich die passende Kettenlänge bestimmen will, berechnet die Gliederzahl im Kettenlängen-Rechner nach der Big-Big-Methode. Gangvergleich: Übersetzung und Geschwindigkeit bei drei Ritzel-Abstufungen

Anwendung

Gangwahl in der Praxis: Rennrad, Berg und E-Bike

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Jonas fährt Rennrad und will wissen, wie sich sein Ritzelwechsel auf das Tempo auswirkt. Er hat eine Kompaktkurbel mit 50 Zähnen und fährt typisch bei 90 U/min auf 700c×25-Reifen.

Am 17er Ritzel ergibt der Rechner: Übersetzung 2,94, Entfaltung 6,19 m, Geschwindigkeit 33,4 km/h. Jonas wechselt auf ein 25er Ritzel für den bevorstehenden Alpenpass: Übersetzung 2,00, Entfaltung 4,21 m, Geschwindigkeit 22,7 km/h.

Die niedrigere Übersetzung kostet ihn 10,7 km/h, dafür kann er die Kadenz am Anstieg beibehalten, statt sich mit schwerem Gang bei niedriger Trittfrequenz zu quälen.

Als Vergleich testet er das 11er Ritzel für Abfahrten: Übersetzung 4,55, Entfaltung 9,57 m, Geschwindigkeit 57,4 km/h bei 100 U/min — das liegt bereits im Sprintbereich.

Jonas entscheidet sich für eine 11-25er Kassette, die vom Flachlandtempo bis zum Passanstieg die ganze Bandbreite abdeckt.

Die Entfaltung bestätigt seine Wahl: Am 25er Ritzel legt er pro Kurbelumdrehung 4,21 m zurück, am 11er sind es 9,57 m — mehr als das Doppelte bei 14 Zähnen Unterschied an der Kassette. Jonas' Gangvergleich: 22,7 km/h am 25er bis 57,4 km/h am 11er Ritzel

Fallstricke

Häufige Fehler bei Übersetzung und Entfaltung

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Eingabefehler ist, Kettenblatt und Ritzel zu vertauschen: Wer 17 vorn und 50 hinten einträgt, erhält statt 2,94 eine Übersetzung unter 0,4 — die berechnete Geschwindigkeit wird unrealistisch niedrig und das Ergebnis wirkt absurd. Zweitens wird die Entfaltung oft mit der Gesamtstrecke verwechselt, obwohl sie nur die Rollstrecke einer einzigen Kurbelumdrehung beschreibt.

Drittens nehmen viele an, ein größeres Ritzel bedeute mehr Geschwindigkeit — tatsächlich senkt ein größeres Ritzel die Übersetzung und damit das Tempo bei gleicher Trittfrequenz.

Ein weiterer Fehler besteht darin, den Reifengrößen-Einfluss zu unterschätzen. Zwischen 26″ und 29″ liegen 281 mm Radumfang, die sich direkt auf die Entfaltung auswirken.

Wer Gangempfehlungen zwischen Rennrad und Mountainbike vergleicht, ohne die Laufradgröße mitzudenken, vergleicht Geometrie statt Fahrverhalten.

Schließlich wird der Rechner gern als Tempovorhersage gelesen, obwohl er Wind, Steigung und Rollwiderstand bewusst ausblendet — die reale Geschwindigkeit liegt fast immer unter dem rechnerischen Wert.

Nächster Schritt

Ritzelrechner: Übersetzung, Entfaltung und Geschwindigkeit im Überblick

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Ritzelrechner zeigt aus Kettenblatt, Ritzel, Reifengröße und Trittfrequenz sofort Übersetzung, Entfaltung und Geschwindigkeit. Damit vergleichst du Gangkombinationen gezielt, statt sie auf der Straße auszuprobieren.

Für die Praxis heißt das: Teste verschiedene Ritzel bei deiner üblichen Kadenz und sieh direkt, welche Kombination zum Gelände passt.

Die Entfaltung liefert dabei den Schlüssel zum Verständnis — sie verbindet Übersetzung und Radumfang zu einer greifbaren Streckenangabe pro Kurbelumdrehung, aus der sich das Tempo direkt ableitet.

Besonders aufschlussreich wird der Rechner beim Kassettenwechsel: Wer von einer 11-28er auf eine 11-32er Kassette umsteigt, sieht am größten Ritzel den Unterschied sofort — die Geschwindigkeit bei 90 U/min sinkt von 20,3 auf 17,8 km/h, dafür wird der steilste Gang am Berg deutlich leichter tretbar.

Vergleiche immer mehrere Kombinationen, bevor du eine Kassette oder ein Kettenblatt wechselst.

Vertiefung

Beispielrechnungen: Rennrad, MTB, Gravel und Singlespeed

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Übersetzung: 2,94 · Entfaltung: 6,19 m · Geschwindigkeit: 33,4 km/h

Rennrad-Standardgang 50/17 bei 90 U/min

Kettenblatt (vorne)
50 Zähne
Ritzel (hinten)
17 Zähne
Reifengröße
700c × 25 (Rennrad Standard)
Trittfrequenz
90 U/min

Beispiel 2 · Mittel · Übersetzung: 2,33 · Entfaltung: 4,98 m · Geschwindigkeit: 25,4 km/h

Endurance-Setup 42/18 bei 85 U/min

Kettenblatt (vorne)
42 Zähne
Ritzel (hinten)
18 Zähne
Reifengröße
700c × 28 (Endurance/Gravel)
Trittfrequenz
85 U/min

Beispiel 3 · Komplex · Übersetzung: 0,90 · Entfaltung: 2,10 m · Geschwindigkeit: 8,8 km/h

