Überblick
Erdaushub berechnen: Wie viel Boden fällt an und wie viele Fuhren sind das?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Erdaushub berechnen heißt, drei Mengen auseinanderzuhalten: das feste Volumen der Grube im gewachsenen Boden, das lose Volumen nach dem Lösen und das Gewicht in Tonnen. Der Auflockerungsfaktor verbindet die ersten beiden Größen.
Weil Boden beim Graben Hohlräume bekommt, wird aus einer Grube mit 118,80 m³ festem Volumen ein Haufen von 141,37 m³, und genau diese lose Menge müssen die Fuhren abtransportieren.
Der Erdaushub-Rechner liefert für Baugrube, Graben, runde Grube und Böschung das feste und lose Volumen, das Gewicht über die Lagerungsdichte, die abzufahrende Menge nach Wiederverfüllung und die Zahl der Fuhren.
Er hilft Bauherren, die ein Angebot für Aushub und Abfuhr prüfen, Garten- und Landschaftsbauern, die Container bestellen, und allen, die einen Pool, eine Zisterne oder eine Bodenplatte vorbereiten.
Faktoren und Dichten stammen aus der Zahlentafel von Krause und Ulke, Arbeitsraum und Böschungswinkel aus DIN 4124. Zwei Begriffe verwechseln viele: Der Auflockerungsfaktor gilt nur für das Lösen, die Lagerungsdichte nur für den gewachsenen Zustand.
Die Kosten der Abfuhr hängen an der losen Menge und am Gewicht, die Standsicherheit der Grube dagegen am festen Volumen und an der Form.
Bodenklassen nennt die frühere ATV DIN 18300; seit der VOB/C 2015 gelten Homogenbereiche, die Zahlentafel arbeitet aber weiter mit den Klassen.