Überblick
Was ist der Mörtel-Rechner: Menge & Mischungsverhältnis?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Mörtel-Rechner übersetzt Putz-, Mauer- oder Fugenflächen in Sackzahl, Gewicht und sinnvolle Reserve. Das ist besonders hilfreich, wenn der Bedarf nicht nur grob über Quadratmeter, sondern über reale Schichtdicken und den konkreten Baustellenzweck geplant werden soll.
Eingangsgrößen sind der Anwendungsbereich, die Fläche oder das Mauerwerksvolumen, die Schichtdicke in Millimetern und die Mörtelgruppe wie MG II (Kalk-Zement).
Gerade im Altbau entscheidet ein unebener Untergrund stark über die nötige Dicke und damit über die Menge an Säcken.
Der Rechner zeigt, wie aus einer verputzten Wand ein konkreter Trockenmörtelbedarf in Kilogramm und 25-kg-Säcken wird, und macht sichtbar, wie empfindlich das Ergebnis auf wenige Millimeter mehr Schichtdicke reagiert.
So lässt sich eine Reserve für Randanschlüsse einplanen, ohne grob zu überbestellen. Neben Sackzahl und Trockenmasse gibt der Rechner die Rezeptur getrennt nach Zement, Kalk und Sand sowie das Anmachwasser aus.
Er bedient damit zwei verschiedene Nutzer: Wer Fertigmörtel kauft, liest allein die Sackzahl; wer selbst mischt, nimmt die drei Komponentenmengen.
Beide Wege stehen nebeneinander im Ergebnis und dürfen nicht addiert werden – 22 Säcke Fertigmörtel und 45 kg Zement plus 90 kg Kalk plus 405 kg Sand sind dieselbe Menge in zwei Darstellungen.
Das Anmachwasser rechnet der Rechner mit 230 Litern je Kubikmeter Mörtel und ist ein Startwert: Die tatsächliche Wassermenge richtet sich nach der gewünschten Konsistenz und der Saugfähigkeit des Untergrunds.