MTB-Anstieg 38/42 bei 70 U/min

Kettenblatt (vorne)
38 Zähne
Ritzel (hinten)
42 Zähne
Reifengröße
29″
Trittfrequenz
70 U/min

Beispiel 4 · Komplex · Übersetzung: 2,75 · Entfaltung: 5,79 m · Geschwindigkeit: 31,3 km/h

Singlespeed 44/16 bei 90 U/min

Kettenblatt (vorne)
44 Zähne
Ritzel (hinten)
16 Zähne
Reifengröße
700c × 25 (Rennrad Standard)
Trittfrequenz
90 U/min

Beispiel 5 · Komplex · Übersetzung: 0,63 · Entfaltung: 1,46 m · Geschwindigkeit: 6,1 km/h

1×12-MTB-Kletterritzel 32/51 bei 70 U/min

Kettenblatt (vorne)
32 Zähne
Ritzel (hinten)
51 Zähne
Reifengröße
29″
Trittfrequenz
70 U/min

Beispiel 6 · Komplex · Übersetzung: 1,50 · Entfaltung: 3,23 m · Geschwindigkeit: 17,5 km/h

Gravel-Setup 42/28 bei 90 U/min

Kettenblatt (vorne)
42 Zähne
Ritzel (hinten)
28 Zähne
Reifengröße
700c × 32 (Touring/Gravel)
Trittfrequenz
90 U/min

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Rad-KalorienKalorienverbrauch aus Geschwindigkeit, Gewicht, Distanz und Gelände.Pace-RechnerPace in min/km berechnen, km/h in min/km umrechnen und Zielzeit für Laufdistanzen ableiten.Wandern-RechnerGehzeit nach Naismith, Höhenmeterpunkte nach DAV und Schwierigkeitsstufe einer Wanderung gleichzeitig berechnen – mit Pausenplanung und schematischem Höhenprofil.E-Bike-Reichweite-RechnerE-Bike-Reichweite aus Akku in Wh oder Ah, Ladestand, Gesamtgewicht, Unterstützungsstufe, Tempo, Steigung, Reifen und Temperatur schätzen – mit Verbrauch in Wh/km und Tabelle nach Stufe und Gelände.Riementrieb-RechnerRiementrieb berechnen: Übersetzung, Abtriebsdrehzahl, Drehmoment, Riemenlänge, Umschlingungswinkel und Riemengeschwindigkeit eines offenen Zweischeiben-Triebs mit Tabelle für andere Scheibengrößen.Kettenlängen-RechnerKettenlänge und Gliederzahl für Fahrradketten (Big-Big-Methode nach Shimano) und Rollenketten (DIN ISO 606) berechnen – mit Vergleichstabelle und Riegelnäherung.Schwimm-Pace-RechnerSchwimm-Pace, Zielzeit und Bahnen für 25- oder 50-Meter-Becken sowie Triathlondistanzen sauber berechnen und vergleichen.Kalorienverbrauch SkifahrenKalorienverbrauch bei Ski alpin, Snowboard, Langlauf, Schneeschuh und Rodeln aus MET-Wert, Gewicht, Pistenzeit und Liftanteil berechnen.Gewichtsklasse-RechnerGewichtsklassen für Kampfsport und Kraftsport einordnen.Spine-RechnerPfeil-Spine nach Easton-Methode berechnen: Zuggewicht, Pfeillänge und Spitzengewicht eingeben und den empfohlenen Spine-Wert für Compound, Recurve oder Langbogen ermitteln.Wingload-RechnerWingload berechnen: Körpergewicht, Ausrüstung und Kappengröße (sqft) eingeben, Flächenbelastung in lb/sqft und kg/m² samt Einordnung und USPA-Mindestgröße erhalten.Gruppentabellen-RechnerGruppentabelle einer Fußball-Gruppe (WM, EM, Liga) berechnen: Ergebnisse eintragen und Platzierung nach Punkten, Tordifferenz und Direktvergleich automatisch sortieren.Handicap-RechnerScore-Differential und Course Handicap nach dem World Handicap System (WHS) berechnen – mit Handicap-Index, Slope Rating, Course Rating und Par.Triathlon-RechnerTriathlon-Zielzeit berechnen: Schwimm-Pace, Rad-Geschwindigkeit und Lauf-Pace eingeben und die Gesamtzeit für Sprint, Olympisch, Mitteldistanz oder Ironman ermitteln.Kraftwerte-RechnerKraftniveau in fünf Stufen einordnen – von Anfänger bis Elite – anhand der Relativkraft je Übung und Geschlecht.

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Berechnung basiert auf idealen Rollbedingungen ohne Schlupf, Wind und Reifenverformung. Im realen Fahrbetrieb weicht die Geschwindigkeit ab.

Quelle: Antriebskinematik aus Kettenblatt/Ritzel-Verhältnis, ETRTO-Radumfängen und gewählter Trittfrequenz (statische Formeln, keine Pflege nötig).

Stand: 2026-09-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. September 2026
Fachbereich
Sport & Outdoor / Radfahren
Formeln basieren auf
Antriebskinematik: Übersetzung = Kettenblatt ÷ Ritzel, Entfaltung = Übersetzung × Radumfang, Geschwindigkeit = Entfaltung × Trittfrequenz × 60 ÷ 1000. Radumfänge nach ETRTO-Normmaßen (ISO 5775).
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Ritzelrechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/sport-outdoor/radfahren/ritzelrechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Ritzelrechner. Available at: https://rechner-portal.de/sport-outdoor/radfahren/ritzelrechner

Werbestatus

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