Rechenbasis
Annahmen und Grenzen
Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.
4 Annahmen und 3 Grenzen
Annahmen
- Pflasterformate sind Rastermaße inklusive 4 mm Regelfuge (Händlerangabe, z. B. Stein 19,6 × 9,6 cm für 20 × 10 cm); bei anderer Fuge rechnet der Rechner mit dem Steinmaß plus Fuge. Terrassenplatten rechnet er mit Plattenmaß plus Fuge, Doppel-T-Verbundpflaster mit 360 Steinen je 10,29 m².
- Auf den Rasterwert schlägt der Rechner die gewählte Verschnittreserve (5, 10 oder 15 %) auf; Fischgrät erhöht zusätzlich um den Faktor 1,08, Diagonal um 1,12. Beide Musterzuschläge sind Faustwerte aus der Baustellenpraxis.
- Gewicht und Paletten je Steinhöhe nach Herstellerangaben für Rechteckpflaster 20 × 10 cm (6 cm: 129 kg/m², 11,52 m² je Palette; 8 cm: 172 kg/m², 9,6 m²; 10 cm: 212 kg/m², 8,64 m²), für die übrigen Pflasterformate als Näherung; Terrassenplatten 4 cm dick mit 90 kg/m².
- Fugentiefe als Annahme Steinhöhe minus 1 cm mit 1.600 kg/m³ Schüttdichte, bei Fischgrät und Diagonal 3 % mehr Fugensand; Bettung fest 4 cm dick mit 5 % Zuschlag und 1.700 kg/m³.
Grenzen
- Nicht enthalten sind Randsteine, Aushub, Frostschutz- und Tragschicht sowie der Zuschnitt an Kurven und Einbauten.
- Die Bettungsdicke ist keine Eingabe; praxisüblich sind 3 bis 5 cm Bettung.
- Gewichte und Palettengrößen anderer Hersteller weichen ab, die Angabe deines Lieferanten hat Vorrang. Doppel-T-Verbundpflaster rechnet der Rechner als flächengleiches Rechteck; bei breiter Fuge fällt sein Fugensand eher zu niedrig aus.